Falschmeldung
Falschmeldung: Was ist das Lieblingssakrament der Deutschen?
Eine Umfrage hat die sakramentalen Vorlieben der Deutschen erforscht. Die meisten hatten das Wort Sakrament noch nie gehört.
(kreuz.net) Zum dritten Mal hintereinander haben die deutschen Katholiken das Aschenkreuz zu ihrem Lieblingssakrament gewählt.

Das ergab eine Telefonumfrage des in Bielefeld ansässigen Meinungsforschungsinstituts ‘EMNID’. Es äußerten sich dabei knapp tausend Katholiken zwischen 18 und 60 Jahren.

Fast die Hälfte der Befragten – 44 Prozent – gaben an, daß das Aschenkreuz ihr Lieblingssakrament sei.

Im Vorjahr waren es 46 Prozent, 2005 43 Prozent.

Für Frau Karin G. (46) aus dem Bistum Augsburg ist der Aschermittwoch mit dem Empfang des Aschenkreuzes ein Pflichttermin, obwohl sie ansonsten nicht regelmäßig praktiziert: „Das gehört einfach dazu.“

Herr Eduard L. (35) begründet seine Vorliebe für das Aschenkreuz mit dem besonderen „Gruselgefühl“, das ihn beim Ausspruch des Priesters „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ überkomme.

Ein Pfarrer aus dem Ruhrbistum Essen bestätigte, daß am Aschermittwoch mehr Menschen den Gottesdienst besuchen:

„Am Aschermittwoch haben die Gläubigen den Eindruck, etwas extra zu bekommen.“

Generell bestehe die Tendenz, daß die Gläubigen „aufwendige Anlässe“ dem normalen Sonntagsgottesdienst vorziehen würden. Neben der Heiligen Kommunion brauche es noch eine andere Attraktion – so der Pfarrer.

Die Lieblingssakramente der 29jährigen Silke W. aus dem Erzbistum Köln sind Taufe und Firmung. Das seien immer großartige Gelegenheiten, Fotos zu machen und Verwandte zu treffen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat.

Außerdem sei es in ihrer Familie üblich, bei solchen Anlässen gut zu essen.

Das zweite Lieblingssakrament der Deutschen nach dem Aschenkreuz ist mit 29 Prozent die Taufe. Hier spielt besonders die Freude an Kindern eine große Rolle.

Hoch im Kurs liegt auch das Sakrament der Kindersegnungen mit 20 Prozent. Der Tag, an dem „wir unsere Haustiere zur Segnung bringen“ begeistert immerhin noch acht Prozent der Gläubigen.

Der Krankensalbungsgottesdienst ist mit sechs Prozent schon etwas abgeschlagen – obwohl man sich in den letzten Jahren bemüht hat, den Namen „Letzte Ölung“ nicht mehr zu verwenden und auch gesunden 12jährigen die Krankensalbung verpaßt.

Auf die Frage, was ein Sakrament sei, wußten 77 Prozent der Befragten keine Antwort.

8 Prozent glauben, daß das „Sarkament“ etwas mit einer Beerdigung zu tun habe.

5 Prozent brachten das Wort mit einer US-amerikanischen Stadt in Kalifornien in Zusammenhang.

Die Idee dieses Textes stammt von Maureen Martin
      
14 Lesermeinungen
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   16:41:27 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Sakrament
Die in voller Kirchengemeinschaft mit Rom stehende kölnisch-katholische Kirche kennt in der Tat nur 3 Sakramente: die Kinderkommunion, den Blasius-Segen und das Aschenkreuz. Im Übrigen ist der Rosenmontag gebotener Feiertag. Seine Feiertagspflicht erfüllt man durch Teilnahme am Rosenmontagszug. :-]
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#13   makakema   18:48:12 | Dienstag, 27. Februar 2007
@landorganist
Sie vergaßen noch die Ketzerverbrennung. Leider etwas aus der Mode gekommen. Aber da ist immer Stimmung.
(Unglaublich: Wenn man im Wort CHRIST sechs Buchstaben verändert, erhält man das Wort TEUFEL)
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#12   Spätmerker   16:52:25 | Dienstag, 27. Februar 2007
Es kommt noch schlimmer, Murx!
Ein Geheimprogramm von US-Präsident Bush unterstützt auch Al Kaida. Starjournalist Seymour Hersh im ÖSTERREICH-Interview. (New York Times)
Die Regierung unter US-Präsident George W. Bush soll über eine geheimes Programm zur Finanzierung von Geheimdienst-Operationen gegen die schiitische Terror-Bewegung Hisbollah im Libanon verfügen – und dabei indirekt auch Al-Kaida nahestehende Organisationen unterstützen. Das deckte US-Starreporter Seymour Hersh auf: „ Wir zahlen indirekt an Gruppen, die 9/11 mit zu verantworten haben“, so Hersh im ÖSTERREICH-Interview.
US-Gelder an Al Kaida
Die Enthüllungen sind Teil eines Dossiers, das schockierende neue Details über das rasante Fortschreiten der US-Planungen für Militärschläge gegen den mehrheitlich schiitischen Iran aufdeckt. Der Vorwurf des Pulitzer-Preisträgers Hersh: Bush & Co würden Gelder ohne Bewilligung des Kongresses an Gegner des wachsenden schiitischen Einflusses im Nahen Osten schicken – darunter die Libanon-Regierung unter Premier Fouad Siniora, um ihm im Machtkampf gegen die Hisbollah zu unterstützen. Das Brisante dabei: Die Gelder würden auch bei drei radikalen Sunnitengruppen landen, „die Verbindungen zu Al-Kaida haben“.
Parallelen zu „Iran-Contra“
Der Skandal erinnert nicht nur an Iran-Contra, der wegen der illegalen Finanzierung von Todesschwadronen in Nicaragua Präsident Ronald Reagan fast den Kopf gekostet hätte, sagt Hersh. Es gibt auch handfeste Verbindungen: Wie bei Iran-Contra kamen für die Geheimoperationen Fi
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#11   Karl Murx   16:39:12 | Dienstag, 27. Februar 2007
Weitere Falschmeldungen
BBC-Archivmaterial:
BBC-Reporterin verkündete am 11.9.2001 den Einsturz von Turm 7 etwa 20min, bevor er wirklich fiel.
www.prisonplanet.com/…/260207building7.htm
Kurz vor dem Ereignis wurde dann die Leitung gekappt, damit man den Einsturz von Turm 7, der hinter der Reporterin nach wie vor sichtbar war, dann nicht Life miterleben konnte. Regiefehler?
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#10   Krak des Chevaliers   15:39:38 | Dienstag, 27. Februar 2007
was will uns der Artikel sagen
Ich denke, dieser Artikel will uns sagen, wie es um das religiöse Wissen in unserer Kirche 40 Jahre nach dem großen neuzeitlichen Pfingstgebrause aussieht.
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#9   Gunsenum   15:08:08 | Dienstag, 27. Februar 2007
Was will uns…
…dieser Artikel eigentlich sagen?
Wenn es ein Scherz sein soll, dann ist er unlustig.
Wenn es Kritik sein soll, dann ist fraglich, was kritisiert werden will.
Wenn es das übliche Piusgemotz sein soll, so ist fraglich, ob die Piussens nicht auch solche „Events“ à la Blasiussegen schätzen.
Wenn es Kritik an den Gläubigen ist, so soll sich gefreut werden, dass Gläubige über das Sensuelle dieser „Events“ neuerlichen oder tieferen Zugang zu Glauben und Kirche finden.
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#8   rolf34   14:49:33 | Dienstag, 27. Februar 2007
Macht nichts…
denn der Verfasser dieses Artikels weiß auch nicht, was ein Sakrament ist…
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#7   landorganist   13:59:54 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Fiore
Die Orgelweihe ist kein Sakrament? :'( Sie zerstören gerade mein ecclesiologistisches Weltbild. ;-) .
Ich dachte immer Orgelweihe, Fußwaschung, Aschekreuz, Blasius-Segen, Palmweihe, Wetterfahnenweihe und die Besprengung mit Weihwasser bilden die sieben Sakramente. :-$
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#6   Krak des Chevaliers   13:16:33 | Dienstag, 27. Februar 2007
Blasiussegen
Auch das Sakrament des Blasiussegens lässt Jahr für Jahr die Kirchen für ein Wochenende deutlich voller werden als sonst. Beliebt ist natürlich auch die Christmette, besonders dann, wenn Kinder gesanglich-musikalische Einlagen beisteuern. Das wirds dann immer ganz warm uns Herzchen und man kann anschließend so schon applaudieren.
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#5   FioreGraz   13:03:17 | Dienstag, 27. Februar 2007
Sakramente oder kein Sakrament,
daß ist hier die Frage.
Des Pudels Kern, hier werden Sakramente und Sakramentalien wild durcheinandergewürfelt. Noch liebe Tradis haben wir genau 7 an der Zahl. Keines mehr und keines Weniger. Und auch wenns für euch kaum vorstellbar ist, weder das Achenkreuz noch die Kindersegnung oder die Orgelweihe gehören dazu.
LG
Fiore
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#4   Rogade   12:08:59 | Dienstag, 27. Februar 2007
…und wenn die Weihe ungültig ist…
dann braucht’s auch kein Orgelspiel…
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#3   Freinsberg   11:56:20 | Dienstag, 27. Februar 2007
Orgelweihe
Wenn die Orgel schlecht ist, nützt auch die Weihe nichts… :-)
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#2   landorganist   11:43:31 | Dienstag, 27. Februar 2007
Mein Lieblingssakrament
ist, wie sollte es anders sein, natürlich die Orgelweihe! :-@
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#1   Freinsberg   11:19:03 | Dienstag, 27. Februar 2007
Lieblingssakrament
Und ich dachte, der Blasiussegen sei das Lieblings-Sakrament. (Ausnahme: In Kärnten ist es die österliche Fleischsegnung.)
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