kreuzmeldungen
Der Weg des Heiligen + Verhafteter Diözesanbischof freigelassen + Philippinen: Selbstmordattentat verhindert + Keine Entführung von Flut-Waisen + 250 Euro Bußstrafe wegen Papstbeschimpfung
Der Weg des HeiligenVatikan. Wer sein Herz für Christus öffnet, wird das Geheimnis seines eigenen Daseins verstehen. Er wird auch seine eigene Berufung erkennen, und er wird wunderbare Früchte der Gnade heranreifen lassen. Die erste Frucht der Gnade ist das Wachsen in der Heiligkeit. Das ist ein geistlicher Weg, der mit dem Geschenk der Taufe beginnt und bis zur völligen Entfaltung der vollkommenen Liebe führt. Wenn der Christ das Evangelium ohne Abstriche lebt, wird er dazu fähig, wie Christus zu lieben und dessen Mahnung zu beherzigen: „Ihr sollt vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“ Der Heilige strebt danach, innerhalb der Gemeinschaft der Kirche mit den Brüdern in Einheit verbunden zu bleiben. Er stellt sich in den Dienst an der Neuevangelisierung, um die großartige Wahrheit der Liebe Gottes zu verkünden und zu bezeugen.
Aus der Botschaft von Johannes Paul II. zum 42. Weltgebetstag um geistliche Berufe am 17. April 2005.
Verhafteter Diözesanbischof freigelassen
China. Wie die US-amerikanische Kardinal Kung-Stiftung berichtet, befindet sich Monsignore Jia Zhi Guo, der katholische Bischof der chinesischen Untergrunddiözese Zheng Ding in der Provinz Hebei (Ostchina), wieder auf freiem Fuß. Der 69-jährige Bischof, der sich der offiziellen kommunistischen Staatskirche widersetzt, war am vergangenen 5. Januar festgenommen und während dreier Tage seiner Freiheit beraubt worden. Wie die Nachrichtenagentur „asianews“ berichtet, handelte es sich dabei um die sechste Verhaftung innerhalb von zwölf Monaten. Seit seiner Bischofsweihe im Jahr 1980 verbrachte Mons. Jia Zhi Guo bisher zwanzig Jahre im Gefängnis.
Philippinen: Selbstmordattentat verhindert
Philippinen. Nach Berichten der französischen Presseagentur ‘AFP’ wurde in einem Vorort von Manila ein Selbstmordattentat verhindert, das gegen eine katholische Prozession gerichtet war. 16 muslimische Terroristen, unter ihnen drei Frauen, wurden am 8. Januar von der Polizei verhaftet. Die Sicherheitskräfte stellten auch drei Bomben und weitere Handwaffen sicher. Die Terroristen hatten die Absicht, eine traditionelle Prozession zu Ehren des „Schwarzen Nazoräers“, an der am letzten Sonntag zehntausende Gläubige teilnahmen, in ein Blutbad zu verwandeln.
Keine Entführung von Flut-Waisen
Sri Lanka. Wie die Religionsabteilung des ‘Österreichischen Rundfunks’ berichtet, bleibt die Kirche gegenüber Meldungen über angebliche Kindesentführungen in Sri Lanka skeptisch. Berichte, wonach Kinder, die durch die Flutkatastrophe zu Waisen wurden, „Sexunternehmern“ oder „Organ-Händlern“ zum Opfer gefallen seien, konnten von den Sicherheits- und Justizbehörden des Landes bisher nicht bestätigt werden. Derzeit kümmern sich Großfamilien sowie die Salesianer des heiligen Don Bosco um die zurückgebliebenen Waisen. Unklar sei, ob die tamilische Befreiungsorganisation LTTE Anstrengungen unternehme, um die verwaisten Kinder und Jugendlichen als „Kindersoldaten“ auszubilden.
250 Euro Bußstrafe wegen Papstbeschimpfung
Österreich. Eine 46-jährige Wienerin wurde wegen wiederholter Beschimpfungen des Heiligen Vaters und der Glaubenskongregation als „Kinderschänder“ zu einer unbedingten Geldstrafe von 250 Euro verurteilt. Die Dame hat im Sommer 2003 am Wiener Stephansplatz wiederholt die Aufmerksam auf sich gezogen, weil sie lautstark gegen die Sexualmoral der katholischen Kirche hetzte und Papst Johannes Paul II. beschuldigte, Sexualverbrechen an Kindern willentlichen unter Verschluß zu halten.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





