Die deutsche Bischofskonferenz fällt dem Bischof von Augsburg mitbrüderlich in den Rücken. Doch der bleibt standhaft: Was er gesagt hat, habe er gesagt – und würde es wieder sagen.
Samstag, 3. März 2007 12:11
Heggi: Genoveva
Ich stimme Ihnen absolut zu. Zudem könnte ja der Bischof sein zusätzliches soziales Engagement genau so gut bei der Caritas einbringen, wenn es ihm wirklich darum geht.
Samstag, 3. März 2007 10:48
Genoveva: @freddie schenk: Bischöfe als Rotarier
Lassen wir das – meist unsägliche – Freimaurer-Gerede mal beiseite. Dennoch gibt es meines Erachtens
sehr gute Gründe, warum ein Bischof nicht Rotarier sein sollte:
1. Der Rotary Club hat den Anspruch, als nationen-, institutionenübergreifende Organisation zur Besserung der Welt beizutragen. Die Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis die einzige Institution, die diesen Anspruch im Vollsinn erheben kann: In Jesus Christus und seiner Kirche ist das Reich Gottes auf Erden angebrochen. Ein Bischof sollte nicht den Eindruck erwecken, als brächte er die Kirche partikular in ein solches Anliegen ein.
2. Der Rotary Club hat einen allgemeinen weltanschaulichen Anspruch. Zu diesem gehört es mehr oder weniger ausgesprochen, daß man zur „Besserung der Welt“ religiöse Fragen besser beiseite läßt. Das kann ein Bischof eigentlich nicht unterschreiben.
3. Der einzelne Rotary Club vor Ort ist faktisch ein Zusammenschluß der „Upper Class“ oder solcher Menschen, die das sein möchten. Die Kirche hat ihrem Selbstverständnis nach eine „Option für die Armen“ – da ist einfach ein Widerspruch und ein unguter Beigeschmack.
1. Der Rotary Club hat den Anspruch, als nationen-, institutionenübergreifende Organisation zur Besserung der Welt beizutragen. Die Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis die einzige Institution, die diesen Anspruch im Vollsinn erheben kann: In Jesus Christus und seiner Kirche ist das Reich Gottes auf Erden angebrochen. Ein Bischof sollte nicht den Eindruck erwecken, als brächte er die Kirche partikular in ein solches Anliegen ein.
2. Der Rotary Club hat einen allgemeinen weltanschaulichen Anspruch. Zu diesem gehört es mehr oder weniger ausgesprochen, daß man zur „Besserung der Welt“ religiöse Fragen besser beiseite läßt. Das kann ein Bischof eigentlich nicht unterschreiben.
3. Der einzelne Rotary Club vor Ort ist faktisch ein Zusammenschluß der „Upper Class“ oder solcher Menschen, die das sein möchten. Die Kirche hat ihrem Selbstverständnis nach eine „Option für die Armen“ – da ist einfach ein Widerspruch und ein unguter Beigeschmack.
Samstag, 3. März 2007 01:03
Wolf: Nur mal so…
Würde mich mal interessieren, wieviel seiner Ansicht nach ein Kindergarten/-krippenplatz pro Monat kostet.
Keine Ahnung. Aber der gesunde Menschenverstand allein sagt einem schon, daß ein Kinderkrippen- oder Kindergartenplatz keine 16 000 € im Jahr kosten kann. Dafür könnte man pro Kind ein Kindermädchen engagieren.
Auch ist es für eine Wahlfreiheit keineswegs notwendig daß Mütter die ihre Kinder zuhause selbst aufziehen eine Förderung erhalten, die die Förderung von Kindergrippenplätzen quasi aufwiegt. Wahlfreiheit bedeutet lediglich, daß kein Zwang ausgeübt wird.
Hier geht es doch nur darum eine künstliche erzkonservative Disney-Kitsch Welt zu erschaffen. Daß Frauen zu Hause bleiben kann man mit zwei Mitteln erreichen: Zuckerbrot und Peitsche. Die Peitsche gibt es in Saudi Arabien, sowas kommt hier nicht gut an, jetzt versucht man’s halt mit dem Zuckerbrot. Daß man dafür sozialistische Verhältnisse einführen müsste – wenn kümmert das. Schließlich geht’s um die Ideologie.
Keine Ahnung. Aber der gesunde Menschenverstand allein sagt einem schon, daß ein Kinderkrippen- oder Kindergartenplatz keine 16 000 € im Jahr kosten kann. Dafür könnte man pro Kind ein Kindermädchen engagieren.
Auch ist es für eine Wahlfreiheit keineswegs notwendig daß Mütter die ihre Kinder zuhause selbst aufziehen eine Förderung erhalten, die die Förderung von Kindergrippenplätzen quasi aufwiegt. Wahlfreiheit bedeutet lediglich, daß kein Zwang ausgeübt wird.
Hier geht es doch nur darum eine künstliche erzkonservative Disney-Kitsch Welt zu erschaffen. Daß Frauen zu Hause bleiben kann man mit zwei Mitteln erreichen: Zuckerbrot und Peitsche. Die Peitsche gibt es in Saudi Arabien, sowas kommt hier nicht gut an, jetzt versucht man’s halt mit dem Zuckerbrot. Daß man dafür sozialistische Verhältnisse einführen müsste – wenn kümmert das. Schließlich geht’s um die Ideologie.
Freitag, 2. März 2007 16:31
nonnobisdomine: Sie könnten zwar auch googeln, Herr Schenk, aber bitte:
„In Deutschland gilt der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, als bekanntestes klerikales Mitglied
eines Rotary-Clubs.“ Quelle: http://www.kreuz.net/article.1530.html
„Im Dekret des Hl. Offizium vom 20.12.1950 verbietet die Katholische. Kirche ihren Geistlichen die Mitgliedschaft im Rotary-Club wegen dessen Freimaurerei. Erst im Jahre 1975 hat die Deutsche Bischofskonferenz ihren Geistlichen erlaubt, Mitglied in diesen Freimaurer-Clubs zu sein (persönlicher Brief aus der Nuntiatura Apostolica vom 17.1.1985). Papst Wojtyla wurde dann sogar Ehrenmitglied von Rotary‑International. (Der Spiegel 21/1983) Anmerkung: Kardinal Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist seit seiner Lehrtätigkeit Mitglied im Rotary-Club“ Quelle: http://www.luebeck-kunterbunt.de/seite4/FM-Luegen.htm
„Bekannte Rotarier aus dem deutschsprachigen Raum
…
Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz“
Quelle: http://de.wikipedia.org/…Rotary_International
„Bekannte Rotarier/-innen aus dem deutschsprachigen Raum:
…
der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz Karl Kardinal Lehmann,“ Quelle:
http://www.rc-46.de/cms/servlet/Query?node=1225&lang…
Reicht das? – Übrigens ist der letzte Link der einer Rotarier-Seite.
„Im Dekret des Hl. Offizium vom 20.12.1950 verbietet die Katholische. Kirche ihren Geistlichen die Mitgliedschaft im Rotary-Club wegen dessen Freimaurerei. Erst im Jahre 1975 hat die Deutsche Bischofskonferenz ihren Geistlichen erlaubt, Mitglied in diesen Freimaurer-Clubs zu sein (persönlicher Brief aus der Nuntiatura Apostolica vom 17.1.1985). Papst Wojtyla wurde dann sogar Ehrenmitglied von Rotary‑International. (Der Spiegel 21/1983) Anmerkung: Kardinal Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist seit seiner Lehrtätigkeit Mitglied im Rotary-Club“ Quelle: http://www.luebeck-kunterbunt.de/seite4/FM-Luegen.htm
„Bekannte Rotarier aus dem deutschsprachigen Raum
…
Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz“
Quelle: http://de.wikipedia.org/…Rotary_International
„Bekannte Rotarier/-innen aus dem deutschsprachigen Raum:
…
der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz Karl Kardinal Lehmann,“ Quelle:
http://www.rc-46.de/cms/servlet/Query?node=1225&lang…
Reicht das? – Übrigens ist der letzte Link der einer Rotarier-Seite.
Freitag, 2. März 2007 16:22
Carina: Zu jeder Gelegenheit
Es ist nicht das erste Mal, daß Kard. Lehmann seinem Mitbruder in den Rücken fällt. So wie er glaubte, Bischof Müller öffentlich schelten zu müssen, betätigt er sich jetzt als „Zuchtmeister“ für seinen Mitbruder Mixa. Warum haben die Bischöfe ihn eigentlich noch einmal zum Vorsitzenden gewählt?!
Freitag, 2. März 2007 16:09
Pünktchen: Gespielte Naivität
Wenn Sie offizielle Selbstaussagen links- oder rechtsextremistischer Parteien nehmen, dann finden Sie darin selbstverständlich nichts Verfassungswidriges, Freddie! Erst wenn man die vorherrschenden personellen und organisatorischen Verbandelungen und Engagements und das inoffizielle Binnenleben betrachtet, dann können Zweifel begründet sein. (Das ist ja auch der Grund, warum der Verfassungsschutz dort relativ viele „V-Leute“ einschleust!) Mit den Rotarieren verhält es sich ganz ebenso. Die starke Verbandelung von Rotariern mit dem Freimaurertum ist sehr gut belegt und der Kardinal ist Mitglied in einer solchen Organisation …
Freitag, 2. März 2007 15:59
freddie schenk: @Pünktchen
Zitat aus deinem Link: Die mittlerweile über 100-jährige Idee hinter dem Rotary Club würde man heute
als sozial engagiertes Netzwerk höherer Gesellschaftsschichten bezeichnen (das Rotary-Verfahrenshandbuch
2001 beschreibt eine „Weltgemeinschaft von Berufsleuten“), das sich die Hilfe für andere Menschen und
weltweite Verständigung auf die Fahnen geschrieben hat. Eine „verantwortungsbewusste private, geschäftliche
und öffentliche Betätigung“ soll auf Basis „hoher ethischer Grundlagen“ gefördert werden. Der Wahlspruch
der Rotarier lautet: „Selbstloses Dienen“ (Service above self), was erfahrene Mitglieder wie folgt umschreiben:
„Rotary ist, was wir für andere und unsere Freundschaft tun“. In jedem echten Verein oder Club hilft
man sich gegenseitig. Das ist unter Freunden selbstverständlich und gilt auch für Rotary. Im eigenen
Club Werbung für sich oder seine Firma zu machen, ist jedoch verpönt.
Erstmal erkenne ich darin nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Dem Kardinal deswegen Freimaurertum (oder die Nähe dazu) unterstellen zu wollen, wäre so ähnlich wie wenn man Katholiken den Gang zur Kirche ankreiden würde, weil neben ihnen in den Bänken auch katholische Straftäter sitzen können.
Erstmal erkenne ich darin nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Dem Kardinal deswegen Freimaurertum (oder die Nähe dazu) unterstellen zu wollen, wäre so ähnlich wie wenn man Katholiken den Gang zur Kirche ankreiden würde, weil neben ihnen in den Bänken auch katholische Straftäter sitzen können.
Freitag, 2. März 2007 15:49
Pünktchen: der geforderte Beleg, Freddie!
Durch diesen Artikel der Wikipedia, ist hinreichend belegt, daß Kardinal Lehmann Rotarier und der Rotarier-Orden
personell stark mit der Freimaurerei verbandelt (häufige Doppelmitgliedschaften!) ist:
Zur Zeit der Gründung Rotarys gehörte ein großer Teil der amerikanischen Geschäftsleute einer der zahlreichen maurerischen Vereinigungen an. Die Zugehörigkeit zu beiden Organisationen ist auch heute in den angloamerikanischen Ländern nicht außergewöhnlich und wird weder von den Freimaurern, noch von Rotary International untersagt.“ Zum Zeitpunkt der Gründung des Rotary-Clubs sei „die Verbindung Freimaurer/Rotarier eher die Regel als die Ausnahme gewesen“.
Zur Zeit der Gründung Rotarys gehörte ein großer Teil der amerikanischen Geschäftsleute einer der zahlreichen maurerischen Vereinigungen an. Die Zugehörigkeit zu beiden Organisationen ist auch heute in den angloamerikanischen Ländern nicht außergewöhnlich und wird weder von den Freimaurern, noch von Rotary International untersagt.“ Zum Zeitpunkt der Gründung des Rotary-Clubs sei „die Verbindung Freimaurer/Rotarier eher die Regel als die Ausnahme gewesen“.
Freitag, 2. März 2007 15:42
freddie schenk: Sorry, vertippt!
Zuerst belegst du mal deine „zweifelsfreien Erkenntnisse“, dann reden wir weiter.
Freitag, 2. März 2007 14:24
Nachtlaterne: Lehmann und die Abtreibung
So so, die Berater haben also im Vorfeld gar keine Ahnung wie sich die Mutter entscheiden wird? Wenn die Mutter einen Beratungsschein will und der Beratungsschein legales töten garantiert und ohne Beratungsschein gar nicht gekillt werden darf, dann muss der Berater, der den Schein ausstellt, wissen, dass seine Unterschrift zum töten berechtigt. Von wegen, keine Ahnung! Würde Jesus seine Unterschrift unter einen Schein setzen, der zum killen berechtigt!?? NEIN!!!! Er ist ein Gott des Lebens und nicht des Todes! Beratungsscheinaussteller sind Handlanger des Todes!
Freitag, 2. März 2007 13:39
freddie schenk: nee, nee nonno
Die Zugehörigkeit des Kard. Lehmanns zu Vorfeldorganisationen der Freimaurerei steht außer Zweifel.
Zuerst belebst du mal deine „zweifelsfreien Erkenntnisse“, dann reden wir weiter.
Zuerst belebst du mal deine „zweifelsfreien Erkenntnisse“, dann reden wir weiter.
Freitag, 2. März 2007 13:25
nonnobisdomine: Die Zugehörigkeit des Kard. Lehmanns
zu Vorfeldorganisationen der Freimaurerei steht außer Zweifel.
Aber warum macht sich denn der Bruder Lehmann über seinen Mitbruder Mixa, der auch in einer Vorfeldorganisation der FM ist, lustig und fällt ihm in den Rücken?
Das kann doch nur „Futterneid“ bedeuten.
Oder was denn sonst?
Wiederlegen Sie meine Gedanken, Herr Schenk.
Aber warum macht sich denn der Bruder Lehmann über seinen Mitbruder Mixa, der auch in einer Vorfeldorganisation der FM ist, lustig und fällt ihm in den Rücken?
Das kann doch nur „Futterneid“ bedeuten.
Oder was denn sonst?
Wiederlegen Sie meine Gedanken, Herr Schenk.
Freitag, 2. März 2007 13:05
freddie schenk: @nochmal nonno
Was regst ausgerechnet du dich eigentlich über „Verschwörungstheorien“ auf, wenn du zwei drei postings weiter selbst solche unsinnigen theorien verbreitest, indem du Karl Kardinal Lehmann freimaurerische Gesinnung unterstellst? Wohl zu heiß gebadet heute Morgen, was? Autsch.
Freitag, 2. März 2007 13:00
nonnobisdomine: Es muss natürlich
„uninformiert“ heißen.
Freitag, 2. März 2007 12:58
freddie schenk: @nonno
Gut, dass wir wenigstens mit dir einen Informierten hier haben!
Freitag, 2. März 2007 12:54
Benedikt: @ Nachtlaterne
. Würde Christus selber Beratungsstunden für das Leben abhalten und dann sagen: Meine Tochter, ich habe
Dich nun für das Leben beraten, aber wenn du immer noch meinst töten zu müssen, hier hast du meine
persönliche Unterschrift!
Sie haben gar keine Ahnung vom Beratungswesen. Wie die Frau sich letztendlich entscheiden wird wissen die Berater gar nicht. Die Scheinausstellung bedeutet auch nicht automatisch, dass die Frau nun eine Abtreibungsklinik aufsucht. Sie bestätigt lediglich die Beratung, nichts weiter. Wenn eine Frau abtreiben will, so wird sie kaum nach der Meinung des Kardinals fragen. Die Beratung ermöglichte allerdings, der Frau Alternativen aufzuzeigen. Diese Beratung wird nun von pro familia durchgeführt -Sie können sich sicher denken, wem damit besser gedient ist
Sie haben gar keine Ahnung vom Beratungswesen. Wie die Frau sich letztendlich entscheiden wird wissen die Berater gar nicht. Die Scheinausstellung bedeutet auch nicht automatisch, dass die Frau nun eine Abtreibungsklinik aufsucht. Sie bestätigt lediglich die Beratung, nichts weiter. Wenn eine Frau abtreiben will, so wird sie kaum nach der Meinung des Kardinals fragen. Die Beratung ermöglichte allerdings, der Frau Alternativen aufzuzeigen. Diese Beratung wird nun von pro familia durchgeführt -Sie können sich sicher denken, wem damit besser gedient ist
Freitag, 2. März 2007 12:47
nonnobisdomine: @ freddie schenk
Oh Sie uninvormierter Mensch.
Freitag, 2. März 2007 12:45
freddie schenk: @Isidor
Uns fehlen solche Bischöfe wie Johannes Dyba und Kardinal von Galen. Diese würden in diesem zum Himmel
„stinkenden“ ETWAS ordentlich aufräumen.
Ach was, Dyba würde also ordentlich aufräumen in der deutschen kath. Kirche? Wie kommst du denn darauf? Natürlich, zu Lebzeiten ist der Herr Bischof durch seinen Erzkonservativen Auffassungen aufgefallenm, hat viel rumgepoltert, aber dass er etwa in der Bischofskonferenz aufgeräumt hätte, davon is mir jedenfalls nix bekannt.
Ach was, Dyba würde also ordentlich aufräumen in der deutschen kath. Kirche? Wie kommst du denn darauf? Natürlich, zu Lebzeiten ist der Herr Bischof durch seinen Erzkonservativen Auffassungen aufgefallenm, hat viel rumgepoltert, aber dass er etwa in der Bischofskonferenz aufgeräumt hätte, davon is mir jedenfalls nix bekannt.
Freitag, 2. März 2007 12:39
nonnobisdomine: Dieses grinsende Face des Bischofs von Mainz,
auch „Vorsitzender der DBK“ genannt,
…
spricht für sich. Das spricht Bände.
Römisch-katholisch ist dieser Mensch nicht mehr. Kann er für seine Katholizität eigentlich noch Beweise vorbringen?
Nein. Er kann es nicht. Er gehört ja auch in den Dunstkreis der Freimaurerei.
Mixa vmtl. auch. Aber warum fällt dann Br… über seinen Mitbruder Br… her?
Fragen über Fragen, die sich da türmen. Aber für mich nur Fragen. An Verschwörungstheorien beteilige ich mich nicht.
…
spricht für sich. Das spricht Bände.
Römisch-katholisch ist dieser Mensch nicht mehr. Kann er für seine Katholizität eigentlich noch Beweise vorbringen?
Nein. Er kann es nicht. Er gehört ja auch in den Dunstkreis der Freimaurerei.
Mixa vmtl. auch. Aber warum fällt dann Br… über seinen Mitbruder Br… her?
Fragen über Fragen, die sich da türmen. Aber für mich nur Fragen. An Verschwörungstheorien beteilige ich mich nicht.
Freitag, 2. März 2007 12:12
Heggi: Der gute Wolf…
glaubt offensichtlich, Kindergartenbeiträge und auch die für Kinderkrippen seien kostendeckend. Tatsächlich leistet der Steuerzahler den größten Beitrag. Das ist im Prinzip aber nicht zu beanstanden und ist im Sozialstaat systemkonform. Nicht unähnlich ist es bei den Theaterkarten und beim Museumseintritt. Die müßten bei Kostendeckung eigentlich das ca. Dreifache kosten. Ist aber nicht so, da der Staat in der Kulturförderung eine wesenliche gesamtgesellschaftliche Gestaltungsaugfgabe sieht. Bei Büchereien, Schwimmbädern und, und … ist es ebenfalls ganz ähnlich.
Freitag, 2. März 2007 11:30
Isidor: Herr kardinal Lehmann ist die „Lampe“ der „deutsch-katholischen“ Kirche – allerdings ohne Öl
Das der „deutsch-katholischen“ Kirche solch ein Kardinal (er wurde ja verspätet – wahrscheinlich auf
Druck nachernannt als Kardinal) vorsteht, der auch bereits in einer vierten und nach römischem Dekret
„unerlaubten“ Wiederwahlphase „residiert“) vorsteht, drückt den Zustand der ehemals „römisch-katholischen“
Kirche in Deutschland aus.
Uns fehlen solche Bischöfe wie Johannes Dyba und Kardinal von Galen. Diese würden in diesem zum Himmel „stinkenden“ ETWAS ordentlich aufräumen.
Betet besonders für die Bischöfe, auch wenn sie noch so schlechte Schauspieler sind.
Uns fehlen solche Bischöfe wie Johannes Dyba und Kardinal von Galen. Diese würden in diesem zum Himmel „stinkenden“ ETWAS ordentlich aufräumen.
Betet besonders für die Bischöfe, auch wenn sie noch so schlechte Schauspieler sind.
Freitag, 2. März 2007 09:38
Hacki: @dieser Lehmann zeigts mal wieder:
Ja kein deutliches Wort zu den „Rotarierbrüdern“!
Salbungsvolles Theologengeschwätz ist Kollaboration mit dem Feind.
Gegen traditionsorientierte Katholiken kann dieser antichristlich gesinnte Kardinal dagegen sehr rigoros vorgehen, nicht nur im Wort, sogar in der Tat!
Salbungsvolles Theologengeschwätz ist Kollaboration mit dem Feind.
Gegen traditionsorientierte Katholiken kann dieser antichristlich gesinnte Kardinal dagegen sehr rigoros vorgehen, nicht nur im Wort, sogar in der Tat!
Freitag, 2. März 2007 07:33
monti: Der Wolf
ist ja vielleicht ein Ignorant…
Würde mich mal interessieren, wieviel seiner Ansicht nach ein Kindergarten/-krippenplatz pro Monat kostet.
Und wieso werden die seiner Meinung nach privat finanziert (s. weiter u.) ?
Bei uns diend hauptsächlich die Gemeinden die Träger der Kindergärten, also die öffentliche Hand.
Würde mich mal interessieren, wieviel seiner Ansicht nach ein Kindergarten/-krippenplatz pro Monat kostet.
Und wieso werden die seiner Meinung nach privat finanziert (s. weiter u.) ?
Bei uns diend hauptsächlich die Gemeinden die Träger der Kindergärten, also die öffentliche Hand.
Freitag, 2. März 2007 06:09
Nachtlaterne: Lehmann und die Kinder
Kardinal Lehmann hat nie ein Problem damit gehabt Jesus Christus selber, der doch auch in jedem ungeborenen Kinde lebt, per Todesschein vernichten und entsortgen zu lassen. Würde Christus selber Beratungsstunden für das Leben abhalten und dann sagen: Meine Tochter, ich habe Dich nun für das Leben beraten, aber wenn du immer noch meinst töten zu müssen, hier hast du meine persönliche Unterschrift! Was für ein Wahnsinn muss in diesem ach so humanen, liberalen und toeranten Kardinalsgehirn hausen. AMEN
Freitag, 2. März 2007 01:24
Rodolfo Panetta: Bischof Mixa hat einfach recht.
So einfach ist das. Basta!
Freitag, 2. März 2007 00:01
Heggi: Wolf…
Neben der Geld- und Finanzierungsfrage gibt es ja auch noch die Überlegung, ob man Müttern, die aus innerer Überzeugung ihre Mutterrolle in vollem Umfang wahrnehmen wollen, Chancengleichheit durch Wahlfreiheit gibt. Warum sollen diese Mütter schlechter gestellt werden, als die, die sich in vielen Fällen als preiswerte Arbeitskräfte verdingen müssen?
Freitag, 2. März 2007 00:00
Benedikt: Schädlich für die Kirche?
Warum sollte Mixas Wortwahl schädlich für die Kirche sein? Ein bißchen anecken wird man als Bischof ja wohl noch dürfen. Oder dürfen sie heutzutage nur noch freundlich grinsend der politschen Grundüberzeugung der Gesellschaft applaudieren?
Donnerstag, 1. März 2007 23:37
Wolf: @ Vorposter
Laschet (NRW-Familien- und Jugendminister, der voll hinter Ursula von der Leyen steht) beziffert die Kosten
für einen Krippenplatz pro Jahr auf mindestens 16000 Euro, d.h. über 1300 Euro im Monat!
Wie genau kommt man denn auf derart abstruse Zahlen?
Wie kann sich da überhaupt jemand einen Kinderkrippenplatz, geschweige denn einen Kindergartenplatz leisten?
Wenn Sie jeder Mutter so viel zahlen, daß sie nicht mehr arbeiten muss, wo ist da der Unterschied zur DDR?
Hier geht es nur darum mit Umverteilungen eine Lebenswirklichkeit zu schaffen, die ansonsten nicht machbar wäre. Sowas nennt man Sozialismus.
Übrigens hätte ich gar nichts gegen Sozialismus, nur wenn dann richtig.
So wie hier vorgeschlagen ist es schlicht nicht finanzierbar.
Wie genau kommt man denn auf derart abstruse Zahlen?
Wie kann sich da überhaupt jemand einen Kinderkrippenplatz, geschweige denn einen Kindergartenplatz leisten?
Wenn Sie jeder Mutter so viel zahlen, daß sie nicht mehr arbeiten muss, wo ist da der Unterschied zur DDR?
Hier geht es nur darum mit Umverteilungen eine Lebenswirklichkeit zu schaffen, die ansonsten nicht machbar wäre. Sowas nennt man Sozialismus.
Übrigens hätte ich gar nichts gegen Sozialismus, nur wenn dann richtig.
So wie hier vorgeschlagen ist es schlicht nicht finanzierbar.
Donnerstag, 1. März 2007 23:33
st.georg: bravo lehmann!
mixas wortwahl ist schädlich für die kirche und der sache um die es geht völlig unangemessen – und wer christiansen gesehen hat, weiss, dass bischof mixa weltmeister im zurückrudern ist…peinlich, uninformiert und unpassend – dank an die deutsche bischofskonferenz!
Donnerstag, 1. März 2007 23:31
Heggi: Wolf…
Nach einem längeren Telefonat melde ich mich wieder. Auch wenn mir eine Staffelung des Kindergeldes nach Einkommen bis hin zur Nichtzahlung bei hohen einlommen lieber wäre, ist das aus verfassungsrechtlichen Gründen zumindest derzeit- nicht durchzusetzen. Ein sog. „Müttergeld“ (oder auch Erziehungsgeld – man kann das nennen, wie man will) wäre eine andere Leistung als das Kindergeld. Als ich gestern Abend die Argumente der gutsituierten Zeitjournalistin ihre Sorgen um die „berufliche Verwirklichung“ der Frauen im WDR hörte, hatte sie wohl vor allen Dingen die ihrer Schicht und die der Besser-Gestellten im Kopf (dazu zähle ich selbst noch eine MTA etc), aber nicht die, die in Fabriken am Fließband und sonst wo unter ähnlichen ermüdenden Bedingungen arbeiten müssen. Mir geht es um die Wahlfreiheit dieser Frauen. Und ich fand es sehr beruhigend, daß auch Eva Herrmann daran dachte.
Donnerstag, 1. März 2007 23:25
Guiseppe: Kinderkrippen extrem teuer
Wolf: „Eine Kindergrippe ist schlicht und ergreifend wesentlich billiger.“
Falsch. Laschet (NRW-Familien- und Jugendminister, der voll hinter Ursula von der Leyen steht) beziffert die Kosten für einen Krippenplatz pro Jahr auf mindestens 16000 Euro, d.h. über 1300 Euro im Monat! Warum können Eltern nicht selbst entscheiden, wie sie dieses Geld investieren? Das wäre echte Wahlfreiheit.
Wolf: „ …daß gerade Katholiken (natürlich neben Osama bin Laden), außer Haß nicht viel mehr anzubieten haben“
Sie wissen offensichtlich nicht was Sie da schreiben? Sind wir Katholiken denn wirklich alle soooooo schlimm?
Wolf (zu Heggi): „… daß Ihre Frau es nicht nötig hat zu arbeiten“.
Arbeitet eine Frau, die sich selbst um Haushalt und Kinder kümmert, etwa nicht?
Falsch. Laschet (NRW-Familien- und Jugendminister, der voll hinter Ursula von der Leyen steht) beziffert die Kosten für einen Krippenplatz pro Jahr auf mindestens 16000 Euro, d.h. über 1300 Euro im Monat! Warum können Eltern nicht selbst entscheiden, wie sie dieses Geld investieren? Das wäre echte Wahlfreiheit.
Wolf: „ …daß gerade Katholiken (natürlich neben Osama bin Laden), außer Haß nicht viel mehr anzubieten haben“
Sie wissen offensichtlich nicht was Sie da schreiben? Sind wir Katholiken denn wirklich alle soooooo schlimm?
Wolf (zu Heggi): „… daß Ihre Frau es nicht nötig hat zu arbeiten“.
Arbeitet eine Frau, die sich selbst um Haushalt und Kinder kümmert, etwa nicht?
Donnerstag, 1. März 2007 23:19
Schüttel: Wieso „Messer im Rücken“?
Die beleidigende und für einen Bischof beschämende Wortwahl des eitlen Rotariers Mixas hätte viel härter kritisiert werden müssen. Mixa muss Lehmann auf den Knieen danken, dass ihn der Sprecher seiner Mitbrüder nicht noch härter angepackt hat.
Donnerstag, 1. März 2007 23:18
Guiseppe: Mixa hat auch in der Wortwahl recht!
Ich finde nicht, daß Lehmann, wie kreuz.net polemisch behauptet, Mixa in den Rücken fällt, nur weil
er Mixas Wort „Gebärmaschine“ kritisiert. Über Stil kann man immer streiten, aber in der Familienpolitik
stimmen Lehmann und Mixa im großen und ganzen überein.
Wolf: „Was genau kritisiert dieser Bischof eigentlich?“
Mixa kritisiert, daß die Familienpolitik der Union-SPD die Mütter zu Gebärmaschinen degradiert. Damit beleidigt Mixa niemanden, schon gar nicht die Mütter. Warum „zu Gebärmaschinen degradiert“? Nicht zum Wohl von Mutter und Kind ist eine Politik, die einerseits Krippenplätze bezahlt (teilweise durch Einfrieren des Kindergeldes und Reduzierung der Kinderfreibeträge), damit eine Mutter schnell nach der Geburt des Kindes wieder als billige und brav steuerzahlende Arbeitskraft für die Wirtschaft zur Verfügung steht, andererseits Mütter, die ihre Kinder selbst betreuen und erziehen, dafür aber nicht entlohnt, obwohl von dieser Arbeit der Mutter (wer kann diese Arbeit den besser verrichten als sie?) Staat und Gesellschaft profitieren. Um das demografische Problem zu lösen, müssen Mütter die künftigen Rentenbeitrags- und Steuerzahler gebären, aber möglichst bald als Wirtschaftskraft wieder zur Verfügung stehen. Sie soll also den Kleinstkindern schnell wieder weggenommen werden. Mütter werden so zur menschlichen Ressource degradiert, eben „Gebärmaschinen“. „Ich belohne die eine Wahl (Krippenplatz), und bestrafe die andere Wahl (Selbst erziehen) ist keine Wahlfreiheit.
Wolf: „Was genau kritisiert dieser Bischof eigentlich?“
Mixa kritisiert, daß die Familienpolitik der Union-SPD die Mütter zu Gebärmaschinen degradiert. Damit beleidigt Mixa niemanden, schon gar nicht die Mütter. Warum „zu Gebärmaschinen degradiert“? Nicht zum Wohl von Mutter und Kind ist eine Politik, die einerseits Krippenplätze bezahlt (teilweise durch Einfrieren des Kindergeldes und Reduzierung der Kinderfreibeträge), damit eine Mutter schnell nach der Geburt des Kindes wieder als billige und brav steuerzahlende Arbeitskraft für die Wirtschaft zur Verfügung steht, andererseits Mütter, die ihre Kinder selbst betreuen und erziehen, dafür aber nicht entlohnt, obwohl von dieser Arbeit der Mutter (wer kann diese Arbeit den besser verrichten als sie?) Staat und Gesellschaft profitieren. Um das demografische Problem zu lösen, müssen Mütter die künftigen Rentenbeitrags- und Steuerzahler gebären, aber möglichst bald als Wirtschaftskraft wieder zur Verfügung stehen. Sie soll also den Kleinstkindern schnell wieder weggenommen werden. Mütter werden so zur menschlichen Ressource degradiert, eben „Gebärmaschinen“. „Ich belohne die eine Wahl (Krippenplatz), und bestrafe die andere Wahl (Selbst erziehen) ist keine Wahlfreiheit.
Donnerstag, 1. März 2007 22:47
Wolf: @ Heggi
Ich persönlich gebe mein Geld aber lieber für meine EIGENEN Kinder aus!
Kindergartenplätze werden PRIVAT finaniziert. Basta!
Wenn Kindergeld schon Gleichmacherei ist, was ist denn dann bitte schön ein „Mütter-Gehalt“?
Kindergartenplätze werden PRIVAT finaniziert. Basta!
Wenn Kindergeld schon Gleichmacherei ist, was ist denn dann bitte schön ein „Mütter-Gehalt“?
Donnerstag, 1. März 2007 22:43
Heggi: Lieber Wolf,
wenn Sie mich kennen würden, würden Sie gewiß nicht von Sozialismus reden. Aber sonst haben Sie nicht
viel Ahnung oder besser: Sie sind ein wenig arglos. In einer volkswirtschaftlichen Gesamtschau eines Kindergartenplatzes
(Grundstückskosten, Erstellungskosten, lfd. Verzinsung, Unterhaltung, Abschreibung, Peronalkosten – um
nur einige Kosten zu nennen) kommen Sie sehr leicht auf so hohe Kosten. Bei den Krippenplätzen ist es
nicht unähnlich. Und da ist es völlig wurscht, ob Staat oder freier Träger. Der Staat subventioniert
zudem freie Träger.
Im übrigen ist es so, daß Kindergeld eher nach Sozialismus (Gleichmacherei von Arm und Reich) riecht. Beim Kindergarten und wohl auch bei den Krippenplätzen gibt es Staffelungen nach Einkommen.
Ein persönliches Wort: Ich zahle gern Steuern. Wenn ich nämlich viel Steuern zahle, verdiene ich auch viel. Sie wissen ja bestimmt, daß es einen Höchststeuersatz gibt.
Im übrigen ist es so, daß Kindergeld eher nach Sozialismus (Gleichmacherei von Arm und Reich) riecht. Beim Kindergarten und wohl auch bei den Krippenplätzen gibt es Staffelungen nach Einkommen.
Ein persönliches Wort: Ich zahle gern Steuern. Wenn ich nämlich viel Steuern zahle, verdiene ich auch viel. Sie wissen ja bestimmt, daß es einen Höchststeuersatz gibt.
Donnerstag, 1. März 2007 22:43
Wolf: Herr Mayer
Sind Sie sicher, daß Sie sich ausreichend informiert haben?
Was ist denn mit Kindergeld? Was mit Familiengeld?
Ist es die Pflicht des Staates den Einzelnen vor allen Unnanehmlichkeiten des Lebens zu schützen?
Zahlt der Staat jeder Mutter so viel Geld, daß sie nicht nur ihr Kind einkleiden und ernährnen kann (wie es heute der Fall ist), sondern darüber hinaus auch noch selbst nicht mehr arbeiten muß, dann ist das ideologisch gesehen eine Form von Sozialismus. Schlicht aber ergreifend.
Denn ohne massive (!!!) Umverteilungen wird sich ein solches System nicht finanzieren lassen.
Was ist denn mit Kindergeld? Was mit Familiengeld?
Ist es die Pflicht des Staates den Einzelnen vor allen Unnanehmlichkeiten des Lebens zu schützen?
Zahlt der Staat jeder Mutter so viel Geld, daß sie nicht nur ihr Kind einkleiden und ernährnen kann (wie es heute der Fall ist), sondern darüber hinaus auch noch selbst nicht mehr arbeiten muß, dann ist das ideologisch gesehen eine Form von Sozialismus. Schlicht aber ergreifend.
Denn ohne massive (!!!) Umverteilungen wird sich ein solches System nicht finanzieren lassen.
Donnerstag, 1. März 2007 22:35
HarroMeyer: Harro Meyer
Enorme Beträge werden in das System der Kindertagesstätten investiert. Diejenigen, welche ihre Kinder selber aufziehen wollen, erhalten nichts. Den Familien wird mittels der Steuergesetzgebung ihre Finanzierung entzogen. Da wird auf kaltem Wege unserer christlichen Kultur der marxistische Stempel aufgesetzt. Und viele halten das noch für fortschrittlich.
Donnerstag, 1. März 2007 22:28
Wolf: @ Heggi
Wo ist denn der Unterschied zwischen Ihrem Löungsvorschlag und Sozialismus?
Schon allein der gesunde Menschenverstand sagt einem, daß ein Kindergartenplatz keine 1600 DM kosten kann. Mal abgesehen davon, daß Kindergartenplätze nicht vom Staat bezahlt werden und auch nicht garantiert werden.
Schon heute zahlt der Staat Arbeitslosengeld 1 und 2 Empfängern, sowie Rentnern eine Menge Geld.
Wenn er in Zukunft auch noch jede Aldi Angestellte durchfüttern soll, dann ist der Staatsbankrott (a la DDR) nur noch eine Frage von Stunden.
Schon allein der gesunde Menschenverstand sagt einem, daß ein Kindergartenplatz keine 1600 DM kosten kann. Mal abgesehen davon, daß Kindergartenplätze nicht vom Staat bezahlt werden und auch nicht garantiert werden.
Schon heute zahlt der Staat Arbeitslosengeld 1 und 2 Empfängern, sowie Rentnern eine Menge Geld.
Wenn er in Zukunft auch noch jede Aldi Angestellte durchfüttern soll, dann ist der Staatsbankrott (a la DDR) nur noch eine Frage von Stunden.
Donnerstag, 1. März 2007 22:20
HarroMeyer: Gebärmaschinen?
Naja, Mon.Lehmann ist ja schon bei der Endlösung der Babyfrage durch die Beliebigkeit seiner Meinung aufgefallen.
Donnerstag, 1. März 2007 22:20
Heggi: Wolf…
Ihre Frage, wer soll das bezahlen, könnten Sie genauso gut auf das Kindergeld übertragen. Kindergeld
kriegen alle – die Milliardäre Aldi wie der Arzt, der Bauarbeiter oder der Hartz IV-Empfänger. Hier
geht alles nach dem Gieskannenprinzip. Haben Sie etwas dagegen? Wenn nein, dann ist so etwas wie ein „Müttergeld“
auch möglich.
Vor ca. 20 Jahren hat man einmal ausgerechnet, was ein Kindergartenplatz kostet. Unter Berücksichtigung aller Investitions- und Unterhaltskosten kam man damals bereits auf rund 1600 DM pro Kind. Der Kindergarten- beitrag belief sich damals auf durchschnittlich auf etwa 200 DM pro Kind. Wieviel hat hier der Steuerzahler zugeschustert. Rein rechnerisch hätte man jeder Mutter auch 1000 DM oder mehr auszahlen können. Dann wäre es für den Staat ein Nullsummenspiel gewesen.
Das Problem ist anders: Sehr viele Mütter müssen arbeiten gehen, weil das Geld des Ehemannes einfach zum Leben nicht ausreicht. Das weiß jeder. Aber ebenso vielen Müttern bleibt als Alternative nur, eine Arbeit anzunehmen, die nicht sehr qualifiziert ist und nicht gerade erfüllend ist, wie z.B. bei Aldi, oder bei einem Putzunternehmen oder in einem Büro oder als Verkäuferin. Diesen und ähnlichen Tätigkeiten müssen statistisch die meisten Frauen nachgehen. Wie wäre es diesen Frauen, die statt in diesen Jobs zu arbeiten, lieber ihre Kinder bis zum 3. Lebensjahr zu Hause erziehen wollen, gleich zu behandeln, also ihre gesamtgesellschaftliche Leistung zu Hause ebenfalls zu vergüten?
Vor ca. 20 Jahren hat man einmal ausgerechnet, was ein Kindergartenplatz kostet. Unter Berücksichtigung aller Investitions- und Unterhaltskosten kam man damals bereits auf rund 1600 DM pro Kind. Der Kindergarten- beitrag belief sich damals auf durchschnittlich auf etwa 200 DM pro Kind. Wieviel hat hier der Steuerzahler zugeschustert. Rein rechnerisch hätte man jeder Mutter auch 1000 DM oder mehr auszahlen können. Dann wäre es für den Staat ein Nullsummenspiel gewesen.
Das Problem ist anders: Sehr viele Mütter müssen arbeiten gehen, weil das Geld des Ehemannes einfach zum Leben nicht ausreicht. Das weiß jeder. Aber ebenso vielen Müttern bleibt als Alternative nur, eine Arbeit anzunehmen, die nicht sehr qualifiziert ist und nicht gerade erfüllend ist, wie z.B. bei Aldi, oder bei einem Putzunternehmen oder in einem Büro oder als Verkäuferin. Diesen und ähnlichen Tätigkeiten müssen statistisch die meisten Frauen nachgehen. Wie wäre es diesen Frauen, die statt in diesen Jobs zu arbeiten, lieber ihre Kinder bis zum 3. Lebensjahr zu Hause erziehen wollen, gleich zu behandeln, also ihre gesamtgesellschaftliche Leistung zu Hause ebenfalls zu vergüten?
Donnerstag, 1. März 2007 21:54
Wolf: @ Heggi
Wer finanziert denn ihr „Mütter-Gehalt“?
Der Steuerzahler? Wie viel wollen Sie einer Mutter denn so monatlich zahlen?
500 € ? 800 € ? Oder wie viel?
Eine Kindergrippe ist schlicht und ergreifend wesentlich billiger.
Wahlfreiheit ist vorhanden. Zumindest teilweise. Die Frau eines Arztes mit netto 10 000 € im Monat wird nicht gezwungen ihre Kinder in eine Grippe zu geben und gemeinsam mit Bauarbeiter Söhnen und Töchtern aufwachsen zu lassen! Das wäre ja noch schöner!
Worüber regen Sie sich also auf?
Bestimmt verdienen Sie so gut, daß Ihre Frau es nicht nötig hat zu arbeiten. Freuen Sie sich anstatt Haß auf weniger privilegierte zu verbreiten, so wie es der O-Weih Bischof Mixa tut! Eine Zeugungsmaschine auf Standby!
Der Steuerzahler? Wie viel wollen Sie einer Mutter denn so monatlich zahlen?
500 € ? 800 € ? Oder wie viel?
Eine Kindergrippe ist schlicht und ergreifend wesentlich billiger.
Wahlfreiheit ist vorhanden. Zumindest teilweise. Die Frau eines Arztes mit netto 10 000 € im Monat wird nicht gezwungen ihre Kinder in eine Grippe zu geben und gemeinsam mit Bauarbeiter Söhnen und Töchtern aufwachsen zu lassen! Das wäre ja noch schöner!
Worüber regen Sie sich also auf?
Bestimmt verdienen Sie so gut, daß Ihre Frau es nicht nötig hat zu arbeiten. Freuen Sie sich anstatt Haß auf weniger privilegierte zu verbreiten, so wie es der O-Weih Bischof Mixa tut! Eine Zeugungsmaschine auf Standby!
Donnerstag, 1. März 2007 21:51
bonifatius: Paroli
Ich bewunder Bischof Mixa, daß er dem häßlichen Zeitgeist Paroli bietet. Ich denke an meine Liebe Mutter
und Großmütter, wie diese sich in Liebe aufgeopfert haben. Und was haben sie sich vom Mund abgespart,
um uns zu unterstützen, ein Gespühr für den, der nitchts oder wenig hatte, zu wecken. Warum hat die
CSU/CDU jahrzehnte lang nichts unternommen, den Eltern für ihre Kinder eine faire finanzielle Unterszützung
zukommen zu lassen. „Nein, wir können es uns nicht leisten, mehr Kinder zu haben: Kleidung, Wohnung,
Ausbildung, Sport und so weiter wären für uns unbezahlbar“. Das hörte ich von Frauen im Gespräch mit
meiner Mutter immer wieder.
Stocknarrisch werde ich immer wieder, wenn von der Frau v. der L. gesprochen wird. Sie habe 5 oder noch mehr Kinder groß gezogen. Dieses ewige Geschwätz. Sie hatte genug Geld, um Erzieherinnen zu bezahlen. Und wie steht es mit unserer Kanzlerin aus dem sozialistischen Paradies? „Die DDR kann gar nicht so schlecht gewesen sein. Jhr macht uns ja alls nach“, so ein aus Dresden stammender Tierarzt…
Nun für Notfälle oder alleinerziehende Mütter, die Geld verdienen müssen, ist die öffentliche „Kinderaufzucht“ vielleicht ein Notnagel. Aber sie sollten nicht besser gestellt werden, als Mütter, die z.B. aus Sorge und Liebe zum Kind solange zu Haus bleiben wollen bis die Kindergartenzeit beginnt. Und das wollte H.H. Bischof Mixa den blinden politischen Entscheidungsträgern sowie den vom egoistischen Zeitgeist geprägten Selbstverwirklicherinnen sagen!
Stocknarrisch werde ich immer wieder, wenn von der Frau v. der L. gesprochen wird. Sie habe 5 oder noch mehr Kinder groß gezogen. Dieses ewige Geschwätz. Sie hatte genug Geld, um Erzieherinnen zu bezahlen. Und wie steht es mit unserer Kanzlerin aus dem sozialistischen Paradies? „Die DDR kann gar nicht so schlecht gewesen sein. Jhr macht uns ja alls nach“, so ein aus Dresden stammender Tierarzt…
Nun für Notfälle oder alleinerziehende Mütter, die Geld verdienen müssen, ist die öffentliche „Kinderaufzucht“ vielleicht ein Notnagel. Aber sie sollten nicht besser gestellt werden, als Mütter, die z.B. aus Sorge und Liebe zum Kind solange zu Haus bleiben wollen bis die Kindergartenzeit beginnt. Und das wollte H.H. Bischof Mixa den blinden politischen Entscheidungsträgern sowie den vom egoistischen Zeitgeist geprägten Selbstverwirklicherinnen sagen!
Donnerstag, 1. März 2007 21:46
Heggi: Wolf…
Sie haben die Diskussion scheinbar nicht verfolgt. Eva Herrmann hat das im WDR gestern Abend erneut auf den Punkt gebracht: Es geht um eine Wahlfreiheit. Warum wird die Kindererziehung einer Mutter zu Hause nicht ebenso gefördert, wie die Mutter, die z.B. aus Karrieregründen ihre Kinder in einer Krippe unterbringen will. Außerdem gibt es Mütter, die ebenfalls für die Kindererziehung lieber zu Hause blieben, als zum Beispiel für 1000 € einen Monat bei Aldi an der Kasse zu sitzen. Aber es gibt noch viele andere Gründe, die gegen diese Krippenerziehung sprechen.
Donnerstag, 1. März 2007 21:32
Wolf: I don’t understand!
Was genau kristisiert dieser Bischof eingentlich?
Er sagt er sei für Wahlfreiheit. Wo ist die denn nicht gegeben?
Wer kann mir erklären warum eine Einzelhandelskauffrau die mit einem LKW Fahrer verheiratet ist und für die 600 € Miete im Monat mit arbeiten muß eine Gebärmaschine ist, die Frau eines Arztes aber von derlei Beleidigungen verschont bleibt?
Warum dürfen nur Katholiken zu Kraftausdrücken wie „Babycaust“, „schlimmer als Holocaust“ oder „Gebärmaschine“ greifen ohne den sozialen oder sonstigen Frieden in diesem Land zu gefährden?
Gegen sachliche Kritik hat niemand was, aber manchmal hat man den Eindruck, daß gerade Katholiken (natürlich neben Osama bin Laden), außer Haß nicht viel mehr anzubieten haben.
Er sagt er sei für Wahlfreiheit. Wo ist die denn nicht gegeben?
Wer kann mir erklären warum eine Einzelhandelskauffrau die mit einem LKW Fahrer verheiratet ist und für die 600 € Miete im Monat mit arbeiten muß eine Gebärmaschine ist, die Frau eines Arztes aber von derlei Beleidigungen verschont bleibt?
Warum dürfen nur Katholiken zu Kraftausdrücken wie „Babycaust“, „schlimmer als Holocaust“ oder „Gebärmaschine“ greifen ohne den sozialen oder sonstigen Frieden in diesem Land zu gefährden?
Gegen sachliche Kritik hat niemand was, aber manchmal hat man den Eindruck, daß gerade Katholiken (natürlich neben Osama bin Laden), außer Haß nicht viel mehr anzubieten haben.
Donnerstag, 1. März 2007 21:26
Heggi: makakema
Na, ein wenig ist Bischof Mixa doch zurück gerudert, wenn man dem Bericht der Tagespost glauben darf. Wer die Argumentation des politische Frauenzimmers, der ehemaligen SPD-Justizministerin gestern im WDR-Talk „Hart aber fair“ mit verfolgt hat, wird erahnen können, wohin diese ideologisierte Familienpolitik uns noch führt wird. Es geht um die Lufthoheit über den Kinderbetten… Meines Erachtens kann die Kirche gar nicht scharf genug reagieren. Ein neuer Kulturkampf ist zwar unangnehm, aber aus ihm würde die Kirche gestärkt hervorgehen. Um im übrigen: Bankrott gegangen sind in den letzten 2000 Jahren die jeweiligen politischen Systeme. Die Kirche ist dagegen noch immer da!
Donnerstag, 1. März 2007 18:26
makakema: @Guiseppe
Was denn sonst. Was richtig ist, muß ein Bischof auch sagen. Und Mixa ist zu bewundern. Endlich mal ein Bischof, der nicht gleich zurückrudert, wenn ihm der Wind ins Gesicht weht.
Donnerstag, 1. März 2007 16:48
Guiseppe: Kardinal Lehmann stimmt Bischof Mixa in der Sache voll zu …
… wie in der „Tagespost“ (Würzburg) am Dienstag, 27.02.07 zu lesen war:
http://www.die-tagespost.com/…v/archiv_tabelle.asp?suche=Lehmann&…
http://www.die-tagespost.com/…v/archiv_tabelle.asp?suche=Lehmann&…
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