07:42:26 | Dienstag, 6. März 2007
Vatikanische Verhandlungen + Unbewußte kirchliche Abtreibungspolitik + Franziskanerhabit + Jude gegen „Wort zum Sonntag“ + Wer kann das bezahlen?
Vatikanische VerhandlungenVietnam. Seit gestern befindet sich eine vatikanische Kommission in Vietnam,
um eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit dem von Kommunisten beherrschten Land zu erreichen.
Die diplomatischen Beziehungen wurden 1975 von Vietnam abgebrochen. In dem Land leben sechs Millionen
Katholiken. Das ist nach den Philippinen die größte katholische Gemeinschaft in Asien.
Unbewußte kirchliche
AbtreibungspolitikÖsterreich. Die österreichischen Lebensschutzorganisation ‘Jugend für das Leben’
begrüßt die
Untersagung einer Abtreibungsveranstaltung im katholischen Salzburger Bildungshaus durch
den dortigen Erzbischof, Mons. Alois Kothgasser. Die Kirche dürfe den Rädelsführern der österreichischen
Abtreibungspolitik keine Bühne bieten – so eine Sprecherin des Jugendvereins. ‘Jugend für das Leben’
glaubt nicht, daß die Tagung ursprünglich von kirchlicher Seite „bewußt“ erlaubt worden sei.
Franziskanerhabit
USA. Ein im Iran geborener und in den USA lebender Millionär mit Namen Fred Nassiri (64) ist vom Islam
zum Katholizismus konvertiert. Der Immobilienhändler, Musikproduzent und Vater zweier Kinder will jetzt
sein Vermögen den Armen schenken und als Bettelmönch dem Franziskanerorden beitreten. Das erklärte
Nassiri laut einem Bericht der US-Nachrichtendienstes ‘CWNews’ nach einem Gespräch mit dem vatikanischen
Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone vom 1. März.
Jude gegen „Wort zum Sonntag“Deutschland. Das
„Wort zum Sonntag“ sei ein „Anachronismus“. Das erklärte der in Polen geborene Vizepräsident des Zentralrats
der Juden in Deutschland, Salomon Korn (63). Die ARD solle über ein neues Konzept für die 53 Jahre alte
Sendung nachdenken, sagte Korn nach Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’. Er schlug ein journalistisches
Gespräch der Religionen vor. Korn ist Mitglied des Stiftungsrates der Europäischen Stiftung Kaiserdom
zu Speyer und des ZDF-Fernsehrates.
Wer kann das bezahlen?„Laut Senator Conrad betrug die seit zwei
Jahrhunderten akkumulierte Schuld der US-Bundesregierung bei Bushs Amtsantritt 4,5 Billionen Dollar. Inzwischen
ist sie auf 8,2 Billionen gewachsen. Und sie wird bis 2012 auf mindestens zwölf Billionen Dollar ansteigen,
so Conrad. Um das Defizit beziehungsweise den Krieg zu finanzieren, hat die Bush-Regierung laut dem Kongreßabgeordneten
John Spratt von den Demokraten im letzten Jahr 65 Prozent aller weltweiten vergebenen Länderkredite aufgenommen.
Zugleich mußte die US-Regierung 2006 etwa 470 Milliarden Dollar an Zinsen zahlen.“
Aus einem Artikel
der Berliner marxistischen Tageszeitung ‘Junge Welt’ vom 7. Februar.
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#7
Yakumo Cordless 08:36:38 | Sonntag, 18. März 2007
#6
franco.felice 06:59:50 | Sonntag, 18. März 2007
#5
wsxyz 15:26:33 | Dienstag, 6. März 2007
#3
Artois † 11:30:36 | Dienstag, 6. März 2007
#2
Bruder Theophil 10:13:28 | Dienstag, 6. März 2007
#1
mrnka 08:06:14 | Dienstag, 6. März 2007