Euthanasie
Was macht man mit einem lebensmüden Manisch-Depressiven?
Die Selbstmordgesellschaft gibt sich eine weitere Tötungslizenz. Was tut ein katholischer Theologe? Er rennt segnend hinterher.
Von Dr. Lukas Brühwiler-Frésey.
Flugblatt aus den 1980er Jahren - verbreitet vom deutschen Lebensrechtler Günter Annen
Flugblatt aus den 1980er Jahren – verbreitet vom deutschen Lebensrechtler Günter Annen
(kreuz.net) Das Schweizerische Bundesgericht hat kürzlich die ärztliche Beihilfe zum Selbstmord bei psychisch Kranken gutgeheißen.

Wenn dafür rezeptpflichtige Medikamente verwendet werden, brauche es dafür allerdings eine ärztliche Verordnung – so das besorgte Gericht.

Das Urteil ist in sich widersprüchlich und gesellschaftspolitisch fatal.

Gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention habe der Mensch ein „Recht auf den eigenen Tod“ – meint das Bundesgericht. Doch diese Aussage ist unhaltbar.

Sonst müßte der Mensch auch bestimmen können, ob und wann er zu leben beginnt. In diesem Fall wäre es eine Frage der Zeit, bis Eltern dafür verantwortlich gemacht würden, ihre Kinder zur Welt gebracht zu haben.

Die christliche, jüdische und islamische Tradition verneinen einhellig ein Recht auf Selbsttötung – und erst recht ein Recht zur Beihilfe zum Selbstmord.

Bedenkt man ferner, daß mit den heutigen Manipulationsmethoden viele Menschen – vor allem in Zeiten des Leidens – zu irgendwelchen Taten verführt werden können, lehrt das jüngste Urteil des Bundesgerichtes das Gruseln.

Die satte Schweiz befindet sich mit rund 1.300 Fällen pro Jahr unter den Ländern mit der höchsten Selbstmordrate.

Vor allem ältere Leute sind betroffen, da 30 Prozent von ihnen unter schweren Depressionen leiden.

Die Selbstmordrate bei Jugendlichen steigt ebenfalls.

Der vom Bundesgericht behandelte Fall ereignete sich bei der berüchtigten Züricher Selbstmordorganisation ‘Dignitas’.

Der Beschwerdeführer ist ein manisch-depressiver Mann. Er klagte beim Bundesgericht, weil kein Arzt ihm ein Todeselixier verschreiben wollte.

Wäre das Recht auf Selbstmord tatsächlich ein Grundrecht, dann müßte der Staat alles daran setzen, um diesem Grundrecht zum Durchbruch zu verhelfen. Das tut er bekanntlich auch bei anderen Grundrechten.

Darum ist es inkonsequent, daß das Bundesgericht die Ärzte nicht zur Abgabe todbringender Medikamente verpflichtet.

Noch beschränkt sich das Bundesgericht darauf festzustellen, daß die Suizidhilfe als freiwillige ärztliche Aufgabe standsrechtlich nicht ausgeschlossen sei.

Wenn die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) dieser Beurteilung zustimmt, wird man sich zukünftig vor Ärzten mit einem FMH-Spezialtitel hüten müssen.

Auch staatliche Spitäler würden für kranke Menschen lebensgefährlich, weil der Patient dort nicht mehr hinreichend geschützt wäre.

Eine Stellungnahme der Zentralen Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften unterstützt das zweifelhafte Urteil des Bundesgerichts. Jedes Spital solle selbst frei entscheiden können, ob es Todeskammern zulasse oder nicht, meinte es in einer Stellungnahme.

Abhilfe gegen Todesorganisationen- und kammern kann – noch? – eine Patientenverfügung bringen, in der jede Form der Euthanasierung abgelehnt wird.

Was sagen Kirchenvertreter zu diesem jüngsten Skandal?

Markus Zimmermann-Acklin begrüßte den Bundesgerichtsentscheid „aus christlich-ethischer Sicht“ vor der ‘Katholischen Internationalen Presseagentur’.

Zimmermann ist katholischer Theologe und Sozialethiker, Lehr- und Forschungsbeauftragter für Angewandte theologische Ethik mit Schwerpunkt Bioethik am Institut für Sozialethik der Universität Luzern.

Zimmermann maskierte die Beihilfe zum Selbstmord mit dem Umhang menschlichen Mitleids.

Die katholische Gegenposition erwähnt er mit keinem Wort – und wurde auch nicht danach gefragt.

Der Hippokratische Eid, bei dem jeder Arzt schwört, Leben bedingungslos zu schützen und keine Gifte abzugeben, wurde ebenfalls verschwiegen.
      
53 Lesermeinungen
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#53   Che Guevara   15:49:50 | Mittwoch, 7. März 2007
@ methusalix
Nein Che, das ist sie nicht. Aber viele Vertreter dieser Species handeln oft so, wie ich es erfahren und beschrieben habe. Es ist eine Sache, was die Hierarchie sagt und eine andere, wie die Hierarchie handelt.
Das hingegen ist gar wahr gesprochen! :(3 :(3 :(3
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#52   Bruder Theophil   10:56:55 | Mittwoch, 7. März 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium (reduziert auf 1500 Zeichen)
EVANGELIUM Matthäus 20, 17-28
In jener Zeit, als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er unterwegs die zwölf Jünger beiseite und sagte zu ihnen: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; aber am dritten Tag wird er auferstehen. Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.
Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen.
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#51   Sozialkatholisch   09:23:20 | Mittwoch, 7. März 2007
@ KaputtimKopfix
Gerne beende ich die diskussion mit ihnen, vor allen weil sie mit den Beschimpfungen angefangen haben und jetzt ihre Hände in Unschuld waschen.
Gehaben sie sich wohl, aber bitte weit weg.
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#50   methusalix †   09:11:30 | Mittwoch, 7. März 2007
Der liebe Gott weiss alles, Sozialkatholisch weiss alles besser!
Sozialkatholisch: @ Kinder und Greise Totmachix Hallo Stänkerix, wer mit einem Finger auf andere zeigt ,zeigt gleichzeitig mit drei Fingern auf sich selbst.
Der Herr halte ihnen Wissen und Wahrheit bitte nicht weiter vor, den als alter Sack haben sie für ihre Bekehrung nicht mehr viel Zeit.
Mord ist eine Todsünde und nur die geistige Zustimmung reicht schon um es in der Ewigkeit schön warm zu haben.
Nettes Sündenregister , das Sie da aufbauen, Sozialkatholisch!
„reicht schon um es in der Ewigkeit schön warm zu haben“
Dann werden wir uns dort begegnen und unseren Disput fortsetzen können. Hier beende ich die Diskussion mit Ihnen.
Hoffentlich hat man Ihnen bis dann etwas bessere Manieren beigebracht. ;-)
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#49   Sozialkatholisch   07:17:37 | Mittwoch, 7. März 2007
@ Kinder und Greise Totmachix
Hallo Stänkerix, wer mit einem Finger auf andere zeigt ,zeigt gleichzeitig mit drei Fingern auf sich selbst.
Der Herr halte ihnen Wissen und Wahrheit bitte nicht weiter vor, den als alter Sack haben sie für ihre Bekehrung nicht mehr viel Zeit. :-D :-D :-D
Mord ist eine Todsünde und nur die geistige Zustimmung reicht schon um es in der Ewigkeit schön warm zu haben. o^/
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#48   methusalix †   01:42:40 | Mittwoch, 7. März 2007
Euthanasie lassen weder unser Strafgesetzbuch, noch unsere Standesregeln zu
und damit hat sichs!
Was ich beklage und auf schärfste bekämpfe, ist der Missbrauch des Glaubens, um Menschen leiden zu lassen.
Sie werden jetzt entrüstet behaupten das gäbe es nicht. Dabei habe ich Ihnen meine Erfahrungen mehr offenbart, als mir lieb ist.
Oft genug kommt es vor, dass sehr gläubige Menschen Leid und Schmerz als Glaubensprüfung Gottes ansehen. Das ist so lange in Ordnung, so lange nicht andere, oder gar Kinder, dazu gezwungen werden.
Bei einigen unserer hochgeschätzten Mitdiskutanten habe ich das Gefühl, dass sie den Verstand um des Glaubens willen ausgeschaltet haben. Und das ist unmenschlich.
Einen Verzicht auf Schmerztherapie (und die meisten in diesem Forum haben davon nicht den leisesten Schimmer) aus Angst vor „Sterbehilfe“ ist ein Verbrechen. Der Staatsanwalt, den ich weiter unten erwähnt habe, hat dies erkannt und entsprechend gehandelt.
Ob man weiter gehen will, so wie das in Holland oder der Schweiz gehandhabt wird, hat jeder mit Gott auszumachen, wie jeder andere Sünder auch. Wobei Gott, der den Patienten dieses Leiden ja zumutet, oft relativ schlecht weg kommt.
Gesegnete Nachtruhe!
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#47   Benedikt   01:17:20 | Mittwoch, 7. März 2007
@ methusalix
Wenn ein System wie das in Holland Mängel hat, dass zu solchen Aktionen wie den beschriebenen führt, so sehe ich keinen Grund, dies zu verschweigen. Es hindert ja niemanden, dennoch dorthin zu gehen.
Selbstverständlich soll niemand leiden, das heißt für mich, dass jeder Zugang zu schmerzstillenden Medikamenten erhalten muss.
Eine Euthanasie dagegen lehne ich ab. Sie wenden vielleicht ein, dass damit nur den Patienten entgegengekommen würde. Ich dagegen befürchte, dass mit einem solchen System eine Entwicklung in Gang gesetzt wird, die fortwährend neue Schwellen überschreitet. So ist ja schon wiederholt die Möglichkeit gefordert worden, schwerbehinderte Kinder nach der Geburt mit Einwilligung der Eltern zu euthanasieren. Wenn dies erreicht ist wird die nächste Schwelle überschritten. Wenn der Mensch mit solchen Zuständen aufwächst, dann empfindet er im Normalfall auch nichts dabei. Die Hemmschwellen werden so immer weiter nach unten gesetzt.
Am Ende steht die Wiedereinführung des NS-Euthanasiesystems oder eines vergleichbaren Systems. Das kann nun wirklich niemand wollen.
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#46   methusalix †   00:45:32 | Mittwoch, 7. März 2007
Nein sicher nicht,
Sind Sie noch zu retten? Wie kommen Sie darauf, ich wollte den Tod Unschuldiger?
Aber ein System wie in Holland ist wenig geeignet als Beispiel für eine Mordmaschinerie. Das ist das holländische System genau nicht.
Ich habe mit Patientinnen gesprochen (zur Zeit beschäftige ich mich mit Onkologika, vor allem Trastuzumab, einem monoklonalen Antikörper bei metastasierendem Mammacarcionom, ein relativ neues Einsatzgebiet dafür) die genau wegen des holländischen Systems unbedingt dorthin wollten, nachdem sie in Deutschland bitter enttäuscht wurden und elend gelitten haben.
Mir geht es in erster Linie darum, den Willen der Patientin zu erkennen und zu erfüllen und Leiden zu lindern. Das ganz alleine ist meine Aufgabe. Im Rahmen der vorgegebenen Gesetze und ärztlichen Standesregeln; diese Standesregeln, die in den von mir beschriebenen Fällen nicht eingehalten wurden. Aber das kümmert liebevolle Typen wie Sozialkatholisch relativ wenig.
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#45   Benedikt   00:34:01 | Mittwoch, 7. März 2007
@ methusalix
Die Infos, die meine Eltern erhalten haben sowie ein Artikel in der SZ (der genau diesen Zettel erwähnte) reichen mir eigentlich.
und wollen, dass es so ist,
Sind Sie noch zu retten? Wie kommen Sie darauf, ich wollte den Tod Unschuldiger?
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#44   methusalix †   00:31:08 | Mittwoch, 7. März 2007
@Benedikt und unseren katholischen Stänkerer, Sozialkatholisch
Benedikt: @ methusalix
„Dort geschieht nur das, was der Patient will.“
Deshalb tragen Alte in Holland bisweilen den Zettel „Doktor, bitte töte mich nicht“ bei sich. Die Mängel des holländischen Systems sind längst bekannt.
Selbst gelesen, diese Zettel Benedikt? Selbst erfahren, diese Mängel im holländischen System? Oder ist auch da der starke Glauben und der Wunsch, dass es einfach so sein muss, weil Sie ja ganz fest daran glauben und wollen, dass es so ist, der Vater des Gedankens?
„Es ist nicht die Norm, dass Kirchenleute so handeln, es ist aber auch nicht selten, dass dies geschieht.“
In Ihren Beiträgen erwecken Sie leider gezielt einen anderen Eindruck.
Nicht der beste Eindruck, den manche Kirchenleute in diversen Kliniken hinterlassen haben. Aber eben manche, nicht alle. Wie Sie uns vom holländischen System glauben machen wollen. Dabei sind die Tatsachen von Ihrem Eindruck vollkommen unabhängig. Die verschwinden nicht einfach, nur weil sie nicht daran glauben.
Sozialkatholisch: @ Blödix
Sie sind ein alter, verbitterte, armer Penner.
Behaupten hier ständig irgendeinen Mist, belegen nichts und meinen sie wären Schlauix, aber sie sind blos Schlaunix.
Das ist wirklich ein ganz wunderbarer und fundierter Kommentar, der eines guten Katholiken würdig ist, Sozialkatholisch. Der Liebe Gott erhalte Ihnen Ihren starken Glauben und verschone Sie auch in Zukunft vor jeglichem Wissen. Sie könnten es nicht ertragen.
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#43   Benedikt   22:20:34 | Dienstag, 6. März 2007
@ methusalix
Dort geschieht nur das, was der Patient will.
Deshalb tragen Alte in Holland bisweilen den Zettel „Doktor, bitte töte mich nicht“ bei sich. Die Mängel des holländischen Systems sind längst bekannt.
Es ist nicht die Norm, dass Kirchenleute so handeln, es ist aber auch nicht selten, dass dies geschieht.
In Ihren Beiträgen erwecken Sie leider gezielt einen anderen Eindruck.
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#42   Es_steht_geschrieben   22:19:37 | Dienstag, 6. März 2007
Jak 5,14 – 2.Mo 20,13
Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Versammlung zu sich, und sie mögen über ihn beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
Du sollst nicht töten!
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#41   Sozialkatholisch   22:16:04 | Dienstag, 6. März 2007
@ Blödix
Sie sind ein alter, verbitterte, armer Penner.
Behaupten hier ständig irgendeinen Mist, belegen nichts und meinen sie wären Schlauix, aber sie sind blos Schlaunix. :-D :-D :-D
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#40   methusalix †   22:14:03 | Dienstag, 6. März 2007
@Che @Benedikt
Che Guevara: obelix
ich denke es ist ein bisschen kühn zu verallgemeinernd zu behaupten die Kirche sei gegen Schmerzmittel.
Nein Che, das ist sie nicht. Aber viele Vertreter dieser Species handeln oft so, wie ich es erfahren und beschrieben habe. Es ist eine Sache, was die Hierarchie sagt und eine andere, wie die Hierarchie handelt.
Benedikt: @ obelix
Ihr Mangel an Differenzierungsfähigkeit ist wirklich bedauerlich. Nur weil Sie solche Erfahrungen gemacht haben oder von einem Fall gehört haben gilt dies nicht für „DIE“ Pfarrer und Nonnen. Ich jedenfalls kenne niemanden, der solches vertritt.
Vielleicht kennen Sie weniger Personen aus geistlichen Berufen, die im medizinischen Bereich arbeiten und mit solchen Sachlagen konfrontiert sind, als ich. Ich habe im Laufe der Jahre etwa sechshundert Personen kennen gelernt, die diese Kriterien erfüllen, darunter knapp hundert Nonnen. Es ist nicht die Norm, dass Kirchenleute so handeln, es ist aber auch nicht selten, dass dies geschieht. Durch den Rückgang der Anzahl der Nonnen lässt es aber nach.
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#39   obelix †   22:11:47 | Dienstag, 6. März 2007
@Sozialk.
Sozialkatholisch: @ Methusalix
Quellen, Belege.
Sagen Sie mal, Sozialkatholisch, sind Sie Legastheniker? Oder reicht einfach Ihr IQ nicht aus, zu erfassen was ich geschrieben habe?
OK, extra noch einmal für Sie und alle möchtegern-Anästhesisten: Seit über fünfundzwanzig Jahren arbeite ich im Medizinbetrieb. Ich kenne die Seite der Therapeuten und ich kenne die Seite der Patienten. Ich habe schon als Pfleger gearbeitet und ich kenne die Seite der Pharmakologie und der Medizintechnik.
Das was ich geschrieben habe sind meine eigenen Erfahrungen in der Medizin. Direkt aus erster Hand, vom Krankenbett, aus der operativen und inneren Intensivstation und auch aus der Prosektur. Inklusive Apotheke. Inklusiver verschiedene Praxen. Inklusive medizintechnische Industrie (besonders Beatmungsgeräte, daher Erfahrungen mit beatmeten Patienten auf Intensivstationen und schnelle Analysemaschinen, so genannte Bedsidetests).
Auch bitte über Kommentare der Sterbenden kurz vor der Spritze.
Sind Sie Spanner oder Voyeur? Oder was interessiert Sie an den intimsten und einsamsten Stunden anderer Menschen? Würden Sie gerne einer Hinrichtung beiwohnen? Möglichst nicht Ihrer eigenen?
… denn da fallen sie nicht lange zur Last.
Also die letzte Empfehlung werde ich beherzigen und gebe sie gerne weiter. Ich habe mal da hospitiert, wo ähnliche Verhältnisse herrschen, wie in Holland. Dort geschieht nur das, was der Patient will.
In Deutschland ist das oft nicht der Fall.
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#38   golfi   22:01:07 | Dienstag, 6. März 2007
Obilix, der Menschenfreund,
Ihr Beitrag sollte doch von jedem Gläubigen ignoriert werden, wessen Taschen wollen Sie füllen?
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#37   Benedikt   19:47:21 | Dienstag, 6. März 2007
@ obelix
Merke weiterhin: die katholischen Pfaffen und Nonnen sind die ersten, die Ärzte davon abbringen wollen, ihren moribunden Patienten im terminalen Stadium wirklich so viel BTM-pflichtige Substanze zu spritzen, wie benötigt werden.
Ihr Mangel an Differenzierungsfähigkeit ist wirklich bedauerlich. Nur weil Sie solche Erfahrungen gemacht haben oder von einem Fall gehört haben gilt dies nicht für „DIE“ Pfarrer und Nonnen. Ich jedenfalls kenne niemanden, der solches vertritt.
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#36   Che Guevara   19:37:58 | Dienstag, 6. März 2007
obelix
ich denke es ist ein bisschen kühn zu verallgemeinernd zu behaupten die Kirche sei gegen Schmerzmittel.
Wenn sie in +.net verkehren sollten sie langsam wissen, dass Priester nicht automatisch im namen der gesamten Kirche handeln.
Sonst währe sie in einem sehr grossen Rahmen schizophren, nicht. Und das wiederum würde der Unfehlbarkeit wiedersprechen.
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#35   Sozialkatholisch   19:37:35 | Dienstag, 6. März 2007
@ Methusalix
Quellen, Belege.
Auch bitte über Kommentare der Sterbenden kurz vor der Spritze.
Haben sie als älterer Herr eigentlich eine private Pflegeversicherung? Ansonsten empfehle ich ihnen Holländische Kliniken sehr, denn da fallen sie nicht lange zur Last.
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#34   methusalix †   19:33:26 | Dienstag, 6. März 2007
@Sozialkath.
Sozialkatholisch: @ Kurt
Haben sie schon gewusst das ältere Menschen der BeNeLux Länder bevorzugt in deutsche Kliniken gehe, aus Angst vor der Spritze?
Haben Sie schon gewusst, dass in bestimmten Regionen Deutschlands manche Patienten lieber nach Holland als nach Deutschland in die Klinik gehen? Sie wissen, was sie, vor allem in kirchlichen Häusern, für Sterbensqualen erwarten können.
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#33   obelix †   19:32:01 | Dienstag, 6. März 2007
An alle Patientenquäler
VirFortis:… – es braucht keine Euthanasie.
Merke: hier spricht der Fachmann für Analgesie! Der Schmerztherapeut schlechthin. Der Mann, der genau weiss, wie Opiate wirken und zu antagonisieren sind (wenns mal schief gehen sollte)!
Merke weiterhin: die katholischen Pfaffen und Nonnen sind die ersten, die Ärzte davon abbringen wollen, ihren moribunden Patienten im terminalen Stadium wirklich so viel BTM-pflichtige Substanze zu spritzen, wie benötigt werden.
Es könnte ja sein, dass man ihm mit einer wirksamen Dosis „Sterbehilfe“ leistet. Und da sei Gott vor, dass man so was macht. Lieber in Schmerzen krepieren lassen.
Ich arbeite seit über einem Vierteljahrhundert im deutschsprachigen Raum im Medizinbetrieb, an verschiedenen Stellen, auf verschiedenen Seiten und habe zum Beispiel auf der Therapeutenseite die Einführung von Buprenorphin in die Therapie erlebt. Wenn hier die sogenannten „gläubigen Katholiken“ wie Vir und Co ihre Sprücherln zur Schmerztherapie zum besten geben, sträuben sich einem die Haare.
Das gute an der Geschichte ist, dass diese Typen mit ihren Foltermethoden nicht überall durchdringen. Ich habe schon erlebt, wie ein „Seelsorger“ durch Einsatz von körperlicher Gewalt vom Sterbebett eines Kindes entfernt wurde, weil er adäquate Schmerztherapie mit der Denunziation „Das ist Mord!“ verhindern wollte. Er hat dann die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die ist auch aktiv geworden. Gegen ihn.
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#32   Sozialkatholisch   19:28:19 | Dienstag, 6. März 2007
@ Kurt
Es waren zwar altersheime, kommt aber wohl auf das selbe hinaus.
Hier bitte mit der rechten Maustaste klicken www.kreuz.net/article.3479.html
Ich habe damals auch Quellen dazu außerhalb von Kreuz.net gelesen, wenn ich sie gefunden habe werde ich sie nachreichen.
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#31   Kurt K.   19:06:43 | Dienstag, 6. März 2007
@ Sozialkatholisch
Quelle? Beleg?
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#30   Sozialkatholisch   18:49:37 | Dienstag, 6. März 2007
@ Kurt
Natürlich lehne ich als Katholik jede Sterbehilfe ab, das größte Problem dabei sehe ich aber im Ausarten wenn dort gewisse Zugeständnisse gemacht werden. Es kann sehr schnell immer weiter vorangehen. Haben sie schon gewusst das ältere Menschen der BeNeLux Länder bevorzugt in deutsche Kliniken gehe, aus Angst vor der Spritze?
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#29   Kurt K.   18:44:07 | Dienstag, 6. März 2007
nonnobisdomine:
Die einzigen, die sich „aufspielen“, sind die Herrschaften, die anderen verbieten wollen zu sterben.
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#28   nonnobisdomine   17:18:46 | Dienstag, 6. März 2007
Haben die diversen Bekloppten eigentlich schon mal sich Gedanken gemacht …
zum Begriff MORD, BEIHILFE ZUM MORD, SELBSTMORD, STERBEHILFE usw. usw.
Vermutlich nicht.
Es sind die üblichen „selbsterklärten Experten“, die mal wieder ihre Meinung kundtun und sich gegen das Leben aufspielen.
Lesen Sie, die Sie in der Nachfolge irgendwelcher Tötungsbefürworter stehenden Menschen – der Verdacht an das 3. Reich liegt nahe – stehen, mal die kirchlichen Verlautbarungen nach, bevor Sie sich als Richter über Leben und Tod aufspielen.
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#27   gunther maria michel   17:14:07 | Dienstag, 6. März 2007
In der „Christlichen Patientenverfügung’“
die die katholische Kirche in Deutschland zusammen mit der evangelischen Kirche herausgegeben hat, wird unterschieden zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe. Aktive Sterbehilfe ist unzulässig, passive Sterbehilfe ist erlaubt.
www.stjosef.at/…uegung_dbk_gt015.htm
Jedoch ist möglicherweise auch dieses Dokument nicht das Nonplusultra. Die erste Ausgabe mußte überarbeitet werden, und die FSSPX hat vor ein paar Monaten eine eigene Verfügung vorgelegt.
Lesenswert ist auch diese Stellungnahme:
www.thomas-rachel.de/…schenbild/print.html
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#26   Bruder Theophil   16:29:38 | Dienstag, 6. März 2007
Man kann es auch anders formulieren…
Wir haben einen afrikanischen Bauern und einen leitenden Angestellten in Deutschland mit dem gleichen schweren Krankheitsbild. Der Bauer stirbt nach kurzer heftiger Leidenszeit, während der Angestellte noch eine längere Zeit an Schläuchen und Apparaten kämpft, aber letztlich auch sein Leben verliert. Wer ist vor GOTTES Angesicht den „besseren“ Tod gestorben ? Und wenn es der Angestellte sein sollte, müsste man nicht der Familie den Vorwurf machen, dass sie keinen Kredit aufgenommen hat den Bauern an Hightech Medizin anzuschliessen. Müsste die Familie das als Sünde betrachten und beichten ?
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#25   Benedikt   16:25:23 | Dienstag, 6. März 2007
@ Alanis ab insulis
Weit mehr als die Hälfte der Menschheit hat mit diesen drei vorderasiatischen Religionen gar nichts am Hut.
Christentum >2 Mrd Anhänger
Islam 1,3 Mrd Anhänger
Judentum 13,3 Mio Anhänger
Weltbevölkerung: rd 6 Mrd.
War wohl nix.
In Deutschland sind die Konfessionsfreien mittlerweile die relative Bevölkerungsmehrheit (etwa 33 %; Kath. nur noch 31 %, Tendenz weiter fallend).
Es gibt noch andere christl. Konfessionen. Die machen auch etwa 31% aus.
War wohl wieder nix.
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#24   Kurt K.   15:59:33 | Dienstag, 6. März 2007
@ Bruder Theophil
Das ist eine GUTE Frage.
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#23   Bruder Theophil   15:52:09 | Dienstag, 6. März 2007
Wie soll man einen Lebenswillen bewerten ?
Wie sollen wir wissen, ob der Patient nicht sein Ende herbeisehnt. Manchmal wissen wir es sogar, dass er es tut. Man kann auch andersherum fragen: Wenn jemand aus irgendwelchen Gründen auf lebenswichtige Medizin oder Behandlungen verzichtet, ist er dann schon ein Selbstmörder ?
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#22   Sweetdragon †   15:47:01 | Dienstag, 6. März 2007
Man darf
also bewußt eine Überdosis verabreichen damit jemand ohne Schmerzen stirbt – aber ein anderes Gift darf ich ihm nicht geben das er stirbt? :-S
Wenn ich von vorne herein weiß das der Patient die Dosis nicht überlebt, dann ist das doch genau das selbe wie Euthanasie …nur wahrscheinlich wesentlich qualvoller.
VirFortis – du redest wirres Zeug …
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#21   Kurt K.   15:29:10 | Dienstag, 6. März 2007
Gefahr?
Auf die Gefahr hin… nunja, wenn man Morphium so hoch dosiert, dann WEISS man, dass der Patient daran stirbt. Da macht es eigentlich keinen Unterschied, ob man Morphium oder ein anderes Nervengift benutzt.
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#20   VirFortis   15:24:29 | Dienstag, 6. März 2007
wenn--
man einem patienten eine hohe dosis schmerzmittel verabreicht um unerträgliche schmerzen zu lindern mit der gefahr dass er stirbt ist das für mich keine euthanasie wenn er daraufhin stirbt
euthanasie ist es dann wenn man etwas verabreicht DAMIT einer stirbt.
Ich finde es kommt auf die persönliche Motivation der Handlung an.
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#19   Kurt K.   15:21:00 | Dienstag, 6. März 2007
@ Sweetdragon
Danke für die treffende Schilderung. Die Palliativmedizin hat leider ihre Grenzen. Zu starke Schmerzen lassen sich leider nicht unterdrücken.
Ich habe eine gute Bekannte, die in einem Hospiz arbeitet, daher weiss ich, dass das keine „extremen Einzelfälle“ sind. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind es sicher nicht viele, aber kann man, weil es „nicht viele“ sind, diese Menschen zwingen, weiterzuleben gegen ihren erklärten Willen? Daß sich einige von ihnen den Tod herbeisehnen weiss ich von meiner Bekannten.
Wieso kann dann der Arzt nicht die Morphium-Dosis erhöhen, so dass sie daran sterben, statt noch ein paar qualvolle Wochen leben zu müssen? Natürlich nur, wenn der Patient dies ausdrücklich will.
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#18   VirFortis   15:14:16 | Dienstag, 6. März 2007
da---
gibts die berühmten geschichten der großväter aus dem krieg wo zb ein kamerad einen bauchdurchschuss hat und langsam verblutet und darum bittet dass man ihn erschießt.
was tut man ? – erschieß man ihn
oder lässt man ihn verbluten…
antwort : Als christ dürft man nie eigenmächtig ein anderes leben „beenden“
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#17   Landkatholikin †   15:10:16 | Dienstag, 6. März 2007
Vir Fortis
Das kann in einer Kurzschlussreaktion passieren.
Nur ein Beispiel.
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#16   Guiseppe   15:09:30 | Dienstag, 6. März 2007
@Kurt K.
Kurt K.: „…zum Leben zu verurteilen“
Sagen wir doch lieber: zum Leben ermutigen.
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#15   Sweetdragon †   15:08:42 | Dienstag, 6. März 2007
@ VirFortis
Aber selbst Morphium kann seine Wirkung verlieren bzw. nicht mehr Wirken – oder glauben sie das die Droge da anders wirkt als bei Junkie xy der immer mehr davon braucht ?
Und irgendwann hat man eine Höchstdosis erreicht, die man nicht überschreiten kann – denn das wäre dann auch Selbstmord. Der Körper kann halt nur mit gewissen Mengen an Drogen fertig werden – das zuviel heißt dann so nett Überdosis.
Die moderne Medizin in Ehren – aber es gibt genügend Fälle in denen sie einfach nicht helfen kann. Wer das mal über Wochen und Monate mitverfolgt hat der wünscht sich die Möglichkeit dem Betroffenen zu helfen. Tiere die keine Chance haben zu überleben die darf man erlösen – Menschen müssen leiden bis sie wahnsinnig werden vor Schmerzen. Für besonders christlich halte ich das nicht.
@ Guiseppe – Sie haben völlig recht.
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#14   VirFortis   15:06:42 | Dienstag, 6. März 2007
Landkatholikin
Könnten Sie mir einen Grund nennen weshalb ein Gläubiger Selbstmord begehen soll ?
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#13   Unschuld   15:05:03 | Dienstag, 6. März 2007
Erschreckend
Liebe Mitchristen,
da erläßt ein schweizerisches Gericht ein Urteil, wonach Ärzte psychisch Kranke bei ihrem Selbstmord attestieren dürfen und einem amtlich bestallten „katholischen Theologen“ fällt nichts anderes dazu ein, als dieses – durch und durch unmoralische – Vorgehen zu billigen. Da fallen einem nur noch die Worte des Papstes Paul ein, der seinerzeit vom Rauche Satans sprach, der in die Kirche eingedrungen ist.
Gruß
Unschuld
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#12   Landkatholikin †   15:04:27 | Dienstag, 6. März 2007
Vir Fortis
Ich denke, Sie machen es sich mit Ihrer Erklärung sehr einfach!
Auch gläubige Menschen begehen manchmal Selbstmord.
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#11   Guiseppe   15:02:17 | Dienstag, 6. März 2007
Die Last von Eltern, die nicht abtreiben lassen
„In diesem Fall wäre es eine Frage der Zeit, bis Eltern dafür verantwortlich gemacht würden, ihre Kinder zur Welt gebracht zu haben.“
Vollkommen richtig!
De facto werden die Eltern schon heute vom Staat benachteiligt (also quasi „bestraft“), weil sie (insbesonndere bei großem Kinderreichtum) Ausgaben für ihre Kinder haben, die die staatlichen finanziellen „Hilfen“ deutlich übersteigen, und für die gesamte Gesellschaft nützliche, aber kaum entlohnte Haus- und Erziehungsarbeit leisten. Das familienungerechte Steuersystem und das die Familien klar benachteiligende umlagebasierte Rentensystem verstärken die Strafe noch.
Wer viele Kinder hat, muss sich teilweise Vorwürfe anhören, es „sich selbst eingebrockt zu haben, weil man „nicht verhütet“ habe. Und die Abtreibungstötung wird ja sogar auch von so manchen Beraterinnen „katholischer“ Einrichtungen als eine „Lösung“ angesehen, was schwangere Frauen nur noch mehr unter Druck setzt.
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#10   VirFortis   14:58:58 | Dienstag, 6. März 2007
immer diese
extrembeispiele.
Das gibts ein Medikament das heißt Morphium. Das linderd die Schmerzen. Die Dosis kann man je nach Schmerzlage erhöhen. Man stirbt hute auch schon bei krebs im Endstadium ohne extreme Schmerzen – es braucht keine Euthanasie.
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#9   Kurt K.   14:55:35 | Dienstag, 6. März 2007
@ VirVortis
Ich glaube nicht, Tim!
Nehmen Sie an, sie haben Krebs im Endstadium und alle Schmerzmittel helfen nichts mehr. Sie können vor lauter Schmerzen nicht mehr schlafen, und sind ans Bett gefesselt. Sie wissen ganz sicher, dass Sie in einigen Wochen oder Monaten sterben werden. Diese Monate werden aber die Hölle für Sie sein. Dann kann es sein, dass sie sterben wollen. Wie kann sich dann jemand dazu aufschwingen, Sie zum Leben zu verurteilen?
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#8   VirFortis   14:53:53 | Dienstag, 6. März 2007
keiner zwingt
dich meine beiträge zu lesen…
l.g.
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#7   nonnobisdomine   14:52:59 | Dienstag, 6. März 2007
Vir Fortis
Sie faseln.
Somit kann man Sie eh nicht ernstnehmen.
Das haben Sie ja auch schon in anderen „Diskussions-“ Bereichen gezeigt.
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#6   VirFortis   14:50:45 | Dienstag, 6. März 2007
nonno
mußt eh nicht…
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#5   nonnobisdomine   14:48:25 | Dienstag, 6. März 2007
@ VirFortis
Ihnen würde ich so einfach nicht zustimmen wollen und können.
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#4   VirFortis   14:45:03 | Dienstag, 6. März 2007
warum
begeht wer selbstmord?
antwort: derjenige der nix glaubt !!!
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#3   maureen †   14:39:21 | Dienstag, 6. März 2007
12345
In diesem Fall wäre es eine Frage der Zeit, bis Eltern dafür verantwortlich gemacht würden, ihre Kinder zur Welt gebracht zu haben.
Au weia!
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#2   nonnobisdomine   14:22:32 | Dienstag, 6. März 2007
Auch der …
schon in den frühen 90’er Jahren suspendierte Priester Eugen Drewermann, der ja 2005 aus der katholischen Kirche ausgetreten ist (das hat er sich selbst zum Geburtstag geschenkt, sagte er damals) hat sich letzte Woche wieder mal medienwirksam in Szene gesetzt, indem er sich für die Möglichkeit der Euthanasie aussprach:
www.kath.net/detail.php?id=16149
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#1   Alanus ab Insulis   14:15:33 | Dienstag, 6. März 2007
Ob die jüd.-christl.-islam. Tradition
den Freitod negativ beurteilt oder nicht, interessiert die meisten Menschen wahrscheinlich einen feuchten Kehricht. Weit mehr als die Hälfte der Menschheit hat mit diesen drei vorderasiatischen Religionen gar nichts am Hut. In Deutschland sind die Konfessionsfreien mittlerweile die relative Bevölkerungsmehrheit (etwa 33 %; Kath. nur noch 31 %, Tendenz weiter fallend).
Außerdem ist der logisch nicht existente Zusammenhang zwischen nicht selbstbestimmtem Lebensanfang und selbstbestimmtem Lebensende offensichtlch. Man soll sein Leben nicht beenden dürfen, weil man sein Leben nicht selbst begonnen hat? – Meine Güte, welche Logik…
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