Pastoralreferentinnen
Limburger LaiInnen werden die Kirche retten
„JederR ist in der Taufe zum Priester, Propheten und König, zur Priesterin, Prophetin und Königin gesalbt!“ Von Lutz Deister.
Amtseinführung einer Pastoralreferentin in den Niederlanden.
Amtseinführung einer Pastoralreferentin in den Niederlanden.
(kreuz.net, Limburg) Im Bistum Limburg existieren rund 360 Kirchengemeinden.

Sie werden derzeit von 120 Pfarrern betreut. Von ihnen ist ein Drittel älter als sechzig Jahre.

Seit dem letzten Jahr sind alle Pfarreien der Diözese in 89 sogenannte „Pastorale Räume“ zusammengefaßt, die von einem priesterlichen Leiter geführt werden.

Es ist absehbar, daß jeder Priester in einigen Jahren jeweils einen Pastoralen Raum mit durchschnittlich vier Pfarreien betreuen muß.

Trotz dieses eklatanten Priestermangels handhabte der inzwischen resignierte Bischof Franz Kamphaus die Aufnahme von Priestern aus anderen Diözesen nur sehr restriktiv.

Als der Erzbischof von Krakau anbot, ihm zehn junge polnische Priester zu überstellen, lehnte Bischof Kamphaus ab. Seine fadenscheinige Begründung: Die polnischen Priester würden nicht in das Bistum Limburg passen.

Einige überlastete Priester aus dem Bistum waren über diese Absage empört.

Noch dramatischer als der Priestermangel ist der Schrumpfungsprozeß in den Gemeinden.

Aus dem bischöflichen Visitationsbericht für den Bistumsbezirk Limburg – ein weitgehend ländlich strukturierter Raum – ergibt sich, daß die Katholikenzahl dort in den letzten zehn Jahren um 5,5 Prozent gesunken ist – bei einer um vier Prozent gewachsenen Bevölkerung.

Dramatisch ist die Abnahme der Gottesdienstbesucher um fast 30 Prozent.

Taufen gingen um 25 Prozent und Trauungen um 40 Prozent zurück.

Als Reaktion auf diese „dramatische Entwicklung“ empfahl Bischof Kamphaus neben einigen bewahrenden Elementen den Weg der pastoralen Modernisierung weiterzuschreiten.

Wie diese Modernisierung aussehen könnte, haben zwanzig Synodalmitglieder bei einer Studienfahrt nach Frankreich studieren können.

Unter der Leitung von Frau Dr. Hadwig Müller von ‘Missio Aachen’ bekam die Gruppe in den französischen Diözesen Auxerre und Poitiers „Lust zu Veränderungen“ – wie Frau Müller in ihrer Präsentation vor Synodalen darlegte.

Frau Müller interpretiert den Niedergang der Kirche in den beiden französischen Bistümern – wie bei Modernisten gewohnt – als Chance zu Neuem und Besserem:

„Interessiert am Neuen, das sich in dem radikalen Wandel von Gesellschaft und Kirche ankündigt und damit schöpferisch befähigt werden, in der ‘Ex-Kulturierung des Katholizismus’ eine Chance zu erkennen.“

Nach solchem Geraune ist man nicht überrascht, daß die Missio-Frau den angeblichen „Pastoralen Aufbruch“ im Bistum Poitiers als postmodern-progressives Vorbild für deutsche Diözesen empfiehlt.

Die kirchlichen Gemeinschaften nähmen ihren „Ausgang von den Initiationssakramenten“:

„JederR ist in der Taufe zum Priester, Propheten und König, zur Priesterin, Prophetin und Königin gesalbt!“

Schleichendes Aufkommen der Frauenordination
Joke Litjens ist Pastoralreferentin des Bistums Breda im Süden der Niederlande."Joke" tritt regelmäßig im Holländischen Fernsehen auf. Sie wird auch "Medien-Pastorin" genannt.Auch Ineke van de Par ist Pastoralassistentin in den Niederlanden.

Auf dieser theologischen Basis würden die „christlichen Gemeinden, in Verantwortung für die Mission, versehen mit Ämtern für ihren Dienst, die Kirche“ aufbauen.

Für die Ortsgemeinden gelte:

„Gemeinschaft leben ohne Priesterzentrierung“, durch „bischöflich beauftragte LaiInnen“ (sic!) in einer „équipe d’animation des base“ geführt.

Es leidet nicht nur der Inhalt, sondern auch die deutsche Sprache:

„VerantwortlicheR für Verkündigung beziehungsweise Liturgie und Diakonie wird benannt, VerantwortlicheR für Pastoral und Finanzen gewählt.“

Die katholische Ortsgemeinde wird von besagtem Animationsteam „geleitet“ und von einem Priester „begleitet“.

Der Bischof von Poitiers, Mons. Albert Rouet, zeigte sich gegenüber diesen synodalen Ab-, Auf-, Um- und Durchbrüchen mit Schlips und Aufgeschlossenheit.

Auch der Bischof von Limburg zeigte sich an der synodalen Mitwirkung von Laien interessiert. Doch soweit wie in Frankreich ist man auf dem synodalen Weg noch nicht gekommen.

Zwar zählt der ehemalige Präsident der Limburger Diözesanversammlung, Dr. Hans-Peter Röther, die Limburger „Synodalordnung zu den fortschrittlichsten in ganz Deutschland“. Dennoch sind im Bistum Limburg noch keine LaiInnen als Priesterinnen, Prophetinnen und Königinnen gesalbt worden.

Von 1996 bis 2003 kämpfte Röther während seiner Amtszeit mit feinen und unfeinen Mitteln „um den Erhalt und den Ausbau unserer progressiven Ordnung“, bei der die Laien einen „Auftrag zur gleichberechtigten Mitarbeit“ hätten.

Dem Präsidenten schwebte eine „dialogisch-partnerschaftliche Kirche“ vor, bei der die Laien-Gremien auf allen Ebenen und in gleicher Augenhöhe mit den Amtsträgern „gemeinsame Entscheidungen“ fällen sollten.

Schon bei seinem Amtsantritt im Jahre 1996 erklärte Röther, daß die Pfarrgemeinderäte „die Ideen und gemeinsam als richtig erkannten Ziele nicht an der Reaktion des Pfarrers oder der Hauptamtlichen messen“ könnten.

Auch auf Bistumsebene sollte sich der Bischof „mutig“ für eine „dialogische Bistumsleitung“ einsetzen.

Der SPD-Politiker Röther wollte auch auf der weltkirchlichen Ebene dem „Papst und der Kurie in Rom wirkliche Kollegialität in der Leitung der Gesamtkirche“ lehren:

„Es soll nicht ein totalitäres System Entscheidungen treffen, sondern ich wünsche mir einen gemeinsamen, partnerschaftlichen Prozeß.“

Begründung? – „Schließlich weht der Heilige Geist, wo er will. Ich sehe nicht ein, warum er nur bei Amtsträgern wehen soll.“

Zum Kreuzfest 2002 erklärte Röther in der Limburger Kirchenzeitung, daß die gegenwärtige Struktur der Kirche ein „autoritäres Regime“ nach der „Praxis diktatorischer Staaten“ sei. Dieses vertrete „absolutistische Rechtsansprüche“ und sei letztlich ein „totalitäres System“.

Die römischen Vorgaben bei der Ernennung von Bischöfen, der Besetzung theologischer Lehrstühle oder bei der Entscheidung über die Schwangerschafts-Konfliktberatung seien unerträgliche Einmischungen in die Belange und Rechte der Ortskirche.
      
54 Lesermeinungen
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#54   Jeanne d'Arc   00:07:09 | Montag, 5. März 2007
Gynophobie
Juchu, hier zeigt sich mal wieder die Frauenfeindlichkeit und das seltsame Frauenbild, was manche Römisch-Katholiken so haben. „Juchu“ deshalb, weil ich diese Gemeinschaft vor vielen Jahren aus politischen Gründen verlassen habe. Das war eine gute Entscheidung. Als einigermaßen selbstbewusste und intelligente Frau (wahrscheinlich bin ich durch diese Eigenschaften im konservativen Sinne schon wieder „unweiblich“) wäre es inkonsequent, Kirchensteuer zu zahlen – frau gräbt sich ja selbst das Wasser ab, siehe die „Gebärmaschinen“-Beleidigung.
Doch keine Angst, Ihr Konservativen: da die Leitungsposititionen der Kirche von Männern besetzt sind, die ein ebenso merkwürdiges Frauenbild haben, wird alles beim Alten bleiben: Männer unter sich.
Das häufig merkwürdig verklemmte Verhältnis zu Frauen, dass ich bei vielen Klerikern erlebt habe, hängt vielleicht damit zusammen, dass die Mutterbindung zu eng war? Wenn Mutti nicht arbeitet, fixiert sie sich halt auf ihren lieben Sohn …
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#53   Krak des Chevaliers   11:08:47 | Samstag, 3. März 2007
Liebe Regina 1961…
Es geht bei der Predigt nicht um die „Weitergabe von Informationen“, wie Sie schreiben, sondern um die Stärkung des Glaubens an den Heiland Jesus Christus. Als solches ist die Predigt eine Aufgabe des Hirten, also des Priesters, der diese Aufgabe ebenso ernst nehmen muss, wie die Feier der Liturgie im Gesamten. Das Glaubenszeugnis der Laien hat seinen Platz nicht am Ambo oder auf der Kanzel, sondern in der Familie, in der Schule und am Arbeitsplatz. Es kann durchaus auch sein, dass Laien in gottesdienstähnlichen Versammlungen Glaubenszeugnisse abgeben, etwa im Rahmen von Glaubenstreffen wie dem WJT oder der „Freude am Glauben“; in der Messe jedoch ist die Predigt dem Priester reserviert, gehört zu seinen ureigensten Aufgaben. Immer wieder mache ich – leider – auch die Erfahrung, dass Laien „Zeugnisse“ abgeben, etwa im der Kommunionvorbereitung, die keine lebendige Beziehung zur Eucharistie haben. Das ist dann wenig hilfreich, ja, kann sich zerstörerisch auswirken.
Sie schreiben, und da kann ich Ihnen nur zustimmen, dass nichts schlimmer ist, als Frauen, die sich eine Männerrolle aneignen. Schauen Sie sich die Frauen auf der Fotomeile an, dann haben Sie genau das vor Augen: Frauen, die krampfhaft versuchen, wie Männer zu wirken. Das kann nur zu einer schlechten Karikatur werden. All diese Frauen strahlen keine Wärme und keine echte Weiblichkeit aus. So stelle ich mir die Frauen der Bibel nicht vor, weder Sarah, noch Rebekka, Lea, Rachel und erst Recht nicht die Gottesmutter.
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#52   Regina 1961   10:57:39 | Samstag, 3. März 2007
@ Krak
Lieber Krak,
mir geht es bei der Predigt speziell um den Inhalt. Und da kann eine Frau genauso wichtige Informationen geben wie ein Priester. Bei der Eucharistie ist es für mich etwas anderes. Obwohl diese Haltung meinerseits dann auch nicht stringent ist. Bin mir dieser Schwäche durchaus bewußt. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als Frauen, die die Männerrolle übernehmen wollen. Aber mir stinkt auch die männliche Überheblichkeit, die einige Ihrer Geschlechtsgenossen an den Tag legen, wenn es um Frauenordination usw. geht.
Liebe Grüße Regina1961
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#51   Krak des Chevaliers   09:10:11 | Samstag, 3. März 2007
Liebe Regina 1961…
wo gab es denn schon mal die Erlaubnis der Laienpredigt in der Messfeier? Mir ist eine solche Erlaubnis nicht bekannt. Wie vieles andere aber wurde es einfach gemacht. Und heute ist es so, dass trotz des Verbotes Laien predigen oder predigtähnliche Statements abgeben, obwohl ein oder gar mehrere Priester anwesend sind, die eine Predigt halten könnten. Aber die Mißachtung des Predigtverbotes für Laien ist nur Teil einer Entwicklung, die auf die Verdrängung des Priesters ausgerichtet sind. Ich habe vor wenigen Monaten in einem durchaus katholischen Land erleben müssen, wie plötzlich zum Lamm Gottes drei Damen in Albenähnlicher Gewandung am Altar auftauchten, sich wie selbstverständlich am Tabernakel zu schaffen machten und den Priester durch ihre zahlenmäßige Übermacht im wahrsten Sinne des Wortes verdrängten. Ich war wirklich geschockt obwohl ich schon einiges gewohnt bin. Ich erlebe auch immer wieder, dass Priester, die sich an die liturgische Ordnung halten und sich nicht auf selbstgebastelte „Liturgien“ einlassen wollen, mit Anfeindungen und Mobbing rechnen müssen. Bei all diesen Versuchen geht es darum, Liturgie gefügig und gefällig zu machen; die Gemeinde wird, ohne dass sie es merkt, zu Beifall spendendem Publikum, das bestenfalls noch weichgespülte Allerweltsbotschaften aus dem GD mit nach Hause bringt. Ich will nicht sagen, dass das flächendeckend geschieht, aber die Tendenz ist erkennbar.
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#50   )ichthy's   00:03:33 | Samstag, 3. März 2007
Schuhe auf dem Altar
Das Beste in der Fotostrecke sind bei Bild 3 die Schuhe auf dem Altar. Was soll den das! Kürbis gedeihe! :-!
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#49   Typ   23:34:27 | Freitag, 2. März 2007
@ nonnobis
Kleiner Tipp: Begriff „Wahrheit“. – Aber hier im Lesermeinungsbereich lasse ich mich mit Ihnen nicht auf philosophische Diskussionen ein. Christus vincit.
Sehr richtig. Und der Wahrheit ist es egal, wer sie verkündet – also, wenn es der Wahrheit, die Christus ist, dient, soll auch ein Laie predigen. So einfach ist das.
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#48   Regina 1961   21:36:19 | Freitag, 2. März 2007
@nonno
Ach kommen Sie schon, nonno, im Vergleich mit dem Jägerzaun, den Sie im Auge haben, ist der Balken vor den meinigen doch nur ein kleiner Dorn! Wußte übrigens nicht, daß das Bistum Limburg im Schwabenländle liegt. Aber spricht doch für meine Universalität! :-D
LG Regina1961
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#47   verecundus   21:29:41 | Freitag, 2. März 2007
@ Regina
Ausgerechnet die HäuslebauerInnen werden einem mit ihren Spruchweisheiten vorgehalten, daß grenzt schon an MenschInnenrechtsverletzung.
Was haben Sie denn gegen sprachliche Korrektheit? Offensichtlich fehlt Ihnen einfach das richtige Bewußtsein (und dabei leben Sie doch im Schwäbischen …). Lassen Sie sich da am besten von Ihren hauptamtlichen LaiInnen aufklären.
Die sind nämlich, wie wir alle längst wissen, die allerbesten MenschInnen.
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#46   Regina 1961   21:27:55 | Freitag, 2. März 2007
@Krak
Ja, ich kenne dieses Schriftstück, kann es aber nicht auswendig zitieren. (Können Sie das? :-] )
OK. Gehen wir in medias res. Punkt 65. Es gab also schon mal „irgendwo“ die Erlaubnis, daß Laien „predigen“ durften. Und nun greift plötzlich das CIC. Das CIC wurde 1983 eingeführt. Redemptionis sacramentum 2004. Da klafft doch eine Riesenlücke. Habe auch in den Fußnoten keine Erklärung gefunden. Warum soll ein Laie nicht auch predigen können? Zumal Pastoralreferen-Innen das gleiche Studium absolviert haben wie ein Priester. Nur sind sie keine geweihten Personen. Bei der Feier der Eucharistie kann ich die Ressentiments noch nachvollziehen. Nicht aber bei der Predigt.
LGRegina1961
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#45   Krak des Chevaliers   20:25:27 | Freitag, 2. März 2007
Redemptionis sacramentum
Liebe Regina! ich habs mir doch gleich gedacht. Kennen Sie die Instruction Redemptionis sacramentum? Sie sollten sie einmal aufmerksam lesen, dann würden Sie in Erfahrung bringen, dass Laienpredigten in der Messe verboten sind. Aber was kümmert das heute schon noch groß, da sich ja alle auf den „Geist des Konzils“ berufen und machen dürfen, was sie wollen.
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#44   Regina 1961   19:51:08 | Freitag, 2. März 2007
@amadeus
Danke für die Hilfe. Diese Rüpelei spricht doch eine eigen Sprache!
LG Regina
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#43   amadeus †   19:37:27 | Freitag, 2. März 2007
liebe nonnobisdomine
aus ihren texten spricht nur hass, wut und verzweiflung. von der frohen botschaft scheinen sie noch nie etwas gehört zu haben und hatten wohl auch noch nicht das glück diese zu erfahren. es ist traurig mit welcher hilflosigkeit sie argumentieren. nutzen sie doch einmal die fastenzeit, gehen sie in sich und versuchen sie, sich zu öffnen für die frohe botschaf unseres herrn.
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#42   nonnobisdomine   19:15:47 | Freitag, 2. März 2007
@ Regina … irgendwas …
Ziehen Sie mal Ihren Balken aus Ihrem Auge raus.
Vermutlich sehen Sie dann besser.
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#41   Regina 1961   19:12:51 | Freitag, 2. März 2007
@nonno…
Auch hier mal wieder kompetente christliche Beleidigungen. Wenn Sie auch unter einem Nicknamen stehen: Hören Sie auf, Ihre Mitmenschen als Schwachköpfe zu bezeichnen! Als kompetenter Christ müßten Sie doch sicher wissen, was Jesus denen androht, die ihren Bruder Schwachkopf nennt. (Auch wenn manches an Äußerungen wirklich in diese Richtung geht!)
Regina 1961
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#40   nonnobisdomine   19:06:00 | Freitag, 2. März 2007
Diese seltsam anmutenden Laien und LaiInnen
mögen sich noch sonst was um den Hals hängen, aber sie bleiben Laien.
Ein Amtsinsignium werden sich diese Herrschaften nicht und niemals für sich beanspruchen können.
Das Dingsbummens, das sie um den Hals hängen haben wird in einschlägigen Katalongen für liturgischen Bedarf „Skapulier“ genannt.
Soll das Eingang finden in die liturgische Kleidung?
Eine Lachnummer. – Wenn diese Lachnummer auf Deutschland flächendeckend überschwappen sollte, dann kommt da mein kommentar – natürlich kompetenter als hier in diesem „Leserforum“, in dem diverse Schwachköpfe meinen, ihren Müll abzuladen.
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#39   Regina 1961   18:16:56 | Freitag, 2. März 2007
qinnen
@verecundus: Auf gut Schwäbisch: Bei Ihnen hopst wohl der Ponny mit Ihrem -Innengetue
@krak: Nein, nicht nur bei den Fürbitten, auch an der Stelle, wo der Priester eigentlich eine Predigt halten soll. Aber auch diese Frauenpredigt ist gut. Ob Sie es glauben oder nicht.
Regina 1961
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#38   amadeus †   18:02:15 | Freitag, 2. März 2007
sehr geehrte nonnobisdomie
warum denn immer gleich unfreundlich werden. vielleicht verstehe ich sie nicht ganz, wäre es dann nicht höflich einfach ein weitere erklärung abzugeben. so habe ich das in meiner kinderstube gelernt, ich hoffe sie doch auch?
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#37   nonnobisdomine   17:50:02 | Freitag, 2. März 2007
Wenn Sie, amadeus, begriffsstutzig sein sollten,
dann kann ich nichts dafür.
Lesen Sie nochmals Ihr vor meinem stehenden Posting durch und gehen Sie in sich, was Sie genau meinten.
Kleiner Tipp: Begriff „Wahrheit“. – Aber hier im Lesermeinungsbereich lasse ich mich mit Ihnen nicht auf philosophische Diskussionen ein.
Christus vincit.
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#36   amadeus †   16:36:35 | Freitag, 2. März 2007
nonobisdomine
das verstehe ich nicht, tut mir leid
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#35   nonnobisdomine   16:34:00 | Freitag, 2. März 2007
Und damit SIE auch nicht,
mein guter „amadeus“.
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#34   Krak des Chevaliers   15:08:55 | Freitag, 2. März 2007
Lieber Amadeus!
Glauben Sie wirklich, dass der Hl. Vater mit diesen Pseudopriesterinnen einverstanden ist? Denken Sie wirklich, der Hl. Vater stimmt der Verdrängung geweihter Priester durch diese Damen zu? Was verleitet Sie zu der Annahme, dass der größte Teil der Katholiken diesem Tun positiv gegenübersteht? Ich glaube, da verwechseln Sie Ihre Privatmeinung mit der Meinung vieler anderer. Wenn ich auf einem Bild in der Fotomeile sehe, dass eine Pastoralreferentin an Priesters statt hinter dem Altar steht, während der Priester am Rande steht, glaube ich kaum, dass eine solche Haltung von den Konzilsvätern beabsichtigt war. Ich bin im Gegenteil der festen Überzeugung, dass die meisten Konzilsväter, hätten sie geahnt, was aus dem Konzil gemacht wird, ganz sicher andere Entscheidungen getroffen hätten.
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#33   Richeza   14:16:59 | Freitag, 2. März 2007
@Brigitte Bussmann
Wenn man Galater erwähnt, dann lese man auch 1. Kor. 14,33f. Der Dienst der Frauen in der alten Kirche hatte andere Funktionen. Das heutige „Frauendiakonat“ soll eine Vorstufe zum „Frauenpriestertum“ sein. Die Verkleidung der Laien soll das Auge schon mal an veränderte Verhältnisse gewöhnen. Was würde man sagen, um den Vergleich zuzulassen, wenn ein Regisseur Männerrollen von Frauen besetzen ließe: z. B. eine Frau im Superman-Kostüm. Nicht einmal in Hollywood ist man vom Bazillus des Gleichheitswahns derartig infiziert.
Aber es gibt nichts Neues unter der Sonne. Der Versuch ist schon einmal unternommen worden, wie es Kössing in seiner Liturgischen Erklärung erwähnt. Er zitiert Madam Molé, eine Anhängerin der Jansenisten: „Es ist eine lange Zeit, daß die La Danconi berühmt ist wegen ihrer Art, mit der sie die heiligen Geheimnisse hält…(ihr dienen) bei der Abhaltung der Messe nicht nur gewöhnliche, sondern die ansehnlichsten (Priester)…“
Das „Frauenpriestertum“ ist die offizielle Marschrichtung in Limburg und überall, wo Laienhelferinnen derart agieren. Was werden wir unter einem neuen Bischof zu erwarten haben?
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#32   amadeus †   14:05:12 | Freitag, 2. März 2007
austreten
wenn sie noch mitglied dieser kirche sind, sollten sie austreten. sie stellen sich gegen den papst und den grössten teil der mitglieder. die piusbruderschaft und konsorten sind ein verschwindend geringer teil der katholischen kirche und glauben im besitz der alleinigen wahrheit zu sein. das sind sie aber nicht, denn das konzil hat entschieden. das sollten sie endlich akzeptieren
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#31   Krak des Chevaliers   13:42:26 | Freitag, 2. März 2007
Warten auf den Hammer
Wenn man sich die Bilder auf der Fotomeile anschaut, bekommt man es mit der Angst zu tun. Da kann man nur hoffen, dass bald der Hammer herniedersaust und diese selbstgebastelte Nachkonzilskirche zerschmettert.
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#30   amadeus †   13:26:45 | Freitag, 2. März 2007
und Sie, nonnobisdomine
sind im besitze der richtigen wahrheit. katholizität heisst doch, wenn ich richtig informiert bin, allgemein. also, kann es die eine wahrheit doch auch nicht geben. und wenn, dann hat diese der papst zu verkünden und nicht die ganzen klugen leute hier im netz.
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#29   nonnobisdomine   13:23:00 | Freitag, 2. März 2007
@ amadeus
Auch Buddhisten, wie dieser Dhalai Lhama, sind religiös.
Religiosizität sagt jedoch noch nichts über die Katholizität aus.
Und das ist der springende Punkt – oder wie mal jemand sagte „das hüpfende Komma“.
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#28   freddie schenk   13:17:13 | Freitag, 2. März 2007
nee, amadeus
christlich ist das nacht; es ist +.nett!!!
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#27   amadeus †   13:10:32 | Freitag, 2. März 2007
bischof kamphaus
war und ist ein tief religiöser mensch, das sollte niemand in frage stellen. wenn ich aber manche beiträge in ihrer selbstgefälligkeit lese, kann einem ganz anders werden. hier spielen sich einige auf, als hätten sie die wahrheit für sich gepachtet. ist das christlich?
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#26   nonnobisdomine   12:58:56 | Freitag, 2. März 2007
Nein, die Bussmann ist einfach nur schräg drauf.
An ihren Früchten wird man sie erkennen. – Auch diesen Hochw. Herrn Bischof Kamphaus.
Welch ein Elefant im Porzellanladen, von denen es in deutschen Diözesen noch eine ganz gewaltige Anzahl zu geben scheint.
Die Kirche wird jedoch – auch aufgrund Bussmann & Co.-Poster nicht vernichtet werden.
St. Michael steh’ uns bei – auch im Kampfe gegen Bussmann & Co.
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#25   Guiseppe   12:18:54 | Freitag, 2. März 2007
Brigitte Bussmann: Ihnen geht es doch nur um Macht!
Sie reden vom Allgemeinen Priestertum, zitieren den Galaterbrief, wollen aber die katholische Kirche diktatorisch sich und Ihren eigenen Vorstellungen unterordnen. Das zeigt schon Ihr Ton und Ihr Stil hier im Forum. Sie wollen vorschreiben, erzwingen anstatt tolerieren. Tun also genau das, was Sie den Andersdenkenden in der Kirche geradezu leidenschaftlich zum Vorwurf machen.
Ich habe immer mehr den festen Eindruck, dass es Ihnen und Ihresgleichen mehr um Kaputtmachen als um sinnvolle innerkirchliche Reformen geht.
Warum gehen Sie nicht dorthin, wo das „Frauenpriestertum“ bereits verwirklicht ist, und lassen der katholischen Kirche ihre Vorstellung darüber, welche Normen und Ansichten sie für richtig hält. Sie haben eine große Auswahl im heutigen großen Markt der Religionen und Weltanschauungen. Da findet sich doch bestimmt etwas Passendes auch für Sie, oder etwa nicht?
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#24   thaumaturgos   11:05:44 | Freitag, 2. März 2007
liturgische kleidung
ich finde diese blödsinnigen pseudostolen der pastoralassistenteinnen und -assistenten auch widerlich, die alba (als erinnerung an das Taufkleid) ist sicher in ordnung wenn man im gd einen dienst tut
und, ich wundere mich, dass weil in einigen pfarren iliturgische idioten am werk sind, alles gleich verdammt wird. in unserer pfarre, auch mit einer laiin als leitung (geistliche schwester) würden solche dinge nicht passieren … wie haben zwar nur sonntags eine eucharistie, aber die priester feiern sie nach dem messbuch
und ich bin mir sicher, dass das in 80% der pfarren geschieht
ich hab noch keine gravierenden ausritte erlebt !
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#23   Krak des Chevaliers   10:40:16 | Freitag, 2. März 2007
sprechende Pastoralreferentinnen
Hallo Regina! Sie schreiben in Ihrem Posting, dass Ihre Pastoralreferentin spricht. Hmmm… wann und wo spricht sie denn? Etwa während der Hl. Messe? Aber vielleicht meinen Sie mit dieser Feststellung auch nur, dass sie die Lesung oder die Fürbitten „spricht“. Trotzdem kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass diese Dame auch predigtähnliche Statements verlauten lässt. Ist das so? Nun, letztlich wundern sollte es mich nicht; wäre auch nicht das erste oder das einzige mal.
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#22   verecundus   10:15:27 | Freitag, 2. März 2007
FrauInnen in der GemeindIn
Wenn man(n!) das Photo so betrachtet, kann man ja richtig neidisch auf diese zuckersüßen wie bierernsten DamInnen werden und vor allem auf jenInnen, die von IhnInnen betreut werden.
Das sind wahrscheinlich wirklich Veranstaltungen für FrauInnen ab einem gewissen Alter, wie Regina so schön zugibt.
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#21   Brigitte Bussmann   09:50:36 | Freitag, 2. März 2007
niederländische Pastoralreferentin
wunderbar, zumindest ist ein Frauendiakonat, wie es auch urkirchliche Praxis war, nicht mehr aufzuhalten, denn alle Getauften ob Frau oder Mann haben Anteil am allgemeinen Priestertum. Und wenn wir den Text aus dem Galaterbrief, dass wir alle in Christus einer sind, logisch betrachten, dann kann auch eine Frau das besondere Amt des Weihepriestertums inne haben und Liturgie in persona Christi vollziehen. o^/
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#20   Regina 1961   08:29:19 | Freitag, 2. März 2007
An Alle
Um zu wissen, wieviele Priester es im Bistum wirklich gibt, müßte doch der Schematismus reichen.
@ Graf Galen: ich bin 45 Jahre alt. Zähle ich damit zu den von Ihnen so genannten „alten Leuten“? Ich gehe jeden Sonntag in die Heilige Messe des NOM. Manchmal sogar 2 Mal. Und wenn ich es unter der Woche irgendwie schaffe, gehe ich auch noch öfter. Ganz einfach weil ich Lust auf Gottesdienst habe. Und von den ganzen Entgleisungen, von denen hier gesprochen wird, habe ich jedenfalls nocht nichts bemerkt. Die Gottesdienste, die ich besuche, sind immer sehr schön und anspruchsvoll. Auch wenn unsere Pastoralreferentin spricht. Sie hat dann aber auch keine Priesterkleidung an.
LG Regina 1961
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#19   Krak des Chevaliers   08:27:37 | Freitag, 2. März 2007
moderne Kirche – Turmbau zu Babel
Das Problem besteht heute, 40 Jahre nach „dem Konzil“ darin, dass viele Gläubige verwirrt, verirrt und in die Irre geführt sind. Dem Irrtum wird Beifall gespendet. Kirchen werden zu Foren der Selbstdarstellung und der sog. Emanzipation. Das kirchliche Leben unserer Tage gleicht gerade im liturgischen Bereich einem gewaltigen Turmbau zu Babel: Nicht nur die Diener Gottes werden bevormundet und verdrängt, nicht nur die Superlaien setzen sich auf die Priestersitze und maßen sich priesterliche Grußformeln und Handlungen an, im Kern geht es gegen den Herrn und seinen Gesalbten (Ps 2). Und es sind auch nicht wenige Priester, die dabei mitmachen. Dieses Treiben wird nicht selten von Bistumsleitungen toleriert und gar noch gefördert. Wenn wir wissen wollen, sie dieser Erhebungsversuch endet, müssen wir nur im Alten Testament nachlesen, wie es mit dem Turmbau zu Babel ausgegangen ist.
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#18   Rodolfo Panetta   01:27:18 | Freitag, 2. März 2007
JedeR zuR ProfetIn und PriesterIn berufen?
Es lebe die gesunde deutsche Sprache!
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#17   Graf von Galen   23:01:15 | Donnerstag, 1. März 2007
Wider VII
Am meisten erstaunt mich, daß es überhaupt noch
Leute gibt, die freiwillig in einen „Gottesdienst“ gehen
mit diesen antikatholischen Sperenzchen.
Aber vielleicht sind das ja alles alte Leute mit einem
vorkonzialiarem, in diesem Fall falschen Pfichtbewußt-
sein sich dies anzutun.
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#16   kreuzi   21:43:42 | Donnerstag, 1. März 2007
das bild
schaut schon sehr verdächtig aus. denn wenn frauen im gottesdienst vorgeben priester zu sein, handeln sie grob gegen gesetz der kriche und sind damit wie sünder zu behandeln.
natürlich gibt es viele organisationen die frauen als priester vorsehen, jedoch nicht zur kirche gehören und darum ungestraft tun und lassen können was sie wollen. aber solche illegalen delikte in der kirche sind rechtmäßig zu verfolgen und die täter zu bestrafen. :-@
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#15   Typ   21:13:39 | Donnerstag, 1. März 2007
Falsch
Dennoch sind im Bistum Limburg noch keine LaiInnen als Priesterinnen, Prophetinnen und Königinnen gesalbt worden.
Mal abgesehen von der furchtbaren deutschen Sprache muss man dennoch anmerken: Es muss auch keine Frau, die Laie ist, zur Priesterin, Prophetin und Königin gesalbt werden. Sie ist es schon – in der Taufe.
Darüber hinaus kann man allenfalls noch Bischof (Episkopos), Presbyter (im Gegensatz zum „Sacerdos“, das sind nach 2Petr alle Getauften) und Diakon werden, aber Priester(in), König(in) und Prophet(in) ist jeder getaufte Mensch. Oder hat sich das bei kreuz.net noch nicht herumgesprochen? In diesem Falle hilft ein Blick in den Taufritus.
Ja, Quellenkenntnis schadet nicht.
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#14   Heggi   21:10:52 | Donnerstag, 1. März 2007
Familie Neumayr
Was halten Sie davon, diese „geschwisterliche“ Kirche künftig selbst zu finanzieren und alle die aus der Finanzgemeinschaft der Kirche ohne Exkommunikation zu entlassen, die diese Protestantisierung und Säkularisierung mit ihrem Glauben nicht mehr vereinbaren können? Ich gehöre dazu.
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#13   Benedikt   21:09:19 | Donnerstag, 1. März 2007
Auswärtige Priester
Also allein meine Gemeinde hat in den vergangenen 5 Jahren zwei ausländische Kapläne sowie zwei ausländische Pastoralpraktikanten im Priesteramt gehabt. Irgendwie kommt mir auch die Zahl von 120 Pfarrern sehr niedrig vor. Das Bistum hat so um 300 Weltpriester, davon werden kaum 180 Kapläne sein.
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#12   Romulus   21:04:39 | Donnerstag, 1. März 2007
Aufstehen und gehen
Also kein Katholik ist verpflichtet sich diese Veranstaltungen anzutun. Ich kenne etliche (und das sind keine Anhänger der FSSPX oder anderer Gruppen, sondern ganz normale Durchschnittskatholiken auf dem Lande) die stehen auf und gehen raus, wenn die „WortgottesdienstleiterInnen“ einmarschieren bzw. sie kommen erst gar nicht. Im Grunde genommen geht es um die schleichende Gewöhnung an die Einführung von Priesterinnen. Heutzutage meint jede Göre, den Priester mimen zu können. Absurdes Theater. Sucht euch lieber eine Hl. Messe als dieses Zeug.
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#11   wsxyz   21:03:35 | Donnerstag, 1. März 2007
Noch eine Möglichkeit gibt es doch…
Die FSSPX würde bestimmt gerne diesen Gemeinden Priester zur Verfügung stellen.
Vielleicht die FSSP, oder die SJM auch…
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#10   Advocatus   20:47:09 | Donnerstag, 1. März 2007
Verwirrte Jugend
Wir haben nicht nur das Problem, daß Laien sich in Funktionen drängen, die von Amtsträgern ausgeübt werden müßten, sondern daß eine Generation heranwächst, die nur noch Mißbräche kennt.
Auch ich komme aus einer Gemeinde mit einer Bastelliturgie. Erst durch viele Jahre in anderen Gegenden und Ländern fand ich heraus, wie eine Messe eigentlich gefeiert werden muß. Mir wurde bewußt, daß man nur ganz selten eine ordnungsgemäße Liturgie im neuen Ritus findet. Nach meiner Erfahrung ist leider der Mißbrauch an der Tagesordnung.
Als ich diese Dinge erkannte, fühlte ich mich ein wenig um einen sehr wichtigen Teil meines Glaubens betrogen.
Ebenso schmerzhaft und schwierig ist allerdings der Versuch Altersgenossen diese Probleme aufzuzeigen. Oft erntet man Unverständnis und hört dogmatisch falsche Ansätze.
Es gibt aber auch Hoffnung. Manchmal begleiten mich dann doch Freunde zu einer alten Messe; und werden selbst zu Wiederholungstätern.
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#9   Familie Neumayr   20:42:48 | Donnerstag, 1. März 2007
Limburger LaíInnen werden die Kirche retten
Da fällt uns immer wieder ein wie oft wir in den Fürbitten um eine „geschwisterliche“ Kirche beten. Wir haben selber 4 Kinder und können nur sagen, bitte lieber Herrgott lass es in der Kirche nicht so sein wie unter Geschwistern wenn sie streiten. Wenn wir diesen Artikel lesen, merken wir, wir sind schon darüber hinaus, wir sind bereits getrennte Geschwister.
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#8   Krak des Chevaliers   20:11:49 | Donnerstag, 1. März 2007
Ziel der Reise
jedem sollte klar sein, wohin die Reise für die „deutsche“ Kirche geht. Es ist kein Wunder, dass sich die deutschen Bischöfe mit Zähnen und Klauen gegen die tridentinische Messe wehren.
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#7   Guntram   19:57:18 | Donnerstag, 1. März 2007
komisch
irgendwie muten diese Gewänder der Damen so freimaurerisch an…naja keine Ahnung…assoziiere ich jedenfalls damit.
Traurig, traurig schreiten die Laisierung der hl. Mutter Kirche voran; mit voller Absicht und die Modernisten im Verein mit den verblendeten Schäfchen finden’s gut. Die Kirche degradiert sich selbst zu einem x-beliebigen Verein, eines Kaninchenzüchtervereins beispielsweise.
Nein, nein da ist die Avantgarde unserer Kirche, natürlich die FSSPX und das Opus Dei ja wirklich Horte des wahren Glaubens, der Katholizität und des Heils; wie gut daß es noch solche standhafte Gruppen gibt. Ich bete, daß einst solche Gruppen die Kirche im besten Sinne reformieren werden, Msgr. Lefebvre zur Ehre der Altäre erhoben wird und der modernistische Haufen, der unsere Kirche in babylonischer Gefangenschaft hält zerschlagen wird.
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#6   landorganist   19:55:05 | Donnerstag, 1. März 2007
Genau,
wickerl, da Sie ja so ein Bischofskenner sind, werden Sie, wenn Sie erstmal Papst sind, sicher alles besser machen. :-!
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#5   wickerl   19:42:30 | Donnerstag, 1. März 2007
wüste Exzesse
Man will keine Priester, weder in Limburg noch in Linz, nur so kann man glaubwürdig die Abschaffung des Zölibates und das Frauenpriestertum urgieren. Und der Papst nimmt immer solche Bischöfe die in diese Richtung gehen, so auch der neue Bischof von Linz, hätte er doch den alten nicht abgesetzt, so arg war es unter diesem noch nicht, man könnte heute meinen Bischof Aichern war Benedikt XVI. nicht exzessiv genug.
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#4   amadeus †   19:13:59 | Donnerstag, 1. März 2007
das ist doch
noch die einzige chance für die kirche. wenn die priesterseminare zum grossen teil leer stehen, dann müssen eben die laien ran, da kann man nichts machen. die kirche kann sich ja mal fragen, warum es kaum noch priester gibt – und das wird sie sich auch, da bin ich sicher und habe grosses gottvertrauen.
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#3   möchtegern-kathole   18:40:23 | Donnerstag, 1. März 2007
planmässige Verwüstung …
… eines Weinberges.
Zum Glück gibt es Gemeinden, die dem Bischof nicht unterstehen.
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#2   makakema   18:29:50 | Donnerstag, 1. März 2007
Lasst uns Protestanten werden
Die Protestanten haben das alles schon, und denen geht es viel schlechter als den ach so rückschrittlichen Katholiken.
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#1   PietroParente   18:29:23 | Donnerstag, 1. März 2007
Die Kirche retten…
Das brauchen die Laien der Diözese Limburg dorch gar nicht, das macht doch schon kreuz.net. Naja, bisher ist es bei einem versuch geblieben! ^-^
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