(kreuz.net) In der Wissenschaft besteht angeblich ein Konsens darüber, daß Kleinkinder ab dem sechsten
Monat bis zu zwanzig Stunden pro Woche problemlos außerhalb der Familie betreut werden können – sofern
„die Qualität des Angebotes stimmt“.
Das erklärte Wassilios Fthenakis – Professor für Entwicklungspsychologie
und Anthropologie an der Freien Universität Bozen und Berater des Familienministeriums.
Nachforschungen
des deutschen Familiennetzwerkes belegen aber, daß von einem „wissenschaftlichen Konsens“ keine Rede
sein kann.
„Krippen sind weiterhin nur Nothilfe-Einrichtungen und können keine allgemeinen Erziehungseinrichtungen
werden“ – erklärt zum Beispiel Professor Dr. Johannes H. Pechstein.
Er ist Kinderarzt, Kinderpsychiater
und ehemaliger Chef des Kinderneurologischen Zentrums Mainz. Jahrzehntelang hat er Säuglings- und Kleinkindforschung –
speziell auch Krippenforschung – betrieben.
Es ist nachgewiesen, daß Kleinkinder – trotz 14tägiger
Eingewöhnungszeit in Kindertagesstätten – auf die Trennung von der Mutter mit erhöhter Herzfrequenz
reagierten.
Diese Streßreaktion zeigt sich auch in erhöhten Werten des Streßhormons Cortisol.
Unzählige
Untersuchungen beweisen zudem, daß Kinder, die bei Beginn des Krippenaufenthaltes als kontaktschwach
und schwierig gelten, sich danach verstärkt zurückziehen und sich auf ihr Spielzeug konzentrieren.
Die Langzeitstudie „Study of Early Child Care and Youth Development“ des US-amerikanischen ‘National Institut
of Child Health and Human Development’ bestätigt diese Ergebnisse. Der Zustand von Kindern mit instabilen
Beziehungen im Elternhaus verschlechtert sich in Kindestagesstätten.
Ein Rätsel ist auch, wie man in
Kindestagesstätten die Qualität überprüfen will.
Schweden hat nach 25 Jahren Erfahrung mit den zunächst
erwartungsvoll eingerichteten Krippen für „Kinder unter drei“ offensichtlich eingesehen, daß auch eine
standardisierte „Qualität“ in Kindertagesstätten die individuelle Eltern-Kind-Bindung nicht ersetzen
kann.
Über 79% Prozent der Schweden sind nach diesem langen Erfahrungszeitraum für die häusliche Erziehung.
Dort wird ab 2008 die elterliche Erziehungsarbeit in den ersten drei Jahren bezahlt – ähnlich wie in
der Tschechischen Republik und in Rußland.
Finnland und Norwegen geben Müttern bis zum dritten Geburtstag
ihres Kindes den gleichen Betrag, den ein Krippenplatz den Staat kostet.
In Frankreich sind Krippen für
Kinder unter drei Jahren gegenüber mütterlicher Erziehung, großmütterlicher oder Tagesmutter-Betreuung
verpönt.
Selbst in der ehemaligen DDR führte man 1976 ein bezahltes Babyjahr ein.
„Man darf gespannt
darauf warten, wann Experten in der Lage sind, Liebe und Zuwendung meßbar zu machen und sie in den Katalog
der Qualitätsanforderungen einer Kindertagesstätte aufnehmen“ – so das ‘Familiennetzwerk’:
Es sei auch
zu hoffen, daß die Politiker die der Krippenbetreuung ohne langes Felderlesen Unbedenklichkeit bescheinigen –
sich über deren Folgen für Kinder und Gesellschaft informieren.
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Lieber Lutheraner, ich bin über Ihren Beitrag schockiert. Ist Angela Merkel jetzt nicht mehr Sekretärin
für Agitation und Propaganda? Ich dachte Sie hätte nur die Partei gewechselt, nicht die Aufgabe.
Kampagne Das kampagnenmäßige gerade schon ins Ideologische gehende Eintreten für die Kindertagesstätten
sollte zu denken geben. Mit welcher Inbrunst das System favorisiert wird. Es geht bei den Politikern dieser
Stunde nur noch um den „Finanzausgleich“.
Der Feind in meinem Bett Sächsischer Minister greift Bundesfamilienministerin an: Die Krippenideologie
erinnert an die DDR www.cdu-erzgebirge.de/…a/webnews/archiv.php?id=145 Ist eigentlich bekannt, daß
Angela Merkel in der DDR FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation war, daß Erich Mielke, Erich Honecker
und viele anderer SED-Gruftis ebenfalls Mitglieder der FDJ waren, daß die SED-Blockparteien von den Westparteien
CDU/SPD/FDP assimiliert worden sind und damit nicht nur unsere freiheitliche Demokratie, sondern die gesamt
EU kommunistisch infiltriert worden ist, daß Mao Tse Tungs Lieblingsressort in der KP-China das für
Propaganda und Agitation war, daß Mao nicht nur der grausamste Tyrann, sondern auch der größte Massenmörder
aller Zeiten war (80 Mill. Chinesen), daß China nach wie vor kommunistisch regiert wird und wir damit
Geschäfte machen? Billig hat eine Preis! Wo CDU drauf steht, ist längst Kommunismus drinnen. Unsere
Republik hat einen exorbitanten Linksrutsch hinter sich! Es gibt de fakto keine konservative Alternative
mehr! Mit Kommunismus spielt man nicht! Das ist die Ideologie der Lügen, des Völkermords, der Volksverhetzung!
Stalin sagte nicht umsonst, der Tod eines Menschen ist traurig, der Tod einer Million Statistik! Ich kann
dem Leser nur empfehlen, sich das Kommunistische Kommunistische Manifest endlich durchzulesen. Dann sollte
ihm der Ernst der Lage in der EU bewußt werden! www.mlwerke.de/me/me04/me04_459.htm
@euer peinlichkeit Graf von Galen: @ Kurt K.Warum überhaupt eine Steigerung der Geburtenrate ? Weil diese
in Deutschland viel zu niedrig ist, um überhaupt nur den Bestand des deutschen Volkes zu sichern. Der
Auftrag Gottes lautet : Seid fruchtbar und mehret euch ! Also dann befolgen wir diesen Befehl Gottes ganz
genau und heben die Bevölkerung Deutschlands ganz schnell an. Von jetzt 82,5 Millionen Einwohnern mit
ca. fünf Millionen Arbeitslosen samt ihren zerstörten Familien auf ca. hundert Millionen Einwohnern
mit dann eben 21,5 Millionen Arbeitslosen mitsamt ihren zerstörten Familien. Seine Peinlichkeit ist also
der grosse Familienzerstörer. Wenn sich alle an das Subsidiaritätsprinzip hielten, wie dies z.B. Deutschland
üblich war, daß nur die heiraten und eine Familie gründen, die diese auch ernähren können, dann gäbe
es keine Überbevölkerung. Ein Recht, Kinder zu bekommen, haben nach seiner Erhabenheit massgeblicher
Meinung eben nur Reiche. Eine gut katholische Tradition. Die katholische Kirche stand schon immer auf
Seiten der Mächtigen und Reichen, auf dass sie ein Teil der Macht und des Reichtums abbekam. Im übrigen
sinkt die Geburtenrate weltweit, so daß bestimmte Katastrophenmeldungen in dieser Richtung schon bald
umschlagen werden. Nein, die Katastrophenmeldung ist diese hier www.optimumpopulation.org/!
Wider die Irrlehre des Feminismus, @ Kurt K. Warum überhaupt eine Steigerung der Geburtenrate ? Weil
diese in Deutschland viel zu niedrig ist, um überhaupt nur den Bestand des deutschen Volkes zu sichern.
Der Auftrag Gottes lautet : Seid fruchtbar und mehret euch ! Wenn sich alle an das Subsidiaritätsprinzip
hielten, wie dies z.B. Deutschland üblich war, daß nur die heiraten und eine Familie gründen, die diese
auch ernähren können, dann gäbe es keine Überbevölkerung. Im übrigen sinkt die Geburtenrate weltweit,
so daß bestimmte Katastrophenmeldungen in dieser Richtung schon bald umschlagen werden.
#62 methusalix † 22:29:36 | Donnerstag, 1. März 2007
letzter Teil an Def. fid. Unternehmensgewinne sind leider (!) nur relativ. Zu diesem Quatsch habe ich
oben schon geschrieben; über das Risiko, das mit solchen Lügen auf die Arbeitnehmer abgewälzt wird.
Wünschenswert ist dies zwar nicht, aber ich kann es nicht ändern. Das behaupten alle, die nichts tun
wollen. Sie können etwas tun! Gründen Sie einen Zirkel für Kinderbetreuung, treten Sie in die Gewerkschaft
ein, engagieren Sie sich gegen Mobbing in Ihrer Firma, arbeiten Sie bei den Tafeln mit, und und und. Es
gibt viel zu tun packen Sie es an! Zum direkten Lebensschutz! Dafür braucht es eine geistig-moralische
Wende! Ja! Die wird dringend gebraucht. Aber ganz bestimmt nicht so, wie Helmut Kohl das versucht hat.
Die Einführung der absoluten Ellenbogengesellschaft: „Leistung muss sich wieder lohnen!“ (und die Rentnerin,
die „nichts mehr“ leisten kann, fällt hinten runter, oder wird in den Gully gespült.) …der Aufstand
der Bauern … und wurden von revolutionären Truppen zu hunderttausenden hingemätzelt. Ein ganz wunderbares
Beispiel für die „Haltet den Dieb!“ Taktik. Geht leider daneben. Dazu haben wir Katholiken doch eine
zu breite Blutspur in der Geschichte hinterlassen. Und das mit dem Anspruch die Religion des Friedens
zu sein. Aber den haben die Mullahs auch. … daß Frauen so mehr Kinder für die Vokswirtschaft produzieren …
Wer Frauen an den Herd verbannen will, um so die Geburtenrate zu erhöhen (und möglichst viele kleine
Katholiken zu züchten) ist … also das verkneife ich mir jetzt
vierter Teil speziell an Def. Fid. Defensor Fidei: @ obelix Die kleinen und mittelst. Unternehmen jedenfalls
nicht. Und dann gehen Sie in Ihrem katholischen Wahn natürlich davon aus (ganz wie Schrempp, Zetsche,
Kleinfeld und Co.) dass die Arbeitnehmer den grössten Teil des unternehmerischen Risikos tragen müssen?
Da haben Sie aber gründlich etwas missverstanden. DerArbeitgeber hat Direktionsrecht. Und hat die Chance
viel mehr als seine Angestellten zu verdienen, muss aber auch das Risiko tragen mal ganz wenig bis nichts
zu verdienen, in mageren Jahren. Warum glauben nur alle, es sei OK wenn Gewinne privatisiert werden und
Verluste (über die Vernichtung von Arbeitsplätzen und Familien) sozialisiert werden? Haben sie alle
Nell-Breuning nicht zugehört? Oder Populorum Progressio nicht gelesen? So weit ich es überblicken kann,
haben in den letzten Monaten wieder mehr Menschen einen Arbeitsplatz. Na grossartig! Und die paar Millionen
Familien, die immer noch kein ordentliches Einkommen haben, spülen die konservativen Katholiken den Gully
runter, nur damit ihr heiles Weltbild nicht gestört wird. Lebensschutz, Defensor, fängt bei (Arbeits-,
Renten-, Waisen-, Azubi- und anderen) Einkommen an. Und zwar hohen Einkommen, weil wir in einem Hochpreis-Land
leben und vor allem regelmässigen und sicheren Einkommen: FÜR ALLE! (dazu gehören z. B. auch Studentinnen
und Krankenschwestern; nicht nur Chefärzte und Radiologen mit gut gehender Praxis, sowie Zahnärzte)
#60 methusalix † 22:23:11 | Donnerstag, 1. März 2007
dritter Teil an stephanus und Defensor Und als alle diese absolut gerechten Gesetze geändert werden sollten
(in der Verfassung war die G. ja verankert), um den Vätern die gleichen Rechte wie den Müttern einzuräumen,
wer hat da zeter und mordio geschrien, zusammen mit den erzreaktionären und stockkonservativen CDUlern
vom rechten Rand? Ja, genau richtig, die deutschen Bischöfe. Die haben Feuer und Schwefel auf die Häupter
der Abgeordneten beschworen, die es wagen würden, per Gesetz den Vätern gleiche Rechte zuzugestehen,
wie die Mütter sie selbstverständlich schon immer hatten. UND IN DIESEM SZENARIO SCHWADRONIEREN SIE
VON GLEICHBERECHTIGUNG SEIT 2000 JAHREN, stepahnus? Nein, die Gleichberechtigung, die Gott möglicherweise
wollte, wurde schon von Paulus und später dem Kirchenvater August, den beiden grössten Sexualneurotikern
der Geschichte, sofort und vollständig abgetrieben. … daß männer durch frauen auch benachteiligt
werden und das hunderttausendfach wenn sie z.b… Machen Sie sich doch bitte nicht noch lächerlicher,
als Sie es mit Ihrem Gejammer schon sind, stepahnus. Sonst muss ich Sie wirklich noch bedauern, ob Ihres
tragischen Schicksals.
zweiter Teil für steph. u. Def. sie kommen trotzdem 2000 jahre zu spät! es waren nicht … die die frau
dem manne gleichstellten, es war gott selber… in der bilbel … nachlesen. Und was hat die katholische
Kirche daraus gemacht? Gleichberechtigung im Leben? Nix da! Bis weit in die verlogene und verkommene Adenauer-Republik
war es nix mit der Gleichberechtigung. Wie war das genau? Ein Bankdirektor kommt in seine Bank und wird
vom Pförtner am betreten des Hauses gehindert. Erklärung? Seine Frau hat seinen Arbeitsvertrag gekündigt.
(Weil er seine Kinder unter der Woche nie und am Wochenende nur fünfzehn Minuten sieht. Ausserdem verkehrt
er zu oft ausser Haus.) Ein Autoverkäufer hat eine neue Stelle angetreten. Am Monatsende wird er zum
Personalchef zitiert. Sein Gehalt konnte nicht überwiesen werden. Seine Frau hat sein Konto gekündigt
und bestimmt, dass sein Gehalt auf ihr Konto überwiesen wird. Ein kleinesMädchen erkrankt am Wochenende.
Der besorgte Vater bringt es in die Notaufnahme der Klinik. Diagnose: akute Appendizitis. Der diensthabende
Chirurg verlangt vom Vater die Unterschrift der Ehefrau auf der Einverständniserklärung für die OP.
Seine, des leiblichen Vaters Unterschrift, ist wertlos. Ein Vater will seinen zehnjährigen Jungen auf
einer weiterführenden Konfessionsschule anmelden. Am nächsten Tag kommt die Mutter und entscheidet:
„Mein Junge geht auf das staatliche Gymnasium; da ist er besser aufgehoben, als bei den … (na ja, dieses
Wort wollen Sie nicht lesen, stephanus!)“
#58 methusalix † 20:40:39 | Donnerstag, 1. März 2007
Erster Teil der Antwort an stephanus und Defensor Fidei Stephanus: die ausgeburt einer haßecke:obelix…
oder wie soll man sie einordnen? Sicher nicht Hass. Diese Gefühlsregung ist mir ganz fremd. Sie dürfen
meine Gefühle aber gerne als Wut oder heiligen Zorn verorten, weil ich wütend, zornig und taurig bin,
dass die Hierarchen der katholischen Kirche aus zweitausend Jahren Fehlern über Fehlern nichts gelernt
haben oder, schlimmer noch, nichts lernen wollten und wollen. einerseits verteidigen sie frauen … selbst
geweihte personen aufs übelste zu beleidigen.das paßt nicht zusammen. Auf einen groben Klotz gehört
ein grober Keil. Sonst merkt er ja nicht, was er anrichtet. Ausserdem sollten Sie doch durch den Besuch
dieser Seiten, wenn schon nicht abgehärtet, so doch vorgewarnt sein. Schauen Sie doch mal nach, wie ich
hier immer tituliert werde. Da glauben Sie, in Dantes Übelbuchten gelandet zu sein. ich will ihnen auch
widersprechen, wenn sie triumphierend den endsieg der frauenrevolution schon vorgezogen feiern. Nein,
das tun weder ich, noch die Frauen. Die wissen ganz genau, dass die Fundamentalisten aller Couleur ihnen
ihre erkämpften Freiheiten lieber heute als morgen, wieder wegnehmen wollen. Warum glauben Sie, benutzte
Mixa diese Beleidigung? Aus Angst, dass er mit seiner konservativ-katholischen Weltsicht wirklich vollkommen
bedeutungslos wird. Und das wiederum hat er nicht verdient. Ein wenig mehr an Diplomatie hätte dem Bischof
gut zu Gesicht gestanden. Eben Florett statt Vorschlaghammer.
#57 sniperhdk 21:53:12 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Sehr geehrter Lorenz, erstmal möchte ich anmerken, das mir irgendeine Art der Unhöflichkeit völlig
fern lag und falls dies so empfunden wurde, mich entschuldigen. Theosophie und Anthroposophie sind eher
begrenzt vergleichbar. Auch halte ich die ‘in die Weltsetzer’ der Theosophie für sehr fragwürdig. Der
wohl entscheidende Unterschied ist das die Ts. nach einer geistigen Absoluten sucht, während die As.
eben den Einklang zwischen Geist und Materie oder Seelen.- und weltlichen Leben als Einheit sucht. Ts.
ist eigentlich nicht wirklich eine eigene Lehre, sondern eine Adaption verschiedener Lehr.- und Kultinhalte,
die ich wie gesagt, für recht fragwürdig halte. Es ist gar nicht notwendig, irgendeinen Bauplan zu entziffern,
da jeder Mensch dies eigentlich, naturgesetzlich selber tut. Der Faktor dabei ist eben, ihm diese Möglichkeit
auch zu bieten und wenn möglich zu unterstützen. Das viele Menschen heute, die Schwachen(niemand hat
keine Talente), wie Sie sie nennen, sich eben nicht selbst finden, liegt an ihrem Platz in unserer Gesellschaft,
nämlich keinen. Es sind eine ganz Reihe phsychologischer Faktoren, die von Anfang an eine Rolle spielen
und die es zu erläutern mehr als 1200 Zeichen braucht. Auf Ihre anderen Fragen, speziel zum Hitlerismus
(Atlantiswahn und Ariertum), sowie der nur aus Mißverständis, scheinbar exsitierenden Trileteralen zwischen
Persönlichkeitsent. und christlicher Hingabe, möchte ich unbedingt in meinem nächsten Posting näher
eingehen. mfg Sniperhdk
@ Graf von Galen und Kinder kriegen Graf von Galen schrieb: Wenn man wirklich die Geburtenrate seigern
wollte,müßte Abtreibung inkl. Frühabtreibung mit der Pilleverboten werden und müßten die Familienväter
wieder in die Lage versetzt werden, durch Ihren Beruf Frau und Kinder in Würde zu ernähren. Die Mutterschaft
müßte durch Regierung, Schule und Medien wieder positiv dargestellt werden. Die Frage, die sich mir
hierzu aufdrängt, ist folgende: WARUM sollte man die Geburtenrate seigern wollen? – Ist es nicht jetzt
schon so, dass wir hunderttausende Jugendliche haben, die keine Arbeit finden und auf der Straße stehen?
– Gibt es sonst auf der Welt nicht genügend Kinder, die in erbärmlichsten Verhältnisse aufwachsen (bzw.
sterben)? – Treibt die Weltbevölkerung nich schon jetzt auf eine Katastrophe zu, wegen ZU HOHER Reproduktionsrate?
(Prognose: 10 Mrd. in einigen Jahren)
Lieber sniperhdk, fast fühle ich mich ein wenig indigniert, dass sie meinen Formulierungsfehler zitiert
haben. Der Vorwurf des Unsinns war aber ein inhaltlicher. Da Sie die Dinge in ein komplexes Analyseraster
gebettet haben, fällt eine Verteidigung schwer. Gestatten sie mir aber anzumerken, dass die theosophische
und wohl auch anthroposophische Idee von dem inneren Bauplan in einem jeden Menschen, den es pädagogosch
zu entziffern und zu unterstützen gilt, für mich irgendetwas Dunkles an sich hat. Was ist mit den Schwachen,
also den Vielen, die keine Talente an sich entdecken? Wie ist ein Ideal der Selbstentfaltung mit der christlichen
Hingabe zu Gunsten des anderen übereinzubringen? Wie kann man den Atlantis-Wahn und die Vorstellung vom
Ariertum in der Waldorfpädagogik bewerten? Dass eine freie Persönlichkeitsentwicklung als solche gottgefällig
ist, ist unstrittig. Anderfalls hätte Gott uns wohl kaum die Freiheit geschenkt. Statt dessen hätte
er unsere Fähigkeit, seinen Bauplan in uns zu dechiffrieren und zu befolgen, einfach stärker ausgeprägt.
Nochetwas: Unseren Egoismus, damit meine ich den von heute und den aller Zeiten und Völker, schiebe ich
nicht der Waldorfpädagogik in die Schuhe.
#54 sniperhdk 11:36:26 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Lorenz Die Idee der Persönlichkeitsentwicklung von innen scheint (siehe sniperhdk) wird dermaßen überbetont…
Was für ein Unsinn. Sie scheinen hier zu versuchen, den heutigen ‘Egokult’ den Lehren Steiners zu schreiben
zu wollen. Steiners Einfluss auf unser Bildungssystem ist äusserst gering, die Waldorfschulen werden
immer noch unterdrückt und finden trotz gesetzlicher Grundlage keine Gleichberechtigung. Jeder Mensch
hat natürlich Talente, Vorlieben und Interessen, diese zu entdecken, entwickeln und so ganz individuell
in die Gesamtheit der Gesellschaft miteinzubringen, ist der Leitgedanke. Der egoistische Individualismus
von heute, hat ganz andere Ursachen und ist gewollt und gezielt impliziert und natürlich sich selbst
reproduzierend. Die wenigsten Menschen und das ist so hart wie es klingt, haben doch heute auch nur noch
den Ansatz einer eigenen Persönlichkeit. Wer sich mit den Arbeiten Steiners beschäftigt, merkt schnell
wie absurd diese Behauptung ist. Eine freie Persönlichkeitsentwicklung, gemäß den von Gott geschenkten
Talenten und Interessen, ist diesem auch gefällig und hat nichts mit Persönlichkeitskult und Neo-Liberalismus
zu tun. Diese Geisteskrankheiten haben doch den praktischen Geist einer pseudohumanen, extremkapitalistischen
und effizienzorientierten Gesellschaft zu Grunde, deren Nachfrage Konsum und deren Angebot die Vorbereitung
darauf ist. Was könnte jedes System naturgesetzlich anderes tun, als sich selbst zu erhalten…
Bewahranstalten Ich finde, daß man doch besser Bewahranstalten für „unsere“ heutigen Politiker bauen
sollte. Auch für die Fädenzieher im Hintergrund. Dann hätten die Völker vielleicht eine lebenswertere
Zukunft. Man sollte dabei großzügig vorgehen, und gleich für die Damen und Herren des Europa“rat“es
mit ihren ja auch nicht gewählten Kommissaren, Plätze einplanen. Vielleicht wird dieser Vorschlag ja
von einer kommenden Regierung (sozusagen im Namen des Volkes) umgesetzt werden.
@Lorenzo Aus der Tatsache, daß ich schrieb, „eine von R. Steiner *erfundene* Glaubenslehre“ und nicht
„eine … *gefundene* Glaubenslehre“, können Sie schon schließen, was ich von der Anthroposophie halte.
P.S.: Ich heiße *Sirilo*, nicht ‘Sirilio’…
@Sirilio Anthroposophie ist wahrscheinlich nicht nur eine Glaubenslehre, sondern auch eine Irrlehre. Ihr
Einfluss auf die Pädagogik ist beängstigend. Die Idee der Persönlichkeitsentwicklung von innen scheint
(siehe sniperhdk) wird dermaßen überbetont, dass es mir scheint, dass die Idee bzw. das Konzept der
Erbsünde darüber vergessen wird. Wenn dem so wäre, sind die pädagogischen Derivate der Steinerschen
oder Montessorianischen Phantastereien heillos.
#47 Nachtlaterne 05:57:53 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Es wird doch niemand zu was gezwungen! Das merkwürdige Argument „Es wird doch niemand zu was gezwungen!“
unterschlägt, dass das angebot es erst möglich macht und in Zukunft kaum mehr eine andere Wahl zulassen
wird. Man stelle sich einen legalisierten Waffenhandel auf offener Straße vor, versehen mit dem begleitkommentar:
„Es wird doch niemand zu was gezwungen!“ Nein, nicht gezwungen aber verführt und genötigt.
#46 sniperhdk 00:33:28 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Anthropologie?? Erst mal muß man festhalten, dass dieser Prof. Fthenakis etwas seltsames Zeugs redet.
Die Anthtropologie legt erstmal wert auf die massive Einbindung der Eltern, selbst in die Unterrichtsgestaltung.
Dr. Steiner erkannte bereits nach dem 1.WK die Gefahren in einer Verstaatlichung der Schulen, was laut
ihm, zu einer kausalitär bedingten Interessenübertragung führt, wie sie es zuvor mit der Kirche gab.
Er kritisierte die darwinistischen Züge des, nach amerikanischen Model, eingeführten Schulsystems. Er
stellte fest, das die militärische Disziplin, die dort an den Tag gelegt wird, einer Persönlichkeitsunterdrückung,
in der Phase der Entwicklung, gleichkommt und dies nicht nur die Kreativität unterdrückt, sondern zu
massiven Persönlichkeitsstörugen führen kann. Seine Bücher sind bald 100 Jahre alt und haben fast
schon prophetischen Wert und betimmt nichts mit der heutigen Sozial.-, Familien.-, noch nicht mal mit
der heutigen Wirtschaftspolitik irgendetwas zu tun. In der athropologischen Lehre, sind diese Dinge untrennbar
und entwickeln sich auseinander heraus. Basis dieser gesunden Gesellschaft, ist eine gesunde Entwicklung
des Menschen, die Talententdeckung und Förderung, also eine natürliche Persönlichkeitsentwicklung.
Das heutige System ist das genaue Anti. Es fertigt den Menschen nach seinem Bedürfnis ab und dann gehts
weiter in die funktionierende? Welt. Talentförderung?Persönlichkeitsentwicklung? Das größte Geheimniss
ist, wer wir wirklich sind?
#44 Defensor Fidei 00:28:19 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@ Gotthard woher stammt Deine Erkenntnis? Sie stimmt einfach nicht … Natürlich stimmt sie. Ich selber
kenne Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen, die zunehmend feststellen, daß immer mehr Eltern (natürlich
nicht alle) erwarten, daß die eigentliche Erziehung in der Schule oder im Kindergarten stattfindet. Wenn
die Eltern es auch nicht immer ausdrücklich sagen, dann handeln sie jedoch entsprechend, indem sie ihre
Erziehungsaufgaben zunehmend vernachlässigen oder delegieren. Diese Beobachtung gilt übrigens vor allem
für Ganztageseinrichtungen, weil Eltern oftmals der Ansicht sind, daß das Kind hier ja schließlich
die meiste Zeit des Tages verbringt. Am Abend will man dann die wenige Zeit mit den Kindern genießen
und sich nicht mit ihnen streiten. Problemen wird immer öfter aus dem Wege gegangen. Ein schlechtes Gewissen,
weil man sich so selten um die Kinder kümmert, wird mit materiellen Geschenken ausgeglichen. Wie sollen
nun diese Kinder später einmal selber in der Lage sein, ihre eigenen Kinder zu erziehen?
#43 Stephanus 00:12:01 | Mittwoch, 28. Februar 2007
die ausgeburt einer haßecke:obelix… oder wie soll man sie einordnen? einerseits verteidigen sie frauen
die natürlich menschen sind, damit diese nicht als gebärmaschinen betitelt werden, andererseits scheuen
sie sich nicht in blinder wut selbst geweihte personen aufs übelste zu beleidigen. das paßt nicht zusammen.
ich will ihnen auch widersprechen, wenn sie triumphierend den endsieg der frauenrevolution schon vorgezogen
feiern. sie kommen trotzdem 2000 jahre zu spät! es waren nicht die spd, die grünen, die feministen aller
länder, nicht die gewerkschaften, die die frau dem manne gleichstellten, es war gott selber. das können
sie in der bilbel fundiert nachlesen. und noch etwas: beispiele hinken ja bekanntlich, ich möchte aber
einige aufführen an denen sich unschwer erkennen läßt, daß männer durch frauen auch benachteiligt
werden und das hunderttausendfach wenn sie z.b. im öffentlichen dienst bei der bahn, der post usw. angestellt
sind. da werden beide geschlechter gleich bezahlt, aber die männer dürfen die drecksarbeit machen, rangierdienst,
wechselschichten im bahnbau, im zugbegleitdienst, während die damen die büroetagen besetzen und: sollten
sie kinder bekommen,auf unbestimmte zeit verschwinden. der arbeitsplatz bleibt offen, kein mann kann darauf
längerfristig beschäftigt werden,d.h. ein mann, vater von mehreren kindern wird nicht nur arbeitstech.
benachteiligt, sondern auch was die standortsicherheit angeht: zum nachteil seiner ganzen familie,also
seiner kinder und auch seiner frau!!!
#42 Defensor Fidei 23:56:48 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ obelix Davon, daß die Bruttoeinkommen mit den Gewinnen der Unternehmen explodieren, haben wohl nur
Sie mit Ihrer schwarzen, katholischen Brille mitbekommen Da ich selber AN bin, würde ich mir auch etwas
anderes wünschen, weiß jedoch, daß man schon genauer hinschauen muß. Explodierende Gewinne haben in
den letzten Jahren nur die wenigsten verzeichnen können. Die kleinen und mittelst. Unternehmen jedenfalls
nicht. Was nutzen die besten Arbeitsbedingungen, wenn die Arbeitsplätze und mit ihnen ganze Familien
mit ihrer Existenzgrundlage vernichtet werden So weit ich es überblicken kann, haben in den letzten Monaten
wieder mehr Menschen einen Arbeitsplatz. Unternehmensgewinne sind leider (!) nur relativ. Wenn andere
noch besser sind, dann wird man geschluckt. Denken Sie an Mannesmann. Dann kommt es für die Arbeitnehmer
meist noch viel schlimmer. Siehe BenQ. Wünschenswert ist dies zwar nicht, aber ich kann es nicht ändern.
Dafür braucht es eine geistig-moralische Wende! Schon mal was von der Doppelinstitution von Thron und
Altar gehört? Oh ja…mir fällt in diesem Zusammenhang als erstes der Aufstand der Bauern und des einfachen
Volkes in der Vendee ein. Diese kämpften dort aus eigenem Antrieb für „Thron und Altar“ und wurden von
revolutionären Truppen zu hunderttausenden hingemätzelt. Nein! Keine Frau ist eine Maschine! Wer Krippen
baut, nur weil er hofft, daß Frauen so mehr Kinder für die Vokswirtschaft produzieren, der degradiert
Frauen zu Gebährmaschinen. Nicht Bischof Mixa!
#41 Beobachterin 23:52:51 | Dienstag, 27. Februar 2007
zu frühe Fremdbetreuung schädlich für das Kind Es ist hochgradig verantwortungslos, kleine Kinder ohne
Not wechselnden unbekannten Personen anzuvertrauen. Das kommt einer Aussetzung gleich. Kinder entwickeln
im Alter von etwa acht Monaten eine Angst vor fremden, nicht vertrauten Gesichtern. Sie sagen uns damit,
daß sie eine beständige Betreuung brauchen, um ein Urvertrauen entwickeln zu können. Erst wenn dieses
entstanden ist, etwa im Laufe des dritten Lebensjahres, kann an eine Fremdbetreuung gedacht werden. Das
ist wissenschaftlich erwiesen – und darüber hinaus eine Tatsache, die jeder selbst feststellen kann,
der mit kleinen Kindern auch nur ein wenig Erfahrung hat. www.rund-ums-baby.de/fremdeln.htm
#40 Graf von Galen 23:43:54 | Dienstag, 27. Februar 2007
Wider die Irrlehre des Feminismus Es geht Frau Leyen so wie Ihrer Vorgängerin doch vor allem um eine
falsche Gleichmacherei von Mann und Frau. Deshalb hat Frau von der Leyen ja auch die Beraterinnen von
Frau Schmid übernommen. Dies hat eine dieser Damen in einem Leserbrief an die FAZ selbst bestätigt.
Die Führung der CDU hat die Irrlehre des Feminismus von der SPD also ohne Abstriche übernommen. Dadurch,
daß Frauen Ihre Kinder schon bald nach der Geburt an Kinderkrippen abgeben können, kann diese wie der
Mann ihre Karriere fortsetzen, der Staat kann den Nachwuchs in seinem Sinne schon als Kleinkind indoktrinieren
und die Wirtschaft hat ein höheres Arbeitskräfteangebot, was wiederum lohnsenkend wirkt. Mit dem Wohl
des Kindes hat dies alles nichts zu tun. Wenn man wirklich die Geburtenrate seigern wollte, müßte Abtreibung
inkl. Frühabtreibung mit der Pille verboten werden und müßten die Familienväter wieder in die Lage
versetzt werden, durch Ihren Beruf Frau und Kinder in Würde zu ernähren. Die Mutterschaft müßte durch
Regierung, Schule und Medien wieder positiv dargestellt werden.
#39 Gotthard 23:42:10 | Dienstag, 27. Februar 2007
@defensor Kindertageseinrichtungen verstehen sich immer als elternbegleitende Einrichtungen…nie als
Ersatz. So sollten sich diese Einrichtungen verstehen. woher stammt Deine Erkenntnis? Sie stimmt einfach
nicht …
#38 obelix † 23:36:41 | Dienstag, 27. Februar 2007
Wenn Sie einen „Eigenbeweis“ verlangen… Kommentar: 1. hat sie selbst den Eigenbeweis nicht erbracht,
2. hat sie schon ihr erstes einj. Kind – wenn auch bei einer Tagesmutter – abgegeben. Rechtfertigung?
…hat der Bischof das Maul zu halten!
Ursula von der Leyen im O-Ton Interessant finde ich folgendes Interview der SZ mit der dt. Familienministerin
www.sueddeutsche.de/…artikel/387/101286/: SZ: Waren Ihre 7 Kinder eigentlich in Kinderkrippen? Von der
Leyen: Nein, wir hatten eine Tagesmutter, seit unser 1. Kind ein Jahr alt war. Kommentar: 1. hat sie selbst
den Eigenbeweis nicht erbracht, 2. hat sie schon ihr erstes einj. Kind – wenn auch bei einer Tagesmutter –
abgegeben. Rechtfertigung? SZ: Ihre Vorstellungen unterscheiden sich allenfalls minimal von denen Ihrer
sozialdemokratischen Vorgängerin Renate Schmidt. Wie erklären Sie das? Von der Leyen: Uns eint, dass
jede versucht hat, mit mehreren Kindern einen anspruchsvollen Beruf auszuüben. Wir haben beide bittere
Erfahrungen gemacht – und wir tun etwas dafür, dass unseren Töchtern und Söhnen solche Erfahrungen
erspart bleiben. Kommentar: Von der SZ richtig erkannt. Hintergrund: Von der Leyens biogr. Komponente.
Statt den berufsgeilen Müttern sollen jetzt die Kinder die „bitteren Erfahrungen“ machen. Ich orientiere
mich an Frankreich und Skandinavien, wo wechselnde Regierungen jahrzehntelang konsequente Familienpolitik
betrieben haben. Komm.: Skandinavien: Dummer Sozialismus, verfehlte Repr.Quote; Frankreich: Riesen Moslemanteil;
Kinderförderung erst ab dem zweiten Kind – letzteres wäre gut, aber die Gesellschaft dort ist insgesamt
gar nicht gut – wieviele Autos müssen brennen, damit von d.Leyen das versteht? Wenn, dann gleich die
„richtigen“ Vorbilder: Afghanistan u. Somalia: 7 Kinder im Durchschnitt! Der Gatte der Evelin
#36 obelix † 23:14:46 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Defensor Teil 2 Bischof Mixa hat keine Frau verunglimpft. Hat er doch! Allein der Gedanke einer Frau
als Gebärmaschine kann nur einem vollkommen ahnungslosen (will ich für ihn hoffen) oder bösartigem
Gehirn entspringen. Doch! Wer nur für die Volkswirtschaft produziert, ist eine Gebährmaschine. Nein!
Keine Frau ist eine Maschine! Alle Frauen sind Menschen, auch wenn dieser Gedanke bei den Hexenverbrennern
nur ganz langsam Platz greift. Und ich bin heilfroh, dass sich die Damen Merkel und von der Leyen durchsetzen
werden. Zum Wohl der Frauen, zum Wohl der Kinder und zum Wohl des Landes. Die einzigen, die verlieren
werden, sind Chauvinisten wie Mixa und Co., die Frauen in die Küche zwingen wollen. Allerdings, wenn
er es schlau anstellt, kann er seinen Teil abhaben. Er muss nur genügend Kinderkrippen bauen. Eine ganz
üble Zwickmühle, in die er sich da manövriert hat.
#35 methusalix † 23:12:51 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Defensor Teil 1 Defensor Fidei: @ methusalix Äh…und warum sinken die Realeinkommen? In erster Linie
doch wegen der ständig steigenden Steuer- und Abgabenlast. Davon, dass die Bruttoeinkommen mit den Gewinnen
der Unternehmen explodieren, haben wohl nur Sie mit Ihrer schwarzen, katholischen Brille mitbekommen,
blind wie Sie sind. Die Bruttoeinkommen „wachsen“ unter der Inflationsrate! Das heisst, die Realeinkommen
(am Brutto gemessen) sinken! Alles wird teurer, noch nie gehört? Die wenigsten Menschen arbeiten bei
Großunternehmen. Was nutzen die besten Arbeitsbedingungen, wenn die Arbeitsplätze und mit ihnen ganze
Familien mit ihrer Existenzgrundlage vernichtet werden. Und das überall! Die Maßlosigkeit, die in letzter
Zeit immer öfter in den oberen Etagen anzutreffen ist, soll damit natürlich nicht gerechtfertigt werden.
Und wo war das Geschrei und Gekeife von Herrn Laun dagegen? Wo war der wortmächtige Bischof von Augsburg?
Hat er Angst vor Herrn Kleinfeld? Traut er sich nur auf Gebärmaschinen einzudreschen, der Oberfeigling?
So ein Unsinn. Klingt zwar gut und bringt viel Applaus, ist aber trotzdem nicht richtig. Schon mal was
von der Doppelinstitution von Thron und Altar gehört, bis 1918 in Wien? Oder von Herrn Dollfuß und seinem
Austrofaschismus? Einem klerikal-faschistischen Ständestaat? Die Herren Despoten Franco und Pinochet
waren auch in der katholischen Hierarchie wohlgelitten. Solange die Kirche ihren Teil der Macht bekommt,
hält sie bei den blutrünstigsten Tyrannen brav still.
#34 Defensor Fidei 22:49:22 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Gotthard Kindertageseinrichtungen verstehen sich immer als elternbegleitende Einrichtungen…nie als
Ersatz. So sollten sich diese Einrichtungen verstehen. Tun sie aber immer weniger. Und die Eltern übrigens
auch. Eltern erwarten vom Kindergarten und der Schule immer mehr Erziehungsaufgaben. Wenn die Kinder kriminell
werden…wer hat Schuld? Na klar, die Schule! Wenn die Kleinen Drogen nehmen, wurde natürlich zu wenig
aufgeklärt…die Schule ist schuld. Wenn das Kind nicht aufs Gymnasium kommt…wer ist schuld? Die Lehrer
natürlich. Die Eltern erwarten zunehmend, daß die Gesellschaft ihre Elternaufgaben übernimmt. So sieht
es aus. Und am Ende wundert man sich, daß man mit dem Kind nicht mehr zurechtkommt, was dann im übrigen
wieder als Argument hergezogen wird, das Kind wegzugeben. Fragen Sie mal Lehrer und Erzieher wie oft sich
diese Vorwürfe in dieser Art anhören müssen.
Lösung Gerade eine christliche Partei wie die CDU sollte sich wohl eher für ein Verbot solch schlimmer
Einrichtung einsetzen, anstatt Milliarden dafür auszugeben. Kinder sind unser teuerstes Gut und von Gott
geschenkt. Ein Mensch, der sie in Kindergärten usw. abschiebt, begeht Sünde.
#32 Defensor Fidei 22:33:31 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ methusalix Haben Sie vielleicht schon einmal von Herrn Kleinfeld gehört? Oder von ständig sinkenden
Realeinkommen, bei explodierenden Gewinnen? Äh…und warum sinken die Realeinkommen? In erster Linie
doch wegen der ständig steigenden Steuer- und Abgabenlast. Wenn einer dann noch das Glück hat bei BENQ
oder EADS oder ALCATEL oder der TELEKOM…zu arbeiten Die wenigsten Menschen arbeiten bei Großunternehmen.
Und auch die kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Z.T. sind die Arbeitsbedingungen dort alles
andere als schlecht. Die Maßlosigkeit, die in letzter Zeit immer öfter in den oberen Etagen anzutreffen
ist, soll damit natürlich nicht gerechtfertigt werden. Aber die katholische Amtskirche hat ja schon immer
zu den Reichen und Mächtigen gehalten So ein Unsinn. Klingt zwar gut und bringt viel Applaus, ist aber
trotzdem nicht richtig. …als Frauen als Gebärmaschinen zu verunglimpfen Bischof Mixa hat keine Frau
verunglimpft. Er hat lediglich auf die Perversität der Diskussion hinweisen wollen. Alle fordern von
den Frauen mehr Kinder, damit die Rente gesichert wird und auch in Zukunft Arbeitskräfte da sind. Nur
deshalb will man das Kinderkriegen materiell attraktiver machen. Wer so denkt, der macht Frauen zu Gebährmaschinen.
Das hat der Bischof kritisiert. Sonst nichts. KEINE FRAU, EGAL IN WELCHER SITUATION SIE SCHWANGER IST
UND WIEVIELE KINDER SIE HAT, IST EINE GEBÄRMASCHINE Doch! Wer nur für die Volkswirtschaft produziert,
ist eine Gebährmaschine.
#31 BeatoPioNono 22:32:34 | Dienstag, 27. Februar 2007
Familienministerin widerlegt Natürlich hat Herr Dr. Heger recht! Weiter sinkende Realeinkommen, steigende
Steuern etc. zwingen immer mehr Ehefrauen dazu, arbeiten zu gehen. Welcher alleinverdienende Familienvater
in Deutschland kann seine Familie noch mit ehrlicher Arbeit ernähren? Betriebswirtschaftlich besser ist
es da wohl, die Frau (mit) arbeiten gehen zu lassen, z.B. als „Familienminsterin“ mit der höchsten Besoldungstufe,
und die Kinder durch Fremde, z.B. in einer Kinderkrippe, betreuen zu lassen. Es ist eine Schande, was
die „C“DU zur Zeit zur Verbesserung der katastrophalen Lage der Familien zu sagen hat! Christen erwarten
klare Aussagen für die christliche, d.h. Vater-Mutter-Kinder-Familie!
#29 Gotthard 22:18:37 | Dienstag, 27. Februar 2007
Tolles Aufreger-Thema Die katholische Kirche ist wohl der größte Anbieter von Kindergartenplätzen –
und das schon seit knapp 100 Jahren … nur Seelenkrüppel erzeugt? Kinderheime werden größtenteils
von katholischen Trägern unterhalten … ausschließlich Seelenverkrüppelungsanstalten? Von für die
Eltern kostenlosen Plätzen in Kindertageseinrichtungen kann doch keine Rede sein. In welcher Welt leben
hier einige Poster? Menschen in vielen Ländern dieser einen Welt haben mir immer wieder gesagt: wir verstehen
euch Deutsche nicht. Für Kindergärten muss bezahlt werden – aber nicht für Unis! (was sich jetzt ändert.)
Kindertageseinrichtungen verstehen sich immer als elternbegleitende Einrichtungen…nie als Ersatz. also
regt euch weiter auf… mit der Realität hat das nichts zu tun.
#28 methusalix † 22:12:16 | Dienstag, 27. Februar 2007
Eine grössere Gemeinheit und Lüge den Familien gegenüber als diese hier … Selbstverständlich sind
heute schon Tausende von Familien gezwungen, ihre Kinder in „Krippen“ genannten Kinderverkrüppelungsanlagen
abzulegen,weil die famose „moderne“ Familien- und Gesellschaftspolitik, ihnen mit Steuern und Abgaben
so viel abknöpft, daß beide Eltern Geld verdienen müssen. … gibt es wohl kaum Herr Heger! Sie lügen
uns hier einfach vor, dass die hohe Steuerlast die Frauen dazu verurteilt, mit zu verdienen? Haben Sie
vielleicht schon einmal von Herrn Kleinfeld gehört? Oder von Herrn Ackermann? Oder von ständig sinkenden
Realeinkommen, bei explodierenden Gewinnen? Das sind doch wohl die Gründe, die Familien nicht mit einem
Einkommen auskommen lässt. Wenn einer dann noch das Glück hat bei BENQ oder EADS oder ALCATEL oder der
TELEKOM oder sonst einem Arbeitsplatz- und Familienvernichter zu arbeiten, oder gar beide, dann dürfen
alle fröhlich von Sozialhilfe leben, von der man werder leben noch sterben kann. Aber die katholische
Amtskirche hat ja schon immer zu den Reichen und Mächtigen gehalten, anstatt sich auf die Seite derer
zu stellen, die es dringender nötig hätten. Dieser chauvinistische Oberhexenverbrenner von Augsburg
hätt lieber dem Siemens-Boss ein paar Watschen geben sollen, als Frauen als Gebärmaschinen zu verunglimpfen.
KEINE FRAU, EGAL IN WELCHER SITUATION SIE SCHWANGER IST UND WIEVIELE KINDER SIE HAT, IST EINE GEBÄRMASCHINE!
ALLEINE DIESES WORT IST EIN GESTANK IM HAUSE DES HERRN!
#27 Defensor Fidei 22:07:41 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ methusalix Nein, der Oberhexenverbrenner von Augsburg In dieser Weise von einem kirchlichen Würdenträger
zu sprechen, halte ich für unangemessen. Vor allem Bischof Mixa hat dies nicht verdient. Nein, es geht
nicht darum, Wenn Frauen viele Kinder bekommen, schätze ich dies sehr. Wenn eine Frau nicht viele Kinder
bekommen kann, oder will, dann schätzen Sie sie weniger bis gar nicht? Da haben Sie mich jetzt aber falsch
verstehen wollen. Der Begriff „Gebährmaschine“ kritisiert nicht, daß Frauen viele Kinder bekommen, sondern,
daß sie diese nur bekommen sollen, weil es uns wirtschaftlich von Nutzen ist. Die Kinderfrage nicht wirtschaftlich
zu sehen, ist ein Verbrechen an Kindern Kinder nur der Rente wegen? Davon halte ich nicht viel. Wenn ich
mich für Kinder entscheide, dann mache ich das aus Überzeugung und nicht nur weil ich dann möglichst
viel Geld vom Staat bekomme und dieser auch gleich die Erziehung übernimmt. Das soll nicht heißen, daß
ein gewisses Maß an sozialer Sicherheit für die Familie nicht erforderlich wäre. Komisch nur, daß
die Mittelschicht und die Besserverdiener/Doppelverdiener am lautesten jammern. Eine schäbigere Drückebergerei
vor dem Windeln wechseln und der Hausarbeit habe ich noch nie gelesen Nehmen Sie mich beim Wort, aber
werden Sie nicht rabulistisch. Ich habe nichts gegen eine Unterstützung bei der Hausarbeit, sondern ich
bin gegen das Führen von Strichlisten. Im übrigen halte ich Kinderbetreuung im Gegensatz zu Ihnen nicht
für rangniedrigere Arbeit.
@ Doktor Heger Wenn ich schon „Kinderverkrüppelungsanlagen“ lese, weiss ich wer da vor mir steht. Sie
haben doch nur Angst, dass Kinder, die in weltliche Kinderkrippen/gärten gehen, unangenehme Fragen stellen.
Ich war im Kindergarten, meine mesten Bekannten waren im Kindergarten und wir sind nicht „verkrüppelt“.
Ist doch völliger Unsinn. Wahr ist, dass Eltern, die in geregelten Verhältnissen leben, dies genauso,
wennicht besser können als Krippen. Aber eben diese geregelten Verhältnisse sind nicht an der Tagesordnung.
Akzeptieren sie doch mal die Realität: Die „traditionelle“ Familie stirbt aus. So ist es und deshalb
muss die Gesellschaft darauf reagieren, indem sie den Kindern hilft. P.S. weiter vorne hab ich auch schon
was zur „traditionellen Familie“ geschrieben.
Selbstverständlich werden sie gezwungen! Die Krippenbetreuung soll doch kein MUSS sein, sondern ein KANN.
Niemand wird dazu gezwungen, sein Kind in eine Krippe zu geben. Man fragt sich wirklich, ob dieser dumme
Spruch tatsächlich noch gutgläubig geäußert werden kann. Selbstverständlich sind heute schon Tausende
von Familien gezwungen, ihre Kinder in „Krippen“ genannten Kinderverkrüppelungsanlagen abzulegen, weil
die famose „moderne“ Familien- und Gesellschaftspolitik, ihnen mit Steuern und Abgaben so viel abknöpft,
daß beide Eltern Geld verdienen müssen. Und jetzt sollen die neuen Krippenplätze davon bezahlt werden,
daß man den Familien noch mehr abknöpft: Minderung des Kindergeldes, der Steuerfreibeträge usw.! Natürlich
wird das Ganze wieder als „moderne“ Familienpolitik verkauft. So als wäre die Katastrophe dieser phantastischen
„Moderne“ nicht schon sichtbar. MfG Christoph Heger
#24 methusalix † 21:43:36 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Defensor Fidei Defensor Fidei: @ methusalix … Sie sind drauf angesprungen. Nein, der Oberhexenverbrenner
von Augsburg hat damit angefangen das Wort „Gebärmaschinen“ im Zusammenhang mit Müttern in den Mund
zu nehmen. Nein, es geht nicht darum, Wenn Frauen viele Kinder bekommen, schätze ich dies sehr. Wenn
eine Frau nicht viele Kinder bekommen kann, oder will, dann schätzen Sie sie weniger bis gar nicht? Sie
definieren den Wert einer Person über deren Kinder? Na wenn das Ratzinger erfährt haben Sie einen Satz
heisser Ohren gut, bei ihm (und allen kinderlosen Klerikern)! Ich finde es nur fürchterlich, wenn man
die Kinderfrage immer mit volkswirtschaftlichen Fragen verknüpft … Die Kinderfrage nicht wirtschaftlich
zu sehen, ist ein Verbrechen an Kindern. Wenn wir sie in die Welt setzen,dann haben wir dafür zu sorgen,
dass es inen gut geht. Das geht in unserer haifischkapitalistischen Welt nicht ohne Geld. Man ist deshalb
auch bereit allen Überzeugungen zum trotz Nein! Das fördert die Freiheit, sich für Kinder zu entscheiden.
Beide sind nicht gleich. Eine schäbigere Drückebergerei vor dem Windeln wechseln und der Hausarbeit
habe ich noch nie gelesen.Diese Drückebergerei der Männer, dieses alleine lassen der Frauen mit der
körperlichen Last und der Verantwortung, ist der Grund für die Frauen, sich aus der finanziellen Abhängigkeit
der Männer zu befreien. Ihre und ihresgleichen durch und durch chauvinistische Haltung ist der Grund
dafür, dass Frauen darauf bestehen, eigenes Einkommen zu haben.
@ Defensor F. Krippenplätze sollen kostenlos zu haben sein. Alles andere wäre ja auch sinnfrei. Die
Eltern, die ich hauptsächlich ansprach, können dafür wohl auch nicht zahlen. Dass das Ehegattensplitting
verändert werden soll, hab ich auch schon gehört. Allerdings dachte ich, es solle evtl. umgewandelt
werden in ein Eltern-Splitting, was ich durchaus begrüßen würde. Also es solle erst dann greifen, wenn
auch Kinder da sind. Heute heiraten viele Leute ja nur wegen des Steuervorteils. Und das halte ich für
unsinnig, das zu fördern. Das Ehegattenspl. sollte ursprünglich dazu dienen, FAMILIEN zu unterstützen,
also Paare MIT Kindern. Nur so macht das auch einen Sinn. Dass das Kindergeld eingefroren werden soll,
hatte ich noch nicht mitbekommen, das fände ich aber auch nicht gut, wenns denn so sein sollte.
#22 Defensor Fidei 21:25:46 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Kurt K. Die Krippenbetreuung soll doch kein MUSS sein, sondern ein KANN. Niemand wird dazu gezwungen,
sein Kind in eine Krippe zu geben Derzeit wird aber einseitig auf die Förderung der Weggabe von Kindern
gesetzt. Krippenplätze sollen kostenlos zu haben sein. Wer sein Kind dann noch zu Hause behält, ist
selber Schuld, daß er/sie die Chance zum Geldverdienen nicht nutzt und so blöd ist, seine Zeit mit der
Kindererziehung zu verschwenden. Die SPD hat ja schon vorgeschlagen, auf die geplanten Kindergelderhöhungen
zu verzichten und das Ehegattensplitting zu verändern. Verlierer sind bei diesem Modell all jene Familien,
die das „Geschenk“ der kostenlosen Krippe nicht in Anspruch nehmen wollen. Der Staat freut sich dann über
geringere Ausgaben. Hauptsächlich angesprochen werden sollen alleinerziehende Mütter/Väter, Eltern,
die sich überfordert fühlen, Jugendliche Eltern (keine Ausbildung oder mittendrin) Wenn dies schon immer
Argumente gewesen wären, dann frage ich mich, wie die Menschheit wirklich schwere Zeiten überstanden
hat. Ich habe ein paar Jahre in einer Schule für Erziehungshilfe gearbeitet – wenn man manche Eltern
kennenlernt, weiß man, warum deren Kinder Verhaltensstörungen an den Tag legen Diese Fälle gibt es
und sie sind tragisch. Eine wertneutrale Erziehung durch die säkulare Gesellschaft ist aber kein gleichwertiger
Ersatz für eine Familie. Stellen Sie sich mal vor die hl Gottesmutter und ihr Gemahl hätten auch schon
so gedacht und das kleine Jesuskind weggegeben
Schöne Mythen… Man sollte aufhören, die schönen Mythen von der heilen Familie und der Mutter als
bester Erzieherin zum Dogma zu machen. Es gibt viele gute Familien in Deutschland, aber ca. 30 % der Eltern
sind in ihrer erzieherischen Aufgabe überfordert. Es gibt viele gute Mütter in Deutschland, aber auch
viele, die in ihrer Mutterrolle überfordert sind. Zwei Fälle aus jüngster Zeit, die in der Zeitung
standen: In Fürth ließ eine 29-jährige Mutter ihre drei Kleinkinder (1/2, 3 und 5 Jahre) allein zu
Hause und begab sich auf eine Sauftour. Am dritten Tag hörten Nachbarn die Hilferufe der Kinder und riefen
die Polizei. – In der Gegen von Erding legte eine junge Mutter ihr Neugeborenes in einen Karton und stellte
diesen bei -10 Grad an eine Straße, wo das Kind erfror… Es gibt Frauen, die sich gut als Mütter eignen,
und es gibt ebenso Frauen, die zwar Kinder gebären können, aber lausige Mütter abgeben. Für letztere
sind z.B. Krippen eine Hilfe. Lieber kommen die Kinder doch in eine Krippe, anstatt zu erfrieren oder
zu verdursten…
Huh! Verbieten! Und ich kenne drei Kirchgänger – die spinnen! Es sollte demnach verboten werden eine
Kirche zu besuchen… Auch kenne ich drei bekloppte Leute, die täglich Brot essen.Brot sollten wir auch
verbieten! Dümmer gehts nimmer. Bei Millionen Kindern gibts bestimmt ein paar, die ne Macke habe, wovon
auch immer.
Seelische Grausamkeit Kinder in Kindergärten, Tagesstätten etc. abzuschieben ist seelische Grausamkeit
und sollte hart bestraft werden. Ich kenne drei Kinder, die eine solche Einrichtung besuchen und sie sind,
gelinde gesagt, psychisch verkrüppelt.
#18 Defensor Fidei 21:04:06 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ methusalix …eine anscheinend spezifisch katholisch-konservative Beleidigung von Müttern Sie sind
drauf angesprungen. Nein, es geht nicht darum, daß ich Frauen beleidigen will. Das Gegenteil ist der
Fall. Wenn Frauen viele Kinder bekommen, schätze ich dies sehr. Ich finde es nur fürchterlich, wenn
man die Kinderfrage immer mit volkswirtschaftlichen Fragen verknüpft & so tut als wenn dies der einzige
Grund wäre, mehr Kinder zu bekommen. Genau dies ist momentan der Fall. Man ist deshalb auch bereit allen
Überzeugungen zum trotz alles dafür zu tun, daß wieder mehr Kinder geboren werden. Wer so denkt macht
Frauen zur Gebährmaschine. gut ausgebildeten Frauen, die von ihren Männern erwarten, daß sie ihnen
den halben Haushalt und die Hälfte vom Kindergroßziehen abnehmen Gott schuf uns als Mann und als Frau.
Beide sind nicht gleich. Es geht nicht darum, daß beide von allem gleich viel machen. Sie finden es wohl
auch ungerecht, daß nur Frauen Kinder bekommen können? So ist es aber nun mal. Einige Aufgaben kann
der Vater gar nicht übernehmen. Und dann zu argumentieren „Wenn ich jetzt schon nicht arbeiten kann,
dann sollst du auch nicht in diesen „Genuß“ kommen“, finde ich einfach nur billig. Wer so argumentiert
hat Minderwertigkeitskomplexe. Sie Chauvinist! Oben haben Sie noch geschrieben … geht beide gleich viel
an … Richtig! Die Kinderfrage geht beide gleich viel an. Das heißt jedoch nicht, daß jeder gleich
oft dem Kind den Hintern abwischen muß, sondern daß jeder seine Aufgaben erfüllen soll & das gleiche
Maß (nicht die gleiche Art) von Verantwortung tragen muß.
#17 Athanasius 20:57:13 | Dienstag, 27. Februar 2007
Liberalsozialismus Der heutige Liberalsozialismus bedarf wegen seiner Abstammung von der Jakobinischen
„Tradition“ von 1789 immer neuer Sozialexperimente. Das Individuum ist am Ende wertlos. Ein Kind auch.
Wenn nur die Ideologie – Feminismus und Sozialismus und Liberalzerstörung durchgeführt wird.
#16 Nachtlaterne 20:46:36 | Dienstag, 27. Februar 2007
Es wird immer unheimlicher! Brauchen wir Tausende Abgeordnete die Milliarden kosten und Millionen schädigen?
Was heißt schon „Familienministerin“, was heißt schon „Pro-Familia“, was heißt schon „Verfasssungsschutz“,
was heißt schon Verfassungsgericht, wo doch alles im Namen der Verfassung immer mehr aus der Verfassung
gerät? Kinder spüren diesen Wahnsinn in der Krippe und auch Zuhause. Denn die Nächstenliebe geht verloren.
Die Argumente für den Tod nehmen zu, Argumente für das Leben werden regelrecht stranguliert und verboten.
Der Zeitgeist regiert halt und der läßt sich kein U vor ein X machen!
@ Defensor F. Diese Logik müssen Sie mir aber nun wirklich mal erklären. Wenn ich sage, daß ein intaktes
Familienleben in Frankreich fast gar nicht mehr stattfindet und Ausnahmen hiervon oftmals auf dem Lande
vor allem aber in traditionellen Schichten zu finden sind, dann ist dies gerade kein Argument für das
Outsourcen von Kindern, weil diese Gruppen ihre Kinder in der Regel viel intensiver selber betreuen. Die
Krippenbetreuung soll doch kein MUSS sein, sondern ein KANN. Niemand wird dazu gezwungen, sein Kind in
eine Krippe zu geben. Ihre angesprochenen „traditionellen Schichten“ brauchen diese Angebote ja nicht
anzunehmen. Der Staat freut sich dann über geringere Ausgaben. Hauptsächlich angesprochen werden sollen
alleinerziehende Mütter/Väter, Eltern, die sich überfordert fühlen, Jugendliche Eltern (keine Ausbildung
oder mittendrin). Und von diesen gibt es eine ganze Menge – auch in Deutschland. Ich habe ein paar Jahre
in einer Schule für Erziehungshilfe gearbeitet – wenn man manche Eltern kennenlernt, weiss man, warum
deren Kinder Verhaltensstörungen an den Tag legen. Eltern, die emotional schwer gestört sind, Drogenabhängige,
absolut ungebildete Analphabeten. Da sollte man Einrichtungen schaffen, die den Kindern einen etwas besseren
Start ins Leben gewähren. Und da bringt es auch nix, den Eltern Erziehungsgehalt zu geben – das geben
die schon aus, aber nicht fürs Kind. Familien sind schon kaputt, das wird nicht erst durch die Krippen
hervorgerufen, sondern der Missstd etwas gelindert
#13 Defensor Fidei 20:29:37 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Kurt K. Klingt nach Deutschland. Ist fast überall so. GENAU DAS ist der Grund, warum wir Krippen brauchen. Diese Logik müssen Sie mir aber nun wirklich mal erklären. Wenn ich sage, daß ein intaktes Familienleben
in Frankreich fast gar nicht mehr stattfindet und Ausnahmen hiervon oftmals auf dem Lande vor allem aber
in traditionellen Schichten zu finden sind, dann ist dies gerade kein Argument für das Outsourcen von
Kindern, weil diese Gruppen ihre Kinder in der Regel viel intensiver selber betreuen. Im übrigen sind
die franz. Verhältnisse mit denen in Deutschland nun wirklich nicht vergleichbar. In Frankreich ist die
Gesellschaft, vor allem die Familien, in einer viel größeren Krise. Dies weiß jeder, der die franz.
Verhältnisse ein wenig kennt. Ganz unbescheiden will ich mich an dieser Stelle mal zu dieser Gruppe hinzuzählen.
Die vorrangige Betreuung durch andere als die Eltern darf nur dort Vorrang haben wo die Eltern dem Wohle
des Kindes schaden. Wenn jedoch mehrere Generationen die Kinder nicht mehr selber erziehen, dann werden
Eltern irgendwann gar nicht mehr zur Erziehung der eigenen Kinder in der Lage sein. Das können wir doch
nicht ernsthaft wollen.
#12 methusalix † 20:13:05 | Dienstag, 27. Februar 2007
@Defensor Fidei Defensor Fidei: @ obelix …die franz. Gebährmaschinerie läuft auf Hochtouren Die Franzosen
haben ja wohl auch ihren Teil dazu beigetragen. Da bin ich sicher, Defensor! Allerdings tragen die Väter
relativ wenig zum Kinderkriegen und noch viel viel weniger zum Kindergrossziehen bei! Sonst wäre vielleicht
auch bei uns die Geburtenrate ein klein wenig höher. Die Kinderfrage geht ja schließlich beide (Ehe-)partner
gleich viel an. Vollkommen richti, Defensor! Wenn das nur alle Väter so sehen würden. Die Zahl als solche
ist doch nichtssagend… Die Frau als Gebärmaschine, eine anscheinend spezifisch katholisch-konservative
Beleidigung von Müttern. Mit ein Grund für die niedrige Geburtenrate bei uns? Da haben wir es wieder.
Grund für das „Outsourcen“ … Das spielt sicher mit. Aber das alleine als Grund anzunehmen, ist doch
wieder nur eine Verunglimpfung von gut ausgebildeten Frauen, die von ihren Männern erwarten, dass sie
ihnen den halben Haushalt und die Hälfte vom Kindergrossziehen abnehmen. Jetzt wollen Sie wieder die
ganze Arbeit mit Haushalt und Kindern auf die Frauen abwälzen? Sie Chauvinist! Oben haben Sie noch geschrieben …
geht beide gleich viel an … Im übrigen kommen die franz. Kinder nicht … Ja; aber die Frauen haben
die Möglichkeit, ihre Kinder sehr früh zeitweise in kompetente externe Betreuung zu geben. … ist ja
nun wirklich kein besonderes Vorbild für uns… Das gilt auch für Deutschland. Mit dem kleinen Unterschied
der Geburtenrate.
Verständigungsprobleme Hab meine Frage abgeschickt und in dem Moment, wo ich auf den Absenden-Knopf drückte,
hab ich verstanden, was Sie meinten: „Wenn die Mutter eine Hure ist… „ Sorry, stand erst auf dem Schlauch
und hab das Wort „hurt“ nicht verstanden (die englisch-Prägung der deutschen Sprache hat mich kalt erwischt…
) Jedenfalls: Stimmt. Aber sie muss nichtmal huren gehen oder Er schwul sein (hab nix gegen Schwule,
aber es ist auch selten, dass eine Mutter und ein Schwuler zusammen ein Kind großziehen ollen ), um
zu rechtfertigen, das Kind in eine Krippe zu geben. Es reicht, wenn Sie und ER dämlich/asozial/Alkoholiker/
sind. Und eines davon sind sehr viele Eltern.
@Kurt stimmen Ihnen zu – wenn die Familie grob nicht mehr intakt ist – also ganz ausser Takt. Wenn beispielsweise
Sie hurt und er schwul ist, sollte man die Kinder in die Krippe geben.
@ Defensor F. Ein Familienleben gibt es oftmals gar nicht mehr und Trennungen sind an der Tagesordnung.
Von intakten Familien kann man in Frankreich oftmals nur noch auf dem Lande oder aber in traditionellen
Schichten sprechen. Klingt nach Deutschland. Ist fast überall so. GENAU DAS ist der Grund, warum wir
Krippen brauchen.
@ obelix …die franz. Gebährmaschinerie läuft auf Hochtouren Die Französinnen haben es geschafft.
Die Franzosen haben ja wohl auch ihren Teil dazu beigetragen. Die Kinderfrage geht ja schließlich beide
(Ehe-)partner gleich viel an. Die Zahl der Kinder pro Frau im gebärfahigen Alter ist im Jahr 2006 auf
2,1 angestiegen. Die Zahl als solche ist doch nichtssagend. Natürlich können wir mit den entsprechenden
Mitteln auch genügend „Gebährmaschinen“ heranziehen. 80 Prozent der Frauen geben ihr Kind kurz nach
der Geburt in die „Ecole Maternelle“, um wieder eigenes Einkommen zu erarbeiten. Da haben wir es wieder.
Grund für das „Outsourcen“ ist eben nicht das Wohl des Kindes, sondern das Streben nach materiellen Gütern
sowie die „Rückversicherung“ für eine evtl. bevorstehende Scheidung. Im übrigen kommen die franz. Kinder
nicht kurz nach der Geburt in die ecole maternelle, sondern frühestens ab dem 2. Lebensjahr. Was werden
die in zehn bis zwanzig Jahren für Probleme mit einer Generation pychisch gestörter junger Frauen und
Männer bekommen. Die Gesellschaft der Franzosen ist ja nun wirklich kein besonderes Vorbild für uns.
Diese Gesellschaft ist bereits jetzt ziemlich kaputt. Ein Familienleben gibt es oftmals gar nicht mehr
und Trennungen sind an der Tagesordnung. Von intakten Familien kann man in Frankreich oftmals nur noch
auf dem Lande oder aber in traditionellen Schichten sprechen.
Ein ganz spezieller Beitrag zu „Bindungen“, oder … … ,,Krippen zerstörten ein Volk’’ Außerdem beobachtete
zum Beispiel Carollee Howes in US-Kindergärten, dass vor allem jene Kinder Kontaktschwierigkeiten hatten,
die ihre ersten drei Lebensjahre fast nur bei der Mutter verbracht hatten. Wenn Kinder bereits als Babys
regelmäßig mit anderen Kleinkindern zusammentrafen, waren sie sozial kompetenter. Das vorsichtige Resümé
von Sabina Pauen: Es deute sich an, ,,dass eine externe Betreuung nicht mit Nachteilen, sondern vermutlich
sogar mit Vorteilen für die kindliche Entwicklung verbunden ist.’’ Allerdings sei in Krippen wie in Kindergärten
oder den Elternhäusern die Qualität der Arbeit entscheidend: (…) Ein Plädoyer für das DDR-System
mit seinen rigiden Regeln ist das jedenfalls nicht. Sabina Pauens Position, die sich auch im jüngsten
Familienbericht der Bundesregierung widerspiegelt, ist inzwischen für viele Kinderärzte akzeptabel.
Freilich nicht für alle: Johannes Pechstein wandte sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch im
Jahr 2003 gegen jede Form der Krippenbetreuung, und seine Mitstreiterin Christa Meves, 81, betonte vor
wenigen Tagen in einem FAZ-Interview, dass kleine Kinder zur Mutter gehören. ,,In der früheren Sowjetunion
konnte man sehen, dass 70 Jahre Krippenerziehung ein Volk zerstören“, sagte die Therapeutin. Ein polemischer
Vergleich, der in der wissenschaftlichen Welt aber nicht mehr die Position der großen Mehrheit abbildet.
(SZ vom 14.2.2007) www.sueddeutsche.de/…97/101896/print.html
jaja… störungen Wenn ich die Meinungen höre, dass Kinder eine enge Bindung an die MUTTER brauchen
und ansonsten irgendwie geschädigt würden, dann kann ich nur sagen: ALLE unsere Vorfahren bis ins 20,
Jahrhundert hinein müssen sehr geschädigt gewesen sein. Diese Familie, in der die Mama zu Hause war
und auf die Kinder aufpasste, gab es ja nur ganz kurz. Vorher hat die Mutter geboren, war dann kurz daheim,
um sich zu erholen, und dann ist sie, die ja noch jung und arbeitsfähig war, eben arbeiten gegangen (auf
den Feldern, in der Fabrik) und die Verwandschaft hat sich um das Kind gekümmert. Oma, Opa, Geschwister,
Tanten, Onkel… Jedenfalls kaum mal die Mutter. Und von einer gleichbleibenden Bezugsperson kann da auch
nicht die Rede gewesen sein. Das wird dann schon eher von Krippen geleistet.
Neueste Meldung aus Frankreich! Die Französinnen haben es geschafft. Die Zahl der Kinder pro Frau im
gebärfahigen Alter istim Jahr 2006 auf 2,1 angestiegen. 80 Prozent der Frauen geben ihr Kind kurz nach
der Geburt in die „Ecole Maternelle“, um wieder eigenes Einkommen zu erarbeiten. Was werden die in zehn
bis zwanzig Jahren für Probleme mit einer Generation pychisch gestörter junger Frauen und Männer bekommen.
Gleiches Recht für Kinder Wenn ein Züchter einen Welpen zu früh vom Muttertier trennt, ist der Aufschrei
groß. Warum haben Kinder nicht das Recht mit Eltern groß zu werden. Sie aber sind der Spielball der
Sozialistischen Regierung in Berlin. Statt die Steuern für Familien so zu ändern, daß sie von einem
Verdienst leben können, bedienen sich zuerst die Beamten, die das übrige Geld dann „gerecht“ verteilen.
Noch nicht mal in Sodom & Gomorra gab es 10 Gerechte, wie können wir da welche in der Reich(des Bösen)shauptstadt
erwarten? (Unglaublich: Wenn man im Wort JESUS fünf0 Buchstaben verändert, erhält man das Wort SATAN)