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Sonntag, 4. März 2007 14:32
Hat sich die Sprache aus Urlauten entwickelt?
Auch beim Versuch, die Entstehung der Sprachen zu erklären, ist die Evolutionstheorie mit ihren Dogmen kläglich gescheitert. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
(kreuz.net) Die Evolutions-Ideologie beruht auf der Annahme, daß sich auf allen Gebieten der belebten Existenz das Höhere sich aus dem Niederen entwickelt hat.

Doch die Entwicklung der menschlichen Sprache – um ein Beispiel zu nennen – scheint genau das Gegenteil zu bestätigen.

Die Evolutionstheorie muß trotzdem auf dem Dogma einer aufsteigenden Entwicklung beharren. Denn wenn der Mensch – wie diese Theorie glaubt – wirklich durch Evolution und ohne Schöpfer entstanden ist, dann muß auch jede seiner Fähigkeiten das Ergebnis einer blinden Mutation und Selektion sein.

Jedes Gegenbeispiel bringt den zentralen Glaubenssatz der Evolutionstheorie in Gefahr.

Doch ein solches Gegenbeispiel ist die menschliche Sprache.

Die evolutionäre Fachwelt geht davon aus, daß sich die Sprache vor etwa 40.000 Jahren entwickelt hat.

Linguistische Entwicklungstheorien behaupten, daß die Sprache ihren Ursprung in Tierschreien fand. Auf diese Weise sei langsam ein Wortschatz, eine Formenlehre und eine Syntax entstanden.

Wer Latein oder Griechisch gelernt hat, bekommt genau den gegenteiligen Eindruck. Denn die alten Sprachen sind wesentlich „entwickelter“ und reicher als die neuen.

Der griechische Dichter Homer († um 800) verwendet zahlreiche Formen – wie zum Beispiel den Dual –, die es im späteren klassischen Griechisch nicht mehr gibt.

Die neugriechische Sprache zeigt eine weiter reduzierte Formenvielfalt. Ähnlich ist das Verhältnis zwischen der lateinischen Sprache und ihren modernen romanischen Töchtern.

In den indogermanischen Sprachen läßt sich also in den letzten Jahrtausenden eine Entwicklung von einer entwickelten zu einer simpleren Form feststellen.

So verwendet das Latein über 170 synthetische Verbalformen – das Französische gerade noch 40. Das moderne Griechisch gebraucht nur noch einen Bruchteil der über 450 synthetischen Flexionsformen der alten Sprache.

Sogenannt synthetische Verbalformen sind solche, die durch Veränderung im Zeitwort selber – zum Beispiel: ich fahre, ich fuhr – entstehen, während analytische durch Hilfsverben – zum Beispiel: ich habe/hatte/hätte/ wurde gefahren – umschrieben werden.

Es ist somit nicht schwer, in den modernen Sprachen einen Abbauprozeß nachzuweisen.

Zum Teil wird dieser Abbauprozeß durch die Kreativität des Menschen in Syntax und Lexikon kompensiert. Es ist leicht möglich, neue Wörter zu erfinden oder neue Wortstellungen im Satz zu schaffen.

Aber ein Gewinn in einem Teilbereich – zum Beispiel im Wortschatz – bedeutet keine Zunahme in einem anderen, zum Beispiel in der Formenlehre.

Die fehlenden synthetischen Formen werden zum Beispiel teilweise durch analytische Formen ersetzt. Aber nur sehr selten werden neue synthetische Formen durch Verschmelzung aus analytischen gebildet, wie das etwa beim französischen oder italienischen Futur der Fall war. Viele originale synthetische Formen können ohnehin nicht durch solche spätere Verschmelzungen entstanden sein.

Psychologisch ist der feststellbare sprachliche Abbauprozeß in der Trägheit der Sprechenden begründet. Der Mensch hat eine generelle Tendenz, den mentalen und physischen Aufwand seiner Bemühungen zu minimalisieren – auch beim Sprechen.

Dies führt zum Abschleifen phonologischer Elemente („Wörter“) und Eliminierung morphologischer Strukturen und wurde als Gesetzmäßigkeit schon im 19. Jahrhundert – also ausgerechnet zur Zeit Darwins – erkannt.

Man mag gerne glauben, daß sich die Sprachen in grauer Vorzeit „von selber“ höherentwickelte.

Doch seit es die Sprachaufzeichnung gibt, beobachten wir das genaue Gegenteil.

© Bild: flickr-Benutzer „nofrills“ Creative Commons License
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Samstag, 17. März 2007 12:04
Lutheraner: Jüdische Kabbala und Satanismus
@ Krokodil und alle

Ihr geifernder Stasi-Ton konnte vielleicht einen eingeschüchterten Osten in Angst halten, im Westen funktioniert das nicht. Hier kennt man den Unterschied zwischen Denunziantentum und sachbezogenen Argumenten.

Interessant ist doch, daß die jüdische Kabbala gerade in der Satanistenscene zu Hause ist. Finden Sie nicht? Blättern sie mal auf den Seiten des BKA! Der Satanist Aleister Crowley war nicht nur bekennender Antichrist, sondern vor allem Kabbalist. Ohne die Kabbala ist der Satanismus unvorstellbar!
Hat sich je ein Rabbi, Jude, Kommunist von der Kabbala distanziert? Nein! Warum nicht? Weil das der Teil des Judentums ist, auf den Israel größtes Gewicht legt. Es gibt in Israel sogar ein staatliches Institut für Kabbalistik!

Selbst in der IDEA wurde kürzlich ein Bericht über Aufläufe von Satanisten in Israel publiziert, die Ritualmorde an Kindern öffentlich vornehmen wollten!

Daß es unter Satanisten zu Ritualmorden, Sodomie, Vergewaltigung, Schändung von Grabstätten und Kirchen kommt, steht wohl außer Frage. Und den Tamud sollte jeder Christ gelesen haben, damit er erfährt, was Juden über ihn denken!

Also hören Sie auf, uns Ihre kleine, dumme Stasi-Welt zu erklären. Die Beweise für Ritualmorde liegen längst auf dem Tisch.
Dienstag, 6. März 2007 23:37
Krokodil †: Die Judenhasser und ihre Alibijuden auch hier: VirFortis
„aber dass es ritualmorde gab belegt selbst der angesehene israelische Historiker Ariel Toaff der in seinem jüngst erschienenen Buch „Pasque di sangue“ jüdische Ritualmorde eindeutig nachweist. Jede Religion muß ihre dunkelen Seiten aufarbeiten…“

Die Alibijuden der Judenhasser werden stets auf die gleiche Art und Weise von den Judenhassern vorgeführt: es seien „intellektuelle“, „angesehene“, „bedeutende“ usw. Genau mit diesen Methoden entlarven sich die Judenhasser selbst.

Zu dem Humbug dieses vermeintlich „angesehenen“ Historikers Toaff brachte Arkanum bereits einen interessanten Artikel. Ein weiterer dazu:

„Pasque di sangue“:
Ariel Toaff und die Legende vom Ritualmord


Der widerliche Nazi Sniper glaubt, durch ständiges Wiederholen seiner erbärmlichen Lügen würden diese irgendwann mal wahr werden:

„Hier versucht er die phedophile Veranlagung seiner satanistischen Vorfahren zu verteidigen,“

Eine „pedophile Veranlagung“ habe ich nirgendwo verteidigt, schon gar nicht von irgendwelchen „satanischen Vorfahren“ (man beachte diese Artikulation!), sondern das Zitat in den richtigen Kontext gestellt. Dass das dem Nazi nicht gefällt, ist klar, es passt schließlich nicht in sein vom Judenhass geprägtes Weltbild. Die Klarstellung solcher Zitate sind u. a. in dem Werk zu lesen, das hier vorgestellt wird:

Kirchliche Wurzeln des Antisemitismus

Auf die Verschwörungsthesen im letzten Kommentar des Nazis Sniper muss nicht mehr eingegangen werden.
Dienstag, 6. März 2007 20:13
sniperhdk: Merowinger und Lügen
Die Enttarnung von Plantard eignet sich wohl kaum zum entkräften der im Buch ‘der heilige Gral und seine Erben’ dargestellten Fakten. Man nehme nur das Gemälde ‘Die Hirten von Arkadien’ von Poussain aus dem Jahre, das in der ‘Shugborough Hall’in England als seitenverkehrte Kopie nochmals vorhanden ist und ein zu dieser Zeit unentdecktes Grab zeigt. Der Legende nach, wurde Troja von arkadischen Hirten gegründet und weiter gehts hier
Die Forschungsarbeit dieses wohl äusserst seriösen Forschers decken sich in vielerei Hinsicht, mit den Ergebnissen von Lincoln.
Auch die Darstellung, das Sauniére, der Pfarrer von Rennes-le-Chateau, seinen Reichtum durch den betrügerischen Verkauf von Bestattungszeromonien über Zeitungsanzeigen erworben haben soll und damit mal eben das ganze Dorf mit Wasserleitungen ausgestattet, die Kirche auf äusserst seltsame Weise restauriert, sich eine riesiege Villa und den Turm Magdala gebaut haben soll, sind so lächerlich, wie die Aussage Plantards er habe sich das alles auf LSD ausgedacht.
Die Tatsache das der Vater ‘Karls der Große’ alias Karl der Sachsenschlächter eine merowingianische Frau geehelicht hat, um seinen Herrschaftanspruch zu legetimieren, ist Beweis genug für den Fortbestand dieser Linie innerhalb der Martels.
Im übrigen bin ich gerne bereit Fehler einzusehen und muß soweit meine Schlüsse auf Bezug Plantards Aussagen revidieren.
Dienstag, 6. März 2007 19:19
Kurt K.: Ist doch ganz einfach
Traditionell Katholisch ist Anti-Alles was nicht traditionell katholisch ist.

Oder sind Kaatholiken nicht im Besitz der alleinig gültigen Wahrheit?
Dienstag, 6. März 2007 19:00
Ydefix: Achso…
…dann war Jesus Christus also kein Anti-Judaist, das heißt er hat auch nicht prophezeit, dass der Tempel zerstört wird und er hat auch keinen Juden aufgefordert, an ihn zu glauben.
Dienstag, 6. März 2007 18:57
Benedikt: Natürlich ist…
Antijudaismus nicht katholisch.
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