Der tödlich verunglückte Schulleiter des Don Bosco Gymnasiums der Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde gestern in seinem Heimatort beigesetzt. Hunderte Menschen aus dem In- und Ausland erwiesen dem Verstorbenen die letzte Ehre.
Pater Bruno Isenmann R.I.P.
(kreuz.net, Nordrach/fsspx.info) Am gestrigen Samstag vormittag wurde in der Gemeindehalle in Nordrach
im Schwarzwald die Totenmesse für die Seelenruhe des verstorbenen Pater Bruno Isenmann FSSPX (50) zelebriert.
Beigesetzt wurde der Tote auf dem nahe liegenden Friedhof seines Heimatortes Nordrach. Das berichtete
die Priesterbruderschaft St. Pius X. auf ihrer Homepage.
Pater Isenmann war am 18. Februar bei einem
Autounfall im südwestafrikanischen Namibia tragisch verunglückt. Der ehemalige Schulleiter des Jungengymnasiums
der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Wadersloh-Diestedde war mit einem weiteren Priester zu einer Taufe
und einer Trauung unterwegs gewesen.
Der Leichnam des Verstorbenen wurde
am 24. Februar nach Deutschland überführt und im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen für einige
Tage aufgebahrt.
Das feierliche Requiem am gestrigen Samstag wurde vom deutschen Distriktsoberen Pater
Franz Schmidberger zelebriert. Neben vielen Priestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahmen rund
850 Menschen aus dem In- und Ausland teil, um dem Toten die letzte Ehre zu erweisen.
Da nicht alle Trauergäste
in der überfüllten Halle Platz fanden, waren viele gezwungen, im Foyer der Halle oder von den Parkplätzen
aus am Gottesdienst teilzunehmen.
Musikalisch wurde das Requiem mit der Missa pro defunctis von Caspar
Ett († 1847) umrahmt. Die Choralschola des Don-Bosco-Gymnasiums in Diestedde, die Pater Isenmann lange
Jahre geleitet hatte, sang einige Teile des Propriums.
In seiner Predigt drückte Pater Schmidberger
den tiefen Schmerz über den Tod des Mitbruders aus.
Pater Isenmann sei ein Mann von großer Sanftmut
und Milde gewesen. Priesterliche Frömmigkeit habe sein Erscheinungsbild geprägt: „Er predigte das, was
er lebte und lebte das, was er predigte“, beschrieb der deutsche Distriktsobere die Wesensmerkmale des
Verstorbenen.
Als Leiter der katholischen Jugendbewegung habe er selbst die Grundsätze der Jugendbewegung
gelebt: Sein Streben habe der Formung christlicher Persönlichkeiten gegolten, die „entschieden, selbständig,
froh und einzig vom Wunsch beseelt sein sollten, Gottes heiligen Willen zu erfüllen“.
„Zu Recht wird
man heute sagen und bestätigen können, daß er diesen Grundsätzen in außerordentlichem Maße in seinem
eigenen Lebenswandel gerecht wurde“, so Pater Schmidberger.
Der Verstorbene werde auch als ein herausragender
Priester im Weinberg des Herrn in Erinnerung bleiben, „der uneigennützig und opferbereit zur größeren
Ehre Gottes alles aus Liebe, in Liebe und für die Liebe getan hat“.
Nach dem Requiem wurde der Sarg
von sechs priesterlichen Freunden des Verstorbenen auf den Friedhof getragen. Pater Isenmann wurde auf
einem Ehrenplatz des Friedhofs unmittelbar vor dem großen Friedhofskreuz von Nordrach beigesetzt.
Requiescat
in Pace!
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71 Lesermeinungen
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@„antimensch“: Die Fotos vom Unfall… …würde ich mir ganz gern mal ansehen. Könnten Sie mir diesbezüglich
bitte eine private Nachricht schicken? (In der Hoffnung, daß Sie das hier noch lesen…) Vergelts Gott
im Voraus! :(3
Machiavelli Wie können Sie bitte diese verläumderischen Verschwörungstheorien lesen, die schon seit
einer ganzen Weile zensiert sind? Sind sie etwa Redaktionsmitglied???
@ Malachias Wenn ich mir ihre denunziierenden-verleumderischen Verschwörungstheorien so anschaue, so
möchte ich nur mit der Mutter Kirche ausrufen: a peste, fame et bellum -libera nos domine!
an Malachias Ihre Ideen sind wirklich interessant. Allerdings möchte ich dazu sagen, dass die beiden
Patres auf dem Weg von Windhuk nach Okahandja waren. Das ist eine Autofahrt von ca. vier Stunden! Nach
ihrer Theorie hätte der Unfall gar nicht stattgefunden, oder? Es gibt aber Fotos des Unfalls. Würden
Sie ihre Theorie als widerlegt betrachten, wenn Sie Fotos von dem Unfall hätten?
Zu der Verschwörung des Malachias Wie kommen Sie eigentlich auf eine so komische Idee, dass P. Isenmann
getötet werden sollte??? Klingt doch irgendwie verrückt, dass die Priesterbruderschaft angeblich ihren
besten Priester getötet haben sollte.Oder finden Sie nicht auch?????
Malachias ist ja ein drolliger Kerl. Lieber Malachias, finden Sie es nicht kindisch, ihre abartigen Verschwörungstheorien
in einem derartigen Forum zu verbreiten? Meinen Sie eigentlich, dass Sie der grosse Aufklärer sind? Dann
schicken Sie doch die Kriminalpolizei, wenn sie der Auffassung sind, die hätte den Fall nicht bereits
untersucht!
@ Malachias Die FSSPX hat vermutlich besseres zu tun, als die Hirngespinste irgendeines Wichtigtuers auch
noch mit einer Antwort zu beehren. Tragen Sie’s mit Fassung.
Handelt bitte so: Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre
ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste
alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und
hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe
meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig
und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet
das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe hört niemals auf,
wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören
wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen
wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein
Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich
war…Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
@Malachias Ich habe mich nur an einen Titel Hugo Rahners angelehnt. Das ist beileibe kein theologischer
Höhenflug (solche erfolgen hier auch meinerseits kaum; wer sollte sie hier rezipieren; 1500 Zeichen stutzenausserdem
doch sehr die Flügel oder nicht?). Auch K. Rahner ist phasenweise anregend, Sie dürfen ihn nicht auf
ein teils sehr problematisches Endstadium verkürzen, ein solches hat sein Bruder in dieser Form nie durchschritten).
Wer aber dazu tendiert, Rechtgläubigkeit etwa auf Ott’sche Grundrisse (nur ein kurzsichtiger Theologe
hält zudem Ott für traditionsgemäss astrein!) zu beschränken, entbirgt tatsächlich einen Aspekt der
Modernismusproblematik, die man nicht den wirklichen oder vermeintlichen Modernisten anlasten kann, ohne
sich an diesen und an genuin katholischer, echt traditionsgebundener Theologie zu verfehlen! Hier kommt
die antimodernistische Reaktion besonders methodisch kritisch in den Blick.
@Genoveva Hugo Rahner – homo ludens – sie lesen ja scheinbar heimlich ganz gefährliche, modernistische
Literatur, Sie Schlingel! Auf den – ab 1952 erweitert in Buchform erschienenen – Homo ludens von Hugo
Rahner bin ich über meine Beschäftigung mit dem Schönstattgründer, P. Josef Kentenich gestoßen, der
bereits unmittelbar nach dem Erscheinen der Aufsatzform (Eranos-Jahrbuch Jg. 16/1948, Zürich 1949, 11-87)
in seiner Epistola perlonga vom 31. Mai 1949 an die deutschen Bischöfe („Dritter Meilenstein“ in der
Schönstattgeschichte), in der er sein Werk verteidigt und die Bischöfe zu mehr organischem Denken und
zu mehr Marienliebe auffordert, darauf Bezug nimmt. Nicht selten ist allerdings auch zu beobachten, daß
Erwachsene das Kindhafte noch nicht abgestreift haben. Darf ich Sie kurz an denjenigen erinnern, der einmal
gesagt hat: „Wenn ihr nicht werdet wie diese Kinder, …“. Aber vielleicht mögen Sie diesen Mann mit
seinem Hang zum Unkonventionellen im Grunde Ihres Herzens nicht besonders … Natürlich liebe ich Jesus
:(3 – andernfalls wäre ich wohl nicht „kreuznet-tauglich“…! Doch Spaß beiseite: Es ist zu unterscheiden
– zwischen der von Jesus gemeinten Haltung der Kindlichkeit Gott und seinen Plänen gegenüber und dem,
was man mit einem Fremdwort Infantilität nennt, also – zwischen kindlich (das sollen wir alle sein) und
kindisch, das wir spätestens, wenn wir erwachsen sind, nicht mehr sein sollten…
@Malachias Hugo Rahner – homo ludens – sie lesen ja scheinbar heimlich ganz gefährliche, modernistische
Literatur, Sie Schlingel! Nicht selten ist allerdings auch zu beobachten, daß Erwachsene das Kindhafte
noch nicht abgestreift haben. Darf ich Sie kurz an denjenigen erinnern, der einmal gesagt hat: „Wenn ihr
nicht werdet wie diese Kinder, …“. Aber vielleicht mögen Sie diesen Mann mit seinem Hang zum Unkonventionellen
im Grunde Ihres Herzens nicht besonders …
@Tridentinus Nun kommen Sie mal wieder runter von ihrem theologischen Höhenflug…! Sie haben wohl zu
viel Hugo (und Karl) Rahner gelesen…! burschikos wir im DUDEN (Bd. 1, 22. Aufl. 2000, 253) mit „[betont]
ungezwungen; formlos“ erklärt. Es geht nicht darum, ob ein Erwachsener sich mal auf die Schaukel setzen
oder von einer Rutschbahn rutschen darf. Abgesehen davon, daß öffentliche Kinderspielplätze in der
Regel nur der Nutzung durch Kinder bis 14 Jahren freistehen (auf dem Bild dürfte es sich wohl um eine
„private“ Schaukel handeln), bleibt es Erwachsenen, die all ihr Handeln selbst zu verantworten haben,
natürlich grundsätzlich selbst überlassen, ob sie das in einer bestimmten Situation machen wollen oder
nicht. Man mag darin auch den Ausdruck kindlicher Ausgelassenheit erblicken. Schön und gut… Nicht selten
ist allerdings auch zu beobachten, daß Erwachsene das Kindhafte noch nicht abgestreift haben. Dann kann
dies in ähnlicher Weise ein Fehlverhalten sein wie wenn Frauen meinen, sie müssten in Männerkleidern
durch die Weltgeschichte wandeln… Zumal für eine Priestergemeinschaft, die sonst sehr auf die äußeren
Dinge achtet, ist ein solches – „[betont] ungezwungenes“ Verhalten jedenfalls untypisch, um nicht zu sagen
auffällig. Aber vielleicht war das Unkonventionelle und Unbekümmerte ja doch die Eigenart des H.H. P.
Isenmann, den ich persönlich (leider) nicht gekannt habe…?! ?:)
#57 landorganist 10:49:12 | Dienstag, 6. März 2007
Fehlende +net-Tauglichkeit, wie sie Gotthard unterstellt wird, ist allerdings Grund zum Danken. Wäre
ich +net-Tauglich, würde ich mich schämen. Ich bleibe lieber römisch-katholisch! Gotthard, Glückwunsch!
:(3
Was soll an einer Person – gleich welchen Geschlechts – die schaukelt, burschikos sein? Was ist daran
unpassend, den Menschen als homo ludens zu zeigen? Von der Sapientia heisst es, dass sie im Anfang ihrer
Wege vor dem Herrn spielte. Die Kirche wendet das auch auf Maria an. Diese ist die Vor- und Vollerlöste,
in der sich die Berufung der Kirche bereits jetzt verwirklicht. Alle ihre Glieder sind zur participatio
actuosa an dieser marianisch-ekklesialen Bestimmung berufen, der homo ludens steht am Anfang, dem Alpha
der Taufgnade, wer diesen Habitus bewahrt, dem ist das Ende, das Omega, Eingangstor zu Ewigem Spiel vor
dem Herrn. Und in diesem Sinne dürfen wir Maria auch für unsere lieben Verstorbenen als ianua caeli
anrufen. Und hier schliesst sich der ekklesiale Kreis, indem das marianische und das petrinische Strukturprinzip
der Kirche zur Deckung kommen: Die Schlüssel, die dem Petrus übergeben wurden, öffnen die Pforte des
Himmels! Pater Isenmann selig – ruhe in Frieden!
malachias, hier wage ich zu widersprechen… sie haben tatsächlich recht, ich habe auch zuerst gedacht,
na ja, nicht sehr glücklich. mittlerweile bin ich aber er meinung, daß bilder mehr sagen können, als
das auf den ersten blick für möglich gehalten wird. ich habe mal meine sammlung überdacht, welches
foto hätte ich beisteuern können, dem anlaß entsprechend: hw. P. bruno als verantwortlicher der kjb,
da gibt es so einige,offizielles und privates was würde ich, vorrausgesetzt ich dürfte nur ein einziges
bild auswählen, welches würde es sein, was würde die person unseres lieben verstorbenen am besten beschreiben???
ein bild welches ihn bei der predigt zeigt???, am hochaltar, an seiner geliebten orgel, beim oft eiligen
gang von einem schulgebäude zum anderen? oder bei einem erholsamen spaziergang:am schloßteich oder im
park von zaitzkofen??? ich will es ihnen sagen: ich weiß es nicht und ich hatte ja nun schon einige tage
zeit: ich weiß es immer noch nicht! je öfter ich mir aber das hier angesprochene bild ansehe, je mehr
kommt bei mir der wunsch auf: das bild würde ich nehmen! das er eine ausgesprochen angenehme erscheinung
war, wissen wir ja mittlerweile, das er eins werden konnte mit der königin er musikinstrumente blieb
nicht verborgen, aber hier auf diesem bild kommt etwas zum ausdruck was irgendwie, ich kann es selber
noch nicht sagen,zum ausdruck bringt: so war er!!! ein argloser mensch,ohne hintergedanken, immer das
fröhlich gute verkörpernd und noch viel, viel,viel mehr :katholisch eben!
@Gotthard Mit Ihrer äußerst pubertären Antwort stellen Sie erneut Ihr mangelhaftes geistiges Niveau
und damit Ihre fehlende Kreuznet-Tauglichkeit unter Beweis. Wenn Sie nicht einmal wissen, was burschikos
ist, schauen Sie doch einfach mal im DUDEN nach! Dann werden Sie feststellen, daß das Wort sehr wohl
auf beide Geschlechter anwendbar ist…!
Malachias: Wie bitte? Schaukeln ist in der Regel ein Ausdruck kindlicher Lebensfreude – die steht einem
katholischen Priester ausnehmend gut zu Gesicht.
@möchtegern-kathole Wenn aber nicht…? Meines Erachtens sprechen auch die Todesumstände – so oder
so – gegen die Verwendung eines Bildes, das eine Burschikosität zum Ausdruck bringt, die eher untypisch
für einen kath. Priester und sicher auch für P. Isenmann ist…!
An „Respekt vor dem Toten“… …scheint es auch denjenigen zu fehlen, die die Bilder für die Artikel
über den überraschenden Tod des H.H. P. Isenmann ausgesucht haben. Das Bild mit P. Isenmann auf der
Schaukel halte ich für nicht sonderlich angemessen…!
@Aurelius Öffentlicher Aufruf zum Gebet hat nichts mit Pharisäismus zu tun. Dass Sie Jesu Vorwurf und
Instruktion gegen QuisUtDeus anwenden, sagt viel über Ihre Weise der Argumentation, leider. Bitte benehmen
Sie sich. Ich glaube nicht dass QuisUtDeus mit seinem Gebetsaufruf Geld sammeln will für seine Villa,
selbst nicht betet und dazu eine religiös-politische Macht anstrebt. Bei allem, Aurelius, bleibt er ein
Pseudonym. @Alle: Bitte bedenkt euch, dass der Herr Gotthard Diözesanpriester der Deutschkirche ist,
welche mit allen Mitteln die römisch-katholische Lehre und Liturgie anzugreifen versucht, sich aber weiterhin
als ‘katholisch’ bezeichnet. Die Abwesenheit von Respekt vor dem Toten, zeugt nur von der geistigen Armut
dieser indoktrinierten ‘Hirten’.
@ QUIS UT DEUS et cum oratis non eritis sicut hypocritae qui amant in synagogis et in angulis platearum
stantes orare ut videantur ab hominibus amen dico vobis receperunt mercedem suam tu autem cum orabis intra
in cubiculum tuum et cluso ostio tuo ora Patrem tuum in abscondito et Pater tuus qui videt in abscondito
reddet tibi
Bonjour Zunächst einmal: Sie Sind früh auf den Beinen! Meine Antwort: Das ist sogar mehr als vergleichbar,
denn bei der alten Dame lag nach Ihrer Schilderung ein „letzter „Wunsch“ vor. Er wäre mir in gewisser
Weise „heilig“. In so fern ist das schrecklich und bitter. P. Isenmann war dagegen mit Sicherheit Realist,
soweit ich ihn mal kennengelernt habe. Er wußte das es viele Bösewichter in der Kirche gibt, die vor
Haß triefen. Warum, das wissen diese Leute zwar oft selbst nicht, aber in so fern hat P. Isenmann wohl
kaum damit gerechnet (und auch FSSPX mußte nach der Wahrscheinlichkeitslehre davon ausgehen), daß ihm
die Kirche einmal die letzte Ehre erweisen würde oder die letzte Bitte erfüllen werde.
@Stephanus – hier wohl fehl am Platz aber in der Tat – Hw. Pater Repp hat schon bei mir die hlg. Beicht
gehört. Ob er ein „Bierruhe“ kann ich nicht beurteilen. Wer sie bodenständig hat ist Hw. Franz-Joseph
Maessen! Leider haben einige Idioten aus dem OPriorat Essen-Borbeck wegkolportiert! Was für ein herber
Verlust! Thema Gotthard: diese Seele ist doch zur Zeit in einer psychiatrischen Betreuung. Wir sollten
für sein Seelenheil beten. @QUIS UT DEUS- Danke für den flankierenden Aufruf zum Gebet für den Verstorbenen.
Wir sollten darüber hinaus immer für die armen Seelen beten!
@Heggi In der Schweiz gab es vergangenes Jahr den Fall, dass einer betagten Frau die Pfarrkirche ihres
Ortes (Nachbargemeinde von Röschenz) für die Totenmesse durch den zuständigen Rektor verweigert wurde.
Grund war der, dass sowohl die Verstorbene selbst als auch ihre Angehörigen für den Gottesdienst den
suspendierten Priester Sabo wünschten. Vergleichbar?
ruhrgebietler+heggi++++ ich stelle mir gerade vor lieber ruhri wie sie hw. p. repp beichten, daß sie
gotthard gegenüber manchmal die geduld verlieren. meinen sie nicht auch, die bierruhe eines hw. pater
repp die hat doch was?!?!?!?! aber im nachhinein noch folgende info: als vor über einer woche die meldung
kam, der bischhof von freiburg erlaubt die feierlichkeiten in der örtlichen pfarrkirche, die zuständigen
kapuziner würden sich aber quer stellen, da habe ich mir die mühe gemacht und den guten patres einen
längeren brief geschrieben und da ich keine aktuelle anschrift hatte bin ich dazu auch über die hier
gelinkte internetseite gegangen und habe die wunderschöne kirche so auch betrachten können , dazu die
bilderbogen rund um die gemeinde. ein wahlspruch der kapuziner lautet: Liebe und diene ! daran habe ich
meine anfrage festgemacht. in der annahme, daß die kapuziner die pfarrei erst seit einiger zeit betreuen,
sie tun dies ja von ihrem kloster aus, die angesprochene pfarrei ist ja vakant, habe ich das eine oder
andere aus dem leben unseres lieben verstorbenen berichtet und habe auch angefragt, was wir, die besorgten
katholiken, unseren kindern erzählen sollen, wenn sie heute oder morgen oder irgendwann einmal fragen
werden, wie konnte es denn zu so einer katastrophe in der kirche kommen. wenn sie uns mit vorwürfen überhäufen
werden: ihr wustet doch bescheid, warum habt ihr denn nichts getan??? Ich habe bis heute keine antwort
erhalten.
Gotthard Nun, Bischöfe sind ja nicht sakrosankt. Schauen Sie doch mal in das Buch von Georg May hinein,
über die Bischöfe im deutschen Sprachraum von der Reformation, besser: Revolution, bis ca. 1650. Was
May aus historischer Tatsachenbeschreibung über die Bischöfe sagt, ist bemerkenswert. Der konservative
May nimmt da teilweise eine Bischofsschelte vor einschließlich Roms, die sich gewaschen hat. Nun die
Gretchenfrage, die ich jedenfalls nicht zu beantworten wage: Um wieviel sind denn die Bischöfe heute
besser?
@ORth wurde ein Opfer seiner ganz persönlichen Eitelkeit. Toll, wie du meinst über den ersten Bischof
des Ruhrbistums urteilen zu können. Deine Meinungseitelkeit ist schon forumsbekannt.
@ALLE lieben Katholiken guten willens betet den Rosenkranz für Pater Bruno Isenmann Herr schenke uns
Priester Herr schenke uns viele Priester Herr schenke uns viele heiligemäßige Priester AMEN Salve Regina
,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus
geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos
ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia
o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3 Ut digni efficiamur promissionibus
Christi.
Lieber Ruhri, bitte ignorieren Sie diesen „Schreiberling“ und lassen Sie sich von soviel Unchristlichkeit
nicht verleiten. Es nehmen viele dieses Forums schon keine Notiz mehr von ihm ,einfach labern lassen und
für ihn beten.
Lieber Johann Orth Es steht mir nicht im geringsten an, über die Seele von Bischof Hengstbach zu urteilen,
aber er hatte aus meiner Sicht auch viele, viele Qualitäten und er hat auch viele Dinge (aus meiner Sicht)
gut gemacht. Was er (wieder aus meiner subjektiven Sicht) nicht erkannt hat, war die Entwicklung, wie
sich nach dem Konzil dargestellt hat (wobei ich mir wiederum nicht anmaße zu sagen, es sei die Folgedes
Konzils gewesen).
Der arme Kardinal Hengsbach wurde ein Opfer seiner ganz persönlichen Eitelkeit. Wie so viele seiner Generation.
Die waren halt so. Und deshalb ganz besonders intensiv: Gott sei seiner armen Seele gnädig.
Gotthard Ja, mit Hengstbach fing es tatsächlich an! Ich habe ihn gekannt und einen seiner besten Freunde,
den einstigen Pfarrer von St. Joseph in Kierspe. Obwohl ich ungleich viel jünger als die beiden, haben
wir uns schon damals gestritten über den Weg der Kirche nach dem Konzil. Gotthard, auch dieses mal reden
Sie nur allgemeines Zeug, ohne Zeitzeuge (und vor Ort) gewesen zu sein, und womöglich ohne jemals Hengstbachs
Meinung persönlich kennengelernt zu haben.
Bester Ruhri, „bei Ihnen und bei uns im Rheinland etwas unüblich“ hieß nur, daß im Rheinland und, soviel
ich weiß, im Ruhrpott auch („Ruhrpott“ ist lieb gemeint!!!) Erde auf den Sarg geworfen wird. Offenbar
wird dort unten Weihwasser gesprengt. Deswegen meine Einlassung. Unn nu: joode Naach.
@ruhri Mit Hengsbach hat es angefangenn ein Missionsland zu werden. es ist eine Unverschämtheit, diesen
hervorragenden Bischof in dieser Weise abzuqualifizieren … Ich empfehle dir, jeden Abend für Dich ein
Weihwasseropfer – als private fromme Handlung – vorzunehmen.
@Gotthard – Weihwasser und Sie bei so viel belesener Bildung bin ich doch etwas erschrocken, daß Sie
ausgerechnet von mir eine tiefergehende Erläuterung erwarten! Sie werden es schon finden! Da bin ich
sicher! Oder kennt Ihr Internetzugang nur noch +.net und das dazugehörende Forum? Ablauf und Wirkung
wären schon interessant. das glaube ich Ihnen – beschäftigen Sich sich mit der Literatur. Auch mit der
Literatur über die armen Seelen. aber eine Verchristlichung im Ruhrgebiet ist nicht ausgeschlossen …
leider falsch! hier ist Missionsland! Mit Hengsbach hat es angefangenn ein Missionsland zu werden. Momentaner
Tiefpunkt: Felix Genn – Gott bewahre uns vor weiteren Tiefschlägen! schließich war das Ruhrgebiet seit
mindestens 100 Jahren ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen … auch falsch, denn erst seit Hengsbach
wurde mehr und mehr Multi-kulti eingeführt. Nebeneffekt des V-II! ruhri scheint davon infiziert zu sein.
Nun, Sie sind ja unbeschadet wieder an Ihrem Therapieplatz angekommen. Was für ein Glück, daß der Nachtpfleger
Sie noch hereingelassen hat! Nur, daß gleich am Stationscomputer auf +.net schalten, dass ist sonderbar!
Weihwasser ruhri, informiere uns Ungebildeten doch mal über ein „Weihwasseropfer“. Ablauf und Wirkung
wären schon interessant. Weihwasseropfer scheinen aus der uralt-ägyptischen Götter- und Tempel-Liturgie
zu stammen … aber eine Verchristlichung im Ruhrgebiet ist nicht ausgeschlossen … schließich war das
Ruhrgebiet seit mindestens 100 Jahren ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen … ruhri scheint
davon infiziert zu sein.
Gotthard Glauben Sie denn wirklich, mit Ihrem Hetzen und Verletzen erreichen Sie auch nur irgendetwas?
Außerdem ist Ihr Vokabular außerhalb jeder kirchenpolitischen Realität. Und ich behaupte aus gutem
Grund, dies wirklich überschauen zu können.
ein würdiger Abschied was kann man anders von Angehörigen der Konzilssekte erwarten. Wichtig ist, dass
die Oberen der FSSPX auf würdige Weise von einem ihrer besten Priester Abschied zu nehmen wussten. Möge
der FSSPX weitere Priester wie Pater Isenmann beschert sein
@Heggi Romulus, ich finde es großartig, daß Sie bei Ihrer sonstigen Kritik hier das richtige Wort gefunden
haben. Vielen Dank, Heggi. Aber es war für mich eine Selbstverständlichkeit, denn ich weiß, dass die
FSSPX – Leute im Grunde ganz liebe Menschen sind. Und der Tradition stehe ich gaaaanz nahe. :(3
Johann Orth – wg. des Weihwassers „bei Ihnen und bei uns im Rheinland etwas unüblich“ das mit dem bei
Ihnen, das habe ich nicht verstanden?? Ich mag das Weihwasser. Und ich habe mit dem Tod Hw. Isenmann zum
ersten mal den Eindruck, daß ich es regelmäßiger spenden sollte und öfter spenden sollte. Dabei gefällt
mir ein dreizeiliger Anruf zu Skt. Michael besonders gut. Übrigens: 450km ist die einfache Entfernung
von mir bis Nordrach – braucht 6 Stunden.
@Heggi Sie sind nicht nur beim Tod eines Menschen unverbesserlich, Sie sind schlicht ein Ekel. Es mag
sein, dass Du die Wahrheit als Ekel empfindest … zu dem Verstorbenen habe ich nichts gesagt – warum
sollte ich auch. Ich habe ihn nicht gekannt und auch sonst keine Beziehung zu ihm. Meine Äußerungen
betrafen immer die äußeren Umstände bzw Meinungen anderer. Ob ich oder Du ein Ekel ist, ist noch nicht
entschieden …
@Heggi – wat mutt, datt mutt und das darf die Redaktion dann ebenfalls streichen @Gotthard: haben Sie
denn immer noch aus der geschlossenen Therapie Ausgang? Dann müssen Sie bestimmt um 22Uhr wieder zurück
sein. Hoffentlich ist der Weg vom Internetcafe nicht so weit weg, daß Sie laufen müssen. Bitte nehmen
Sie dann auch wieder die vom Arzt verordneten Medikamente regelmäßig ein. Bitte. Danke!
Johann Orth, bitte lassen Sie sich nicht provozieren! Warum sollte ich? Ansonsten: waren Sie auch da,
lieber Ruhri? (Ich meine, wegen des Weihwassers – bei Ihnen und bei uns im Rheinland etwas unüblich).
Besten Gruß!
@Orth Die Redaktion nimmt mich allerdings sooo ernst, dass sie immer wieder zu Löschungen greifen muss…
die Wahrheit ist nun mal nur schwer zu ertragen.
Gotthard Sie sind nicht nur beim Tod eines Menschen unverbesserlich, Sie sind schlicht ein Ekel. Ich spreche
Ihnen ab, überhaupt für die katholische Kirche sprechen zu können. Meine nichtkatholische Frau würde
Ihnen sogar ins Gesicht schleudern, Sie seien ein Teufel. So, und jetzt mag mich die Redaktion zensieren!
@Johann Orth – Danke für die Richtigstellung der Teilnehmerzahl in der Turnhalle! Ich habe viele Beerdigungen
erlebt – Hw. Bruno Isenmann ist hoffentlich durch die Zeremonie besonders würdig dem Himmel ein Stück
näher gekommen. Wir dürfen uns bis auf weiteres glücklich schätzen IHM weiterhin unsere Gebete zu
widmen, Messe und Kommunionen aufzuopfern, Weihwasser zu spenden! Herr, Gott, ich Danke Dir für diesen
Priester – geleite Ihn, wie Du versprochen hast zur ewigen Freude in den Himmel! Johann Orth, bitte lassen
Sie sich nicht provozieren! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares.
Freier Wille Nun, Hw. Isenmann war also als Kind und Jugendlicher an der Kapuzinerpfarrei als Ministrant
und Organist treu verbunden. Und sogar dann wagt man es ihn im Tode auszugrenzen. Nun, Isenmann hat sich
durch freien Entschluss aus der Kirche ausgegrenzt – und sich von einem exkommunizierten Bischof zum Priester
weihen lassen – damit sich selbst sofort eine Suspendierung zugezogen. Die Kapuziner haben sich völlig
korrekt verhalten – was wäre in einem umgekehrten Fall gewesen? Hätte in dem nahegelegenen Priorat eine
NO-Messe für einen Verstorbenen gefeiert werden können?
@Gotthard: Kirche ist keine V2-Sekte! die vom Pius-Verein verwünschte V2-Sekte Die Priesterbruderschaft
St. Pius X nimmt niemals das Wort V2-Sekte in den Mund! Das tun nur die Sedisvakandisten. Sie verwünscht
die Kirche auch nicht, sondern wünscht ihr das allerbeste! In den Messen der Bruderschaft wird im Canon
für Papst Benedikt gebetet, in ihren Häusern und Sakristeien findet man ihn oft als Bild an der Wand
an einem ehrenvollen Platz. Kurzum: sie erkennt den Papst als Papst an! Sie bildet keine eigene Kirche,
sondern sieht sich als Teil der Kirche. Dass viele Amtsträger und Gläubige in der Kirche nicht mehr
richtig glauben schmerzt sie und sie wünscht, dass alle wieder zum kompletten Glauben gelangen. Die röm.
Kurie wiederum erlaubt Gläubigen auf Anfrage, dass sie guten Gewissens die Messen der Bruderschaft besuchen
kann (so z.B. Darío Cardinal Castrillón Hoyos). Sie sieht die Bruderschaft in der Kirche und nicht außerhalb
der Kirche. Deshalb befaßt sich ja auch die Abteilung für innerkirchliche Angelegenheiten der Kurie
mit der Bruderschaft und nicht die Abteilung für Sekten oder Schismatiker.
@Johann Orth Sicherlich war es sehr traurig. Das läuten der Glocke sagt an sich ja nicht viel, ein billiges
Zeichen, vielleicht haben die (katholischen?) Patres dabei sogar gelacht „Die Piusbrüder haben wir schön
von hier weg gehalten“. Nun, Hw. Isenmann war also als Kind und Jugendlicher an der Kapuzinerpfarrei als
Ministrant und Organist treu verbunden. Und sogar dann wagt man es ihn im Tode auszugrenzen. Nun, die
FSSPX hat die friedensvollste Lösung gewählt: die Turnhalle. Wie auch alljährlich in Fulda. Ich glaube –
den Artikeln nach – daß P. Bruno Isenmann FSSPX mit einer Heiligen Messe in der Turnhalle auch zufrieden
gewesen wäre. Ohne polemischen Kampf. Ich muss Ihnen aber völlig zustimmen, daß dieses unchristliche
Verhalten der sonst so ökumenischen und dialogierenden Gutmenschen und -Leiter dieser Pfarrei, die römisch-katholischen
Nordracher zum Nachdenken stimmen sollte. Und hoffentlich zu einem guten Schluss kommen lässt, zur „alternativen“
Hl. Messe der FSSPX. Oder/und die Kapuziner zum Umdenken bewegt und zum Schuldbekenntnis in diesem Skandal
bringt. Das hat nichts mit „Polemik“ (cfr. Gotthard/-Gotthold) zu tun. Zudem bin ich kein Mitglied der
FSSPX, auch nicht im Drittorden der FSSPX. Vielleicht kann die Fürsprache des Hw. Isenmann dazu noch
etwas beitragen. In memoria aeterna erit iustus.
Es waren keine 850, es waren sicher mehr als 1000, wohl 1200 Menschen, die an der Beerdigung teilgenommen
haben. In der Turnhalle waren 800 Stühle aufgestellt. In den Gängen, im Vorraum und vor der Turnhalle
drängten sich weitere Menschen. Die Zahl von 1200 wird auch wahrscheinlich, wenn man die Menge gesehen
hat, die sich auf dem Friedhof drängte. Es war zu hören, daß vor noch nicht langer Zeit Moslems in
die Pfarrkirche durften (keine Garantie für den Wahrheitsgehalt – jedoch in diesen Zeiten nicht unwahrscheinlich
und wenn nicht hier, dann anderswo häufig genug vorgekommen). Die Nordracher haben da etwas zum Nachdenken …
Übrigens wurde anständigerweise zum Auszug des lieben Verstorbenen aus der Turnhalle wenigstens die
Totenglocke geläutet. Wenigstens das – aber das verwischt keineswegs den Eindruck, den dieses Beispiel
christlicher Nächstenliebe unter Katholiken und des Repektes vor einem verstorbenen Mitbruder hinterläßt.
Es ist schon gut, daß ziemlich nahe u.a. eine blühende Niederlassung der FSSPX mit dem rührigen Pater
Gensbittel als Prior existiert. Die Nordracher, die Pater Bruno Isenmann seit Jahrzehnten kannten und
die das unwürdige Spiel der Kapuziner miterlebt haben, dürfen gerne Konsequenzen aus ihrem Nachdenken
ziehen! Übrigens: wunderschöne Gegend. Wäre ich dort geboren und aufgewachsen, hätte ich ständig
Heimweh, wenn ich fort wäre.
Es ist wahrlich zum Heulen… was man in dieser Kirche alles erleben muß. Romulus, ich finde es großartig,
daß Sie bei Ihrer sonstigen Kritik hier das richtige Wort gefunden haben.
@M. Kirschbaum Es wurde hier einem römisch-katholischen Priester der pia-unio Priesterbruderschaft St.
Pius X. (nicht-schismatisch www.30giorni.it/…/articolo_stampa.asp?id=9360 also) das Begräbnis verweigert.
Ich würde das so niemals tun oder sogar einem „suspendierten“ Kleriker zuwünschen – auch nicht in den
„guten alten Zeiten“. Es ist ungerecht einem Katholiken die Requiem-Messe zu verweigern. Typisch auch,
daß der örtliche Bürgermeister ein anständiger Mensch war und wahrscheinlich mehr katholisch als die
Kapuziner vor Ort (wie würde sich Pater Pio vor diesen schämen). Es ist ein Verbrechen Kirchenpolitik
zu Kosten verstorbener auszuspielen. Es war ja nicht so, daß ein Häretiker oder Schismatiker oder Apostat
in der Kirche einen nichtkatholischen Gottesdienst abhalten wollte! Es ging um katholische Priester die
einen römisch katholischen Gottesdienst abhalten wollten für einen Verstorbenen. Anständigkeit ist
bei den Konzilianten Geistlichen weitzusuchen. Die Revolution tötet lieber – auch nach dem Tode – egal
ob leiblich oder emotional (welch ein Verbrechen gegen die Gefühle der Familie Isenmann war die Verweigerung
durch die herzenslosen Kapuziner vor Ort). Alles für die Ideologie des Modernismus (Relativismus). Stell
Dir mal vor, es könnte das Wort Fegfeuer oder sogar Hölle erwähnt werden in der Predigt zum Requiem!
Dem Bürgermeister gilt Dank und Anerkennung für seine respektvolle Behandlung von Hw. Isenmann. Zum
Bischof: Sie hätten diese Kapuziner zwingen müssen das Requiem zuzulassen!
Pfarrkirche blieb versperrt, aber Ehrenplatz auf dem Friedhof Die Kapuziner, die die Pfarrgemeinde von
Nordrach, der Heimatgemeindes des Verstorbenen, betreuen, haben es der Priesterbruderschaft nicht erlaubt,
das Requiem in der großen prächtigen neugotischen Pfarrkirche zu feiern, obwohl es der Bischof erlaubt
hat und sich der Bürgermeister und ein Unternehmer von Nordrach dafür eingesetzt haben. In dieser Kirche
hatte Pater Isenmann ministriert und Orgel gespielt. Der Bürgermeister hat aber bewirkt, dass das Grab
von Pater Isenmann am Ehrenplatz unmittelbar rechts vor dem großen Friedhofskreuz von Nordrach liegt.
Herzlichen Dank und ‘Vergelt es Gott’ dafür an den Bürgermeister!
Ein Skandal Ein Skandal daß diese Requiem-Messe anscheinend nicht in der örtlichen röm.-kath. (?) Pfarrkirche
stattfinden durfte. Warum mußte man – auch im Tode – einer Turnhalle zelebrieren? Soweit geht die Toleranz
der angeblich „menschenliebenden“ deutschen Ortsbischöfe. Ich weiß die Details nicht, nehme aber an
daß – wie bei vielen Primizen der FSSPX seit 1975 – die Diözese oder die Pfarrer und PastoralassistentInnen
der Ortspfarre einen Trauergottesdienst in der Pfarrkirche verhinderten. (Dort hätten wahrscheinlich
auch alle Trauernde einen Platz gefunden und hätten nicht draussen stehen müssen.) Ach, zu unserer Freude
wissen wir, daß Gott mit einer wahren römisch-katholischen Hl. Messe in einer schmutzigen Bauernscheune
angebetet wird und mit Ethikdiskussionen und Techno-„Messen“ in den deutschen Kathedrälen wohl kaum.
Requiem aeternam dona ei Domine. Et lux perpetua luceat ei. In memoria aeterna erit iustus!