13:52:04 | Dienstag, 27. Februar 2007
Die Diskussion um die Freigabe der Alten Messe ist „theologisch problematisch“ und pastoral und liturgisch unnötig. Worte des Chefredaktors des Freiburger Diözesanblattes.

Messe der Priesterbruderschaft St. Petrus in Amsterdam
© fssp.org(kreuz.net) „Hat die katholische Kirche keine anderen Sorgen?“ – fragt Klaus Nientiedt (53), seit Mai
1998 Chefredaktor des ‘Konradsblattes’.
Das ‘Konradsblatt’ ist die Zeitung der Erzdiözese Freiburg im
Breisgau.
Mit den Sorgen meint Nientiedt die Diskussion über eine mögliche Freigabe der Alten Messe.
Diese Diskussion hält Nientiedt für theologisch problematisch und pastoral und liturgisch unnötig.
Zur Frage der Qualität der Liturgie, wie sie seit der Liturgiereform Ende der 60er-Jahre gefeiert werde,
gebe es zwar manches zu sagen, auch Kritisches.
Es gehe auch nicht um die Frage der Liturgiesprache:
Die Liturgiereform hat „die lateinische Sprache als Gottesdienstsprache nicht abgeschafft“.
Das gleiche
gelte für die Gregorianik. Es brauche keine „tridentinische Messe“, um den Schatz des gregorianischen
Chorals in der Kirche stärker zur Geltung zu bringen.
Interessant sei ferner, wie manche plötzlich
„für sich die Vielfalt als ein legitimes Recht in der Kirche“ entdeckten:
Solange Fürsprecher der tridentinischen
Messe sich weigerten, auch die nachkonziliare Liturgie zu feiern, könne man das nicht Vielfalt nennen:
„Hier geht’s um anderes.“
Auch der Versuch, mit großem Aufgebot Stimmen aus Kirche, Gesellschaft und
Kultur in die Waagschale zu legen, sei – zumindest in Deutschland – gescheitert: „Hier werden im Wesentlichen
diejenigen versammelt, die seit Jahren und Jahrzehnten zu den Fürsprechern gehören – mehr nicht.“
Zu
dem ganzen Thema gebe es bis heute nichts anderes zu sagen, als es die Bischöfe im vergangenen Herbst
getan hätten: „Es gibt in Deutschland einen stabilen Bedarf nach dieser Messe, aber auf
niedrigem quantitativen
Niveau.“
Oder wie es der Bischof von Münster, Mons. Reinhard Lettmann, gegenüber der ‘Süddeutschen
Zeitung’ bekundet habe:
Eine Aufwertung der vorkonziliaren Messe wäre „für das liturgische Leben der
Gemeinden mutmaßlich ohne Relevanz, erst recht für die Priesterausbildung“.
Von einem wachsenden Interesse
könne keine Rede sein.
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zwobbel 10:04:13 | Mittwoch, 28. Februar 2007
#22
Tridentinus 08:58:39 | Mittwoch, 28. Februar 2007
#21
zwobbel 08:46:51 | Mittwoch, 28. Februar 2007
#20
VirFortis 00:12:52 | Mittwoch, 28. Februar 2007
#19
(♥) pfläumchen † 00:06:56 | Mittwoch, 28. Februar 2007
#18
VirFortis 23:56:18 | Dienstag, 27. Februar 2007
#17
möchtegern-kathole 19:49:50 | Dienstag, 27. Februar 2007
#16
Athanasius 18:22:24 | Dienstag, 27. Februar 2007
#15
timpressum † 18:17:04 | Dienstag, 27. Februar 2007
#14
Burgorus 17:24:30 | Dienstag, 27. Februar 2007
#13
r.ruhrgebietler 16:26:37 | Dienstag, 27. Februar 2007
#12
nonnobisdomine 16:10:49 | Dienstag, 27. Februar 2007
#11
Tridentinus 15:59:14 | Dienstag, 27. Februar 2007
#10
Hacki 15:54:58 | Dienstag, 27. Februar 2007
#9
Tridentinus 15:52:18 | Dienstag, 27. Februar 2007
#8
Credo 15:43:34 | Dienstag, 27. Februar 2007
#7
Tridentinus 15:19:08 | Dienstag, 27. Februar 2007
#6
timpressum † 15:17:41 | Dienstag, 27. Februar 2007
#5
zwobbel 15:14:45 | Dienstag, 27. Februar 2007
#4
Tridentinus 14:49:44 | Dienstag, 27. Februar 2007
#3
Camaurus2 14:43:02 | Dienstag, 27. Februar 2007
#2
Don Camillo 14:25:06 | Dienstag, 27. Februar 2007
#1
Tridentinus 14:20:57 | Dienstag, 27. Februar 2007