Am 20. Mai 1934 wandte sich das damals in Bukarest erscheinende katholische ‘Sonntagsblatt’, gegen eigenwillige ökumenische Bemühungen der Nationalsozialisten. Der Originaltext.
„Des echten Deutschen Lebenselement ist Kampf und immer wieder Kampf um Macht und Geltung.“
(kreuz.net) Friedrich Nietzsche, der Christushasser, ist im Wahnsinn gestorben.
Aber es war ein lichter
Augenblick, als er das Wort „Chauvinismus“ mit Rindviehnationalismus verdeutscht hat.
An Ähnliches erinnert
die nationalsozialistische Phrase: „Weder katholisch noch protestantisch, sondern – deutsch.“
Wenn dich
einer mit dem „Geistesblitz“ überrascht: „Weder weiß noch schwarz, sondern – dick“, denkst du dann,
lieber Leser, nicht auch an das blöde Rindvieh?
Und was antworten die Nationalsozialisten darauf?
Sie
antworten mit Eifer: Deutsche können wohl katholisch, beziehungsweise protestantisch sein, aber dann
sind sie nicht mehr echte Deutsche.
Ihr Deutschtum ist durch das Christentum verfälscht, verdorben.
Echte Deutsche sind von dem Scheitel bis zur Sohle Helden.
Des echten Deutschen Lebenselement ist Kampf
und immer wieder Kampf um Macht und Geltung. Die germanischen Tugenden sind Mut, Stolz, Kühnheit und
Kraft.
Das Christentum hat den Deutschen das Rückgrat gebrochen.
Durch das Christentum sind die Deutschen
feig, demütig, unentschlossen, schwächlich geworden.
Es sei darum nicht „Rindviehnationalismus“, zu
sagen: „Weder katholisch noch protestantisch, sondern – deutsch.“
Zur Gattung der Horntiere gehörten
vielmehr diejenigen, die nicht einmal heute noch begreifen, daß die Deutschen das Christliche endgültig
abstreifen müssen, um wieder Deutsche zu sein.
Und was ist unsere Antwort?
Die Nationalsozialisten
verkennen wichtige Tatsachen. Sie können nicht sehen, weil sie zu sehr in ihren eigenen Ideen verwickelt
sind.
Wer blaue Augengläser trägt wird niemals die gelbe Farbe sehen. Jedes Gelbe wird ihm grün erscheinen.
So auch die Nationalsozialisten.
Heißt es etwa einen wildgewachsenen Baum „verderben“, wenn ihm ein
Edelreis aufgepfropft wird?
Die Deutschen waren ein wildgewachsener Baum. Das Christentum ist ein Edelreis.
Kein Volk der Welt ist durch das Christentum „verdorben“, wohl aber jedes veredelt worden.
Was die „echten“
Deutschen „germanische“ Tugenden nennen, sind auch christliche Tugenden.
Die Helden des christlichen
Glaubens haben sich an Mut, Tapferkeit, Kühnheit und Kraft durch keine Heiden in den Schatten stellen
lassen.
Das Gegenteil von Demut, auf die es Nietzsche und die Nationalsozialisten am meisten abgesehen
haben, ist nicht Selbstbewußtsein und berechtigter Stolz, sondern Frechheit.
Hoffentlich ist die Frechheit
auch vom „germanischen“ Standpunkt eine Untugend, obwohl die Gepflogenheiten der Nationalsozialisten,
zumal ihre Kritik am Christentum, vermuten lassen, daß sie hierin mit der gesitteten Welt nicht eines
Sinnes sind.
„Weder katholisch noch protestantisch, das heißt nicht christlich, sondern deutsch“ ist
Unsinn.
Aus der Macht des nationalsozialistischen, nichtchristlichen Deutschtums wird sieghaft das christliche,
das katholische Deutschtum emporsteigen.
Jawohl, das religiöse Deutschtum wird sieghaft emporsteigen.
Aus: Sonntagsblatt, 11. Jahrgang, Nr. 25/ 20.05. 1934, Seite 808 (Ausgabe Bukarest).
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Die Progressiven damals und heute Damals waren im katholischen Deutschland die Burschenschaften die Progressiven
(die Alt-1848er) – die Träger der deutschen Los-von-Rom-Bewegung, zusammen mit Preußen und Fürst v.
Bismarck, für den „Katholen und Sozialisten vaterlandslose Verräter“ waren. Heute sind die Burschenschaften
wieder „die Bösen“, diesmal aber aus der Sicht des heutigen Establishments (die republikanischen Alt-1968er
bzw. die kirchlichen Alt-1962er), die romfeindliche Ideologie ist aber auch für jene dieselbe. „Wir lassen
uns nicht von unseren evangelischen Brüdern auseinanderdividieren“, ist heute die Parole der deutschen
ZK-Katholiken gegen Rom, insbesonders während des Wojtyla-Ponfikates und der Ratzinger-Glaubenspräfektenära.
Sie könnte aber auch von NS-regimetreuen Katholiken stammen (in den internationalsozialistischen Ländern:
von KP-regimetreuen Katholiken).
Was ist deutsch? Wer Nietzsche selbst gelesen hat, wird wissen, dass er von Jesus (und seinem Leben) in
hohen Toenen gesprochen hat. Die Christen in ihrer Mittelmaessigkeit und mit ihren Unzulaenglichkeiten
haben vor allem „das Fett abbekommen“. Somit war er keine „Christushasser“, sondern -wenn schon- ein „Christenhasser“.
Tugenden sind Mut, Stolz, Kühnheit und Kraft -na, bravo! Wo findet man solche ehrenwerte Tugenden heute
schon noch? Wohl kaum im heutigen linken und modernen Deutschland, oder? ?:) (Uebrigends beschrieb Nietzsche
das Wesensmerkmal der Moderne als Selbstbeschraenkung.)
#57 Lutheraner 17:02:32 | Donnerstag, 5. April 2007
Der Weg zurück An Ähnliches erinnert die nationalsozialistische Phrase: „Weder katholisch noch protestantisch,
sondern – deutsch.“ Von Phrasen verstehen ander auch was. Gefällt Ihnen „Damit es endlich aufwärts geht“
besser? Die Nationalsozialisten verkennen wichtige Tatsachen. Sie können nicht sehen, weil sie zu sehr
in ihren eigenen Ideen verwickelt sind. Klingt schlimm, aber wer ist das nicht? Aus der Macht des nationalsozialistischen,
nichtchristlichen Deutschtums wird sieghaft das christliche, das katholische Deutschtum emporsteigen.
Naja. Das wird ein weiter Weg, nämlich zurück. Das Christentum war das Fundament des freien Westen,
etwas, worauf es sicher stolz sein kann. Auf dem Christentum sind die Demokratien gewachsen. Der Eiserne
Vorhang schütze sie vor den zersetzenden Einflüssen der kommuniustischen Tyrannei. In der Welt war Deutschland
als wirtschaftlich starker Handelspartner geschätzt. Das Made in Germany garantierte dem Kunden Wertarbeit
und Deutschlands Wirtschaft eine hohe Nachfrage. Sicher, es gab Probleme in der BRD. Doch die waren mehr
einem moralischen Verfall geschuldet als den demokratischen Möglichkeiten. Denn Geld war auch genug da.
Die BRD bis ‘92 wurde Christen und Nicht-Christen gerecht. Und Raum für Sinnsuche und Identität war
genug da. Was wollte man mehr? Das Paradies pflegt sich erst dann zu erkennen zu geben, wenn wir daraus
vertrieben wurde. Da geht es uns wie Adam und Eva.
möchtegern-kathole: Schisma Daß Konstantinopel den Papst nicht anerkennt, stimmt so einfach nicht. Der
Papst wird als primus inter pares durchaus anerkannt. Meinungsverschiedenheiten gibt es lediglich über
den Umfang des Primates: Ehrenprimat oder Juristdiktionsprimat. Durch die Kirchenspaltung – unabhängig
vom Jahr der Ansetzung – haben sich auf beiden Seiten Einseitigkeiten herausgebildet: dem Papst fehlen
die Kollegen und den östlichen Patriarchen der Erste. Klar ist, daß der Papst in den östlichen Patriarchaten
nicht dieselbe Juristdiktion hat, wie im Westen, wie sich schon aus den bisherigen vier Großerzbistümern
(Ukraine, Rumänien, Syrobalabaren uns Syromalankaren) als ecclesiae sui iuris ergibt. Der Titel ist bereits
von Johannes XXIII zu Beginn seines Pontifikates eingerichtet und zu dessen Ende erstmalig an den ukrainischen
Metropoliten vergeben worden. Als Appelationsinstanz würde das Papsttum womöglich auch noch anerkannt.
Vorlage für das Verhältnis zwischen dem Papst und den übrigen Patriarchen ist das 1. Jahrtausend. Hinzu
kommen noch die Vorchalzedonensischen Kirchen, die unbeschadet voller kirchlicher Gemenschaft Rom nie
unterstanden haben. Im Übrigen war es ja nicht Konsantinopel, sondern Rom, das nach 1174 die Union aus
rein französischen Machtpolitischen Gründen aufgekündigt hat! Der damalige Papst war Franzose. Das
oströmische Reich ist eindeutig nicht wegen fehlender Frömmgkeit, sondern verfehler Steuerpolitik zugrunde
gegangen. Für weitere Ausführungen fehlt der Platz.
@Guttenberger Sie haben recht, es wurden auf beiden Seiten Fehler gemacht. Vielleicht werden auch heute
noch auf beiden Seiten Fehler gemacht. Das bestreite ich auch nicht. Trotzdem bleibt: Konstantinopel hat
den Papst nicht anerkannt. Das ist primär nicht Schuld des Papstes, sondern Konstantinopels. Dass es
in der Sache persönliche, machtpolitische, ehrgeizige, eitle und sonstige Sünden gibt, auch auf Seite
der Päpste – ist schade. Dass diese Stadt sich jedoch gegen den rechtmässigen Papst stellte, ist durch
diese Befindlichkeiten nicht zu entschuldigen. Aber – wie Sie selbst schreiben – der eigentliche Grund
dürfte im abendländischen Kaisertum ab 800 zu finden sein, das in Konkurrenz zum morgenländischen in
Konstantinopel stand. Dies vermehrte seine Macht, und Konstantinopels Macht schwand landsam dahin. Es
ist mehr als logisch, dass Gott diesem christlichen Staat seine Macht nahm. So wie es logisch ist, dass
er sie z.B. dem christlichen Deutschland nahm, das sich ebenfalls von Ihm trennte, im 20ten Jhd.
möchtegern-kathole: Schisma So einfach, wie Sie sich das vorsellen, ist die Geschichte nicht. Auf beiden
Seiten wurden schwere Fehler gemacht. Ich brauche nur an die Aufkündigung der 1274 auf dem Konzil von
Lyon vereinbarten Wiederaufnahme der vollen Kirchengemeinschaft zwischen Rom und Konstantinopel zu erinnern,
die von einem der Folgepäpste – der Name ist mir entfallen – aus rein machtpolitischen Gründen aufgekündigt
wurde: dieser Papst war Franzose und hat rein französische Machtinteressen verfolgt. Hinzu kommt Kaiser
Friedrich Barbarossa, der den oströmischen Kaiser nur als griechischen König anerkannt hat. Die Eroberung
Konstantinopels durch die Kreuzfahrer habe ich schon erwähnt. Auch sonst haben die durchziehenden Kreuzfahrer
dem oströmischen Reich so gut wie ausschließlich Verdruß bereitet. Zur Vorbereitung der Eroberung Kostantinopels
haben die Europäer den Türke modernste Kanonen verkauft, die christlichen Brüder bekamen so gutr wie
keinerlei Unterstützung. Lediglich die Genuesen haben 500 Mann geschickt, nur ein Tropfen auf den heißen
Stein. Nach dem Fall ihres Anführers war das Schicksal der Stadt rasch besiegelt. Kaiser Konstantin XI
ist im Straßenkampf gefallen, wie er es beabsichtigt hatte. Im Übrigen wurde am Vorabend der Eroberung
noch in der Hagia Sophia der letzte gemeinsame römisch-byzantinische Gottesdienst gefeiert. Dem Jahr
1054 wird gemeinhin eine zu große Bedeutung beigemessen. Wichtiger war 800 (Kaiserkrönung Karls d. Gr.).
@matt eine gute Frage, die da in Ihrem Beitrag schimmert. Das alte Testament war teilweise sogar blutrünstig,
die Bevölkerung wurde nicht geschont, egal ob Krieger oder nicht-Krieger. Schon ein Gegenprogramm zum
NT? Vielleicht waren es auch Völker, die Gott so schwer beleidigt hatten, dass er sich zurückzog? „Christlich“
erlaubt war wohl die Befreiung Spaniens nach dem islamischen Angriff, die Befreiung der Gebiete südlich
Wiens bis ca. Griechenlands (durch Prinz Eugen), nachdem die Mohammedaner bis nach Wien gekämpft hatten,
und der Freiheitskampf Griechenlands, in dem sie die Mohammedaner abschüttelten. Die fortdauernde Besetzung
Konstantinopels durch den Islam sehe ich als Gnadenentzug, nachdem Konstantinopel in das morgenländische
Schisma ging – da hat der liebe Gott mit den Schultern gezuckt und sagt seitdem: merkt Ihr es nicht? Das
ist bei uns das selbe. Seitdem Deutschland vom Glauben abfällt, erstarkt hier der Islam wie noch nie.
Warum sollte der liebe Gott es verhindern? Manche Türken benehmen sich besser als viele Deutsche.
Auch den Kreuzfahrern wurde nach ihren Taten vergolten wenn sie nur geplündert und gemeuchelt haben unter
Menschen die gar keine Schuld traf, dann starben sie auch gewaltsam. Hier gilt das Wort: wer mit dem Schwert
tötet wird durch das Schwert fallen. der Kaiser dem Christus erschien war übrigens nicht Karl der Große
sondern Konstantin. Aber seis drum. Ich lasse mir einfach nicht gewisse Aussagen Jesu als pauschal ins
Gesícht werfen und mich gleichsam dazu verdammen vor jedem Übel zu kapitulieren. So ist nicht die Geschichte
des alten Israel und so ist nicht die Geschichte der Christenheit. Natürlich bin ich nicht in erster
Linie an realen Kriegshandlungen interessiert. Auch ich will das vermeiden. Wir müssen den Kampf auf
geistiger Ebene führen, aber manchmal resultieren daraus eben auch reale Kriegshandlungen. Bitte: ich
fordere Euch nochmals dazu auf: lest die Geschichte der Eroberungskriege die Israel focht als Gott sie
ins gelobte Land führte. Das waren keine Verteidigungskriege. Gott sagte zu Israel (in der Art): das
ist das Land deiner Vorväter, das ich für dich bestimmt habe, vernichte die darin ansässigen Heiden,
ich bin mit dir und werde dir den Sieg einholen. Die Israeliten selbst waren manchmal zaghaft und wollten
garnicht recht. Sie hatten Furcht vor den Heiden, aber Gott trieb sie. Ja, nicht selten verlangte er die
Vollstreckung des Banns. Saul wurde verworfen, weil er den Bann nicht vollzog wie ihm aufgetragen. Ihr
lest zuwenig im alten Testament, dabei ist das ebenso wahr und zeugt von ebendem Gott.
sei Ihm gott ein milder Richter @Steph: Beim 4.Kreuzzug und folgenden gebe ich Ihnen Recht. Aber nicht
bei den ersten 3. Die waren tatsächlich ein aufgebot, den Islam zu stoppen. Danach gab es noch zig solcher
Aufgebote, die man aber nicht als „Kreuzzug“ bezeichnet. Die Schlachten vor Wien gehören dazu. Dank diesen
Söldnern, die hier tapfer waren. Für Konstantinopel gab es keinen Kreuzzug. Konstantinopel ist in einem
Meer von Blut versunken. und es wurde geplündert, aber nicht von Christen, sondern von Mohammedanern.
Ist das besser? Für heute jedoch: (schon spät)
Das stimmt. Der erste, der es gepostet hatte, war meines Wissens nonnobisdomine. Man kann es aber auch
auf der Seite von dol2day www.dol2day.com/helpdesk/index.php?title=Redaktio… nachlesen – das hatte obelix
vorgestern verlinkt.
Kreuzzüge, das schwert und die demut man darf die Worte Jesu nicht so aus dem Zusammenhang reißen: wenn
Er davon spricht, daß man nicht nur die eine Wange hinhalten soll, dann bezieht sich das doch auf Auseinandersetzungen
um ev. eigenen Vorteils willen. Ich soll halt für meinen Glauben stehen, aber auch Unrecht ertragen können.
Ich bin nicht gekommen den Frieden zu bringen, sondern das Schwert, daß steht doch in Beziehung zu seiner
Gesamtoffenbarung und seiner Kampfansage wider alles Böse! und dagegen hat der höllenschwarze Satan
etwas und versucht mit allen Mitteln zu verschlingen wer nicht wachsam und wehrhaft genug ist und das
nicht nur im übertragenen Sinne. Einmal abgesehen davon, daß ich nicht nur für mich alleine verantwortlich
bin und somit die Pflicht der Nothilfe habe, Verteidigung der Grundrechte Anderer auch mit Mitteln die
zum Tode des Angreifers führen können. und so sind wir schon inmitten der Kreuzzüge: wir schließen
heute aus unseren geordneten Erfahrungen der Neuzeit +meinen die kreuzfahrer hätten eine tiefgestaffelte
Logistik gehabt. da war aber nichts mit Nachschub und Feldküche. es wurde sich vorort versorgt. nach
durchzug der Truppen war das Land halt wie geplündert. auch waren es keine idealisierten Wehrpflichtigen,
sondern bezahlte Söldner, die kämpfen für jeden der sie bezahlt, heute für den christlichen Kaiser,
den Papst und morgen für den goldschweren Sultan, für Venedigs Interessen und auch die Eigenen. selbst
vor Lepando war nicht alles so uneigennützig wie oft dargestellt, leider…
Wenn man es enger fassen will, dann haben Sie natürlich recht, Herr Stöhr. Den Begriff Selbstmord hatte
ich bewußt vermieden, weil die Fakten hier schon bekannt waren und ich kein Posten von Verschwörungstheorien
anstoßen wollte – wie sie von Ihrem Argumentationsgegner Christus vincit gestern in die Diskussion eingeführt
wurden.
Kreuzzüge Inwieweit die Kreuzzüge sinnvoll und berechtigt waren, läßt sich nicht in einem Satz beantworten.
Zunächst ergibt sich die Frage, ob überhaupt überlegt worden ist, ob die heiligen Stätten, selbst
wenn die Befreiung gelingt, auf Dauer überhaupt haltbar waren. Bei der räumlichen Entfernung und den
damaligen Transportmitteln wird man die Frage bei nüchterner Betrachtungsweise eindeutig mit „nein“ beantworten
müssen. Aber so weit hat man damals wohl nicht gedacht. Die Eroberung Konstantinopels durch das Kreuzfahrerheer
war der christliche Skandal schlechthin. Es ging hier im Wesentlichen um die Interessen Venedigs, das
das Kreuzfahrerheer eindeutig für eigene Machtinteressen mißbraucht hat. Hierdurch wurde das öströmische
Reich entscheidend geschwächt, und das hat sicher den Untergang des Reiches 1453 gefördert, wenn auch
Hauptursache für den Untergang die kathastrophale Wirtschafts-, Finanz- und Gesellschaftspolitik war.
Man hatte nicht einmal mehr genug Geld zum Unterhalt ernsthaften Militärs! Die bis heute spürbaren Folgen
sind bekannt. Man muß aber auch das damalige Denken und das damit verbundene Kriegsverständnis berücksichtigen,
nach dem eine Fehde lediglich ein ritterlicher Wettkampf war, wenn es dabei auch so gut wie nie geblieben
ist.
denkt an die Helden in der Zeit des alten Israel So sehr mir das Zeugnis unseres Heilands am Herzen liegt.
Manchmal habe ich in Eindruck die Christenheit versteht es sehr einseitig. Ich weiß die Kreuzzüge waren
problematisch, aber ich halte sie nicht für grundschlecht von der Idee her. Wieso sollten Christen nicht
ihren Brüdern im hl. Land zu Hilfe eilen? Jetzt meint ihr wohl: ein Christ darf nicht zum Schwert greifen,
oder was. Was aber soll da ein Soldat sagen oder ein Polizist? Wollt ihr die alle in die Hölle verdammen?
Einer sagt sogar: man hätte den Moslems nichts entgegensetzen dürfen, als sie damals Europa überfielen.
Ich bin anderer Ansicht. Sagte Jesus nicht auch: „Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das
Schwert.“ Glaubt ihr vielleicht alle die Kaiser, die das christliche Reich verwalteten auch mit Krieg
und Eroberung waren alles Unchristen und schmoren in der Hölle? Glaubt Ihr, der Heiland wollte, dass
wir uns alle still ergeben, alle kategorisch opfern, dass wir alle zur Schlachtbank gehen wie das brave
Schaf. Ich glaube das nicht. Kennt Ihr nicht die Begebenheit, da Christus Karl dem Großen in der Schlacht
erscheint und ihm sagt: „In diesem Zeichen (dem Kreuz) wirst du siegen.“ Kennen wir nicht auch aus der
Apokalypse neben der Erzählung des Lamms auch die Erzählung über den der kommt auf einem Roß vom Himmel
her mit Feuerflammen und blutigem Gewand? Jenen, der das Zorngericht verheisst? Denkt an die Helden Israels,
die Gott berief. Denkt an seine Kriege. Ihr seid mir sehr einäugig.
Recht zum Verteidigungskriege es gibt ein Recht zum Verteidigungskrieg. Wenn man die islamische Eroberung
ansieht (von dem damals christlichen Syrien um 600 bis zum damals ebenfalls christlichen Wien, so 1000
Jahre später; zwischendurch Städte wie Jerusalem, Konstantinopel), dann hatten die christlichen Fürsten
auf jeden Fall das Recht, diesem blutigen, epochalen Angriff nicht nur Worte entgegenzuschleudern. Aus
diesem Gesamtzusammenhang darf man nicht einen einzelnen Schwerthieb herausgreifen und anklagen: da hat
ein Christ einen Mohammedaner getötet. Insofern waren die ersten 3 Kreuzzüge, die den blutigen Angriff
des Islam stoppen wollten, durchaus berechtigt.
Polemik und Idylle Die hier vielfach hin- und hergewendete Frage, ob die Kirche wehrhaft sein dürfe,
lasse ich mal auf sich beruhen. Die christlichen Völker durften es allemal und dürfen es nach wie vor.
Es ist ja ein ziemlich dümmlicher Gedanke, den christlichen Fürsten des Mittelalters das Recht zum Kriege
abzusprechen – dasselbe Recht, das sich der Islam ununterbrochen bis heute – sogar doktrinär als Pflicht
zum dschihâd – nimmt. Die sachlich unbegründete Polemik gegen die Kreuzzüge ist eine Ausweitung der
leyenda negra gegen Spanien als einer Frucht der Kreuzzüge. Diese Legende ist vornehmlich von jüdischen
Orientalisten und Literaten des 19. Jahrhunderts verbreitet worden, die mit dem Gemälde eines idyllisch
gezeichneten islamischen Spanien politische Forderungen an die seinerzeit noch stark christlich geprägte
Gesellschaft Europas stützen wollten. Diese Idylle hat mit der Wirklichkeit des islamischen Spaniens
allerdings wenig gemein, wie aus den mittlerweile längst publizierten Dokumenten dieser Zeit eindeutig
hervorgeht. MfG Christoph Heger
Was für Dich „schön“ wäre, interessiert mich nicht und deshalb kann ich darauf leider keine Rücksichten
nehmen. zum Thema: Papst Paul III., Bulle Sublimis Deus, 1537: „Deshalb bestimmen und erklären wir, daß
die genannten Indios und alle anderen Völker, die von jetzt an den Christen bekannt werden, auch wenn
sie außerhalb des Glaubens an Jesus Christus sind, auf keine Weise ihrer Freiheit oder der Herrschaft
über ihre Güter beraubt werden dürfen und erlaubterweise von ihrer Freiheit und ihrem Besitz Gebrauch
machen können, und daß man sie auf keinerlei Weise zu Sklaven machen darf. Alles, was im Gegensatz hierzu
getan wird, ist null und nichtig. Wir bestimmen und erklären ferner, daß die genannten Indios zum Glauben
an Jesus Christus gerufen werden sollen durch die Predigt des Wortes Gottes und das Beispiel eines guten
und heiligmäßigen Lebens.“
„Mission mit dem Schwert“ ??? Was soll das ? Die Päpste und Missionare haben sich gegen die Gewaltanwendung
und Diebstähle der Kolonisatoren ausgesprochen! Bitte hören Sie damit auf, solche Lügen gegen die Kirche
zu schleudern.
#33 HarroMeyer † 16:51:42 | Mittwoch, 4. April 2007
Josef,das haben die Linken wohl auch mißverstanden Aber die Kreuzzüge lassen sich nicht wegdiskutieren,
und die Mission mit dem Schwert in Amerika ist auch keine Erfindung des Bösen. Aber Wehrhaftigkeit wiederspricht
nicht dem Schöpfungswerk Gottes, sonst hätte er uns anders geschaffen und die schönen Sprüche im Evangelium
ensprechen der Meinung des röm. Volkes zur Zeit der „Pax Romana“. Da wussten die noch nicht, was auf
sie zukam.
#32 Heinz Josef 16:50:49 | Mittwoch, 4. April 2007
Durch Kreuzritter zum Glauben? Ja Herr Daniel, was wäre besser gewesen? Aber stimmt, es wäre in der
Tat besser gewesen, die verfolgten Christen im hl. Land ihrem Schicksal zu überlassen. Es wäre auch
richtig gewesen, Europa von den Mohammedanern einnehmen zu lassen. Die Kreuzritter waren allesamt Schwerverbrecher!
Aber stimmt, es wäre in der Tat besser gewesen, nicht nur Petrus hätte zum Schwert gegriffen sondern
auch die anderen Jünger und sie hätten für ihren Heiland mit Gewalt gekämpft? Es wäre auch richtig
gewesen, die christlichen Matyrer hätten statt des martyriums den Kampf gesucht?. Die Kreuzritter waren
selbstverständlich nicht allesamt Schwerverbrecher! Aber es gab solche unter ihnen. Ohne Zweifel waren
die Kreuzzüge trotz der Verbrechen die bei einem Krieg geschehen im Nachhinein das Mittel mit dem der
Vormarsch des Islam gestopt, bzw. verlangsamt wurde. Ein besseres Mittel wäre ein einiges und überzeugendes
christliches Zeugnis gewesen, dann wäre es vielleicht gar nicht zur Entstehung des Islam gekommen. Die
Kreuzzüge haben jedenfalls keinen Muslim zum wahren Glauben bekehrt!
#31 Lord Werther 16:46:26 | Mittwoch, 4. April 2007
Dann halt so… Die Muslime nun als ein Volk zu betrachten, dass gemeinsam Europa angreifen wollte, ist
doch etwas vermessen. Europa war ja schließlich nicht nur christlich, sondern in vielen Völkern und
Staaten zerteilt… Wenn die Muslime es allerdings geschafft haben, ein Volk zu sein, wäre es tatsächlich
besser gewesen, wenn Sie Europa eingenommen hätten, da sie dann fortschrittlicher gewesen wären als
die Christen heute *G* Mit Verlaub kann man diese Muslimen nicht mit den Fundamentalisten von heute vergleichen.
Da würde der Vergleich hinken. Das Problem am Christentum ist einfach nur, dass es zwingend eine Religion
sein will, was erst gar nicht sein sollte…
absurde Beschimpfung „Die Kirche war lange genug wehrhaft sehr zum Schaden der frohen Botschaft.“ Aha,
danke für die Aufklärung. Aber stimmt, es wäre in der Tat besser gewesen, die verfolgten Christen im
hl. Land ihrem Schicksal zu überlassen. Es wäre auch richtig gewesen, Europa von den Mohammedanern einnehmen
zu lassen. Die Kreuzritter waren allesamt Schwerverbrecher!
#29 Lord Werther 16:37:46 | Mittwoch, 4. April 2007
Zurück zu den Wurzeln! Ich würde einer linken Gesinnung durchaus einer Gesinnung vorziehen, die Menschen
ausgrenzt, unterjocht und vom eigenen Denken fernhält. Leider ist es so, dass die Neulinken oft eher
in Rudeln denken und so genauso wenig geistliche Fortschritte machen können wie das heutige Christentum.
Das Christentum kann nur durch eine Rückkehr zu den Wurzeln gerettet werden. Als bildende und revolutionäre
Weltanschauung und nicht als verkalkte Religion. Jesus ist nicht am Kreuz gestorben, damit eine katholishe
Kirche entsteht, die Gedanken konserviert. Er war ein Rebell und so sollte auch das Christentum sein rebellisch!
#28 Heinz Josef 16:34:18 | Mittwoch, 4. April 2007
Wollte Jesus dass seine Jünger zum Schwert greifen Das hristentum eine wehrhafte Religion? Das wäre
ja wohl eine Verdrehung der Wahrheit. Jesus ist am Kreuz gestorben und er hat dem Simon Petrus gesagt
er soll sein Schwert stecken lassen. Die Kirche war lange genug wehrhaft sehr zum Schaden der frohen Botschaft.
Die Kirche gehört auf den Boden wo schmutzige Füße zu waschen sind, Wunden zu reinigen sind. Sie gehört
zu dem ans Kreuz wie ihr Herr. Der mystische Leib Christi hat den gleichen Weg zu gehen wie sein Herr.
#27 HarroMeyer † 16:01:36 | Mittwoch, 4. April 2007
Daniel, ganz richtig Das Christentum ist orignär eher eine wehrhafte Religion, aber wohl hier von Links
unterlaufen, da kommen wohl die Gutmenschen her.
@Harro Mayer: „das vom Christentum kreierte Gutmenschentum“ Wie kommen Sie darauf, dass der „Gutmensch“
vom Christentum kreiiert wird ? Der klassische Gutmensch wird nicht vom Christentum, sondern vom Liberalismus,
Sozialdemokratismus und Sozialismus kreiert.
#23 HarroMeyer † 13:56:37 | Mittwoch, 4. April 2007
Vom Sieg bin ich nicht so überzeugt. Na, wenn sich heute (nach Befragung der Mannheimer Gruppe Wahlen)
70% der Deutschen für das weltweite schlechte Wetter für verantwortlich halten und entschuldigen: dann
kommt einem schon der Verdacht, dass das vom Christentum kreierte Gutmenschentum die Deutschen feig, demütig,
unentschlossen und schwach gemacht hat. Das Jammern, eine christl. Demutsbezeugung, ist unsere liebste
Beschäftigung geworden, nur mit dem Beten klappt es noch nicht so, da müssen die Zeiten wohl noch schlechter
werden. Ob uns dann das christliche Deutschtum weiterhilft, habe ich so meine Zweifel. Was anderes wäre
mir lieber.
Primus inter servil pares Durch das Christentum sind die Deutschen feig, demütig, unentschlossen, schwächlich
geworden. Stimmt haargenau. Genau diese halbgebildete Kastratenphilosophie befördern die Kirchenoberen:
sie predigen ihre Servilität der Masse, kollaborieren mit der political correctness und verfälschen
dafür die Aussagen Christi. Deshalb bin ich dafür, sofort auszutreten, und nur die eigene Gemeinde mit
regelmäßigen Spenden zu unterstützen.
Jo, Werther… …wenn ich so wenig historisches Hintergrundwissen hätte wie Du, würde ich zu einem
solchen Thema wie angeschnitten lieber schweigen. Es ist nur peinlich!
#16 Lord Werther 12:44:27 | Mittwoch, 4. April 2007
Chefredakteur Nun ja… wenn Sie mir den Posten verschaffen könnten, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar…
Allerdings muss man beachten, dass die sicherlich keine Lust auf Realisten haben… (ich habe hier auch
noch keinen Artikel gelesen, den ich von normalen Katholiken – also mit umgänglichen – erwarten würde.)
#14 Lord Werther 12:34:04 | Mittwoch, 4. April 2007
Kultivierung? Nun ja, ich will ja nicht abstreiten, dass AUCH die Klöster irgendwann damit begannen,
die Länder zu kultivieren und zu pflegen. Ich halte es nur für äußerst vermessen, wenn sich die Christen
dies auf die Fahnen schreiben, da es eigentlich jedes Volk gemacht hat, dass in den Mooren gelebt hat.
Nur so kann man in einem Moor überleben. Ich hoffe, dass verstehen Sie als Christ. Getreide hat es auch
schon vor der Christianisierung gegeben. Vielleicht werden Sie auch eines Tages nachvollziehen können,
dass man dort etwas essen musste. (Das dort Menschen lebten und das dort gegessen wurde, lässt sich heute
ja durch Ausgrabungen eindeutig belegen.) Natürlich waren die prädeutschen (die Germanen waren nun wirklich
ein ganz unbedeutendes Volk) Völker keine Kampfritterschaften. Es waren normale Menschen, die ganz normale
Wünsche hatten. Allerdings wurden Dinge wie Wein, Therme, Wasserversorgung, sanitäre Einrichtungen…
durch die Römer gebracht. Vielleicht sind sie Ihnen ein Begriff… es sind praktisch die Vorfahren der
Italiener und werden in Asterix Comics gerne verballhornt…
Weniger bekannt ist dass im Deutschen Reiche 1933-1945 die wichtigen Vertreter einer radikalen Liturgiereform
mit den Nationalsozialisten und dem nationalistisch-sekularen Zeitgeist paktierten um die Deutsche Sprache
einzuführen in der Liturgie und das Latein teilweise zu verbieten. Dieses Aspekt der 1947 in Mediator
Dei verurteilten Hyperliturgisten, wird einfach vergessen. Weil diese liberalen Theologen und Liturgisten
von NS ganz leicht 1965 auf I.S. (internationalen Sozialismus) umstellten. ‘Die Deutsche Messe’ war bereits
1936 Ziel der liberaleren Theologen in Grossdeutschland. Liturgiereform in fremder Allianz.
#12 AthanasiusII 12:23:51 | Mittwoch, 4. April 2007
@Lord Werther Ich bin ja auch nicht anti-römisch. Sie sind anti-christlich. Die Kultivierung der deutschen
Landschaften geschah durch die Klöster, die auch die Landwirtschaft verfeinerten und neue Getreide importierten.
Nicht von den „arisch-germanischen“ Kampfrittern geschah die Kultivierung! Die Lateranverträge sind in
Verhandlungen schon lange vor 1922 (Machtergreifung Mussolinis) vorbereitet. Nur wollte Mussolini die
Unterstützung der Kirche gewinnen, was er aber 1931 bedauerte getan zu haben. Er wurde deswegen 1927
getauft (er war SOhn eines atheistischen Sozialisten). 1929 bei der Unterzeichnung musste Mussolini aber
in Zivilkleidung kommen und nicht in schwarzem Duce-Hemd. 1931 und 1936 und 1938 (Einführung Rassengesetze
in Italien) kam es aber zu grossen Konflikten zwischen dem Papst und Mussolini. Mussolini beschimpfte
den Herrn dabei als ‘Judengott’. Die Kirche aber war es letztendlich die germanische Geschichten und Mythen
auf Schrift stellen liess in Klöstern im 9. Jahrhundert, der Kirche haben wir die Edda zu verdanken,
nicht den Wikingern. Ebenso hat die Kirche die klassische Antiquität bewahrt und geschützt in ihren
Bibliotheken. Die Kirche hat nobilisiert und konserviert. Sonst nichts.
#11 Lord Werther 12:11:55 | Mittwoch, 4. April 2007
Lateranverträge Endlich hat mal einer Begriffen, dass ich auf die Lateranvertäge anspiele. Vielen Dank
dafür… (und für die Feststellung der Doppelzüngigkeit des damaligen Papstes) Allerdings wollte ich
noch einmal auf Ihren Vorredner zu sprechen kommen (alles der Reihe nach), der dem altertümlichen Volke
mangelnde Kultur vorgeworfen hat. Eigentlich begann man schon vor der Christianisierung mit der Trockenlegung
der Moore im Norden, die eigentliche Grundlage für das kulturelle Wirken in diesen Regionen. Ferner brachten
auch schon die Römer die angesprochenen kulturellen Erfindungen nach „Deutschland“. Allerdings war dieses
Volk schon im späteren Deutschland aktiv, wo noch nicht einmal Jesus selbst aktiv auf Erden wandelte.
vatikanstaat bis zur besetzung des damaligen kirchenstaates durch das königreich italien 1870, durch
die rom zur hauptstadt italiens wurde, war der kirchenstaat souverän. der papst erklärte sich damals
zum „gefangenen des vatikan“. zutreffend ist, dass die lateranverträge 1929 zu einer völkerrechtlichen
lösung der dadurch entstandenen sog. „römischen frage“ geführt haben (durch verzicht des papstes auf
seine bisherigen ansprüche bzgl. des kirchenstaates). die annäherung zwischen dem italienischen staat
und dem papst begann allerdings schon 1919 mit der erlaubnis des damaligen papstes benedikt XV. zur gründung
der katholischen „partito popolare italiano“, endgültig gelöst wurde die sog. „römische frage“ dann
durch die unterzeichnung der lateranverträge. hieraus aber eine „privilegierte behandlung“ seitens des
faschistischen italien herauszulesen (oder gar eine „kollaboration“ des papstes mit mussolini), bedarf
schon einer sehr ideologisierten sichtweise.
#9 AthanasiusII 12:05:31 | Mittwoch, 4. April 2007
@Anti-christlicher Lord Werther Allerdings muss man auch sagen, dass sie die Parasiten schnell mit dem
Faschismus angefreudet haben. Wir alle kennen ja das Entstehungsjahr des VAtikans… Wie sehr muss man
sich dem Faschismus unterworfen haben, damit er eine solche Belohnung gewährt? 1929. Und 1931 erschien
schon Pius XI. harte Verurteilung des faschistischen Bildungssystems und der Staatsideologie www.vatican.va/…iamo-bisogno_en.html.
Der „Faschismus“ hälst Du für Nationalsozialismus. 1929 waren aber zwei von Mussolinis Ministern jüdisch,
und der ex-SPD’ler Michels arbeitete auch für Mussolini. In der gleichen Zeit hatte der Hl. Stuhl sehr
gute Kontakte mit den USA und Joseph Kennedy, den amerikanischen Demokraten usw. Man kann dem Vatikan
nichts unterstellen wie Du es lügnerischerweise macht, begründet auf deinen antikatholischen Vorurteilen.
Der Faschismus ist in der Kirche begründet und nicht im Deutschtum. Die Verurteilung des Judentums ist
ein Relikt aus dem christlichen Mittelalter. Es hat nichts mit deutschen Grundwerten zu tun… Unsinn.
Deswegen war wohl Rom in Teilen so jüdisch geprägt, deswegen wohnten wohl die meisten Juden im erzkatholischen
Polen bis die Deutschen sie deportierten. Der rassistische Antisemitismus ist pseudowissenschaftlich und
stützt sich auf Darwin, Voltaire und Ludendorff. Nicht einmal auf Karl Lueger. Die ersten drei waren
vehement anti-christlich. Ich stimme aber überin, dass edeles Deutschtum den Antisemitismus nicht unterstützte.
‘Deutsch’ war es nicht. Post-revolutionär aber sehr wohl.
#8 Lord Werther 12:01:42 | Mittwoch, 4. April 2007
@sulpius Das Wort „teutsch“ ist eigentlich so alt, dass man es kaum noch vernünftig herleiten kann. Man
nimmt an, dass es aus einer der Stammessprachen in eine Vorform einer allgemeingültigen Sprache übernommen
wurde.
Es zeigt den Geist des Alfred Rosenberg auf, sowie den des deutsch-arisch-kämpferischen Glaubens Hitlers,
der eine Perversion des Christentums vorantrieb. @Lord Werther: Die Vatikanbasilika existiert seit 318
n. Chr. als Konstantin der Grosse sie errichten liess. Ich habe die Fundamente selbst im unterirdischen
1939 ausgegrabenen Necropolis unter St. Peter berührt und angesehen. Das Christentum hat germanische
Kultplätze übergenommen und aus Eichenkränzstätten Kapellen und Kirchen gemacht. Kaputt gemacht wurde
nur der Kult der Götzen, nicht das künstliche Erbe, in soweit es das gab. Man hat es erreichert. Die
Sachsen sind übrigens am Ende unter Widukind selbst langsam zur Taufe und zum Glauben gekommen. Das Christentum
hat die Abteien, Schlösser, Kathedralen, Universitäten, Grosslandwirtschaft (der Klöster) usw. gebracht.
Viel mehr als Waldheiligtümer in der Natur oder eine heilige Eiche mit Schwertern. Das Christentum hat
erreichert, nicht vernichtet!
#4 Lord Werther 11:53:31 | Mittwoch, 4. April 2007
Grundwerte Das kann man heute kaum noch sagen, da Sie halt sehr stark verfälscht wurden… Man kann es
nur annehmen, da nicht viel von den alten Religionen verschont wurde.
@ lord w. was meinst du eigentlich mit deinen wiederholten andeutungen bzgl. des „entstehungsjahrs des
vatikans“? meines wissens gibt es den vatikanhügel (und auch die dortige vatikanische basilika (= st.
peter) schon ziemlich lang …
#1 Lord Werther 11:39:30 | Mittwoch, 4. April 2007
Interessant… Natürlich bin ich nicht pro nationalsozialistisch eingestellt, allerdings hat der Christentum
die Traditionen vernichtet oder sich einverleibt, die vom Nationalsozialismus hochgehalten werden. Diese
parasitäre Eigenschaft hat sich bei den Merrowingern eingenistet. Bonifatius und Willehad haben die damaligen
Heiligtümer geschändet. Der Artikel ist aus Naziaugen nachvollziehbar. Allerdings muss man auch sagen,
dass sie die Parasiten schnell mit dem Faschismus angefreudet haben. Wir alle kennen ja das Entstehungsjahr
des VAtikans… Wie sehr muss man sich dem Faschismus unterworfen haben, damit er eine solche Belohnung
gewährt? Der Faschismus ist in der Kirche begründet und nicht im Deutschtum. Die Verurteilung des Judentums
ist ein Relikt aus dem christlichen Mittelalter. Es hat nichts mit deutschen Grundwerten zu tun…