19:41:50 | Montag, 5. März 2007
Bei einer Feier in einer Innsbrucker Schule beleidigte ein Priester im vergangenen Dezember den Islam. Von Johannes Auer.

Das Banner Allahs auf der Brüsseler Kirche „Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe“.
(kreuz.net, Innsbruck) In der Innsbrucker Lokalzeitung ‘Tiroler Woche’ – besser bekannt unter dem Namen
„Tip“ – erscheint eine regelmäßige ungezeichnete Kolumne, dessen Verfasser sich als „Stadtfalke“ identifiziert.
In der Ausgabe Nr. 50 vom 15. Dezember 2006 berichtete dieser „Stadtfalke“, von einer Schulfeier in einer
Innsbrucker Volksschule. Daran nahm auch der örtliche Pfarrer teil.
Zuerst zog der Priester mit einem
mäßig lustigen Witz eine Stola an.
Dann erzählte er den Volksschülern, daß Gott und Allah das Gleiche
seien. Während der Feier führte er mehrmals Parallelen zwischen Gott und Allah an.
Der „Stadtfalke“,
der pseudolustige Menschen nie leiden konnte, machte sich im Anschluß daran seine eigenen Gedanken.
Dabei erkannte er, warum Menschen mit der Katholischen Kirche nichts mehr anfangen können. So gebe es
zum Beispiel Menschen, die das Anlegen liturgischer Gewänder nicht lustig finden würden.
Wenn ein Pfarrer
kleinen Kindern unkommentiert erkläre, daß der menschgewordene dreifaltige Gott der Christen mit dem
Gott der Muselmanen identisch sei, dann sei diese Aussage eine Beleidigung des Islams – und nicht Inhalt
der katholischen Lehre.
Daß die Äußerungen des Priesters unsanktioniert blieben, versteht sich fast
von selber.
Der „Stadtfalke“ erklärte auch, daß dieser Priester die Schüler um die Wahrheit betrügt
und den Kinderseelen erheblichen Schaden zufüge.
Ein Priester, der so handelt, riskiert, daß der Gottesdienst –
des Menschen höchste Bestimmung – in den Augen junger Christen lächerlich wird.
Hätte die Stadt Wien
im Jahr 1683 bei der Türkenbelagerung auf solche Bischöfe und Priester vertrauen müssen, gäbe es heute
keinen Stephansdom.
Darum kann es nicht verwunden, daß viele Menschen aus der Kirche austreten oder
mit ihr nichts mehr zu tun haben wollen.
Sie haben einfach zu wenig Humor, um Teil der Happy-Fun-Kirche
zu sein.
Die Tragik besteht darin, daß diese Schulkinder wohl wirklich nie lernen werden, was der Unterschied
zwischen der christlichen Dreifaltigkeit und dem Gott der Muselmanen ist.
Wie soll auf diese Weise ein
konstruktiver Dialog zwischen Islam und Christentum geführt werden?
Denn um miteinander reden zu können
muß man zuerst wissen, wofür man steht.
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#13
GerdEric 22:56:20 | Dienstag, 4. September 2007
#12
Bokrug † 22:24:54 | Dienstag, 4. September 2007
#11
Mathias Wagener 21:19:47 | Montag, 26. März 2007
#10
nonnobisdomine 17:27:23 | Dienstag, 6. März 2007
#9
VirFortis 14:49:36 | Dienstag, 6. März 2007
#8
Unschuld 09:24:16 | Dienstag, 6. März 2007
#7
Stephanus 00:17:17 | Dienstag, 6. März 2007
#6
ultimo 21:34:34 | Montag, 5. März 2007
#5
mahner 21:11:05 | Montag, 5. März 2007
#4
Che Guevara 20:49:26 | Montag, 5. März 2007
#3
freddie schenk 20:46:55 | Montag, 5. März 2007
#2
Che Guevara 20:43:49 | Montag, 5. März 2007
#1
freddie schenk 20:41:50 | Montag, 5. März 2007