Der Sekretär der Kommission ‘Ecclesia Dei’ gestattete kürzlich einer traditionellen französischen Gruppe eine Audienz. Dabei gab er einige brisante Details zum langerwarteten ‘Motu Proprio’ preis.
(kreuz.net, Reims) Das ‘Motu Proprio’ zur erleichterten Zelebration der tridentinischen Messe wird noch
vor Ostersonntag veröffentlicht.
Das erklärte eine Gruppe traditioneller Gläubiger aus der nordwestfranzösischen
Stadt Reims auf ihrer Homepage, nachdem sie von Mons. Camille Perl in Audienz empfangen wurde.
Mons.
Camille Perl ist der Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um die Gläubigen
des Alten Ritus kümmert.
Er erklärte, daß der Heilige Vater an der Entscheidung festhalte, die Zelebration
der Alten Messe zu erleichtern.
Das bald erscheinende ‘Motu Proprio’ werde rechtlich bindend sein.
Papst
Benedikt XVI. bedauere es, daß das ‘Motu Proprio’ aus dem Jahr 1988 nicht mehr als eine „Einladung“ an
die Bischöfe darstelle, den Gläubigen, die sich dem Alten Ritus verbunden fühlen, entgegenzukommen.
Das bald erscheinende Dokument werde folgende Punkte enthalten:
1. Jeder Priester, der die Alte Messe
zelebrieren möchte, darf dies privat tun.
2. Jede Gruppe von Gläubigen, die sich dem Alten Ritus verbunden
fühlt, darf ihren Pfarrer oder einen Priester in ihrer Umgebung um die Zelebration des Alten Ritus bitten.
Der Priester darf dieser Bitte nachkommen, ohne vorher seinen Bischof um Erlaubnis zu fragen.
3. Wenn
der Pfarrer oder ein anderer Priester aus der Umgebung den Alten Ritus nicht lesen will oder kann, bekommen
die Gläubigen das Recht, irgendeinen Priester aus einer traditionalistischen Gemeinschaft – zum Beispiel
aus der Priesterbruderschaft St. Petrus – um die Messe zu bitten.
4. Wenn eine Gruppe von Gläubigen
um den Alten Ritus bittet, jedoch keinen Priester, keinen Ort und keinen Zelebranten dafür finden kann,
darf sich die Gruppe an die Kommission ‘Ecclesia Dei’ wenden. Diese wird sich dann um eine Lösung bemühen.
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78 Lesermeinungen
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Alte Messe: alter Wein in neuen Schläuchen…?????? was wird sich ändern? was wird sich ändern, wenn
die sogenannte trid. Messe vom Papst für alle erlaubt wird? werden dann auch alle davon gebrauch machen?
oder nur viele? was wird sich ändern für die sogenannte amtskirche? was für die petrusbruderschaft?
was für die piusbruderschaft??? was für die indultgemeinden? was für uns deutsche? was für uns europäer?
was für die christen überall auf der welt? was für die christen im kommunismus? was für die christen
im glaubensmantel der nachkonzilliaren kirche? ist es überhaupt gut, eine opfermesse verbreitet zuzulassen,
bei der sich ein gott hingibt für uns menschen? und wir menschen glauben das nicht einmal ?!?! glauben
mehr an brot und ein warmes gefühl (weihnachtstimmung), bauchgefühlte gutheit für 1.Std.? welcher katholische
priester glaubt noch an die heilige wandlung? welcher katholik sagt ja ohne lange zu überlegen? welcher
katholik sagt ja zu allen punkten unsers glaubensbekenntnisses,ohne lange zu überlegen? welcher christ
glaubt an den schöpfergott, der alles kann? wer an eine evolution, die eigendlich nichts kann, von der
aber alle glauben sie könne gott ersetzen? wieviele priester der tradtion glauben so? wieviele eher an
einen zwitter: einen gott der ein wenig schöpft und ein wenig gewähren läßt, einen kaufmannsgott der
statt alles selbst zu machen, lieber ökonomisch denkt und handelt? und da soll die form der alten messe
das wichtigste sein was uns vorm untergang bewahrt? erwarte 1000 zuschriften !
Heggi Hallo Heggi! Warten wir mal ab, was in diesem Paper steht. Der Hl. Vater ist ja immer für Überraschungen
gut und hat durchaus seinen eigenen Kopf – siehe Regensburger Rede, siehe Korrektur der Wandlungsworte.
Ich hoffe und bete natürlich, dass in diesem Dokument etwas zur „Alten“ Messe steht und dass bald jeder
Priester, der dies wünscht, diesen Ritus zelebrieren kann. Ich freue mich schon drauf.
@Maledica Eigentlich müssten Sie mit Ihrer unerschöpflichen Giftdrüse hier längst gesperrt sein. Warum
kämpfen Sie so verbittert gegen die Piusbruderschaft? Wer so gehässig ist wie Sie, hat sicher dafür
persönliche Gründe. Vielleicht hat Ihnen die FSSPX. ja die Augen für die Wahrheit geöffnet, aber Ihr
Hochmut verstockt Ihr Herz. Hochmut ist eine schwere Geistessünde. Es ist möglich, dass der Durcheinanderbringer,
der Vater der Lüge, auch Sie als menschliches Werkzeug benutzt, um hier richtig aufzumischen und vom
wahren christlichen Glauben abzulenken, indem hier viele Leser zur Feststellung kommen müssen: „Sehet
wie die Christen einander hassen.“ Überdenken Sie das mal in aller Ruhe und Ehrlichkeit. Beten wir doch
für Maledica um die Gabe der Unterscheidung der Geister!
Krak d. Ch. Leider aber kein weiterer Hinweis auf das Motu proprio. Bekanntlch wurde ja auch mal spekuliert,
eine Veröffentlichung würde gemeinsam erfolgen.
Sacramentum caritatis Interessante neue Meldung auf Rorate caeli. Dort heißt es, am 13.03. erfolgt die
Veröffentlichung eines papieres mit dem Titel Sacramentum caritatis.
Krak d. Ch. Das Jammern der Leute auf diesem Sender, füher hätten die Leute wegen des Latein nichts
verstanden, ist nicht nachvollziehbar- und zwar bei einem zweisprachigen Schott. Was verstehe ich denn
heute in der Messe, wenn ich in Helsinki oder Lissabon oder Bombay oder Reykiavik oder Oslo oder wer weiß
wo bin. Natürlich gibt in einigen von Deutschen „okkupierten“ Urlaubsorten Teneriffas oder auch Mallorca
„deutsche Unterhaltungsmessen“. Latein wurde in der Kirche praktisch abgeschafft, dafür haben z.B. auf
dem Katholikentag in Hamburg 2000 die Freunde des Esperanto ihr Kauderwelsch als neue gemeinsame Liturgiesprache
empfohlen. Honi soit qui mal y pense! u
Heggi und Feinsberg Man muss auch einmal sehen, dass dem Bedürfnis nach größerer Volkssprachlichkeit
in der Messe bereits Mitte der 60ger Jahre gerecht geworden war. Ein Gutteil der Messe konnte zu diesem
Zeitpunkt schon in der Volkssprache abgehalten werden. Der Canon war weiter auf Latein, wurde in den damaligen
Messbüchern aber auch schon in der Landessprache wiedergegeben. Der NOM ging da viel weiter, weil ganze
Bestandteile der Messe wie Offertorium, suscipe, sancte trinitas und judica me, einfach ersatzlos gestrichen
wurden. Außerdem wurde der römische Canon durch neue Hochgebete verdrängt, von denen der 2. Canon heute
aufgrund seiner Kürze (mit nur wenig Würze) sich schnell durchgesetzt hat. Hinzu kam dann noch – was
für das Konzil sicherlich noch undenkbar war – die Handkommunion, die sich letztlich als glaubenszerstörend
herausgestellt hat.
Freinsberg Es ist natürlich die Frage, in welcher Funktion Sie den Priester im Vollzug der Messe sehen,
als jdn. der die gemeinsame Feier als Vorsitzender leitet oder ist er der Alter Christus, der das Opfer
Christi uns zur Sühne und dem VATER zum Dank und seiner Verherrlichung immer wieder vergegenwärtigt.
„Statt eines Nebeneinanders von Priesterliturgie und frommer Beschäftigung des Volkes“: Dieses Argument
des reformbedürftigen Gegenübers ist natürlich sehr beliebt. Es ist schlicht nicht wahr! Das Mitfeiern
oder auch nicht hat immer beim Einzelnen gelegen. Das ist im NOM überhaupt nicht anders. Ich glaube der
lutherische sog. Bischof Wilckens hat es einmal gesagt: Für die Participatio actuosa brauche der Glaubige
nur einmal „Amen“ sagen. Das reiche eigentlich völlig aus. Das innere Mitgehen ist tatsächlich die wirkliche
und fruchtbare Participatio actuosa. Und die ist im NOM überhaupt nicht besser möglich als beim alten
Meßritus.
Giuseppe! Pater Schmidtberger Buon Giorno, Giuseppe!Ich kenne den H.H. Pater Schmidtberger und erlebe
ihn als realistischen Menschen der sehr genau weiß, dass ein kirchlicher Gesundungsprozess seine Zeit
braucht.
@ landorganist Kehren Sie reumütig in den Schoß der Kirche zurück, oder gefallen sie sich darin, den
schismatischen Akt mit neuen Forderungen aufrecht zu erhalten? Die Ausführungen von „Stimme aus dem Tradiland“
und Co. dürften diese Frage zur Genüge beantworten.
#66 landorganist 13:21:20 | Dienstag, 6. März 2007
Es spricht m. E. nichts gegen eine Wiederzulassung der trid. Messe. Das wäre wahrscheinlich besser, als
sie den Pius-Brüdern zu überlassen. Das wäre allerdings ein wirklicher Verlust. Ich persönlich bleibe
aber dem NOM treu. Da komm ich ja glatt ins Grübeln: Was passiert eigentlich mit den Piussen, wenn eine
Zulassung erfolgt? Kehren Sie reumütig in den Schoß der Kirche zurück, oder gefallen sie sich darin,
den schismatischen Akt mit neuen Forderungen aufrecht zu erhalten?
Anmerkungen Es fällt doch einiges an den Kommentaren auf. 1. Die Freigabe wird nun auf einmal kritisch
beäugt, während sie vorher stets gefordert wurde. Es werden anhand dieser völlig inoffiziellen Punkt
schon wieder tausende Kritikpünktchen hervorgebracht. Dabei steht ja gleich ganz oben: Eine Gruppe, die
eine solche Messe will kann einen Pfarrer um die Zelebration bitten. Dieser braucht keine Erlaubnis. Nach
Auskunft der Piusbruderschaft (DVD Aktion) gibt es in Deutschland einige tausend Priester die das tun
würden. Das dürfte wohl mehr als genug sein. Oder trauen die Brüder ihren eigenen Zahlen nicht? Ob
es bischöflichen Widerstand gibt kann man dann ja immer noch sehen. 2. Es werden sofort weitergehende
Forderungen gestellt. Eine Verpflichtung der Priester auf den alten Ritus ist nie in Frage gekommen. Auch
die FSSPX hat offiziell immer nur eine Freigabe gefordert. Wie man an der Forderung des österreichischen
Disktriktsoberen sehen kann, war dies nur eines der üblichen Ablenkungsmanöver der FSSPX. Bei der FSSPX
weichen offizielle Statements stehts von der tatsächlichen Linie ab. Offizielle Äußerungen der FSSPX
sind nichts als Propagandalügen. 3. Vielen scheint die reale Situation in den Pfarrgemeinden nicht bekannt
zu sein. In praktisch keiner deutschen Gemeinde ist die Restauration des alten Ritus ein Thema. Ein „Verbot“
des NOM ist völlig illusionär. Kein Wunder, dass die Tradi-Illusionisten die Kirchenrealität nicht
begreifen. 4. Abwarten.
Aggressor @Sarah Ihre Hasstiraden und Beleidigungen gegen die Priesterbruderschaft Pius X. sind abscheulich.
Nicht ich bin der Aggressor, sondern die Schreihälse Fellay, Williamson & Co.! Ich kenne ein Sprichwort,
welches lautet:„Wo der Fanatismus anfängt, da trägt die Wahrheit einen Trauerschleier.“ Ja, durch die
Verblendung der Piushanseln trägt die Wahrheit einen tiefschwarzen Trauerschleier, denn es gilt in der
Kirche nicht nur sola traditio, sondern auch die sichtbare Einheit mit seiner Heiligkeit. Diese wird aber
nicht erreicht, wenn man Rom ständig Unterstellungen macht und dagegen hetzt und wenn man die Tatsachenberichte
über die Piushanseln selbst als Hetze deklariert, um von sich selbst ständig abzulenken. Aber es sind
ja ALLE Anderen die bösen
Tridentina und NOM Giuseppe! P. Schmidtberger ist realistisch genug um zu wissen, dass man den NOM nicht
einfach „verbieten“ kann. Es wäre aber viel, sehr viel gewonnen, wenn die Tridentina wieder frei zelebriert
werden darf. Der NOM kann daran nur gesunden und – in Ermangelung eines besseren Begriffs – katholisch
aufgepeppt werden. Dieser Gesundungsprozess braucht jedoch seine Zeit. Bremsend wirken sich noch die Generationen
aus, die bei der Einführung des NOM zwischen 30 und 40 waren und die heute als ältere Generation die
Kirchen noch halbwegs füllen. Der Großteil dieser Leute ist – das kann ich aus eigener Einschätzung
sagen – nun so an den NOM, an die Landessprache, Familienmessen, Handkommunion, Mädchenminis – gewöhnt,
dass ihnen eine Rückorientierung schwer fallen und zu Erschütterungen führen würde. Hier muss mit
Klugheit und Vorsicht gehandelt werden. Es sind nicht zuletzt auch die Bischöfe, die sich in die Pflicht
nehmen lassen müssen. Da aber scheint mir der Hase im Pfeffer zu liegen. Sie wollen beim derzeitigen
liturgischen status quo bleiben. Sie bekämpfen die Tridentina auf der einen und lassen auf der anderen
Seite jeden Firlefanz in der Liturgie zu.
@Stimme aus dem Tradiland „Der Distriktsobere der FSSPX in Österreich verlangt im jüngsten Distrikts-Mitteilungsblatt
(„Ursprung und Ziel“), dass endlich der NOM verboten werde …“ Warum soll der NOM verboten werden? Will
man die Fehler, die 1969/70 gemacht wurden, nun in umgekehrter Richtung wiederholen? Will der Distriktsobere
der FSSPX in Österreich etwa Zwang ausüben? Bekehren heißt aber nicht, etwas zu erzwingen. Dieser Distriktobere
zeigt, wie sehr sich Vertreter der Piusbruderschaft bereits von der Kirche und vom Papst entfernt haben.
Nicht Demut, sondern Anmaßung gegenüber dem Stellvertreter Christi (Stellen von Bedingungen) ist Teil
des Programms der Piusbruderschaft. Nichts dagegen, dass auch mal römische Entscheidungen kritisiert
und Erwartungen ausgesprochen werden, aber der Gehorsam sollte dabei dennoch immer gewahrt werden.
Turk’sche Mutmaßungen über die FSSPX sind durchaus entbehrlich…! @ turk: Aus dem verlinkten Dokument
der Diözese Genua: 4. aus der Ausdehnung des Indults betreffend die sogenannte Liturgie des heiligen
Pius V. ergibt sich in keinerlei Weise eine Ablehnung des II. Ökumenischen Vatikanischen Konzils, noch
eine Zurückweisung des Lehramtes der Päpste Johannes XXIII. und Paul VI.; Schon aus diesem Grunde ist
die Zukunft der FSSPX eindrucksvoll gesichert. Denn es gibt keinerlei Aussage von FSSPX-Verantwortungsträgern,
wonach sie sich in das häretisch-schismatische Assisi-System inkorporieren lassen würden. Da herrscht
ein grundsätzliches Mißverständnis: Die Freigabe der alten Messe (nach meiner Auffassung kann man bei
dem hier vorgestellten Entwurf bestreiten, ob es eine solche Freigabe wird) und die Klarstellung, dass
die vier FSSPX-Bischöfe nicht exkommuniziert sind, sind Vorbedingungen seitens FSSPX, dass überhaupt
Verhandlungen aufgenommen werden. Dann geht es erst in die „Vollen“: Die notwendige Demontage des V2-Räubersynoden-Systems
auf allen Ebenen. Nochmals zur Hl. Messe: Der Distriktsobere der FSSPX in Österreich verlangt im jüngsten
Distrikts-Mitteilungsblatt („Ursprung und Ziel“), dass endlich der NOM verboten werde und der alte Ritus
als einziger der römischen Kirche wiedereingesetzt werde. Das kommt der FSSPX-Linie wesentlich näher
als turk’sche Mutmaßungen ohne Hintergrund und Substanz!
@ Heggi Es geht vor allem darum, dass der Beitrag der Gläubigen als gültig anerkannt wird und der Priester
nicht unabhängig von der Gemeinde handelt. Um das zu erreichen, musste der mittelalterliche Messritus
geändert werden. Über Einzelheiten der Liturgiereform lässt sich gewiss unterschiedlicher Meinung sein.
Aber dass die Reform auch in der äußeren Gestalt die gemeinsame Feier aller (statt eines Nebeneinanders
von Priesterliturgie und frommer Beschäftigung des Volkes) ermöglicht, das ist die eigentliche Errungenschaft.
Freinsberg Mir scheint, Sie reden nur von einer „Verkopfung“ des Ritus. Um was geht es Ihnen denn, a)
um die tätige Teilnahme der Gläubigen, die Sie bisher reklamiert haben, oder b) um eine Änderung des
Meßritus’? Wollen Sie mir erzählen, daß erst mit dem Vortrag der Lectio und einiger Fürbitten die
Participatio actuosa der Gläubigen erreicht worden ist? Ach ja, da ist noch das Vater unser, daß die
Gläubigen jetzt gemeinsam mit dem Priester sprechen können. Haben Sie schon mal andere in der Kirche
vorhandene legitime Liturgien und Riten mitgefeiert? Was sagen Sie denn da z.B. zu den vielen, vielen
Doppelungen oder zur Rolle der Gläubigen? So, jetzt muß ich zu einem Termin!!!
@ Frasim, Heggi Der NOM war für mich kein Bruch. Vielleicht, weil ich die verschiedenen Übergangs-Phasen
seit 1964 als Schüler und Student bewusst miterlebt habe. Dass die Päpste seit Pius X. zur tätigen
Teilnahme (vor allem am Gregorianischen Choral) aufgerufen haben, weiß ich auch. Die Liturgische Bewegung
machte entsprechende Aussagen aus Pius’ X. Motu proprio „Tra le sollecitudini“ (1903) sogar zu ihrem Motto.
Doch am Ritus selbst änderte sich nichts. (Auch an der Ritus-Beschreibung; die rechnet mit der Privatzelebration
an einem Nebenaltar!). Der Priester musste z. B. nach wie vor sämtliche Gesänge und Lesungen zusätzlich
sprechen. Man stelle sich das Bild vor: Schola und Gemeinde sozusagen auf der einen Seite, der Priester
mit seiner Zelebration auf der anderen, demonstrierend, dass die Akte anderer eigentlich nicht gültig
sind. Die mittelalterliche Spaltung zwischen Klerus und Gemeinde wurde erst 1964 aufgehoben, mit der Bestimmung
der I. Instruktion zur Durchführung der Liturgiekonstitution, dass der Priester Texte, die andere vortragen,
nicht leise rezitieren muss.
Herrn Freinsberg ist wohl der Unterschied zwischen Participatio Actuosa und Participatio Activa undeutlich
und unverständlich geblieben. Lateinkenntnisse, notwendig zum Verständnis – auch von Sacrosanctum Concilium,
sind bei den heutigen Klerikern und Seminaristen nur aufs wenigste vorhanden. Lieber liest man Rahner
oder den Tarot-Mann von Balthasar.
Und was ist mit der fsspx? Warum darf man keinen Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X fragen?
Denn diese sind ja auch römisch Katholich. Schade das das der hl. Vater nicht erwähnt. Aber wichtig
ist das es bis hier her geschaft wurde, und es wird weiter gehen.
Bekämpfung von „Wir sind Kirche“ im Wir-sind-Kirche-Stil Ist es Ironie oder Schläue? Die „Volksmesse“,
die es nicht mehr wagt, dem „anbetungswürdigen“ Volk den Rücken zuzuwenden, wurde auf Militärbefehl
von oben eingeführt, ohne dass das hochverehrte Volk um seinen Willen gefragt worden wäre. Die Organisationen
„Wir sind Kirche“ (WsK) und „Kirche von der Hölle“ (KvdH) waren damit nicht zufrieden und verlangten,
dass ihnen noch besser gedient werde, dass nur noch getan werde, was sie wollten. Die Kriecherei ging
weiter, doch das Volk blieb aus. Und nun scheint Benedikt XVI. den tradierten Ritus genau in dem Stil
einführen zu wollen, wie es sich WsK und KvdH wünschen: Jedes Grüppchen kriegt, was es will. Zufrieden?
Nein, WsK und KvdH sind nicht zufrieden, denn jetzt sollen ja plötzlich die Wünsche des gewöhnlichen
Volkes, das nicht selbst angebetet werden will, sondern Gott anbeten will, erfüllt werden und nicht mehr
die Wünsche der organisierten Verbrecher, die, wie es den Teufeln der Hölle so eigen ist, selbst nach
Anbetung lächzen. Sicher, wenn das Motu Proprio herauskommt, werden viele enttäuscht sein, da sie mehr
erwartet hätten. Aber es wird den wahren Christen eine Stütze bieten, die es ihnen ermöglicht, um die
wahre Messe kämpfen zu können. Und der Kampf ist der Freimaurer Tod. Kämpfen können diese nämlich
nicht; sie können nur verheimlichen, lügen und beten, dass ihre Lügen niemand bemerkt.
@Freinsberg Ich bin mit dem Tridentinischen Ritus aufgewachsen und habe seit meinem fünften Lebensjahr
ministriert. Wow, Sie beneidenswerter Glückspilz! Umso mehr stellt sich mir die Frage (zu den schon gestellten):
Vermissen Sie im NOM nicht etwas?
Freinsberg Der Ritus der Tridentinischen Messe sieht die Gemeinde überhaupt nicht vor. Er beschreibt
tatsächlich einen gemeindelosen Priestergottesdienst. Darin liegt der Hauptgrund dafür, dass eine Reform
notwendig wurde. Folgendes Schreiben Pius XI. zum damaligen „Kyriale für das Volk“: [klein]Es ist der
ausdrückliche Wille des obersten Bischofs der Kirche, daß die Christen die Liturgie nicht nur miterleben,
sondern mitvollziehen. Aktiv sollen sie sein, mitbeten, mitopfern, mithandeln und so das hehre Amt des
allgemeinen Priestertums bestätigen, zu dem sie durch die Taufe berufen und verpflichtet sind. Die Christen
sollen sich bei den litrurgischen Feiern nicht begnügen mit der Rolle stummer Zuschauer, vielmehr als
lebendige Glieder Christi und der Kirche die Liturgie aktiv mitfeiern. Diese Aktivität soll vor allem
darin sich zeigen, daß das Volk abwechselnd mit dem Priester und dem Sängerchor in die liturgischen
Gesänge einstimmt. Deshalb soll der Gregorianische Choral beim Volk wieder eingeführt werden, soweit
er für das Volk in Betracht kommt.[klein]
@ Expadit Nein dürfen sie auf keinen Fall!!! Sie können sich aber gerne einen Ersatzgottesdienst bei
den Zeugen Jehovas, den Mormonen oder den Adventisten in ihrer Nähe suchen.
Und die PIUSBRUDERSCHAFT? Wenn beispielsweise nur die Piusbruderschaft in der Nähe ist? Darf man dann
auch dorthin gehen, wenn es weit und breit keinen katholischen Priester bzw. die Petrusbruderschaft gibt?
@Freinsberg Der Ritus der Tridentinischen Messe sieht die Gemeinde überhaupt nicht vor. Er beschreibt
tatsächlich einen gemeindelosen Priestergottesdienst. Darin liegt der Hauptgrund dafür, dass eine Reform
notwendig wurde. Das ist jetzt aber auch eine sehr überspitzte Aussage Ihrerseits. Eine Gemeinde war
sicher immer bei der Messe anwesend, also eben nicht gemeindeloser Gottesdienst! Aber sakrale, liturgische
Handlungen, klar, die übernimmt stets der Priester, wobei das Volk (s. Krak des Chevaliers) durchaus
einbezogen werden kann. Und wir dürfen nicht vergessen, dass man sehr wohl schweigend (dafür innerlich/geistig
aktiv, betend, meditierend…) am Messopfer teilnehmen kann. Wem nützt es, wenn alle laut mitreden usw.
aber kaum einer mehr den tiefen Sinn und die Ehrfurcht der Messe verspürt? Und vor allem: Selbst heute
können doch auch niemals alle Laien Lesungen vortragen und Kommunion austeilen, sprich: Was hat sich
für diese dann eigentlich geändert? Frage am Rande: Waren Sie selbst schon einmal bei einer trid. Messe
dabei?
@Maledica Ihre Hasstiraden und Beleidigungen gegen die Priesterbruderschaft Pius X. sind abscheulich.
In religösen Dingen kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, aber die christliche Nächstenliebe
und die Höflichkeit sollte man doch immer beachten. Mir ist jedenfalls die FSSPX. tausendmal lieber als
der ganze modernistische Klamauk, den man heute leider in der Kirche findet. Ich kenne ein Sprichwort,
welches lautet: „Wo der Fanatismus anfängt, da trägt die Wahrheit einen Trauerschleier.“
@ Krak des Chevaliers Der Ritus der Tridentinischen Messe sieht die Gemeinde überhaupt nicht vor. Er
beschreibt tatsächlich einen gemeindelosen Priestergottesdienst. Darin liegt der Hauptgrund dafür, dass
eine Reform notwendig wurde.
Freinsberg Hallo Freinsberg! Pax et Bonum! Sollte die tridentinische Messe bald wieder in aller Freiheit
zelebriert werden dürfen, was ich sehr sehr hoffe, werden wir erleben, dass die Menschen auch kommen.
Natürlich kann diese Messe sine populo zelebriert werden, wie die NOM Messe auch. Ich kenne Priester,
die auch die NOM Messe gänzlich ohne Volk feiern, wenn sie einfach nicht die Möglichkeit zu einer öffentlichen
Zelebration haben. Was sollen sie auch sonst machen in solch einem Fall? Wenn es immer heißt, das Volk
sei nicht nötig, dann soll das doch nur sagen, dass ein geweihter Priester die Messe zelebrieren muss,
damit das Geschehen eine Messe ist. Das Volk hat auch in der Missa Tridentina seine Beiteiligung, etwa
durch die Antworten, durch Beteiligung am Gloria und am Credo und – was oft vergessen wird – durch das
stille Aufopfern der Gebetsanliegen. Das ist doch wohl 1000 x wichtiger als der ganze Aktionismus, den
man oft im NOM erleben muss. Das schöne an der Missa Tridentina ist ja auch, dass sie mal ganz in Stille
(unglaublich wohltuend) zelebriert werden kann. In NOM GDsten erlebe ich oft eine innere und äußere
Unruhe, die dem hl. Geschehen abträglich ist.
@Maledica selbst wenn alle Ihre Vorwürfe stimmen (was im Detail zu dikutieren ist) ist das keine Begründung,
jemandem Sünden vorzuhalten, die man sich selber in der eigenen Fantasie ausmalt …
Maledica… warum geifern Sie so gegen die Piusbruderschaft? Haben Sie da zusätzlich ein persönliches
Problem? Mein Vorschlag: Sehen Sie die Bruderschaft doch so an, wie die Prostestanten mit ihren ehemaligen
Anführern Luther & Co. Die sind auch exkommuniziert worden. Und auch nachträglich ist diese Exkommunikation
nie aufgehoben worden wie die, die 1054 das Schisma begründete. Luthers Nachfolger bis zum Herrn Huber
heute stehen damit auch noch im Kirchenbann. Und erst einmal Königin Elisabeth II. als Oberhaupt der
Anglikaner mit ihrer Nachfolge auf Heinrich VIII. Behandeln Sie die Piusbruderschaft verbal doch so, wie
der Papst die Protestanten behandelt oder wie Kardinal Hoyos die Piusbruderschaft behandelt. Da haben
sie Vorbilder genug, an denen Sie sich orientieren können. Aber wie kann man das nur erwarten, Ihr Pseudonym
setzten Sie sprichwörtlich um. Und dann noch in der weiblichen Form. Perfekter geht es nicht mehr!
@möchtegern Warum spricht der Piusschreihals anderen Gemeinschaft den Glauben ab? Aber bei den Piushanseln
gilt ja sola traditio und außer diesen hat ja keiner die Wahrheit bewahrt. Die Werke, der Glaube sind
egal, Hauptsache die Tradition stimmt
Zu 99 % wohl korrekt Sowohl die Inhalte als auch der Termin entsprechen vielen weiteren seriösen Informationen.
Damit erübrigt sich in Zukunft ein positiv-rechtliches Zelebret. Vor allem ist die Freiheit des lateinischen
Ritus wieder voll gegeben. Mehr war und ist nicht zu erwarten. Die Sache wird langfristig sehr gute Auswirkungen
und Normalisierungen www.internetpfarre.de/blog/item/146/ nach sich ziehen.
Im Westen nichts Neues Nun, ich habe es selbst erlebt, wie Mons. Camille Perl schon im Juli 2005 von einem
päpstlichen Schreiben gesprochen hat, daß „die alte Messe freigeben würde“ und daß noch vor Ende des
Jahres (also 2005) rauskommen würde. Es läge schon in der Schublade.
Setz doch einer mal dem Fellay die Tiara auf Ne, ne, dann brüllen Fellay und Williamson nur noch lauter.
Denn diese werden sich nie der von Gott eingesetzten Hierarchie unterordnen, sondern wollen ihr Unternehmen
Piusbruderschaft weiter managen dürfen. Je mehr die Piushanseln die Hände von Rom gereicht bekommen,
desto lauter wettern diese dagegen. Wie wärs mal mit nem Gegenpapst Fellay, dem könnten dann die Piusgeschwister
ja auch sprachlich korrekt dann tu est Petrus zujubeln! Oder doch Pius XIII.? Oder sind die Sedis auch
böse. Vielleicht haben diese ja noch den rechten Glauben, wenn schon nicht die Petrusbruderschaft, ICKH,
ISPN, etc…
Landorganist Dass Sie Dr. Regazzoni nicht besonders mögen, dürfte klar sein. Immerhin sollten Sie den
Anstand haben, seinen Namen richtig zu schreiben und bedenken, dass er mit seinem Namen für die Sache
die er vertritt, einsteht, während Sie sich hinter ein Pseudonym verkriechen. Weshalb tun Sie es, Sie
haben doch nichts zu verbergen
wenn … … ein Teilerfolg durch die Pius-Brüder erzielt würde – und auch ein abgeschwächtes Schreiben
wäre ein Teilerfolg – dann ist das kein Problem für die Pius-Brüder. Solange die Kirche immer noch
gegen sich selbst kämpft, hat die Bruderschaft ihre Existenzberechtigung, und sollte die Kirche irgendwann
nicht mehr gegen sich selbst kämpfen, dann wird die Bruderschaft in der Kirche zwanglos aufgenommen und
aufgehen.
Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte wie oft wurde jetzt doch gleich die Veröffentlichung schon angekündigt!?
Wir müssen weiter demütig ausharren. Aber diese reinen Spekulationen- was bringts? Doch ob des langen
Wartens dürfen wir natürlich keine sozialistischen Verhaltensweisen- Kirchenbesetzung- an den Tag legen.
Vielleicht steckt hinter den ganzen Gerüchten ja die Piusbruderschaft, denn diese würde ja noch mehr
in existentielle Schwierigkeiten kommen als heute schon bei einer wirklichen Veröffentlichung. Dann müßten
Fellay und Williamson noch lauter krakeelen und ihren eigenen Papst krönen, oder einfach Pius XIII. übernehmen www.truecatholic.org/pope/
was heißt eigentlich „privat“? Was eigentlich ist eine „private“ Messe? nach Auskunft von Msg. Perl,
mit dem ich mal telefonieren konnte, ist eine „private“ Messe durchaus für Gläubige zugänglich, findet
also nicht hinter verschlossenen Türen statt. Das einzige, was sie von einer öffentlichen Messe unterscheidet
ist die Tatsache, dass sie außerhalb der regulären Messzeiten stattfindet und darum auch nicht in den
Pfarrnachrichten veröffentlicht wird. Es handelt sich damit also um eine Art „Insider“-Messe, eine Messe
also, für einen festen Personenkreis. Aber das haben wir ja eh schon bei den gewöhnlichen Messen; man
denke nur an die sog. Familiengottesdienste oder Gruppengottesdienste, die auch nur von einem bestimmten
Personenkreis besucht, von anderen aber gemieden werden.
@Ramazotti Was von Ihren Meinungsäußerungen zu halten ist, wissen wir ja spätestens seit Ihrer Teilnahme
an einer schleimigen Unterschriftenaktion an den hl. Vater, den und dessen Vorgänger Sie ja sonst gern
als Frevel, etc. bezeichnen. Das sollte nicht vergessen werden.
Msgr. Perl verschätzt sich auch, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Ob nun Perl ein „Schwätzer“ sein
könnte, wie Gotthard meint, darf ich bezweifeln, aber er drückt sich bei aller Konkretheit immer sehr
allgemein aus, obwohl man manchmal denken kann, ah, da hat er die jetzt doch was Interessantes und Neues
gesagt. Ich glaube auch eher, daß aus den Äußerungen von Perl mehr heraus gehört worden ist, als tatsächlich
von ihm gesagt wurde.
Schwätzer oder Wichtigtuer Entweder ist Perl ein Schwätzer oder diese Franzosen sind Wichtigtuer. Perl
wird niemals Details eines möglichen Papst-Entscheides vorab kundtun… hat er, gehört er sofort entlassen.
Da Perl wohl nichts veröffentlich hat, sind diese Franzosen Wichtigtuer… Klatsch und Tratsch also!
Warten auf Godot Möglicherweise wird Rom die Alte Messe erst dann freigegeben werden, wenn Ostern, Pfingsten,
Weihnachten & der St. Nimerleinstag auf einen Tag fallen. Aber die Tradis sind geduldig und das kalkuliert
der kluge Papst. „Hoffen und Harren…“
Gerüchte Ein Prälat, der gute Kontakte nach Rom hat, sagte mir, die (angebliche) Freigabe des alten
Missale Romanum werde nicht vom Hl. Stuhl betrieben, sondern von konservativen Pressure-Groups. Da gerät
leicht ein Wunsch zur Tatsache.
wo die Begriffe fehlen… wo die Begriffe fehlen stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. Jedermann
scheint zu wissen, was in dem vermeintlichen Motu proprio stehen soll, aber sonderbarerweise hat sich
der Titelheld Benedikt XVI nämlich bis heute nicht dazu geäussert. Auch kann ich mir nicht vorstellen,
dass er bereit sein könnte, den NOM einfach links liegen zu lassen. Zu sehr weiss er sich mit jenen,
die ihn damals begrüsst haben, verbunden.
Noch vor Ostern? @Stöhr-enfried: Sie sind wohl „Petrus II.“! @sozialkatholisch: Warten Sie doch alles
in Ruhe ab. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Und die Schwierigkeiten beginnen danach erst. Niemand
kann im Ernst daran glauben, daß es diesem Motu proprio in der Rezeption besser ergeht, als z.B Redemptionis
sacramentum. Tun Sie jetzt auch mal einen Blick nach kath.net rüber: „Vatikan approbiert brisantes Kirchenaustritts-Schreiben
als Formalakt“. Wird (muß!!!)sicher auch noch auf kreuz.net kommen. Man muß prüfen, ob man die Bischöfe
über die Schiene „Geld“ zur Einsicht bringen kann. Damit ließe sich auch Redemptionis scramentum durchsetzen.
Da bin ich zunächst sehr optimistisch.
Ostern, Weihnachten, Pfingsten Es hat ja auch schon geheissen, das ominöse Motu Proprio käme „noch vor
Weihnachten“. Jetzt also vor Ostern. Im Mai heisst es dann „noch vor Pfingsten“ und dann geht es ja wieder
auf Weihnachten zu. Wann ist eigentlich St. Nimmerlein? Ich kenne jemand, dem seiner Tante ihre Cousine
geht mit jemand Kegeln, der jemand kennt, in dessen Pfarrei die Haushälterin des Pfarrers eine entfernte
Urgroßnichte hat, deren ehemalige Schulkameradin einen früheren Schweizer Gardisten beim Frisör getroffen
hat. Und der hat gesagt, das Motu Proprio käme „ganz sicher“ zu St. Nimmerlein. Das habe ihm der Papst
persönlich beim Schafkopfen versprochen.
Weitere Ungereimtheiten Jeder Priester, der die Alte Messe zelebrieren möchte, darf dies privat tun.
Es gibt keine „private Messe“. Jedes hl. Meßopfer ist öffentlicher Kult. Deswegen dürfen Hl. Messen
ja auch nur in Notfällen außerhalb von dafür geweihten Räumen stattfinden (bei besonderen Anlässen
Feldmessen). Jede Gruppe von Gläubigen, die sich dem Alten Ritus verbunden fühlt D.h., der Priester
darf nicht von sich aus ein alte Messe anbieten, er benötigt eine „Gruppe von Gläubigen“. Wie groß
muß jetzt aber die Gruppe sein: Genügt eine Familie mit mehreren Kindern, sind Pfarrhaushälterin, Mesner
und Pfarrsekretärin schon eine Gruppe? Was ist, wenn eine andere „Gruppe von Gläubigen“ (heißer Tip:
Pfarrgemeinderat) das hingegen nicht will und sich an den Bischof wendet? darf ihren Pfarrer oder einen
Priester in ihrer Umgebung Wenn gerade ein Clericus vagans in der Gegend ist, ist das dann ein Priester
„in ihrer Umgebung“. Was ist mit einem Priester von der Nachbardiözese? Der Priester darf dieser Bitte
nachkommen, ohne vorher seinen Bischof um Erlaubnis zu fragen. Was ist, wenn es der Bischof anschließend
verbietet? Hat der Priester jetzt ein subj. Recht oder nicht? Oder darf er dann die Kommission Ecclesia
Dei bitten? Die niemals gegen den Bischof entscheiden wird… Überhaupt hat das Ganze einen laizistischen,
demokratischen („Gruppe von Gläubigen“) und asakralen („Privatmesse“) Zug. Fragen über Fragen – über
dieses Motu Proprio wird letztlich niemand glücklich sein.
der erste vorteil … wird sein, dass einige der Priester – mit Gebrauchsanleitung aus Niederbayern ausgestattet –
den Ritus erlernen, privat dürfen sie den Ritus ja dann ohne wenn und aber feiern. Vielleicht wird so
manche „Indultmesse“ dann auch irgendwann stattfinden, von der der Bischof gar nichts weiss. Wenn sich
Priester und Gläubige einig sind, dann dürfen sie also … Es ist gut, auf die Brechstange zu verzichten
und die Alte Messe nicht anzuordnen. Überlassen wir die Brechstange den NOM-lern, möge daran ihr Stolz
zerbrechen.
Was ist das für ein Strunks? 1. Jeder Priester, der die Alte Messe zelebrieren möchte, darf dies privat
tun. Es geht um das öffentliche Zelebrieren! Privat machen es sowieso schon die meisten, die es wollen.
Ich bezweifle das der Aktion erfolg beschieden sein wird gut die gläubigen können einen priester bitten
aber in welchen gotteshäuser wenn die bischöfe nicht wollen wird das ganze scheitern und lehmann und
die französischen bischöfe werden alles tu um das zu hintertreiben was das der Hl. Vater will
Aha – die Gläubigen dürfen bitten – ganz „neu“ Schaut nicht nach einem Rechtsanspruch aus. Wie etwa
soll eine Ecclesia Dei-Gemeinschaft in die Kirche hinein, wenn der Pfarrer nicht will? Welchen Schutz
gibt es gegen die Willkür des Ordinarius, wenn der mißliebige – aber völlig unbescholtene – Priester
einfach so aus seiner Diözese entfernen kann (Modell Algermissen, Fulda)? Wird die päpstl. Kommission
Ecclesia Dei Ortsbischöfe absetzen können, die partout in ihrer Diözese keinen alten Ritus wollen?
Werden Traditionalisten weiterhin vom Bischofsamt ausgeschlossen sein (mit Ausnahme Rifan in Campos)?
Werden die Ecclesia Dei Gemeinschaften weiterhin keinen Bischof bekommen? Wann wird der erste Traditionalist
Cardinal? Und was ist mit Quo Primum? Wird einfach ignoriert. Insgesamt wird das Ganze nicht das Papier
wert sein, auf welchem es gedruckt werden wird. Aber die Ecclesia-Dei-Apologeten werden in ihren Anti-FSSPX-Haltung
bestärkt: Das ist ja auch der eigentliche Sinn des Motu Proprio…
@Athanasius vielleicht bittet ja eine Gruppe von Gläubigen im Vatikan den zuständigen Orts-Bischof,
für sie den Alten Ritus zu zelebrieren ; –) Jedenfalls sollte man nichts überstürzen, deshalb ist eine
dezente, vorsichtige Maßnahme besser als eine weitreichende. In einem Jahr kann man dann über (erweiternde)
Korrekturen nachdenken.
Ich würde mich auch freuen –-- –-- wenn die Tridentinische Lizurgie vor Ostern noch freigegeben wird.
Rate aber auch sich nicht zu früh zu freuen weil ja schon viel falsche über die Freigabe und deren Datum
berichtet wurde.
Lieber Athanasius! Grüß Gott, Athanasus! Wie macht man das eigentlich, dass man Links in seine Postings
bekommt? Wäre für eine Erklärung sehr dankbar. Sie haben in Ihren Links schöne Bilder angehängt.
Ich bin überzeugt, dass sich im liturgischen Pantheon die Wahre Liturgie früher oder später durchsetzen
wird. Der ganze liturgische Klimbim und Firlefanz, den man vielerorts Sonntag für Sonntag erleben muss,
wird sich über kurz oder lang von selbst erledigen wenn Priester und Volk wieder den Wohlgeruch und Wohlgeschmack
des Himmlischen in die Sinne bekommen. Viele Grüße KRAK DES CHEVALIERS
Und wann? UNd wann kommt dies hier content.answers.com/…/9/90/PapalMass1.JPG zurück? Und das hier www.execulink.com/…/blog/PapalMass2.jpg?
Das wäre erst Recht ein Zeichen. Liturgischer Pluralismus in einem religiös-denominationell-pluralistischen
Pantheon aller „Spiritualitäten“ ist nicht gerade was ich als römisch-katholisch ansehen würde.
schönes zeichen das ist doch eine gute nachricht und müsste nun die meisten befriedigen. jeder kann
die messe nach seinem inneren empfinden feiern. der papst ist weitsichtig.