Allen Leuten recht getan + Schlechtes Gedächtnis + Vergängliche Blumen + Jedes Mittel + Marathon für Priester
Allen Leuten recht getan
„Das christliche Bild der Welt ist, daß die Welt in einem sehr komplizierten
Evolutionsprozeß entstanden ist, daß sie aber im tiefsten eben doch aus dem Logos kommt. Sie trägt
insofern Vernunft in sich.“
Joseph Kardinal Ratzinger in dem Interview-Buch ‘Gott und die Welt’ aus dem
Jahr 2000.
Schlechtes Gedächtnis
Slowakei. Der konservative Erzbischof von Preßburg-Tyrnau, Mons.
Jan Sokol (73), hat Kontakte zum kommunistischen Geheimdienst der früheren Tschechoslowakei eingestanden.
Bislang hat er die Vorwürfe stets dementiert. Erst vor wenigen Tagen log er, „weder in mündlicher noch
in schriftlicher Form“ irgendeine Nachricht weitergegeben zu haben. Am Dienstag korrigierte er sich in
einer Stellungnahme. Er habe nur unschädliche Informationen verraten, um von Grundlegenderem abzulenken.
Er habe ein „reines Gewissen“.
Vergängliche Blumen
Österreich. Am Dienstag überreichte der sozialistische
Bundespräsident Heinz Fischer fünf österreichischen Bischöfen verschiedene, hohe Auszeichnungen der
Republik Österreich. Die Geehrten sind der Wiener Kardinal Christoph Schönborn, der St. Pöltner Bischof
Klaus Küng, der Eisenstädter Bischof Paul Iby, der Militärbischof Christian Werner und der Wiener Weihbischof
Helmut Krätzl. Grund für die Anerkennung ist laut einer Pressemeldung das „gute Miteinander“ von Staat
und Kirche.
Jedes Mittel
USA. Im Jahr 1991 adoptierte die US-Amerikanerin Olive Watson ihre ein Jahr
ältere Homo-Konkubine Patricia Spado. Die beiden Unzüchtigen wollten sich dadurch staatliche Steuerbegünstigungen
erschleichen. Frau Watson ist die Tochter des langjährigen Präsidenten der Computerfirma ‘IBM’, Thomas
J. Watson († 1993). Ein Jahr nach der Adoption trennte sich die Homo-Paarung. Im Jahr 2004 starb die Witwe
von Thomas J. Watson. Sein Erbe ging an die Enkel. Frau Spado meldete sich als adoptierte Enkelin zurück.
Sie wollte am Familienerbe beteiligt werden. Doch ein Gericht lehnte ihre angeblichen Ansprüche ab. Gegenwärtig
versuchen die rechtmäßigen Erben auch noch, die Adoption gerichtlich zu annullieren.
Marathon für
Priester
Luxemburg. Unter dem Motto „PRIESTS UNITED – Marathon for a United Europe“ werden Pfarrer und
Pfarrerinnen aus verschiedenen Ländern zugunsten eines Projektes im rumänischen Hermannstadt an einem
Nachtmarathon teilnehmen. Der Anlaß findet am Samstag, dem 19. Mai 2007, in Luxemburg statt. Ziel ist,
ein internationales Netz laufender Pfarrerinnen und Pfarrern zu schaffen und der Öffentlichkeit zu zeigen,
daß Kirche nicht nur in Gotteshäusern stattfinde.
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31 Lesermeinungen
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zur „Klarstellung“ Tridentinus: Ich bin nicht etwa persönlich beleidigt oder eingeschnappt, so dass Leser
„Bruder Theophil“ sich hier entschuldigen müsste. Vielmehr bin ich ganz generell im Zweifel hinsichtlich
der Qualität der Diskussionsbeiträge dieses Lesers. Zwar nicht unbedingt hier, aber in anderem Zusammenhang
umso evidenter wird auch die Diktion, derer er sich bedient, absolut inakzeptabel. Daher habe ich definitiv
entschieden, bewusstem Leser in keiner Weise mehr Anlass oder Grund zu bieten, hier irgendetwas auszuführen.
Zumindest jede unmittelbar an ihn gerichtete Äusserung meinerseits ist aber potentiell geeignet, eine
entsprechende Reaktion seinerseits auszulösen. […] Boah, das ist eine Watsche. Von einem der wenigen
niveauvollen Tradis höflich-bestimmt auf seinen Heimplatz zu „Sockenpuppen“ und „Schwulen“-(Freunden)
verwiesen und ansonsten ignoriert zu werden… Tja Warmer Bruder, so ist der – ohnehin schwache – Ausbruchversuch
kläglich gescheitert, und die „Gruppe Rudolfsohn“ darf auch in Zukunft auf Ihre konzentrierte Mitwirkung
im vereinenden Spezialgebiet rechnen. Jetzt, da es raus ist, kann Ihnen auch die Qualität der verschiedenen
Bibelausgaben schnuppe sein. Wie weiter unten schon festgestellt, dienten Ihnen die Zitate daraus direkt
oder indirekt ohnehin nur als Vehikel. Am besten alles wegwerfen.
#28 Tridentinus 13:36:13 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Klarstellung Ich bin nicht etwa persönlich beleidigt oder eingeschnappt, so dass Leser „Bruder Theophil“
sich hier entschuldigen müsste. Vielmehr bin ich ganz generell im Zweifel hinsichtlich der Qualität
der Diskussionsbeiträge dieses Lesers. Zwar nicht unbedingt hier, aber in anderem Zusammenhang umso evidenter
wird auch die Diktion, derer er sich bedient, absolut inakzeptabel. Daher habe ich definitiv entschieden,
bewusstem Leser in keiner Weise mehr Anlass oder Grund zu bieten, hier irgendetwas auszuführen. Zumindest
jede unmittelbar an ihn gerichtete Äusserung meinerseits ist aber potentiell geeignet, eine entsprechende
Reaktion seinerseits auszulösen. Daran möchte ich keine Schuld und (Mit-)Verantwortung tragen und habe
daher die unmittelbare Kommunikation mit Leser „Bruder Theophil“, dem ich nochmals alles Gute wünsche,
eingestellt und werde mich durch nichts und niemanden – am wenigsten durch besagten Leser selbst – dazu
bestimmen lassen, von dieser Haltung erneut abzuweichen.
@ Tridentinus Entschuldigung. Aber ich fand diese Dreiecks-Kommunikation über VirFortis etwas albern.
Daher der Begriff: Kindergeburtstag. Gabs da zur Dreiecks-Kommunikation bei Loriot nicht auch mal einen
Sketch ? Aber zunächst nochmal ein ehrliches Dankeschön für Ihre Meinung, verbunden mit der Hoffnung
auch weiterhin miteinander kommunizieren zu können.
#26 Tridentinus 11:14:25 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Abfällige Bemerkungen über Kindergeburtstage sind keine hinreichende Grundlage eine zerstörte oder
gar nie intakte Kommunikationsbasis (wieder-)herzustellen. Im übrigen bin ich kein spezialisierter NT-Exeget
und habe mein Bibel-Graecum erst nach mehreren Anläufen, mehr schlecht als recht geschafft. Daher verlasse
ich mich hier auf zuverlässige auctores probati – wie etwa die schon genannten – und auf mein Sprach-
und Stilempfinden, das keine spezifisch theologische Qualifikation ist.
#25 VirFortis 11:12:37 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Tridentinus entschuldigen Sie wenn ich den Inhalt Ihrer E-Post hier ins Forum geschrieben habe, aber ich
konnte BrdTheophil auf keinem anderen Weg erreichen. Imho war ja das nichts was irgendwie vertraulich
wäre oder nicht im öffentlichen Raum stehen dürfte.
@ Tridentinus Lassen Sie uns bitte wieder wie normale Menschen miteinander reden. Das ist ja schlimmer
als auf nem Kindergeburtstag. Was halten Sie vom Neuen Münchner Testament, das massgeblich vom emeritierten
Prof Hainz aus Frankfurt sehr eng am griechischen Urtext übersetzt wurde ?
#23 VirFortis 11:01:55 | Mittwoch, 28. Februar 2007
habe Posting abgesendet und wollte kurz nacher die mail senden was aber leider nicht möglich ist. mailinhalt:
„Sie kennen Br. Theophil ja offenbar. Ich lasse mich nicht überlisten, ihm entgegen meiner Absichtserklärung
erneut zu antworten. Richten Sie ihm bitte aus, dass es mehrere gute Übersetzungen der Heiligen Schrift
gibt, die auch sprachlich ansprechend sind, zB. Hamp, Stenzel, Kürzinger oder Alleoli, letzterer vielleicht
etwas anachronistisch, aber auch nicht ungewohnter als Luther.“
#21 Tridentinus 11:00:16 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Jetzt muss ich doch glatt über Br. Theophils germanistische Geistesblitze schmunzeln, denn es ging in
der Tat um den Unterschied zwischen harmonieren und harmonisieren, welch letzteres zudem zwar nicht direkt
falsch, aber ungebräuchlich ist.
#15 Tridentinus 10:43:22 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@VirFortis „Das ist fein beobachtet“, würde Loriot antworten. Aber sie meinten wohl ironischerweise „zusammen
harmonieren“ = untereinander in Harmonie stehen, nicht das sehr ungebräuchliche „zusammen harmonisieren“ =
gemeinsam Harmonie (unter Dritten) schaffen, begründen.
@ VirFortis Bin vielleicht etwas später dabei. Habe noch ein Geschäftsessen mit Kollegen. @ Tridentinus
Eine Frage hätte ich aber noch. Welche Uebersetzung würden Sie mir denn empfehlen ? Vielen Dank für
Ihre Antwort im Voraus.
#12 VirFortis 10:35:37 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@na da haben sich offensichtlich zwei gefunden die gut miteinander harmonisieren. Bruder Theophil und
Tridentinus. @Theophil: machst heut Abend wieder eine Therapiesitzung mit dem Geistesgestörten. Bin
ab 20.30 online…
#10 Tridentinus 10:28:07 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Br. Theophil Natürlich nicht. Ich weise Sie darauf hin, dass Sie mit der Diskussionswut, die Sie hier
an den Tag legen, offenbaren, dass selbst Ihre Evangelienzitationen missbräuchlich geschehen, als möglich
Einstieg in eine Auseinandersetzung. Mit allen folgenden Meldungen überlagern Sie aber Ihr Perikopen-Posting
und dokumentieren damit, dass es Ihnen nicht darum geht, einen Impuls aus der Heiligen Schrift anzubieten.
Deswegen werde ich jetzt nicht mehr auf Ihre Äusserungen (hier und anderswo) reagieren, denn das ist
kontraproduktiv, indem es Sie offenbar motiviert, anstatt ruhigzustellen. Alles Gute!
@ Tridentinus Irgendeinen Bezug zu Ihrem bevorzugten moraltheologischen Thema (woher kommt es wohl, dass
Sie da Peritus sind?) gibt es nicht. Auch wenn Sie es insgeheim bedauern sollten. Diese Stellungnahme
zeigt jetzt sehr deutlich, wie fixiert Ihr Geist ist! Denn das war nicht meine Absicht.
#7 Tridentinus 10:06:00 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Br. Theophil Diese Stellungnahme zeigt jetzt sehr deutlich, wie fixiert Ihr Geist ist! Einheizübersetzung
ist ein relativ bekanntes Wortspiel, um zu kennzeichnen, dass die Qualität der Einheitsübersetzung es
rechtfertigt, sie zum Einheizen zu verwenden. Das haben übrigens die Protestanten gleich erkannt und
sind zu recht bei ihrer Lutherbibel (mindestens in revidierter Fassung von 1984) geblieben. Irgendeinen
Bezug zu Ihrem bevorzugten moraltheologischen Thema (woher kommt es wohl, dass Sie da Peritus sind?) gibt
es nicht. Auch wenn Sie es insgeheim bedauern sollten.
#5 Tridentinus 09:52:06 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Br. Theophil @Typ Wenn Sie mich kennten – ich bedauere nicht, dass es mW nicht der Fall ist, wüssten
Sie, dass es mir absolut fernliegt, mich als fromm zu betrachten oder gar zu bezeichnen. Ich bin theologisch
und rubrizstisch (in dieser Reihenfolge) interessiert. Der Typ schreibt sogar retour: Ich habe nichts
gegen eine Perikope, aber nach Theophils Reaktion glaube ich, dieser will damit seine eigene Frömmigkeit
(die angesichts seiner an anderer Stelle deutlicher hervortretenden Primitivität sehr fragwürdig ist)
unterstreichen und dafür ist mir sogar ein Evangelium nach Einheizübersetzung und gemäss NOM-Leseordnung
zu schade.
@ Tridentinus Tue Gutes und rede darüber. Das scheint Ihr Motto zu sein. Das Ganze garniert mit Ueberheblichkeit.
Wenn wir uns also wieder dem biblischen Vorbild des Evangeliums zum Einstieg in die Fastenzeit zuwenden,
dann steht dort aber leider aus Jesu Mund etwas anderes, als das was Sie hier praktizieren. Nämlich nicht
wie ein Pharisäer an den Strassenecken stehen und die eigene Frömmigkeit rausposaunen, damit es jeder
sieht. Vielleicht sollten Sie das mit der Demut nochmals genauer studieren. Es könnte helfen. Der Sturz
von einem halb so hohen Ross soll ja weniger weh tun.
Der Typ schreibt Verschonen Sie uns mit der Leseordnung des NOM Igitt! Das ist ja das Evangelium! Nein,
sowas wollen wir auf einer katholischen Seite nicht! Schließlich ist darin nicht von Kniebeugen, Spitzenrochetts,
Hochwürden und der Mundkommunion die Rede! Bloß kein Evangelium! Bääh!
#2 Tridentinus 09:16:45 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Br. Theophil Verschonen Sie uns mit der Leseordnung des NOM, und schweigen Sie am besten auch im moraltheologischen
Schwerpunktbereich dieses Nachrichtenpotals. Wenn Sie nämlich nicht (etwa das Evangelium) zitieren, zeigt
sich sogleich die Primitivität Ihrer „Argumentation“, keineswegs eine fundierte Treue zur Morallehre
der Kirche, die ich speziell in dem Bereich, den Sie dort vorwiegend thematisieren, vehement verfechte,
aber eben mit Niveau und angemessener Intensität. @für Geistliche, nicht für Priester Wenn in Luxembourg
auch Pfarrerinnen mitlaufen, richtet sich diese Veranstaltung generell an Geistliche (besser noch Religionsdiener),
nicht an Priester im speziellen. Eine redaktionelle Korrektur der Überschrift wäre angebracht!
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Lukas 11, 29-32 In jener Zeit, als immer mehr Menschen
zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes
gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war,
so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht
gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um
die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden
beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt
des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.