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Riskante Theologie + Mitteleuropäische Legion + Teufel und Beelzebul + Berufungserlebnis + Vorsicht: Kein saures Gesicht
Riskante Theologie

Italien. Im Jahr 2000 ermutigte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Josef Kardinal Ratzinger, den Jesuitenpater Paolo Gamberini (46), ein Buch über Jesus Christus zu schreiben. „Die theologische Forschung muß etwas riskieren“ – soll der damalige Kardinal geraten haben. Der Jesuit hatte sich dem Kardinal anvertraut, weil er vermeiden wollte, wegen heterodoxen Thesen vor die Glaubenskongregation geladen zu werden. Gestern stellte Pater Gamberini sein Buch an der römischen Lateran-Universität vor. Die Worte von Kardinal Ratzinger „waren eine große Hilfe für mich“, so der Jesuit, der Christologie in Neapel lehrt.

Mitteleuropäische Legion

Deutschland. Die konservative Ordensgemeinschaft der ‘Legionäre Christi’ hat eine neue Ordensprovinz für Mitteleuropa errichtet. Sie umfaßt Deutschland, Österreich, die Niederlande, Ungarn, die Slowakei und Polen. Der deutsche Neupriester Pater Sylvester Heereman (32) wurde zum ersten Territorialdirektor ernannt. Er wird die Provinz von Düsseldorf aus leiten.

Teufel und Beelzebul

Rumänien. Unter dem Vorwand, Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung zu bekämpfen, will Rumänien die Hurerei legalisieren. Innenminister Vasile Blaga will einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen. In Rumänien stellt der Menschenhandel ein massives Problem dar. Die Orthodoxe Kirche bekämpft den menschenverachtenden Gesetzesentwurf.

Berufungserlebnis

Deutschland. Der bekannte Benediktinerpater Anselm Grün (62) von der Abtei Münsterschwarzach war schon immer von der Liturgie fasziniert. Das erklärte der Geistliche vor der hessischen Lokalzeitung ‘Lampertheimer Zeitung’. Als Ministrant – damals noch bei der Alten Messe – kam der Wunsch auf, Priester zu werden. Es habe einige Krisen gegeben: „Aber ich habe den Wunsch dann doch durchgehalten und bin nach dem Abitur in die Abtei eingetreten.“

Vorsicht: Kein saures Gesicht

„Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler. Denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen.“

Aus dem 6. Kapitel des Matthäusevangeliums.
      
6 Lesermeinungen
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#6   Ydefix   22:52:12 | Donnerstag, 1. März 2007
„theologische Forschung“:
„Wir sind bereit, alles zu erleiden, eher als Ariosmaniten (Ariusnarren) genannt zu werden; zwing uns nicht, Feinde Christi zu werden…“
[Papst Liberius, um 325]
„Das Grundwort des Dogmas ‘wesensgleicher Sohn’ , in dem sich das ganze Zeugnis der alten Konzilien zusammenfassen läßt, überträgt einfach das Faktum des Betens Jesu in die philosophisch-theologische Fachsprache, nichts sonst“
[Ratzinger, 1984]
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#5   Che Guevara   17:28:48 | Donnerstag, 1. März 2007
Arkanum
Bin happy, dass wir uns wieder versönt haben!!!
Kommet alle und freut euch mit mir!
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#4   wsxyz   17:11:03 | Donnerstag, 1. März 2007
@Theophil
das Evangelium fortgesetzt:
EVANGELIUM Matthäus 7, 13-23
Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.
Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
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#3   thaumaturgos   11:02:06 | Donnerstag, 1. März 2007
@schüttel
so arg is den der gute engel-für-50-tage-grün nicht, er hat nur erkannt, dass die dummheit von vielen ganze abteien zu finanzieren vermag
wie sagte er vor einiger zeit auf ndr: „ und vormittags schreib ich eine kleine broschüre, …“
das ist doch einfach herrlich … :-)
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#2   Schüttel   09:06:59 | Donnerstag, 1. März 2007
Wenn die Faszination für die alte Messe
uns Gurus wie Anselm Grün beschert, dann ist etwas faul, dann war schon damals die Eitelkeit wichtiger als die Ehre Gottes.
Was Harald Schmidt gesagt hat, gefällt mehr als die Erinnerungsergüsse des geschäftstüchtigen Psycho-Paters, einer Drewermann- und Willigis Jäger- light Ausgabe.
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#1   Bruder Theophil   08:31:41 | Donnerstag, 1. März 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 7, 7-12
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
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