St. Pölten
Grüße aus dem Glashaus
Ein umstrittener Priester in der Diözese St. Pölten hat sich kürzlich über einen umstrittenen Priester in der Diözese St. Pölten ausgelassen.
(kreuz.net) Pater Udo Fischer hat sich neulich auf der Webseite des in Ungnade gefallenen ehemaligen Subregens des St. Pöltener Priesterseminars, Hw. Wolfgang Rothe, umgesehen.

Pater Fischer gehört zum Benediktinerkloster Göttweig. Er ist als Pfarrer der niederösterreichischen Gemeinde Paudorf tätig.

Jahrelang profilierte er sich als Intimfeind seines früheren Diözesanbischofs, Mons. Kurt Krenn von St. Pölten.

Das Ergebnis seiner Internet-Erkenntnisse publizierte Pater Fischer kürzlich unter dem Titel „Rechte Links“ in seinem Wochenblatt ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’.

Im Originalton: „Wer die erst jüngst wieder aktualisierte Homepage des in der St. Pöltener Priesterseminar-Affäre zu Fall gekommenen ehemaligen Subregens Wolfgang Rothe besucht, erfährt Merkwürdiges.“

Hw. Rothe – der als Priester zur Diözese St. Pölten gehört – sei weiterhin in dieser Diözese präsent. Als Adresse gebe der seit 2004 in Eisgarn eingeschriebene Kanonikus eine Anschrift in St. Pölten an.

Er empfehle, kirchliche Informationen unter anderem bei ‘kreuz.net’ oder bei ‘katholisches.org’ einzuholen.

‘kreuz.net’ stehe dem derzeitigen St. Pöltener Bischof Klaus Küng höchst ablehnend gegenüber.

Kardinal Christoph Schönborn von Wien sei dort jüngst als Abtreibungskardinal oder Homokardinal „verunglimpft“ worden.

Wer auf „katholisches.org“ klicke, stoße auf eine angebliche Erklärung der Glaubenskongregation, wonach Frère Roger Schutz beim Requiem für den verstorbenen Papst Johannes Paul II. durch Kardinal Joseph Ratzinger die Hl. Kommunion „versehentlich“ erhalten habe:

„Rothe mag getrost sein: Dem jetzigen Papst war der Gründer von Taizé gewiß bekannt, und er wußte auch, was er tat, als er ihm die Kommunion reichte“ – erklärt Pater Fischer nicht ohne Überzeugungskraft.

Die Saat, die gewisse Bischöfe ausgestreut hätten, gedeihe prächtig – erklärte der angriffige Pater sodann etwas zusammenhanglos mit Bezug auf Hw. Rothe und Bischof Krenn.

Diese „Saat“ gedeihe nicht immer zur Freude ihrer Nachfolger – womit der Pater auf Bischof Klaus Küng von St. Pölten anspielt.

Man müsse nicht nur auf Rothe schauen, um rot zu sehen, schließt der Pater etwas kryptisch – vielleicht mit Hinweis auf die rote Farbe von ‘kreuz.net’?
      
11 Lesermeinungen
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#11   nonnobisdomine   20:21:27 | Freitag, 9. März 2007
Nichtreaktion von kreuz.net
Per Internet-Mitteilung habe ich gewünscht, daß die kreuz.net-Redaktion meinen Account hier löscht.
Leider ist das noch nicht erfolgt. Ich erwarte die umgehende Löschung des Accounts „nonnobisdomine“.
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#10   Typ   18:04:17 | Mittwoch, 7. März 2007
@nonnobis
Sie ahnen ja nicht, was für Kräfte von innen die österreichische Kirche sonst noch zersetzen:
Ein versoffener Ex-Diözesanbischof, der jahrelang Hinweise auf homosexuelle Seilschaften in seinem Klerus und seiner Priesterausbildung ignorierte (ich kenne persönlich einen ehemaligen Theologiedozenten der St. Pöltner Hochschule, der mehrfach von besagtem Bischof mit seinen diesbezüglichen Hinweisen abgewiesen wurde)
Derselbe Ex-Diözesanbischof, der in völliger Verachtung seiner Amtsbrüder massenhaft abgewiesene Priesteramtskandidaten anderer Diözesen aufnahm
Einen Volksanwalt, der sich als katholisch ausgibt und damit den Namen der Kirche beschmutzt, während er in Wahrheit einer Sekte angehört
Einen Orden, dessen Pseudo-Gelübde sogar vom Hl. Stuhl teilweise einkassiert wurden
Gruppen, die bis heute von Papst und Diözesanbischof verbotene judenfeindliche Wallfahrten abhalten
usw. usw.
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#9   nonnobisdomine   15:46:20 | Mittwoch, 7. März 2007
Manchmal habe ich als Deutscher …
das Empfinden, daß es gerade in Österreich viele seltsam anmutende Priester gibt, die sich immer wieder medienwirksam in Szene setzen: Da ist z.B. dieser Pater Fischer OSB [ Ohne sonderliche Bedeutung ;-)], der Dompfarrer von Wien, der Jugendseelsorger aus der gleichen Diözese (der just am 05.03.07 einen Menschendienst feierte und als Gottesdienst verkaufte), die diversen Priester, die Laien predigen lassen usw. usw.
Natürlich gibt es auch in Deutschland Priester, die sich immer wieder in das Licht der Öffentlichkeit setzen, aber mir mutet es an, daß die Österreichische kath. Kirche von innen heraus zerstört wird. Und die Bischöfe lassen das zu.
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#8   Alleluia   14:52:38 | Mittwoch, 7. März 2007
Auszeichnung
Wow, das ist ja mal ne gute Nachricht :-) : Von einem Modernisten wie P. Udo o.O : angesudelt zu werden, ist die höchste Auszeichnung, die einem Priester zuteil werden kann. Glückwunsch :-) :-] :-D !
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#7   turk   13:58:52 | Mittwoch, 7. März 2007
Was dieser
Vorab-Werbeartikel aus dem nächsten „13.“ für einen ehemaligen Bischofssekretär sein und bringen soll, ist wie immer rätselhaft. (Objektiver Anhaltspunkt bei Beurteilungen vergangener Ereignisse wären jedenfalls die seit 28. Juni 2006 allesamt rechtskräftigen Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html aus Österreich, falls dies noch irgendeine Mücke interessieren sollte.)
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#6   Desperatus †   12:15:11 | Mittwoch, 7. März 2007
@Sirolo
Volltreffer, aber leider immer noch nicht versenkt.
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#5   Typ   11:48:50 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Sirilo
Sie vergessen noch:
„Über die Zustände in der modernistischen Konzilskirche kann sich jeder anhand dieser symptomatischen Geschichte selbst ein Urteil bilden.“
Und:
„Zum Schutz vor Repressalien wahrt kreuz.net selbstverständlich die Anonymität des unter dem modernistischen Klerus leidenden Gläubigen.“
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#4   Sirilo   11:08:04 | Mittwoch, 7. März 2007
Eine katholische Nachricht
Der Pfarrer von Hintertupfing, Hw. Bichlmoser, soll sich, wie ein Gläubiger seiner Pfarrei Kreuz.net meldete, kürzlich beim Stammtisch in Vordertupfing abfällig über den Kooperator von Mitteltupfing, Hw. Moosbichler, geäußert haben. Um was es bei der Verunglimpfung von Hw. Moosbichler ging, ist noch nicht bekannt, da der fragliche Gläubige aus Norddeutschland stammt und der bairischen Sprache nur unvollkommen mächtig ist. Beide Geistliche lehnten es ab, zu dem Vorgang Stellung zu nehmen. Wie Kreuz.net erfahren hat, sollen jedoch beide vorhaben, sich je eine eigene Website einzurichten. Der zuständige Bischof war auf Nachfrage nicht bereit, sich zu dem in seinem Klerus schwelenden Streit zu äußern – ein weiteres Beispiel für die unglaubliche Vernachlässigung der Diözese durch diesen „Hirten“. Deshalb wird sich der Gläubige direkt an den Nuntius wenden. Kreuz.net hinwiederum wird von der Kleruskongregation eine Aussage einfordern. Wie aus gut unterrichteten Kreisen in Rom verlautet, soll Papst Benedikt XVI., als man ihn auf den Konflikt ansprach, mit einem Lächeln gesagt haben: „Ach, der Bichlmoser und der Moosbichler, die haben sich schon im Priesterseminar immer gekampelt.“ Diese Äußerung wirft ein bezeichnendes Licht auf die Lage in der Konzilskirche. Wir erwarten stündlich eine richtungsweisende Stellungnahme von Bischof Fellay. Pater Schmidhuber sagte uns schon vorab: „In Zaitzkofen wäre so etwas nicht geduldet wordn.“
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#3   Typ   11:03:13 | Mittwoch, 7. März 2007
Gute Frage
Hat dieser Pater (Udo Fischer) nichts besseres zu tun, als selbstgerecht über andere Priester zu richten?
Hat kreuz.net nichts besseres zu tun, als alle drei Tage selbstgerecht über Bischöfe zu richten?
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#2   savonarola   10:45:33 | Mittwoch, 7. März 2007
umstritten
„Ein umstrittener Priester in der Diözese St. Pölten hat sich kürzlich über einen umstrittenen Priester in der Diözese St. Pölten ausgelassen.“
Und so etwas auf einer umstrittenen Internetseite :)3
Ich rechne mit einer Fülle von unumstrittenen Klarstellungen der hier versammelten Unbestrittenen :-D :-D :-D
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#1   Guiseppe   10:16:54 | Mittwoch, 7. März 2007
Richter Udo Fischer
Hat dieser Pater (Udo Fischer) nichts besseres zu tun, als selbstgerecht über andere Priester zu richten?
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