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Es lebe die Keuschheit + Großzügig + Gerichtlich genötigt + Fasten-Food-Kette + Wie unterrichten
Es lebe die Keuschheit

„Wir müssen die Glaubensunterweisung für Kinder und Jugendliche mit beharrlichem Reden über die moralischen Werte verbinden: was Körperlichkeit angeht, Sexualität, menschliche Liebe, Zeugung und den Respekt für das Leben in jedem Augenblick. Gleichzeitig müssen wir mit stichhaltigen und präzisen Argumenten Verhaltensweisen ankreiden, die diesen primären Werten zuwiderlaufen.“

Papst Benedikt XVI. in einer Ansprache vor der ‘Päpstlichen Akademie für das Leben’ vom 24. Februar.

Großzügig

Deutschland. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sprach sich für eine „großzügige Wiederzulassung des Alten Ritus“ aus. Damit könne die Kirche mehr Menschen Heimat bieten. Das berichtete die Regionalzeitung ‘Donaukurier’. Mons. Hanke äußerte sich nach hundert Tagen Amtszeit vor Journalisten. Der Bischof erwähnte auch die östlichen Liturgien. Sie könnten der Kirche helfen, ihren eigenen liturgischen Schatz wiederzuentdecken, ohne die Riten zu vermischen.

Gerichtlich genötigt

Italien. Ein italienischer Richter verpflichtete ein 13jähriges Mädchen aus Turin kürzlich zur Abtreibung ihres Babys. Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’. Die Minderjährige wollte ihr Kind eines 15jährigen Vaters behalten. Doch die „Entscheidung“ liege bei ihren Eltern – lautete das umstrittene Gerichtsurteil. Nach der Zwangsabtreibung unternahm das Mädchen einen Selbstmordversuch. Sie befindet sich gegenwärtig in psychiatrischer Behandlung.

Fasten-Food-Kette

USA. Die in den USA sehr bekannte Fast-Food-Kette ‘Kentucky Fried Chicken’ verkauft in dieser Fastenzeit erstmals auch Fisch-Sandwiches. In einem Brief an Papst Benedikt XVI. begründet der Präsident der Firma den Schritt. Das neue Sandwich mache es Katholiken leichter und erschwinglicher, die Grundsätze ihres Glaubens zu beachten. Laut der Nachrichtenagentur ‘AP’ wird der Papst in dem Brief auch um seinen Segen gebeten. Außerdem wird ihm eine Kostprobe des Fastenzeit-Burgers angeboten.

Wie unterrichten

Deutschland. Im Wintersemester 2007/08 wird im Kloster Benediktbeuern eine hochschuldidaktische Weiterbildung für Habilitierende und Promovierende der Katholischen Theologie angeboten, die sich für die Übernahme eines akademischen Lehramtes qualifizieren möchten. Träger der Weiterbildung sind der Katholisch-Theologische Fakultätentag und die Deutsche Bischofskonferenz. Die Leitung haben Prof. Dr. Monika Scheidler von der Universität Dresden und Dr. Oliver Reis von der Universität Dortmund. Vorgesehen sind zwei Werkstattseminare vom 18. bis zum 22. September 2007 sowie vom 4. bis zum 8. März 2008.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Christin   23:34:31 | Mittwoch, 7. März 2007
Es lebe die Keuschheit
Es lebe die Keuschheit
„Wir müssen die Glaubensunterweisung für Kinder und Jugendliche mit beharrlichem Reden über die moralischen Werte verbinden: was Körperlichkeit angeht, Sexualität, menschliche Liebe, Zeugung und den Respekt für das Leben in jedem Augenblick. Gleichzeitig müssen wir mit stichhaltigen und präzisen Argumenten Verhaltensweisen ankreiden, die diesen primären Werten zuwiderlaufen.“
************ !:)
Aw
Gott sei Dank dass das ein Mensch sagt.Normal müsste das in der Verfassung verankert stehen!Kinder und Jungendschutz fehlt nehmlich in unserer Verfassung
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#9   Ydefix   13:23:14 | Mittwoch, 28. Februar 2007
?????????
„Außerdem setzen die Sedisvakantisten die Hürde für die Annahme von einer Häresie viel zu niedrig an. Demnach gibt es wohl auf der ganzen Welt nicht mehr einen einzigen rechtgläubigen Katholiken“
Da gibt es keine „Hürden anzusetzen“. Eine Häresie bestimmt sich nach objektiven Kriterien und nicht nach dem fanatischen Subjektivismus, wie es Sektierer wollen.
Und wenn jemand wie Fellay sagt, dass heute in der Kirche kein katholisches Leben mehr möglich sei, dann ist das eindeutig Häresie (extra ecclesiam nulla salus est).
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#8   Defensor Fidei   23:08:14 | Dienstag, 27. Februar 2007
Dieses ständige „Stöhr“feuer nervt langsam
Was haben die Pseudo-Konservativen und die Sedisvakantisten gemeinsam? Beide verstehen das Unfehlbarkeitsdogma völlig falsch.
Die einen sagen: Der Papst ist unfehlbar und deshalb ist auch alles was er sagt richtig. Eine kritische Prüfung in der Sache findet nicht mehr statt. Es ist nach Ansicht dieser Leute alles was der Papst sagt schon alleine deshalb richtig und gut, weil es der Papst sagt.
Die Sedisvakantisten dagegen ziehen folgende Logik auf: Der Papst kann nicht irren, dieser Benedikt XVI. aber irrt in der ein oder anderen Frage, also kann er nicht Papst sein.
Dumm nur, daß diese Leute wahrscheinlich nie wieder einen Papst bekommen werden, weil niemand mehr da ist, der ihn wählen kann.
Außerdem setzen die Sedisvakantisten die Hürde für die Annahme von einer Häresie viel zu niedrig an. Demnach gibt es wohl auf der ganzen Welt nicht mehr einen einzigen rechtgläubigen Katholiken :-O
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#7   Johann Gambolputty   22:49:33 | Dienstag, 27. Februar 2007
Fischsandwich
Dass sich diese Fastfood-Kette herausnimmt, unseren Papst in derartiger Weise ins lächerliche zu ziehen, ist moralisch unverantwortbar
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#6   Ydefix   21:20:17 | Dienstag, 27. Februar 2007
Die Aussagen sind eindeutig!
Sie wissen doch: Selbst wenn jemand mal irgendwo was rechtgläubiges sagt oder schreibt, wenn auch nur eine Häresie darunter ist, dann ist derjenige exkommuniziert. Aber das wollen die Lefebvre-Jünger ja auch aus ganz gutem Grund niemals zugeben, schließlich müssen sie ja selbst ihre Häresie und ihr Schisma verschleiern. Es beruht auf Gegenseitigkeit: Weil der Häresiarch aus Marktl sich auch noch gern etwas katholisch fühlen will, tut er nicht allzuviel gegen die Pius-ler und weil die Pius-ler dafür dankbar sind, dass sie sich so auch noch einwenig im mächtigen Schatten der „Konzils“-Sekte vor der Welt als „katholisch“ bezeichnen lassen dürfen, verteidigen sie den Häresiarchen.
Dass Ratzinger
a) Arianer ist
b) Leugner des Erbsünden-Dogmas ist
c) seit Jahren sein Machwerk „Einführung in das Christentum“ herausgibt, dass nur so von Modernismus strotz (und wie sagte uns Papst Pius X. über den Modernismus: „Sammelbecken aller Häresien!!“)
Das alles interessiert die Pius-ler nicht. Nein, in total unbelehrbarer Bosheit weigern sie sich, die Fakten anzuerkennen.
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#5   Athanasius   21:07:42 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Stöhr
Wie mit der Auslegung der Heiligen Schrift, kann die Interpretation von Enzyklikas und kirchlicher Lehre und Zitate auch zum Verderben geschehen. Bitte beachte das. Würde man bei Thomas von Aquin nur die Objectiones zitieren, könnten Sie ihn auch als „Häretiker“ verleumden und beschimpfen.
Die Ratzinger-Predigt in Warschau (11.2006) durch den gleichen Ratzinger sagte ausdrücklich, dass Religionsfreiheit keine moralische Lehre ist, keine Wahlfreiheit auf moralischer Ebene einschliesst, nur eine zivile Freiheit. Da wandt er sich (ja verurteilte!) auch gegen die die nun behaupten, dass die Glaubenswahrheiten durch Umstände der Geschichte bestimmt und evoluiert wären und immer noch daran angepasst werden müssten. (Quellen: Associated Press abclocal.go.com/kabc/story?section=nation….)
Aber für ganz einfache Geister ist natürlich ein schwarz-weisses Geschichtsbild und eine Häresie-Verurteilung ohne den Mann jemals befragt zu haben, viel einfacher. Viel einfacher. Dann kann man überall Häresie hineinlesen.
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#4   Ydefix   20:57:44 | Dienstag, 27. Februar 2007
Ratzinger, „Predigt“ am 10.9.2006 („Osservatore Romano“ 13.9.2006, Seite 7
„Wir werden es nicht unterlassen, Respekt für andere Religionen und Kulturen zu zeigen, wir werden es nicht unterlassen, unseren TIEFEN RESPEKT FÜR DEREN GLAUBEN ZU ZEIGEN…“
Papst Leo XIII , „Custodi di Quella Fede , Absatz 15 vom 8.12.1892
„ Ein jeder sollte Vertraulichkeit und Freundschaft mit jemandem meiden, der in Verdacht steht, zur Freimaurerei oder sonstigen ihr nahe stehenden Gruppierungen zu gehören. Erkennt sie an ihren Früchten und meidet sie. Jeder Kontakt sollte vermieden werden, nicht nur mit diesen frevlerischen Freigeistern, die öffentlich den Charakter der Sekte fördern, sondern auch mit all denjenigen, die sich hinter der Maske einer universellen Toleranz, RESPEKT FÜR ALLE RELIGIONEN…verstecken.“
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#3   derfux   11:09:40 | Dienstag, 27. Februar 2007
Da tut man hier so konservativ,
und macht auf alte Rechtschreibung. Andererseits schreibt dann die Redaktion „Babies“, obwohl das sowohl nach alter, als auch nach neuer Rechtschreibung mit y geschrieben wird. Aber das machen sie ja schon lange, das werden sie sich nicht mehr abgewöhnen…
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#2   Stimme aus dem Tradiland   09:59:45 | Dienstag, 27. Februar 2007
Bei dem Gerichtsurteil hat wohl der Teufel Regie geführt!
Hätte das 13jährige Mädchen das Kind nicht haben wollen, aber ihre Eltern (die Großeltern des Ungebornenen) schon (also genau umgekehrt), dann wäre plötzlich die „Wahlfreiheit“ des Mädchens hervorgekehrt worden.
Und wo waren denn da die Gerichtspsychiater, die sonst so die – angebliche – medizinische Indikation hervorkehren, dass die Mutter des Ungeborenen – ohne Abtreibung (!) – selbstmordgefährdet sei. Dass sie das bei einer Zwangsabtreibung offenkundig viel mehr ist, zählt nicht.
Die Judikatur lautet also: Im Zweifel immer gegen das Ungeborene – für die Abtreibung. Und was soll man zu diesem Mordrichter sagen?
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#1   Bruder Theophil   08:52:58 | Dienstag, 27. Februar 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 6, 7-15
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
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