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Neuer Zyklus + Neuer Vorsitzender + Dementi zum Motu proprio + Neuer Schurkenstaat + Sexualmoral ist älter als der Minirock
Neuer Zyklus

Vatikan. Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz über den dritten Papst der Kirchengeschichte, den Heiligen Clemens I. († 97). Damit begann der Heilige Vater – nach mehreren Katechesen über die Apostel – einen Zyklus über die Apostolischen Väter. Die Apostolischen Väter sind Schüler und Zeugen der Apostel. Benedikt XVI. erwähnte auch den wichtigen Brief von Clemens I. an die Korinther. Clemens I. versucht mit seinem Schreiben, einen Streit zu schlichten. Benedikt XVI. sieht darin „eine erste Ausübung“ des Römischen Primats nach dem Tod Petri.

Neuer Vorsitzender

Vatikan. Gestern hat Papst Benedikt XVI. den Erzbischof von Genua, Mons. Angelo Bagnasco (64), zum Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz ernannt. Name und Datum der Ernennung sickerten bereits vor Wochen an die Medien durch. Erzbischof Bagnasco gilt als konservativ. Dennoch scheint er der Alten Messe nicht feindlich gesinnt zu sein.

Dementi zum Motu proprio

Vatikan. Das päpstliche ‘Motu proprio’ zur Freigabe der Alten Messe werde noch vor Ostern erscheinen. Das erklärte eine französische Webseite mit Berufung auf Mons. Camille Perl – den Sekretär der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’. Jetzt hat sich der zitierte Prälat in einer Stellungnahme gewehrt. Er habe zwar mit einem Ehepaar aus Reims gesprochen, dabei aber keinerlei offizielle Erklärung abgegeben. Vielmehr habe er in der schwierigen Situation, in der sich die traditionalistischen Gläubigen in Reims befinden, Hoffnung vermitteln wollen. Dabei sei in seiner Formulierung nichts Falsches gewesen: „Wir warten ja wirklich auf das ‘Motu proprio’ und hoffen, daß es bis Ostern erscheint.“ Zugleich habe er klargestellt, daß über das ‘Motu proprio’ erst Gewißheit herrschen könne, wenn es im ‘Osservatore Romano’ veröffentlicht sei. Gegenüber ‘kreuz.net’ verhehlte der Prälat auch nicht die Probleme, die daraus entstehen, wenn jedes Wort – auch wenn nur privat gesagt – sofort im Internet zu lesen ist.

Neuer Schurkenstaat

Italien. Die italienische Staatsanwaltschaft wird keine Anklage gegen den Mörder des gelähmten selbstmordwilligen Piergiorgio Welby (60) erheben. Welby benötigte künstliche Beatmung. Er forderte über die Medien eine Abschaltung seines lebenserhaltenden Geräts. Im Widerspruch zum italienischen Gesetz ließ ihn der Euthanasierer Mario Riccio im Dezember 2006 ersticken.

Sexualmoral ist älter als der Minirock

„Sexualmoral ist älter als der Minirock. Doch diesmal warnen keine verklemmten Spießer, Fundamentalfeministinnen oder prüde Kirchenmänner. Es sind Lehrer, Sozialpädagogen, Erziehungswissenschaftler, Hirnforscher, Therapeuten, Sexualwissenschaftler und Beamte in Jugendämtern.“

Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar 2007
      
14 Lesermeinungen
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#14   möchtegern-kathole   21:08:36 | Donnerstag, 8. März 2007
jemand schrieb:
„Hetznet-Geblubbere über ein Motu Proprio nervt nur noch“
Meine Empfehlung: kein kreuz.net lesen :-)
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#13   new   15:20:54 | Donnerstag, 8. März 2007
_____
Es dient wenig der Sache wenn private Gespräche an die Medien gelangen. Erst recht nicht einer so schwerwiegenden Sache wie der Frage der Freigabe der alten Messe
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#12   Credo   14:32:25 | Donnerstag, 8. März 2007
@-------------------
Wikipedia www.kath.net/detail.php?id=16178
:-)
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#11   wsxyz2   13:08:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Fortsetzung des heutigen Evangeliums
Lk 16,19-31
Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.
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#10   wsxyz   13:04:38 | Donnerstag, 8. März 2007
Zum Geleit, das heutige Evangelium
Lk 16,19-31
In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber mußt leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. (wird fortgesetzt)
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#9   Bruder Theophil   10:13:42 | Donnerstag, 8. März 2007
Zum Geleit…die Lesung des heutigen Tages.
LESUNG Buch Jeremia 17, 5-10
So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom Herrn. Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.
Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte.
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten.
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#8   methusalix †   08:57:07 | Donnerstag, 8. März 2007
Unter denen gibts keine verklemmten Spiesser?
„Sexualmoral ist älter als der Minirock. Doch diesmal warnen keine verklemmten Spießer, Fundamentalfeministinnen oder prüde Kirchenmänner. Es sind Lehrer, Sozialpädagogen, Erziehungswissenschaftler, Hirnforscher, Therapeuten, Sexualwissenschaftler und Beamte in Jugendämtern.“
Als gutes Beispiel für einen verklemmten Spiesser unter den Lehrern und Co. hat sich doch freundlicherweise Herr Bueb, der Ex-Prinzipal von Schloss Salem zur Verfügung gestellt.
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#7   Desperatus †   08:56:11 | Donnerstag, 8. März 2007
Lernfähigkeit
Ich glaube es kaum, Kreuz.net ist lernfähig. Das läßt ja hoffen.
Aus dem „Mörder eines Selbstmörders“ ist jetzt der „Mörder des gelähmten selbstmordwilligen“ geworden.
Was lernen wir daraus?
Wer es selbst nicht kann (Selbstmiord oder Logik), braucht Hilfe.
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#6   Gotthard   08:55:06 | Donnerstag, 8. März 2007
Dummschwätzer
damit hat sich diese französiche Tradi-Site als Dummschwätzer erwiesen …
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#5   Freinsberg   08:42:52 | Donnerstag, 8. März 2007
Dementi
Seit wann wird ein päpstliches Motu proprio im „Osservatore“ veröffentlicht? Bisher meinte ich, das offizielle vatikanische Gesetzblatt seien die „Acta Apostolicae Sedis“.
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#4   Sozialkatholisch   08:25:52 | Donnerstag, 8. März 2007
Der Mörder des Selbstmörders –--
–-- ist der Selbst. Obwohl wenn der Selbst Komplizen hat sind das dann natürlich auch Mörder oder Totmacher.
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#3   r.ruhrgebietler   08:16:50 | Donnerstag, 8. März 2007
@landorgel – das ewige
dümmliche gefasel einer landorgel, das nervt. Von mir aus reinigen Sie alle Pfeifen im Orgelprospekt, schauen Sie sich die Magazine von innen an, gehen Sie spazieren, aber verschonen Sie ihre Umwelt, insbesondere +.net mit Ihrem völlig unmaßgeblichen verbalen Dummheiten!
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#2   Desperatus †   08:14:54 | Donnerstag, 8. März 2007
Logik der Sprache
Was bitte ist ein „Mörder des gelähmten Selbstmörders“?
Ich habe es schon mit Logik versucht, komme damit aber nicht weiter.
Ein Selbstmörder ist, wer sich selbst tötet. Er ist dann tot. Deshalb kann ein Selbstmörder nicht mehr ermordet werden. Mithin kann es es einen Mörder eines Sebstmörders schlicht und einfach nicht geben.
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#1   landorganist   08:09:06 | Donnerstag, 8. März 2007
Das ewige
Hetznet-Geblubbere über ein Motu Proprio nervt nur noch! Die Redaktion sollte einsehen, dass sie nichts weiß. Und dass ein Bischof mit dieser Seite Kontakte pflegt halte ich für ein Gerücht.
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