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Vatikanische Verhandlungen + Unbewußte kirchliche Abtreibungspolitik + Franziskanerhabit + Jude gegen „Wort zum Sonntag“ + Wer kann das bezahlen?
Vatikanische Verhandlungen

Vietnam. Seit gestern befindet sich eine vatikanische Kommission in Vietnam, um eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit dem von Kommunisten beherrschten Land zu erreichen. Die diplomatischen Beziehungen wurden 1975 von Vietnam abgebrochen. In dem Land leben sechs Millionen Katholiken. Das ist nach den Philippinen die größte katholische Gemeinschaft in Asien.

Unbewußte kirchliche Abtreibungspolitik

Österreich. Die österreichischen Lebensschutzorganisation ‘Jugend für das Leben’ begrüßt die Untersagung einer Abtreibungsveranstaltung im katholischen Salzburger Bildungshaus durch den dortigen Erzbischof, Mons. Alois Kothgasser. Die Kirche dürfe den Rädelsführern der österreichischen Abtreibungspolitik keine Bühne bieten – so eine Sprecherin des Jugendvereins. ‘Jugend für das Leben’ glaubt nicht, daß die Tagung ursprünglich von kirchlicher Seite „bewußt“ erlaubt worden sei.

Franziskanerhabit

USA. Ein im Iran geborener und in den USA lebender Millionär mit Namen Fred Nassiri (64) ist vom Islam zum Katholizismus konvertiert. Der Immobilienhändler, Musikproduzent und Vater zweier Kinder will jetzt sein Vermögen den Armen schenken und als Bettelmönch dem Franziskanerorden beitreten. Das erklärte Nassiri laut einem Bericht der US-Nachrichtendienstes ‘CWNews’ nach einem Gespräch mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone vom 1. März.

Jude gegen „Wort zum Sonntag“

Deutschland. Das „Wort zum Sonntag“ sei ein „Anachronismus“. Das erklärte der in Polen geborene Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn (63). Die ARD solle über ein neues Konzept für die 53 Jahre alte Sendung nachdenken, sagte Korn nach Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’. Er schlug ein journalistisches Gespräch der Religionen vor. Korn ist Mitglied des Stiftungsrates der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer und des ZDF-Fernsehrates.

Wer kann das bezahlen?

„Laut Senator Conrad betrug die seit zwei Jahrhunderten akkumulierte Schuld der US-Bundesregierung bei Bushs Amtsantritt 4,5 Billionen Dollar. Inzwischen ist sie auf 8,2 Billionen gewachsen. Und sie wird bis 2012 auf mindestens zwölf Billionen Dollar ansteigen, so Conrad. Um das Defizit beziehungsweise den Krieg zu finanzieren, hat die Bush-Regierung laut dem Kongreßabgeordneten John Spratt von den Demokraten im letzten Jahr 65 Prozent aller weltweiten vergebenen Länderkredite aufgenommen. Zugleich mußte die US-Regierung 2006 etwa 470 Milliarden Dollar an Zinsen zahlen.“

Aus einem Artikel der Berliner marxistischen Tageszeitung ‘Junge Welt’ vom 7. Februar.
      
6 Lesermeinungen
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#7   Yakumo Cordless   08:36:38 | Sonntag, 18. März 2007
„Korn? – kann nicht verstehen, dass sich manche den freiwillig reinziehen!“
Zustimmung, franco (Sympathischer Name, übrigens)!
Wie ein Freund von mir schon länger sagte: „Lieber reiner Korn als Schlomo Korn“.
Die Idee eines Zentralrates der Deutschen in Deutschland trage ich mit. Wir müssen rechtzeitig dafür sorgen, dass Minderheitenschutz und Asylrecht später auch für Deutsche in Eurabien gelten.
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#6   franco.felice   06:59:50 | Sonntag, 18. März 2007
Anachrones WzS
Ich bin für einen Zentralrat der Deutschen in Deutschland, damit bei den vielen Zentralräten in Deutschland nicht eines Tages die Anwesenheit von Deutschen in Deutschland selbst noch als Anachronismus empfunden werde.
Korn? – kann nicht verstehen, dass sich manche den freiwillig reinziehen!
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#5   wsxyz   15:26:33 | Dienstag, 6. März 2007
Rest des heutigen Evangeliums…
EVANGELIUM Matthäus 23, 13
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen.
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#3   Artois †   11:30:36 | Dienstag, 6. März 2007
Die Kirche
wäre sehr gut beraten, wenn sie sich aucs dm „Wort zum Sonntag“, den Übertagungen von Pseudo-Messen und allen brd-Medien vollständig zurückziehen würde und sich vollständig auf Ihr Gebot der Taufe und Verkündigung konzentrieren würde. Ja, Korn hat recht, das WzS ist tatsächlich ein Anachronismus und gehört sofort abgeschafft.
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#2   Bruder Theophil   10:13:28 | Dienstag, 6. März 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 23, 1-12
In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sprach: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi – Meister – nennen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
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#1   mrnka   08:06:14 | Dienstag, 6. März 2007
Wer kann das bezahlen?
Ja, wer muß das bezahlen?
Die Vasallen der USA! Schon seit langer Zeit drucken die USA grüne Dollarscheine und reißen sich mit ihrer Papierwärung die Güter dieser Welt unter den Nagel und „finanzieren“ nebenher ihre imperialistische Politik.
Das funktioniert solange ihre gehorsamen Satrapen in Europa und anderswo bereit sind die Interessen ihrer Völker zu verraten.
Je mehr man Macht hat, desto mehr kann man sich erlauben.
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