Harald Schmidt
Bin ich nicht zu konservativ für Kardinal Meisner?
Ein richtiger Gottesdienst ist lateinisch und dauert mindestens vier Stunden. Außerdem muß der Priester mit dem Rücken zum Volk agieren.
Fernsehmoderator Harald Schmidt
Fernsehmoderator Harald Schmidt
(kreuz.net, Köln) Am kommenden Samstag wird das Kölner domradio ein Interview mit dem deutschen Schauspieler und Kabarettisten Harald Schmidt (49) ausstrahlen

Harald Schmidt war auf der Kölner Bildungsmesse ‘didacta’ Überraschungsgast auf der Bühne der Kirchen.

Im Interview mit domradio-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen äußerte er sich zum Beispiel zu seinen Vorstellungen eines gelungenen Gottesdienstes:

Er müsse lateinisch sein und mindestens vier Stunden dauern. Der Priester solle „à la Miles Davies“ mit dem Rücken zur Gemeinde agieren.

Gegen diese Ansichten – so Schmidt weiter – wirke der „Kardinal richtig flippig“.

Mit Blick auf die Bildungssituation in Deutschland rief der Moderator zu mehr Gelassenheit auf:

„Wer Luther weggesteckt hat, den kann ja Pisa nicht.“ Außerdem verwies er auf die großen Zeitdimensionen, in denen auch die Gesamtkirche denke.

Wertevermittlung sieht Schmidt nicht als zentrale Aufgabe der Erziehung an.

Werte seien vielmehr wandelbar und flexibel. Sie stiegen und fielen: „Ich selbst bin gut durchs Leben gekommen, indem ich Werte an Sachzwänge angepaßt habe“, so Schmidt weiter.

Der wichtigste christliche Wert sei für ihn die Toleranz, zu der er seine Kinder auch erziehe.

Schmidt selbst ist in einer „streng katholischen Familie im sogenannten ‘Pietkong’ Baden-Württembergs“ aufgewachsen.

Seine Erziehung sei katholisch, sehr emotional und lebensfroh gewesen.

Vom Priesteramt habe ihn nur „das Problem mit den Weibern“ abgehalten.

Heute bezeichnet sich Schmidt jedoch als „Alltagskatholiken“. Er gehe selten zur Kirche, zahle aber regelmäßig seine Steuern.

„Die ganze Familie bekommt feuchte Augen, wenn der Papst spricht und in den Kindergottesdienst an Weihnachten gehen wir immer frühzeitig“ – verkündete er mit unverhohlenem Stolz.

Schmidt lebt mit einer Konkubine in Köln-Marienburg.

Das ganze Interview mit Harald Schmidt strahlt das Kölner ‘domradio’ am Samstag um 12.00 Uhr und als Wiederholung um 18.00 Uhr aus.
      
46 Lesermeinungen
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#46   Czibo Nieznany   10:12:54 | Donnerstag, 26. April 2007
Konkubine?
Was macht man mit einer Konkubine? Ist das was Schlimmes, Sünde?
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#45   Mathias Wagener   22:30:13 | Mittwoch, 28. März 2007
Deutsch
Wer „es“ nicht versteht, wird „es“ auch nicht auf Deutsch verstehen. das Mysterium des Glaubens.
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#44   Brigitte Bussmann   10:49:13 | Samstag, 3. März 2007
Stephanus
ich würde ja zu gern mal mit Ihnen persönlich sprechen um Sie einfach besser verstehen zu können. Die tridentinische Messe kenne ich nur zu gut und auch den Umgang mit dem Schott. Ich möchte aber nicht während einer Hl. Messe alles über mich ergehen lassen müssen, sondern ich möchte als mündiger Mensch daran teilhaben und ernst genommen sein. Mit anderen Worten, der Gottesdienstteilnehmer Laie ist zu blöd um Latein zu verstehen, also soll er mal den Schott nehmen.
Natürlich ist aus psychologischer Sicht Sexualität, die unterdrückt werden muss, unmenschlich. Der Sexualtrieb gehört (nicht nur) zum Menschen genau wie der Trieb zum Essen und Trinken und Schlafen. Sexualität ist gottgewollt und deshalb nicht negativ. Kirche hat es zur Sünde erklärt, vor der Ehe ist es Sünde, in der Ehe nur noch eine halbe. Nur die Jungfräulichkeit ist gut. Klar ist der Mensch verpflichtet seine Triebe nicht wild zu leben und auszuleben, sondern sie zu kontrollieren. Manche Priester, die den Zölibat mit voller Disziplin leben, kompensieren diesen Trieb anderweitig, z.B. in einer Form von Machtausübung, manche leben es auch in Demut und Gehorsam der kirchlichen Obrigkeit gegenüber. Ich stehe zum Sex, der für mich keine Sünde ist, sehr viel positiver gegenüber als wohl Sie. Auch Doktorspiele von Kindern sind für eine gesunde Entwicklung notwendig –- denken wir hier mal an die Beichtspiegel für Kinder –- hast du Unkeusches getan…
Es sind so viele Menschen zerstört worden durch diesen Irrsinn.
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#43   Stephanus   00:10:51 | Samstag, 3. März 2007
brigitte bussmann und die langweilige tridentinische Messe
nun muß man ja nicht bei allem was mitmenschen so von sich geben, gleich wieder in widerworte fallen, aber was sie hier schreiben, daß zeugt davon, daß sie wahrscheinlich noch nie einer Heiligen Messe im trid. ritus beigewohnt haben.
Wenn sie mit dem sogenannten Schott umzugehen wissen, will sagen, sie können so den ritus vom gesprochenen wort her dort verfolgen und soweit gefordert auch mitbeten, dann kann ihnen während einer Heiligen Messe im genannten ritus nicht langweilig werden.
wenn doch, dann stimmt etwas nicht mit ihrer einstellung zu gott und den heiligen dingen.
ich will fast wetten, daß dem so ist, schreiben sie doch in einer anderen zuschrift: unterdrückte sexualität (im zusammenhang mit zölibat) wäre unmenschlich!
wie das???
die sexualität ist doch gottgewollt, kann also nicht unmenschlich sein. aber sie macht doch nicht den menschen aus!!!!
soll ich denn aus ihren zeilen herauslesen, daß sie auch für sex mit kindern sind? daß sie das grosse fressen gesetzlich absichern wollen? jeder bundesbürger muß mind 150kg wiegen schulkinder in klasse 7 min. 80kg???
und wer raucht und kifft, der soll auch auf diese art und weise seelig werden müssen. andere bleiben den ganzen tag im bett, vom schlaftrieb übermannt????
der mensch ist doch gut beraten, wenn er die menschlichen triebe zu seinem nutzen anwendet u sie beherrscht um schaden von sich abzuwenden.
es wird doch niemand gezwungen zölibatär zu leben!
es gibt 100.000 berufe ohne die pflicht zum zölibat!
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#42   Brigitte Bussmann   09:42:54 | Freitag, 2. März 2007
Benedikt
ich habe auch schon mehrstündige Pontifikalämter in Zusammenhang mit Fronleichnamsprozession miterlebt oder auch Gottesdienste bei den Orthodoxen und Unierten. Aber, ich gehe von jedem Sonntag aus, wenn dann solche stundenlange oft langweilige und ermütende Gottesdienste stattfinden, dann kommt niemand mehr zur Kirche. Oder erleben Sie das nicht in den normalen Sonntagsgottesdiensten, dass die Besucherzahl immer geringer wird? Letzten Endes sollen ja die Leute nicht noch mehr aus der Kirche vertrieben werden. Leute, die so einen Unsinn toll und erstrebenswert finden, gehen wahrscheinlich nicht zum Sonntagsgottesdienst.
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#41   Heggi   00:22:30 | Freitag, 2. März 2007
„Flatterhafte Unterwäsche“
@stat crux: Bei Ihnen muß irgendetwas im Kopf nicht in Ordnung sein, wenn Sie hier alle zum Priester oder „SSX-Priester“ machen wollen.
@Freddy Schenk:Ich nehme Ihre Schelte anerkennend entgegen. Tut mir leid!
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#40   Benedikt   21:34:44 | Donnerstag, 1. März 2007
@ Bussmann
ein Gottesdienst von 4 Stunden wäre doch das Wahre. Da würden nämlich nur noch der Priester und der Diakon, sowie der Organist und der Küster im Gottesdienst anwesend sein.
Woher wissen Sie das? Ich habe zwar (außer dem Münchner Fronleichnamsprozession) noch keinen vierstündigen Gottesdienst erlebt, aber schon mehrere, die um die drei Stunden gedauert haben. Die Dome waren nicht nur voll, die Leute haben sich auch eine Stunde vor den Portalen angestellt und anschließend eine weitere Stunde im Dom gewartet…
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#39   stat crux   19:08:24 | Donnerstag, 1. März 2007
Warum fällt so einem SSX-Priester
als erstes Unterwäsche ein, wenn er an etwas denkt, das „man“ häufiger wechselt? (Wenn auch weniger häufig als das Missale…)
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#38   freddie schenk   19:00:57 | Donnerstag, 1. März 2007
Heggi
Dann kann ich dir – die für dich erfreuliche – Nachricht übermitteln, dass ich alles andere als Flatterhaft bin. Zu manchen Dingen habe ich meine Meinung hier auch deswegen noch gar nicht gepostet, weil ich nur damit beschäftigt gewesen bin, mich erstmal vor die Menschen zu stellen, die hier allzu häufig ehrabschneidend angegriffen werden. damit habe ich aber noch längst nicht für die eine oder andere Lebensform plädiert oder sie gar unterstützt, geschweige denn, dass ich Ausschweifungen den Mund geredet hätte. Für mich ist es aber ein Wert, ein Selbstanspruch, mich dann zu Wort zu melden, wenn derartiges geschieht.
Konnte ich mich dir so verständlich machen?
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#37   Heggi   18:36:48 | Donnerstag, 1. März 2007
Freddy Schenk
Weil ich aus Ihren Beiträgen bisher den Eindruck gewonnen habe, daß Werte für Sie so leicht und schnell austauschbar sind wie tägliche Unterwäsche. Sollte das anders sein, wäre das ja toll!
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#36   thaumaturgos   15:48:31 | Donnerstag, 1. März 2007
o gottchen, konkubine
dann ist der fromme mann ja konkubinariere
wie damals, in meiner heimatdiözese so viele pfarrer und vikare lol
gute alte zeit, komm wieder …
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#35   amadeus †   11:59:34 | Donnerstag, 1. März 2007
oh gott frau busemann
gehen Sie doch einmal in einen orthodoxen gottesdienst, der dauert meist einige stunden. die leute kommen und gehen und das ganze ist sehr lebendig. die katholische kirche muss das ja nicht übernehmen, aber die kirchen wären sicherlich nicht weniger besucht.
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#34   Torquemada   11:45:08 | Donnerstag, 1. März 2007
„Konkubine“
Um nicht völlig in die Rolle des Nacherzählers zu verfallen hat der Autor noch schnell einmal die Lebensgefährtin von Schmidt als „Konkubine“ verunglimpft. Gegen die damit zum Ausdruck gebrachte Geisteshaltung ist der Meisner bestimmt „flippig“. :-!
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#33   Brigitte Bussmann   11:31:09 | Donnerstag, 1. März 2007
Gottesdienst
klar, warum nicht, ein Gottesdienst von 4 Stunden wäre doch das Wahre. Da würden nämlich nur noch der Priester und der Diakon, sowie der Organist und der Küster im Gottesdienst anwesend sein. Klar, genug Leute für einen nachkonziliaren Gottesdienst.
Aber für die Zweifler bezüglich Kardinal Meisner, er hat nicht nur „Helau“ gesagt, weil er aus Berlin kommt, sonst hätte er besser mal Kölle Alaaf gesagt, er hatte auch ein Fässchen Kölsch im Gottesdienst dabei. Und er war später für die Öffentlichkeit als Bauer verkleidet. Nur für die Nichtkölner, der Bauer gehört zum Kölner Dreigestirn. Dies besteht aus Prinz, Jungfrau (immer ein Mann) und Bauer. Kardinal Meisner baut nicht immer Mist, sondern er hat auch schon einige Positive Dinge gemacht.
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#32   Aurelius   10:13:45 | Donnerstag, 1. März 2007
@Schüttel: Kardinal Meisner und „helau“???
der Meisner sagt, wie flippig er ist, wenn er eine Predigt mit „helau“ beendet (tatsächlich passiert in diesem Fasching).
Kardinal Meisner lässt zwar kein Fettnäpfchen aus, daß er aber eine Predigt mit „helau“ beendet, kann ich mir mein besten Willen nicht vorstellen.
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#31   Sirilo   00:05:41 | Donnerstag, 1. März 2007
@Stephanus
Im Himmel sind doch keine Visionen mehr nötig, oder? Also kann die Sel. Anna Katharina Emmerick dort ihr Talent als Erzählerin in anderer Weise einsetzen…
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#30   Gotthard   23:22:31 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Rangfolge
das 6.gebot, ist das 6. gebot
davor kommen noch 5 andere.
und das Evangelium ist voll von anderen Maßstäben:
Bergpredigt… (kein Hinweis auf das 6. Gebot)
Gerichtsredebei Mt … (kein Hinweis auf das 6 Gebot)
die Fixierung auf und Ausschmückung des 6 Gebotes verdunkeln die wesentlichen Gefahren für das ewige Leben: „Weh euch“ in der lukanischen Feldrede … vor einigen Sonntagen als Evangelium.
Die Konkubine verblasst gegenüber dem selbstsüchtigen Egoisten …
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#29   Schüttel   22:54:08 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Es braucht einen Harald Schmidt
der Meisner sagt, wie flippig er ist, wenn er eine Predigt mit „helau“ beendet (tatsächlich passiert in diesem Fasching).
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#28   freddie schenk   22:53:18 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Keine Toleranz für das Opus Dei
Kann bitte jemand etwas im nachbarthread posten. Möchte dort gern noch etwas posten. Danke.
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#27   Stephanus   22:29:50 | Mittwoch, 28. Februar 2007
wie sagte doch ein in tradikreisen bekannter Moraltheologe:
das 6.gebot, ist das 6. gebot
davor kommen noch 5 andere.
für sirilo, ich gebe ihren letzten gedanken recht, aber die auslassungen über sel. katharina emmerick, das kann ich so nicht stehen lassen
es gibt nachweislich wissenschaftliche untersuchungen in ganz unterschiedlichen bereichen, die die sel. katharina emmerick beweisen.
dabei war den „normalen“ wissenschaftlern, die sel. katharina überhaupt nicht bekannt.
will damit sagen, daß es sich hier um keine gutachten aus gefälligkeit handelt.
und:
mir persönlich gefällt die „passion christi“ von mel gibson sehr sehr gut und da ist auch ein gut teil emmerick mit eingeflossen.
ob wahrheit oder dichtung, aber so hätte es doch wirklich sein können, oder????
jedenfalls sehe ich das leiden unseres herrn und erlösers seither mit ganz anderen augen. tiefer noch und mit noch vielmehr mitleid.
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#26   Sirilo   22:11:58 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Heinrich von O.
Wahrscheinlich sind es nicht Sünden gegen das 6. Gebot, die am meisten Menschen in die „Hölle“ bringen, sondern die der Lieblosigkeit, Hartherzigkeit, Menschenverachtung, Lebenszerstörung.
Über die Sünderin sagte Jesus: „IHr wird viel vergeben werden, da sie viel geliebt hat.“
Und zu uns allen hat er gesagt: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan habt, das habt ihr mir angetan.“
(Ich glaube, die Fixierung auf das 6. Gebot ist ein Trick des Satans, der damit das Bewußtsein von den Sünden der Lieblosigkeit ablenken möchte. In der „Hölle“ wimmelt es nur so von Menschen, die nie sexuell über die Stränge geschlagen haben, aber im Leben voller Haß, Neid, Niedertracht, Hoffart, Herzenskälte waren.)
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#25   Stephanus   21:16:56 | Mittwoch, 28. Februar 2007
das leben der anderen: heute: harald schmidt:
sein vater stammte aus dem sudetenland
seine mutter wurde aus südmähren vertrieben
aufgewachsen in nürthingen
prüfung als kirchenmusiker
organist der katholischen gemeinde st. johannes
er war pfadpfinder
1981 erste verpflichtungen im theater in nathan der weise
seit 84 im düsseldorfer komödchen
usw usw.
fernseherfahrungen sammelte er wie allen bekannt bei verschiedenen sendern und erfreute sich zunehmender beliebtheit.
so um 2004 machte er ein sabbatjahr, nutzte es zusammen mit seiner familie zu einer weltreise, viel entspannende schiffsreisen dabei, er ging in sich, fragte nach dem sinn des lebens
er, der eigendlich nie materielle not erfahren mußte,
allein das ist schon beachtlich.
seine religiösen wurzeln konnte und wollte er nicht verleugnen
dann zunehmende werbeverträge und mitproduktionen, erinnert sei an die harry und waldi-show während der olympischen spiele
er kann aber auch ohne gage auftreten z.b. 2001 für die pfadfinder
schriftstellerisch ist er auch aktiv wie u.a. mit „tränen im aquarium, warum, wohin, mulatten in gelben sesseln usw.
seine hochkarätigen auszeichnung würden hier den rahmen sprengen, eine witzige sein aber hier vermerkt:
2006 bekam er den preis der beleidigten zuschauer
und! da fehlt doch noch eine rubrik:
ja:
privates:
er hat 4 Kinder
einen sohn mit seiner ehemaligen freundin
sowie zwei töchter und einen sohn mit seiner jetzigen lebensgefährtin.
+++
das heiraten ließe sich ja nachholen,
und
die hoffnung stirbt zuletzt
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#24   HeinrichvonOfterdingen   20:44:27 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Lieber Amadeus,
… reduziert sich selber aber viel zu oft auf fragen der moral und sexualität
Sie reduziert sich dadurch nicht. Sie hätten Recht, wenn die Kirche ein Folkloreverein wäre. Im wirklichen Gnadenleben gibt es aber kein richtiges Leben im falschen. Wenn ‘s in diesem sensiblen Bereich nicht stimmt, dann kann man sich – sehr verkürzt ausgedrückt – die Mühe sparen. Der Bereich ist so sensibel, weil falsche Weichenstellungen meist irreparabel sind. Wahrscheinlich sind die Sünden gegen das 6.Gebot diejenigen, die die meisten Leute in die Hölle bringen. Die Kirche tut also gut daran in diesen Fragen den Leuten die Wahrheit zu sagen.
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#23   Johann Gambolputty   20:35:56 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Ich hoffe doch
dass Herr Schmidt wenigstens in einem Interview mit einem katholischen Radio einmal seine Ironie beiseite gelassen hat und sich in seinen Aussagen seine wahre Meinung widespiegelt.
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#22   amadeus †   20:05:57 | Mittwoch, 28. Februar 2007
wunderbar
das ist doch wunderbar, was harald schmidt sagt: die katholische kirche hat doch wirklich viel zu bieten, reduziert sich selber aber viel zu oft auf fragen der moral und sexualität. das hat ja auch der papst endlich eingesehen. statt ständig in den schlafzimmern der leute rum zu wühlen, sollte sich die kirche auf die verkündigung der frohen botschaft konzentrieren, die ist gewiss spannender.
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#21   freddie schenk   19:49:57 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Heggi
Warum sollte mich das von dir angeführte Zitat von Harald Schmidt erfreuen?
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#20   Athanasius   19:38:57 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Sympathischer Mensch
Harald Schmidt kommt mir wie ein sympathischer Mensch vor, ich glaube aber dass hinter seiner ‘Ironie’ zum Thema Christus, katholische Kirche und Glaube, mehr Scham und Ungewissheit steckt. Aber einem eher sehr reichen Medienmenschen widerfährt heutzutage die Existenzbedrohung noch nicht.
Gott wird z.B. im Thema Ehe sich nicht mit einem Witz zu George W. Bush und Baden davon reden lassen.
Ich spüre bei Schmidt eine seelische Verunsicherung. Humor ist katholisch und gut, aber psychologisch nicht gut, wenn sie als reinste Abwehr gegen Gedanken zum eigenen Lebensstil benutzt wird.
Übrigens ist die Authentizität der ‘alten’ römischen Liturgie für jedenmann, auch für H. Schmidt, so selbstverständlich, dass trotz der Ironie der vier Stundendauer dahinter doch eine wahre Aussage steht.
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#19   Gunsenum   18:14:32 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Da Harald Schmidt…
1. s Ironieverständnis nicht in die geistige Flachheit des Artikelschreibers paßt, nutzt der Autor die Aussagen, die ihm gefallen, ohne Berücksichtigung der Ironie.
2. mit einem „konkudil“ oder wie auch immer genannt liiert ist, frage ich mich, warum er kreuznet auf einmal in die Argumentation paßt.
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#18   stat crux   17:50:21 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Joh. Die weibliche Form von Konku-rs
ist jedenfalls die Insolvenz, nicht die Inkontinenz.
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#17   Wolf   17:14:48 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Was ist das denn für ein grotesker Artikel?
Offensichtlich kann der Autor dieses Artikels ernste Statements nicht von einer Art Kabarett unterscheiden.
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#16   Bonjour   17:02:26 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Ruhrgebietler
Die Sache mit dem aufrechten röm.-kath. Ehemann ist allerdings sehr richtig und als Frau sicherlich das Beste, was passieren kann.
Und, wie steht’s da bei Ihnen? Konnte die KJB der FSSPX Ihnen mittlerweile eine vermitteln?
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#15   Celebration   16:33:39 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Dank an alle …
Konkudrohnensympathisanten. :-D
Also ich tippe ja auf Konkudrohne …
Lach mir nen Ast, scheint ne 1.000.000-€-Frage für WWM zu sein.
Wie heißt das männliche Gegenstück zu Konkubiene:
1. Konku-drohne
2. Konku-rrenz
3. Konku-kreuznet
4. Konku-dil
oder doch ganz anders… o^/
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#14   Sirilo   16:30:33 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@ruhrgebietler
Anna Katharina Emmerick sitzt natürlich im Himmel nicht im Dienstbotenbereich, sondern im Saal der frommen Märchenerzähler…
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#13   stat crux   16:26:50 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Schreibfehler?
„Schmidt lebt mit einer Maria in Kölnkubinenburg.“
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#12   r.ruhrgebietler   16:22:42 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@stimme der vernunft – bin begeistert!
Wie kommen Sie zu solchen fundametal richtigen Aussagen?
Oder war Ihr Beitrag mal wieder ironisch gemeint? (und ich hab’s mal wieder nicht gemerkt?)
Aber Frauen kommen nicht nur in den Dienstbotenbereich des Himmels! Nehmen wir Katharina von Emmerick – die ist bestimmt nicht im DBB. Und die Gottesmutter Maria sicherlich auch nicht. Also gibt es min. zwei. die nicht im DBB sind.
Die Sache mit dem aufrechten röm.-kath. Ehemann ist allerdings sehr richtig und als Frau sicherlich das Beste, was passieren kann. Über das Wesen der Ehe gibt es hinlängst aber auch ewtas in der Bergpredigt zulesen. In Ergänzung aber auch im „Lied der Liebe“. Nur, wen interessiert das heute noch?? Ich kenne fast niemanden.
Nur Mut!
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#11   Sulpicius   16:18:36 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Frauen
darum dürfen sie auch keine hochheiligen Weiheämter ausüben.
Aber sie dürfen durchaus in den Altarraum, z.B. um die Mittagszeit, zum Putzen, Blumenrücken etc…
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#10   stimme der vernunft †   16:15:34 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@JohannesD
Da gibt es kein männliches Gegenstück.
Steht ja schon in der Bibel, dass das böse Weib den arglosen Mann verführt.
Frauen sind nun mal von Natur aus böse und verderbt und Satansbuhlinen, darum dürfen sie auch keine hochheiligen Weiheämter ausüben.
Die einzige Chance für ein Weib, wenigstens in den Dienstbotenbereich des Himmels zu gelangen, ist, sich einem aufrechten, traditionalistischen, katholischen Mann im Ehesakrament untertänig zu machen oder Nonne zu werden.
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#9   Heggi   16:15:23 | Mittwoch, 28. Februar 2007
F. Schenk
Diese Aussage von H. Scmidt wird Sie doch ganz speziell erfreuen:
Wertevermittlung sieht Schmidt nicht als zentrale Aufgabe der Erziehung an. Werte seien vielmehr wandelbar und flexibel. Sie stiegen und fielen: „Ich selbst bin gut durchs Leben gekommen, indem ich Werte an Sachzwänge angepaßt habe“, so Schmidt weiter.
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#8   Arkanum †   16:15:03 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Solche Gegenstücke, JohannesD, gibt es schon –
aber keines ist der Sprache einer katholischen Seite würdig! :-D
Hallo K… da bist du ja!
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#7   Sirilo   16:13:01 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Harald Schmidt…
ist ein großer Ironiker und hat sicher süffisant gegrinst, als er sein Garn vom vierstündigen lateinischen Gottesdienst spann…
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#6   karolina~♥ †   16:06:02 | Mittwoch, 28. Februar 2007
hallo freddie
bist du sicher was jetzt witz ist in dem artikel und was ernsst? ich weiß nicht genau
meine relilehrerin sagt ich krieg das referat aber dafür muss ichs wissen.
komm heut wenig zum posten weil ich auf franz aufpassen muss.
*liebe grüße*
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#5   Celebration   16:04:14 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Blöde Frage – nächste Frage:
Wie heißt eigentlich das männliche Gegenstück zu Konkubine?
Oder gibts dafür keine Bezeichnung?
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#4   freddie schenk   16:02:54 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Na, Heggi, wenn das
Im Interview mit domradio-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen äußerte er sich zum Beispiel zu seinen Vorstellungen eines gelungenen Gottesdienstes:
Er müsse lateinisch sein und mindestens vier Stunden dauern. Der Priester solle „à la Miles Davies“ mit dem Rücken zur Gemeinde agieren.
kein Grund zur Freude ist. Schmitti fährt ja richtig auf die alte Messe ab. FSSPX sollte ihn zum ehrenmitglied ernennen.
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#3   Heggi   15:59:28 | Mittwoch, 28. Februar 2007
kath.net…
hat sich auch „Schmittis“ Interview gewidmet. Wer wird sich denn dort, lieber Freddy Schenk, darüber freuen?
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#2   freddie schenk   15:48:52 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Na, wenn das Interview
unsere Freunde der tridentinischen Tradition hier nicht beglückt, dann weiss ich es auch nicht. o^/ Obwohl; ist Schmidt nicht auch Satiriker? O:)
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#1   landorganist   15:46:03 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Hihihii,
schön, wie +net auf „Schmitti“ reinfällt. Besonders schön auch die Bezeichnung „Konkubine“. Da weiß man doch gleich, wohin die Reise gehen soll…
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