Evolutionstheorie
Lernen Menschen von selber sprechen?
Es gibt im Menschen keine Fähigkeit, die Sprache von selber zu erlernen. Ganz im Gegenteil. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
(kreuz.net) Niemand weiß, wie die sogenannten Urmenschen sprechen lernten.

Nur die Evolutionisten sind sich gewiß, daß die ersten Menschen das von sich aus machten – ohne Lehrer, schrittweise, in Tausenden von Jahren.

Leider gibt es über diese Anfänge keine Tonbandaufzeichnungen. Dafür existiert eine Reihe von Berichten über Kinder, die ohne sprachliche Zuwendung aufwuchsen.

So ließ der ägyptische Pharao Psammetich I. († 610 v. Chr.) zwei Kleinkinder von einem Hirten in der Wildnis und völlig isoliert aufziehen. Dem Hirten wurde verboten, mit den Kindern zu sprechen.

Der Pharao wollte mit seinem Experiment herausfinden, was die älteste und ursprünglichste Sprache der Welt sei.

Nach zwei Jahren stellte sich heraus, daß die Kinder nicht sprechen konnten.

Der Stauferkaiser Friedrich II. († 1250) wiederholte im Hochmittelalter ein ähnliches Experiment. Auch in diesem Fall lernten die Kinder nicht sprechen.

Es gibt Fälle von Kindern, die nach Unglücksfällen alleine im Wald aufwuchsen.

Im Januar 1800 entdeckten drei Jäger den ungefähr zehnjährigen Victor de l’Aveyron, der später im kleinen Dorf Saint-Sernin-sur-Rance im Departement Aveyron zwischen Toulouse und Montpellier aufgegriffen wurde.

Victor sprach keine Sprache – weder eine bekannte noch eine neu generierte.

Nach sechs Jahren geduldigem Unterricht konnte er lediglich ein paar geschriebene Wörter erkennen. Sprechen lernte er so gut wie nicht.

Die sensible Phase des Spracherwerbs war bei ihm offensichtlich völlig verpaßt worden. Ein ähnlicher Fall wurde im 20. Jahrhundert in Kalifornien beschrieben.

Bis zum Alter von etwa zehn Jahren lernen Kinder Fremdsprachen wie von selber.

Sie sind in der Lage, das grammatikalische Regelwerk aus dem sprachlichen Input ihrer Umgebung zu extrahieren und Wortschatz und Aussprache ohne systematischen Unterricht zu erlernen.

Mit der Pubertät geht diese Fähigkeit verloren.

Die meisten Erwachsenen müssen neue Sprachen, obwohl sie sich als Kinder eine Kompetenz in ihrer Muttersprache erworben haben, mühsam und langwierig aktiv pauken.

Es ist heutigen Menschen – die nach Angaben der Evolutionstheoretiker ein „hochentwickeltes Gehirn“ besitzen – nicht möglich, eine Sprache ohne die Hilfe bereits sprachbegabter Menschen zu lernen.

Von der Evolutionstheorie hypothetisierte Frühmenschen besaßen definitionsgemäß keine solchen hochentwickelten Gehirnvoraussetzungen zum Spracherwerb.

Die Annahme einer evolutiven Sprachentwicklung benötigt deshalb einen evolutionstheoretischen Glauben, der von vielen Unbekannten und Widersprüchen ausgehen muß.
      
34 Lesermeinungen
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#34   methusalix †   17:24:35 | Dienstag, 13. März 2007
Nein kein Hass, Herr Stöhr
nur Bedauern über Ihre enge Weltsicht.
Was Sie angeht; und frischer Kampfesmut angesichts des versuchten traditionalistischen roll-back, zu dem die Schwarzkittel Meisner, Mixa und Laun angetreten sind.
Schönborn hat zwar versuch nicht so marktschreierisch wie diese drei Protagonisten der Frauenfeindschaft aufzutreten, aber dafür wird er hier ja auch genug gescholten. Was sein Beitrag zur Evolutionsbiologie angeht: von armseligen Nichtwissen geprägt.
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#33   Ydefix   15:08:02 | Dienstag, 13. März 2007
Hallo methusalixchen,
dass du mich als „Frauenfeind“ bezeichnest, ist ein starkes Stück. Aber weiter so, irgendwie muss der Hass ja raus aus Dir…
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#32   methusalix †   10:10:30 | Dienstag, 13. März 2007
Richtig Herr Stöhr!
Frauen „gleiten in die Berufstätigkeit ab“, so wie Männer eben auf die „schiefe Bahn“ geraten; mit Alkohol, Huren und anderem Schmuddelkram.
Alleine Ihre Wortwahl verrät Sie hier als Frauenfeind, der alle Frauen zum Windelwechseln, Kaffeekochen und zum betüteln der Männer auf Ewigkeit verpflichten will. Selbstverständlich völlig ohne eigenes Einkommen, ohne Rentenansprüche und ohne Scheidungsrecht. Wo kämen wir denn sonst hin? Wenn die Frauen ihre Talente als Forscherinnen und Lehrerinnen (siehe die Startseite www.nobelprize.org), Rechtsanwältinnen, Verfassungsrichterinnen oder gar Unternehmerinnen „ausleben“ würden. Das ist ja, wie wir gerade sehen, der Untergang Deutschlands.
Krankenschwestern, möglichst schlecht entlohnt (im Gegensatz zu den Chefärzten selbstverständlich), dürfen sie aber schon werden?
Sie sind ja zum pflegen und dienen geboren und von Herrn Stöhr dazu bestimmt.
PS Um die Demografie machen Sie sich mal keine Sorgen Herr Stöhr. Noch nie haben in Deutschland so viele Menschen wie heute gelebt. Wir kämen auch mit einem zehntel der Bevölkerung hin, aber davon kann ja gar keine Rede sein. Die Schweden, Schweizer und Österreicher machen uns das seit Jahrzehnten vor. Was zählt ist nicht die Masse, sondern die Qualität. Und die werden wir mit einem neuen, gerechterem Schulsystem auch hinbekommen. Sie unterschätzen die Nachfragemacht der deutschen Industrie, die Ingeniuerinnen und Programmiererinnen braucht.
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#31   Ydefix   01:03:50 | Dienstag, 13. März 2007
@obelix:
Dass Frauen zunehmend in die Berufstätigkeit abgleiten, ist in der Tat eine üble Entwicklung. Das deutsche Volk stirbt ja auch deshalb wohl bald aus. Und solche „aufgeklärten“ Besserwisser wie du klatschen auch noch Beifall :-@
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#30   DocRöntgen   01:00:31 | Dienstag, 13. März 2007
Alles Quatsch:
Am Anfang war die Steuer!
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#29   obelix †   18:58:56 | Montag, 12. März 2007
@D. Stöhr
Was die behauptete „geordnente“ Abfolge in der Fossilienabfolge bestrifft, sind auch andere Deutungen denkbar: …
Also unter diesem Aspekt hat das noch nie ein Paläontologe betrachtet! Das ist ja wirklich ein völlig neuer Denkansatz, Herr Stöhr.
Wurden Sie bereits vorgeschlagen für den nächsten Nobelpreis? Sie wären ein besonders würdiger Nachfolger von Konrad Lorenz und Christiane Nüsslein-Volhard; bei den Schlussfolgerungen die Sie ziehen können, sind Sie der kommende Evolutionsbiologe! Chapeau! nobelprize.org/index.html
PS: Es tut mir schrecklich leid, dass Sie auf der ersten Seite der Netzseite des Nobel-Kommittees nur Frauen zu sehen bekommen. Wo doch katholische Fundamentalisten manchmal der Ansicht sind (Sie sicher nicht, Herr Stöhr), dass Frauen allerhöchstens einen Volksschulabschluss haben dürften. Sonst würden Sie übermütig und ungehorsam. Schon der Hauptschulabschluss wäre viel zu viel für jede Frau.
Da sieht man, wohin der hemmunglose Liberalismus führt: Frauen bekommen jetzt auch schon Nobelpreise. (Die ja eigentlich nur Männern zustehen.)
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#28   Kurt K.   18:56:29 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Das würde keineswegs zur Sintflut passen. Dass viele Zwischenarten fehlen ist in der Tat seltsam. Wird noch zu klären sein. Aber bei einer Sintflu müssten unendlich viele Kadaver (Fossilien) auf einmal in bestimmten Schichten liegen. Alle tot. Auf einmal. Und das vor ein paar lumpigen Tausen Jahren. Da müsste mehr übrig sein. Aber weder finden wir massenhaft zur selben Zeit verendete Tiere, noch Menschen oder deren Siedlungen. Bei einer Sintflut, die ja global gewesen wäre, müsste es eine Schicht geben, in der unendlich viel liegt, und dann danach gaaanz lange fast gar nix. Denn die Tiere hätten sich dann ja erst wieder vermehren müssen.
Noch was Grundsätzliches zur Wissenschaft: Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, anzunehmen, dass Gott dies oder jenes bewerkstelligt hat. Denn: Ab welcher Stufe von Problemen schmeisst man denn da den Kram hin und sagt „Es war halt ein Akt der Schöpfung.“?
Wo hört man auf zu forschen? Das geht nicht. Es ist nicht so, dass alle Wissenschaftler Atheisten sind. Aber auch die gläubigen unter ihnen wissen, dass die Erklärung „Gott wars!“ nicht greift. Wer zieht die Grenze, ab der „Gott es war?“
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#27   Arkanum †   16:28:03 | Montag, 12. März 2007
Das kann ich bestätigen.
Herr Stöhr ist weder eine Sockenpuppe von Dr.Regazzoni noch teilen beide alle Ansichten.
@ Stimme aus dem Tradiland: Und keiner der beiden ist meine Sockenpuppe.
:-D Das nur präventiv, aber auf Erfahrungen gestützt!
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#26   cum te   16:02:41 | Montag, 12. März 2007
@D.S.
Schon gut; Schluss mit den Spekulationen!
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#25   Ydefix   16:00:29 | Montag, 12. März 2007
Meinen Sie damit mich ?
Ich bin *nicht* mit Dr. Regazzoni identisch.
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#24   cum te   15:36:42 | Montag, 12. März 2007
@Carlo
Schon wieder?? Stützen Sie Lingen, Herr Dr.?
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#23   Ydefix   15:30:23 | Montag, 12. März 2007
„Evolution“:
Es wird kein vernünftiger Mensch bestreiten, dass das Leben auf der Erde Entwicklung unterworfen ist, das ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass mehrer Exemplare in den Tierfamilien ausgestorben sind.
Die interessante Frage ist doch, ob sich das Leben -also die Typen und Familien der Lebewesen- vom Einzeller hochentwickelt haben.
Was die behauptete „geordnente“ Abfolge in der Fossilienabfolge bestrifft, sind auch andere Deutungen denkbar: a) „primitive“ Organismen waren von Anfang an viel größerer Zahl vorhanden, um den ebnfalls am Anfang geschaffenen Komplexen formen ein lebensfähiges Umfeld geben zu können b) es gab eine oder mehrere Katastrophen, die mit großen Überschwemmungen verbunden waren und die deshalb dazu geführt hatten, dass viele Tierstämme fast voll vernichtet wurden und sich erst langsam wieder ausbreiteten (dadurch keine Dokumentation im Fossilienbestand). Prinzipiell wurde das zur Arche Noah passen.
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#22   Kurt K.   13:06:19 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Nun, die Wissenschaft kann natürlich Irrtümern und Glaubenssätzen anhängen – sind schliesslich auch nur Menschen die Wissenschaftler.
ABER: Sollte ein Biologe oder so irgendwie die ET widerlegen, so wäre ihm Ruhm und Anerkennung sicher. Er würde in die Geschichte eingehen. Bei Einsteins Theorie, dass das Licht von grossen Massen abgelenkt wurde, hat es die Wissenschaft auch irgendwann akzeptiert, dass es so ist. Also hat man sich dem geöffnet. Die ET ist mittlerweile wirklich ALT (von Darwin bis heute – mehr als 150 Jahre). Anfangs haben sie nur wenige geglaubt. Trotzdem hat sie sich durchgesetzt. Warum? Weil die Belege erdrückend waren und sind. Meinen sie nicht, dass 150+ Jahre genug sind, um die ET zu Widerlegen wenn es denn ginge?
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#21   Ydefix   12:56:12 | Montag, 12. März 2007
In dem Vorwort
heißt es zwar, dass das Buch auf Empörung in der Wissenschaftsgemeinde gestoßen ist, aber näheres erfährt man nicht.
Ich finde jedenfalls die These, dass diese „Wissenschaftsgemeinde“ bisweilen in einer hermetischen Denkverbotszone verharren kann, nicht so abwegig. Das gilt nämlich für unzählige wissenschaftliche Theorien, die anfangs nur müde belächelt worden sind (Beisp: Einsteins Behauptung, dass Licht „um die Ecke biegen kann“).
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#20   Kurt K.   12:51:35 | Montag, 12. März 2007
@ rolf34
„Das ist in keinster Weise seriös und als Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu nutzen.“
Zitat Daniel Stöhr: „Bitte um Begründung.“
Würd mich auch ineressieren!
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#19   Ydefix   12:41:43 | Montag, 12. März 2007
Warum ?
Das ist in keinster Weise seriös und als Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu nutzen.
Bitte um Begründung.
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#18   rolf34   08:00:40 | Montag, 12. März 2007
verbotene Archäologie
Belege für die Werkzeuge und die Funde findet man im Buch „Verbotene Archäologie“, alles mit Quellenangaben.
Das Buch habe ich auch. Das ist in keinster Weise seriös und als Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu nutzen.
Warum führen alle Leugner einer Evolutionstheorie auf, dass es keine zufälligen Mutationen geben könne? Es gibt so viele Mutationen! Machen Sie mal Ihre Augen auf! Was ist mit Krankheiten? Es gibt Viren, die schneller Mutieren, als dass die Medizin dagegen Medikamente entwickeln kann.
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#17   Kurt K.   03:38:24 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Aber ich halte sie für extrem schwer zu glauben.
Und einfacher zu „glauben“ ist: „Alle Ergebnisse ser gesamten Erdwissenschaften (also Paläontologen, Archäologen, Geowissenschaften etc.) sind falsch, die Erde ist 6000 Jahre alt und von Gott in ihrer heutigen Form mitsamt allen Arten erschaffen worden.“
???
Naja… jedenfalls nicht für mich. Und eben auch nicht für die meisten Menschen in Deutschland und den aufgeklärten Ländern.
Und hier so zu tun -wie es üblich ist- als sei das auch noch bewiesen, das ist einfach unseriös.
Wenn sie sich meine bisherigen Posts zu diesem Thema duchlesen, werden sie feststellen, dass ich keineswegs behaupte, die ET sei „bewiesen“. Sie ist aber ganz gut belegt. Beweisen lässt sie sich nicht. „Beweisen“ wird sich eine seriöse wissenschaftliche Theorie sowieso nie. Sie kann nur Falsifizierungen standhalten. Und das tut die ET sehr erfolgreich bisher.
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#16   Ydefix   03:06:32 | Montag, 12. März 2007
Ja, ich kenne diese Erklärungen
natürlich. Aber ich halte sie für extrem schwer zu glauben. Und hier so zu tun -wie es üblich ist- als sei das auch noch bewiesen, das ist einfach unseriös.
In Übrigen sind auch diese Erklärungen theoretisch angreifbar: 1. so einfach: –-> Mutation –-> Vorteil für die gesamte Gehirnstruktur würde das wohl nicht ablaufen, noch ist das irgendwie zu beweisen (der Geist ist eine extrem komplexe Sache, die man wohl nie wird „entschlüsseln“ können) 2. Dies würde ja zu der entsprechenden Zufalls-Mutation noch erfordern, dass auch tatsächlich die Mutation auf längere Sicht einen Selektionsvorteil bietet. Da ist dann auch eine Änderung der Umweltbedingungen zu bedenken (andere Feinde, Klima usw.) 3. Wenn irgend eine Mutation einmal längerfristig einen Selektionsvorteil gewährt und damit i.d. Population erhalten bleibt und sich verbreitert, dann wäre immer noch nicht das theoretische Problem geklärt, wie durch solche Prozesse völlig neue Baupläne von Lebewesen enstehen sollen (es ist intuitiv doch sehr schwer vorstellbar, was z.B. ein Vogel mit einem Löwen etc. zu tun haben soll, um es etwas provokativ zu formulieren…).
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#15   Kurt K.   02:48:34 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Affenarten: Das meine ich folgendermaßen:
Affenart „A“ lebt in einem Gebiet mit vielen vielen Raubtieren. Nun mutiert ein Affe der Art „A“ so, dass er ein leistungsfähigeres Gehirn hat als seine Artgenossen und auf die glorreiche Idee kommt, Steine nach diesen Raubtieren zu werfen, um sie zu vertreiben. Klappt auch. Er (und seine Nachkommen) überleben dort besser.
Affenart „B“ lebt in einem relativ Raubtierarmen Gebiet. Einer dieser Affenart „B“ bekommt durch die selbe Mutation (wie bei Art „A“) ein ebenso leistungsfähiges Gehirn. Braucht es aber nicht. Dann ist es ein Selektionsnachteil, weil es mehr Energie kostet, als das einfachere. So wird dieser Affe und seine Nachkommen eher schlechter überleben als seine „normalen“ Artgenossen – oder jedenfalls nicht besser. Die Mutation stirbt aus, entweder, weil der mutierte Affe weniger lange lebt bei einer Nahrungsknappheit, oder weil sein verändertes Erbmerkmal sich immer wieder mit den anderen vermischt und somit irgendwann verschwindet.
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#14   Ydefix   02:30:49 | Montag, 12. März 2007
Zwang zur Anpassung:
Ich darf Sie daran erinnern, dass die Anpassung allein aufgrund *zufälliger* Muatationen vonstatten gehen soll, von denen die übergroße Mehrheit für den Organismus neutral bis letal wirken (plakativ gesprochen). Beim manchem, der sich damit noch nicht näher beschäftigt hat, herrscht nach wie vor der Glaube an den Lamarckismus vor, also dass man sich Fähigkeiten erwerben könne, die dann weitervererbt werden -und genau das vertritt heute wohl kein Biologe mehr.
Viele Menschen glauben an „die Evolution“, so als ob das etwas wäre, das irgendwie „reagieren“ könnte und Entwicklungen vorausahnen.
Belege für die Werkzeuge und die Funde findet man im Buch „Verbotene Archäologie“, alles mit Quellenangaben.
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#13   Kurt K.   02:20:43 | Montag, 12. März 2007
@ D. Stöhr
Beispiele bitte für die „modernen“ Werkzeuge und ebensolche Menschen in „falschen“ Schichten!
@ Affenarten: Warum sollten sie nicht mehr leben? Der Zwang zur Anpassung entsteht ja nur dort, wo die ursprüngliche Art in Bedrängnis kommt. Da, wo noch Affen leben, kam deren Art vielleicht nicht in Bedrängnis.
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#12   methusalix †   02:16:46 | Montag, 12. März 2007
Das belegt nicht, dass es so war, Herr Stöhr.
Daniel Stöhr:…Ein Erbgut, das nicht geschädigt durch Mutationen ist, verträgt „Inzucht“.
Ausserdem hat alleine die kosmische Strahlung dafür gesorgt, dass es zu Mutationen kommen MUSS. Also nehmen Sie Ihr Argument wieder mit und denken Sie nochmal nach. Oder schauen Sie auf das Bild, das die Evolutionsbiologen mit ihrem Mosaik izwischen zeigen können. Zum Beispiel aus dieser Perspektive:
Suat Özbek und Thomas Holstein in der Abteilung Molekulare Evolution der Universität Heidelberg ist es jetzt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern vom Biozentrum in Basel gelungen, an Kollagenen des Süßwasserpolyps Hydra eine globale Strukturänderung von Proteinen infolge von zwei Mutationsschritten nachzuweisen. www.uni-heidelberg.de/…news07/2701curr.html
Dort wird auch direkt Bezug genommen auf Ihre Lieblings“theorie“ des „Intelligent“ Design durch Gott.:
Während die Befürworter der intelligent design-Theorie, wie etwa der US-amerikanische Wissenschaftler Michael J. Behe, die Erfindung neuer, komplexer Proteinstrukturen durch wenige Mutationsschritte ausschließen, haben Evolutionsbiologen Hinweise gefunden, dass neue Proteine aus Übergangsformen entstehen können, die ursprüngliche und neue Eigenschaften vereinen.
Quelle: ebenda
Es wird eng für die Kreationisten und Anhänger des „Intelligent Design“; mit jedem Forschungsergebnis bricht ein Stück Boden unter Ihren Füssen weg.
So eine Situation gabs schon öfter. Zum Beispiel in der Astronomie bei der Entdeckung der Sternparallaxen. Die haben das geozentrische Weltbild abgeschafft
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#11   Ydefix   02:11:35 | Montag, 12. März 2007
Mosaik ???
Also ein Mosaik ist zunächst einmal ein zusammengesetztes Bild, das der Mensch sich vorher in seinem Geiste zusammengestellt hat.
Warum leben heute noch alle möglichen Affenarten ? Warum fand man in Schichten, in denen dies nach Ev.-Paradigma gar nicht vorkommen *dürfte* nicht nur „moderne“ Werkzeuge, sondern auch Skelette von anatomisch modernen Menschen ? Warum werden diese Funde heute nicht zur Kenntnis genommen, sondern verschwanden irgendwo -unter fadenscheinigen Begründungen- in der Schublade ? Weil man von vornherein alles so deuten wollte, dass es in das darwinsche Postulat passt! Und zwar seit Darwins „Entstehung der Arten“ herauskam.
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#10   obelix †   02:04:08 | Montag, 12. März 2007
Die Evolutionstheorie erklärt NICHT die Entstehung, sondern die Entwicklung der Welt! Ihre Evolution
Johann Gambolputty: Evolution Die Evolutionsthese ist immer noch nicht belegt, …
Da sind Sie falsch unterrichtet Herr Gambolputty. Die Evolutionsbiologie ist inzwischen so weit (und das schon sehr lange), dass nicht mehr von einer Hypothese gesprochen wird, sondern eine Theorie, also ein Bild der Realität, das mit Experimenten und Fossilienfunden belegt wurde, akzeptiert wird.
Dass Sie diese Theorie nicht akzeptieren, tut ihrer Richtigkeit keinen Abbruch. Etwas anderes wäre es natürlich, wenn Sie die Experimente und Entdeckungen falsifizieren könnten. Dann könnten Sie Ihre Hypothese in ihrer Aussagekraft solange als richtig annehmen, bis der nächste Forscher kommt und wiederum Ihre Theorie verbessert oder falsifiziert. Dann hätten Sie sich allerdings den Nobelpreis in Biologie mehr als verdient.
… dafür umso öfter widerlegt worden.
Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Nein! Sie haben nicht recht, Herr Gambolputty. Die Evolutionstheorie ist ein grosses Mosaik, das schon ein recht gutes Bild von der Entwicklung des Lebens gibt.
Wenn Sie allerdings nur auf die Lücken im Mosaik schauen, dann sehen Sie eben – NICHTS.
Wann werden die Menschen begreifen, dass die Entstehung der Welt genauso war, wie in der Bibel beschrieben.
Dafür gibt es in der Welt keinerlei Anhaltspunkte in der Welt. Nichts was darauf hinweist, dass es so war.
Wann werden die Menschen begreifen, dass die Entstehung der Welt absolut nicht so war, wie in der Bibel beschrieben?
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#9   Ydefix   01:59:10 | Montag, 12. März 2007
Das „Argument“ wurde schon
-auch hier- tausendemal widerlegt: Ein Erbgut, das nicht geschädigt durch Mutationen ist, verträgt „Inzucht“.
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#8   methusalix †   01:21:33 | Montag, 12. März 2007
Das Argument ist, dass die Menscheit mit nur einem gnetischen Codes am Anfang
nicht überleben kann. Als Gegenargument „saudummens Gefasel“ anzuführen, ist nicht allzu glaubwürdig. Aber um darum machen Sie sich ja keine Gedanken. Sie sind ja im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit; so wie die Islamisten; so wie die Evangelikalen; so wie alle fundamentalistischen Eiferer der Welt.
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#7   Ydefix   00:27:31 | Montag, 12. März 2007
Sparen Sie sich
doch bitte leiber ihr saudummes Gefasel.
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#6   rolf34   21:00:17 | Sonntag, 11. März 2007
ha ha…
ja genau, am Anfang war die genetische Selbstzündung, Eva wurde aus einer Rippe von Adam erschaffen (hat also das selbe genetische Erbgut). Daraus stammen dann alle anderen Menschen… Ist die Kirche nicht gegen Inzest? Und dann noch in einem solch gigantischen Ausmaß!
Die Menschheit würde wohl kaum noch leben, wenn dies so wäre.
Ich kann einfach nicht glauben, dass Menschen noch an sowas festhalten. Das ist doch purer Quatsch! Man sollte sich lieber daran halten, was von Jesus gepredigt wurde und nicht daran, was später erst von längst überholten Wissenschaftlern und Alchimisten erfunden wurde, weil sie es nicht besser wussten…
:-[
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#5   Johann Gambolputty   19:54:43 | Sonntag, 11. März 2007
Evolution
Die Evolutionsthese ist immer noch nicht belegt, dafür umso öfter widerlegt worden. Wann werden die Menschen begreifen, dass die Entstehung der Welt genauso war, wie in der Bibel beschrieben.
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#4   hornisse †   18:44:38 | Sonntag, 11. März 2007
summmmm
test test
dies ist ein test
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#3   Ydefix   16:51:40 | Sonntag, 11. März 2007
Ja, ja die „Frühmenschen“…
einige von ihnen haben sich einfach geweigert zu evolvieren…tsts
www.primatis.de/…ie/Bonobo/index.html
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#2   Schnabeltierkönig   16:44:58 | Sonntag, 11. März 2007
@rolf34
NEIN! SIE HABEN UNRECHT!
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#1   rolf34   11:38:40 | Sonntag, 11. März 2007
sehr geehrter Herr Verfasser,
Der Artikel ist soweit zumindest ansatzweise richtig, aber der letzte Absatz ist Unsinn!
Frühmenschen haben nicht nur nicht das entsprechende Gehirn für eine Sprachentwicklung wie heutige Menschen besessen, sondern sie hatten auch rein anatomisch nicht die Möglichkeiten einer heutigen Artikulation. Sie verständigten sich eben mehr über Laute, die wichtig für sie waren.
Was heutigen Menschen und den Frühmenschen gleich war, ist, dass Sprache oder Laute erlernt werden müssen, z. B. durch Modelle. Wenn Sie mit Ihren Kindern sprechen, lernen diese daraus. Dazu benötigt mann nicht unbedingt einen Lehrer. Buschmenschen haben auch ihre Sprache. Sie wird von Generation zu Generation weitervermittelt, ganz ohne Lehrer. Und so war es auch schon bei den Urmenschen, jedoch (vermutlich durch Sie nicht beabsichtigt, aber Sie haben es richtig geschrieben) besaßen diese nicht das entsprechende Gehirn und den Körperbau für eine ausgereifte Sprache. Die Tatsache, dass das heute durch laufende Entwicklungen möglich ist und früher nicht, nennt man… na?… genau!: EVOLUTION
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