Deutsche Traditionalisten vereinen sich zu Gebet und Buße. Ihr Schlachtruf lautet: „Es ist Zeit für die Wende zur überlieferten Messe.“
Pontifikalamt in Altötting, zelebriert von Mons. Haas 2006
(kreuz.net, Altötting) Am Wochenende nach Fronleichnam werden Katholiken in im bayrischen Marien- wallfahrtsort
Altötting für die Freigabe der Alten Messe beten und opfern.
Vom 7. bis 9. Juni 2007 lädt die katholische
Vereinigung ‘Initiativkreis’ mit diesem Anliegen zur alljährlichen Wallfahrt in den Wallfahrtsort.
Das
diesjährige Motto lautet: „Es ist Zeit für die Wende hin zur überlieferten Messe.“
„Wir wollen mit
Gebet und Arbeit das Möglichste tun, damit die Wende gelingt“ – erklärt der Initiativkreis im monatlich
erscheinenden Faltblatt ‘Initiativkreis-Nachrichten’.
2007 sei das Jahr der Entscheidung: Entweder bringe es – wie Papst Benedikt XVI. es beabsichtige – die
Freigabe der Alten Messe und eine Wende zu einer Gesundung der Kirche in unseren Ländern. Oder die Gegner
des Alten Ritus seien immer noch so stark, ein Dekret zur Freigabe zu verhindern oder es so zu verwässern,
daß die Wende weiter verzögert werde.
Der ‘Initiativkreis’ sieht auch die Gefahr, daß eine mögliche
Freiheit der Alten Messe in der Praxis unterlaufen werden könnte.
Selbst wenn ein entsprechendes Dekret
kommen würde, gäbe es in den Diözesen viele Hindernisse zu beseitigen. Es sei auch noch viel Überzeugungsarbeit
zu leisten.
„Wie es sich gehört, müssen wir mit der inneren Hinwendung zum Opfer Christi bei uns selber
beginnen.“ Dem diene die Fußwallfahrten mit Messen, Gebet, Gesang, Betrachtungen und Beichtgelegenheiten.
Ein Blick ins Programm
Höhepunkt der Wallfahrt wird am Samstag abend das Pontifikalamt in der Basilika
von Altötting sein. Zelebrant ist wie letztes Jahr der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas.
Die
täglichen Messen im Alten Ritus werden von Geistlichen der Priesterbruderschaft St. Petrus und der Ordensgemeinschaft
‘Servi Jesu et Mariens’ gelesen.
Damit alle Katholiken – unabhängig von Fähigkeit oder Bereitschaft
zu Fußmärschen – an der Wallfahrt teilnehmen können, gibt es zwei verschiedene Routen.
Alternativ
können auch Wallfahrtstage in Altötting verbracht werden.
Vorträge in Altötting
Ab Freitag, dem
8. Juni, wird zum Beispiel Pater Bernward Deneke von der Petrusbruderschaft über das „Katholisch-Ganzheitliche
der überlieferten Heiligen Messe“ sprechen.
Am Samstag gibt es drei Vorträge. Pater Andreas Hönisch –
Generaloberer der ‘Servi Jesu et Mariens’ – referiert über „Alte Messe – neue Jugend“. Geistlicher Rat
Walter Lang spricht über „die vom ‘Geist der Liturgie’ geprägte Meßfeier“. Der Philosophieprofessor
Walter Hoeres redet über die „Rückkehr zur Anbetung und Ehre Gottes: Herz Jesu von unendlicher Majestät.“
Am Sonntag spricht Pater Michael Wildfeuer über „die Grunddefizite des Ritus von 1969 – Warum eine Hinwendung
zur überlieferten Messe aus dogmatischen und seelsorgliche Gründen notwendig ist.“
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@Stephanus Es wird sich nicht viel ändern. Vielleicht wird die „alte“ Messe ein paar junge Anhänger
finden. Das ist sowieso zu beobachten –- Gläubige, welche sich dieser Form der Liturgie zuwenden, sind
oft keine älteren Menschen, welche diese Form der Messe vermissen, sondern oft jüngere Menschen, für
die das ehr etwas Neues ist. Diejenigen, welche eh schon zur „alten“ Messe geghen, werden das auch weiterhin
tun. Vielleicht wird die Piusbruderschaft zerfallen. Ein Teil geht nach Rom zurück, ein anderer Teil
geht ins Schisma oder geht zu den Sedisvakantisten. Die Petrusbruderschaft wird weitermachen. Die Indulte
werden weitermachen. Ändern wird sich nicht viel. Zumindest nicht solange die Generation des „Geistes
des Konzils“ noch Einfluß hat, dorch der ebbt ja langsam ab. Nicht falsch verstehen –- ich bin froh und
dankbar, daß es dieses wichtige Konzil gegeben hat (let the flaming begin); leider musste dieses Konzil
für jede Menge Zerstörung des Glaubens und der Kirche herhalten. Vielleicht wird eine Freigabe der „alten“
Messe zu einer liturgischen und spirituellen Erneuerung beitragen, zum entstehen eines neues Bewusstseins
für den Glauben. Die Kirche wird nie wieder so wie „vor dem Konzil“. Gott sei Dank.
Alte Messe: alter Wein in neuen Schläuchen…?????? was wird sich ändern? was wird sich ändern, wenn
die sogenannte trid. Messe vom Papst für alle erlaubt wird? werden dann auch alle davon gebrauch machen?
oder nur viele? was wird sich ändern für die sogenannte amtskirche? was für die petrusbruderschaft?
was für die piusbruderschaft??? was für die indultgemeinden? was für uns deutsche? was für uns europäer?
was für die christen überall auf der welt? was für die christen im kommunismus? was für die christen
im glaubensmantel der nachkonzilliaren kirche? ist es überhaupt gut, eine opfermesse verbreitet zuzulassen,
bei der sich ein gott hingibt für uns menschen? und wir menschen glauben das nicht einmal ?!?! glauben
mehr an brot und ein warmes gefühl (weihnachtstimmung), bauchgefühlte gutheit für 1.Std.? welcher katholische
priester glaubt noch an die heilige wandlung? welcher katholik sagt ja ohne lange zu überlegen? welcher
katholik sagt ja zu allen punkten unsers glaubensbekenntnisses,ohne lange zu überlegen? welcher christ
glaubt an den schöpfergott, der alles kann? wer an eine evolution, die eigendlich nichts kann, von der
aber alle glauben sie könne gott ersetzen? wieviele priester der tradtion glauben so? wieviele eher an
einen zwitter: einen gott der ein wenig schöpft und ein wenig gewähren läßt, einen kaufmannsgott der
statt alles selbst zu machen, lieber ökonomisch denkt und handelt? und da soll die form der alten messe
das wichtigste sein was uns vorm untergang bewahrt? erwarte 1000 zuschriften !
@ Gotthard Bitte lesen Sie das Buch von Pater Ramm, dann werden Sie sehen was die einzelnen Riten und
Gesten und Gegenstände in der Liturgie für einen Sinn und vor allem was für eine tiefe Bedeutung haben.
Dieses Buch zeigt deutlich auf, dass Sie nicht recht haben mit Ihrer Aussge: Das alles hat mit unserem
Glauben nichts zu tun. Jedes einzelne Detail hat seinen Sinn und Seine Bedeutung in der Liturgie! P.S.
das Buch heißt: Zum Altare Gottes will ich treten und kann kostenlos bestellt werden!
@Gotthard Sorry, aber Ihre Argumentation ist leider sehr intolerant. Sie stehen den Hardcoretradis auf
dieser Seite wirklich in nichts nach! Das Feindbild ist ein anderes, die Denkmuster sind die gleichen!
Was ich nämlich besonders schade finde, ist, dass Sie leider überhaupt keine Toleranz für diejenigen
aufbringen, die eine solche festliche Liturgie sehr schätzen. Mit der gleichen Argumentation könnte
ich sagen, dass eine „Liturgie“ der Wiener Jugendkirche mit unserem Glauben gar nichts zu tun hat. Es
ist nichts anderes als ein Rockfestival mit religiösem Anstrich, so wie ein Pontifikalamt im klassischen
Ritus für Sie eine Versammlung eines Trachtenvereins mit religiösem Anstrich ist. Ich akzeptiere ja,
dass Sie dies für sich ablehnen. Es wird Sie ja keiner zwingen, dorthin zu gehen. Umgekehrt sollten Sie
anderen aber akzeptieren, dass es Menschen gibt, die dies sehr wohl sehr anspricht und auch im Glauben
stärkt. Ich beobachte bei Ihnen leider häufig ein gewisses Banausentum gegenüber sakraler Kunst vergangener
Jahrhunderte. OK, es muss Ihnen ja nicht gefallen. Aber Sie sollten von sich nicht auf andere schließen.
Eine Liturgie wie in der Wiener Jugendkirche, die für mich Formen einer Subkultur hat, die ich persönlich
als primitiv empfinde, würde mich nie zu Gott führen können. Ich lehne ein solches Spektakel für mich
aus vollem Herzen ab! Umgekehrt würde ich nicht ausschließen, dass es bei anderen Menschen möglich
ist, in diesem Lärm und Getöse vielleicht doch Gott zu finden.
@küsterlein In Altötting kenne ich mich nicht aus – ich war einmal für eine Stunde als Tourist dort.
Diese Freude auf den Auftritt von EB Haas einmal im Jahr mit allem kirchlichen Brimborim, was sich angesammelt
hat im Laufe der Jahrhunderte, ist schon merkwürdig. Dieser Aufzug unterscheidet sich doch kaum von dem
eines Trachtenvereins… Darstellung von Gegebenheiten vergangener Jahrhunderte … „Pontifikalhandschuhe“
sind die Spitze des Eisbergs traditioneller musealer Gewänder. Heute käme niemand auf die Idee, ein
Bischof könnte (geschweige denn müßte) bei der Messe Handschuhe tragen… Verstehst Du was? Du darfst
Dich also auf diesen Trachtentag freuen – mit unserem Glauben hat das allerdings wenig zu tun.
@ Gotthard Genau aber direkt danach. Sie scheinen sich gut auszukennen in Altötting! Ich bin ein großer
Fan von Erbischof Haas und freue m ich schon sehr auf sein kommen im Juni nach Altötting und rufe ihnen
lauf zu: Endlich kommt der Erbischof Haas, oh wie freut uns Altöttinger doch das!
Nichtreaktion von kreuz.net Per Internet-Mitteilung habe ich gewünscht, daß die kreuz.net-Redaktion
meinen Account hier löscht. Leider ist das noch nicht erfolgt. Ich erwarte die umgehende Löschung des
Accounts „nonnobisdomine“.
@küsterlein Dann stimmt wieder alles ein und ruft: Endlich kommt der Bischof Haas, oh wie freut uns doch
das! dieser Ruf kommt direkt hinter „Tu es(t) Petrus“…
Es geht um die Wurst Die Überschrift liefert des Rätsels Lösung: Der Kardinal ist wohl ein Freund der
Wurst. @küsterlein Stellst du dich so naiv oder tust du nur so?
#193 küsterlein 22:07:30 | Donnerstag, 8. März 2007
Wo werden Kardinäle beschimpft? Wo werden denn sieben Kardinäle beschimpf? Der Erzbischof wird schon
selber wissen was er tut! Da braucht er von solchen Spöttern bestimmt keine Hinweise, da gibt es kompetentere
Ratgeber.
#190 amadeus † 22:02:48 | Donnerstag, 8. März 2007
küsterlein ich mache mir ernsthaft sorgen. ausserdem habe ich nicht gesagt dass er korpulent ist, sondern
dass er nicht sehr gesund ausschaut (gesichtsfarbe) und deshalb meine empfehlung die ernährung umzustellen.
so ein bischofsamt in liechtenstein ist sicher stressig. umsomehr ist eine gesunde, ausgewogenen ernährung
sehr wichtig.
#189 küsterlein 22:00:44 | Donnerstag, 8. März 2007
an amadeus Ich verbitte mir diesen Ton gegenüber einem Erzbischof, der vielen sehr viel bedeutet! Vielleicht
reicht ihr Hirn nicht so weit um zu wissen, dass es auch andere Gründe gibt warum jemand korpulent ist!
Vorschnell urteilen und beleidigen das können manche sehr gut!
#188 amadeus † 21:56:48 | Donnerstag, 8. März 2007
der bischof haas hat ja jetzt genug in liechtenstein beim fürsten zu tun. ob er da wohl auch kulinarisch
versorgt wird, in der fürstlichen küche? oder muß er sich immer selber was zurecht machen. er sieht
aus, als würde er sich nicht so gesund ernähnren, vielleicht geht er ins fast food restaurant. könnten
wir ihm nicht einen kochkurs schenken. ich glaube japanische küche soll gesund sein.
#187 küsterlein 21:43:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Keine Gefühle Heute abend habe ich wieder feststellen müssen, dass machne Priester im Novus Ordo wirklich
außer Hunger und Durst keine Gefühle haben! Hoffentlich wird es bald wieder Samstag nach Fronleichnam!
Dann stimmt wieder alles ein und ruft: Endlich kommt der Bischof Haas, oh wie freut uns doch das!
Liturgica Ihr Verweis auf die Missa Normativa ist vollkommen richtig. Er beweist ja gerade eben , dass
sich viele Bischöfe, die die Konzilskonstitution über die Liturgie verabschiedet haben, relativ harmlose
Reformen vorgestellt haben. Immerhin ist auch von nur wenigen Konzilsvätern überliefert, dass sie sich
der Liturgiereform wiedersetzt hätten oder sie öffentlich in Frage gestellt haben. Allerdings kamen
die Reformen nur schritttweise (1965, 1967) und bestimmte Fehlentwicklungen wie zum Beispiel die Handkommmunion
waren ja auch lange Zeit in vielen Ländern unbekannt und die Handkommunion hat ja auch mit den Rubriken
des Novus Ordo nichts zu tun, sondern dieser geht eigentlich nach wie vor von der Mundkommunion aus. Vgl.
z.B. EB Lefebvre, der durchaus nicht gegen die Verwendung der Volkssprache bei den Lesungen war und sicher
auch einer gewissen Vereinfachung der Rubriken nicht abgeneigt gewesen war. Auch Kardinal Frings hat sich
einmal etwa so geäussert, dass als „Liturgiereform“ Dinge gekommen sind, die man sich beim Konzil kaum
vorstellen konnte. Zum Manipel: Dieser ist in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr erwähnt. Daraus
ist m. E. der Schluss zu ziehen, dass er nicht mehr vorgesehen ist. Immerhin gibt auch keinen Text, der
seinen Gebrauch verbietet. Man könnte allenfalls sagen, dass sein Gebrauch nicht contra rubricas wohl
aber praeter rubricas wäre.
#185 AthanasiusII 19:14:15 | Donnerstag, 8. März 2007
Sacerdos Helveticus, Als die Konzilsväter die Liturgiekonstitution verabschiedet haben (Msgr. Lefebvre
übrigens eingeschlossen) und sich die Liturgie, die danach reformiert würde, vor ihrem geistigen Auge
vorstellten, hat es sicher sehr verschiedene Bilder gegeben. Die Missa Normativa www.kreuz.net/article.4096.html
(eigentlich der Novus Ordo schon) wurde 1967 aufgeführt, und die Mehrheit der Bischöfe lehnte diese
Bugnini-Kreatur ab. Mehrere liefen empört aus der Kapelle im Vatikan davon! Zum Manipel: Dieser erscheint
in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr, ist also als abgeschafft zu betrachten Nein. Im Novus Ordo
kann der Manipel auch von DIakon und Priester angewendet werden. Wie in diesem Lateinischen Novus Ordo.
(Quelle: Pfarrei Saint Agnes, Minneapolis) www.kreuz.net/…/photo.25.image5.jpg
Kleiderordnung im Novus Ordo Das Konzil selbst hat keinerlei konkrete Änderungen der liturgischen Kleidung
gebracht. Wohl aber die nachkonziliare Liturgiereform. Wieweit sich diese zu Recht auf die sehr allgemeinen
Bestimmungen der Liturgiekonstitution des Konzils berufen, ist eine viel diskutierte Frage. Selbst wenn
sie das könnten, sind sie sicher nicht die einzig mögliche Auslegung der Liturgiekonstitution. Zur Illustration:
Als die Konzilsväter die Liturgiekonstitution verabschiedet haben (Msgr. Lefebvre übrigens eingeschlossen)
und sich die Liturgie, die danach reformiert würde, vor ihrem geistigen Auge vorstellten, hat es sicher
sehr verschiedene Bilder gegeben. Dies zeigt die Offenheit der Konzilstexte für verschiedene Auslegungen.
Zum Manipel: Dieser erscheint in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr, ist also als abgeschafft zu betrachten
(gilt natürlich nicht für Messen im Alten Ritus, die nach den Rubriken von 1962 zu halten sind -mit
Manipel) Im Alten Ritus trug der Bischof beim Pontifikalamt unter der Kasel Tunicella und Dalmatik (aus
dünnerem Stoff als die Gewänder der Leviten; siehe Fotos von Exz. Haas). Nach den Rubriken des neuen
Caeremonale Episcoporum (1984) soll der Bischof bei der feierlichen Messe auch heute noch die Dalmatik (
nicht mehr jedoch die Tunicella) unter der Kasel tragen, vor allem bei den heiligen Weihen und bei der
Kirch- oder Altarweihe . Bei der Verwendung gotischer Gewänder sieht der Gläubige davon jedoch nichts
und die Rubrik wird auch oft nicht eingehalten.
@ amadeus Die Glockenkaseln sind schon vorher zurückgekehrt. Im Zuge des II. Vatikanums wurde die Kleidung
der Priester auf verschiedenste Weise neu geordnet. Das Tragen der Soutane ist nuhn nicht mehr Vorschrift
(aber zumindest üblich, wenn man zum Papst geht bzw er kommt). Bezüglich der Messgewandung ist der Manipel
nun nicht mehr vorgeschrieben, ebenso die Untergewänder des Bischofssornats (Tunicella und Dalmatika,
die die Weihestufen symbolisieren). Das ist aber nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist mE die Optik
der verbliebenen Gewänder. Klar, über Geschmack kann man nicht streiten, aber einige Gewänder sind
schlicht und einfach scheußlich zu nennen. Billigste Stoffe, häßliche Farbkombinationen, postmoderne
Muster. Diese Gewänder sehen oft in den Kirchenräumen wie Fremdkörper aus. Außerdem sind sie schnell
außer Mode, während ein Messgewand aus vernünftigem Stoff mit einem schlichten Gabelkreuz nach meiner
Auffassung ähnlich zeitlos wie Anzug und schwarzer Jeans ist. Man kann das an Beispielen festmachen.
Während das hier www.kirchentextilien.de/…Shop/shop_detail.asp?Product_ID=363 vermutlich auch noch
in 30 Jahren tragbar ist, wird dieses hier www.kirchentextilien.de/…Shop/shop_detail.asp?Product_ID=301
dann ähnliche Assoziationen auslösen wie eine Modesfilm aus den 70ern heute.
Warum weiss ich nicht… Warum kann ich mir nicht erklären: Aber jedesmal wenn ich den HH erzbischof
auf diesem Bild sehe, dann bekomme icH Appetit auf Würstchen
#178 amadeus † 14:41:48 | Donnerstag, 8. März 2007
aber haben sich die liturgischen gewänder dann nicht wieder den gotischen angeglichen? mir viel das übrigens
auch schon in griechenland auf den ikonen auf. da tragen die heiligen ähliche liturgische kleidung wie
sie heute verwendet wird. finde ich spannend
Liturgische Gewandung Sicher hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt. Aber diese Entwicklung
ist nicht auf das Zweite Vatikanum zurückzuführen. Leichtere Stoffe, Glockenkaseln gab es bei uns schon
in den Fünfzigern (Nur so nebenbei: das war hier auch die Zeit, in der die Kirchenwände weiß gestrichen
wurden, bei heutigen Restaurierungen stellt man hier vielfach die alte Wandbemalung wieder her). Es war
einfach der Geschmack der damaligen Zeit. Übrigens wurden auch in der Barockzeit gotische Kaseln aus
verschiedenen Gründen verwandt. Zum Glück waren und sind Radikalinskis wie Gotthard („Hofzeremoniellgut,
dass im Allgemeinen dieses barocke Hofzeremoniell aus der katholischen Liturgie verschwunden ist … und
möge es im Museum bleiben!“) nicht die Regel.
#176 amadeus † 14:24:56 | Donnerstag, 8. März 2007
Benedikt und wurde im 2. Vatikanum die liturgische Kleidung nicht wieder weiterentwickelt, in dem er Manipel
nun weggelassen wird und z.B. leichter Stoffe verwendet werden?
Liturgische Kleidung Die liturgische Kleidung hat sich aus der Alltagskleidung (besser: der Festtagskleidung)
der damaligen Zeit entwickelt. Der Manipel war zB ursprünglich ein Etikettetuch. Alsbald entwickelten
sich daraus zwei verschiedene Arten von Kleidung. Die liturgische Kleidung änderte sich nicht wie die
weltliche Kleidung und schlug schließlich einen anderen Entwicklungsweg an, der schließlich zu den Barockgewändern
führte. Die Gewänder des Barock sind im Prinzip eine Vereinfachung früherer Gewänder, wodurch sie
für ihren Zweck tauglicher wurden. Gotische Kaseln waren nämlich durch allerlei Schmuck derart schwer
geworden, dass einzelne Exemplare beim Offertorium abgelegt werden mussten, weil der Zelebrant die Arme
nicht mehr hoch bekam. Dieser Entwicklung entspringt auch das Halten des Messgewandes durch den Messdiener
bei der Wandlung (im Barock umgedeutet, da praktische Gründe wegfielen).
#173 amadeus † 12:33:37 | Donnerstag, 8. März 2007
auch das manipel… war zu einer gewissen zeit einmal neu, wie die gesamte liturgische kleidung die da
getragen wird. vielleicht war es zu dieser zeit auch eine revolution und es gab stimmen die sagten, das
sei nicht die richtige kleidung. müssten sich die priester nicht vielmehr wie jesus und seine jünger
kleiden? alles hat eben seine zeit und alles entwickelt sich weiter. sei es die zelebrationsrichung, sei
es die liturgische kleidung.
die Begegnung mit dem Mysterium All die viele Arbeit und die Liebe zum Detail in Ehren und vielleicht
ist an dem Satz „Das Auge betet mit“ ja auch was dran –- aber fließen die Gnadenströme bei einem Pontifikamt
in voller Bestzung und vollem Ornat sträker als bei einer stillen Messe oder einer Missa Recitativa?
All der Pomp mag ja seine Berechtigung haben, aber irgendwie sehe ich da die Gefahr, daß die Begegnung
mit dem Mysterium durch überdeckt wird. Aber ich denke, daß dies auch mit dem Zugang des Einzelnen zur
Spiritualität zusammenhängt. Liturgie ist eben doch –- irgendwie –- „Geschmackssache“.
Ach Landorganist, Sie schrieben: „Gut, dass man sich damit ein Ersatzwissen aneignen kann, auf die frohe
Botschaft kommt es ja nicht an, Hauptsache, die Mitra sitzt!“ Ich fasste diese Bemerkung als grundsätzliche
Kritik an der Auseinandersetzung mit derartigen „Nebensächlichkeiten“ auf und schaute, wer die Auseinandersetzung
begonnen hatte – und siehe da: Es war Gotthard.
Kompliment dem Küster! Küsterlein schrieb: Die Küsterei läßt die Paramente nicht im Schrank, weil
diese nicht zu klein sind und alles für ein feierliches Pontifikalamt im überlieferten Ritus bei diesem
Ornat vorhanden ist! Albe, Zingulum, Tunicella passen ausgezeichnet; nur die Casel ist etwas nach hinten
gerutscht! Vielen Dank und lassen Sie sich nicht entmutigen durch das Gehetze von Gotthard, Landorganist
etc. Ich denke manchmal, es wäre besser, auf deren Provokationen nicht einzugehen: Don’t feed the trolls!
#168 küsterlein 11:48:35 | Donnerstag, 8. März 2007
Ich glaube ihr seid blind!!! Was heist hier lächerliche Pontifikalien! Der Stab wurde zur Heiligsprechung
von Bruder Konrad gemacht und der wertvolle Ornat zur Wiedererrichtung des Chorherrenstiftes zum heiligen
Rupertus! Bitte beleidigen Sie nicht die Schwestern die diese Parmente stickten den damiligen Auftaggeber
(Stiftspropst von Altötting) und die veranwortlichen für das Pontifikalamt 2006 in Altötting die sich
sicher viel Mühe beim vorbereiten des Pontifikalamtes gemacht haben!
@amadeus Dort steht doch gerade, dass „dies so direkt in den Konzilstexten nicht gewollt war“. Meines
Erachtens noch nicht einmal indirekt. Aber die Art und Weise des Kommunionempfangs ist ein eigenes Thema.
Mir ging es einfach darum, dass man Form und Inhalt nicht trennen sollte, weil ich der Ansicht bin, dass
eine wertvolle Form auf einen hohen Wert des Inhalts schließen läßt.
@Theologicus Haereticus: Klamauk. Sehr richtig. Schlimm ist es, wenn sich eine solche Figur dann noch
in solch lächerlich erscheinende Pontifäkalien zwängen lässt. Mit all den Diakonen und Subdiakonen,
Assistenten, Zeremoniaren wird das ganze Schauspiel wirklich zu dem Klamauk, den die Tradis am NOM immer
so trefflich geißeln. Und es kommt letztlich eine Negativ-Werbung für den Vetus Ordo heraus. Sehr richtig.
Dem Opfer Christi ist das ebesowenig angebracht wie die allsonntägliche Selbstdarstellung unseres Gemeindepfarrers.
#162 küsterlein 10:37:51 | Donnerstag, 8. März 2007
Lieber Gotthard Die Küsterei läßt die Paramente nicht im Schrank, weil diese nicht zu klein sind und
alles für ein feierliches Pontifikalamt im überlieferten Ritus bei diesem Ornat vorhanden ist! Albe,
Zingulum, Tunicella passen ausgezeichnet; nur die Casel ist etwas nach hinten gerutscht! Einfach live
ansehen! (Samstag 09. Juni 2007 in der St. Anna Basilika in Altötting)
Marionetten-Erdbeerschorsch Haas… …ist ein Opfer der eigenwilligen Personalpolitik der ehemaligen
Pontifex Maximus JPII, der ja auch für andere Fehlbesetzungen von wichtigen Bischofssitzen (Groer, Krenn
u.v.a.m.) verantwortlich ist. Schlimm ist es, wenn sich eine solche Figur dann noch in solch lächerlich
erscheinende Pontifäkalien zwängen lässt. Mit all den Diakonen und Subdiakonen, Assistenten, Zeremoniaren
wird das ganze Schauspiel wirklich zu dem Klamauk, den die Tradis am NOM immer so trefflich geißeln.
Und es kommt letztlich eine Negativ-Werbung für den Vetus Ordo heraus. Sachlich argumentierende Poster
wie Gotthard und Landorganist sehen die Dinge absolut richtig und drücken ihre Meinung klar aus: Liurgie
ist für das gläubige Volk da und kein Exklsiv-Eigentum einer hervorstehenden Priesterkaste, die in erster
Linie zu dienen hat.
#160 Karl Murx 10:21:16 | Donnerstag, 8. März 2007
@Gotthard: euer Heitideiti würde noch nicht einmal … …Museumsbesucher anziehen. Nur erhaltenswerte
Dinge kommen in ein Museum. Zum Glück stirbt die neue Liturgie von selbst aus, schon deswegen, weil sie
kein Priestertum mehr hat. Übrigens scheint in der neuen Form der Bischofsweihe die Gleichsetzung der
„Kraft“, als einem abstrakten Wesensattribut der göttlichen Natur mit der Person des Heiligen Geistes
home.arcor.de/…pour%20Paul%20VI.rtf, ebenfalls die Ungültigkeit zur bewirken, was bereits der Irrtum
hinsichtlich des Filioque auch schon verursacht. Entweder ist in der neuen Form ein abstraktes Wesensattribut
zur Person des Hl. Geistes aufgestiegen, oder aber, der HL Geist wurde zum unpersönlichen Wesensattribut
degradiert. Ersteres wurde bereits von Dionysius von Alexandrien um 260 behauptet, als er den Sohn und
den Hl. Geist als „dynameis“ des Vaters im formellen Sinne ansah. Dem hatte sein Namensvetter, Dionysius
von Rom catho.org/9.php?d=bxj vehement widersprochen. Wenn es in Gott drei „Kräfte-dynameis-virtutes“
gibt, dann gibt es auch drei Gottheiten: 115 51 (c. 3) Neque igitur admirabilis et divina unitas in tres
divinitates est separanda, neque factionis vocabulo dignitas ac summa magnitudo Domini est diminuenda:
sed credendum est in Deum Patrem omnipotentem, et in Christum Jesum eius Filium, et in Spiritum Sanctum:
Verbum autem Deo universorum esse unitum. Quippe „ Ego, inquit, et Pater unum sumus „ (Jo 10, 30), et
Ego in Patre, et Pater in me est „ (Jo 14, 10). Ita scilicet divina Trinitas et sancta monarchiae praedicatio
integra servabitur.
#159 küsterlein 10:19:55 | Donnerstag, 8. März 2007
Auf das westentliche konzentrieren So enfallsreich all die Kommentare sind die wir vor uns haben, sollten
wir bei allen Außerlichkeiten das westenliche nicht vergessen: Ein Pontifikalamt im alten Ritus mit einem
amtierenden Diözesan-Erzbischof am größten Wallfahrtsort im deutschen Sprachraum! Bei dem außerdem
ein schöner Ornat und die feirlichste Musik (Orchestermesse) bereitgestellt wurden! Ob der Ornat jetzt
genau paßt oder nicht ist doch wirklich zweitrangig! Wer genau hinsieht merkt doch, daß bei manchen
Bildern die Kasel etwas nach hinten gerutscht ist und darum vorne etwas kurz geworden ist!
#158 amadeus † 10:13:56 | Donnerstag, 8. März 2007
iustus und was hat das dann mit der liturgischen kleidung zu tun? das verstehe ich nicht. die art und
weise wie jemand die kommunion empfängt wurde neu beim zweiten vaticanum bestimmt. das wurde auch die
handkommunion zugelassen. das kann ja jeder für sich entscheiden, wichtig erscheint mir, dass jemand
die kommunion besusst empfängt, ob der prieter nun in gold gewandet mit zingulum und dergleichen ausgetattet
ist, halte ich für oberflächlich.
@landorganist Schimpfen Sie doch Gotthard nicht so, siehe desseb Posting: müssen Paramente dem Träger
eigentlich nicht passsen? Müssen Paramente nur barock sein? Mir macht es erstes Spaß, ihn zu widerlegen.
Zweitens aber schließen Menschen aus der liturgischen Kleidung, dem liturgischem Gerät u.a., welcher
Wert der Eucharistie beizumessen ist. Ob zu Recht oder zu Unrecht, ist irrelevant. Es geschieht. Und es
hat zur Folge, dass für Kinder in der Regel die Erstkommunion die Letztkommunion ist, sie haben eben
den Eindruck sie sei nicht mehr wert als ein gemeinsames Abendessen, die Aufnahme in die Tischgemeinschaft
der Gemeinde.
#156 Tridentinus 09:35:56 | Donnerstag, 8. März 2007
@Gotthard Andere erkennen Sie ja treffend als Dummschwätzer! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für
die Fastenzeit eine gehörige Portion Selbsterkenntnis!
#154 landorganist 08:28:31 | Donnerstag, 8. März 2007
Erstaunlich, was die Tradis alles wissen. Die Ärmellänge von Thronassistenten ist nicht gleich der von
den an Mitra und Stab dienenden Kaplänen, das Pluviale darf nicht mit dem Schultertuch verwechselt werden,
na und dann erst die Länge der Rochetts und der Alben, die wunderbaren Caseln, Dalmatiken und Tuniken,
Pontifikalhandschuhe, Manipel, Pileolus und Zingulum, etc. etc. Gut, dass man sich damit ein Ersatzwissen
aneignen kann, auf die frohe Botschaft kommt es ja nicht an, Hauptsache, die Mitra sitzt!
Paramente Ausser dass die Soutane eines der beiden „Thronassistenten“ an den Ärmeln in der Tat reichlich
kurz ist, kann ich an den Paramenten, die der erzbischöfliche Zelebrant und seine Assistenz trugen, kaum
etwas aussetzen. Sicher ist auch gegen würdige sog. gotische Paramente nichts einzuwenden,sauszusetzen,
aber in eine Barockkirche wie in Altötting passen doch Barockparamente wesentlich besser. Ausserdem werden
sich in Altötting trotz eines sicher reichen Paramentenvorrates vielleicht auch nicht gerade eine grosse
Menge an Ornaten finden, wie man sie für ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus braucht: Kasel, Pluviale
(für den Presbyter assistens), je 2 Dalmatiken und Tunicellen (für die 2 Messleviten und die 2 „Thronassistenten“
oder Ehrenleviten; mancherorts tragen auch die an Mitra und Stab dienenden „Bischöflichen Kapläne“ noch
Pluviale anstelle des Schultervelums). Bei der Verwendung kostbarer historischer Gewänder ist zu bedenken,
dass die Paramente für eine Durchschnittsgrösse gefertigt werden und nicht auf Mass, dennoch sind sie
immer noch viel schöner als die oft auf Mass gefertigten „Mantelalben“, die Kartoffelsäcken gleichen
Auch in anderen Kirchen und im Novus ordo werden ja heute noch mindestens zuweilen wertvolle historische
und eben auch barocke Paramente verwendet (Vgl. z.B. die Bischofsweihe von S.Exz. Büchel in der St. Galler
Kathedrale im vergangenen Jahr; Fotos auf der Homepage der Diözese www.bistum-stgallen.ch; Rubrik „Bistum“,
dann Fotos Markus Büchel).
Kleidergrößen warum läßt die verantworliche Küsterei Paramente zu kleiner Konfektiionsgrößen nicht
in den Schränken? Was hier produziert worden ist, ist absolut abstoßend…
Man lernt nie aus Ein Rochett von Thronassistenten muss kürzer sein. War mir in der Tat neu. Dass es
sich nicht um Diakon und Subdiakon handelt, ist klar. Nur ist beim H. H. Diakon N. rechts von Exz. Haas
die Soutane an den Ärmeln in der Taten zu klein. Das hat man heute nun einmal, macht nichts. Die Assistenten-Diakone
haben gut gedient! (Dafür herzlichen Dank.) Dem schließe ich mich vollumfänglich an.
amadeus „ch denke schon, dass der herr erzbischof ein bisserl zu dick ist.“ ist wohl nicht so dein typ
gell – da sind die pin up boys über deinem bettchen schon flotter gell
@iustus Ein Rochett von Thronassistenten (die zwei Diakone sind Throndiakone, kein Diakon und Subdiakon:
sie tragen keinen Manipel) muss kürzer sein. Nur ist beim H. H. Diakon N. rechts von Exz. Haas die Soutane
an den Ärmeln in der Taten zu klein. Das hat man heute nun einmal, macht nichts. Die Assistenten-Diakone
haben gut gedient! (Dafür herzlichen Dank.)
nun gut ich denke schon, dass der herr erzbischof ein bisserl zu dick ist. wahrscheinlich isst er schon
mal gerne ein paar palatschinken, krapfen und trinkt a guades weinderl. ja mei, der herr erzbischof haas
mit seiner schönen tunikanella und albe. ja mei is dees scheee
So ein Käse Die liturgische Gewandung des Erzbischofs passt perfekt: Die Albe erreicht ja fast den Boden
(Bilder 1 und 3), die Ärmel der Albe sind lang genug (Bild 2, 6 ganz deutlich 8 und 9); die Ärmel der
Tunikella gehen sogar über die Ellbogen (was üblicherweise nicht einmal der Fall ist) und die Kasel
geht hinten fast bis an die Kniekehle. Wer hier meint, der Erzbischof müsse abnehmen, bis ihm diese Kleidungsstücke
passen, hat offensichtlich Null Ahnung von liturgischer Gewandung, deren Tradition älter ist als der
Einheitsbrei, der sich seit 30 Jahren in unseren Kirchen findet. Was aber wirklich zu kurz ist, sind die
Ärmel von Soutane und Rochett des Herrn zur Rechten des Erzbischofs und des Rochetts des Herrn zu seiner
Linken. Aber wenn eben keine längeren greifbar waren, was soll’s. Mir ist das immer noch lieber als die
gewöhnlichen Säcke von heute, die man überall sieht. Aber das ist zugegebenermaßen Geschmackssache.
Erst einmal so etwas miterleben Ich glaube Sie sollten erst einmal am 09. Juni nach Altötting kommen
und dieses feierliche Pontifikalamt miterleben bevor Sie sich äußern! Zu den Paramenten kann ich nur
sagen, dass diese nur selltenst in Altötting zu sehen waren und bestimmt ein Pontifikalornat nicht einfach
so hergestellt worden ist, sondern bestimmt so, daß er auch dem Anlaß enspricht. Erzbischof Haas hat
vielen in Altötting trotst gegeben und sie durch sein kommen sehr erfreut. Kommen Sie am 09. Juni um
17.00 Uhr in die Basilika und anschließend auf den Kapellplatz damit Sie den riesigen Applaus der Gläubigen
miterleben, wenn der Erzbischof von Vaduz nach dem Amt aus der Basilika kommt!
Ach küster Diese Paramente sind die schönsten die es in Altötting gibt! 1. Schönheit ist nur sehr
begrenzt objektivierbar; insofern kann es sich allenfalls um Ihre Privatmeinung handeln. 2. Wenn die Paramente
so schön sind – warum trägt sie dann jemand, der erst mal 75 kg abnehmen müsste, bis ihm die Dinger
passen würden?
Etwas mehr Antstand Gegenüber einem Erzbischof der katholischen Kirche eribtte ich mir mehr Anstand und
Sachlichkeit zu diesem Thema! Vielleicht fehlt den Betroffenen der nötige Ernst und Durchblick!
Parmente Diese Paramente sind die schönsten die es in Altötting gibt! Wer an diesen rumnörgelt hat
gar keine Ahnung wie wertvoll und vor allem wie schön der Ornat ist weil er komplett erhalten ist. (Mit
allem was zu einem Pontifikalornat gehört!) Außerdem ist die Bischofsalbe eine sehr wertvolle nicht
mehr zu bekommende Spitzenalbe aus Frankreicht. Früher wurden eben die Paramente eher kleiner und nicht
so weit geschnitten wie heute. Für mich war dieses Pontifikalamt mit seiner Excellenz Erzbischof Wolfgang
Haas und den nach meinem Geschmack schönen Paramenten, den 1300 Gläubigen in der St. Anna Basilika,
der schönste den ich je erlebt habe. Vor allem die Predigt des Erzbischofs war einfach großartig! Hochwürdigster
Herr Erzbischof; ad multos annos!
Herr stör merken sie das auch schon? dieses ding (ein menschliches wesen scheint sie nicht zu sein) hat
kein anstand und wird wohl nie mehr gutes benehmen lernen. wobei ich gelesen habe, dass es sich bei nonnobisdomine
auch um che handeln soll. vielleicht ist sie schizophren
@ Herr Lingen Darf ich Ihnen mal eine persönliche Frage stellen, Herr Lingen? Was ist in Ihrem Taufregister
eingetragen? – Gibt es da einen Vermerk über Ihre „angeblichen“ Weihen? Was passiert denn, wenn Ihnen
mal eine Frau über den Weg läuft, die Sie begehren und lieben und diese heiraten möchten? Ich hoffe
auf eine Antwort von Ihnen, Herr Lingen. Und bezeichnen Sie mich bitte nicht als „Schnösel“, „Rüpel“
oder ähnliches.
@ Heggi Allerdings weist in diesem Fall der mir vorliegende Atlas Hierarchicus (Hrsg. Steyler Missionswissenschaftliches
Institut) Ostia unzweideutig als Diözese aus, allerdings ohne Angabe der Zahl von Priestern und Einwohner
u. Gläubigen. In so fern ist der von Ihnen beschriebene besondere Status wohl anzunehmen. catholic-hierarchy.org
weist Ostia als historisches Bistum aus, dass sich nunmehr unter Verwaltung der Diözese Rom befindet.
1150 wurde Ostia mit Velletri vereinigt, 1914 wieder getrennt. 1948 umfasste das Bistum eine Pfarrei mit
3500 Katholiken. Aus dem Grund wird es wohl auch nun von Rom verwaltet.
#127 Tridentinus 12:19:34 | Mittwoch, 7. März 2007
@zwobbel Stimme Ihnen im wesentlichen zu, aber Das Finale Ihres Postings ist doch so poetisch-theatralisch,
dass meine Gesichtszüge beim Lesen von Erheiterung gezeichnet sind…
Wenn alle Bischöfe so wären wie Erzbischof Haas, dann wäre die Kirchenkrise überstanden!!! Seine Excellenz,
der Erzbischof von Vaduz, lebt in bester Weise hohepriesterliches Amt, Hirtensorge und geistige Vaterschaft!
Ich hoffe, daß es keine Neidgefühle bei anderen auslöst, aber wenn alle Bischöfe so wären wie Erzbischof
Haas, dann wäre die Kirchenkrise überstanden!!! Wir können Joh.Pa.II. nur dankbar sein, daß er Ex.
Haas aus dem modernistischen Mobbing der Schweizer Katholizismussimulanten heraus geholt hat und dadurch
allen deutschsprachigen papst- und glaubenstreuen Katholiken die eine Reise auf sich nehmen können/wollen
einen vorzüglichen Priester, Lehrer, Hirten und Vater geschenkt hat. Mögen sich die Kirchenzersetzer
auch noch so erregen – der Gnadenstrom, der sich von den Bergen des Fürstentums Liechtenstein in alle
deutschsprachigen Lande ergießt ist unaufhaltbar und wird das Angesicht der Erde erneuern!
#125 landorganist 11:31:17 | Mittwoch, 7. März 2007
@Aurelius Ich bin mir sicher, dass das eine gewollte und, das muss ich anerkennen, gelungene Provokation
der Redaktion war. Irgendwie muss man diese Seite doch am Leben erhalten. „Es geht um die Wurst“ Darunter
ein fetter, rotköpfiger, in zu enge Paramente gekleideter EB, das kann kein Zufall sein.
@ Melchisedech: ungeschickte Überschrift-Foto Kombination Wen der pure Anblick eines Menschen schon hindert,
sich dessen Inhalten zu widmen, dem mangelts wohl an Geist. Das ist natürlich wahr. Allerdings wirkt
die Überschrift des Artikels „Es geht um die Wurst“ in Verbindung mit dem Foto von Mons. Haas in all
seiner baropcken Leibesfülle und in zu engen barocken Paramenten dann noch ein wenig Heiterkeit erregend
und provoziert solcherlei Kommentare. Ob das jetzt nun seitens der Redaktion gewollt oder eine Ungeschicklichkeit
ist, bleibt dahingestellt.
#123 Melchisedech 10:32:22 | Mittwoch, 7. März 2007
Allen,… … die in nur auf Äusserlichkeiten beruhenden Stellungnahmen und Vorurteilen schwelgen, sei
empfohlen, die Tage mit Bischof Haas und anderen vermeintlich unansehnlichen Leuten in Altötting zu besuchen,
auf Inhalte zu achten, sich damit auseinandersetzen und dann hier weiter zu diskutieren. Wen der pure
Anblick eines Menschen schon hindert, sich dessen Inhalten zu widmen, dem mangelts wohl an Geist.
@Athanasius Der Haß von Gotthard gegen Erzbischof Haas ist in der Tat mehr als verwunderlich für den,
der Eb Haas als Zelebrant, als Prediger und als Beter erlebt hat. Und so ein Thersites soll tatsächlich
Diözesanpriester sein. Die Katholiken welcher Diözese sind denn mit einem solchen Mann geschlagen? MfG
Christoph Heger
Bonjour Ich laß mich gerne belehren. Allerdings weist in diesem Fall der mir vorliegende Atlas Hierarchicus
(Hrsg. Steyler Missionswissenschaftliches Institut) Ostia unzweideutig als Diözese aus, allerdings ohne
Angabe der Zahl von Priestern und Einwohner u. Gläubigen. In so fern ist der von Ihnen beschriebene besondere
Status wohl anzunehmen. Ansonsten sind nach der ausführlichen Statistik alle Bistümer größer als Vaduz.
Allerdings gibt es die selbständigen Abteien, die einen Sprengel quasi wie Bistümer verwalten, z.B.
Subiaco, die aber auch sehr klein sind. Dann gibt -länger oder kürzer- Bistümer, die sich über eine
große Fläche erstrecken, aber weit weniger Gläubige haben als Liechtenstein, z.B. Bistum Reykjavik
oder Tallinn. Man kann viel mehr nennen. Ich habe auch nur auf Ostia hingewiesen, um deutlich zu machen,
daß die Zahl der Einwohner/Gläubigen ein zweifelhaftes Argument für die Existenzberechtigung von Bistümern
ist.
@sacerdos helveticus Wir leben ja eben in der politischen Realität heute. 1972 hat der Vatikan ja auch
formell das (vormals deutsche) Apostolische Vikariat Schneidemühl (Pila) aufgelöst erklärt, weil die
polnische Verwaltung der deutschen Ostprovinzen und vor allem die Bevölkerungsänderung endgültig erschien.
Dazu – und zur Verteilung des Gebietes des Bistums Breslau – hört man Diözesanpriester Gotthard nicht.
Hauptsache Gotthold kann seine Frustrationen und seinen Haß gegen Mons. Haas hier loswerden. Schönes
Vorbild, so ein Mensch wie Teufelhard.
Mikro-Diözesen Immerhin ist das Fürstentum Liechtenstein ein autonomer Staat. So scheint es durchaus
angemeessen, die kirchlichen Strukturen den staatlichen anzupassen. Dass nämlich ein Bistum Staatsgrenzen
überschreitet, ist heutzutage eher selten. Auch Monaco ist nicht viel grösser (flächenmässig sogar
wesentlich kleiner als Liechtenstein) und ist ein eigenes Bistum, das vor mehr als zwanzig Jahren zum
Erzbistum erhoben wurde. Bis zu den Reformen im vergangenen Jahrhundert gab es auch in Italien auf dem
Lande sehr kleine Bistümer, die kaum grösser waren als manche Dekanate hierzulande (im vergangenen Jahrhundert
wurden jedoch solche Diözesen zusammengelegt).
pater lingen was verweisen sie denn ständig auf ihre bilder. hatten sie gestern nicht eines von ihnen,
neben dem bischof haas gezeigt. sie sehen auch nicht besser aus und die bilder langweilen. was wollen
sie damit? mit ihrem aussehen würde ich mir eine veröffentlichung gut überlegen.
Heggi Wie groß ist übrigens das suburbikarische Bistum Ostia? Ist gar kein solches, sondern – seit 1150 –
lediglich eine Cardinal Titular Church. Die Einwohnerzahl der suburbikarischen Bistümer Albano, Frascati,
Palestrina, Porto-Santa Rufina, Sabina-Poggio Mirteto, Velletri-Segni scheint zwischen je 90k und 300k
zu liegen (also deutlich mehr als Vaduz). www.catholic-hierarchy.org
@plingen Na, da haben wir uns aber mal wieder erregt, was!!?? Ich darf doch davon ausgehen, dass die Sache
ein gehöriges Nachspiel haben wird und Sie uns mit einer geharnischten Gardinenpredigt aus der heimeligen
Wohnzimmerkapelle einmal mehr aufs Beste zu unterhalten gedenken!
@ Gotthard Du weißt natürlich selbst, wie schwach diese Deine Argumentation ist. Wieso „meine“? Das
ist Ihre Argumentation. Es mag ja Gründe geben, die gegen die Errichtung des Erzbistums sprechen. Der
Traditionsgrund kommt ziemlich am Ende. @ Heggi Wie groß ist übrigens das suburbikarische Bistum Ostia?
Ostia wird mW als Teil der Diözese Rom verwaltet. Die Größe weiß ich daher nicht.
@ Lingen Hi Lingen, Freigang? Laut Ihrer Homepage sind Sie ja „mehrfach zu langen Kerkerstrafen verurteilt“
und „in den Bankrott gepfändet“. Da es in Deutschland keine Kerker gibt, fragt sich natürlich a) In
welchem Land sind Sie inhaftiert? b) Was verstehen Sie unter „lange“ Haftstrafe? Seit Ihrem letzten Eintrag
auf Ihrer Privatseite ist nicht einmal ein Monat vergangen – war das schon die ganze „lange Haftstrafe“?
Oder dürfen Sie im „Kerker“ (in welchem Land auch immer) zwischendurch mal das Internet benutzen? Wäre
doch echt interessant zu wissen. Immerhin sind Sie ja so ziemlich der einzige katholische Priester der
Welt, unterstehen niemandem, und wollen die Welt retten. Da wären doch grundlegende Informationen über
Ihr Schicksal mal hilfreich!
@benedikt Du weißt natürlich selbst, wie schwach diese Deine Argumentation ist. Unerträglich gewordene
Bischöfe will Rom nicht einfach in die Wüste schicken … sie würden zu Kristallisationskernen nicht
mehr durchschaubarer obskurer Gruppen – mit bischöflicher Struktur. Also wurde Haas den Liechtensteinern
aufgenötigt – die ihn in ihrem Glauben überleben werden… obwohl das Wachstum des Islam dort sehr seht
hoch ist. EB Haas ist für jede Einladung dankbar – sonst hätte er bestimmt Langeweile. Welche Pfarrei
in einem 25.000er Bistum will schon täglich den Bischof vor Ort haben? EB Haas scheint sich neben seinem
Mini-Bistum noch eine Personal-Prälatur aufgebaut zu haben: Initiativkreis-Prälatur… Wird bestimmt
auch finanziell bei der Rechts-Katholen-Klientel nicht uninteressant sein … diese Fürstin von Regensburg
gehört doch wohl auch dazu?
@ Gotthard Dieses Bistum steht gegen eine fast 1600 Jahre blühende Tradition der Zugehörigkeit zum Bistum
Chur. Eine Argumentation, die für die Bistümer Aachen, Essen, Berlin, Freiburg, Rottenburg-Stuttgart,
Limburg und Görlitz ganz schön unlustig wäre. Auch von Mainz bliebe nicht mahr allzu viel übrig, wenn
man das Bistum Worms wieder herauslösen würde.
Bischof eines überflüssigen Bistums?? Es sind im Laufe der 2000 Jahre Kirchengeschichte so viele Bistümmer
gegründet, dann wieder aufgelöst worden und wieder neue Bistümer gegründet worden – was soll also
eine solche Argumentation?
Bischof eines überflüssigen Bistums Erzbischof Haas ist Bischof eines überflüssigen Bistums. Dieses
Bistum steht gegen eine fast 1600 Jahre blühende Tradition der Zugehörigkeit zum Bistum Chur. Dieser
Herr hat Zeit – und ist leider auch willens – für alle möglichen traditionalistischen Zirkel zur Verfügung
zu stehen, da sein eigenes Mini-Bistum ihn kaum fordert – es gibt viele viele Pfarreien, die wesentlich
größer sind wie dieses Haas-Bistum. Hier mal aus einer offiziellen Liechtenstein-Page: Mit päpstlicher
Bulle vom 2. Dezember 1997 wurde das Gebiet des Fürstentums Liechtenstein vom Bistum Chur herausgelöst
und zum eigenständigen Erzbistum Vaduz/Liechtenstein erhoben. Zum ersten Erzbischof von Vaduz wurde der
gebürtiger Liechtensteiner Wolfgang Haas ernannt, der zuvor Bischof von Chur war. Nachdem die Errichtung
des Erzbistums das öffentliche Liechtenstein sowie das Dekanat nahezu unvorbereitet getroffen hatte,
löste dieser päpstliche Akt in Liechtenstein diverse und zum Teil heftige Debatten hervor. Diese führten
dazu, dass das staatskirchenrechtliche Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften derzeit
überdacht wird. Dies vor allem in Bezug auf die römisch-katholische Kirche, welcher durch die liechtensteinische
Verfassung ein besonderer Status („Landeskirche“) und damit verbunden öffentlich-rechtliche Rechtspersönlichkeit
verliehen wird. Derzeit wird diskutiert, ob dieser privilegierte Status auf Verfassungsebene aufgehoben
werden soll.
#106 Pater Lingen 23:11:05 | Dienstag, 6. März 2007
Für wickerle und Konsorten gibt es auch ein paar Photos von ihren sympathischen und geistreichen Idolen: www.kirchenlehre.com/tod_0008.htm Und ich scheue auch nicht den direkten Vergleich mit den typischen V2-„Klerikern“: www.kirchenlehre.com/photos.htm Jetzt könnte ich auch noch etwas zu „Gesicht zeigen“ schreiben, z.B.
in einem anderen aktuellen +.net-Artikel, wo nun eifrig über Paul Spiegel diskutiert wird. Aber eigentlich
hatte ich das Haas-Photo nur als Beleg für meine These angeführt, dass Haas deftig zugenommen hat.