Die deutsche Bischofskonferenz fällt dem Bischof von Augsburg mitbrüderlich in den Rücken. Doch der bleibt standhaft: Was er gesagt hat, habe er gesagt – und würde es wieder sagen.
(kreuz.net) Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, rügte den Augsburger
Bischof Walter Mixa für seine Äußerungen zur deutschen Familienpolitik.
Die öffentliche Schelte erschien
in der Regionalzeitung ‘Augsburger Allgemeine Zeitung’.
Der Kardinal äußerte seine Kritik am Donnerstag
nach einer Sitzung des Ständigen Rates der deutschen Bischofskonferenz, die im Heiligen Land abgehalten
wurde.
Kardinal Lehmann hält die angeblich drastische Wortwahl des Augsburger Bischofs für den falschen
Weg:
„Bischof Mixa hätte stärker berücksichtigen müssen, daß viele Eltern keine Angehörigen in
der Nähe haben und auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen sind“ – tadelte der Kirchenfürst.
Salomonisch
ergänzte er, daß die Kritik des Augsburger Bischofs die ungenügende Familienpolitik der Christdemokraten
„aufgedeckt und angeschärft“ habe.
Die „Gebärmaschinen“ wieder verwenden
Bischof Mixa selber verteidigte
seine Aussagen. Er sprach am Mittwoch mit der ‘Augsburger Allgemeinen Zeitung’.
Die Formulierung, „Gebärmaschinen“
würde er wieder verwenden.
Er habe die Sorge, seine Bedenken würden „anders formuliert nicht ernst
genommen werden“. In seinem Kontext sei der Begriff eine „sehr bedenkenswerte Herausforderung“.
Bischof
Mixa hatte am 22. Februar gewarnt, daß Mütter, die angeregt würden, ihr Kind gleich nach der Geburt
wegzugeben, zu „Gebärmaschinen“ degradiert würden.
Auch im jüngsten Interview betonte er, daß es
ihm lediglich um die „Wahlfreiheit“ für die Kindererziehung gehe:
„Um Aufmerksamkeit zu erzielen, ist
es manchmal notwendig, ein provozierendes Wort zu wählen.“
In 80 Prozent der Zuschriften hat Mons. Mixa
für seine klaren Worte Zustimmung erfahren.
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47 Lesermeinungen
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Genoveva Ich stimme Ihnen absolut zu. Zudem könnte ja der Bischof sein zusätzliches soziales Engagement
genau so gut bei der Caritas einbringen, wenn es ihm wirklich darum geht.
@freddie schenk: Bischöfe als Rotarier Lassen wir das – meist unsägliche – Freimaurer-Gerede mal beiseite.
Dennoch gibt es meines Erachtens sehr gute Gründe, warum ein Bischof nicht Rotarier sein sollte: 1. Der
Rotary Club hat den Anspruch, als nationen-, institutionenübergreifende Organisation zur Besserung der
Welt beizutragen. Die Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis die einzige Institution, die diesen Anspruch
im Vollsinn erheben kann: In Jesus Christus und seiner Kirche ist das Reich Gottes auf Erden angebrochen.
Ein Bischof sollte nicht den Eindruck erwecken, als brächte er die Kirche partikular in ein solches Anliegen
ein. 2. Der Rotary Club hat einen allgemeinen weltanschaulichen Anspruch. Zu diesem gehört es mehr oder
weniger ausgesprochen, daß man zur „Besserung der Welt“ religiöse Fragen besser beiseite läßt. Das
kann ein Bischof eigentlich nicht unterschreiben. 3. Der einzelne Rotary Club vor Ort ist faktisch ein
Zusammenschluß der „Upper Class“ oder solcher Menschen, die das sein möchten. Die Kirche hat ihrem Selbstverständnis
nach eine „Option für die Armen“ – da ist einfach ein Widerspruch und ein unguter Beigeschmack.
Nur mal so… Würde mich mal interessieren, wieviel seiner Ansicht nach ein Kindergarten/-krippenplatz
pro Monat kostet. Keine Ahnung. Aber der gesunde Menschenverstand allein sagt einem schon, daß ein Kinderkrippen-
oder Kindergartenplatz keine 16 000 € im Jahr kosten kann. Dafür könnte man pro Kind ein Kindermädchen
engagieren. Auch ist es für eine Wahlfreiheit keineswegs notwendig daß Mütter die ihre Kinder zuhause
selbst aufziehen eine Förderung erhalten, die die Förderung von Kindergrippenplätzen quasi aufwiegt.
Wahlfreiheit bedeutet lediglich, daß kein Zwang ausgeübt wird. Hier geht es doch nur darum eine künstliche
erzkonservative Disney-Kitsch Welt zu erschaffen. Daß Frauen zu Hause bleiben kann man mit zwei Mitteln
erreichen: Zuckerbrot und Peitsche. Die Peitsche gibt es in Saudi Arabien, sowas kommt hier nicht gut
an, jetzt versucht man’s halt mit dem Zuckerbrot. Daß man dafür sozialistische Verhältnisse einführen
müsste – wenn kümmert das. Schließlich geht’s um die Ideologie.
Sie könnten zwar auch googeln, Herr Schenk, aber bitte: „In Deutschland gilt der Bischof von Mainz, Karl
Kardinal Lehmann, als bekanntestes klerikales Mitglied eines Rotary-Clubs.“ Quelle: www.kreuz.net/article.1530.html
„Im Dekret des Hl. Offizium vom 20.12.1950 verbietet die Katholische. Kirche ihren Geistlichen die Mitgliedschaft
im Rotary-Club wegen dessen Freimaurerei. Erst im Jahre 1975 hat die Deutsche Bischofskonferenz ihren
Geistlichen erlaubt, Mitglied in diesen Freimaurer-Clubs zu sein (persönlicher Brief aus der Nuntiatura
Apostolica vom 17.1.1985). Papst Wojtyla wurde dann sogar Ehrenmitglied von Rotary-International. (Der
Spiegel 21/1983) Anmerkung: Kardinal Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist seit
seiner Lehrtätigkeit Mitglied im Rotary-Club“ Quelle: www.luebeck-kunterbunt.de/seite4/FM-Luegen.htm
„Bekannte Rotarier aus dem deutschsprachigen Raum … Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz und Bischof von Mainz“ Quelle: de.wikipedia.org/…Rotary_International „Bekannte Rotarier/-innen
aus dem deutschsprachigen Raum: … der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz
Karl Kardinal Lehmann,“ Quelle: www.rc-46.de/cms/servlet/Query?node=1225&lang… Reicht das? – Übrigens
ist der letzte Link der einer Rotarier-Seite.
Zu jeder Gelegenheit Es ist nicht das erste Mal, daß Kard. Lehmann seinem Mitbruder in den Rücken fällt.
So wie er glaubte, Bischof Müller öffentlich schelten zu müssen, betätigt er sich jetzt als „Zuchtmeister“
für seinen Mitbruder Mixa. Warum haben die Bischöfe ihn eigentlich noch einmal zum Vorsitzenden gewählt?!
Gespielte Naivität Wenn Sie offizielle Selbstaussagen links- oder rechtsextremistischer Parteien nehmen,
dann finden Sie darin selbstverständlich nichts Verfassungswidriges, Freddie! Erst wenn man die vorherrschenden
personellen und organisatorischen Verbandelungen und Engagements und das inoffizielle Binnenleben betrachtet,
dann können Zweifel begründet sein. (Das ist ja auch der Grund, warum der Verfassungsschutz dort relativ
viele „V-Leute“ einschleust!) Mit den Rotarieren verhält es sich ganz ebenso. Die starke Verbandelung
von Rotariern mit dem Freimaurertum ist sehr gut belegt und der Kardinal ist Mitglied in einer solchen
Organisation …
@Pünktchen Zitat aus deinem Link: Die mittlerweile über 100-jährige Idee hinter dem Rotary Club würde
man heute als sozial engagiertes Netzwerk höherer Gesellschaftsschichten bezeichnen (das Rotary-Verfahrenshandbuch
2001 beschreibt eine „Weltgemeinschaft von Berufsleuten“), das sich die Hilfe für andere Menschen und
weltweite Verständigung auf die Fahnen geschrieben hat. Eine „verantwortungsbewusste private, geschäftliche
und öffentliche Betätigung“ soll auf Basis „hoher ethischer Grundlagen“ gefördert werden. Der Wahlspruch
der Rotarier lautet: „Selbstloses Dienen“ (Service above self), was erfahrene Mitglieder wie folgt umschreiben:
„Rotary ist, was wir für andere und unsere Freundschaft tun“. In jedem echten Verein oder Club hilft
man sich gegenseitig. Das ist unter Freunden selbstverständlich und gilt auch für Rotary. Im eigenen
Club Werbung für sich oder seine Firma zu machen, ist jedoch verpönt. Erstmal erkenne ich darin nichts
Verwerfliches, im Gegenteil. Dem Kardinal deswegen Freimaurertum (oder die Nähe dazu) unterstellen zu
wollen, wäre so ähnlich wie wenn man Katholiken den Gang zur Kirche ankreiden würde, weil neben ihnen
in den Bänken auch katholische Straftäter sitzen können.
der geforderte Beleg, Freddie! Durch diesen de.wikipedia.org/…Rotary_International Artikel der Wikipedia,
ist hinreichend belegt, daß Kardinal Lehmann Rotarier und der Rotarier-Orden personell stark mit der
Freimaurerei verbandelt (häufige Doppelmitgliedschaften!) ist: Zur Zeit der Gründung Rotarys gehörte
ein großer Teil der amerikanischen Geschäftsleute einer der zahlreichen maurerischen Vereinigungen an.
Die Zugehörigkeit zu beiden Organisationen ist auch heute in den angloamerikanischen Ländern nicht außergewöhnlich
und wird weder von den Freimaurern, noch von Rotary International untersagt.“ Zum Zeitpunkt der Gründung
des Rotary-Clubs sei „die Verbindung Freimaurer/Rotarier eher die Regel als die Ausnahme gewesen“.
Lehmann und die Abtreibung So so, die Berater haben also im Vorfeld gar keine Ahnung wie sich die Mutter
entscheiden wird? Wenn die Mutter einen Beratungsschein will und der Beratungsschein legales töten garantiert
und ohne Beratungsschein gar nicht gekillt werden darf, dann muss der Berater, der den Schein ausstellt,
wissen, dass seine Unterschrift zum töten berechtigt. Von wegen, keine Ahnung! Würde Jesus seine Unterschrift
unter einen Schein setzen, der zum killen berechtigt!?? NEIN!!!! Er ist ein Gott des Lebens und nicht
des Todes! Beratungsscheinaussteller sind Handlanger des Todes!
nee, nee nonno Die Zugehörigkeit des Kard. Lehmanns zu Vorfeldorganisationen der Freimaurerei steht außer
Zweifel. Zuerst belebst du mal deine „zweifelsfreien Erkenntnisse“, dann reden wir weiter.
Die Zugehörigkeit des Kard. Lehmanns zu Vorfeldorganisationen der Freimaurerei steht außer Zweifel.
Aber warum macht sich denn der Bruder Lehmann über seinen Mitbruder Mixa, der auch in einer Vorfeldorganisation
der FM ist, lustig und fällt ihm in den Rücken? Das kann doch nur „Futterneid“ bedeuten. Oder was denn
sonst? Wiederlegen Sie meine Gedanken, Herr Schenk.
@nochmal nonno Was regst ausgerechnet du dich eigentlich über „Verschwörungstheorien“ auf, wenn du zwei
drei postings weiter selbst solche unsinnigen theorien verbreitest, indem du Karl Kardinal Lehmann freimaurerische
Gesinnung unterstellst? Wohl zu heiß gebadet heute Morgen, was? Autsch.
@ Nachtlaterne . Würde Christus selber Beratungsstunden für das Leben abhalten und dann sagen: Meine
Tochter, ich habe Dich nun für das Leben beraten, aber wenn du immer noch meinst töten zu müssen, hier
hast du meine persönliche Unterschrift! Sie haben gar keine Ahnung vom Beratungswesen. Wie die Frau sich
letztendlich entscheiden wird wissen die Berater gar nicht. Die Scheinausstellung bedeutet auch nicht
automatisch, dass die Frau nun eine Abtreibungsklinik aufsucht. Sie bestätigt lediglich die Beratung,
nichts weiter. Wenn eine Frau abtreiben will, so wird sie kaum nach der Meinung des Kardinals fragen.
Die Beratung ermöglichte allerdings, der Frau Alternativen aufzuzeigen. Diese Beratung wird nun von pro
familia durchgeführt -Sie können sich sicher denken, wem damit besser gedient ist
@Isidor Uns fehlen solche Bischöfe wie Johannes Dyba und Kardinal von Galen. Diese würden in diesem
zum Himmel „stinkenden“ ETWAS ordentlich aufräumen. Ach was, Dyba würde also ordentlich aufräumen in
der deutschen kath. Kirche? Wie kommst du denn darauf? Natürlich, zu Lebzeiten ist der Herr Bischof durch
seinen Erzkonservativen Auffassungen aufgefallenm, hat viel rumgepoltert, aber dass er etwa in der Bischofskonferenz
aufgeräumt hätte, davon is mir jedenfalls nix bekannt.
Dieses grinsende Face des Bischofs von Mainz, auch „Vorsitzender der DBK“ genannt, … spricht für sich.
Das spricht Bände. Römisch-katholisch ist dieser Mensch nicht mehr. Kann er für seine Katholizität
eigentlich noch Beweise vorbringen? Nein. Er kann es nicht. Er gehört ja auch in den Dunstkreis der Freimaurerei.
Mixa vmtl. auch. Aber warum fällt dann Br… über seinen Mitbruder Br… her? Fragen über Fragen, die
sich da türmen. Aber für mich nur Fragen. An Verschwörungstheorien beteilige ich mich nicht.
Der gute Wolf… glaubt offensichtlich, Kindergartenbeiträge und auch die für Kinderkrippen seien kostendeckend.
Tatsächlich leistet der Steuerzahler den größten Beitrag. Das ist im Prinzip aber nicht zu beanstanden
und ist im Sozialstaat systemkonform. Nicht unähnlich ist es bei den Theaterkarten und beim Museumseintritt.
Die müßten bei Kostendeckung eigentlich das ca. Dreifache kosten. Ist aber nicht so, da der Staat in
der Kulturförderung eine wesenliche gesamtgesellschaftliche Gestaltungsaugfgabe sieht. Bei Büchereien,
Schwimmbädern und, und … ist es ebenfalls ganz ähnlich.
Herr kardinal Lehmann ist die „Lampe“ der „deutsch-katholischen“ Kirche – allerdings ohne Öl Das der
„deutsch-katholischen“ Kirche solch ein Kardinal (er wurde ja verspätet – wahrscheinlich auf Druck nachernannt
als Kardinal) vorsteht, der auch bereits in einer vierten und nach römischem Dekret „unerlaubten“ Wiederwahlphase
„residiert“) vorsteht, drückt den Zustand der ehemals „römisch-katholischen“ Kirche in Deutschland aus.
Uns fehlen solche Bischöfe wie Johannes Dyba und Kardinal von Galen. Diese würden in diesem zum Himmel
„stinkenden“ ETWAS ordentlich aufräumen. Betet besonders für die Bischöfe, auch wenn sie noch so schlechte
Schauspieler sind.
@dieser Lehmann zeigts mal wieder: Ja kein deutliches Wort zu den „Rotarierbrüdern“! Salbungsvolles Theologengeschwätz
ist Kollaboration mit dem Feind. Gegen traditionsorientierte Katholiken kann dieser antichristlich gesinnte
Kardinal dagegen sehr rigoros vorgehen, nicht nur im Wort, sogar in der Tat!
Der Wolf ist ja vielleicht ein Ignorant… Würde mich mal interessieren, wieviel seiner Ansicht nach
ein Kindergarten/-krippenplatz pro Monat kostet. Und wieso werden die seiner Meinung nach privat finanziert
(s. weiter u.) ? Bei uns diend hauptsächlich die Gemeinden die Träger der Kindergärten, also die öffentliche
Hand.
Lehmann und die Kinder Kardinal Lehmann hat nie ein Problem damit gehabt Jesus Christus selber, der doch
auch in jedem ungeborenen Kinde lebt, per Todesschein vernichten und entsortgen zu lassen. Würde Christus
selber Beratungsstunden für das Leben abhalten und dann sagen: Meine Tochter, ich habe Dich nun für
das Leben beraten, aber wenn du immer noch meinst töten zu müssen, hier hast du meine persönliche Unterschrift!
Was für ein Wahnsinn muss in diesem ach so humanen, liberalen und toeranten Kardinalsgehirn hausen. AMEN
Wolf… Neben der Geld- und Finanzierungsfrage gibt es ja auch noch die Überlegung, ob man Müttern,
die aus innerer Überzeugung ihre Mutterrolle in vollem Umfang wahrnehmen wollen, Chancengleichheit durch
Wahlfreiheit gibt. Warum sollen diese Mütter schlechter gestellt werden, als die, die sich in vielen
Fällen als preiswerte Arbeitskräfte verdingen müssen?
Schädlich für die Kirche? Warum sollte Mixas Wortwahl schädlich für die Kirche sein? Ein bißchen
anecken wird man als Bischof ja wohl noch dürfen. Oder dürfen sie heutzutage nur noch freundlich grinsend
der politschen Grundüberzeugung der Gesellschaft applaudieren?
@ Vorposter Laschet (NRW-Familien- und Jugendminister, der voll hinter Ursula von der Leyen steht) beziffert
die Kosten für einen Krippenplatz pro Jahr auf mindestens 16000 Euro, d.h. über 1300 Euro im Monat!
Wie genau kommt man denn auf derart abstruse Zahlen? Wie kann sich da überhaupt jemand einen Kinderkrippenplatz,
geschweige denn einen Kindergartenplatz leisten? Wenn Sie jeder Mutter so viel zahlen, daß sie nicht
mehr arbeiten muss, wo ist da der Unterschied zur DDR? Hier geht es nur darum mit Umverteilungen eine
Lebenswirklichkeit zu schaffen, die ansonsten nicht machbar wäre. Sowas nennt man Sozialismus. Übrigens
hätte ich gar nichts gegen Sozialismus, nur wenn dann richtig. So wie hier vorgeschlagen ist es schlicht
nicht finanzierbar.
bravo lehmann! mixas wortwahl ist schädlich für die kirche und der sache um die es geht völlig unangemessen –
und wer christiansen gesehen hat, weiss, dass bischof mixa weltmeister im zurückrudern ist…peinlich,
uninformiert und unpassend – dank an die deutsche bischofskonferenz!
Wolf… Nach einem längeren Telefonat melde ich mich wieder. Auch wenn mir eine Staffelung des Kindergeldes
nach Einkommen bis hin zur Nichtzahlung bei hohen einlommen lieber wäre, ist das aus verfassungsrechtlichen
Gründen zumindest derzeit- nicht durchzusetzen. Ein sog. „Müttergeld“ (oder auch Erziehungsgeld – man
kann das nennen, wie man will) wäre eine andere Leistung als das Kindergeld. Als ich gestern Abend die
Argumente der gutsituierten Zeitjournalistin ihre Sorgen um die „berufliche Verwirklichung“ der Frauen
im WDR hörte, hatte sie wohl vor allen Dingen die ihrer Schicht und die der Besser-Gestellten im Kopf
(dazu zähle ich selbst noch eine MTA etc), aber nicht die, die in Fabriken am Fließband und sonst wo
unter ähnlichen ermüdenden Bedingungen arbeiten müssen. Mir geht es um die Wahlfreiheit dieser Frauen.
Und ich fand es sehr beruhigend, daß auch Eva Herrmann daran dachte.
Kinderkrippen extrem teuer Wolf: „Eine Kindergrippe ist schlicht und ergreifend wesentlich billiger.“
Falsch. Laschet (NRW-Familien- und Jugendminister, der voll hinter Ursula von der Leyen steht) beziffert
die Kosten für einen Krippenplatz pro Jahr auf mindestens 16000 Euro, d.h. über 1300 Euro im Monat!
Warum können Eltern nicht selbst entscheiden, wie sie dieses Geld investieren? Das wäre echte Wahlfreiheit.
Wolf: „ …daß gerade Katholiken (natürlich neben Osama bin Laden), außer Haß nicht viel mehr anzubieten
haben“ Sie wissen offensichtlich nicht was Sie da schreiben? Sind wir Katholiken denn wirklich alle soooooo
schlimm? Wolf (zu Heggi): „… daß Ihre Frau es nicht nötig hat zu arbeiten“. Arbeitet eine Frau, die
sich selbst um Haushalt und Kinder kümmert, etwa nicht?
Wieso „Messer im Rücken“? Die beleidigende und für einen Bischof beschämende Wortwahl des eitlen Rotariers
Mixas hätte viel härter kritisiert werden müssen. Mixa muss Lehmann auf den Knieen danken, dass ihn
der Sprecher seiner Mitbrüder nicht noch härter angepackt hat.
Mixa hat auch in der Wortwahl recht! Ich finde nicht, daß Lehmann, wie kreuz.net polemisch behauptet,
Mixa in den Rücken fällt, nur weil er Mixas Wort „Gebärmaschine“ kritisiert. Über Stil kann man immer
streiten, aber in der Familienpolitik stimmen Lehmann und Mixa im großen und ganzen überein. Wolf: „Was
genau kritisiert dieser Bischof eigentlich?“ Mixa kritisiert, daß die Familienpolitik der Union-SPD die
Mütter zu Gebärmaschinen degradiert. Damit beleidigt Mixa niemanden, schon gar nicht die Mütter. Warum
„zu Gebärmaschinen degradiert“? Nicht zum Wohl von Mutter und Kind ist eine Politik, die einerseits Krippenplätze
bezahlt (teilweise durch Einfrieren des Kindergeldes und Reduzierung der Kinderfreibeträge), damit eine
Mutter schnell nach der Geburt des Kindes wieder als billige und brav steuerzahlende Arbeitskraft für
die Wirtschaft zur Verfügung steht, andererseits Mütter, die ihre Kinder selbst betreuen und erziehen,
dafür aber nicht entlohnt, obwohl von dieser Arbeit der Mutter (wer kann diese Arbeit den besser verrichten
als sie?) Staat und Gesellschaft profitieren. Um das demografische Problem zu lösen, müssen Mütter
die künftigen Rentenbeitrags- und Steuerzahler gebären, aber möglichst bald als Wirtschaftskraft wieder
zur Verfügung stehen. Sie soll also den Kleinstkindern schnell wieder weggenommen werden. Mütter werden
so zur menschlichen Ressource degradiert, eben „Gebärmaschinen“. „Ich belohne die eine Wahl (Krippenplatz),
und bestrafe die andere Wahl (Selbst erziehen) ist keine Wahlfreiheit.
@ Heggi Ich persönlich gebe mein Geld aber lieber für meine EIGENEN Kinder aus! Kindergartenplätze
werden PRIVAT finaniziert. Basta! Wenn Kindergeld schon Gleichmacherei ist, was ist denn dann bitte schön
ein „Mütter-Gehalt“?
Lieber Wolf, wenn Sie mich kennen würden, würden Sie gewiß nicht von Sozialismus reden. Aber sonst
haben Sie nicht viel Ahnung oder besser: Sie sind ein wenig arglos. In einer volkswirtschaftlichen Gesamtschau
eines Kindergartenplatzes (Grundstückskosten, Erstellungskosten, lfd. Verzinsung, Unterhaltung, Abschreibung,
Peronalkosten – um nur einige Kosten zu nennen) kommen Sie sehr leicht auf so hohe Kosten. Bei den Krippenplätzen
ist es nicht unähnlich. Und da ist es völlig wurscht, ob Staat oder freier Träger. Der Staat subventioniert
zudem freie Träger. Im übrigen ist es so, daß Kindergeld eher nach Sozialismus (Gleichmacherei von
Arm und Reich) riecht. Beim Kindergarten und wohl auch bei den Krippenplätzen gibt es Staffelungen nach
Einkommen. Ein persönliches Wort: Ich zahle gern Steuern. Wenn ich nämlich viel Steuern zahle, verdiene
ich auch viel. Sie wissen ja bestimmt, daß es einen Höchststeuersatz gibt.
Herr Mayer Sind Sie sicher, daß Sie sich ausreichend informiert haben? Was ist denn mit Kindergeld? Was
mit Familiengeld? Ist es die Pflicht des Staates den Einzelnen vor allen Unnanehmlichkeiten des Lebens
zu schützen? Zahlt der Staat jeder Mutter so viel Geld, daß sie nicht nur ihr Kind einkleiden und ernährnen
kann (wie es heute der Fall ist), sondern darüber hinaus auch noch selbst nicht mehr arbeiten muß, dann
ist das ideologisch gesehen eine Form von Sozialismus. Schlicht aber ergreifend. Denn ohne massive (!!!)
Umverteilungen wird sich ein solches System nicht finanzieren lassen.
#11 HarroMeyer † 22:35:00 | Donnerstag, 1. März 2007
Harro Meyer Enorme Beträge werden in das System der Kindertagesstätten investiert. Diejenigen, welche
ihre Kinder selber aufziehen wollen, erhalten nichts. Den Familien wird mittels der Steuergesetzgebung
ihre Finanzierung entzogen. Da wird auf kaltem Wege unserer christlichen Kultur der marxistische Stempel
aufgesetzt. Und viele halten das noch für fortschrittlich.
@ Heggi Wo ist denn der Unterschied zwischen Ihrem Löungsvorschlag und Sozialismus? Schon allein der
gesunde Menschenverstand sagt einem, daß ein Kindergartenplatz keine 1600 DM kosten kann. Mal abgesehen
davon, daß Kindergartenplätze nicht vom Staat bezahlt werden und auch nicht garantiert werden. Schon
heute zahlt der Staat Arbeitslosengeld 1 und 2 Empfängern, sowie Rentnern eine Menge Geld. Wenn er in
Zukunft auch noch jede Aldi Angestellte durchfüttern soll, dann ist der Staatsbankrott (a la DDR) nur
noch eine Frage von Stunden.
Wolf… Ihre Frage, wer soll das bezahlen, könnten Sie genauso gut auf das Kindergeld übertragen. Kindergeld
kriegen alle – die Milliardäre Aldi wie der Arzt, der Bauarbeiter oder der Hartz IV-Empfänger. Hier
geht alles nach dem Gieskannenprinzip. Haben Sie etwas dagegen? Wenn nein, dann ist so etwas wie ein „Müttergeld“
auch möglich. Vor ca. 20 Jahren hat man einmal ausgerechnet, was ein Kindergartenplatz kostet. Unter
Berücksichtigung aller Investitions- und Unterhaltskosten kam man damals bereits auf rund 1600 DM pro
Kind. Der Kindergarten- beitrag belief sich damals auf durchschnittlich auf etwa 200 DM pro Kind. Wieviel
hat hier der Steuerzahler zugeschustert. Rein rechnerisch hätte man jeder Mutter auch 1000 DM oder mehr
auszahlen können. Dann wäre es für den Staat ein Nullsummenspiel gewesen. Das Problem ist anders: Sehr
viele Mütter müssen arbeiten gehen, weil das Geld des Ehemannes einfach zum Leben nicht ausreicht. Das
weiß jeder. Aber ebenso vielen Müttern bleibt als Alternative nur, eine Arbeit anzunehmen, die nicht
sehr qualifiziert ist und nicht gerade erfüllend ist, wie z.B. bei Aldi, oder bei einem Putzunternehmen
oder in einem Büro oder als Verkäuferin. Diesen und ähnlichen Tätigkeiten müssen statistisch die
meisten Frauen nachgehen. Wie wäre es diesen Frauen, die statt in diesen Jobs zu arbeiten, lieber ihre
Kinder bis zum 3. Lebensjahr zu Hause erziehen wollen, gleich zu behandeln, also ihre gesamtgesellschaftliche
Leistung zu Hause ebenfalls zu vergüten?
@ Heggi Wer finanziert denn ihr „Mütter-Gehalt“? Der Steuerzahler? Wie viel wollen Sie einer Mutter denn
so monatlich zahlen? 500 € ? 800 € ? Oder wie viel? Eine Kindergrippe ist schlicht und ergreifend
wesentlich billiger. Wahlfreiheit ist vorhanden. Zumindest teilweise. Die Frau eines Arztes mit netto
10 000 € im Monat wird nicht gezwungen ihre Kinder in eine Grippe zu geben und gemeinsam mit Bauarbeiter
Söhnen und Töchtern aufwachsen zu lassen! Das wäre ja noch schöner! Worüber regen Sie sich also auf?
Bestimmt verdienen Sie so gut, daß Ihre Frau es nicht nötig hat zu arbeiten. Freuen Sie sich anstatt
Haß auf weniger privilegierte zu verbreiten, so wie es der O-Weih Bischof Mixa tut! Eine Zeugungsmaschine
auf Standby!
Paroli Ich bewunder Bischof Mixa, daß er dem häßlichen Zeitgeist Paroli bietet. Ich denke an meine
Liebe Mutter und Großmütter, wie diese sich in Liebe aufgeopfert haben. Und was haben sie sich vom Mund
abgespart, um uns zu unterstützen, ein Gespühr für den, der nitchts oder wenig hatte, zu wecken. Warum
hat die CSU/CDU jahrzehnte lang nichts unternommen, den Eltern für ihre Kinder eine faire finanzielle
Unterszützung zukommen zu lassen. „Nein, wir können es uns nicht leisten, mehr Kinder zu haben: Kleidung,
Wohnung, Ausbildung, Sport und so weiter wären für uns unbezahlbar“. Das hörte ich von Frauen im Gespräch
mit meiner Mutter immer wieder. Stocknarrisch werde ich immer wieder, wenn von der Frau v. der L. gesprochen
wird. Sie habe 5 oder noch mehr Kinder groß gezogen. Dieses ewige Geschwätz. Sie hatte genug Geld, um
Erzieherinnen zu bezahlen. Und wie steht es mit unserer Kanzlerin aus dem sozialistischen Paradies? „Die
DDR kann gar nicht so schlecht gewesen sein. Jhr macht uns ja alls nach“, so ein aus Dresden stammender
Tierarzt… Nun für Notfälle oder alleinerziehende Mütter, die Geld verdienen müssen, ist die öffentliche
„Kinderaufzucht“ vielleicht ein Notnagel. Aber sie sollten nicht besser gestellt werden, als Mütter,
die z.B. aus Sorge und Liebe zum Kind solange zu Haus bleiben wollen bis die Kindergartenzeit beginnt.
Und das wollte H.H. Bischof Mixa den blinden politischen Entscheidungsträgern sowie den vom egoistischen
Zeitgeist geprägten Selbstverwirklicherinnen sagen!
Wolf… Sie haben die Diskussion scheinbar nicht verfolgt. Eva Herrmann hat das im WDR gestern Abend erneut
auf den Punkt gebracht: Es geht um eine Wahlfreiheit. Warum wird die Kindererziehung einer Mutter zu Hause
nicht ebenso gefördert, wie die Mutter, die z.B. aus Karrieregründen ihre Kinder in einer Krippe unterbringen
will. Außerdem gibt es Mütter, die ebenfalls für die Kindererziehung lieber zu Hause blieben, als zum
Beispiel für 1000 € einen Monat bei Aldi an der Kasse zu sitzen. Aber es gibt noch viele andere Gründe,
die gegen diese Krippenerziehung sprechen.
I don’t understand! Was genau kristisiert dieser Bischof eingentlich? Er sagt er sei für Wahlfreiheit.
Wo ist die denn nicht gegeben? Wer kann mir erklären warum eine Einzelhandelskauffrau die mit einem LKW
Fahrer verheiratet ist und für die 600 € Miete im Monat mit arbeiten muß eine Gebärmaschine ist,
die Frau eines Arztes aber von derlei Beleidigungen verschont bleibt? Warum dürfen nur Katholiken zu
Kraftausdrücken wie „Babycaust“, „schlimmer als Holocaust“ oder „Gebärmaschine“ greifen ohne den sozialen
oder sonstigen Frieden in diesem Land zu gefährden? Gegen sachliche Kritik hat niemand was, aber manchmal
hat man den Eindruck, daß gerade Katholiken (natürlich neben Osama bin Laden), außer Haß nicht viel
mehr anzubieten haben.
makakema Na, ein wenig ist Bischof Mixa doch zurück gerudert, wenn man dem Bericht der Tagespost glauben
darf. Wer die Argumentation des politische Frauenzimmers, der ehemaligen SPD-Justizministerin gestern
im WDR-Talk „Hart aber fair“ mit verfolgt hat, wird erahnen können, wohin diese ideologisierte Familienpolitik
uns noch führt wird. Es geht um die Lufthoheit über den Kinderbetten… Meines Erachtens kann die Kirche
gar nicht scharf genug reagieren. Ein neuer Kulturkampf ist zwar unangnehm, aber aus ihm würde die Kirche
gestärkt hervorgehen. Um im übrigen: Bankrott gegangen sind in den letzten 2000 Jahren die jeweiligen
politischen Systeme. Die Kirche ist dagegen noch immer da!
@Guiseppe Was denn sonst. Was richtig ist, muß ein Bischof auch sagen. Und Mixa ist zu bewundern. Endlich
mal ein Bischof, der nicht gleich zurückrudert, wenn ihm der Wind ins Gesicht weht.