Piusbruderschaft
Fest in der Hand des Feindes
In der Pariser Innenstadt gibt es eine große Kirche, die sich die Traditionalisten seit den 70er Jahren mit Gewalt unter den Nagel gerissen haben. Kürzlich wurde dort gefeiert.
Hauptaltar von St. Nicolas du Chardonnet
Hauptaltar von St. Nicolas du Chardonnet
© stnicolas-chardonnet.net
(kreuz.net, Paris) Die große Pariser Innenstadtkirche St. Nicolas du Chardonnet ist seit dreißig Jahren in der Hand der Traditionalisten.

Zu diesem Jubiläum fanden am 17. und 18. Februar Feierlichkeiten statt. Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Mons. Bernard Fellay, zelebrierte zum Anlaß in der Kirche ein Pontifikalamt.

Die Kirche St. Nicolas du Chardonnet stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert. In ihrer heutigen Form wurde sie um 1700 errichtet.

Sie befindet sich im 5. Bezirk im Quartier Saint Victor.

St. Nicolas du Chardonnet
Pariser Innenstadtkirche St. Nicolas du ChardonnetBeichtstuhl in St. Nicolas du ChardonnetProzession der Pfarrei durch Paris am Fest Maria Himmelfahrt

St. Nicolas du Chardonnet ist gegenwärtig die einzige Pariser Kirche der Piusbruderschaft. Unter der Woche werden dort drei und am Sonntag fünf Heilige Messen zelebriert.

An Sonntagen versammeln sich im Gotteshaus jeweils etwa 5.000 Gläubige.

Die Geschichte der Kirchenbesetzung

In den 70er Jahren bat der Pariser Diözesanpriester Mons. François Ducaud-Bourget den damaligen liberalen Erzbischof von Paris, François Kardinal Marty († 1994), neunmal, er möge die Kirche als Gotteshaus zur Verfügung stellen, in dem ausschließlich der Alte Ritus zelebriert werde.

Der Kardinal ignorierte die Bitte.

Darum schritt der Monsignore am 27. Februar 1977 zur Tat. Zusammen mit Gläubigen und den beiden Priestern Hw. Louis Coache und Hw. Vincent Serralda stürmte er das Gotteshaus und setzte den bisherigen Pfarrer vor die Türe.

Mons. Ducaud-Bourget installierte sich danach als neuer Pfarrer. Er starb 1984 im 86. Lebensjahr.

Ein Jahr zuvor bat er die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in der Person von Pater Philippe Laguérie, einen Nachfolger zu stellen.

Pater Laguérie wirkte in der Kirche von 1984 bis 1997. Inzwischen ist er aus der Piusbruderschaft ausgetreten und hat in Bordeaux das Institut vom Guten Hirten errichtet.

Seit der Besetzung harren die Traditionalisten in der Kirche aus, obwohl die Erzdiözese Paris einen gerichtlichen Ausweisungsbefehl erlangt hat. Die Erzdiözese hat allerdings nie auf dessen Ausführung bestanden.

Als Vermittler setzte ein Pariser Gericht den bekannten katholischen Schriftsteller Jean Guitton († 1999) ein. Dieser befürchtete öffentliche Unruhen im Fall, daß die Traditionalisten polizeilich aus der Kirche vertrieben würden.

Die alten Gotteshäuser in Frankreich sind seit der Enteignung der Kirche Eigentum des Staates und dürfen von der Kirche lediglich benützt werden.

Zudem wäre die Kirche für die Erzdiözese Paris eher eine Belastung, weil die Anzahl der praktizierenden Katholiken in der Stadt sehr rückläufig ist.

Erzbischof Vingt-Trois warnt vor einer „Spaltung“

Zum jüngsten Jubiläum der Kirchenbesetzung veröffentlichte der Erzbischof von Paris, Mons. Andre Vingt-Trois, eine allgemein gehaltene Stellungnahme.

Der Erzbischof erinnert an die illegale Besetzung der Kirche von 1977 und an die unerlaubten Bischofsweihen von 1988: „Die Spaltung bleibt.“

Mons. Vingt-Trois bedauerte, daß viele Gläubige diesen „Bruch“ ignorieren würden. Er fragt sich, ob die Katholiken in der Kirche St. Nicolas du Chardonnet nicht von den dortigen Klerikern „ausgenützt“ würden.

Der Erzbischof erwähnte auch die Indultmessen von Paris. Sein Vorgänger, Jean-Marie Kardinal Lustiger, habe in drei Pfarrkirchen eine Alte Messe erlaubt.

Bischof Fellay: „Heroischer Akt“

Bischof Fellay verteidigte die Besetzung der Kirche in seiner Predigt vom 18. Februar als „heroischen Akt“. Das berichtete die linkskatholische Tageszeitung ‘La Croix’.

Die Traditionalisten hätten aus einer Notlage heraus gehandelt und den Glauben vor jenen Bischöfen und Priestern bewahrt, durch die das kirchliche Leben seit dem Zweiten Vatikanum „erstickt“ werde.

Mons. Fellay kritisierte auch den ehemaligen Pfarrer von St. Nicolas de Chardonet, Pater Philipp Laguerie, ohne ihn namentlich zu nennen.

Mons. Fellay erklärte ferner, daß eine Freigabe der Alten Messe durch den Papst zwar ein „erster notwendige Schritt“ sei, der aber noch „absolut nichts“ ändern würde.

Als ungelöste Fragen nannte der Generalobere unter anderem den Ökumenismus, die Religionsfreiheit und die Zerstörung der persönlichen und hierarchischen Autorität.

Werbematerial

Zum 30jährigen Jubiläum der Besetzung produzierte die Piusbruderschaft auch einen 70minütigen Film.

Auf einer dafür eingerichteten Homepage ist ein kurzer Ausschnitt online verfügbar.
      
67 Lesermeinungen
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#68   Benedikt   22:20:32 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Malachias
Auch gegenüber der Sockenpuppe Ihres Accounts wird die FSSPX eher nicht auf Ihre Hirngespinst eingehen.
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#66   Stephanus   01:17:16 | Dienstag, 6. März 2007
maledica+thaumaturgos…
lieber maledica, ich finde das gefrotzel und das gutnachbarschaftliche gezänk über den gartenzaun ja manchmal recht amüssant, aber ihrer arrgumentation in den letzten zuschriften kann ich nicht folgen!
sie müssten doch irgendwas von dem was sie schreiben, irgendwann auch mal beweisen. da sie das schon inhaltlich nicht können, wäre jetzt eine entschuldigung notwendig schon allein von wegen dem beleidigenden „ton“, den sie hier anschlagen.
+
thaumaturgos: wenn sie hier vergleiche ziehen, dann bitte auch richtig.
eine kompanie hat so ca. 150 mann, ein kompaniechef, meist drei zugführer, also auch drei züge zu je ca. 50 mann
das kann natürlich abweichen vor allem bei einer grossen zahl von spezialtruppen, die es heutzutage gibt.
aber so im allgemeinen sind diese zahlen richtig. danach bringt es die bripru schon alleine auf gut ein halbes dutzend kompanien, so alles in allem: priester, brüder, ordensschwestern, seminaristen.
hier handelt es sich aber wie unschwer zu erkennen um die führung, also um die offiziere und unteroffiziere, die kämpfen aber nicht in kompaniestärke, sondern stehen diesen vor.
bei der wallfahrt aus anlaß des heiligen jahres in rom war die pribru demnach in armeestärke angetreten: ca. 10.000 mann (frau), umgerechnet also mit ca. 67 kompanien und das in friedenszeiten!
notfalls wäre der schweizer garde gar nichts anderes übriggeblieben, als die waffen zu strecken. der rosenkranz war schon immer stärker als maschinenpistolen und hellebarden!!!
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#65   Maledica   13:12:02 | Montag, 5. März 2007
Athanasius
Sie bestätigen, daß bei den Piushanseln der Zweck die Mittel heiligt.
Dies ist nun mal eine Grundidee des Sozialismus gleich welcher Couleur. Also wundern Sie sich nicht des Vergleiches. Ob der Mob nun Barrikadenkämpfe austrägt, so besetzt der Mob der Piusbruderschaft- gedeckt von deren Rädelsführern- halt Kirchen.
Solche Revoluzzer künden genau den Gegensatz zur christlichen Demut
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#64   Athanasius   11:11:58 | Montag, 5. März 2007
@Maledica
Umso fremder daß – bei allen Ihren Vorwürfen von Kommunismus und Nazismus bei der FSSPX – die FSSPX selbst diese Ideologien verurteilt und ihre Mitglieder diese bekämpfen (z.B. Anti-Sowjet-Marsch 1985, z.B. die Bekämpfung des Hitlerismus von vielen FSSPX-Priestern, Erzbischof Lefebvres Vater fiel dem NS-Terror ja 1944 im KZ Sonnenburg zum Opfer!).
Diese Kirche Saint Nicolas du Chardonnet wurde 1977 fast nicht mehr verwendet, stand bei Nahe täglich leer, Pfarrmitglieder wurden zum nahegelegenen Pfarramt der Notre-Dame überführt. Dazu wollte man nur einen Ort wo man den römisch-katholischen Gottesdienst aller Zeiten begangen konnte. Zudem waren es ältere Priester die diese Besetzung durchführten, nicht die FSSPX in persona, oder sogar Mons. Lefebvre. Mons. Marcel Lefebvre hat sich aber Ende 1978 zur Hl. Firmung von Msgr. Ducaud-Bourget, damaliger Hirte der St Nicolas-Gemeinde, Honorarprälat von Pius XII. und ehemaliger Seelsorger der Weltmalteser, einladen lassen. Mit Recht.
Salus animarum suprema lex.
Es wurde niemandem etwas unrechtens genommen, nur die Sakramente wieder gegeben!
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#63   Maledica   09:49:33 | Montag, 5. März 2007
Mit dem Zweck die Mittel heiligen zu wollen
stehen die Piushanseln in guter Tradition…
…zu Inter-Nazis und National-Sozialisten.
Von solchen subversiven Elementen scheint die Piusbruderschaft durchdrungen.
Die Proletarier freuen sich
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#62   Benedikt   00:30:29 | Montag, 5. März 2007
@ Heggi
Ihren „Einwurf“ lese ich erst heute morgen. Offensichtlich muß man in Deutschland immer erst einem „Lager“ angehören. Vielleicht benötigen auch Sie solche Schlachtreihen. Ich jedenfalls nicht!
Diese Lager sind leider Tatsache. Und praktisch jeder hier agiert so, mich eingeschlossen.
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#61   Heggi   10:16:38 | Samstag, 3. März 2007
Bonjour Monseigneur!
Sie liegen richtig mit Ihrer Vermutung, daß ich meinen Bischof nicht besonders mag – wegen seiner minimalisierten Ekklesiologie, seiner degenerierten Ökumene, seines liturgischen Ungehorsams.
Sie liegen nicht richtig, absolut nicht richtig bezüglich des vermeintlichen Diminutivums. Da gibt es nicht mal den Hauch irgendeiner Ähnlichkeit.
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#60   Aurelius   09:44:43 | Samstag, 3. März 2007
@ Benedikt & Athanasius
@Benedikt
Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, ob die Liturgiereform nicht in dem Punkt Recht hatte, in dem sie den Gesang zum liturgischen Vollzug erklärt hat, was eine Einzelrezitation des Priesters überflüssig machte. Dies führt jedenfalls nicht zu solchen seltsamen Überschneidungen. Auch die Änderung, die Lesungen direkt auf Landessprache zu lesen war wohl sinnvoll, wie von Lefebvre ja auch zuvor gefordert.
Wurde diese „Doppelung der Ereignisse“ nicht schon durch die Überarbeitung des Missale Romanum (oder nur der Rubriken?) von 1965 aufgehoben. Ist es nicht das, was SC eigentlich wollte?
Übrigens möchte ich Leser Aurelius herzlich Danken für seinen versöhnlichen Beitrag. Vielleicht den polemistischen Kampfaxen mal begraben, wir beide?
Ich würde das sehr gerne tun und trotz unserer Differenzen mit Ihnen hier ein christliches Miteinander pflegen. Außerdem denke ich, daß in manchen Fragen wir eigentlich gar nicht so sehr weit auseinander liegen.
PAX
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#59   Bonjour   09:34:41 | Samstag, 3. März 2007
@Heggi
Offensichtlich muß man in Deutschland immer erst einem „Lager“ angehören. Vielleicht benötigen auch Sie solche Schlachtreihen. Ich jedenfalls nicht!
Natürlich gehören (auch) Sie. Man lese nur Ihre Beiträge. Jedenfalls sind Sie mit Ihrem Bischof überhaupt nicht grün.
Ihr Nick ist nicht zufälligerweise ein Diminutivum Ihres Familiennamens?
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#58   Heggi   09:18:29 | Samstag, 3. März 2007
Benedikt
Ihren „Einwurf“ lese ich erst heute morgen. Offensichtlich muß man in Deutschland immer erst einem „Lager“ angehören. Vielleicht benötigen auch Sie solche Schlachtreihen. Ich jedenfalls nicht!
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#57   thaumaturgos   09:09:10 | Samstag, 3. März 2007
… die Pius-Priester in Kompaniestärke …
das wird wohl noch jahrhunderte dauern, bis die kompanien aufbringen
:-)
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#56   Athanasius   01:15:44 | Samstag, 3. März 2007
@Benedikt
Ich habe die Diachronie zwischen Chor und Priester immer als sehr intim empfunden, das gibt es im Byzantinischen Ritus auch. Der UNterton ist bei uns im Lateinischen Ritus die Rezitation, der Gesang steigt darüber hinweg.
Übrigens möchte ich Leser Aurelius herzlich Danken für seinen versöhnlichen Beitrag. Vielleicht den polemistischen Kampfaxen mal begraben, wir beide?
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#55   Sulpicius   00:21:22 | Samstag, 3. März 2007
@Benedikt
Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, ob die Liturgiereform nicht in dem Punkt Recht hatte, in dem sie den Gesang zum liturgischen Vollzug erklärt hat, was eine Einzelrezitation des Priesters überflüssig machte.
Da haben Sie unzweifelhaft recht!
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#54   Stephanus   23:54:54 | Freitag, 2. März 2007
die hoffnungsvollen, die ihre hoffnungslosigkeit leben…
während hier in kreuz.net davon geträumt wird, daß die schweizer garde hoffentlich eine gute wache steht, damit die pribrutruppen nicht in den petersdom gelangen können, ist das ja bereits schon mal geschehen!!!
anläßlich des sogenannten heiligen jahres pilgerten nach einem aufruf der pribru ca. 8-10.000 katholische pilger in die heilige stadt rom und marschierten unter den augen des vatikans wohlgeordnet im petersdom ein. die ganze angelegenheit dauerte stunden und war daher vor der weltöffentlichkeit nicht zu verbergen.
insider behaupten seit diesen tagen, daß das ansehen der pribru beim heiligen vater und vielen persönlichkeiten sowie beim einfachen klerus sprunghaft angestiegen sei.
+++
wenn ich mir die heutige entwickling hinsichtlich der möglichkeit der „freigabe“ der altehrwürdigen heiligen messe im sogenannten trid. ritus anschaue, dann wird es wohl so sein, daß beharrliches gebet und eine demütige und opferbereite pilgerhaltung schon immer unmögliches möglich gemacht hat.
und es waren ja nicht nur die vielen tausend im petersdom, tausende von mitchristen, die gerne mitgepilgert wären, aber aus gesundheitlichen oder familiären gründen (z.b. kleine kinder daheim) usw.nicht vor ort dabei sein konnten,begleiteten die pilgerfahrt mit ihrem gebet und opfer von daheim aus.
und das hat eindruck hinterlassen, nicht nur bei den kirchlichen stellen, auch im himmel.
da bin ich mir ganz sicher!
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#53   Benedikt   22:12:43 | Freitag, 2. März 2007
@ Athanasius
Weil es im Brauchtum der Französischen Kirche üblich ist die Haltung des Zelebranten anzunehmen, und der ging sitzen nach dem Et incarnatus est.
Der Zelebrant saß schon vorher. Da er das Credo spricht, ist er ja relativ schnell fertig. Er saß also schon beim „Et incarnatus est“ der Gemeinde, während die Messdiener sich am gesungenen Credo orientierten und später knieten. Erst dann nahm die Gemeinde die Haltung des Zelebranten an.
Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, ob die Liturgiereform nicht in dem Punkt Recht hatte, in dem sie den Gesang zum liturgischen Vollzug erklärt hat, was eine Einzelrezitation des Priesters überflüssig machte. Dies führt jedenfalls nicht zu solchen seltsamen Überschneidungen. Auch die Änderung, die Lesungen direkt auf Landessprache zu lesen war wohl sinnvoll, wie von Lefebvre ja auch zuvor gefordert.
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#52   Athanasius   21:55:31 | Freitag, 2. März 2007
Vorschrift der römischen Liturgie aller Zeiten
Warum setzen sich die Gläubigen nach dem „Et incarnatus est“-Vers?
Weil es im Brauchtum der Französischen Kirche üblich ist die Haltung des Zelebranten anzunehmen, und der ging sitzen nach dem Et incarnatus est. Beim Pontifikalamt im altehrwürdigen Ritus der Kirche Roms macht jeder das ja auch.
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#51   Benedikt   21:41:03 | Freitag, 2. März 2007
@ Heggi
Ich stelle mir vor, die Geschichte spült Leute wie Sie mit dieser Sprache an die Spitze eines Landes… Welche Taten darf ich mir von solchen Leuten erwarten? Die scheinbar harmlosen Blöker entwickeln nicht nur rasch gefährlichen Schaum vor ihrem Mund, sie sind für weit mehr „gut“.
Hoffentlich stellen Sie diese Überlegungen auch bezüglich einiger Leute Ihres „Lagers“ (um es mal so zu nennen) an.
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#50   Sirilo   21:37:45 | Freitag, 2. März 2007
Da wollen wir doch mal hoffen…
daß der Petersdom von der Schweizer Garde gut bewacht und verteidigt wird, damit nicht eines Tages die Pius-Priester in Kompaniestärke anmarschieren und den Petersdom gewaltsam besetzen.
(Wie aus gut unterrichteten Anti-V2-Kreisen verlautet, hat Bischof Williamson schon mehrfach von einem solchen Handstreich geträumt. Er wäre dann auch gern bereit, sich von seinen drei Mitbischöfen zum Papst wählen zu lassen…)
;-)
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#49   Lorenz   20:32:41 | Freitag, 2. März 2007
@nonnobisdomine; @laikos
Lieber Nonno, man merkt ihren Beiträgen richtig an, dass sie ein Kämpfer vor dem Herrn sind. Beim Lesen kann man sich richtig vorstellen, wie sie wutschnaubend auf die Tastatur einhämmern. Fast bekommt man Angst, mit Ihnen auch nur auf einem virtuellem Gelände zu debattieren.
Lieber Laikos, darf ich Sie, auch wenn es etwas off-topic ist Fragen, was man unter heiligem Zorn versteht. Ich dachte immer, Zorn wäre nur im Sinne des archaisch Heiligen heilig und ein Christ strebe danch, die Güte und Geduld selbst zu sein. Während Jesus, wenn ich es richtig weiß, meistens gütig und geduldig war, und etwaige Zornesäußerungen vor allem nicht gebraucht hat, andere in seinen Zorn hineinzuziehen, scheint mir diese Reinheit des Zornes nicht dem, was Sie als heiligen Zorn bezeichnen, zuschreibbar.
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#48   nonnobisdomine   19:02:19 | Freitag, 2. März 2007
Das ureigenste „Katholische“ wird überleben.
Nicht durch irgendwelche freimaurerisch-nahestehende Bischöfe, sondern IN der römisch-katholischen Kirche.
Christus vincit.
Und nicht der Dämon, dem sich diverse kathlisch-nennende Bischöfe anbiedern.
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#47   laikos   18:29:25 | Freitag, 2. März 2007
Heiliger Zorn
Wenn das nicht an die Tempelreinigung von Jesus erinnert und eindeutig heiliger Zorn ist, dann weiß ich auch nicht weiter.
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#46   Romulus   18:12:06 | Freitag, 2. März 2007
Richtig so!
Irgendwo müssen die Leute ja auch hin. Die Heuchler, die Kirchen dicht machen und verhöckern, sollten den Mund halten. Der Bischof damals war strohdumm, hätte er dem Priester eine Kirche zu Verfügung gestellt, wäre es nicht so weit gekommen. Aber gegen Dummheit ist eben kein Kraut gewachsen.
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#45   Defensor Fidei   18:11:39 | Freitag, 2. März 2007
@ landorganist …„Besetzung“ ein Segen
Schade um das Gebäude
Diese Bemerkung zeigt, daß Sie keine Ahnung vom Zustand der Kirche in Frankreich haben.
Fakt ist, daß es sich bei St. Nicolas um die wohl meist genutzte Kirche in ganz Paris handelt. Bei den vormittaglichen Sonntagsmessen – es gibt insgesamt 5 Messen am Sonntag – ist die Kirche jedesmal zum Bersten voll. Selbst an Werktagen ist sie ungewöhnlich gut gefüllt. Welche Kirche in Paris kann das noch von sich sagen. Außer den vielen Besichtigungen durch Touristen ist in ihnen oft nicht mehr viel los. Ganz abgesehen davon unter welch unwürdigen Umständen oftmals Messen gefeiert werden. Bei der Grand Messe in Notre Dame beispielsweise werden während der Messe tausende Touristen durch die Kirche geschleust. Es ist wirklich eine Schande.
St. Nicolas dagegen ist ein Hort wahrer Frömmigkeit. Diese Kirche ist ihrer Bestimmung treu geblieben. Eine Messe in ihr ist unglaublich schön. Sie ist ein wunderbares Beispiel für den besonderen französischen Katholizismus.
Eine Schade wäre es, wenn die Kirche genauso verfallen würde wie die anderen Pariser Kirchen. Eine Schande wäre es, wenn sie genauso wenig genutzt werden würde.
Für diese Kirche (und für ihre Besucher) hat sich die „Besetzung“ als wahrer Segen erwiesen!
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#44   nonnobisdomine   17:47:24 | Freitag, 2. März 2007
Scheinheilig sind vor allen Dingen die
modernistischen Bischöfe, die skrupellos Kirchen abreißen oder profanisieren.
Dabei maßen sich diese „Hochwürden“ an, über die Mittel, die zu einem großen Teil auch von Gläubigen in Freizeit erbracht worden sind, zu verfügen.
Beispiele finden sich reichlich in deutschen Diözesen. So auch in den Diözesen Aachen, Essen, Trier.
Da kommt mir doch echt das :-!
Auch Ihnen möge der Herr vergeben, mein guter Modernist.
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#43   Heggi   17:22:41 | Freitag, 2. März 2007
Maledica
Ihr Antifa-Argument ist nur ein schwacher Trost. Ich stelle mir vor, die Geschichte spült Leute wie Sie mit dieser Sprache an die Spitze eines Landes… Welche Taten darf ich mir von solchen Leuten erwarten? Die scheinbar harmlosen Blöker entwickeln nicht nur rasch gefährlichen Schaum vor ihrem Mund, sie sind für weit mehr „gut“.
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#42   Maledica   17:13:34 | Freitag, 2. März 2007
Autonome Vorbilder
@Heggi
Ich nehme mir nicht ein Beispiel an der Antifa und besetze Häuser/Kirchen
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#41   Heggi   16:57:36 | Freitag, 2. März 2007
Maledica…
Sie rasten inzwischen völlig aus. Man muß der Pius-Bruderschaft nicht nahe stehen, um vor Ihnen Angst bekommen zu können.
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#40   Maledica   16:50:53 | Freitag, 2. März 2007
SPiushanselnlogik
Weil geklaut wird, darf ich auch klauen.
Diese Kleingeister sind noch nicht mal mehr in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts angekommen, sondern noch immer im Alten Bund verhaftet
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#39   Heggi   16:48:46 | Freitag, 2. März 2007
Adoro
So ist es! Nicht Staatseigentum sind de Kirchen im Elsaß und Lothringen, was im Jahre 1905 noch Teil des Deutschen Reiches war, und wohl alle Kirchen in Frankreich, die nach 1905 gebaut worden sind.
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#38   adoro te devote   16:10:07 | Freitag, 2. März 2007
Nur als Frage.
Wurden die katholischen Kirchengebäude in Frankreich ab 1905 der Kirche enteignet und damit wiederrechtlich in das Vermögen des Staates eingefügt? Gilt das auch für die im Beitrag beschriebene Kirche?
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#37   Lorenz   16:00:30 | Freitag, 2. März 2007
Umgeworfene Tische; @ Tradilandes Stimme,
Ihr Schriftzitat sagt, dass Jesus Tische im Tempel umwarf. Damit hat er die Eigentumsordnung nicht gebeugt, sondern nur ein Zeichen deutlicher Mißbilligung gesetzt (Es werden ja keine rohen Eier auf den Tischen gestanden haben). Eine Umdeutung des Evangeliums in dem Sinne, dass Jesus den Weg der Gewalt befürwortet hätte, dürfen Sie sich und den Forumsteilnehmern um Himmels willen nicht schmackhaft machen. Sie würden die Wahrheit des Textes verdunkeln. Gegen Ihre Mißbilligung des NOM habe ich ansonsten nichts einzuwenden.
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#36   Aurelius   15:58:04 | Freitag, 2. März 2007
Athanasius: Sehr schön
Athanasius:
EINE VIDEO EINES DURCHSCHNITTLICHEN HOCHAMTES. video.google.nl/videoplay?docid=48349598…
Danke für den Link.
Vielen Gruß und ein schönes Wochenende:
Ihr „Kirchenhasser“ Aurelius
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#35   Alois Hudal   15:57:25 | Freitag, 2. März 2007
@nonnobisdomine:
Zitat: „Unrecht geschieht nur von den Modernisten“. Verzeihen Sie, wenn ich lache und Ihnen das nicht abnehme. Viele Tradis sind leider eher scheinheilig und nicht heilig. Glauben Sie noch an den Osterhasen ?
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#34   Benedikt   15:27:50 | Freitag, 2. März 2007
@ Athanasius
Für Leute die mit St. Nicolas du Chardonnet nicht bekannt sind, hier:
EINE VIDEO EINES DURCHSCHNITTLICHEN HOCHAMTES.
Warum setzen sich die Gläubigen nach dem „Et incarnatus est“-Vers?
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#33   Maledica   15:23:28 | Freitag, 2. März 2007
Piushanseln nehmen die AntiFa zum Vorbild
@Stimme aus dem Schismatikerland
Wenn Anarchisten für ihre eigenen Zwecke – nicht etwa für höhere – ein Haus besetzen, ist das nicht das Gleiche
Stimmt, die Piushanseln machen das für ihre Zwecke und nicht für höhere.
Denn würden diese Gott gehorchen und nicht Menschen wie Schreihälsen Fellay & Co., würden diese sich demütig Gott unterwerfen, der seine Kirche auf Petrus und dessen Nachfolger gebaut hat.
Aber die eigene Eitelkeit ist nun mal höher.
Und da will man ja frei über Priorate und Häuser verfügen, wie es Fellay und nicht Gott beliebt
Einen Marsch auf Rom, um die durch Freimaurer und Schwule verseuchte Kurie zu säubern, halte ich aber für eine gute Idee
Deshalb hat der Herr auch 12 perfekte Menschen als Apostel. gewählt, wovon einer sogar so perfekt war, daß es für ihn besser gewesen wäre, daß er gar nicht geboren wäre.
Nun, die Piushanseln wollen sich jetzt auch noch als Richter aufspielen und noch weiter über Gott erheben, da sie sich seiner eigens gestiftete Hierarchie schon nicht eingliedern.
Oh ja, das ist sehr katholisch.
Denn wie für die Protestanten sola scriptura gilt, so gilt für die Piushanseln sola traditio
Dem stehen die V2-Hanseln aber in nichts nach
Nein, die National-Sozialisten, welche die V2 entwickelt haben sind nach einem 12 Jahre währendem 1.000-jährigem Reich bereits untergegangen.
Wenn Du aber das 2. Vatikanum meinst, so gliedert sich dieses in die ökumenischen Konzilien ein, welche von der auf Petri Felsen gebauten Kirche einberufen wurde
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#32   Stimme aus dem Tradiland   14:49:41 | Freitag, 2. März 2007
„Piushansel“ aus dem Tradiland meint:
Wenn zwei das Selbe tun, ist es nicht das Gleiche. Wenn Anarchisten für ihre eigenen Zwecke – nicht etwa für höhere – ein Haus besetzen, ist das nicht das Gleiche, wie ein Haus Gottes dem göttlichen Kult zurückzugeben.
Einen Marsch auf Rom, um die durch Freimaurer und Schwule verseuchte Kurie zu säubern, halte ich aber für eine gute Idee. Auf der Wegstrecke dorthin könnte man traditionelle Niederlassungen gründen. Wer geht mit?
Noch ein paar Blödies: :)3 :-D :-S O:) o^/ :-]
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#31   Sulpicius   14:42:07 | Freitag, 2. März 2007
V2-Hanseln
Die Piushanseln verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit
Dem stehen die V2-Hanseln aber in nichts nach…
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#30   Maledica   14:35:51 | Freitag, 2. März 2007
Methoden der Antifa
www.tagesspiegel.de/….12.2006/2972142.asp
Die Hausbesetzer in Kopenhagen haben auch das Jugendhaus vor dem Verfall bewahrt.
Doch jetzt wurde aufgeräumt und die Besetzer vertrieben.
Das Haus wird abgerissen und eine Frei“kirche“ baut neu.
Die Piushanseln haben sich die Autonomen als Beispiel genommen!
Die Piushanseln verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit.
Wann schmeißen endlich Fellay und Wiulliamson Pflasterseine gegen die bösen Kardinäle in Rom.
So ein Barrikadenkampf in Rom wäre doch was Feines, dann kann endlich der Vatikan und Lateran besetzt werden und dieser liberale Ratzinger vertrieben werden.
In Rom dürfen dann natürlich nur noch Autos fahren welche aus den 50er Jahren sind, oder noch älter- denn da war ja die Welt noch in Ordnung.
Der gute Frontkämpfer Fidel machts vor, dank dem Wirtschaftsembargo gibts dort nur Autos aus vorkonziliarer Zeit!
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#29   Stimme aus dem Tradiland   14:29:17 | Freitag, 2. März 2007
Aufregung im halbkonservativen Taubenschlag…
Zum Geleit Mt,21 f.: Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle.
Die Gewalt, die dem göttlichen Kult des hl. Meßopfers durch den NOM angetan wurde und wird, ist um Dimensionen schlimmer als die – materiell motivierten – Dreistigkeiten der jüdischen Tempelhändler zur Zeit Jesu. Hätte es mehr als einen Tempel gegeben, hätte es auch mehr als einen zu reinigen gegeben.
Da die Hierarchie der V2-Kirche die von Christus vorgezeigte Tempelreinigung nicht selbst in die Hand nimmt, müssen es die Gläubigen selbst tun.
Vertreibt die Narren, die Homos, die PastoralassistentInnen, die KommunionspenderInnen, die schwulen Pfaffen usw. hinaus aus dem Haus Gottes: Denn sie tun nicht das, was Gott will, sondern was die Daemonen wollen!
ad Trachtenverein: Eine kirchliche Organisation, die V2 und NOM akzeptiert und die traditionellen Gläubigen in in den meisten Diözesen, wo sie von den glaubenslosen V2-Bischöfen nicht zugel. werden, im Stich läßt, ist nichts anderes als ein Trachtenverein. Denn ihr Tun geht nicht auf den Inhalt, der zu verteidigen und zu bewahren ist, sondern nur auf d. Form (die natürlich auch zu bewahren und zu verteidigen ist).
V2-Kirche: Jene Amtsträger, die sich nicht an Christus und den 20 ök. Konzilien, sondern an der Räubersynode V2 orientieren!
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#28   athanasius1957   14:19:22 | Freitag, 2. März 2007
St nicolas
Die Besetzung 1977 war die Rettung für diese Kirche, nicht nur die geistliche sondern auch die bauliche.
Diejenigen, welche die Verhältnisse in Frankreich kennen, wissen, daß die Kirchen in einem äußerst maroden wenn nicht gar armseligen Zustand sind. Als ich St. Nicolas das erste Mal 1978 besuchte, waren die Innenmauern mausgrau, staubig, abstoßend. Beim zweiten Mal 1979 oder 1980 war das Presbyterium schon ausgemalt und hell einladend. Der letzte Besuch bis dato war Ende der 90 Jahre. Diese Kirche leuchtete wie das himmlische Jerusalem und dieses Leuchten wird von den Gläubigen hinausgetragen nach jeder Messe aber speziell nach dem Hochamt. Der Abendsegen nach der Anbetung war besser besucht als bei uns in Österreich die Weihnachtsmetten oder das Osterhochamt.
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#27   stimme der vernunft †   14:12:48 | Freitag, 2. März 2007
Interessant!
Wo in seiner Diözese aber seit 1905-1920 Freimaurerlogen und Synagogen Kapellen und Kirchen besetzt halten, lässt er sich nicht hören
Die Piusse also in alter freimaurerischer Tradition. Nunja, zumindest ist es bei den Piussen offensichtlich, was bei den Freimaurern immer behauptet wird: Dass sie die Kirche zerstören wollen.
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#26   Athanasius   14:01:30 | Freitag, 2. März 2007
Grund?
Seit 1905 hat die liberale französische Oberhoheit (Verwaltung), damals unterstützt von den Sozialisten und den Radikalliberalen, die Kirchen und Klöster Frankreichs (Ausnahme Grande Chartreuse) in Händen.
Davon hat die Priesterbruderschaft St. Pius X. profitiert – eigentlich eine Ironie des Schicksals dass Radikalliberalismus des frühen 20. Jh. dies für die antiliberale FSSPX möglich machte – die Erzdiözese Paris hatte schon – wie im Falle St.-Eloi in Bordeaux – diese Kirche vernachlässigt und mehr und mehr „aus dem göttlichen Kult gezogen“.
Natürlich macht Mons. André 23 heute daraus noch ein großes Skandal. Wo in seiner Diözese aber seit 1905-1920 Freimaurerlogen und Synagogen Kapellen und Kirchen besetzt halten, lässt er sich nicht hören mit Propaganda und Lügen („Schisma“, „Extremisten“, „Gewalt“). Er lässt sich da blicken in dem er „lobend“ über jene „Gemeinschaften“ spricht.
Für Leute die mit St. Nicolas du Chardonnet nicht bekannt sind, hier:
EINE VIDEO EINES DURCHSCHNITTLICHEN HOCHAMTES. video.google.nl/videoplay?docid=48349598…
MONSEIGNEUR BERNARD FELLAY SPRICHT ZUM 30. JAHRESTAG DER BESETZUNG VON ST. NICOLAS. video.google.nl/url?docid=50204398…
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#25   Sozialkatholisch   13:58:42 | Freitag, 2. März 2007
Das Tagesevangelium von Heute –--
–-- ist besonders für die Ultras aller christlichen/katholischen Gruppierungen der oberen, unteren, rechten und linken Seiten.
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#24   Maledica   13:54:03 | Freitag, 2. März 2007
Sachlichkeit
Sollte Ihnen plötzlich wirklich jede grundlegende Sachlichkeit abhanden gekommen sein
Nee, sondern den Piushanseln.
Aber diese sind ja nie Schuld
Schuld sind immer die Anderen- das böse böse Rom
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#23   Lorenz   13:10:49 | Freitag, 2. März 2007
@Giuseppe,
Danke für Ihre Rede wider die V2-Polemik. Es ist natürlich nichts gewonnen, wenn jeder seine Lieblingskirche und seine Lieblingslithurgie bekommt. Man denke nur an den Unsinn, der in der evangelischen Kirche unter dem von McKinsey und Co. ferngesteuerten Wolfgang Huber verbreitet wird. Die Kirche ist zurecht nicht nachfrager-, also gläubigenorientiert, sondern christusorientiert. Auch wenn dies in den Zeichen der Alten Messe besser kommuniziert wird, darf die Sympathie für diese Zeichen die Ordnung der Kirche, die notwendig monarchisch (bestenfalls oligarchisch) sein muss, nicht zerstören. Die Herde muss Geduld mit ihrem Hirten haben. Dazu gibt es keine Alternative. Dies impliziert keinerlei Denk- oder Kritikverbot. Es geht bei allem notwendigen Diskurs aber um eine Abwendung dieser Diskursverliebtheit und Diskursbesoffenheit und vor allem um die Wahrung der unverzichtbaren Ordnung.
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#22   Heggi   13:08:55 | Freitag, 2. März 2007
Maledica
Ihre Tirade gibt leider nicht viel her. Sollte Ihnen plötzlich wirklich jede grundlegende Sachlichkeit abhanden gekommen sein?
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#21   Sulpicius   13:06:43 | Freitag, 2. März 2007
Prima Aktion damals!
Eine andere Sprache verstehen die V2-Herrscher nicht!
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#20   Maledica   12:59:15 | Freitag, 2. März 2007
Die Piushanseln
zeigen mal wieder deutlich, daß Si nicht zur Kirche gehören wollen.
Wie die Modernisten legen sie alles nach ihrer Facon aus.
Das trägt sogar muselmanisch-jüdische Züge:
Wie Du mir, so ich Dir.
Und der Schreihals muntert noch zu Gewalt auf.
Wahre Demut und sentire cum Ecclesia siet dagegen anders aus.
Man schaue auf die mit Rom verbundenen Gemeinschaften.
Aber diese sind ja in den Augen der Piushanseln Verräter und nur Trachtenvereine.
Fellay sei dank, der die Meute aufwiegelt
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#19   Guiseppe   12:57:06 | Freitag, 2. März 2007
Stimme aus dem Tradiland schismatisch
Sie, Stimme aus dem Tradiland, nennen die Kirche Christi „V2-Kirche“. Sie prangern nicht die Mißstände in der Kirche an, sondern stellen sich dabei außerhalb von ihr und verweigern dem Papst den ihm von jedem Katholiken geschuldeten Gehorsam.
Das ist nicht der geeignete Weg, der Tradition zu ihrem Recht zu verhelfen und die tatsächlich vorhandenen und auf dem Modernismus und Relativismus basierenden Mißstände der letzten 40 Jahre zu bekämpfen.
Mit dem Begriff V2-Kirche beleidigen Sie im Übrigen 1,1 Mrd. Katholiken, die ihr angehören, darunter auch nicht wenige Anhänger der Tradition!
Warum nur soviel Einseitigkeit, Bitterkeit und Haß gegen „V2“?
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#18   nonnobisdomine   12:56:19 | Freitag, 2. März 2007
Danke, ottaviani.
Unrecht geschieht nur von den Modernisten, die auch hier immer wieder in diesem „Leserforum“ (= das eigentlich gar keines ist, weil diverse Hetzer hier unterwegs sind) Unfrieden stiften.
Diejenigen, die sich gegen die Tradition der Kirche stellen, einen Neuanfang wünschen, sollten sich ihren modernistischen Klerikern anschließen.
Ansonsten erregen diese Typen hier in diesem Forum nur mein mildes Lächeln und die Bitte „ich bete für Dich“.
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#17   ottaviani   12:50:11 | Freitag, 2. März 2007
ich stelle nur fest
das der gute monsignore sehr umtriebig war was in st nicolas geschieht ist großartig
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#16   landorganist   12:50:01 | Freitag, 2. März 2007
Womit
wieder mal bewiesen wäre, das Unrecht gut auf Unrecht gedeiht.
Schön, dass es mal einen so ehrlichen Artikel auf hetz+net gibt. Schade um das Gebäude.
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#15   Heggi   12:48:50 | Freitag, 2. März 2007
Guiseppe
Auf dem HJintergrund der Schließung, des Verkaufs und des Abrisses von Kirchen in Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien etc. wirkt das Lamento, die gewaltsame Inbesitznahme von St Nicolas vor 30(!) Jahren sei Unrecht gewesen, schon reichlich instrumentalisiert.
Außerdem ist es bereits Geschichte. So verläuft Geschichte, ohne daß das Erlebnis einer solchen Geschichte in jedem Fall Spaß macht. Ich bin sicher: Wenn da irgendwelche Methodisten oder sonst wer diesen Besetzungscoup gemacht hätten, würde sich hier keiner der Kritiker das Maul darüber zerreißen.
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#14   nonnobisdomine   12:46:40 | Freitag, 2. März 2007
@ Ottaviani
Also ist das, was in dieser Kirche geschieht, unrechtmäßig? – Oder was wollen Sie mit Ihrem Posting sagen?
Bitte reden Sie Klartext.
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#13   ottaviani   12:43:25 | Freitag, 2. März 2007
Mons Ducaud Bourget
war eine sehr schillernde persöhnlichkeit wenn man den namen bei goggle eingibt gibt es interessante ergebnisse
z.b. im zusammenhang mit der
Prieure de Sion
das überfordert dann natürlich den einen oder anderen traditionalisten dem es haupsächlich um bekleidungsborschriften in der messe geht
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#12   Benedikt   12:37:46 | Freitag, 2. März 2007
Also doch?
Die V2-Kirche hält nämlich ihrerseits zahlreiche Kirchen besetzt und verhindert, dass dort der legitime römische Ritus zelebriert wird!
Eine schismatische Äußerung.
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#11   Guiseppe   12:37:16 | Freitag, 2. März 2007
FSSPX-Konsequenzialismus
Stimme aus dem Tradiland: „Nicht Gewalt sondern Notwehr! Und zwar in Verteidigung der gesetzlosen – gegen das immerwährende Gesetz von „Quo Primum“ gerichtete – Verdrängung der alten Liturgie, der alten Lehre und des alten Glaubens.“
Aha, und darum sind Ihnen offensichtlich auch ungute Mittel wie Gewalt und widerrechtliche Inbesitznahme recht. Eine „Notlage“, „Notwehr“ für das eigene schlechte Tun läßt sich immer leicht finden, nicht wahr?
Ich finder aber, daß das gute Anliegen der Tradition und „Quo Primum“ das nicht verdient haben, ja, gar nicht einmal nötig haben.
Etwas mehr Gottvertrauen wäre auch Ihnen zu empfehlen.
@Lorenz: Absolute Zustimmung. Danke für diesen sehr gelungenen Beitrag.
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#10   nonnobisdomine   12:29:53 | Freitag, 2. März 2007
Nein, @ sozialkatholisch.
DE MORTUI NIHIL NISI BENE.
Wenn Sie das nicht anerkennen können, finden Sie doch Ihre eigenen Quellen. Der Mensch, der hinter ddl steckte, ist tot. Oder haben Sie was dagegen einzuwenden?
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#9   Sozialkatholisch   12:17:35 | Freitag, 2. März 2007
@nonnobisdomine
Entschuldigung für die Off Topic Frage, aber könnten sie mir ihre Recherchen zum Tod von DDL mailen?
Danke im Voraus.
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#8   stimme der vernunft †   12:17:12 | Freitag, 2. März 2007
Nicht vergessen!
Meine Hochachtung ist auch bezogen auf die Weihbischöfe, die nun das Erbe Lefebvres forttragen, tradieren.
Nicht vergessen sollte man neben den Piusbrüdern auch die Bischöfe der katholischen Kirche, die das Erbe Jesu Christi forttragen, tradieren.
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#7   nonnobisdomine   12:11:31 | Freitag, 2. März 2007
Dem Erzbischof Lefebvre und seiner Priesterbruderschaft St. Pius X…
gebührt meine Hochachtung.
Meine Hochachtung ist auch bezogen auf die Weihbischöfe, die nun das Erbe Lefebvres forttragen, tradieren.
Weiter so, FSSPX.
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#6   Stimme aus dem Tradiland   12:11:00 | Freitag, 2. März 2007
Nicht Gewalt sondern Notwehr!
Und zwar in Verteidigung der gesetzlosen – gegen das immerwährende Gesetz von „Quo Primum“ gerichtete – Verdrängung der alten Liturgie, der alten Lehre und des alten Glaubens.
An Akt der Verteidigung gegen die Schreibtisch-Gewalttäter von V2 und ihre Irrlehren. Derartiges hätte viel öfter stattfinden sollen.
Die V2-Kirche hält nämlich ihrerseits zahlreiche Kirchen besetzt und verhindert, dass dort der legitime römische Ritus zelebriert wird!
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#5   Lorenz   12:10:49 | Freitag, 2. März 2007
Rauswurf
„Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung …“ Der heilige Vater am 12. Sept. 2006.
Dass Menschen das Thema Liturgie mit angemessenem ernst behandeln ist schön. Noch schöner wäre es, wenn sie dabei nicht so sehr eiferten, dass ihnen die Tugend der demut abhanden käme.
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#4   santa rita   12:09:38 | Freitag, 2. März 2007
Immer voll
In St. Nicolas hat man stets Probleme einen Platz zu bekommen, weil die Kirche immer gerammelt voll ist. Eine absolut blühende Gemeinde. Das ist natürlich den Konzilshierarchen, deren Kirchen alle leer stehen und demnächst in Moscheen umgewandelt werden, ein gewaltiger Dorn im Auge.
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#3   Pünktchen   11:47:39 | Freitag, 2. März 2007
Wir sollten nicht die Verbrechen der franz. Revolutionäre vergessen, durch die sich der Staat die
Kirchen „unter den Nagel gerissen“ hatte!
Die alten Gotteshäuser in Frankreich sind seit der Enteignung der Kirche Eigentum des Staates und dürfen von der Kirche lediglich benützt werden.
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#2   thaumaturgos   11:44:01 | Freitag, 2. März 2007
das spricht doch Bände …
„seit den 70er Jahren mit Gewalt unter den Nagel gerissen haben“
also ist in der Notlage auch Diebstahl, Raub und Gewalt erlaubt
zu diesem Verein möchte nicht mal der Teufel gehören …
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#1   stimme der vernunft †   11:15:00 | Freitag, 2. März 2007
Ah, sehr interessant
Wenn man meint, es gäbe eine „Notlage“, dann darf man also eine Kirche besetzen und den Priester einfach rauswerfen. Das muss ich mal in der Nachbargemeinde publik machen, die sind so unzufrieden mit ihrem konservativen Pfarrer. Schmeisst ihn einfach raus, das ist eine „heroische Tat“!
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