08:03:24 | Mittwoch, 7. März 2007
Langerwartetes + Ein Linker? + Ruhe in Friedwald + Keine Einmischung + Hinter dem Rücken des Priesters
LangerwartetesVatikan. Am kommenden Dienstag erscheint das nachsynodale Schreiben von Papst Benedikt
XVI. zur Eucharistie. Es trägt den Titel ‘Sacramentum Caritatis’ – ‘Sakrament der Liebe’. Das Schreiben
faßt die Ergebnisse der dreiwöchigen
Weltbischofssynode von Oktober 2005 zusammen.
Ein Linker?Polen.
Der neue Erzbischof von Warschau, Mons. Kazimierz Nycz, hat sich in der Vergangenheit für eine parteipolitische
Neutralität der Kirche ausgesprochen. In einem Hirtenbrief für seine bisherige Diözese Köslin-Kolberg
im Nordwesten Polens, schrieb der Oberhirte kürzlich: „Geistliche und
katholische Medien dürfen sich
nicht mit einer politischen Partei verbinden“. Laut der österreichischen Nachrichtenagentur ‘apa’ gehört
Erzbischof Nycz zum liberalen Kirchenflügel. Das sei in der Debatte um den EU-Beitritt Polens deutlich
geworden: Am Tag des Beitritts ließ Mons. Nycz die größte Glocke Polens läuten.
Ruhe in Friedwald
Deutschland. Der Bischof von Trier, Mons. Reinhard Marx, veröffentlichte gestern eine pastorale Handreichung
zur christlichen Beerdigung. Darin erlaubt er als erster Bischof Deutschlands die Bestattung auf so genannten
Friedwäldern oder Ruheforsten. Voraussetzung sei, daß am Ort der Bestattung ein Schild mit dem Namen
des Toten und ein christliches Symbol angebracht werde, so Mons. Marx. Auch dürfe der Verstorbene mit
seinem Wunsch nach einer Friedwaldbestattung keine nicht-christlichen Vorstellungen verbinden. Trotz allem
plädiert der Trierer Bischof weiter für eine herkömmliche Erdbestattung.
Keine EinmischungChina.
Das kommunistische chinesische Regime hat den Heiligen Stuhl kritisiert. Dieser habe
nicht genug getan,
um die diplomatischen Beziehungen zu Peking zu verbessern. Das erklärte ein Vertreter des staatlichen
Büros für Religionsfragen vor der Nachrichtenagentur ‘efe’. Peking erwartet, daß der Vatikan die diplomatischen
Beziehungen zu Taiwan abbreche und sich nicht in angebliche „innere Angelegenheiten Chinas“ einmische.
Dazu zählen nach Meinung des Regimes auch Bischofsernennungen.
Hinter dem Rücken des Priesters„Hinter
dem Rücken des Priesters aber hing zu den alten Zeiten genauso oft eine grausam gelangweilte, unergriffene,
unberührte, vom Formelkram nur umspülte Gemeinde herum – wie vor dem Antlitz des Priesters heute eine
gelangweilte, unergriffene, unberührte, vom Beliebigkeitskram umspülte Gemeinde. Es liegt nicht an der
Vorder- oder Hinterrückskonstellation, in der ein Priester agiert. Auch nicht an der Sprache, in der
er spricht. Latein garantiert so wenig Würde und Weihe, wie das Deutsche Würde und Weihe ausschließt.
Es liegt, Herrgottnochmal, immer allein am: Priester. Es kommt mehr auf ihn an, als selbst und gerade
mancher Priester denkt.“
Der Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier (56) in der ‘Frankfurter Allgemeinen
Zeitung’ vom 24. Januar 2007.
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#11
Tridentinus 09:43:57 | Donnerstag, 8. März 2007
#10
Christin 23:56:06 | Mittwoch, 7. März 2007
#9
Bruder Theophil 13:15:08 | Mittwoch, 7. März 2007
#8
Pünktchen 12:26:32 | Mittwoch, 7. März 2007
#7
Benedikt 12:21:32 | Mittwoch, 7. März 2007
#6
Tridentinus 11:44:29 | Mittwoch, 7. März 2007
#5
Bruder Theophil 11:32:04 | Mittwoch, 7. März 2007
#4
Typ 11:10:29 | Mittwoch, 7. März 2007
#3
Bruder Theophil 10:23:49 | Mittwoch, 7. März 2007
#2
Athanasius 09:44:24 | Mittwoch, 7. März 2007
#1
Tridentinus 09:30:55 | Mittwoch, 7. März 2007