Wallfahrt nach Altötting
Es geht um die Wurst
Deutsche Traditionalisten vereinen sich zu Gebet und Buße. Ihr Schlachtruf lautet: „Es ist Zeit für die Wende zur überlieferten Messe.“
Pontifikalamt in Altötting, zelebriert von Mons. Haas 2006
Pontifikalamt in Altötting, zelebriert von Mons. Haas 2006
(kreuz.net, Altötting) Am Wochenende nach Fronleichnam werden Katholiken in im bayrischen Marien- wallfahrtsort Altötting für die Freigabe der Alten Messe beten und opfern.

Vom 7. bis 9. Juni 2007 lädt die katholische Vereinigung ‘Initiativkreis’ mit diesem Anliegen zur alljährlichen Wallfahrt in den Wallfahrtsort.

Das diesjährige Motto lautet: „Es ist Zeit für die Wende hin zur überlieferten Messe.“

„Wir wollen mit Gebet und Arbeit das Möglichste tun, damit die Wende gelingt“ – erklärt der Initiativkreis im monatlich erscheinenden Faltblatt ‘Initiativkreis-Nachrichten’.

‘Initiativkreis’-Wallfahrt nach Altötting, 2006
Mitte Juni 2006 organisierte die katholische Vereinigung 'Inititavkreis' eine Wallfahrt nach Altötting.Zelebrant des Pontifikalamtes in Altötting war der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas.Erzbischof Mons. Haas wurde vor der Gnadenkapelle begrüßt.

2007 sei das Jahr der Entscheidung: Entweder bringe es – wie Papst Benedikt XVI. es beabsichtige – die Freigabe der Alten Messe und eine Wende zu einer Gesundung der Kirche in unseren Ländern. Oder die Gegner des Alten Ritus seien immer noch so stark, ein Dekret zur Freigabe zu verhindern oder es so zu verwässern, daß die Wende weiter verzögert werde.

Der ‘Initiativkreis’ sieht auch die Gefahr, daß eine mögliche Freiheit der Alten Messe in der Praxis unterlaufen werden könnte.

Selbst wenn ein entsprechendes Dekret kommen würde, gäbe es in den Diözesen viele Hindernisse zu beseitigen. Es sei auch noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

„Wie es sich gehört, müssen wir mit der inneren Hinwendung zum Opfer Christi bei uns selber beginnen.“ Dem diene die Fußwallfahrten mit Messen, Gebet, Gesang, Betrachtungen und Beichtgelegenheiten.

Ein Blick ins Programm

Höhepunkt der Wallfahrt wird am Samstag abend das Pontifikalamt in der Basilika von Altötting sein. Zelebrant ist wie letztes Jahr der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas.

Die täglichen Messen im Alten Ritus werden von Geistlichen der Priesterbruderschaft St. Petrus und der Ordensgemeinschaft ‘Servi Jesu et Mariens’ gelesen.

Damit alle Katholiken – unabhängig von Fähigkeit oder Bereitschaft zu Fußmärschen – an der Wallfahrt teilnehmen können, gibt es zwei verschiedene Routen.

Alternativ können auch Wallfahrtstage in Altötting verbracht werden.

Vorträge in Altötting

Ab Freitag, dem 8. Juni, wird zum Beispiel Pater Bernward Deneke von der Petrusbruderschaft über das „Katholisch-Ganzheitliche der überlieferten Heiligen Messe“ sprechen.

Am Samstag gibt es drei Vorträge. Pater Andreas Hönisch – Generaloberer der ‘Servi Jesu et Mariens’ – referiert über „Alte Messe – neue Jugend“. Geistlicher Rat Walter Lang spricht über „die vom ‘Geist der Liturgie’ geprägte Meßfeier“. Der Philosophieprofessor Walter Hoeres redet über die „Rückkehr zur Anbetung und Ehre Gottes: Herz Jesu von unendlicher Majestät.“

Am Sonntag spricht Pater Michael Wildfeuer über „die Grunddefizite des Ritus von 1969 – Warum eine Hinwendung zur überlieferten Messe aus dogmatischen und seelsorgliche Gründen notwendig ist.“
      
201 Lesermeinungen
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#207   Aurelius   20:01:28 | Sonntag, 11. März 2007
@Stephanus
Es wird sich nicht viel ändern.
Vielleicht wird die „alte“ Messe ein paar junge Anhänger finden. Das ist sowieso zu beobachten –- Gläubige, welche sich dieser Form der Liturgie zuwenden, sind oft keine älteren Menschen, welche diese Form der Messe vermissen, sondern oft jüngere Menschen, für die das ehr etwas Neues ist.
Diejenigen, welche eh schon zur „alten“ Messe geghen, werden das auch weiterhin tun.
Vielleicht wird die Piusbruderschaft zerfallen. Ein Teil geht nach Rom zurück, ein anderer Teil geht ins Schisma oder geht zu den Sedisvakantisten.
Die Petrusbruderschaft wird weitermachen.
Die Indulte werden weitermachen.
Ändern wird sich nicht viel.
Zumindest nicht solange die Generation des „Geistes des Konzils“ noch Einfluß hat, dorch der ebbt ja langsam ab.
Nicht falsch verstehen –- ich bin froh und dankbar, daß es dieses wichtige Konzil gegeben hat (let the flaming begin); leider musste dieses Konzil für jede Menge Zerstörung des Glaubens und der Kirche herhalten.
Vielleicht wird eine Freigabe der „alten“ Messe zu einer liturgischen und spirituellen Erneuerung beitragen, zum entstehen eines neues Bewusstseins für den Glauben.
Die Kirche wird nie wieder so wie „vor dem Konzil“.
Gott sei Dank.
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#206   Stephanus   01:45:31 | Sonntag, 11. März 2007
Alte Messe: alter Wein in neuen Schläuchen…??????
was wird sich ändern?
was wird sich ändern, wenn die sogenannte trid. Messe vom Papst für alle erlaubt wird?
werden dann auch alle davon gebrauch machen?
oder nur viele?
was wird sich ändern für die sogenannte amtskirche?
was für die petrusbruderschaft?
was für die piusbruderschaft???
was für die indultgemeinden?
was für uns deutsche?
was für uns europäer?
was für die christen überall auf der welt?
was für die christen im kommunismus?
was für die christen im glaubensmantel der nachkonzilliaren kirche?
ist es überhaupt gut, eine opfermesse verbreitet zuzulassen, bei der sich ein gott hingibt für uns menschen?
und wir menschen glauben das nicht einmal ?!?!
glauben mehr an brot und ein warmes gefühl (weihnachtstimmung), bauchgefühlte gutheit für 1.Std.?
welcher katholische priester glaubt noch an die heilige wandlung?
welcher katholik sagt ja ohne lange zu überlegen?
welcher katholik sagt ja zu allen punkten unsers glaubensbekenntnisses,ohne lange zu überlegen?
welcher christ glaubt an den schöpfergott, der alles kann?
wer an eine evolution, die eigendlich nichts kann, von der aber alle glauben sie könne gott ersetzen?
wieviele priester der tradtion glauben so?
wieviele eher an einen zwitter: einen gott der ein wenig schöpft und ein wenig gewähren läßt, einen kaufmannsgott der statt alles selbst zu machen, lieber ökonomisch denkt und handelt?
und da soll die form der alten messe das wichtigste sein was uns vorm untergang bewahrt?
erwarte 1000 zuschriften !
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#205   Benedikt   21:44:57 | Samstag, 10. März 2007
@ Stromberg
Sehr schön gesagt.
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#204   küsterlein   10:25:06 | Samstag, 10. März 2007
@ Gotthard
Bitte lesen Sie das Buch von Pater Ramm, dann werden Sie sehen was die einzelnen Riten und Gesten und Gegenstände in der Liturgie für einen Sinn und vor allem was für eine tiefe Bedeutung haben.
Dieses Buch zeigt deutlich auf, dass Sie nicht recht haben mit Ihrer Aussge: Das alles hat mit unserem Glauben nichts zu tun. Jedes einzelne Detail hat seinen Sinn und Seine Bedeutung in der Liturgie!
P.S. das Buch heißt: Zum Altare Gottes will ich treten und kann kostenlos bestellt werden!
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#203   Bernd Stromberg   09:51:56 | Samstag, 10. März 2007
@Gotthard
Sorry, aber Ihre Argumentation ist leider sehr intolerant. Sie stehen den Hardcoretradis auf dieser Seite wirklich in nichts nach! Das Feindbild ist ein anderes, die Denkmuster sind die gleichen! Was ich nämlich besonders schade finde, ist, dass Sie leider überhaupt keine Toleranz für diejenigen aufbringen, die eine solche festliche Liturgie sehr schätzen. Mit der gleichen Argumentation könnte ich sagen, dass eine „Liturgie“ der Wiener Jugendkirche mit unserem Glauben gar nichts zu tun hat. Es ist nichts anderes als ein Rockfestival mit religiösem Anstrich, so wie ein Pontifikalamt im klassischen Ritus für Sie eine Versammlung eines Trachtenvereins mit religiösem Anstrich ist. Ich akzeptiere ja, dass Sie dies für sich ablehnen. Es wird Sie ja keiner zwingen, dorthin zu gehen. Umgekehrt sollten Sie anderen aber akzeptieren, dass es Menschen gibt, die dies sehr wohl sehr anspricht und auch im Glauben stärkt. Ich beobachte bei Ihnen leider häufig ein gewisses Banausentum gegenüber sakraler Kunst vergangener Jahrhunderte. OK, es muss Ihnen ja nicht gefallen. Aber Sie sollten von sich nicht auf andere schließen. Eine Liturgie wie in der Wiener Jugendkirche, die für mich Formen einer Subkultur hat, die ich persönlich als primitiv empfinde, würde mich nie zu Gott führen können. Ich lehne ein solches Spektakel für mich aus vollem Herzen ab! Umgekehrt würde ich nicht ausschließen, dass es bei anderen Menschen möglich ist, in diesem Lärm und Getöse vielleicht doch Gott zu finden.
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#202   Aurelius   09:09:04 | Samstag, 10. März 2007
@nonnobisdomine
Ich erwarte die umgehende Löschung des Accounts „nonnobisdomine“.
Heißt das, daß Sie hier nicht mehr posten werden? :-)
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#201   Gotthard   01:46:00 | Samstag, 10. März 2007
@küsterlein
In Altötting kenne ich mich nicht aus – ich war einmal für eine Stunde als Tourist dort.
Diese Freude auf den Auftritt von EB Haas einmal im Jahr mit allem kirchlichen Brimborim, was sich angesammelt hat im Laufe der Jahrhunderte, ist schon merkwürdig.
Dieser Aufzug unterscheidet sich doch kaum von dem eines Trachtenvereins… Darstellung von Gegebenheiten vergangener Jahrhunderte … „Pontifikalhandschuhe“ sind die Spitze des Eisbergs traditioneller musealer Gewänder.
Heute käme niemand auf die Idee, ein Bischof könnte (geschweige denn müßte) bei der Messe Handschuhe tragen…
Verstehst Du was?
Du darfst Dich also auf diesen Trachtentag freuen – mit unserem Glauben hat das allerdings wenig zu tun.
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#200   küsterlein   00:10:03 | Samstag, 10. März 2007
@ Gotthard
Genau aber direkt danach. Sie scheinen sich gut auszukennen in Altötting! Ich bin ein großer Fan von Erbischof Haas und freue m ich schon sehr auf sein kommen im Juni nach Altötting und rufe ihnen lauf zu: Endlich kommt der Erbischof Haas, oh wie freut uns Altöttinger doch das!
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#199   nonnobisdomine   20:22:07 | Freitag, 9. März 2007
Nichtreaktion von kreuz.net
Per Internet-Mitteilung habe ich gewünscht, daß die kreuz.net-Redaktion meinen Account hier löscht.
Leider ist das noch nicht erfolgt. Ich erwarte die umgehende Löschung des Accounts „nonnobisdomine“.
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#198   Gotthard   13:27:59 | Freitag, 9. März 2007
@küsterlein
Dann stimmt wieder alles ein und ruft: Endlich kommt der Bischof Haas, oh wie freut uns doch das!
dieser Ruf kommt direkt hinter „Tu es(t) Petrus“…
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#197   küsterlein   22:14:21 | Donnerstag, 8. März 2007
freddie schenk
Danke sehr!
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#196   freddie schenk   22:13:02 | Donnerstag, 8. März 2007
@küsterlein
Weil du es bist; hier der Link www.kreuz.net/article.4689.html
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#195   küsterlein   22:11:35 | Donnerstag, 8. März 2007
freddie schenk
Bitte alles Hirn zusammennehmen und zum Thema schreiben!
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#194   freddie schenk   22:10:20 | Donnerstag, 8. März 2007
Es geht um die Wurst
Die Überschrift liefert des Rätsels Lösung: Der Kardinal ist wohl ein Freund der Wurst.
@küsterlein
Stellst du dich so naiv oder tust du nur so?
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#193   küsterlein   22:07:30 | Donnerstag, 8. März 2007
Wo werden Kardinäle beschimpft?
Wo werden denn sieben Kardinäle beschimpf?
Der Erzbischof wird schon selber wissen was er tut! Da braucht er von solchen Spöttern bestimmt keine Hinweise, da gibt es kompetentere Ratgeber.
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#192   amadeus †   22:05:15 | Donnerstag, 8. März 2007
danke freddi schenk
da macht man sich ernsthaft sorgen und wird noch verunglimpft. man kann es aber auch gar nicht recht machen
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#191   freddie schenk   22:03:45 | Donnerstag, 8. März 2007
@küsterlein
Warum so empfindlich? Wenn hier sog. VII-Kardinäle als „Homokardinäle“ beschimpft werden, verbittest du dir das doch auch nicht!
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#190   amadeus †   22:02:48 | Donnerstag, 8. März 2007
küsterlein
ich mache mir ernsthaft sorgen. ausserdem habe ich nicht gesagt dass er korpulent ist, sondern dass er nicht sehr gesund ausschaut (gesichtsfarbe) und deshalb meine empfehlung die ernährung umzustellen. so ein bischofsamt in liechtenstein ist sicher stressig. umsomehr ist eine gesunde, ausgewogenen ernährung sehr wichtig.
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#189   küsterlein   22:00:44 | Donnerstag, 8. März 2007
an amadeus
Ich verbitte mir diesen Ton gegenüber einem Erzbischof, der vielen sehr viel bedeutet! Vielleicht reicht ihr Hirn nicht so weit um zu wissen, dass es auch andere Gründe gibt warum jemand korpulent ist! Vorschnell urteilen und beleidigen das können manche sehr gut!
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#188   amadeus †   21:56:48 | Donnerstag, 8. März 2007
der bischof haas
hat ja jetzt genug in liechtenstein beim fürsten zu tun. ob er da wohl auch kulinarisch versorgt wird, in der fürstlichen küche? oder muß er sich immer selber was zurecht machen. er sieht aus, als würde er sich nicht so gesund ernähnren, vielleicht geht er ins fast food restaurant. könnten wir ihm nicht einen kochkurs schenken. ich glaube japanische küche soll gesund sein.
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#187   küsterlein   21:43:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Keine Gefühle
Heute abend habe ich wieder feststellen müssen, dass machne Priester im Novus Ordo wirklich außer Hunger und Durst keine Gefühle haben! Hoffentlich wird es bald wieder Samstag nach Fronleichnam! Dann stimmt wieder alles ein und ruft: Endlich kommt der Bischof Haas, oh wie freut uns doch das!
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#186   sacerdos helveticus   20:36:15 | Donnerstag, 8. März 2007
Liturgica
Ihr Verweis auf die Missa Normativa ist vollkommen richtig. Er beweist ja gerade eben , dass sich viele Bischöfe, die die Konzilskonstitution über die Liturgie verabschiedet haben, relativ harmlose Reformen vorgestellt haben.
Immerhin ist auch von nur wenigen Konzilsvätern überliefert, dass sie sich der Liturgiereform wiedersetzt hätten oder sie öffentlich in Frage gestellt haben.
Allerdings kamen die Reformen nur schritttweise (1965, 1967) und bestimmte Fehlentwicklungen wie zum Beispiel die Handkommmunion waren ja auch lange Zeit in vielen Ländern unbekannt und die Handkommunion hat ja auch mit den Rubriken des Novus Ordo nichts zu tun, sondern dieser geht eigentlich nach wie vor von der Mundkommunion aus.
Vgl. z.B. EB Lefebvre, der durchaus nicht gegen die Verwendung der Volkssprache bei den Lesungen war und sicher auch einer gewissen Vereinfachung der Rubriken nicht abgeneigt gewesen war.
Auch Kardinal Frings hat sich einmal etwa so geäussert, dass als „Liturgiereform“ Dinge gekommen sind, die man sich beim Konzil kaum vorstellen konnte.
Zum Manipel: Dieser ist in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr erwähnt. Daraus ist m. E. der Schluss zu ziehen, dass er nicht mehr vorgesehen ist.
Immerhin gibt auch keinen Text, der seinen Gebrauch verbietet. Man könnte allenfalls sagen, dass sein Gebrauch nicht contra rubricas wohl aber praeter rubricas wäre.
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#185   AthanasiusII   19:14:15 | Donnerstag, 8. März 2007
Sacerdos Helveticus,
Als die Konzilsväter die Liturgiekonstitution verabschiedet haben (Msgr. Lefebvre übrigens eingeschlossen) und sich die Liturgie, die danach reformiert würde, vor ihrem geistigen Auge vorstellten, hat es sicher sehr verschiedene Bilder gegeben.
Die Missa Normativa www.kreuz.net/article.4096.html (eigentlich der Novus Ordo schon) wurde 1967 aufgeführt, und die Mehrheit der Bischöfe lehnte diese Bugnini-Kreatur ab. Mehrere liefen empört aus der Kapelle im Vatikan davon!
Zum Manipel: Dieser erscheint in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr, ist also als abgeschafft zu betrachten
Nein. Im Novus Ordo kann der Manipel auch von DIakon und Priester angewendet werden. Wie in diesem Lateinischen Novus Ordo. (Quelle: Pfarrei Saint Agnes, Minneapolis) www.kreuz.net/…/photo.25.image5.jpg
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#184   sacerdos helveticus   18:13:19 | Donnerstag, 8. März 2007
Kleiderordnung im Novus Ordo
Das Konzil selbst hat keinerlei konkrete Änderungen der liturgischen Kleidung gebracht. Wohl aber die nachkonziliare Liturgiereform. Wieweit sich diese zu Recht auf die sehr allgemeinen Bestimmungen der Liturgiekonstitution des Konzils berufen, ist eine viel diskutierte Frage. Selbst wenn sie das könnten, sind sie sicher nicht die einzig mögliche Auslegung der Liturgiekonstitution. Zur Illustration: Als die Konzilsväter die Liturgiekonstitution verabschiedet haben (Msgr. Lefebvre übrigens eingeschlossen) und sich die Liturgie, die danach reformiert würde, vor ihrem geistigen Auge vorstellten, hat es sicher sehr verschiedene Bilder gegeben. Dies zeigt die Offenheit der Konzilstexte für verschiedene Auslegungen.
Zum Manipel: Dieser erscheint in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr, ist also als abgeschafft zu betrachten (gilt natürlich nicht für Messen im Alten Ritus, die nach den Rubriken von 1962 zu halten sind -mit Manipel)
Im Alten Ritus trug der Bischof beim Pontifikalamt unter der Kasel Tunicella und Dalmatik (aus dünnerem Stoff als die Gewänder der Leviten; siehe Fotos von Exz. Haas).
Nach den Rubriken des neuen Caeremonale Episcoporum (1984) soll der Bischof bei der feierlichen Messe auch heute noch die Dalmatik ( nicht mehr jedoch die Tunicella) unter der Kasel tragen, vor allem bei den heiligen Weihen und bei der Kirch- oder Altarweihe .
Bei der Verwendung gotischer Gewänder sieht der Gläubige davon jedoch nichts und die Rubrik wird auch oft nicht eingehalten.
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#183   cum te   16:32:21 | Donnerstag, 8. März 2007
@Benedikt
Die „gesunde“, rote Gesichtsfarbe S. Exz. dürfte man aber wohl für eine freiwillige Interpretation der Rubriken halten.
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#182   iustus   15:46:11 | Donnerstag, 8. März 2007
Vorkonziliare Glockenkaseln aus leichtem Stoff
finden sich im Buch von Heinrich Kunkel: Das heilige Meßopfer, Fulda 1955. Dieselben im Internet z.B. hier:
www.alte-messe.de/04_gewand.html
und hier:
www.alte-messe.de/08_vormesse.html
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#181   amadeus †   15:09:25 | Donnerstag, 8. März 2007
oh je benedikt
da haben sie recht, das sieht ja aus wie ein papagei
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#180   Benedikt   15:06:24 | Donnerstag, 8. März 2007
@ amadeus
Die Glockenkaseln sind schon vorher zurückgekehrt. Im Zuge des II. Vatikanums wurde die Kleidung der Priester auf verschiedenste Weise neu geordnet.
Das Tragen der Soutane ist nuhn nicht mehr Vorschrift (aber zumindest üblich, wenn man zum Papst geht bzw er kommt).
Bezüglich der Messgewandung ist der Manipel nun nicht mehr vorgeschrieben, ebenso die Untergewänder des Bischofssornats (Tunicella und Dalmatika, die die Weihestufen symbolisieren). Das ist aber nicht das Hauptproblem.
Das Hauptproblem ist mE die Optik der verbliebenen Gewänder. Klar, über Geschmack kann man nicht streiten, aber einige Gewänder sind schlicht und einfach scheußlich zu nennen. Billigste Stoffe, häßliche Farbkombinationen, postmoderne Muster. Diese Gewänder sehen oft in den Kirchenräumen wie Fremdkörper aus. Außerdem sind sie schnell außer Mode, während ein Messgewand aus vernünftigem Stoff mit einem schlichten Gabelkreuz nach meiner Auffassung ähnlich zeitlos wie Anzug und schwarzer Jeans ist.
Man kann das an Beispielen festmachen. Während das hier www.kirchentextilien.de/…Shop/shop_detail.asp?Product_ID=363 vermutlich auch noch in 30 Jahren tragbar ist, wird dieses hier www.kirchentextilien.de/…Shop/shop_detail.asp?Product_ID=301 dann ähnliche Assoziationen auslösen wie eine Modesfilm aus den 70ern heute.
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#179   Gunsenum   14:47:14 | Donnerstag, 8. März 2007
Warum weiss ich nicht…
Warum kann ich mir nicht erklären: Aber jedesmal wenn ich den HH erzbischof auf diesem Bild sehe, dann bekomme icH Appetit auf Würstchen >:)
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#178   amadeus †   14:41:48 | Donnerstag, 8. März 2007
aber haben sich die liturgischen gewänder
dann nicht wieder den gotischen angeglichen? mir viel das übrigens auch schon in griechenland auf den ikonen auf. da tragen die heiligen ähliche liturgische kleidung wie sie heute verwendet wird. finde ich spannend
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#177   iustus   14:36:19 | Donnerstag, 8. März 2007
Liturgische Gewandung
Sicher hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt. Aber diese Entwicklung ist nicht auf das Zweite Vatikanum zurückzuführen. Leichtere Stoffe, Glockenkaseln gab es bei uns schon in den Fünfzigern (Nur so nebenbei: das war hier auch die Zeit, in der die Kirchenwände weiß gestrichen wurden, bei heutigen Restaurierungen stellt man hier vielfach die alte Wandbemalung wieder her). Es war einfach der Geschmack der damaligen Zeit.
Übrigens wurden auch in der Barockzeit gotische Kaseln aus verschiedenen Gründen verwandt. Zum Glück waren und sind Radikalinskis wie Gotthard („Hofzeremoniellgut, dass im Allgemeinen dieses barocke Hofzeremoniell aus der katholischen Liturgie verschwunden ist … und möge es im Museum bleiben!“) nicht die Regel.
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#176   amadeus †   14:24:56 | Donnerstag, 8. März 2007
Benedikt
und wurde im 2. Vatikanum die liturgische Kleidung nicht wieder weiterentwickelt, in dem er Manipel nun weggelassen wird und z.B. leichter Stoffe verwendet werden?
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#175   Benedikt   14:16:28 | Donnerstag, 8. März 2007
Liturgische Kleidung
Die liturgische Kleidung hat sich aus der Alltagskleidung (besser: der Festtagskleidung) der damaligen Zeit entwickelt. Der Manipel war zB ursprünglich ein Etikettetuch.
Alsbald entwickelten sich daraus zwei verschiedene Arten von Kleidung. Die liturgische Kleidung änderte sich nicht wie die weltliche Kleidung und schlug schließlich einen anderen Entwicklungsweg an, der schließlich zu den Barockgewändern führte. Die Gewänder des Barock sind im Prinzip eine Vereinfachung früherer Gewänder, wodurch sie für ihren Zweck tauglicher wurden. Gotische Kaseln waren nämlich durch allerlei Schmuck derart schwer geworden, dass einzelne Exemplare beim Offertorium abgelegt werden mussten, weil der Zelebrant die Arme nicht mehr hoch bekam. Dieser Entwicklung entspringt auch das Halten des Messgewandes durch den Messdiener bei der Wandlung (im Barock umgedeutet, da praktische Gründe wegfielen).
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#174   Gotthard   13:41:42 | Donnerstag, 8. März 2007
Clemens I.
Hat Papst Clemens I. – über den Papst Benedikt XVI. gestern eine Ansprache hielt – auch bereits solche Pontifikalgewänder getragen?
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#173   amadeus †   12:33:37 | Donnerstag, 8. März 2007
auch das manipel…
war zu einer gewissen zeit einmal neu, wie die gesamte liturgische kleidung die da getragen wird. vielleicht war es zu dieser zeit auch eine revolution und es gab stimmen die sagten, das sei nicht die richtige kleidung. müssten sich die priester nicht vielmehr wie jesus und seine jünger kleiden?
alles hat eben seine zeit und alles entwickelt sich weiter. sei es die zelebrationsrichung, sei es die liturgische kleidung.
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#172   Aurelius   12:21:37 | Donnerstag, 8. März 2007
die Begegnung mit dem Mysterium
All die viele Arbeit und die Liebe zum Detail in Ehren und vielleicht ist an dem Satz „Das Auge betet mit“ ja auch was dran –- aber fließen die Gnadenströme bei einem Pontifikamt in voller Bestzung und vollem Ornat sträker als bei einer stillen Messe oder einer Missa Recitativa?
All der Pomp mag ja seine Berechtigung haben, aber irgendwie sehe ich da die Gefahr, daß die Begegnung mit dem Mysterium durch überdeckt wird.
Aber ich denke, daß dies auch mit dem Zugang des Einzelnen zur Spiritualität zusammenhängt.
Liturgie ist eben doch –- irgendwie –- „Geschmackssache“.
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#171   iustus   11:59:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Ach Landorganist,
Sie schrieben:
„Gut, dass man sich damit ein Ersatzwissen aneignen kann, auf die frohe Botschaft kommt es ja nicht an, Hauptsache, die Mitra sitzt!“
Ich fasste diese Bemerkung als grundsätzliche Kritik an der Auseinandersetzung mit derartigen „Nebensächlichkeiten“ auf und schaute, wer die Auseinandersetzung begonnen hatte – und siehe da: Es war Gotthard.
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#170   landorganist   11:55:02 | Donnerstag, 8. März 2007
?????
Ich schimpfe Gotthard doch nicht, im Gegentum! Wir sind eigentlich immer einer Meinung!
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#169   sacerdos helveticus   11:54:15 | Donnerstag, 8. März 2007
Kompliment dem Küster!
Küsterlein schrieb:
Die Küsterei läßt die Paramente nicht im Schrank, weil diese nicht zu klein sind und alles für ein feierliches Pontifikalamt im überlieferten Ritus bei diesem Ornat vorhanden ist! Albe, Zingulum, Tunicella passen ausgezeichnet; nur die Casel ist etwas nach hinten gerutscht!
Vielen Dank und lassen Sie sich nicht entmutigen durch das Gehetze von Gotthard, Landorganist etc.
Ich denke manchmal, es wäre besser, auf deren Provokationen nicht einzugehen: Don’t feed the trolls!
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#168   küsterlein   11:48:35 | Donnerstag, 8. März 2007
Ich glaube ihr seid blind!!!
Was heist hier lächerliche Pontifikalien! Der Stab wurde zur Heiligsprechung von Bruder Konrad gemacht und der wertvolle Ornat zur Wiedererrichtung des Chorherrenstiftes zum heiligen Rupertus! Bitte beleidigen Sie nicht die Schwestern die diese Parmente stickten den damiligen Auftaggeber (Stiftspropst von Altötting) und die veranwortlichen für das Pontifikalamt 2006 in Altötting die sich sicher viel Mühe beim vorbereiten des Pontifikalamtes gemacht haben!
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#167   iustus   11:35:21 | Donnerstag, 8. März 2007
@amadeus
Dort steht doch gerade, dass „dies so direkt in den Konzilstexten nicht gewollt war“. Meines Erachtens noch nicht einmal indirekt.
Aber die Art und Weise des Kommunionempfangs ist ein eigenes Thema.
Mir ging es einfach darum, dass man Form und Inhalt nicht trennen sollte, weil ich der Ansicht bin, dass eine wertvolle Form auf einen hohen Wert des Inhalts schließen läßt.
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#166   Aurelius   11:35:02 | Donnerstag, 8. März 2007
@Theologicus Haereticus: Klamauk. Sehr richtig.
Schlimm ist es, wenn sich eine solche Figur dann noch in solch lächerlich erscheinende Pontifäkalien zwängen lässt. Mit all den Diakonen und Subdiakonen, Assistenten, Zeremoniaren wird das ganze Schauspiel wirklich zu dem Klamauk, den die Tradis am NOM immer so trefflich geißeln. Und es kommt letztlich eine Negativ-Werbung für den Vetus Ordo heraus.
Sehr richtig.
Dem Opfer Christi ist das ebesowenig angebracht wie die allsonntägliche Selbstdarstellung unseres Gemeindepfarrers.
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#165   Tridentinus   10:47:55 | Donnerstag, 8. März 2007
@Theologicus Haereticus
Wenn Gotthard als Beispiel einer sachlichen Argumentation herausgestellt wird, kann das nur die Neue Sachlichkeit sein, oder?
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#164   amadeus †   10:46:30 | Donnerstag, 8. März 2007
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#163   Frasim   10:41:03 | Donnerstag, 8. März 2007
@amadeus
die art und weise wie jemand die kommunion empfängt wurde neu beim zweiten vaticanum bestimmt.
Bitte hierzu um Quellenangaben! Danke.
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#162   küsterlein   10:37:51 | Donnerstag, 8. März 2007
Lieber Gotthard
Die Küsterei läßt die Paramente nicht im Schrank, weil diese nicht zu klein sind und alles für ein feierliches Pontifikalamt im überlieferten Ritus bei diesem Ornat vorhanden ist! Albe, Zingulum, Tunicella passen ausgezeichnet; nur die Casel ist etwas nach hinten gerutscht! Einfach live ansehen! (Samstag 09. Juni 2007 in der St. Anna Basilika in Altötting)
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#161   Theologicus Haereticus   10:23:43 | Donnerstag, 8. März 2007
Marionetten-Erdbeerschorsch Haas…
…ist ein Opfer der eigenwilligen Personalpolitik der ehemaligen Pontifex Maximus JPII, der ja auch für andere Fehlbesetzungen von wichtigen Bischofssitzen (Groer, Krenn u.v.a.m.) verantwortlich ist. Schlimm ist es, wenn sich eine solche Figur dann noch in solch lächerlich erscheinende Pontifäkalien zwängen lässt. Mit all den Diakonen und Subdiakonen, Assistenten, Zeremoniaren wird das ganze Schauspiel wirklich zu dem Klamauk, den die Tradis am NOM immer so trefflich geißeln. Und es kommt letztlich eine Negativ-Werbung für den Vetus Ordo heraus.
Sachlich argumentierende Poster wie Gotthard und Landorganist sehen die Dinge absolut richtig und drücken ihre Meinung klar aus: Liurgie ist für das gläubige Volk da und kein Exklsiv-Eigentum einer hervorstehenden Priesterkaste, die in erster Linie zu dienen hat.
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#160   Karl Murx   10:21:16 | Donnerstag, 8. März 2007
@Gotthard: euer Heitideiti würde noch nicht einmal …
…Museumsbesucher anziehen.
Nur erhaltenswerte Dinge kommen in ein Museum. Zum Glück stirbt die neue Liturgie von selbst aus, schon deswegen, weil sie kein Priestertum mehr hat.
Übrigens scheint in der neuen Form der Bischofsweihe die Gleichsetzung der „Kraft“, als einem abstrakten Wesensattribut der göttlichen Natur mit der Person des Heiligen Geistes home.arcor.de/…pour%20Paul%20VI.rtf, ebenfalls die Ungültigkeit zur bewirken, was bereits der Irrtum hinsichtlich des Filioque auch schon verursacht.
Entweder ist in der neuen Form ein abstraktes Wesensattribut zur Person des Hl. Geistes aufgestiegen, oder aber, der HL Geist wurde zum unpersönlichen Wesensattribut degradiert. Ersteres wurde bereits von Dionysius von Alexandrien um 260 behauptet, als er den Sohn und den Hl. Geist als „dynameis“ des Vaters im formellen Sinne ansah. Dem hatte sein Namensvetter, Dionysius von Rom catho.org/9.php?d=bxj vehement widersprochen. Wenn es in Gott drei „Kräfte-dynameis-virtutes“ gibt, dann gibt es auch drei Gottheiten:
115 51 (c. 3) Neque igitur admirabilis et divina unitas in tres divinitates est separanda, neque factionis vocabulo dignitas ac summa magnitudo Domini est diminuenda: sed credendum est in Deum Patrem omnipotentem, et in Christum Jesum eius Filium, et in Spiritum Sanctum: Verbum autem Deo universorum esse unitum. Quippe „ Ego, inquit, et Pater unum sumus „ (Jo 10, 30), et Ego in Patre, et Pater in me est „ (Jo 14, 10). Ita scilicet divina Trinitas et sancta monarchiae praedicatio integra servabitur.
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#159   küsterlein   10:19:55 | Donnerstag, 8. März 2007
Auf das westentliche konzentrieren
So enfallsreich all die Kommentare sind die wir vor uns haben, sollten wir bei allen Außerlichkeiten das westenliche nicht vergessen: Ein Pontifikalamt im alten Ritus mit einem amtierenden Diözesan-Erzbischof am größten Wallfahrtsort im deutschen Sprachraum! Bei dem außerdem ein schöner Ornat und die feirlichste Musik (Orchestermesse) bereitgestellt wurden! Ob der Ornat jetzt genau paßt oder nicht ist doch wirklich zweitrangig! Wer genau hinsieht merkt doch, daß bei manchen Bildern die Kasel etwas nach hinten gerutscht ist und darum vorne etwas kurz geworden ist!
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#158   amadeus †   10:13:56 | Donnerstag, 8. März 2007
iustus und was hat das dann
mit der liturgischen kleidung zu tun? das verstehe ich nicht. die art und weise wie jemand die kommunion empfängt wurde neu beim zweiten vaticanum bestimmt. das wurde auch die handkommunion zugelassen. das kann ja jeder für sich entscheiden, wichtig erscheint mir, dass jemand die kommunion besusst empfängt, ob der prieter nun in gold gewandet mit zingulum und dergleichen ausgetattet ist, halte ich für oberflächlich.
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#157   iustus   10:06:41 | Donnerstag, 8. März 2007
@landorganist
Schimpfen Sie doch Gotthard nicht so, siehe desseb Posting:
müssen Paramente dem Träger eigentlich nicht passsen?
Müssen Paramente nur barock sein?
Mir macht es erstes Spaß, ihn zu widerlegen. Zweitens aber schließen Menschen aus der liturgischen Kleidung, dem liturgischem Gerät u.a., welcher Wert der Eucharistie beizumessen ist. Ob zu Recht oder zu Unrecht, ist irrelevant. Es geschieht. Und es hat zur Folge, dass für Kinder in der Regel die Erstkommunion die Letztkommunion ist, sie haben eben den Eindruck sie sei nicht mehr wert als ein gemeinsames Abendessen, die Aufnahme in die Tischgemeinschaft der Gemeinde.
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#156   Tridentinus   09:35:56 | Donnerstag, 8. März 2007
@Gotthard
Andere erkennen Sie ja treffend als Dummschwätzer!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die Fastenzeit eine gehörige Portion Selbsterkenntnis!
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#155   Gotthard   08:57:49 | Donnerstag, 8. März 2007
Hofzeremoniell
gut, dass im Allgemeinen dieses barocke Hofzeremoniell aus der katholischen Liturgie verschwunden ist … und möge es im Museum bleiben!
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#154   landorganist   08:28:31 | Donnerstag, 8. März 2007
Erstaunlich,
was die Tradis alles wissen. Die Ärmellänge von Thronassistenten ist nicht gleich der von den an Mitra und Stab dienenden Kaplänen, das Pluviale darf nicht mit dem Schultertuch verwechselt werden, na und dann erst die Länge der Rochetts und der Alben, die wunderbaren Caseln, Dalmatiken und Tuniken, Pontifikalhandschuhe, Manipel, Pileolus und Zingulum, etc. etc. Gut, dass man sich damit ein Ersatzwissen aneignen kann, auf die frohe Botschaft kommt es ja nicht an, Hauptsache, die Mitra sitzt!
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#153   sacerdos helveticus   23:54:08 | Mittwoch, 7. März 2007
Paramente
Ausser dass die Soutane eines der beiden „Thronassistenten“ an den Ärmeln in der Tat reichlich kurz ist, kann ich an den Paramenten, die der erzbischöfliche Zelebrant und seine Assistenz trugen, kaum etwas aussetzen.
Sicher ist auch gegen würdige sog. gotische Paramente nichts einzuwenden,sauszusetzen, aber in eine Barockkirche wie in Altötting passen doch Barockparamente wesentlich besser. Ausserdem werden sich in Altötting trotz eines sicher reichen Paramentenvorrates vielleicht auch nicht gerade eine grosse Menge an Ornaten finden, wie man sie für ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus braucht: Kasel, Pluviale (für den Presbyter assistens), je 2 Dalmatiken und Tunicellen (für die 2 Messleviten und die 2 „Thronassistenten“ oder Ehrenleviten; mancherorts tragen auch die an Mitra und Stab dienenden „Bischöflichen Kapläne“ noch Pluviale anstelle des Schultervelums).
Bei der Verwendung kostbarer historischer Gewänder ist zu bedenken, dass die Paramente für eine Durchschnittsgrösse gefertigt werden und nicht auf Mass, dennoch sind sie immer noch viel schöner als die oft auf Mass gefertigten „Mantelalben“, die Kartoffelsäcken gleichen
Auch in anderen Kirchen und im Novus ordo werden ja heute noch mindestens zuweilen wertvolle historische und eben auch barocke Paramente verwendet (Vgl. z.B. die Bischofsweihe von S.Exz. Büchel in der St. Galler Kathedrale im vergangenen Jahr; Fotos auf der Homepage der Diözese www.bistum-stgallen.ch; Rubrik „Bistum“, dann Fotos Markus Büchel).
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#152   Gotthard   22:50:10 | Mittwoch, 7. März 2007
Kleidergrößen
warum läßt die verantworliche Küsterei Paramente zu kleiner Konfektiionsgrößen nicht in den Schränken?
Was hier produziert worden ist, ist absolut abstoßend…
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#150   küsterlein   22:19:49 | Mittwoch, 7. März 2007
Danke iustus
Vielen Dank für dein Schreiben! Vergelt’s Gott iustus!
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#148   iustus   22:15:45 | Mittwoch, 7. März 2007
Man lernt nie aus
Ein Rochett von Thronassistenten muss kürzer sein.
War mir in der Tat neu. Dass es sich nicht um Diakon und Subdiakon handelt, ist klar.
Nur ist beim H. H. Diakon N. rechts von Exz. Haas die Soutane an den Ärmeln in der Taten zu klein. Das hat man heute nun einmal, macht nichts. Die Assistenten-Diakone haben gut gedient! (Dafür herzlichen Dank.)
Dem schließe ich mich vollumfänglich an.
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#147   VirFortis   22:15:43 | Mittwoch, 7. März 2007
amadeus
na solangst keinen spiegel über deinem bett hast isses eh ok :-D
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#146   amadeus †   22:13:48 | Mittwoch, 7. März 2007
vir fortis
wie kommst denn du darauf dass ich pin ups über meinem bett haben soll? hast du denn pin up girls oder anderes über deinem bett hängen?
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#145   VirFortis   22:11:40 | Mittwoch, 7. März 2007
amadeus
„ch denke schon, dass der herr erzbischof ein bisserl zu dick ist.“
ist wohl nicht so dein typ gell – da sind die pin up boys über deinem bettchen schon flotter gell
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#144   Athanasius   22:08:29 | Mittwoch, 7. März 2007
@iustus
Ein Rochett von Thronassistenten (die zwei Diakone sind Throndiakone, kein Diakon und Subdiakon: sie tragen keinen Manipel) muss kürzer sein. Nur ist beim H. H. Diakon N. rechts von Exz. Haas die Soutane an den Ärmeln in der Taten zu klein. Das hat man heute nun einmal, macht nichts. Die Assistenten-Diakone haben gut gedient! (Dafür herzlichen Dank.)
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#143   amadeus †   22:04:58 | Mittwoch, 7. März 2007
nun gut
ich denke schon, dass der herr erzbischof ein bisserl zu dick ist. wahrscheinlich isst er schon mal gerne ein paar palatschinken, krapfen und trinkt a guades weinderl. ja mei, der herr erzbischof haas mit seiner schönen tunikanella und albe. ja mei is dees scheee
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#142   iustus   22:02:50 | Mittwoch, 7. März 2007
So ein Käse
Die liturgische Gewandung des Erzbischofs passt perfekt:
Die Albe erreicht ja fast den Boden (Bilder 1 und 3), die Ärmel der Albe sind lang genug (Bild 2, 6 ganz deutlich 8 und 9); die Ärmel der Tunikella gehen sogar über die Ellbogen (was üblicherweise nicht einmal der Fall ist) und die Kasel geht hinten fast bis an die Kniekehle.
Wer hier meint, der Erzbischof müsse abnehmen, bis ihm diese Kleidungsstücke passen, hat offensichtlich Null Ahnung von liturgischer Gewandung, deren Tradition älter ist als der Einheitsbrei, der sich seit 30 Jahren in unseren Kirchen findet.
Was aber wirklich zu kurz ist, sind die Ärmel von Soutane und Rochett des Herrn zur Rechten des Erzbischofs und des Rochetts des Herrn zu seiner Linken.
Aber wenn eben keine längeren greifbar waren, was soll’s. Mir ist das immer noch lieber als die gewöhnlichen Säcke von heute, die man überall sieht. Aber das ist zugegebenermaßen Geschmackssache.
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#141   küsterlein   21:48:04 | Mittwoch, 7. März 2007
Erst einmal so etwas miterleben
Ich glaube Sie sollten erst einmal am 09. Juni nach Altötting kommen und dieses feierliche Pontifikalamt miterleben bevor Sie sich äußern! Zu den Paramenten kann ich nur sagen, dass diese nur selltenst in Altötting zu sehen waren und bestimmt ein Pontifikalornat nicht einfach so hergestellt worden ist, sondern bestimmt so, daß er auch dem Anlaß enspricht. Erzbischof Haas hat vielen in Altötting trotst gegeben und sie durch sein kommen sehr erfreut. Kommen Sie am 09. Juni um 17.00 Uhr in die Basilika und anschließend auf den Kapellplatz damit Sie den riesigen Applaus der Gläubigen miterleben, wenn der Erzbischof von Vaduz nach dem Amt aus der Basilika kommt!
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#140   Gunsenum   21:28:24 | Mittwoch, 7. März 2007
uuuuch…
regen se sich net auf! Sie geben zu, dass das Bild von Herrn Haas nun wirklich nicht gerade vorteilhaft ist, oder?!
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#139   Typ   21:11:04 | Mittwoch, 7. März 2007
Ach küster
Diese Paramente sind die schönsten die es in Altötting gibt!
1. Schönheit ist nur sehr begrenzt objektivierbar; insofern kann es sich allenfalls um Ihre Privatmeinung handeln.
2. Wenn die Paramente so schön sind – warum trägt sie dann jemand, der erst mal 75 kg abnehmen müsste, bis ihm die Dinger passen würden?
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#138   küsterlein   20:58:41 | Mittwoch, 7. März 2007
Etwas mehr Antstand
Gegenüber einem Erzbischof der katholischen Kirche eribtte ich mir mehr Anstand und Sachlichkeit zu diesem Thema! Vielleicht fehlt den Betroffenen der nötige Ernst und Durchblick!
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#137   amadeus †   19:58:04 | Mittwoch, 7. März 2007
Ach, das ist eine Wurst?
Ich dachte das ist bischof haas
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#136   Gunsenum   19:54:37 | Mittwoch, 7. März 2007
Es geht um die Wurst!
Meinen Sie etwas dieses appetitliche zartrötliche Würstchen mit Mitra auf dem Bild des Artikels?
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#135   küsterlein   19:04:56 | Mittwoch, 7. März 2007
Parmente
Diese Paramente sind die schönsten die es in Altötting gibt! Wer an diesen rumnörgelt hat gar keine Ahnung wie wertvoll und vor allem wie schön der Ornat ist weil er komplett erhalten ist. (Mit allem was zu einem Pontifikalornat gehört!) Außerdem ist die Bischofsalbe eine sehr wertvolle nicht mehr zu bekommende Spitzenalbe aus Frankreicht. Früher wurden eben die Paramente eher kleiner und nicht so weit geschnitten wie heute. Für mich war dieses Pontifikalamt mit seiner Excellenz Erzbischof Wolfgang Haas und den nach meinem Geschmack schönen Paramenten, den 1300 Gläubigen in der St. Anna Basilika, der schönste den ich je erlebt habe. Vor allem die Predigt des Erzbischofs war einfach großartig! Hochwürdigster Herr Erzbischof; ad multos annos!
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#134   amadeus †   18:50:06 | Mittwoch, 7. März 2007
Herr stör
merken sie das auch schon? dieses ding (ein menschliches wesen scheint sie nicht zu sein) hat kein anstand und wird wohl nie mehr gutes benehmen lernen. wobei ich gelesen habe, dass es sich bei nonnobisdomine auch um che handeln soll. vielleicht ist sie schizophren
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#133   Ydefix   18:17:32 | Mittwoch, 7. März 2007
nobisdomine ist
a) ein Schnösel
b) ein Rüpel.
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#132   nonnobisdomine   17:23:32 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Herr Lingen
Darf ich Ihnen mal eine persönliche Frage stellen, Herr Lingen?
Was ist in Ihrem Taufregister eingetragen? – Gibt es da einen Vermerk über Ihre „angeblichen“ Weihen?
Was passiert denn, wenn Ihnen mal eine Frau über den Weg läuft, die Sie begehren und lieben und diese heiraten möchten?
Ich hoffe auf eine Antwort von Ihnen, Herr Lingen.
Und bezeichnen Sie mich bitte nicht als „Schnösel“, „Rüpel“ oder ähnliches.
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#131   r.ruhrgebietler   14:27:33 | Mittwoch, 7. März 2007
@landorganist – ja, tu’n sie
und wenn Sie nicht aufpassen, fliegt Ihnen noch ‘ne gebratene Gans direkt in Ihren Mund.
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#130   Alanus ab Insulis   13:09:26 | Mittwoch, 7. März 2007
Ja, die Gnadenströme
aus den Bergen…Milch und Honig und Fleisch (reichlich) + Alkohol faßweise.
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#129   Benedikt   12:47:52 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Heggi
Allerdings weist in diesem Fall der mir vorliegende Atlas Hierarchicus (Hrsg. Steyler Missionswissenschaftliches Institut) Ostia unzweideutig als Diözese aus, allerdings ohne Angabe der Zahl von Priestern und Einwohner u. Gläubigen. In so fern ist der von Ihnen beschriebene besondere Status wohl anzunehmen.
catholic-hierarchy.org weist Ostia als historisches Bistum aus, dass sich nunmehr unter Verwaltung der Diözese Rom befindet. 1150 wurde Ostia mit Velletri vereinigt, 1914 wieder getrennt. 1948 umfasste das Bistum eine Pfarrei mit 3500 Katholiken. Aus dem Grund wird es wohl auch nun von Rom verwaltet.
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#128   landorganist   12:42:40 | Mittwoch, 7. März 2007
Oh meine Güte,
da scheinen die Gnadenströme ja reichlich fließen, wenn ich mir die Ex. so ansehe.
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#127   Tridentinus   12:19:34 | Mittwoch, 7. März 2007
@zwobbel
Stimme Ihnen im wesentlichen zu, aber Das Finale Ihres Postings ist doch so poetisch-theatralisch, dass meine Gesichtszüge beim Lesen von Erheiterung gezeichnet sind…
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#126   zwobbel   11:57:44 | Mittwoch, 7. März 2007
Wenn alle Bischöfe so wären wie Erzbischof Haas, dann wäre die Kirchenkrise überstanden!!!
Seine Excellenz, der Erzbischof von Vaduz, lebt in bester Weise hohepriesterliches Amt, Hirtensorge und geistige Vaterschaft!
Ich hoffe, daß es keine Neidgefühle bei anderen auslöst, aber wenn alle Bischöfe so wären wie Erzbischof Haas, dann wäre die Kirchenkrise überstanden!!!
Wir können Joh.Pa.II. nur dankbar sein, daß er Ex. Haas aus dem modernistischen Mobbing der Schweizer Katholizismussimulanten heraus geholt hat und dadurch allen deutschsprachigen papst- und glaubenstreuen Katholiken die eine Reise auf sich nehmen können/wollen einen vorzüglichen Priester, Lehrer, Hirten und Vater geschenkt hat.
Mögen sich die Kirchenzersetzer auch noch so erregen – der Gnadenstrom, der sich von den Bergen des Fürstentums Liechtenstein in alle deutschsprachigen Lande ergießt ist unaufhaltbar und wird das Angesicht der Erde erneuern!
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#125   landorganist   11:31:17 | Mittwoch, 7. März 2007
@Aurelius
Ich bin mir sicher, dass das eine gewollte und, das muss ich anerkennen, gelungene Provokation der Redaktion war. Irgendwie muss man diese Seite doch am Leben erhalten.
„Es geht um die Wurst“
Darunter ein fetter, rotköpfiger, in zu enge Paramente gekleideter EB, das kann kein Zufall sein.
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#124   Aurelius   10:54:10 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Melchisedech: ungeschickte Überschrift-Foto Kombination
Wen der pure Anblick eines Menschen schon hindert, sich dessen Inhalten zu widmen, dem mangelts wohl an Geist.
Das ist natürlich wahr.
Allerdings wirkt die Überschrift des Artikels „Es geht um die Wurst“ in Verbindung mit dem Foto von Mons. Haas in all seiner baropcken Leibesfülle und in zu engen barocken Paramenten dann noch ein wenig Heiterkeit erregend und provoziert solcherlei Kommentare.
Ob das jetzt nun seitens der Redaktion gewollt oder eine Ungeschicklichkeit ist, bleibt dahingestellt.
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#123   Melchisedech   10:32:22 | Mittwoch, 7. März 2007
Allen,…
… die in nur auf Äusserlichkeiten beruhenden Stellungnahmen und Vorurteilen schwelgen, sei empfohlen, die Tage mit Bischof Haas und anderen vermeintlich unansehnlichen Leuten in Altötting zu besuchen, auf Inhalte zu achten, sich damit auseinandersetzen und dann hier weiter zu diskutieren.
Wen der pure Anblick eines Menschen schon hindert, sich dessen Inhalten zu widmen, dem mangelts wohl an Geist.
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#122   Dr. Christoph Heger   10:03:58 | Mittwoch, 7. März 2007
@Athanasius
Der Haß von Gotthard gegen Erzbischof Haas ist in der Tat mehr als verwunderlich für den, der Eb Haas als Zelebrant, als Prediger und als Beter erlebt hat.
Und so ein Thersites soll tatsächlich Diözesanpriester sein. Die Katholiken welcher Diözese sind denn mit einem solchen Mann geschlagen?
MfG
Christoph Heger
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#121   Heggi   09:49:29 | Mittwoch, 7. März 2007
Bonjour
Ich laß mich gerne belehren. Allerdings weist in diesem Fall der mir vorliegende Atlas Hierarchicus (Hrsg. Steyler Missionswissenschaftliches Institut) Ostia unzweideutig als Diözese aus, allerdings ohne Angabe der Zahl von Priestern und Einwohner u. Gläubigen. In so fern ist der von Ihnen beschriebene besondere Status wohl anzunehmen. Ansonsten sind nach der ausführlichen Statistik alle Bistümer größer als Vaduz. Allerdings gibt es die selbständigen Abteien, die einen Sprengel quasi wie Bistümer verwalten, z.B. Subiaco, die aber auch sehr klein sind. Dann gibt -länger oder kürzer- Bistümer, die sich über eine große Fläche erstrecken, aber weit weniger Gläubige haben als Liechtenstein, z.B. Bistum Reykjavik oder Tallinn. Man kann viel mehr nennen. Ich habe auch nur auf Ostia hingewiesen, um deutlich zu machen, daß die Zahl der Einwohner/Gläubigen ein zweifelhaftes Argument für die Existenzberechtigung von Bistümern ist.
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#120   Athanasius   09:48:29 | Mittwoch, 7. März 2007
@sacerdos helveticus
Wir leben ja eben in der politischen Realität heute. 1972 hat der Vatikan ja auch formell das (vormals deutsche) Apostolische Vikariat Schneidemühl (Pila) aufgelöst erklärt, weil die polnische Verwaltung der deutschen Ostprovinzen und vor allem die Bevölkerungsänderung endgültig erschien. Dazu – und zur Verteilung des Gebietes des Bistums Breslau – hört man Diözesanpriester Gotthard nicht. Hauptsache Gotthold kann seine Frustrationen und seinen Haß gegen Mons. Haas hier loswerden. Schönes Vorbild, so ein Mensch wie Teufelhard.
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#119   doublemax   09:38:03 | Mittwoch, 7. März 2007
Hey cool
Das bin ja ich auf dem Foto! :-$
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#118   sacerdos helveticus   09:20:49 | Mittwoch, 7. März 2007
Mikro-Diözesen
Immerhin ist das Fürstentum Liechtenstein ein autonomer Staat. So scheint es durchaus angemeessen, die kirchlichen Strukturen den staatlichen anzupassen. Dass nämlich ein Bistum Staatsgrenzen überschreitet, ist heutzutage eher selten.
Auch Monaco ist nicht viel grösser (flächenmässig sogar wesentlich kleiner als Liechtenstein) und ist ein eigenes Bistum, das vor mehr als zwanzig Jahren zum Erzbistum erhoben wurde.
Bis zu den Reformen im vergangenen Jahrhundert gab es auch in Italien auf dem Lande sehr kleine Bistümer, die kaum grösser waren als manche Dekanate hierzulande (im vergangenen Jahrhundert wurden jedoch solche Diözesen zusammengelegt).
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#117   amadeus †   07:48:30 | Mittwoch, 7. März 2007
pater lingen
was verweisen sie denn ständig auf ihre bilder. hatten sie gestern nicht eines von ihnen, neben dem bischof haas gezeigt. sie sehen auch nicht besser aus und die bilder langweilen. was wollen sie damit? mit ihrem aussehen würde ich mir eine veröffentlichung gut überlegen.
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#116   Bonjour   06:34:35 | Mittwoch, 7. März 2007
Heggi
Wie groß ist übrigens das suburbikarische Bistum Ostia?
Ist gar kein solches, sondern – seit 1150 – lediglich eine Cardinal Titular Church.
Die Einwohnerzahl der suburbikarischen Bistümer Albano, Frascati, Palestrina, Porto-Santa Rufina, Sabina-Poggio Mirteto, Velletri-Segni scheint zwischen je 90k und 300k zu liegen (also deutlich mehr als Vaduz).
www.catholic-hierarchy.org
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#115   savonarola   01:13:01 | Mittwoch, 7. März 2007
@plingen
Na, da haben wir uns aber mal wieder erregt, was!!??
Ich darf doch davon ausgehen, dass die Sache ein gehöriges Nachspiel haben wird und Sie uns mit einer geharnischten Gardinenpredigt aus der heimeligen Wohnzimmerkapelle einmal mehr aufs Beste zu unterhalten gedenken!
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#114   Benedikt   00:56:45 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Gotthard
Du weißt natürlich selbst, wie schwach diese Deine Argumentation ist.
Wieso „meine“? Das ist Ihre Argumentation. Es mag ja Gründe geben, die gegen die Errichtung des Erzbistums sprechen. Der Traditionsgrund kommt ziemlich am Ende.
@ Heggi
Wie groß ist übrigens das suburbikarische Bistum Ostia?
Ostia wird mW als Teil der Diözese Rom verwaltet. Die Größe weiß ich daher nicht.
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#113   Typ   00:33:08 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Lingen
Hi Lingen,
Freigang? Laut Ihrer Homepage sind Sie ja „mehrfach zu langen Kerkerstrafen verurteilt“ und „in den Bankrott gepfändet“. Da es in Deutschland keine Kerker gibt, fragt sich natürlich
a) In welchem Land sind Sie inhaftiert?
b) Was verstehen Sie unter „lange“ Haftstrafe?
Seit Ihrem letzten Eintrag auf Ihrer Privatseite ist nicht einmal ein Monat vergangen – war das schon die ganze „lange Haftstrafe“? Oder dürfen Sie im „Kerker“ (in welchem Land auch immer) zwischendurch mal das Internet benutzen?
Wäre doch echt interessant zu wissen. Immerhin sind Sie ja so ziemlich der einzige katholische Priester der Welt, unterstehen niemandem, und wollen die Welt retten. Da wären doch grundlegende Informationen über Ihr Schicksal mal hilfreich!
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#112   Gotthard   00:29:46 | Mittwoch, 7. März 2007
@benedikt
Du weißt natürlich selbst, wie schwach diese Deine Argumentation ist.
Unerträglich gewordene Bischöfe will Rom nicht einfach in die Wüste schicken … sie würden zu Kristallisationskernen nicht mehr durchschaubarer obskurer Gruppen – mit bischöflicher Struktur.
Also wurde Haas den Liechtensteinern aufgenötigt – die ihn in ihrem Glauben überleben werden… obwohl das Wachstum des Islam dort sehr seht hoch ist.
EB Haas ist für jede Einladung dankbar – sonst hätte er bestimmt Langeweile. Welche Pfarrei in einem 25.000er Bistum will schon täglich den Bischof vor Ort haben?
EB Haas scheint sich neben seinem Mini-Bistum noch eine Personal-Prälatur aufgebaut zu haben: Initiativkreis-Prälatur…
Wird bestimmt auch finanziell bei der Rechts-Katholen-Klientel nicht uninteressant sein … diese Fürstin von Regensburg gehört doch wohl auch dazu?
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#111   Heggi   00:28:44 | Mittwoch, 7. März 2007
Benedikt
Wie groß ist übrigens das suburbikarische Bistum Ostia?
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#110   Benedikt   00:03:25 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Gotthard
Dieses Bistum steht gegen eine fast 1600 Jahre blühende Tradition der Zugehörigkeit zum Bistum Chur.
Eine Argumentation, die für die Bistümer Aachen, Essen, Berlin, Freiburg, Rottenburg-Stuttgart, Limburg und Görlitz ganz schön unlustig wäre. Auch von Mainz bliebe nicht mahr allzu viel übrig, wenn man das Bistum Worms wieder herauslösen würde.
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#109   Heggi   23:58:25 | Dienstag, 6. März 2007
Bischof eines überflüssigen Bistums??
Es sind im Laufe der 2000 Jahre Kirchengeschichte so viele Bistümmer gegründet, dann wieder aufgelöst worden und wieder neue Bistümer gegründet worden – was soll also eine solche Argumentation?
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#108   Bonjour   23:47:27 | Dienstag, 6. März 2007
Lingen
Sieh an, ganz entzückt an der Seite seines Bischofs – und gekleidet wie ein waschechter Diestedde-Boy!
:-D
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#107   Gotthard   23:46:53 | Dienstag, 6. März 2007
Bischof eines überflüssigen Bistums
Erzbischof Haas ist Bischof eines überflüssigen Bistums. Dieses Bistum steht gegen eine fast 1600 Jahre blühende Tradition der Zugehörigkeit zum Bistum Chur.
Dieser Herr hat Zeit – und ist leider auch willens – für alle möglichen traditionalistischen Zirkel zur Verfügung zu stehen, da sein eigenes Mini-Bistum ihn kaum fordert – es gibt viele viele Pfarreien, die wesentlich größer sind wie dieses Haas-Bistum.
Hier mal aus einer offiziellen Liechtenstein-Page:
Mit päpstlicher Bulle vom 2. Dezember 1997 wurde das Gebiet des Fürstentums Liechtenstein vom Bistum Chur herausgelöst und zum eigenständigen Erzbistum Vaduz/Liechtenstein erhoben. Zum ersten Erzbischof von Vaduz wurde der gebürtiger Liechtensteiner Wolfgang Haas ernannt, der zuvor Bischof von Chur war.
Nachdem die Errichtung des Erzbistums das öffentliche Liechtenstein sowie das Dekanat nahezu unvorbereitet getroffen hatte, löste dieser päpstliche Akt in Liechtenstein diverse und zum Teil heftige Debatten hervor. Diese führten dazu, dass das staatskirchenrechtliche Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften derzeit überdacht wird. Dies vor allem in Bezug auf die römisch-katholische Kirche, welcher durch die liechtensteinische Verfassung ein besonderer Status („Landeskirche“) und damit verbunden öffentlich-rechtliche Rechtspersönlichkeit verliehen wird. Derzeit wird diskutiert, ob dieser privilegierte Status auf Verfassungsebene aufgehoben werden soll.
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#106   Pater Lingen   23:11:05 | Dienstag, 6. März 2007
Für wickerle und Konsorten
gibt es auch ein paar Photos von ihren sympathischen und geistreichen Idolen:
www.kirchenlehre.com/tod_0008.htm
Und ich scheue auch nicht den direkten Vergleich mit den typischen V2-„Klerikern“:
www.kirchenlehre.com/photos.htm
Jetzt könnte ich auch noch etwas zu „Gesicht zeigen“ schreiben, z.B. in einem anderen aktuellen +.net-Artikel, wo nun eifrig über Paul Spiegel diskutiert wird. Aber eigentlich hatte ich das Haas-Photo nur als Beleg für meine These angeführt, dass Haas deftig zugenommen hat.
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