Der Vatikan lehnt die Wiedereinführung des Zölibats ab
Zukunftsmusik. Das deutsche Wochenmagazin ‘Spiegel’ veröffentlichte kürzlich die Vorschau auf eine Titelseite des ‘Osservatore Romano’.
Der fiktive ‘L’Osservatore Romano’ auf ‘Spiegel Online’
(kreuz.net) Das Ausgabedatum der Titelseite ist der 19. Januar 2067.
Aus ihr geht hervor, daß die permanente
Revolution – welche die Kirche seit dem Zweiten Vatikanum erschüttert – auch im 21. Jahrhundert anhalten
wird.
So berichtet der ‘Osservatore Romano’ des Jahres 2067, daß der dannzumalige Nachfolger von Papst
Benedikt XVI. eine sympathische langhaarige Dame sein wird: Päpstin Johanna II.
Die Titelseite berichtet
mit Bild von ihrer Apostolischen Reise nach Peking.
Im Reich der Mitte benützt die Päpstin die Gelegenheit,
mit einem dogmatischen Relikt aus dem 19. Jahrhundert aufzuräumen, das sowieso keine praktische Bedeutung
mehr besaß: „Ich bin nicht unfehlbar“.
Somit beweist der ‘Spiegel-Osservatore Romano’, daß die Kirche
auch in den bevorstehenden Jahrzehnten ihre während des letzten Konzils gewonnene Fähigkeit nicht verlieren
wird, die Zeichen der Zeit zu erkennen.
Eine weitere Meldung berichtet von der Konversion des 85jährigen
englischen Monarchen William V. zum Katholizismus – oder zu dem, was davon noch übriggeblieben ist.
Währenddessen verlautet aus dem Vatikan, daß die Papstfamilie ein neues Domizil bezogen hat.
Die Gemächer
im Apostolischen Palast seien für die Päpstin, ihren Mann und die fünf gemeinsamen Kinder deutlich
zu klein geworden: „Deshalb ließ der Heilige Stuhl in den Vatikanischen Gärten ein bescheidenes Einfamilienhaus
mit sechs Schlafzimmern und einer kleinen Kapelle errichten.“
Neuigkeiten gibt es auch aus dem vatikanischen
Sport.
Weil der meiste theologische Ballast aufgrund der andauernden Erneuerung der Kirche an Haupt und
Gliedern erfolgreich abgeworfen wurde, kann sich der Vatikan auf die Teilnahme seiner Nationalmannschaft
an der Fußballweltmeisterschaft 2070 in Polen konzentrieren.
Er sei sehr optimistisch, die Qualifikationsrunde
zu überstehen, erklärt der vatikanische Coach Andrea Bertini am 18. Januar 2067 auf einer Pressekonferenz.
Die Titelseite des ‘Osservatore Romano’ berichtet auch, daß die Päpstin die Wiedereinführung des Zölibats
nicht in Betracht ziehen wird:
„Die Initiative einer Gruppe internationaler Bischöfe zur Wiedereinführung
des Zölibats stößt im Vatikan auf Ablehnung.“
Die Abschaffung der Ehelosigkeit für Priester vor vierzig
Jahren habe ebenso wie die Frauenordination zehn Jahre später den „Kirchenapparat“ vor dem Kollaps gerettet.
Die Heilige Mutter erinnert in einem Päpstlichen Rundschreiben an den extremen Priestermangel, der vor
dem Fall des Zölibats die Existenz der Kirche bedroht hätte.
Aus Deutschland berichtet der ‘Osservatore
Romano’, daß die dortige Kirche nach dem im Jahr 2065 vom Bundestag verabschiedeten „Gesetz zur Trennung
von Kirche und Staat“ vor dem finanziellen Ruin steht.
Doch die deutsche Pleite wird durch die Vermehrung
der Frohen Botschaften mehr als aufgewogen.
Denn der ‘Osservatore’ berichtet vom Fund eines fünften
„Evangeliums nach Michael“. Es wurde im Jahr 2057 bei Ausgrabungen im Vatikan entdeckt.
Eine vatikanische
Exegetenkommission habe das Schriftstück mit den bisherigen vier Evangelien in einer Reihe gestellt.
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81 Lesermeinungen
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#82 Czibo Nieznany 10:09:45 | Donnerstag, 26. April 2007
Fröhliche Urständ Es ist eine atemberaubende Vision wie es denn in der Kirche im Jahr 2067 aussehen
könnte. Ich habe das Einpersonenstück „Die Päpstin“ vor Jahren auf der Bühne mit der begnadeten Maria
Becker gesehen. Es war in jeder Hinsicht eine großartige Leistung. Nur hat das Stück einen anderen Ausgang
als die Spiegelvision. Sie hat mich mehr als nachdenklich gestimmt. Denn plötzlich feierten die ganzen
Altertümer, die jahrzehntelang eingemottet waren, Zölibat, und, und, und wieder fröhliche Urständ…
Bussmann: Ihre letzte Stellungnahme Das 5. Gebot gilt ausschließlich für Menschen, denn Jesus Christus
hat Fleisch (Osterlamm!) und Fisch gegessen. Der Diakon ist lt. Kirchenrecht in Ost und West gleichermaßen
zum Zölibat verpflichtet. Der westliche Priester darf im Gegensatz zum Diakon auch vor der Weihe nicht
verheiratet sein. Es handelt sich hier um keine dogmatische, sondern um eine kirchendisziplinäre Frage.
Sakramental geweihte Diakoninnen hat es im Westen nie gegeben, wohl aber in der byzantinischen Tradition.
Die Weiheformel war jedoch unterschiedlich: bei den Damen fehlte der Hinweis „für die Mysterien“, d.
h. sie durften zwar in Sticharion (entspricht unserer Albe, wird jedoch in den litiurgischen Farben des
Messgewandes getragen)und Orarion (entspricht unserer Diakonstola) im Altarraum an der Litgurgie teilnehmen,
jedoch keinen Altardienst tun, geschweige denn das Altarssakrament spenden. Die westlichen Diakonninnen
hatten keine Ordinatio. Über weiblichen Klerus in den Anfängen wird viel spekuliert, man tut den Texten
Gewalt an, um zu einem weiblichen Presbyterat zu kommen, aber diese Versuche werden außerhalb Feministinnenkreisen
kaum ernst genommen. Bekannt sind 2 Bischöfinnen im Osten, gegen die Rom jedoch mit Nachdruck protestiert
hat. Natürlich ist die Ordinatio ein kirchenrechtlicher Begriff, aber die Beauftragung der Apostel „Tut
dies…“ entspricht der Übertragung priesterlicher Funktionen analog der späteren Ordinatio.
Jörg Guttenberg was bedeutet das 5. Gebot – du sollst nicht töten – wen darf ich nicht töten und wen
darf ich töten. Gilt das nur für Menschen, nicht für Tiere, nur für gute Menschen, nicht für Verbrecher
oder im Krieg ist da töten erlaubt??? Der Diakon muss nicht zölibatär leben, der arme Priester schon,
obwohl Jesus kein zölibatäres Leben fordert, denn die meisten Apostel, die Jesus lt. Bibel direkt berufen
hat, waren verheiratet. Triftet die Kirche nicht hier vom Willen Jesu ab? Jesus hat überhaupt niemanden
ordiniert, weder Männer noch Frauen. Ordination ist Erfindung der Kirche. Eine Frau war die erste Künderin
des Evangeliums und es gab ordinierte Frauen, wie von den frühen Konzilien und diverser Schriften, wie
Didache bekannt ist. Bis ins 8. Jh. gab es in der lateinischen Kirche geweihte Diakoninnen und jetzt??
Hat Kirche sich damals geirrt und heute ist sie in der Wahrheit? Sie kennen keine Doktorspiele, sicherlich
auch keine Onanie, sicherlich überhaupt keine sexuellen „Verirrungen“ wie es so schön heißt. Ist für
sie gelebte Sexualität etwas Negatives. Nein, ich bin keine 68erIn. Atheisten praktizieren auch Nächstenliebe,
ob da auch Gottesliebe dabei ist, diese Menschen würden Gottesliebe ablehnen, weil sie Gott ablehnen.
Bussmann: Ihre letzte Stellungnahme, Sozialkatholisch: Gottes- und Nächstenliebe B.: Der Lebensschutz
ist durch das 5. Gebot : „Du sollt nicht töten“ ausreichend dokumentiert. Wozu weitere kirchliche Vorschriften?
Zum Zölibat ist niemand verpflichtet. Die Befolgung einer göttlichen Berufung zum Priester oder Diakon
ist freiwillig! Jesus Christus hat auch keine Frauen ordiniert. Die 12 Apostel, die beim letzten Abendmahl
nach Lehrmeinung der Kirche ihre priesterlichen Funktionen erhielten, sind namentlich bekannt, alles Männer!
Die Apostel haben im Sinne Christi weitergearbeitet. Wiederheirat: 6. Gebot und Aussage Jesu, wer eine
Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch. „Doktor-Spiele“ sind mir aus meiner Kindheit nicht bekannt. Wieso
führt Verbot von Dr.-Spielen und Onanierung zu seelischen Störungen? Gilt das grundsätzlich für alle
Verbote? Wenn nein, wieso nur hier? Sind Sie etwa 68erin? Die argumentieren genauso, wie Sie. S.: Können
Sie mir ein Beispiel nennen, wo Gottes- und Nächstenliebe einander ausschließen?
Genoveva – Jörg Guttenberg klar handelt es sich beim Recht, bei Gesetzmäßigkeiten um Spielregeln –-
genau Spielregeln und die sind willkürlich. Ich bin auch dafür, dass es Gesetze geben muss, wenn wir
z.B. nur an den Straßenverkehr denken. Wenn Gesetze zum Schutz des Menschen sind, ist das auch in Ordnung.
Aber welches kirchliche Gesetz ist denn zum Lebensschutz des Menschen????? Zölibat evtl.??? oder das
Nein zur Frauenordination???? Oder kein Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene?? Oder
der ganze Bereich der Homosexualität (Entschuldigung, das gehört ja auch zum 6. Gebot) Dabei weiß jeder
ernstzunehmende Wissenschaftler, dass Homosexualität vererbt wird. Hierüber gibt es Studien bei der
Universtät Florenz. Das Onanieren war einmal eine schlimme Todsünde –-- welch ein Irrsinn –- die Doktorspiele
von Kindern waren eine schwere Sünde –-- Darum haben wir heute ja auch Erwachsene, die so krank durch
dieses Gebot wurden, dass sie in psychiatrischen Kliniken mit schweren Psychosen behandelt werden. Onanieren
ist keine Sünde, schon gar keine Todsünde, die sog. Doktorspiele sind ebenfalls keine Sünde, sondern
ein ganz normales Entwicklungsstadium. Natürlich würden Sie beiden einem Kind, dass sie dabei ertappen
sagen, „das tut man nicht, das ist unanständig.“ Und schon ist das Kind gestört in seiner seelischen
Entwicklung. Kirche hat hier versagt, weil sie immer noch die Sexualität verteufelt. Ja, und vor allem
die böse Eva muss wieder mal für alles her halten, sie hat ja auch den Adam verführt
Bussmann: Zölibat, Genovefa u. Bussmann: Onanieren Beim Recht handelt es sich um die Spielregeln für
menschliches Miteinander. Ohne solche Regeln klappen weder Fußball noch Musik. Wie wollen Sie ohne Straßenverkehrsordnung
auskommen? Natürlich geht es bei Rechtsfindung manchmal um Feinheiten, die vom Rechtsunkundigen oft als
Haarspalterei empfunden werden. Andere Fakultäten, so z. B. die Medizin, verlangen ebenso genaue Arbeit!
B. u. G.: Daß die Kirche mit dem 6. Gebot den gesamten sexuellen Bereich abdecken will, ist ganz sicher
in Ordnung. Hierzu gehört zweifelsfrei das Onanieren, es handelt sich unstreitig um nicht bestimmungsgemäße
Praxis von Sexualität, und damit eindeutig um Sünde. Inwieweit die offizielle kirchliche Lehrmeinung
mit der Auffassung, es handele sich um schwere und damit heilsverwirkende Sünde, nicht zu riguros ist,
ist eine andere Frage. Schließlich ist Sexualität stärkster menschlicher Trieb nach dem Nahrungstrieb.
Schon um 1960 hat ein Jugendseelsorger (Priester) im Rahmen einer Tagung die Auffassung vertreten, Onanieren
schließe nicht vom Empfang des Altarssakramentes aus. Therapeutisches Onanieren ist geradezu dekadent.
Heiligen und Heilen (sanctus – sanus) haben nicht nur sprachlich gemeinsame Wurzeln. Heilen durch Entheiligen
ist Inbegriff des Widersinnigen! Sünde kann durchaus zu anfänglichen Befreiungserlebnissen führen,
doch der Katzenjammer folgt (s. die Versuchung Evas seitens der Schlange im Paradies und ihre Folgen)!
Liebe Deinen Nächsten, Liebe Deinen Nächsten, liebe Gott, denn eins geht nicht ohne das andere, und
ich kann nie meinen Nächsten wirklich lieben, wenn ich mich nicht selbst akzeptiere. Eins geht nicht
ohne das andere? Das stimmt nur sekundär, oft ist die Nächstenliebe und die Gottesliebe kontär entgegengesetzt.
Genoveva – Jörg Guttenberg Genoveva, sie werfen da einiges durcheinander, ich sprach von psychischen
Problemen, wenn es um Onanie geht, hier gibt es sogar ganze Bücher darüber. Jörg Guttenberg, warum
regen Sie sich so auf, wenn ich sage, Jura ist Haarspalterei, besser gesagt oft. Schauen Sie doch mal,
wie vor Gericht die Anwälte der Gegenpartei sich das Wort im Mund herum drehen, aber Jura ist nicht alles,
auch nicht in der Kirche. Der Wille Jesu ist gefragt und der ist –- Liebe Deinen Nächsten, liebe Gott,
denn eins geht nicht ohne das andere, und ich kann nie meinen Nächsten wirklich lieben, wenn ich mich
nicht selbst akzeptiere. Die Canones des Kirchenrechtes widersprechen der Liebe Jesu. Das Gesetz war es
ja auch, gegen das Jesus immer wieder anging, weil auch die Juden und ihre religiöse Führung immer wieder
das Gesetz in den Vordergrund stellten.
Bussmann: Zölibat Jetzt lassen Sie die Katze endlich aus dem Sack: Jura ist für Sie rechtliche Haarspalterei!
Natürlich weiß ich, was Sie sagen wollen: da Äpfel und Birnen Obst sind, sind für Sie Äpfel gleich
Birnen. Hinweis auf den Unterschied ist für Sie Haarspalterei! Es kommt eben nicht auf die sprachliche
Geschichte eines Begriffes an, sondern auf die die Bedeutung, die er heute hat.
@Brigitte: Alles klar … Was ist wichtiger der Mensch oder das Gesetz oder anders ausgedrückt, der Versuch
einem jungen Menschen, der in seiner Pubertät Probleme hat, sowohl mit sich als auch mit anderen und
straffällig zu werden droht oder das 6. Gebot, das von Ehebruch spricht. Ich Dummerchen hatte immer gedacht,
Jugendkriminalität hätte etwas mit sozialen Problemen, mangelnder Fürsorge, Bildungsdefiziten, etc.
zu tun. Dabei ist es ganz einfach: Die haben alle nur das Masturbieren nicht richtig gelernt …
Jörg Guttenberg, Genoveva Zölibat bedeutet von der Sprachgeschichte her: ledig, Junggeselle, nicht verheiratet.
Ordensleute leben natürlich im Zölibat, natürlich kommt bei Ordensleuten Profeß usw. dazu. Es ist
doch eine juristitische Wortspalterei, denn Sie wissen genau, was ich sagen will. Heute gibt es den ständigen
Diakon, der vor seiner Weihe verheiratet ist. Nach dem Tod seiner Frau dürfte er nicht mehr heiraten,
selbst dann nicht, wenn er mehrere kleine Kinder hätte. Irre irgendwie, nicht wahr? Dieser verwitwete
Diakon könnte sogar Priester werden, ein Priester mit kleinen Kindern, alles ist möglich in der katholischen
Kirche, nur das naheliegendste die Zölibatsverpflichtung endlich fallen zu lassen, ist so schwer für
den Pontifex maximus zu verstehen. Ja, im Mittelalter gab es das öfter, dass Eheleute ins Kloster gingen,
auch viele Heilige fallen hierunter und dann kann die bestehende Ehe nicht mehr fortgeführt werden. Kennen
Sie nur ein Beispiel, wo das heute noch üblich ist?? Ehemann Mönch – Ehefrau Ordensschwester??? Ja,
was alles aus dem Ehebruch gemacht wurde, ist schon erstaunlich und vor allem, was dazu gehört. Genoveva,
das wichtigeste Gebot der Christen, ist die Gottes, Nächsten und Selbstliebe, alles andere ist unwichtig.
Masturbation kann z.B. in der Pubertät notwendig werden, wenn ein normaler sexueller Kontakt mit einem
PartnerIn nicht möglich ist. Hier kann es sich um hetero- oder homosexeulle Kontakte handeln. Die Gründe
sind vielseitig und vielschichtig.
Regina, Bussmann R.: ich bin Laie wie Sie auch, jedoch unverheiratet. B: Sie behaupten immer wieder darauf
los, Ordensleute lebten im Zölibat. Das stimmt einfach nicht. Lesen Sie bitte, was ich über die unterschiedlichen
Rechtsgrundlagen geschrieben habe: Zur außerehelichen sexuellen Enthaltsamkeit ist jeder getaufte Christ
verpflichtet. Rechtsgrundlage: 6. Gebot und, wie Sie richtig schreiben, weitere Ausführungen des Herrn,
im neuen Testament dokomentiert. Bei Diakonen kommt das Heiratsverbot nach der Weihe hinzu, eine vor der
Weihen geschlossene Ehe darf jedoch fortgesetzt werden. Beim Mönch (und anderen Ordensleuten) ist die
Ehe ein Profeßhindernis. Nach dessen Lösung, etwa weil der Ehepartner ebenfalls den klösterlichen Weg
wählt, darf auch eine bestehende Ehe nicht mehr vollzogen werden! Verpflichtiung zur Ehelosigkeit und
Zölibat sind also keine deckungsgleichen Rechtsgrundlagen. Zwar ist im Westen eine Ehe für die Priesterweihe
und den Ordensstand gleichermaßen Weihe- bzw.Profeßhindernis. Damit ist die Rechtswirkung für beide
fast (aber wirklich auch nur fast) gleich. Denn für den Zölibat ist die Kirche unmittelbar Erklärungsempfänger
und kann aus eigener Machtvollkommenheit entbinden. Mönchsweihe und Profeß richten sich unmitellbar
an den Herrn. Hier kann die Kirche nur im Rahmen ihrer von Christus verliehenen Binde- und Lösegewalt
dispensieren. Das Onanierungsverbot ergibt sich aus der allerdings nicht unumstrittenen Lehrauffassung
der Kirche über den Umfang des 6. Gebotes.
@Brigitte: Verwirrung, Verwirrung, … Hier scheint mal wieder alles durcheinander zu geraten. 1. Neben
dem Dekalog gibt es für Christen auch noch das Neue Testament: „Ich aber sage Euch: Wer eine Frau auch
nur lüstern ansieht, hat bereits die Ehe mit ihr gebrochen“. Hieraus leitet sich die etwas engere christliche
Fassung der Sexualmoral ab. 2. Mich würde schon interessieren, bei welcher Indikation man Masturbation
als „Therapie“ verordnen sollte? 3. Priester werden im selben Alter geweiht, in dem andere Menschen heiraten.
In diesem Alter sollte man in der Lage sein, eine dauerhafte Bindung einzugehen, die dann nicht bei jeder
emotionalen Aufwallung wieder in die Brüche geht. 4. Liebe ist kein Gefühl, sondern eine dauerhafte
Zusage an eine andere Person.
Jörg Guttenbert Lieber Herr Guttenberg, „auch Mönche leben nicht im Zölibat“… genau das ist es, was
für mich auch in Absatz 4 des letzten Schreibens auffällt. Lesen Sie bitte diesen Abschnitt noch einmal
durch. Klar leben Mönche im Zölibat. Sie leben wohl in der Gemeinschaft eines Ordens, aber zölibatär,
genau wie Priester, die an keinen Orden gebunden sind. Auch Brüder und Nonnen bzw. Ordensschwestern leben
im Zölibat. Genau, das Herumranken des 6. Gebotes um den Zölibat ist sexuelle Enthaltsamkeit. Wo steht
denn im Dekalog, dass z.B. ein Jugendlicher nicht onanieren darf, es heißt da „Nicht ehebrechen“ und
onanieren hat mit Ehebruch wahrlich nichts zu tun. Aus den Therapien mit Pubertierenden ist bekannt, dass
in der Therapie Onanie empfohlen wird. Oft sind diese Therapeuten auch theologisch ausgebildet. Ich gehöre
u.a. zu dieser Gruppierung. Was ist wichtiger der Mensch oder das Gesetz oder anders ausgedrückt, der
Versuch einem jungen Menschen, der in seiner Pubertät Probleme hat, sowohl mit sich als auch mit anderen
und straffällig zu werden droht oder das 6. Gebot, das von Ehebruch spricht. Aber selbst hier lenkt Jesus
ein und sagt, wer von Euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.
@ Jörg Guttenberger Ertappt. Für den „männlichen“ Zölibat kann ich wirklich nicht sprechen. Für
den weiblichen schon eher. Habe längere Zeit mich mit dem Gedanken getragen, in ein Kloster einzutreten.
Aber dann hat der Herrgott mir meinen Mann „über den Weg“ geschickt und wir haben geheiratet und Kinder
in die Welt geboren. Und darüber sind wir sehr glücklich. Da ich aber aus einer Familie mit x Geistlichen
komme ( männlich und weiblich) ist mir das Thema Zölibat nicht fremd. Soviel zu meiner Reputation. Aber
wie sieht es denn mit Ihnen aus? Sind Sie Geistlicher? Und wenn ich vom Ordensstand scheibe, meine ich
sowohl Männer als auch Frauen. LG Regina 1961
Regina 1961: Zölibat – Ehelosigkeit Bischöfe sind nach Auffassung des christliche Ostens so in die Nachfolge
hineingenommen, die eine Ganzhingabe unabdingbar voraussetzt. Dieser Grundsatz ist dort weitestgehend
unumstritten. Deswegen ist das Mönchtum unabdingbare voraussetzung. Vor m. W. über 10 Jahren oder noch
länger ist über diesen Punkt noch einmal in einer Synode verhandelt worden. Man ist übereingekommen,
alles so zu lassen. Es ergibt sich die Frage, inwieweit Sie als Mitgled der Damenwelt aus eigener Anschauung
über Probleme klerikaler Ehelosigkeit ausssagen können. Schließlich ist hier – mit unterschiedlicher
Rechtsgrundlage, um auf Fr. Busmann zurückzukommen, aber unter ähnlichen Lebensumständen – der gesamte
Ordensstand betroffen, egal ob Priester oder Laie. Die Probleme hören schließlich mit Überschreiten
der Klosterpforte nicht auf. Das gilt auch für Frauenklöster, hierüber schreiben Sie allerdings nichts.
Ehelose Lebensweise setzt ein ernsthaftes und folgerichtiges geistliches Leben voraus, man verzichtet
auf Schönes um Schöneres zu erwerben. Man verzichtet auf unvollkommenes Glück zugunsten des Vollkommenen,
daß man hier in seiner Fülle nie erreicht, wohl aber ahnt. Ausgeschiedene werden selten wirklich glücklich.
Der Alltag ist überall mehr oder weniger grau. Jeder Lebensumstand hat seine eigene Freude und Plage.
Wer die Grauheit des Alltags als Kreuz empfindet, daß wir Christus nachtagen sollen, liegt sicher nicht
falsch.
@Jörg Guttenberger Und damit sind wir doch direkt beim Thema (wieder) Ein Mann und eine Frau dürfen
KEINERLEI sexuelle Tätigkeiten ausführen. Nur in der Ehe. D. H. keine Küsse, keine Zärtlichkeiten,
keinerlei liebevolle Berührungen (könnten ja zur Erregung führen) Was Darf man denn dann noch? Und
ein Weltpriester muß jegliche dieser Regungen unterdrücken. Das ist doch grausam und menschenunwürdig.
Ich halte auch nichts davon, daß Mann und Frau vor der Ehe den Beischlaf ausüben. Aber all die anderen
Stufen der Liebesbezeugungen sind erlaubt. Und das Onanieren hat es immer schon gegeben, gibt es und wird
es auch immer geben, Abstellen läßt sich das nicht. Gut, wenn man es in „gute“ Bahnen lenken kann. LG
und einen schönen Sonntag Regina 1961
Bussmann: Zölibat Die von Ihnen als Zölibatsfolge genannten Verbote ergeben sich in Wirklichkeit aus
dem 6. Gebot. Dieses heißt zwar: „Du sollst nicht ehebrechen“, aber die Auslegung des kirchlichen Lehramtes
sieht hierin ein Verbot jeglicher außerehelicher sexueller Betätigung, also auch des Onanierens. Diese
Verbote gelten daher für jeden getauften Christen kraft Taufgelöbnis. Die Zölibatsverpflichtung, nämlich
nach der Weihe keine (neue) Ehe einzugehen, kommen für den Diakon zu den genannten allgemein gültigen
Verpflichtungen hinzu. Leider schreiben Sie nicht, was mir nach Ihre Auffassung durcheinander geraten
sein soll, so daß ich keine Stellung nehmen kann. Ich haber eher den Eindruck, Sie werfen die unterschiedlichen
Rechtsgrundlagen durcheinander, in dem Sie alles, was nach sexueller Enthaltsamkeitsverpflichtung aussieht,
dem Zölbat zuordnen, auch die monastische, ja selbst Dinge, zu denen wir durch das Taufgelöbnis verplichtet
sind, nämlich Befolgung des Dekaloges. Auch Mönche leben nicht im Zölibat! Die monastische Ehelosigkeit
ergibt sich vielmehr aus der Natur des Mönchtums und wird bei der Profeß nicht einmal ausdrücklich
gelobt! Für die Benediktiner ergibt sich diese Verpflichtung aus dem Gelöbnis, nach der Regel des hl.
Benedikt zu leben. In der Regel steht aber, daß der Mönch nicht einmal das Verfügungsrecht über seinen
eigenen Leib hat! Aus diesem Verfügungsverbot ergibt sich zwangsläufig ein Hingabeverbot an eine Frau
(bzw. umgekehrt für die Nonne an einen Mann)!
Spiegelleser wissen mehr… mit Titelschlagzeilen wie Darwin gegen Gott macht die neoliberale,
antichristliche Hetzzeitung ‘Spiegel’ immer wieder deutlich, was ihr eigentliches Anliegen ist. Auch versuchte
der Spiegel einst die Handlungen des Alten Testaments in die arabische Wüste zu verlegen, wo man eine
Stadt mit Straßennamen der 12 Stämme fand. Alles in allem steckt wohl bedeutend mehr hinter dem Spiegel
als eine pseudointellektuelle, neoliberale Zeitung. Und wer weiss, es sind bestimmt noch irgendwo alte
apokryphische Testamentfälschungen versteckt, die darauf warten im richtigen Moment ausgegraben zu werden
um z.B. Seth zum Messias zu erklären, Jesus bei seiner Kreuzigung zuschauen zu lassen oder die Merowinger
auf den Priesterkönigsthron über alle Religionen zu erheben. Die Zeit wirds zeigen…
Jörg Guttenberg, Stephanus erst mal Stephanus, es geht beim Pflichtzölibat doch auch um die menschliche
Seite. Ein 24jähriger oder 25 jähriger junger Mann wird zum Priester geweiht. Er weiß doch gar nicht,
was ihm das Leben bringt. Dann trifft er eine Frau, die er liebt und von der er wieder geliebt wird. Entweder
er lebt mit einem ständig schlechten Gewissen, dass ihm von Kirche eingeimpft wurde und wird und lebt
im ständigen Bruch des Zölibates mit einer Lebenslüge, oder er heiratet, verlässt die Gemeinde und
steht oft dann mittellos da, geächtet von Mitbrüdern und Kirche. Übrigens, ein Mensch der liebt, hier
besonders Frauen, können sehr viel aushalten und es stirbt nicht jede Nacht jemand. Für mich ist das
Zwang, wenn jemand nur Priester werden kann, wenn er zölibatär lebt. Die früheren Lehrerinnen haben
freiwillig ehelos gelebt, hätten aber, genau wie heute verheiratet sein können und auch Lehrerin. Jörg,
ich darf doch bitten Zölibat bedeutet mehr als ehelos zu leben. Er darf auch nicht das psychologisch
Normalste tun, nämlich onanieren und das verstehe ich auch unter sexueller Enthaltsamkeit. Es kann niemand
katholischer Priester werden, der verheiratet ist, es sei denn, er sei konvertiert. In Abschnitt 3 ist
Ihnen einiges Durcheinander gegangen, aber das kann jedem passieren. Kein Priester muss heiraten, aber
die Zwangsverknüpfung von Priesteramt und Zölibat ist unbiblisch. Denn jeder, der das Evangelium verkündet
kann eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitführen, so lesen wir im NT.
brigitte, regina61… für was müsste ein priester heiraten dürfen???? ob nun als kaplan oder bischhof,
vielleicht gar als papst???? was soll das für einen sinn haben???? in anderem zusammenhang habe ich geschrieben:
es wird ja niemand gezwungen zölibatär zu leben. es gibt 100.000 berufe ohne diese verpflichtung. machen
sie sich auch einmal kundig über den stand der lehrerinnen. warum wurde da nicht geheiratet????? ein
deutscher staatsmann hat mir mal im vertraulichen kreis erzählt warum er nie geheiratet hat. er hatte
immer eine politische karriere vor augen und als die dann einsetzte, mit zunehmenen ämtern auch die verantwortung
wuchs und gleichzeitig die freie zeit gegen null abnahm, da hatte er das gefühl, daß er der verantwortung
als ehemann und vor allem auch als vater nicht auch noch gewachsen war. ich habe ja viele millionen kinder
um die ich mich tagtäglich kümmern muß. und so ähnlich ist es auch beim geweihten priester und seelsorger,
im gegensatz zum protestanischen gemeindeverwalter, der sein pfarrbüro um 16 uhr schließt, und anschließend
mit familie im freibad zu finden ist, im winter auch auf der piste, steht der katholische priester 24
std am tag bereit. ob jemand nachts um 2 stirbt oder samstagsnachmittags zu bester fußballzeit, der kath.
priester hat immer bereit zu sein. welche ehefrau will das eigendlich aushalten: die anklage:du hast nie
zeit für mich oder die kinder, daß sollten wir unseren priestern ersparen, oder???
@ Jörg Guttenberger Vielen Dank für die Erklärung Aber: Inkonsequent in Bezug auf die „Karriere“. Wieso
kann ein einfacher Priester heiraten, nicht aber der Bischof? Auch er müßte verheiratet sein dürfen.
Regina 1961
Bussmann: Zölibat Ihre Ausführungen sind, soweit sie das Kirchenrecht betreffen, schlichtweg falsch.
Rechtsgrundlage zur Verpflichtung sexueller Enthaltsamkeit ist nicht der Zölibat, sondern fehlende Eheschließung,
die alleinige, absolute rechtliche Voraussetzung für sexuelle Kontakte ist. Der Zölibat verbietet lediglich,
wie ich richtig ausgeführt habe, eine Eheschließung nach der Diakonenweihe. Wie ich ebenfalls zutreffend
ausgeführt habe, darf eine vor der Weihe geschlossene Ehe nach der Weihe uneingeschränkt fortgesetzt
werden. Daß in den Ostkirchen die meisten Priester aus dem Möchtum kommen, trifft ebenfalls nicht zu.
Vielmehr sind die meisten Priester verheiratet, leben aber, wie ich ebenfalls ausgeführt habe, genauso,
wie auch unsere verheirateten Diakone, im Zölibat. Lediglich die Bischöfe sind ausschließlich Mönche,
leben also nicht im Zölibat. Über die „Unierten“ brauchen wir wegen der dort mehr oder weniger starken –
zum Ärger zumindest der orthodoxen Kirchen und damit ökumenebelastend – umfangreichen lateinischen Einflüsse
nicht zu verhandeln. Zu den von Ihnen mit der priesterlichen Ehelosigkeit verbundenen menschlichen Problemen
kann ich aus eigener Erfahrung keine Stellung nehmen, kann mir aber vorstellen, daß Sie die Lage mancher
Priester – sicher nicht aller – zutreffend schildern. Zur Bewältigung dieser Probleme ist ein gesundes
geistliches Leben mit eiserner Disziplin notwendig, und das ist natürlich nicht einfach. Man sollte über
die Scheiternden keinen Stab brechen.
Jörg Guttenberg, Regina Zölibat ist lt. Kirchenrecht ein Kirchengesetz, das zur sexuellen Enthaltsamkeit
verpflichtet. Das ist auch darin begründet, dass ein katholischer Priester in persona Christi handelt,
während er Liturgien vollzieht. Wo wird da eine Grenze noch gezogen zwischen Mensch und in persona Christi
Handelndem. Das wird schlechtweg zur Schizophrenie. Das ist ja auch mit ein Grund warum so viele Priester
krank werden, psychosomatische Erkrankungen haben, im Durchschnitt mehr als bei der normalen Bevölkerung.
Dies weiß ich von betroffenen Priestern selbst, die offen mit ihren Sorgen und Nöten umgehen um sich
einfach ein Stückchen befreien zu können. Traurig aber wahr. Richtig ist, dass die Ostkirchenpriester
meist aus dem Mönchstum kommen, meist in den orthodoxen Kirchen, dies aber nicht auf die unierten Ostkirchen
so zutrifft.
Zölibat bedeutet keine Verpflichtung zur sexuellen Enthaltsamkeit, sondern Heiratsverbot für Kleriker
vom Diakon aufwärts. Vor der Weihe geschlossene Ehen dürfen nach der Weihe uneingeschränkt fortgesetzt
werden! In der r.-k. Kirche werden Verheiratete zum Diakonat und in den Ostkirchen auch zum Presbyterat
zugelassen. Diese Regelung entspricht einer Anordnung des Apostels Paulus, nach der eine 2. Ehe ein Weihehindernis
ist. Bischöfe werden in den Ostkirchen so gut wie ausschließlich aus dem Mönchsstand genommen. Ein
unverheirateter oder verwitweter Weltpriester empfängt in der Orthodoxie vor der Bischofsweihe die Mönchs-
und anschließend die Archimandritenweihe (entspricht unserer Abtweihe, ist aber nach dortiger Auffassung
höher). Patriarch Justinian von Rumänien z. B. war verwitweter Weltpriester. Wieso diese im Osten kaum
umstrittene Regelung inkonsequent sein soll, ist nicht nachvollzhiehbbar. Die Kirche kennt 2 Sakramente
der Einheit: das Altars- und das Ehesakrament. Das Altarsakrament schenkt Einheit mit Christus, in Christus
mit allen, die in Christus leben und mit dem gesamten Kosmos. Der Vollzug des Ehesakrsamentes schenkt
Einheit mit dem Ehepartner, im Partner mit dem in ihm lebenden Christus und in Christus mit allen, die
in IHM leben und mit dem gesamten Kosmos. Warum soll daher der Vergleich der Verbindung des Priesters
und Kirche mit dem Ehesakrament hinken, gilt er doch allen Getauften?! Durch Firmung und Weihesakrament
wächst diese Verbindung allerdings.
@ stat crux Im Sedisvakantismus gibts zur Zeit ca. ein Dutzend „Päpste“. Die könnten sich ja mal zu
einer Konferenz treffen, vielleicht sogar einen Ehrenvorsitzenden wählen? „Gregor XVIII. Ehrenpräsident
des Weltbundes unabhängiger Päpste.“ Da müsste dann natürlich fairerweise auf jeder Visitenkarte stehen:
„Nicht anerkannt von… (und dann die Liste)“ Einfach köstlich.
@Sirilo Wie soeben bekannt wurde, hat sich soeben der Weltbund freischaffender Päpste in Avignon konstituiert,
vier Päpste sind aus dem Weltbund unabhängiger Päpste ausgetreten, weil sie die Formel „Nicht anerkannt
von“ auf der Visitenkarte Gregors XVIII. zu schwach fanden. Auf der Visitenkarte des Ehrenpräpositus
(!) Sirius II. steht jetzt. „Exkommuniziert durch Gregor XVIII., Petrus II., Petrus II. a, Petrus II.
b, Pius XIII. und Gerald I.“ @Alexandra Dann könnte „Schumi“ ja analog in Kerpen sich noch ein paar championships
einfahren, wieder auf der Gokartbahn.
#55 Regina 1961 11:04:53 | Donnerstag, 1. März 2007
@ B. Bussmann Wie kann aber ein Priester Mann sein? In verschiedensten Veröffentlichungen geht es genau
immer wieder um diese Frage. Der Tenor in diesen Schriften war, daß auch ein Priester kein a-sexuelles
Wesen ist. Sexualität gehört zur ganzen Person, ist wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeit. Ich
weiß auch nicht so genau, wo man da eine Grenze ziehen soll. Regina 1961
Regina 1961 wenn ich vom Zölibat schreibe oder spreche habe ich nur im Hinterkopf die Verpflichtung von
Priesteramt und Zölibat und dies ist unbiblisch, denn die meisten Apostel waren verheiratet. Ich schreibe
ja auch immer wieder, dass nicht der Zölibat als solches aufgehoben werden soll, sondern eben nur die
Verknüpfung, weil dies auch unter einem gewissen Zwang erfolgt. Ein junger Mann kann nicht Priester werden,
wenn er sich nicht gleichzeitig zum zölibatären Leben verpflichtet und Zölibat bedeutet ja nicht im
eigentlichen Sinn Ehelosigkeit, sondern knallhart sexuelle Enthaltsamkeit, d.h. jede sexuelle Regung muss
schon im Keim erstickt werden und dies ist einfach unmenschlich.
#53 Regina 1961 10:01:11 | Donnerstag, 1. März 2007
@ B. Bussmann Liebe Frau Bussmann, im Grunde stehe ich auf Ihrer Seite, wenn es um die Verknüpfung des
Zölibats mit dem Ausüben des Priesterberufs geht. Es müßte möglich sein, auch als katholischer Priester
eine Ehe zu führen. Aber unbiblisch ist der Zölibat meines Wissens nach nicht. Ich verweise auf Lk 9,
61-62. Im Moment finde ich die Stelle nicht wo es ungefähr heißt: Wer mir nachfolgen will. der verlasse
Familie usw. Das sind doch wohl biblische Forderungen. Mir persönlich schwebt aber über allem das Wort
Jesu: Wer es fassen kann, der fasse es. M. a. W. : Wer den Zölibat leben möchte und kann, der soll das
gerne tun. Wer es aber nicht kann, der kann trotzdem katholischer Priester, ohne Einschränkung, werden.
Also auch Bischof und Papst. Denn da sehe ich auch die Inkonsequenz der Ostkirche. Und die Weihe zum Priester
dürfte auch kein Hindernis sein (Siehe Diakonat) Liebe Grüße Regina 1961
@stat crux Danke! Das ist Satire vom Feinsten! Habe Tränen gelacht! „Ehrenvorsitzender des Weltbundes
unabhängiger Päpste“… (Das erinnert mich daran: Gestern gab’s bei STERN-TV einen Bericht über
sogenannte (selbsternannnte) „Kommissarische Reichsregierungen“ des defunkten Deutschen Reiches. Davon
gibt es auch schon ca. 20… Da die katholischen Rechtsaußen immer auch von der Wiederherstellung des
„Reichs“ schwadronieren, könnten sie sich ja vielleicht mit den „kommissarischen Reichsregierungen“ zusammentun.
Am besten aufteilen: Pro Reichsregierung ein Papst, und der salbt dann jeweils einen Kaiser…)
@ Norbert – … nicht anerkannt von…“ Sehr konstruktive Anregung, die Du da machst. Wenn Dir mein Papst
nicht gefällt, habe ich ja immer noch meinen eigenen. Die Sportler haben dieses Prinzip schon lang für
sich entdeckt. Überwirft sich ein Weltklasseschachspieler wie Kasparov mit dem Weltschachbund Fide, dann
wird er halt Weltmeister bei PCA. Und die Boxer sind noch besser dran mit ihren vier Weltverbänden, da
winkt dann dem Weltmeister unter gewissen Voraussetzungen der Titel „Superchamp“.
@Freddie Im Sedisvakantismus gibts zur Zeit ca. ein Dutzend „Päpste“. Die könnten sich ja mal zu einer
Konferenz treffen, vielleicht sogar einen Ehrenvorsitzenden wählen? „Gregor XVIII. Ehrenpräsident des
Weltbundes unabhängiger Päpste.“ Da müsste dann natürlich fairerweise auf jeder Visitenkarte stehen:
„Nicht anerkannt von… (und dann die Liste)“
Zwei Pfarrer unterhalten sich… Sagt der eine: „Die Aufhebung des Zölibats werde wir nicht mehr erleben.“
Antwortet der Andere: „Wir vielleicht nicht, aber unsere Kinder.“
#47 Stephanus 23:42:11 | Mittwoch, 28. Februar 2007
brigitte bussmann…sie bringen mich da auf eine idee: eigendlich sollte ja bei diesem wichtigen thema
ein erfahrener theologe das wort ergreifen. immerhin haben wir es ja nicht mit einer materiellen eheschließung
bzw. deren vollzug in allen belangen zu tun. aber ich denke, an dem gedankengang ist was dran. zunächst
aber, werte brigitte, ihre vorhaltungen sind falsch: natürlich will das „ehepaar“ bischhof-diözese kinder,
aber siehe oben, keine materiellen wesen. wie sollte das auch gehen???? wenn dem aber so ist, daß eine
verbindlichkeit nur bei entsprechender intension und diese können wir an den früchten, die diese zeitigen,
erkennen, dann möchte ich fast davon ausgehen, daß es heute wirklich sehr viele ungültige ehen in diesem
bereich gibt. es gibt sie also wohl doch, die herde die von ihren hirten verlassen ist und von mietlingen
ins verderben geführt wird? Und jetzt setzt auf breiter front die diskussion über die gehorsamsfrage
ein… der weg den die pribru seit mehr als 30 jahren geht und der genau so lange mit geifer von allen
seiten verunreinigt wird, scheint mir immer mehr als das gebot der stunde! tut mir leid, aber langsam
fallen die nebelschleier gewebt von den gehorsamstaktikern in sich zusammen. danke brigitte undfreddie
schenkmöchte ich noch sagen, daß es ja auch andere berufe und berufungen gibt die einstmals nur ledige
ausübten, der stand der lehrerinnen z.b.und: ich habe 6-7jahre und mehr zeit mir das zu überlegen, ob
ich den zölibat halten kann oder nicht. er ist ein ideal und sünder werden nicht verteufelt!
Brigitte Bussmann, Ja, der Priester geht sozusagen eine „Ehe“ mit der „Braut Kirche ein!“ Aber diese Ehe
ist ungültig, da der Priester keine Kinder will. Und die Braut Kirche auch nicht, zumindest nicht für
den Angetrauten. eine unversiegliche Quelle schräger Ansichten. Sie sollten sich mal als Kabarettistin
probieren, wenn Sie ‘s nicht eh schon tun. Wirklich köstlich.
Unverschämt was sich der Spiegel, dieses Schundblatt wieder herausgenommen hat. Verunglimpflichung einer
heiligen Institution wie der katholischen Kirche gehört unter Strafe gestellt.
Stephanus: Pope bedeutet im christlichen Osten dasselbe, wie bei uns Pfaffe. Warum schreiben Sie nicht
einfach vom othodoxen Klerus oder von orthodoxen Diakonen, Priestern und Bischöfen?
Stephanus so, nur zur Information, ich bin kein Single. Der Spruch bezüglich der verheiraten Männer
und der Priester, der auf eine Frau mehr verzichten muss ist doch eine billige Ausrede. Ist es nicht besser
in einer guten Ehe zu leben als sich als Zölibatär allein, oft auch in Einsamkeit, abzuquälen. Wir
haben sehr viele psychisch kranke Priester wegen des Zölibates. Ja, der Priester geht sozusagen eine
„Ehe“ mit der „Braut Kirche ein!“ Aber diese Ehe ist ungültig, da der Priester keine Kinder will. Und
die Braut Kirche auch nicht, zumindest nicht für den Angetrauten. Es war sicherlich schon in Ordnung,
wenn es eine Patin für einen weiblichen Täufling oder Firmling gab oder umgedreht. Aber in der heutigen
Praxis sieht das anders aus. Verlobte, einer wird gefirmt, der andere ist Pate, werden heiraten. Diese
geistige Verwandtschaft kann deshalb heute in der seelsorglichen Praxis als Ehehindernis nicht mehr gerechtfertigt
werden. Nicht der Zölibat soll abgeschafft werden, sondern die Verknüpfung von Priesteramt und Zölibat,
denn es ist unbiblisch. Sie wissen ja, dass es in der Ostkirche, die mit Rom uniert ist, den verheirateten
Priester gibt. Welche Doppelzüngigkeit, wenn der Papst mit einer Hand den Ostpriester segnet, während
er mit der anderen Hand den lateinischen Priester, der eine Ehe eingeht, aus der Kirche wirft. Der Ostpriester
geht vor der Weihe die Ehe ein, aber es könnte durchaus auch so sein, dass nach der Weihe eine Ehe eingegangen
wird. Kirchenrecht kann geändert werden.
#42 freddie schenk 14:50:49 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Ja, Stephanus alle deine Ausführungen sind richtig und sicher auch alle sehr bedenkenswert. Katholische
priester unterliegen aber dem Pflichtzölibat während alle anderen von dir genannten Berufsgruppen sich
freiwillig für oder gegen eine zölibatäre Lebensweise entscheiden können. Sei es aus Vernunftsgründen
oder emotional bedingt. Nur mal angenommen, der Papst würde für die rk Kirche das freiwillige Zölibat
einführen. Was wäre verwerflich, wenn (junge) Männer eine Berufung verspüren und dennoch heiraten
würden? Stünde zu befürchten, dass Männer Priester würden, die es vielleicht doch nicht so ernst
meinen und deswegen beim Pflichtzölibat gleich Abstand nehmen würden? Oder würde die Wahlmöglichkeit
die Kandidaten vor unlösbare/unlösbar scheinende Konflikte stellen? Oder würden die Gemeinden vor große
Probleme gestellt, wenn sie auch eine „Frau Pfarrerin“ im Pfarrhaus wüssten?
#40 Stephanus 12:36:40 | Mittwoch, 28. Februar 2007
es gibt ja beides, betrachten wir das mal…freddi schenk es gibt ja beides z.b. bei einigen orthodoxen
kirchen. da sind die popen verheiratet , die bischhöfe nicht. petrus war auch verheiratet, johannes wohl
aufgrund seiner jungen jahre noch nicht. wieviele mitmenschen in politischen ämtern sind unverheiratet,
weil sie das einfach ehrlicher finden, angst haben bei einer 80-100std. woche nicht wirklich zeit für
die familie zu haben. so hat mir mal der ehemalige ministerpräsident eines bundeslandes auskunft gegeben.
es gibt eine ganze reihe von polizeibeamten, die würden gerne heiraten, leben sicher nicht im christlichen
sinne zölibatär, sind aber so ehrlich und sehen keine möglichkeit die gefährlichkeit ihres berufes
und familie in übereinstimmung zu bringen. und das geht sogar schon los bei eigendlich eher harmlosen
berufen, auch im öffentlichen dienst, da wo es niemand vermutet, da werden menschen aufgrund ihrer tätigkeit
so von kriminellen bedroht,daß sie vor angst um ihre familien krank werden. und dann gibt es haufenweise
zänkische ehegesponste, die sich nicht scheuen sich auch noch nach der silberhochzeit scheiden zu lassen,
wenn der mann nicht so tanzt wie sie sich das vorstellt! die katholische ehe als ideal ist zwar erstrebenswert,
aber in wirklichkeit doch sehr sehr selten. und was die einsamkeit angeht, die kann auch in einer ehe
herrschen und priester können was dagegen tun indem sie sich in prioratsgemeinschaften zu 4 oder 5 zusammentun,
das kann wunderbar sein, aber auch nur im idealfall wie ich weiß.
#39 freddie schenk 14:32:11 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Stephanus ein verheirateter mann verzichtet ja auch auf 999 frauen, ich als priester auf eine mehr. und:
es gibt sicher gute gründe gegen den zölibat, aber auch 1000de dafür!! Beides stimmt unbestritten,
auch, dass eine Ehe und in Folge eine Familie, den Priester binden, wo er für seinen Dienst für Gott
und die Menschen (Seelsorge) da sein soll. Ich denke nicht, dass die Aufhebung des Zölibates zu einem
Run auf die Seminare führen und die Weihezahlen nach oben schnellen lassen würde. Als verheirateter,
katholischer Mann weiß ich aber auch, dass meine Ehe auch soetwas wie eine Heimat, ein nest eine fluchtburg
ist. Hier erfahre ich Zuneigung, Verständnis, Geborgenheit; auch kritisches Feedback. Das Leben als Priester
stelle ich mir hingegen sehr einsam vor. Zuhause ist niemand, mit dem ich den Tag, mein Leben reflektieren
kann. Das gab mir vor zwanzig Jahren mein Kaplan (heute Weihbischof) zu bedenken, als ich mit dem Gedanken
spielte, Priester zu werden, zu bedenken. Vielleicht ist die Bereitschaft zur Ehelosigkeit im Bewusstsein
dieser Konsequenzen ein weiteres Indiz für die Ernsthaftigkeit dieser entscheidung. Aber vielleicht ist
das gelebte (Zwangs)Zölibat auch ein grund dafür, dass nicht unerheblich viele scheitern?
#38 Stephanus 14:16:27 | Dienstag, 27. Februar 2007
brigitte bussmann… so kann nur ein single schreiben! Jeder verheiratete ehemann dagegen versteht den
sinn des zölibates mit jedem jahr des verheiratet seins, besser. (witz aus einer aktuellen faschingsrede)
aber mal im ernst: ich möchte mal zwei aussagen vorstellen: ein verheirateter mann verzichtet ja auch
auf 999 frauen, ich als priester auf eine mehr. und: es gibt sicher gute gründe gegen den zölibat, aber
auch 1000de dafür!! Ich komme aus der menschenrechtsbewegung (was ja in tradikreisen nicht gerne gesehen
wird) will damit sagen, daß ich mich hier und da auf der welt auskenne, was grausamkeiten gegen mitmenschen,
hier vor allem missionare angeht. ein guter grund für den zölibat ist die wahrung des beichtgeheimnisses.
wenn ein priester hier erpreßt werden könnte:wenn du uns nichts sagst, wir wissen wo deine frau, deine
kinder wohnen, dann au wei… das ist nur ein grund ein weiterer ist, daß der bischhof zum zeichen seiner
a-materiellen bindung mit seiner Diözese einen (ehe)ring trägt. jeder priester ist eigendlich ja nichts
anderes als der verlängerte bischhofsarm, eine weitere verehelichung wäre sowas wie bigamie (laienhaft
ausgedrückt) denken sie auch an die geistige verwandtschaft zwischen firmling und firmpate, danach ist
auch keine ehe mehr möglich. und das hat alles seinen tieferen sinn und zweck! außerdem: was soll der
wegfall des zölibates bewirken? hat die ev. kirche dadurch mehr zulauf an geeigneten theologen??? nein,
sie schließt zunehmend die pforten der pfarrhäuser…
Ich hab’s geschafft !!!!!!! Endlich wurde auch mal ein Artikel von mir von der Redaktion entfernt. Soooo
lange habe ich darauf gewartet, und das nur, weil ich mich übner die sexuelle Orientierung unseres Papstes
geäußert habe.
Zukunftsmusik na, dann auf das Jahr 2067. Dann wird es im Vatikan dann 2 Stühle geben müssen, (wegen
des Andrangs von Männlein und Weiblein), worauf sich im MA alle Kardinäle vor einer Papstwahl setzen
mussten, um das Geschlecht zu bestimmen. Warum gibt es wohl diesen Stuhl? Es soll ja mal eine Päpstin
gegeben haben, die u.a. aus Fulda kam. Nur Legende, dummes Gerede?? Warum dann dieser Stuhl?? Wenn es
der Wahrheit entspricht, dann war das natürlich unrechtmäßig, denn die Dame hat sich gut verstellt,
diese Papstwahl war auch nie gültig. Und warum sollte es im Jahr 2067 den Zölibat dann nicht mehr geben?
Das ist ja nicht negativ zu sehen, aber die Verpflichtung zwischen Priesteramt und Zölibat ist Unrecht,
weil es unchristlich und unbiblisch ist.
empfehlung: keine antichristlichen medien konsumieren und die leute aufklären dass die zeitung und tv
eine hochburg der lüge ist: lest lieber hier: www.vision2000.at/…vision1-07/20_01.htm
#20 timpressum † 15:55:09 | Montag, 26. Februar 2007
Schlagzeilen aus dem Vatikan 2045 – die Vision von kreuz.net Auf Homosex und Kinderschlachten steht jetzt
Todesstrafe durch Steinigung – Papst Pius XXIII. unterschreibt entsprechendes Konkordat mit Vereinigten
Europäischen Staaten Novus Ordo ist vergessen – 20 Jahre nach Verbot des Neuen Ritus weiss keiner mehr,
wie es wirklich geht II. Vaticanum komplett aufgehoben – Präfekt der Glaubenskongregation spricht von
„bedauerlichem Irrtum der Moderne“ Es waren keine 6 Millionen – Vatikansprecher begrüßt erste Konferenz
revisionistischer Historiker im Vatikan Bald neues Dogma?- Gerüchte um Enzyklika über Augenfarbe der
Gottesmutter ********************* So hat jeder seine Träume…
#17 franziskus 14:28:19 | Montag, 26. Februar 2007
Faschingsfantasien Eine teilweise Aufhebung des Pflichtzölibats wäre sinnvoll. Es gibt ja in der Kirche
den Ordensstand, wo man einem bestimmten Idol der Christusnachfolge wie einem St. Franziskus in zeitgemäßer
Form nachzueifern sucht. Die vielen Orden sind vom hl. Geist inspirierte schöpferische Minderheiten in
der Kirche mit strengen Regeln oder Maßstäben. Dort werden die drei evangelischen Räte: Armut, Gehorsam
und Keuschheit durch freiwillige Gelübde verwirklicht. Die Orden befürworten eine Aufhebung des Pflichtzölibats,
damit niemand nur die Not der Pflicht zur Tugend macht nach dem Motto: wenn schon, denn schon. Die „Spiegeleien“
sind nur reine Faschingsfantasien zum Lachen.
Päpstin mit Familie Klingt sehr wahrscheinlich und realistisch, das es so kommen wird. Nur irgendwie
wird schon etwas arg untertrieben. Das wir irgend wann einmal einen Homosexuellen Papst haben werden ist
eher realistisch als eine Päpstin. Natürlich werden die Bischöfe und Kleriker nur mehr noch Homosexuelle
oder Frauen sein dürfen. Männlichkeit darf es einfach nicht geben. Das will der Homoideologe nicht.
Was der Homoideologe nicht will, das wird auch nicht durchgesetzt. Wenn der Papst und die Bischöfe nur
einen Bruchteil der Durchsetzungskraft von Homoideologen besitzen würden, dann wäre die Kirchenkrise
ganzt schnell vorbei.
Ganz Toll! …und ich geh jetzt Mittag Essen, weil gerade die Sonne scheint. Mahlzeit! PS: ach ja, habe
gehört, in Peking, das ist die Hauptstadt der Volksrepublik China, sei gerade ein Sack Reis umgefallen.
#14 Torquemada 12:13:05 | Montag, 26. Februar 2007
Osservatore Kreuz.net ist die BILD-Zeitung der katholitischen Hardliner… wieso bin ich da nicht eher
drauf gekommen Und wie jedes gute Regenbogenblatt schreiben sie von anderen ab: in casu vom Spiegel.
Knecht Ruprecht am besten seitenweise über abtreibung und homoehe schreiben. darauf stehen die ungläubigen.
Ach so, verstehe. Hm. Deshalb hat kreuz.net keine anderen Themen – das ist also eine Seite für Ungläubige!
Deshalb bin ich also immer so irritiert, wenn hier die „Artikel“ und Postings so inflationär erscheinen.
Ich dachte immer, die seien von Gläubigen für Gläubige geschrieben. Danke für Aufklärung, Knecht
Ruprecht. :)3
Revolution Der Spiegel liebt Jesus Cristus und seine Kirche so sehr das er gar nicht genug von der Revolution
des 2 . Vatikanischen Konzils kriegen kann . Sage mir wer dich lobt und ich weiß wer du bist .
#10 Torquemada 11:54:37 | Montag, 26. Februar 2007
*gähn* Die allerwenigsten Frauen kämen wahrscheinlich auf die Idee zölibatär und weltfremd in einem
Wolkenkuckuksheim wie dem Vatikan zu hausen und das Leid eines Folteropfers zu heroifizieren. Wobei Jesus
wahrscheinlich doch nur eine Kopie seines älteren und indischen Pendants ist. Nein! Der Vatikan muss
schon so weitermachen wie bisher. Liebe, Tolleranz und Friede… ok wenn dass die Message der Bibel ist,
dagegen kann man nichts haben. Dieses ganze Gedöns darum und die ultrakonservativen Hardliner (siehe
Gebährmaschinen-Mixa) können mir aber gestohlen bleiben. Ich bin nicht so optimistisch wie der Spiegel,
was die Zukunft dieses Traditionsvereins „Katholische Kirche“ angeht.
SPIEGEL Schwachsinn Habe mir gestern diese blöde Spiegel-Seite schon im Original angeschaut. Der Spiegel
braucht sich um die Kirche keine Sorgen zu machen, denn 2067 herrscht in Deutschland und EU-Europa längst
die Scharia und solche Magazine, wie den Spiegel wird es nicht mehr geben. Auch wird es dann verboten
sein, abzutreiben und Gott zu lästern. Der verblendete Spiegel bereitet dem Islam mit einen Weg, indem
er die abendländische Kultur wie sie sich durch die Kirche entwickelt hat durch seine ständigen linken
Nörgeleien mit zerstört. Die Kirche aber blüht und gedeiht 20067 auf anderen Kontinenten prächtig.
den linken gehen die themen aus. jeden tag über hitler und rechtsextreme gewahlt zu schreiben ist selbst
den linken zu langweilig und bevor man über realexsistierende gewalt in der brd schreibt, für die 80%
araber und türken verantwortlich sind – sucht man sich andere themen. da kommt die kirche grade recht.
nur leider verstösst das gegen die eigene ideologie über die herrlichkeit der kriche zu schreiben. so
drückt man auf die fantasietuppe und erfindet was. die treue verblödete kundschaft kauft schließlich
jeden scheiß, hauptsache es ist antiamerikanisch oder antikirchlich. am besten seitenweise über abtreibung
und homoehe schreiben. darauf stehen die ungläubigen.
was für ein Schwachfug Haben die Ersteller dieses Artikels keine anderen Sorgen mehr als solche Horrorszenarien
zu publizieren? Das ruft Kleingeister und V-II-Mainstreamer wie die Rotarierfreunde landorgel, gotthard,
algermissen, lehmann & co auf den Plan, die schon seit langem schwelend im Untergrund genau so etwas umsetzen
wollen! Herr Jesus Christus greife Jetzt ein! fatima.ch/Seiten/Seite100.htm
Auf diesen verfrühten Aprilscherz… einen Link zu setzen hätte doch völlig genügt, anstatt ihn ihn
voller Länge und teilweise defektem Deutsch („berichtet von der Konversion des 85jährige englischen
Monarchs William V. zum Katholizismus“) nachzuerzählen.
#2 landorganist 11:05:58 | Montag, 26. Februar 2007
Nette… Phantasie, doch welchen Zweck soll Sie erfüllen??? Wahrscheinlich soll Sie dazu dienen, den
Tradis Gelegenheit zu geben, den Zeigefinger zu erheben, nach dem Motto: „Seht, wohin uns das V II hingeführt
hat“. Mit anderen Worten, ein neuer Aufruf zur Hetze und Polemik.
Wenn die Abschaffung des verpflichtenden Priesterzölibats und die Zulassung der Frau zur Priester- weihe
die Lösung aller Probleme darstellte, dann müßte ja der Protestantismus blühen und gedeihen! Es ist
jedoch ganz das Gegenteil der Fall!