Okkultismus
Kirchen gegen Hexenjagd
In Kenia hielt ein Geisteraustreiber kürzlich 25 ältere Personen gefangen, die der Hexerei verdächtigt wurden. Als Polizeibeamte sie befreien wollten, wurden sie von Dorfbewohnern fast gelyncht.
(kreuz.net) Am Sonntag haben Vertreter verschiedener Religionen in Kenia die Tötung sogenannter Hexer verurteilt. Das berichtete die in Nairobi Tageszeitung ‘The East African Standard’ am 25. Februar.

Der Appell betraf vor allem die Mijikenda – neun ethnische Gruppen, welche entlang der kenianischen Küste leben.

Diese Volksstämme wurden aufgerufen, veraltete kulturelle Praktiken aufzugeben. Gegenwärtig sind die Spannungen in dieser Gegend sehr hoch.

Vor allem ältere Menschen leben in Panik. Sie fürchten, von Hexendoktoren, die sich als „Geisteraustreiber“ bezeichnen, als Hexer hingestellt zu werden.

Anglikanische, katholische, islamische und freikirchliche Religionsvertreter sind über die wachsende Anzahl von Lynch-Fällen in der Gegend beunruhigt.

Der anglikanische Bischof von Mombasa, Julius Kalu, verurteilte die Hexentötungen und erklärte, daß sie der Bibel und den Traditionen widersprechen.

Scheich Mohammed Dor forderte die Einwohner auf, Verdächtige den religiösen Anführern und dem Ältestenrat zu melden.

Der Erzbischof von Mombasa, Mons. Boniface Lele (58), verurteilte die Angriffe und rief die Dorfbewohner auf, sich ihren Problemen zu stellen und das Leiden als ein Teil des Lebens zu akzeptieren, statt angebliche Hexereien dafür verantwortlich zu machen.

Der Erzbischof forderte die Dorfbewohner auf, Verdächtige der Polizei zu melden, statt sie zu lynchen.

In einem jüngsten Fall hielt ein Geisteraustreiber in der südkenianischen Küstenstadt Malindi 25 ältere Männer und Frauen gefangen, die er der Hexerei beschuldigte.

Polizeibeamte wurden von aufgebrachten Dorfbewohnern fast gelyncht, als sie versuchten, die angeblichen Hexer aus der Hand des Geisteraustreibers zu befreien.
      
10 Lesermeinungen
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#10   methusalix †   17:58:44 | Samstag, 3. März 2007
War das nicht der Mördermönch, der seine Opfer vegiftet hat, weil …
thaumaturgos: die tradiszeneerinnert sehr an jorge von burgos im roman Name der Rose
… er nicht verknusen konnte, dass es so etwas wie lachen oder Humor überhaupt gab?
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#9   thaumaturgos   18:36:01 | Freitag, 2. März 2007
die tradiszene
erinnert sehr an jorge von burgos im roman Name der Rose :-)
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#8   Kurt K.   21:29:32 | Donnerstag, 1. März 2007
Frömmigkeit und Hirn/Humor
Jetzt versuchen sie aber, Äpfel und Birnen zu addieren, wie mein Mathelehrer immer sagte.
Zwei grundverschiedene Dinge in einem Satz.
Der WAHRE Gläubige lacht niemals. Steht ja auch nicht in der Bibel, oder wenns doch drinsteht, dann in nem Teil, der heute nicht mehr gilt. !:) >:)
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#7   thaumaturgos   18:22:12 | Donnerstag, 1. März 2007
nehmens docvh nicht jeden beitrag bitter ernst
wenn zur frömmigkeit doch auch hirn und humor hinzukäme …
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#6   Artois †   16:22:13 | Donnerstag, 1. März 2007
Da die Bibel
die „ewige und unveränderliche“ Wahrheit enthält, sollte man dies auch zu Wort kommen lasen und hier keinen Unsinn verbreiten. Gegen solche Praktiken gibt es nämlich auch „ewige und unveränderliche“ Urteilssprüche und die sind in der Konsequenz genau so unerfreulich wie eine Hexenverbrennung.
Und gemäß V2 genießt ja der Animismus etc. „Religionsfreiheit“ und muß nolens volens auch in seiner Religionspraxis wie Schadenzauber, Beschwörung, Quälung und Tötung von Unschuldigen etc. hingenommen werden.
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#5   thaumaturgos   14:25:22 | Donnerstag, 1. März 2007
auf auf
zum fröhlichen jagen
:-)
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#4   Kurt K.   12:19:11 | Donnerstag, 1. März 2007
ja, eben!
Denn wie einer meiner Vorredner schon sagte:
ES STEHT GESCHRIEBEN: Die Hexen sollst du nicht am Leben lassen.
Und da die Bibel die absolute, ewige und einzige Wahrheit enthält, muss das auch stimmen!
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#3   thaumaturgos   12:04:38 | Donnerstag, 1. März 2007
und dann kommt noch im nächsten artikel
so ein modernistischer trappisten prior der V“kirche und sagt, dass muselmanen in den himmel kommen
ich will auch ein motu proprio DAGEGEN
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#2   FioreGraz   10:38:02 | Donnerstag, 1. März 2007
Und mobile
Scheiterhaufen sowie „Brennmaterialzuschuß“, jeder aufrechte Katholik hat ein Recht für den Dienst an der Gemeinschaft auch unterstützt zu werden. Außerdem brauchen wir eine Eindeutige Gesetzeslage und Richithlinien bezüglich der Umweltverträglichkeit…
LG
Fiore
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#1   stimme der vernunft †   10:18:23 | Donnerstag, 1. März 2007
ja aber
in der Bibel steht doch nun mal „die Hexen sollst du nicht am Leben lassen“. Das ist Gottes erklärter Wille.
Was bilden sich diese modernistischen und freimaurerischen V2-Geistlichen eigentlich ein, Gott widersprechen zu wollen! Nach der Messe aller Zeiten wollen sie nun auch die Hexenverfolgung aller Zeiten verbieten, jeder aufrechte traditionelle Katholik sollte gegen diesen Traditionsbruch protestieren! Wir wollen ein Motu proprio! o^/
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