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Montag, 26. Februar 2007 10:55
Zukunftsmusik. Das deutsche Wochenmagazin ‘Spiegel’ veröffentlichte kürzlich die Vorschau auf eine Titelseite des ‘Osservatore Romano’.
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Donnerstag, 26. April 2007 10:09
Czibo Nieznany: Fröhliche Urständ
Es ist eine atemberaubende Vision wie es denn in der Kirche im Jahr 2067 aussehen könnte. Ich habe das Einpersonenstück „Die Päpstin“ vor Jahren auf der Bühne mit der begnadeten Maria Becker gesehen. Es war in jeder Hinsicht eine großartige Leistung.

Nur hat das Stück einen anderen Ausgang als die Spiegelvision. Sie hat mich mehr als nachdenklich gestimmt. Denn plötzlich feierten die ganzen Altertümer, die jahrzehntelang eingemottet waren, Zölibat, und, und, und wieder fröhliche Urständ…
Samstag, 10. März 2007 21:10
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann: Ihre letzte Stellungnahme
Das 5. Gebot gilt ausschließlich für Menschen, denn Jesus Christus hat Fleisch (Osterlamm!) und Fisch gegessen.

Der Diakon ist lt. Kirchenrecht in Ost und West gleichermaßen zum Zölibat verpflichtet. Der westliche Priester darf im Gegensatz zum Diakon auch vor der Weihe nicht verheiratet sein. Es handelt sich hier um keine dogmatische, sondern um eine kirchendisziplinäre Frage.

Sakramental geweihte Diakoninnen hat es im Westen nie gegeben, wohl aber in der byzantinischen Tradition. Die Weiheformel war jedoch unterschiedlich: bei den Damen fehlte der Hinweis „für die Mysterien“, d. h. sie durften zwar in Sticharion (entspricht unserer Albe, wird jedoch in den litiurgischen Farben des Messgewandes getragen)und Orarion (entspricht unserer Diakonstola) im Altarraum an der Litgurgie teilnehmen, jedoch keinen Altardienst tun, geschweige denn das Altarssakrament spenden. Die westlichen Diakonninnen hatten keine Ordinatio.

Über weiblichen Klerus in den Anfängen wird viel spekuliert, man tut den Texten Gewalt an, um zu einem weiblichen Presbyterat zu kommen, aber diese Versuche werden außerhalb Feministinnenkreisen kaum ernst genommen. Bekannt sind 2 Bischöfinnen im Osten, gegen die Rom jedoch mit Nachdruck protestiert hat.

Natürlich ist die Ordinatio ein kirchenrechtlicher Begriff, aber die Beauftragung der Apostel „Tut dies…“ entspricht der Übertragung priesterlicher Funktionen analog der späteren Ordinatio.
Freitag, 9. März 2007 09:46
Brigitte Bussmann: Jörg Guttenberg
was bedeutet das 5. Gebot – du sollst nicht töten – wen darf ich nicht töten und wen darf ich töten. Gilt das nur für Menschen, nicht für Tiere, nur für gute Menschen, nicht für Verbrecher oder im Krieg ist da töten erlaubt???
Der Diakon muss nicht zölibatär leben, der arme Priester schon, obwohl Jesus kein zölibatäres Leben fordert, denn die meisten Apostel, die Jesus lt. Bibel direkt berufen hat, waren verheiratet. Triftet die Kirche nicht hier vom Willen Jesu ab? Jesus hat überhaupt niemanden ordiniert, weder Männer noch Frauen. Ordination ist Erfindung der Kirche. Eine Frau war die erste Künderin des Evangeliums und es gab ordinierte Frauen, wie von den frühen Konzilien und diverser Schriften, wie Didache bekannt ist. Bis ins 8. Jh. gab es in der lateinischen Kirche geweihte Diakoninnen und jetzt?? Hat Kirche sich damals geirrt und heute ist sie in der Wahrheit? Sie kennen keine Doktorspiele, sicherlich auch keine Onanie, sicherlich überhaupt keine sexuellen „Verirrungen“ wie es so schön heißt. Ist für sie gelebte Sexualität etwas Negatives. Nein, ich bin keine 68erIn. Atheisten praktizieren auch Nächstenliebe, ob da auch Gottesliebe dabei ist, diese Menschen würden Gottesliebe ablehnen, weil sie Gott ablehnen.
Donnerstag, 8. März 2007 17:20
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann: Ihre letzte Stellungnahme, Sozialkatholisch: Gottes- und Nächstenliebe
B.: Der Lebensschutz ist durch das 5. Gebot : „Du sollt nicht töten“ ausreichend dokumentiert. Wozu weitere kirchliche Vorschriften?

Zum Zölibat ist niemand verpflichtet. Die Befolgung einer göttlichen Berufung zum Priester oder Diakon ist freiwillig!

Jesus Christus hat auch keine Frauen ordiniert. Die 12 Apostel, die beim letzten Abendmahl nach Lehrmeinung der Kirche ihre priesterlichen Funktionen erhielten, sind namentlich bekannt, alles Männer! Die Apostel haben im Sinne Christi weitergearbeitet.

Wiederheirat: 6. Gebot und Aussage Jesu, wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

„Doktor-Spiele“ sind mir aus meiner Kindheit nicht bekannt. Wieso führt Verbot von Dr.-Spielen und Onanierung zu seelischen Störungen? Gilt das grundsätzlich für alle Verbote? Wenn nein, wieso nur hier?

Sind Sie etwa 68erin? Die argumentieren genauso, wie Sie.

S.: Können Sie mir ein Beispiel nennen, wo Gottes- und Nächstenliebe einander ausschließen?
Donnerstag, 8. März 2007 10:13
Brigitte Bussmann: Genoveva – Jörg Guttenberg
klar handelt es sich beim Recht, bei Gesetzmäßigkeiten um Spielregeln –- genau Spielregeln und die sind willkürlich. Ich bin auch dafür, dass es Gesetze geben muss, wenn wir z.B. nur an den Straßenverkehr denken. Wenn Gesetze zum Schutz des Menschen sind, ist das auch in Ordnung. Aber welches kirchliche Gesetz ist denn zum Lebensschutz des Menschen????? Zölibat evtl.??? oder das Nein zur Frauenordination???? Oder kein Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene?? Oder der ganze Bereich der Homosexualität (Entschuldigung, das gehört ja auch zum 6. Gebot) Dabei weiß jeder ernstzunehmende Wissenschaftler, dass Homosexualität vererbt wird. Hierüber gibt es Studien bei der Universtät Florenz.
Das Onanieren war einmal eine schlimme Todsünde –-- welch ein Irrsinn –- die Doktorspiele von Kindern waren eine schwere Sünde –-- Darum haben wir heute ja auch Erwachsene, die so krank durch dieses Gebot wurden, dass sie in psychiatrischen Kliniken mit schweren Psychosen behandelt werden. Onanieren ist keine Sünde, schon gar keine Todsünde, die sog. Doktorspiele sind ebenfalls keine Sünde, sondern ein ganz normales Entwicklungsstadium. Natürlich würden Sie beiden einem Kind, dass sie dabei ertappen sagen, „das tut man nicht, das ist unanständig.“ Und schon ist das Kind gestört in seiner seelischen Entwicklung. Kirche hat hier versagt, weil sie immer noch die Sexualität verteufelt. Ja, und vor allem die böse Eva muss wieder mal für alles her halten, sie hat ja auch den Adam verführt
Mittwoch, 7. März 2007 13:21
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann: Zölibat, Genovefa u. Bussmann: Onanieren
Beim Recht handelt es sich um die Spielregeln für menschliches Miteinander. Ohne solche Regeln klappen weder Fußball noch Musik. Wie wollen Sie ohne Straßenverkehrsordnung auskommen? Natürlich geht es bei Rechtsfindung manchmal um Feinheiten, die vom Rechtsunkundigen oft als Haarspalterei empfunden werden. Andere Fakultäten, so z. B. die Medizin, verlangen ebenso genaue Arbeit!

B. u. G.: Daß die Kirche mit dem 6. Gebot den gesamten sexuellen Bereich abdecken will, ist ganz sicher in Ordnung. Hierzu gehört zweifelsfrei das Onanieren, es handelt sich unstreitig um nicht bestimmungsgemäße Praxis von Sexualität, und damit eindeutig um Sünde. Inwieweit die offizielle kirchliche Lehrmeinung mit der Auffassung, es handele sich um schwere und damit heilsverwirkende Sünde, nicht zu riguros ist, ist eine andere Frage. Schließlich ist Sexualität stärkster menschlicher Trieb nach dem Nahrungstrieb.

Schon um 1960 hat ein Jugendseelsorger (Priester) im Rahmen einer Tagung die Auffassung vertreten, Onanieren schließe nicht vom Empfang des Altarssakramentes aus.

Therapeutisches Onanieren ist geradezu dekadent. Heiligen und Heilen (sanctus – sanus) haben nicht nur sprachlich gemeinsame Wurzeln. Heilen durch Entheiligen ist Inbegriff des Widersinnigen!

Sünde kann durchaus zu anfänglichen Befreiungserlebnissen führen, doch der Katzenjammer folgt (s. die Versuchung Evas seitens der Schlange im Paradies und ihre Folgen)!
Mittwoch, 7. März 2007 10:23
Sozialkatholisch: Liebe Deinen Nächsten,
Liebe Deinen Nächsten, liebe Gott, denn eins geht nicht ohne das andere, und ich kann nie meinen Nächsten wirklich lieben, wenn ich mich nicht selbst akzeptiere.
Eins geht nicht ohne das andere? Das stimmt nur sekundär, oft ist die Nächstenliebe und die Gottesliebe kontär entgegengesetzt.
Mittwoch, 7. März 2007 10:09
Brigitte Bussmann: Genoveva – Jörg Guttenberg
Genoveva, sie werfen da einiges durcheinander, ich sprach von psychischen Problemen, wenn es um Onanie geht, hier gibt es sogar ganze Bücher darüber.
Jörg Guttenberg, warum regen Sie sich so auf, wenn ich sage, Jura ist Haarspalterei, besser gesagt oft. Schauen Sie doch mal, wie vor Gericht die Anwälte der Gegenpartei sich das Wort im Mund herum drehen, aber Jura ist nicht alles, auch nicht in der Kirche. Der Wille Jesu ist gefragt und der ist –- Liebe Deinen Nächsten, liebe Gott, denn eins geht nicht ohne das andere, und ich kann nie meinen Nächsten wirklich lieben, wenn ich mich nicht selbst akzeptiere. Die Canones des Kirchenrechtes widersprechen der Liebe Jesu. Das Gesetz war es ja auch, gegen das Jesus immer wieder anging, weil auch die Juden und ihre religiöse Führung immer wieder das Gesetz in den Vordergrund stellten.
Dienstag, 6. März 2007 14:36
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann: Zölibat
Jetzt lassen Sie die Katze endlich aus dem Sack: Jura ist für Sie rechtliche Haarspalterei! Natürlich weiß ich, was Sie sagen wollen: da Äpfel und Birnen Obst sind, sind für Sie Äpfel gleich Birnen. Hinweis auf den Unterschied ist für Sie Haarspalterei!

Es kommt eben nicht auf die sprachliche Geschichte eines Begriffes an, sondern auf die die Bedeutung, die er heute hat.
Dienstag, 6. März 2007 10:59
Genoveva: @Brigitte: Alles klar …
Was ist wichtiger der Mensch oder das Gesetz oder anders ausgedrückt, der Versuch einem jungen Menschen, der in seiner Pubertät Probleme hat, sowohl mit sich als auch mit anderen und straffällig zu werden droht oder das 6. Gebot, das von Ehebruch spricht.
Ich Dummerchen hatte immer gedacht, Jugendkriminalität hätte etwas mit sozialen Problemen, mangelnder Fürsorge, Bildungsdefiziten, etc. zu tun. Dabei ist es ganz einfach: Die haben alle nur das Masturbieren nicht richtig gelernt …
Dienstag, 6. März 2007 10:43
Brigitte Bussmann: Jörg Guttenberg, Genoveva
Zölibat bedeutet von der Sprachgeschichte her: ledig, Junggeselle, nicht verheiratet. Ordensleute leben natürlich im Zölibat, natürlich kommt bei Ordensleuten Profeß usw. dazu. Es ist doch eine juristitische Wortspalterei, denn Sie wissen genau, was ich sagen will. Heute gibt es den ständigen Diakon, der vor seiner Weihe verheiratet ist. Nach dem Tod seiner Frau dürfte er nicht mehr heiraten, selbst dann nicht, wenn er mehrere kleine Kinder hätte. Irre irgendwie, nicht wahr? Dieser verwitwete Diakon könnte sogar Priester werden, ein Priester mit kleinen Kindern, alles ist möglich in der katholischen Kirche, nur das naheliegendste die Zölibatsverpflichtung endlich fallen zu lassen, ist so schwer für den Pontifex maximus zu verstehen. Ja, im Mittelalter gab es das öfter, dass Eheleute ins Kloster gingen, auch viele Heilige fallen hierunter und dann kann die bestehende Ehe nicht mehr fortgeführt werden. Kennen Sie nur ein Beispiel, wo das heute noch üblich ist?? Ehemann Mönch – Ehefrau Ordensschwester???
Ja, was alles aus dem Ehebruch gemacht wurde, ist schon erstaunlich und vor allem, was dazu gehört.
Genoveva, das wichtigeste Gebot der Christen, ist die Gottes, Nächsten und Selbstliebe, alles andere ist unwichtig. Masturbation kann z.B. in der Pubertät notwendig werden, wenn ein normaler sexueller Kontakt mit einem PartnerIn nicht möglich ist. Hier kann es sich um hetero- oder homosexeulle Kontakte handeln. Die Gründe sind vielseitig und vielschichtig.
Montag, 5. März 2007 16:00
Jörg Guttenberger, Köln: Regina, Bussmann
R.: ich bin Laie wie Sie auch, jedoch unverheiratet.

B: Sie behaupten immer wieder darauf los, Ordensleute lebten im Zölibat. Das stimmt einfach nicht. Lesen Sie bitte, was ich über die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen geschrieben habe:

Zur außerehelichen sexuellen Enthaltsamkeit ist jeder getaufte Christ verpflichtet. Rechtsgrundlage: 6. Gebot und, wie Sie richtig schreiben, weitere Ausführungen des Herrn, im neuen Testament dokomentiert.

Bei Diakonen kommt das Heiratsverbot nach der Weihe hinzu, eine vor der Weihen geschlossene Ehe darf jedoch fortgesetzt werden.

Beim Mönch (und anderen Ordensleuten) ist die Ehe ein Profeßhindernis. Nach dessen Lösung, etwa weil der Ehepartner ebenfalls den klösterlichen Weg wählt, darf auch eine bestehende Ehe nicht mehr vollzogen werden!

Verpflichtiung zur Ehelosigkeit und Zölibat sind also keine deckungsgleichen Rechtsgrundlagen.

Zwar ist im Westen eine Ehe für die Priesterweihe und den Ordensstand gleichermaßen Weihe- bzw.Profeßhindernis. Damit ist die Rechtswirkung für beide fast (aber wirklich auch nur fast) gleich. Denn für den Zölibat ist die Kirche unmittelbar Erklärungsempfänger und kann aus eigener Machtvollkommenheit entbinden. Mönchsweihe und Profeß richten sich unmitellbar an den Herrn. Hier kann die Kirche nur im Rahmen ihrer von Christus verliehenen Binde- und Lösegewalt dispensieren.

Das Onanierungsverbot ergibt sich aus der allerdings nicht unumstrittenen Lehrauffassung der Kirche über den Umfang des 6. Gebotes.
Montag, 5. März 2007 11:54
Genoveva: @Brigitte: Verwirrung, Verwirrung, …
Hier scheint mal wieder alles durcheinander zu geraten.

1. Neben dem Dekalog gibt es für Christen auch noch das Neue Testament: „Ich aber sage Euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat bereits die Ehe mit ihr gebrochen“. Hieraus leitet sich die etwas engere christliche Fassung der Sexualmoral ab.

2. Mich würde schon interessieren, bei welcher Indikation man Masturbation als „Therapie“ verordnen sollte?

3. Priester werden im selben Alter geweiht, in dem andere Menschen heiraten. In diesem Alter sollte man in der Lage sein, eine dauerhafte Bindung einzugehen, die dann nicht bei jeder emotionalen Aufwallung wieder in die Brüche geht.

4. Liebe ist kein Gefühl, sondern eine dauerhafte Zusage an eine andere Person.
Montag, 5. März 2007 11:37
Brigitte Bussmann: Jörg Guttenbert
Lieber Herr Guttenberg,
„auch Mönche leben nicht im Zölibat“… genau das ist es, was für mich auch in Absatz 4 des letzten Schreibens auffällt. Lesen Sie bitte diesen Abschnitt noch einmal durch.
Klar leben Mönche im Zölibat. Sie leben wohl in der Gemeinschaft eines Ordens, aber zölibatär, genau wie Priester, die an keinen Orden gebunden sind. Auch Brüder und Nonnen bzw. Ordensschwestern leben im Zölibat.
Genau, das Herumranken des 6. Gebotes um den Zölibat ist sexuelle Enthaltsamkeit. Wo steht denn im Dekalog, dass z.B. ein Jugendlicher nicht onanieren darf, es heißt da „Nicht ehebrechen“ und onanieren hat mit Ehebruch wahrlich nichts zu tun. Aus den Therapien mit Pubertierenden ist bekannt, dass in der Therapie Onanie empfohlen wird. Oft sind diese Therapeuten auch theologisch ausgebildet. Ich gehöre u.a. zu dieser Gruppierung. Was ist wichtiger der Mensch oder das Gesetz oder anders ausgedrückt, der Versuch einem jungen Menschen, der in seiner Pubertät Probleme hat, sowohl mit sich als auch mit anderen und straffällig zu werden droht oder das 6. Gebot, das von Ehebruch spricht. Aber selbst hier lenkt Jesus ein und sagt, wer von Euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.
Montag, 5. März 2007 08:27
Regina 1961: @ Jörg Guttenberger
Ertappt. Für den „männlichen“ Zölibat kann ich wirklich nicht sprechen. Für den weiblichen schon eher. Habe längere Zeit mich mit dem Gedanken getragen, in ein Kloster einzutreten. Aber dann hat der Herrgott mir meinen Mann „über den Weg“ geschickt und wir haben geheiratet und Kinder in die Welt geboren. Und darüber sind wir sehr glücklich. Da ich aber aus einer Familie mit x Geistlichen komme ( männlich und weiblich) ist mir das Thema Zölibat nicht fremd. Soviel zu meiner Reputation.
Aber wie sieht es denn mit Ihnen aus? Sind Sie Geistlicher? Und wenn ich vom Ordensstand scheibe, meine ich sowohl Männer als auch Frauen.
LG Regina 1961
Samstag, 3. März 2007 20:48
Jörg Guttenberger, Köln: Regina 1961: Zölibat – Ehelosigkeit
Bischöfe sind nach Auffassung des christliche Ostens so in die Nachfolge hineingenommen, die eine Ganzhingabe unabdingbar voraussetzt. Dieser Grundsatz ist dort weitestgehend unumstritten. Deswegen ist das Mönchtum unabdingbare voraussetzung. Vor m. W. über 10 Jahren oder noch länger ist über diesen Punkt noch einmal in einer Synode verhandelt worden. Man ist übereingekommen, alles so zu lassen.

Es ergibt sich die Frage, inwieweit Sie als Mitgled der Damenwelt aus eigener Anschauung über Probleme klerikaler Ehelosigkeit ausssagen können. Schließlich ist hier – mit unterschiedlicher Rechtsgrundlage, um auf Fr. Busmann zurückzukommen, aber unter ähnlichen Lebensumständen – der gesamte Ordensstand betroffen, egal ob Priester oder Laie. Die Probleme hören schließlich mit Überschreiten der Klosterpforte nicht auf. Das gilt auch für Frauenklöster, hierüber schreiben Sie allerdings nichts.

Ehelose Lebensweise setzt ein ernsthaftes und folgerichtiges geistliches Leben voraus, man verzichtet auf Schönes um Schöneres zu erwerben. Man verzichtet auf unvollkommenes Glück zugunsten des Vollkommenen, daß man hier in seiner Fülle nie erreicht, wohl aber ahnt. Ausgeschiedene werden selten wirklich glücklich. Der Alltag ist überall mehr oder weniger grau. Jeder Lebensumstand hat seine eigene Freude und Plage. Wer die Grauheit des Alltags als Kreuz empfindet, daß wir Christus nachtagen sollen, liegt sicher nicht falsch.
Samstag, 3. März 2007 17:21
Regina 1961: @Jörg Guttenberger
Und damit sind wir doch direkt beim Thema (wieder) Ein Mann und eine Frau dürfen KEINERLEI sexuelle Tätigkeiten ausführen. Nur in der Ehe. D. H. keine Küsse, keine Zärtlichkeiten, keinerlei liebevolle Berührungen (könnten ja zur Erregung führen) Was Darf man denn dann noch? Und ein Weltpriester muß jegliche dieser Regungen unterdrücken. Das ist doch grausam und menschenunwürdig. Ich halte auch nichts davon, daß Mann und Frau vor der Ehe den Beischlaf ausüben. Aber all die anderen Stufen der Liebesbezeugungen sind erlaubt. Und das Onanieren hat es immer schon gegeben, gibt es und wird es auch immer geben, Abstellen läßt sich das nicht. Gut, wenn man es in „gute“ Bahnen lenken kann.
LG und einen schönen Sonntag
Regina 1961
Samstag, 3. März 2007 16:34
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann: Zölibat
Die von Ihnen als Zölibatsfolge genannten Verbote ergeben sich in Wirklichkeit aus dem 6. Gebot. Dieses heißt zwar: „Du sollst nicht ehebrechen“, aber die Auslegung des kirchlichen Lehramtes sieht hierin ein Verbot jeglicher außerehelicher sexueller Betätigung, also auch des Onanierens. Diese Verbote gelten daher für jeden getauften Christen kraft Taufgelöbnis. Die Zölibatsverpflichtung, nämlich nach der Weihe keine (neue) Ehe einzugehen, kommen für den Diakon zu den genannten allgemein gültigen Verpflichtungen hinzu.

Leider schreiben Sie nicht, was mir nach Ihre Auffassung durcheinander geraten sein soll, so daß ich keine Stellung nehmen kann.

Ich haber eher den Eindruck, Sie werfen die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen durcheinander, in dem Sie alles, was nach sexueller Enthaltsamkeitsverpflichtung aussieht, dem Zölbat zuordnen, auch die monastische, ja selbst Dinge, zu denen wir durch das Taufgelöbnis verplichtet sind, nämlich Befolgung des Dekaloges.

Auch Mönche leben nicht im Zölibat! Die monastische Ehelosigkeit ergibt sich vielmehr aus der Natur des Mönchtums und wird bei der Profeß nicht einmal ausdrücklich gelobt! Für die Benediktiner ergibt sich diese Verpflichtung aus dem Gelöbnis, nach der Regel des hl. Benedikt zu leben. In der Regel steht aber, daß der Mönch nicht einmal das Verfügungsrecht über seinen eigenen Leib hat! Aus diesem Verfügungsverbot ergibt sich zwangsläufig ein Hingabeverbot an eine Frau (bzw. umgekehrt für die Nonne an einen Mann)!
Samstag, 3. März 2007 14:05
sniperhdk: Spiegelleser wissen mehr…


mit Titelschlagzeilen wie Darwin gegen Gott macht die neoliberale, antichristliche Hetzzeitung ‘Spiegel’ immer wieder deutlich, was ihr eigentliches Anliegen ist. Auch versuchte der Spiegel einst die Handlungen des Alten Testaments in die arabische Wüste zu verlegen, wo man eine Stadt mit Straßennamen der 12 Stämme fand.
Alles in allem steckt wohl bedeutend mehr hinter dem Spiegel als eine pseudointellektuelle, neoliberale Zeitung.
Und wer weiss, es sind bestimmt noch irgendwo alte apokryphische Testamentfälschungen versteckt, die darauf warten im richtigen Moment ausgegraben zu werden um z.B. Seth zum Messias zu erklären, Jesus bei seiner Kreuzigung zuschauen zu lassen oder die Merowinger auf den Priesterkönigsthron über alle Religionen zu erheben.

Die Zeit wirds zeigen…
Samstag, 3. März 2007 10:25
Brigitte Bussmann: Jörg Guttenberg, Stephanus
erst mal Stephanus, es geht beim Pflichtzölibat doch auch um die menschliche Seite. Ein 24jähriger oder 25 jähriger junger Mann wird zum Priester geweiht. Er weiß doch gar nicht, was ihm das Leben bringt. Dann trifft er eine Frau, die er liebt und von der er wieder geliebt wird. Entweder er lebt mit einem ständig schlechten Gewissen, dass ihm von Kirche eingeimpft wurde und wird und lebt im ständigen Bruch des Zölibates mit einer Lebenslüge, oder er heiratet, verlässt die Gemeinde und steht oft dann mittellos da, geächtet von Mitbrüdern und Kirche. Übrigens, ein Mensch der liebt, hier besonders Frauen, können sehr viel aushalten und es stirbt nicht jede Nacht jemand. Für mich ist das Zwang, wenn jemand nur Priester werden kann, wenn er zölibatär lebt. Die früheren Lehrerinnen haben freiwillig ehelos gelebt, hätten aber, genau wie heute verheiratet sein können und auch Lehrerin.
Jörg, ich darf doch bitten Zölibat bedeutet mehr als ehelos zu leben. Er darf auch nicht das psychologisch Normalste tun, nämlich onanieren und das verstehe ich auch unter sexueller Enthaltsamkeit. Es kann niemand katholischer Priester werden, der verheiratet ist, es sei denn, er sei konvertiert. In Abschnitt 3 ist Ihnen einiges Durcheinander gegangen, aber das kann jedem passieren.
Kein Priester muss heiraten, aber die Zwangsverknüpfung von Priesteramt und Zölibat ist unbiblisch. Denn jeder, der das Evangelium verkündet kann eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitführen, so lesen wir im NT.
Samstag, 3. März 2007 00:23
Stephanus: brigitte, regina61…
für was müsste ein priester heiraten dürfen????
ob nun als kaplan oder bischhof, vielleicht gar als papst????
was soll das für einen sinn haben????
in anderem zusammenhang habe ich geschrieben: es wird ja niemand gezwungen zölibatär zu leben.
es gibt 100.000 berufe ohne diese verpflichtung.
machen sie sich auch einmal kundig über den stand der lehrerinnen. warum wurde da nicht geheiratet?????
ein deutscher staatsmann hat mir mal im vertraulichen kreis erzählt warum er nie geheiratet hat. er hatte immer eine politische karriere vor augen und als die dann einsetzte, mit zunehmenen ämtern auch die verantwortung wuchs und gleichzeitig die freie zeit gegen null abnahm, da hatte er das gefühl, daß er der verantwortung als ehemann und vor allem auch als vater nicht auch noch gewachsen war. ich habe ja viele millionen kinder um die ich mich tagtäglich kümmern muß.
und so ähnlich ist es auch beim geweihten priester und seelsorger, im gegensatz zum protestanischen gemeindeverwalter, der sein pfarrbüro um 16 uhr schließt, und anschließend mit familie im freibad zu finden ist, im winter auch auf der piste, steht der katholische priester 24 std am tag bereit. ob jemand nachts um 2 stirbt oder samstagsnachmittags zu bester fußballzeit, der kath. priester hat immer bereit zu sein. welche ehefrau will das eigendlich aushalten: die anklage:du hast nie zeit für mich oder die kinder, daß sollten wir unseren priestern ersparen, oder???
Freitag, 2. März 2007 19:49
Regina 1961: @ Jörg Guttenberger
Vielen Dank für die Erklärung Aber: Inkonsequent in Bezug auf die „Karriere“. Wieso kann ein einfacher Priester heiraten, nicht aber der Bischof? Auch er müßte verheiratet sein dürfen.
Regina 1961
Freitag, 2. März 2007 16:11
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann: Zölibat
Ihre Ausführungen sind, soweit sie das Kirchenrecht betreffen, schlichtweg falsch. Rechtsgrundlage zur Verpflichtung sexueller Enthaltsamkeit ist nicht der Zölibat, sondern fehlende Eheschließung, die alleinige, absolute rechtliche Voraussetzung für sexuelle Kontakte ist.

Der Zölibat verbietet lediglich, wie ich richtig ausgeführt habe, eine Eheschließung nach der Diakonenweihe. Wie ich ebenfalls zutreffend ausgeführt habe, darf eine vor der Weihe geschlossene Ehe nach der Weihe uneingeschränkt fortgesetzt werden.

Daß in den Ostkirchen die meisten Priester aus dem Möchtum kommen, trifft ebenfalls nicht zu. Vielmehr sind die meisten Priester verheiratet, leben aber, wie ich ebenfalls ausgeführt habe, genauso, wie auch unsere verheirateten Diakone, im Zölibat. Lediglich die Bischöfe sind ausschließlich Mönche, leben also nicht im Zölibat.

Über die „Unierten“ brauchen wir wegen der dort mehr oder weniger starken – zum Ärger zumindest der orthodoxen Kirchen und damit ökumenebelastend – umfangreichen lateinischen Einflüsse nicht zu verhandeln.

Zu den von Ihnen mit der priesterlichen Ehelosigkeit verbundenen menschlichen Problemen kann ich aus eigener Erfahrung keine Stellung nehmen, kann mir aber vorstellen, daß Sie die Lage mancher Priester – sicher nicht aller – zutreffend schildern. Zur Bewältigung dieser Probleme ist ein gesundes geistliches Leben mit eiserner Disziplin notwendig, und das ist natürlich nicht einfach. Man sollte über die Scheiternden keinen Stab brechen.
Freitag, 2. März 2007 09:35
Brigitte Bussmann: Jörg Guttenberg, Regina
Zölibat ist lt. Kirchenrecht ein Kirchengesetz, das zur sexuellen Enthaltsamkeit verpflichtet. Das ist auch darin begründet, dass ein katholischer Priester in persona Christi handelt, während er Liturgien vollzieht. Wo wird da eine Grenze noch gezogen zwischen Mensch und in persona Christi Handelndem. Das wird schlechtweg zur Schizophrenie. Das ist ja auch mit ein Grund warum so viele Priester krank werden, psychosomatische Erkrankungen haben, im Durchschnitt mehr als bei der normalen Bevölkerung. Dies weiß ich von betroffenen Priestern selbst, die offen mit ihren Sorgen und Nöten umgehen um sich einfach ein Stückchen befreien zu können. Traurig aber wahr. Richtig ist, dass die Ostkirchenpriester meist aus dem Mönchstum kommen, meist in den orthodoxen Kirchen, dies aber nicht auf die unierten Ostkirchen so zutrifft.
Donnerstag, 1. März 2007 22:15
bedeutet keine Verpflichtung zur sexuellen Enthaltsamkeit, sondern Heiratsverbot für Kleriker vom Diakon aufwärts. Vor der Weihe geschlossene Ehen dürfen nach der Weihe uneingeschränkt fortgesetzt werden! In der r.-k. Kirche werden Verheiratete zum Diakonat und in den Ostkirchen auch zum Presbyterat zugelassen. Diese Regelung entspricht einer Anordnung des Apostels Paulus, nach der eine 2. Ehe ein Weihehindernis ist.

Bischöfe werden in den Ostkirchen so gut wie ausschließlich aus dem Mönchsstand genommen. Ein unverheirateter oder verwitweter Weltpriester empfängt in der Orthodoxie vor der Bischofsweihe die Mönchs- und anschließend die Archimandritenweihe (entspricht unserer Abtweihe, ist aber nach dortiger Auffassung höher). Patriarch Justinian von Rumänien z. B. war verwitweter Weltpriester.

Wieso diese im Osten kaum umstrittene Regelung inkonsequent sein soll, ist nicht nachvollzhiehbbar.

Die Kirche kennt 2 Sakramente der Einheit: das Altars- und das Ehesakrament. Das Altarsakrament schenkt Einheit mit Christus, in Christus mit allen, die in Christus leben und mit dem gesamten Kosmos. Der Vollzug des Ehesakrsamentes schenkt Einheit mit dem Ehepartner, im Partner mit dem in ihm lebenden Christus und in Christus mit allen, die in IHM leben und mit dem gesamten Kosmos. Warum soll daher der Vergleich der Verbindung des Priesters und Kirche mit dem Ehesakrament hinken, gilt er doch allen Getauften?! Durch Firmung und Weihesakrament wächst diese Verbindung allerdings.
Donnerstag, 1. März 2007 21:41
Benedikt: @ stat crux
Im Sedisvakantismus gibts zur Zeit ca. ein Dutzend „Päpste“. Die könnten sich ja mal zu einer Konferenz treffen, vielleicht sogar einen Ehrenvorsitzenden wählen? „Gregor XVIII. Ehrenpräsident des Weltbundes unabhängiger Päpste.“ Da müsste dann natürlich fairerweise auf jeder Visitenkarte stehen: „Nicht anerkannt von… (und dann die Liste)“



Einfach köstlich.
Donnerstag, 1. März 2007 13:22
stat crux: @Sirilo
Wie soeben bekannt wurde, hat sich soeben der Weltbund freischaffender Päpste in Avignon konstituiert, vier Päpste sind aus dem Weltbund unabhängiger Päpste ausgetreten, weil sie die Formel „Nicht anerkannt von“ auf der Visitenkarte Gregors XVIII. zu schwach fanden.

Auf der Visitenkarte des Ehrenpräpositus (!) Sirius II. steht jetzt. „Exkommuniziert durch Gregor XVIII., Petrus II., Petrus II. a, Petrus II. b, Pius XIII. und Gerald I.“

@Alexandra

Dann könnte „Schumi“ ja analog in Kerpen sich noch ein paar championships einfahren, wieder auf der Gokartbahn.
Donnerstag, 1. März 2007 11:04
Regina 1961: @ B. Bussmann
Wie kann aber ein Priester Mann sein? In verschiedensten Veröffentlichungen geht es genau immer wieder um diese Frage. Der Tenor in diesen Schriften war, daß auch ein Priester kein a-sexuelles Wesen ist. Sexualität gehört zur ganzen Person, ist wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeit. Ich weiß auch nicht so genau, wo man da eine Grenze ziehen soll.
Regina 1961
Donnerstag, 1. März 2007 10:55
Brigitte Bussmann: Regina 1961
wenn ich vom Zölibat schreibe oder spreche habe ich nur im Hinterkopf die Verpflichtung von Priesteramt und Zölibat und dies ist unbiblisch, denn die meisten Apostel waren verheiratet. Ich schreibe ja auch immer wieder, dass nicht der Zölibat als solches aufgehoben werden soll, sondern eben nur die Verknüpfung, weil dies auch unter einem gewissen Zwang erfolgt. Ein junger Mann kann nicht Priester werden, wenn er sich nicht gleichzeitig zum zölibatären Leben verpflichtet und Zölibat bedeutet ja nicht im eigentlichen Sinn Ehelosigkeit, sondern knallhart sexuelle Enthaltsamkeit, d.h. jede sexuelle Regung muss schon im Keim erstickt werden und dies ist einfach unmenschlich.
Donnerstag, 1. März 2007 10:01
Regina 1961: @ B. Bussmann
Liebe Frau Bussmann,
im Grunde stehe ich auf Ihrer Seite, wenn es um die Verknüpfung des Zölibats mit dem Ausüben des Priesterberufs geht. Es müßte möglich sein, auch als katholischer Priester eine Ehe zu führen. Aber unbiblisch ist der Zölibat meines Wissens nach nicht. Ich verweise auf Lk 9, 61-62. Im Moment finde ich die Stelle nicht wo es ungefähr heißt: Wer mir nachfolgen will. der verlasse Familie usw. Das sind doch wohl biblische Forderungen. Mir persönlich schwebt aber über allem das Wort Jesu: Wer es fassen kann, der fasse es.
M. a. W. : Wer den Zölibat leben möchte und kann, der soll das gerne tun. Wer es aber nicht kann, der kann trotzdem katholischer Priester, ohne Einschränkung, werden. Also auch Bischof und Papst. Denn da sehe ich auch die Inkonsequenz der Ostkirche. Und die Weihe zum Priester dürfte auch kein Hindernis sein (Siehe Diakonat)
Liebe Grüße
Regina 1961
Donnerstag, 1. März 2007 09:55
Sirilo: @stat crux
Danke! Das ist Satire vom Feinsten! Habe Tränen gelacht! „Ehrenvorsitzender des Weltbundes unabhängiger Päpste“…

(Das erinnert mich daran: Gestern gab’s bei STERN-TV einen Bericht über sogenannte (selbsternannnte) „Kommissarische Reichsregierungen“ des defunkten Deutschen Reiches. Davon gibt es auch schon ca. 20… Da die katholischen Rechtsaußen immer auch von der Wiederherstellung des „Reichs“ schwadronieren, könnten sie sich ja vielleicht mit den „kommissarischen Reichsregierungen“ zusammentun. Am besten aufteilen: Pro Reichsregierung ein Papst, und der salbt dann jeweils einen Kaiser…)
Donnerstag, 1. März 2007 09:45
Hypatia: @ Norbert – … nicht anerkannt von…“
Sehr konstruktive Anregung, die Du da machst. Wenn Dir mein Papst nicht gefällt, habe ich ja immer noch meinen eigenen. Die Sportler haben dieses Prinzip schon lang für sich entdeckt. Überwirft sich ein Weltklasseschachspieler wie Kasparov mit dem Weltschachbund Fide, dann wird er halt Weltmeister bei PCA. Und die Boxer sind noch besser dran mit ihren vier Weltverbänden, da winkt dann dem Weltmeister unter gewissen Voraussetzungen der Titel „Superchamp“.
Donnerstag, 1. März 2007 09:29
stat crux: @Freddie
Im Sedisvakantismus gibts zur Zeit ca. ein Dutzend „Päpste“. Die könnten sich ja mal zu einer Konferenz treffen, vielleicht sogar einen Ehrenvorsitzenden wählen? „Gregor XVIII. Ehrenpräsident des Weltbundes unabhängiger Päpste.“ Da müsste dann natürlich fairerweise auf jeder Visitenkarte stehen: „Nicht anerkannt von… (und dann die Liste)“
Donnerstag, 1. März 2007 00:12
freddie schenk: oder der …
Treffen sich zwei Päpste …
Donnerstag, 1. März 2007 00:09
Sirilo: Zwei Pfarrer unterhalten sich…
Sagt der eine: „Die Aufhebung des Zölibats werde wir nicht mehr erleben.“
Antwortet der Andere: „Wir vielleicht nicht, aber unsere Kinder.“

Mittwoch, 28. Februar 2007 23:42
Stephanus: brigitte bussmann…sie bringen mich da auf eine idee:
eigendlich sollte ja bei diesem wichtigen thema ein erfahrener theologe das wort ergreifen.
immerhin haben wir es ja nicht mit einer materiellen eheschließung bzw. deren vollzug in allen belangen zu tun.
aber ich denke, an dem gedankengang ist was dran.
zunächst aber, werte brigitte, ihre vorhaltungen sind falsch: natürlich will das „ehepaar“ bischhof-diözese kinder, aber siehe oben, keine materiellen wesen. wie sollte das auch gehen????
wenn dem aber so ist, daß eine verbindlichkeit nur bei entsprechender intension und diese können wir an den früchten, die diese zeitigen, erkennen, dann möchte ich fast davon ausgehen, daß es heute wirklich sehr viele ungültige ehen in diesem bereich gibt.
es gibt sie also wohl doch, die herde die von ihren hirten verlassen ist und von mietlingen ins verderben geführt wird?
Und jetzt setzt auf breiter front die diskussion über die gehorsamsfrage ein…
der weg den die pribru seit mehr als 30 jahren geht und der genau so lange mit geifer von allen seiten verunreinigt wird, scheint mir immer mehr als das gebot der stunde!
tut mir leid, aber langsam fallen die nebelschleier gewebt von den gehorsamstaktikern in sich zusammen.
danke brigitte
undfreddie schenkmöchte ich noch sagen, daß es ja auch andere berufe und berufungen gibt die einstmals nur ledige ausübten, der stand der lehrerinnen z.b.und:
ich habe 6-7jahre und mehr zeit mir das zu überlegen, ob ich den zölibat halten kann oder nicht.
er ist ein ideal und sünder werden nicht verteufelt!
Mittwoch, 28. Februar 2007 20:47
HeinrichvonOfterdingen: Brigitte Bussmann,
Ja, der Priester geht sozusagen eine „Ehe“ mit der „Braut Kirche ein!“ Aber diese Ehe ist ungültig, da der Priester keine Kinder will. Und die Braut Kirche auch nicht, zumindest nicht für den Angetrauten.eine unversiegliche Quelle schräger Ansichten. Sie sollten sich mal als Kabarettistin probieren, wenn Sie ‘s nicht eh schon tun. Wirklich köstlich.
Mittwoch, 28. Februar 2007 20:41
Johann Gambolputty: Unverschämt
was sich der Spiegel, dieses Schundblatt wieder herausgenommen hat. Verunglimpflichung einer heiligen Institution wie der katholischen Kirche gehört unter Strafe gestellt.
Mittwoch, 28. Februar 2007 16:20
Jörg Guttenberger, Köln: Stephanus: Pope
bedeutet im christlichen Osten dasselbe, wie bei uns Pfaffe. Warum schreiben Sie nicht einfach vom othodoxen Klerus oder von orthodoxen Diakonen, Priestern und Bischöfen?
Mittwoch, 28. Februar 2007 15:09
so, nur zur Information, ich bin kein Single. Der Spruch bezüglich der verheiraten Männer und der Priester, der auf eine Frau mehr verzichten muss ist doch eine billige Ausrede.
Ist es nicht besser in einer guten Ehe zu leben als sich als Zölibatär allein, oft auch in Einsamkeit, abzuquälen. Wir haben sehr viele psychisch kranke Priester wegen des Zölibates.
Ja, der Priester geht sozusagen eine „Ehe“ mit der „Braut Kirche ein!“ Aber diese Ehe ist ungültig, da der Priester keine Kinder will. Und die Braut Kirche auch nicht, zumindest nicht für den Angetrauten.
Es war sicherlich schon in Ordnung, wenn es eine Patin für einen weiblichen Täufling oder Firmling gab oder umgedreht. Aber in der heutigen Praxis sieht das anders aus. Verlobte, einer wird gefirmt, der andere ist Pate, werden heiraten. Diese geistige Verwandtschaft kann deshalb heute in der seelsorglichen Praxis als Ehehindernis nicht mehr gerechtfertigt werden.
Nicht der Zölibat soll abgeschafft werden, sondern die Verknüpfung von Priesteramt und Zölibat, denn es ist unbiblisch. Sie wissen ja, dass es in der Ostkirche, die mit Rom uniert ist, den verheirateten Priester gibt. Welche Doppelzüngigkeit, wenn der Papst mit einer Hand den Ostpriester segnet, während er mit der anderen Hand den lateinischen Priester, der eine Ehe eingeht, aus der Kirche wirft. Der Ostpriester geht vor der Weihe die Ehe ein, aber es könnte durchaus auch so sein, dass nach der Weihe eine Ehe eingegangen wird. Kirchenrecht kann geändert werden.
Mittwoch, 28. Februar 2007 14:50
freddie schenk: Ja, Stephanus
alle deine Ausführungen sind richtig und sicher auch alle sehr bedenkenswert. Katholische priester unterliegen aber dem Pflichtzölibat während alle anderen von dir genannten Berufsgruppen sich freiwillig für oder gegen eine zölibatäre Lebensweise entscheiden können. Sei es aus Vernunftsgründen oder emotional bedingt.

Nur mal angenommen, der Papst würde für die rk Kirche das freiwillige Zölibat einführen. Was wäre verwerflich, wenn (junge) Männer eine Berufung verspüren und dennoch heiraten würden? Stünde zu befürchten, dass Männer Priester würden, die es vielleicht doch nicht so ernst meinen und deswegen beim Pflichtzölibat gleich Abstand nehmen würden? Oder würde die Wahlmöglichkeit die Kandidaten vor unlösbare/unlösbar scheinende Konflikte stellen? Oder würden die Gemeinden vor große Probleme gestellt, wenn sie auch eine „Frau Pfarrerin“ im Pfarrhaus wüssten?
Mittwoch, 28. Februar 2007 14:14
Che Guevara: Buuooo
Wusste gar nicht das der Spiegel so „Nifo“ hat.
Mittwoch, 28. Februar 2007 12:36
Stephanus: es gibt ja beides, betrachten wir das mal…freddi schenk
es gibt ja beides z.b. bei einigen orthodoxen kirchen. da sind die popen verheiratet , die bischhöfe nicht.
petrus war auch verheiratet, johannes wohl aufgrund seiner jungen jahre noch nicht.
wieviele mitmenschen in politischen ämtern sind unverheiratet, weil sie das einfach ehrlicher finden, angst haben bei einer 80-100std. woche nicht wirklich zeit für die familie zu haben.
so hat mir mal der ehemalige ministerpräsident eines bundeslandes auskunft gegeben.
es gibt eine ganze reihe von polizeibeamten, die würden gerne heiraten, leben sicher nicht im christlichen sinne zölibatär, sind aber so ehrlich und sehen keine möglichkeit die gefährlichkeit ihres berufes und familie in übereinstimmung zu bringen.
und das geht sogar schon los bei eigendlich eher harmlosen berufen, auch im öffentlichen dienst, da wo es niemand vermutet, da werden menschen aufgrund ihrer tätigkeit so von kriminellen bedroht,daß sie vor angst um ihre familien krank werden.
und dann gibt es haufenweise zänkische ehegesponste, die sich nicht scheuen sich auch noch nach der silberhochzeit scheiden zu lassen, wenn der mann nicht so tanzt wie sie sich das vorstellt!
die katholische ehe als ideal ist zwar erstrebenswert, aber in wirklichkeit doch sehr sehr selten.
und was die einsamkeit angeht, die kann auch in einer ehe herrschen und priester können was dagegen tun indem sie sich in prioratsgemeinschaften zu 4 oder 5 zusammentun, das kann wunderbar sein, aber auch nur im idealfall wie ich weiß.
Dienstag, 27. Februar 2007 14:32
freddie schenk: @Stephanus
ein verheirateter mann verzichtet ja auch auf 999 frauen, ich als priester auf eine mehr.
und:
es gibt sicher gute gründe gegen den zölibat, aber auch 1000de dafür!!


Beides stimmt unbestritten, auch, dass eine Ehe und in Folge eine Familie, den Priester binden, wo er für seinen Dienst für Gott und die Menschen (Seelsorge) da sein soll.

Ich denke nicht, dass die Aufhebung des Zölibates zu einem Run auf die Seminare führen und die Weihezahlen nach oben schnellen lassen würde.

Als verheirateter, katholischer Mann weiß ich aber auch, dass meine Ehe auch soetwas wie eine Heimat, ein nest eine fluchtburg ist. Hier erfahre ich Zuneigung, Verständnis, Geborgenheit; auch kritisches Feedback. Das Leben als Priester stelle ich mir hingegen sehr einsam vor. Zuhause ist niemand, mit dem ich den Tag, mein Leben reflektieren kann. Das gab mir vor zwanzig Jahren mein Kaplan (heute Weihbischof) zu bedenken, als ich mit dem Gedanken spielte, Priester zu werden, zu bedenken. Vielleicht ist die Bereitschaft zur Ehelosigkeit im Bewusstsein dieser Konsequenzen ein weiteres Indiz für die Ernsthaftigkeit dieser entscheidung. Aber vielleicht ist das gelebte (Zwangs)Zölibat auch ein grund dafür, dass nicht unerheblich viele scheitern?
Dienstag, 27. Februar 2007 14:16
Stephanus: brigitte bussmann…
so kann nur ein single schreiben!
Jeder verheiratete ehemann dagegen versteht den sinn des zölibates mit jedem jahr des verheiratet seins, besser.
(witz aus einer aktuellen faschingsrede)

aber mal im ernst:
ich möchte mal zwei aussagen vorstellen:

ein verheirateter mann verzichtet ja auch auf 999 frauen, ich als priester auf eine mehr.
und:
es gibt sicher gute gründe gegen den zölibat, aber auch 1000de dafür!!
Ich komme aus der menschenrechtsbewegung (was ja in tradikreisen nicht gerne gesehen wird) will damit sagen, daß ich mich hier und da auf der welt auskenne, was grausamkeiten gegen mitmenschen, hier vor allem missionare angeht.
ein guter grund für den zölibat ist die wahrung des beichtgeheimnisses.
wenn ein priester hier erpreßt werden könnte:wenn du uns nichts sagst, wir wissen wo deine frau, deine kinder wohnen, dann au wei…
das ist nur ein grund
ein weiterer ist, daß der bischhof zum zeichen seiner a-materiellen bindung mit seiner Diözese einen (ehe)ring trägt.
jeder priester ist eigendlich ja nichts anderes als der verlängerte bischhofsarm, eine weitere verehelichung wäre sowas wie bigamie (laienhaft ausgedrückt)
denken sie auch an die geistige verwandtschaft zwischen firmling und firmpate, danach ist auch keine ehe mehr möglich.
und das hat alles seinen tieferen sinn und zweck!

außerdem:
was soll der wegfall des zölibates bewirken?
hat die ev. kirche dadurch mehr zulauf an geeigneten theologen???
nein, sie schließt zunehmend die pforten der pfarrhäuser…
Dienstag, 27. Februar 2007 14:09
Benedikt: Sinn?
Sollen hier die Komplexe der Spiegelredakteure dargestellt werden?
Dienstag, 27. Februar 2007 11:01
monti: Ich hab’s geschafft !!!!!!!
Endlich wurde auch mal ein Artikel von mir von der Redaktion entfernt. Soooo lange habe ich darauf gewartet, und das nur, weil ich mich übner die sexuelle Orientierung unseres Papstes geäußert habe.
Dienstag, 27. Februar 2007 09:13
Brigitte Bussmann: Zukunftsmusik
na, dann auf das Jahr 2067. Dann wird es im Vatikan dann 2 Stühle geben müssen, (wegen des Andrangs von Männlein und Weiblein), worauf sich im MA alle Kardinäle vor einer Papstwahl setzen mussten, um das Geschlecht zu bestimmen. Warum gibt es wohl diesen Stuhl? Es soll ja mal eine Päpstin gegeben haben, die u.a. aus Fulda kam. Nur Legende, dummes Gerede?? Warum dann dieser Stuhl?? Wenn es der Wahrheit entspricht, dann war das natürlich unrechtmäßig, denn die Dame hat sich gut verstellt, diese Papstwahl war auch nie gültig. Und warum sollte es im Jahr 2067 den Zölibat dann nicht mehr geben? Das ist ja nicht negativ zu sehen, aber die Verpflichtung zwischen Priesteramt und Zölibat ist Unrecht, weil es unchristlich und unbiblisch ist.
Dienstag, 27. Februar 2007 07:51
monti: Von der Redaktion entfernt
Montag, 26. Februar 2007 22:48
Wollen Sie meine Beiträge als Dienstmädchengeschwätz abtun?
Montag, 26. Februar 2007 22:26
st.georg: @jörg guttenberger
gibt es hier sonst etwas anderes als dienstmädchengeschwätz? !:)
Montag, 26. Februar 2007 22:10
Warum veröffentlicht die Redaktion solches Dienstmädchengeschwätz? Gibt es keine ernsthaften Themen mehr?
Montag, 26. Februar 2007 21:17
das ist dann die Transferaufgabe für den Leser
Montag, 26. Februar 2007 21:01
Stephanus: na ja, dann haben wir ja noch was zeit…
aber die redaktion wäre gut beraten, wenn sie solche überschriften in „Gänsefüßchen“ setzen würde.
Montag, 26. Februar 2007 18:48
möchtegern-kathole: das Pamphlet …
… ist dann wohl die veröffentlichte „Roadmap“ im Kampf gegen die Kirche Gottes?
Montag, 26. Februar 2007 17:57
Ich glaubs dir ja…

AAAber mal ehrlich, was ist die Ehre von einem Nic schon wert?
Montag, 26. Februar 2007 17:24
VirFortis: An alle Leser:
Bei meiner Ehre verspreche ich dass dieser Link keine Viren beinhaltet.
Montag, 26. Februar 2007 17:18
Che Guevara: genau st. georg
und so was nennt sich ein Vir Fortis.

Pfui

Der sollte sich schämen

hasta la victoria sempre
Montag, 26. Februar 2007 17:03
st.georg: @virfortis
tzzzzz…kann es sein, dass man hier einen spam-verseuchten link eingestellt hat… könnte ich gar nicht glauben *fg
Montag, 26. Februar 2007 16:53
Wolf: @ timpressum
Montag, 26. Februar 2007 16:42
wollte nur mal vorbeischauen wie es euch geht.
Montag, 26. Februar 2007 16:39
VirFortis: empfehlung:
keine antichristlichen medien konsumieren und die leute aufklären dass die zeitung und tv eine hochburg der lüge ist:
lest lieber hier:
http://www.vision2000.at/…vision1-07/20_01.htm
Montag, 26. Februar 2007 15:55
timpressum: Schlagzeilen aus dem Vatikan 2045 – die Vision von kreuz.net
Auf Homosex und Kinderschlachten steht jetzt Todesstrafe durch Steinigung – Papst Pius XXIII. unterschreibt entsprechendes Konkordat mit Vereinigten Europäischen Staaten

Novus Ordo ist vergessen – 20 Jahre nach Verbot des Neuen Ritus weiss keiner mehr, wie es wirklich geht

II. Vaticanum komplett aufgehoben – Präfekt der Glaubenskongregation spricht von „bedauerlichem Irrtum der Moderne“

Es waren keine 6 Millionen – Vatikansprecher begrüßt erste Konferenz revisionistischer Historiker im Vatikan

Bald neues Dogma?– Gerüchte um Enzyklika über Augenfarbe der Gottesmutter

*********************
So hat jeder seine Träume…
Montag, 26. Februar 2007 15:41
Beobachterin: Spiegel kirchenfeindlich
Der Spiegel war von jeher ein Dreckszeug. Schon Rudolf Augstein war ein Kirchenfeind.
Montag, 26. Februar 2007 15:28
El Rafa: Gähn!
Wen interessiert denn so ein Spiegel blah blah? Nihil novi sub sole – und langweilig wird’s auch…
Montag, 26. Februar 2007 14:28
franziskus: Faschingsfantasien
Eine teilweise Aufhebung des Pflichtzölibats wäre sinnvoll. Es gibt ja in der Kirche den Ordensstand, wo man einem bestimmten Idol der Christusnachfolge wie einem St. Franziskus in zeitgemäßer Form nachzueifern sucht. Die vielen Orden sind vom hl. Geist inspirierte schöpferische Minderheiten in der Kirche mit strengen Regeln oder Maßstäben. Dort werden die drei evangelischen Räte: Armut, Gehorsam und Keuschheit durch freiwillige Gelübde verwirklicht.
Die Orden befürworten eine Aufhebung des Pflichtzölibats, damit niemand nur die Not der Pflicht zur Tugend macht nach dem Motto: wenn schon, denn schon.
Die „Spiegeleien“ sind nur reine Faschingsfantasien zum Lachen.
Montag, 26. Februar 2007 13:46
laikos: Päpstin mit Familie
Klingt sehr wahrscheinlich und realistisch, das es so kommen wird. Nur irgendwie wird schon etwas arg untertrieben. Das wir irgend wann einmal einen Homosexuellen Papst haben werden ist eher realistisch als eine Päpstin. Natürlich werden die Bischöfe und Kleriker nur mehr noch Homosexuelle oder Frauen sein dürfen. Männlichkeit darf es einfach nicht geben. Das will der Homoideologe nicht. Was der Homoideologe nicht will, das wird auch nicht durchgesetzt. Wenn der Papst und die Bischöfe nur einen Bruchteil der Durchsetzungskraft von Homoideologen besitzen würden, dann wäre die Kirchenkrise ganzt schnell vorbei.
Montag, 26. Februar 2007 12:52
adoro te devote: Ganz Toll!
…und ich geh jetzt Mittag Essen, weil gerade die Sonne scheint. Mahlzeit!

PS: ach ja, habe gehört, in Peking, das ist die Hauptstadt der Volksrepublik China, sei gerade ein Sack Reis umgefallen.
Montag, 26. Februar 2007 12:13
Torquemada: Osservatore
Kreuz.net ist die BILD-Zeitung der katholitischen Hardliner… wieso bin ich da nicht eher drauf gekommen Und wie jedes gute Regenbogenblatt schreiben sie von anderen ab: in casu vom Spiegel.
Montag, 26. Februar 2007 12:04
freddie schenk: Knecht Ruprecht
am besten seitenweise über abtreibung und homoehe schreiben. darauf stehen die ungläubigen.

Ach so, verstehe. Hm. Deshalb hat kreuz.net keine anderen Themen – das ist also eine Seite für Ungläubige! Deshalb bin ich also immer so irritiert, wenn hier die „Artikel“ und Postings so inflationär erscheinen. Ich dachte immer, die seien von Gläubigen für Gläubige geschrieben. Danke für Aufklärung, Knecht Ruprecht.
Montag, 26. Februar 2007 12:04
Shuca: Revolution
Der Spiegel liebt Jesus Cristus und seine Kirche so sehr das er gar nicht genug von der Revolution des 2 . Vatikanischen Konzils kriegen kann . Sage mir wer dich lobt und ich weiß wer du bist .
Montag, 26. Februar 2007 12:01
wiederholt kreuz.net so einen, noch nicht mal originellen, Unsinn auch noch?
Montag, 26. Februar 2007 11:54
Torquemada: *gähn*
Die allerwenigsten Frauen kämen wahrscheinlich auf die Idee zölibatär und weltfremd in einem Wolkenkuckuksheim wie dem Vatikan zu hausen und das Leid eines Folteropfers zu heroifizieren. Wobei Jesus wahrscheinlich doch nur eine Kopie seines älteren und indischen Pendants ist. Nein! Der Vatikan muss schon so weitermachen wie bisher.
Liebe, Tolleranz und Friede… ok wenn dass die Message der Bibel ist, dagegen kann man nichts haben. Dieses ganze Gedöns darum und die ultrakonservativen Hardliner (siehe Gebährmaschinen-Mixa) können mir aber gestohlen bleiben.
Ich bin nicht so optimistisch wie der Spiegel, was die Zukunft dieses Traditionsvereins „Katholische Kirche“ angeht.
Montag, 26. Februar 2007 11:44
sca: Ich bin auch ein Modernist…
…aber sowas brauch ich trotzdem nicht.
Montag, 26. Februar 2007 11:35
ottaviani: sie träumen die modernisten
wie sie es seit dem 19 Jhd tun
Montag, 26. Februar 2007 11:30
Romulus: SPIEGEL Schwachsinn
Habe mir gestern diese blöde Spiegel-Seite schon im Original angeschaut. Der Spiegel braucht sich um die Kirche keine Sorgen zu machen, denn 2067 herrscht in Deutschland und EU-Europa längst die Scharia und solche Magazine, wie den Spiegel wird es nicht mehr geben. Auch wird es dann verboten sein, abzutreiben und Gott zu lästern. Der verblendete Spiegel bereitet dem Islam mit einen Weg, indem er die abendländische Kultur wie sie sich durch die Kirche entwickelt hat durch seine ständigen linken Nörgeleien mit zerstört. Die Kirche aber blüht und gedeiht 20067 auf anderen Kontinenten prächtig.
Montag, 26. Februar 2007 11:29
kreuzi: den linken
gehen die themen aus. jeden tag über hitler und rechtsextreme gewahlt zu schreiben ist selbst den linken zu langweilig und bevor man über realexsistierende gewalt in der brd schreibt, für die 80% araber und türken verantwortlich sind – sucht man sich andere themen. da kommt die kirche grade recht. nur leider verstösst das gegen die eigene ideologie über die herrlichkeit der kriche zu schreiben. so drückt man auf die fantasietuppe und erfindet was. die treue verblödete kundschaft kauft schließlich jeden scheiß, hauptsache es ist antiamerikanisch oder antikirchlich. am besten seitenweise über abtreibung und homoehe schreiben. darauf stehen die ungläubigen.
Montag, 26. Februar 2007 11:23
Heggi: landorganist…
was immer man Ihnen auch „vorsetzt“, Sie fallen in Ihrer Verbohrtheit und Kommentarsucht auf alles herein. Es geschieht Ihnen recht!
Montag, 26. Februar 2007 11:19
r.ruhrgebietler: was für ein Schwachfug
Haben die Ersteller dieses Artikels keine anderen Sorgen mehr als solche Horrorszenarien zu publizieren?
Das ruft Kleingeister und V-II-Mainstreamer wie die Rotarierfreunde landorgel, gotthard, algermissen, lehmann & co auf den Plan, die schon seit langem schwelend im Untergrund genau so etwas umsetzen wollen!
Herr Jesus Christus greife Jetzt ein!
Montag, 26. Februar 2007 11:13
Sirilo: Auf diesen verfrühten Aprilscherz…
einen Link zu setzen hätte doch völlig genügt, anstatt ihn ihn voller Länge und teilweise defektem Deutsch („berichtet von der Konversion des 85jährige englischen Monarchs William V. zum Katholizismus“) nachzuerzählen.
Montag, 26. Februar 2007 11:05
landorganist: Nette…
Phantasie, doch welchen Zweck soll Sie erfüllen??? Wahrscheinlich soll Sie dazu dienen, den Tradis Gelegenheit zu geben, den Zeigefinger zu erheben, nach dem Motto: „Seht, wohin uns das V II hingeführt hat“. Mit anderen Worten, ein neuer Aufruf zur Hetze und Polemik.
Montag, 26. Februar 2007 11:01
Pünktchen: Wenn die Abschaffung des verpflichtenden Priesterzölibats und die Zulassung der Frau zur Priester-
weihe die Lösung aller Probleme darstellte, dann müßte ja der Protestantismus blühen und gedeihen! Es ist jedoch ganz das Gegenteil der Fall!
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