Jugendkirche
Aufgrund der Länge wurde es ziemlich langweilig
Bei der jüngsten Wiener Diskomesse gab es Probleme: Die Tonanlage war nicht in der Lage, das Geschrei und Gepfeiffe der Gläubigen zu übertönen. Außerdem fehlte vegetarisches Essen.
Am Sonntag konsekrierte Hw. Jansen stark bröselnde, eigens gebackene Brothostien.
Am Sonntag konsekrierte Hw. Jansen stark bröselnde, eigens gebackene Brothostien.
(kreuz.net, Wien) Letzten Sonntag abend veranstaltete die Wiener Rockmessen Vereinigung ‘finde kämpfe folge’ eine Diskomesse für Firmlinge.

Die Veranstaltung fand in der eigens gestalteten sogenannten Wiener Jugendkirche statt.

Die Homepage der Erzdiözese Wien ‘Stephanscom’ interpretierte den Anlaß als „feurigen Rock-Gottesdienst“.

Vorsteher der Messe war der Seelsorger der Jugendkirche, Hw. Gregor Jansen.

Bereits am Nachmittag versammelten sich 500 Firmlinge zu 35 Workshops in der Jugendkirche sowie in den umliegenden Pfarreien und Schulen. In den Gruppen arbeiteten sie zu den Themen Bibel, Spiritualität und Schöpfungsverantwortung.

Zum „feurigen Rock-Gottesdienst“ am Abend kamen weitere 1.000 Jugendliche.

Feurige Rock-Messe
Am 4. März fand in Wien eine Rockmesse für Firmlinge statt.Hw. Gregor Jansen konsekrierte stark bröselnde, eigens gebackene Brothostien.Nur zwei von fast 100 Bildern auf der Homepage der Diskomessen zeigen - unscharf - die Eucharistiefeier.

Der Lärmpegel übertönt die Tonanlage

Die beiden Meßmoderatoren Sophie Anabit und Dennis Ley hatten mit der „Lebendigkeit“ der Firmkandidaten zu kämpfen – erklärte ein Koordinator der Diskomessen:

„Es war sicherlich einer der unruhigsten, aber auch einer der stimmungsvollsten Gottesdienste bisher.“

‘Stephanscom’ nennt auch den besonderen „Blickfang“ der Messe: große Feuerschalen.

Sie sollten die verschiedenen Eigenschaften Gottes symbolisieren: „Gott schenkt Leben, Liebe und Trost“ – betonte der Meßmoderator Ley.

Doch damit gebe sich Gott nicht zufrieden.

Hw. Jansen ist für seine liturgischen Experimente bekannt
Hw. Jansen ist für seine liturgischen Experimente bekannt
Er wolle, daß wir seinen Weg nachgehen und ebenfalls Leben, Liebe und Trost schenken.

An der Diskomesse investierten hundert Mitarbeiter – 90 Prozent ehrenamtlich – rund 5.000 Arbeitsstunden.

Im Jahr 2008 soll die Veranstaltung für doppelt so viele Teilnehmer ausgelegt werden.

Die nächste Diskomesse „iGod“ wird am 22. April erstmals ökumenisch ausgetragen.

Kommentare der Teilnehmer

Nach der Veranstaltung äußerten sich die angeblichen Gläubigen im Gästebuch der Homepage für die Diskomessen.

Der 14jährige Thomas fand die Messe „uuuuuuuuurrrrrrrrr geil!!!!“. Er schickte ein „großes Lob an euch alle!!!!!!!“

Die ungetaufte 19jährige Daniela fand die Messe „eigentlich“ sehr toll. Ihre Kritik am Tag für Firmlinge: Es gab kein vegetarisches Essen.

Der 50jährige Markus fand die Messe „großartig, toll vorbereitet und Super-stimmung!!“ Allerdings sei die „Kennenlernrunde“ am Beginn der Messe mühsam und langatmig gewesen.

Mehrere Teilnehmer kritisierten die Dauer der Veranstaltung. Einige Gruppen hätten die Messe vorzeitig verlassen, „weil es aufgrund der Länge ziemlich langweilig wurde“ – bedauert der 21jährige Gerfried.

Im Laufe der Messe hat der 19jährig Benji „unglaublich viel Platz“ bekommen.

Benji findet es traurig, daß niemand mehr während des Evangeliums aufsteht. Gleichzeitig werde bei den Liedern aufgesprungen und nach jedem Lied geklatscht und gepfiffen.

Doch seine Kritik richtet sich vor allem an die Technik. Es könne jedem passieren, daß das Lichtpult abstürze und der DVD-Player spinne.

Aber die pfeifende Tonanlage und die Bühne seien „unglaublich“ gewesen. Die Bühnenanordnung habe nur unnötige Kosten verursacht und „nichts gebracht“.

Rechtfertigung der Verantwortlichen

Es seien einfach zu viele Leute dagewesen – rechtfertigt Koordinator Stephan (24) eine angeblich „unterdimensionierte Tonanlage“.

Er korrigiert sich sogleich: „Es lag weniger an der Anzahl, vielmehr an der Lebendigkeit – man könnte auch sagen, an dem Lärmpegel – der Besucher.“

Doch das macht er niemandem zum Vorwurf. Beim nächsten Mal will er vorbereitet sein.

Inmitten des Chaos brach dem Meßkoordinator Florian auch noch die zentrale Kommunikationslinie mit der Bühnenkante zusammen:

„Ich habe während des Gottesdienstes fünf Funkgeräte verbraucht, weil eines nach dem anderen den Geist aufgegeben hat.“

Warum eine Messe?

Die Auswahl der Fotos auf der Homepage liefert ein ähnliches Bild wie die Kommentare im Gästebuch:

Die Eucharistiefeier ist im Trubel völlig untergegangen.
      
40 Lesermeinungen
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#40   Dr.F.X.S.   22:35:45 | Donnerstag, 15. März 2007
Vom Gottesdienst zum EGODIENST
Das sind die tollen Früchte der Verblendung. Auffallend immer wieder diese Affinität zum Feuer und Feurigen. Wie weit ist es noch zur „Ökumene“ mit gewissen satanskultigen Kreisen? Optisch nur noch ein kleiner Schritt … Die Heavy-Metal-Konzerte haben unverkennbar kreativ Pate gestanden … Wacht auf Zeitgenossen! Schon rennt der Wahn ungehindert durch einstmals heilige Hallen, der Ego-Wahn, zu dem der HERR sagte: „Weiche … “
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#39   Sturmscharen   17:26:01 | Donnerstag, 15. März 2007
Frechheit
Zu der Jugendkirche kann man nur ein Wort sagen: „Frechheit“.
So etwas ist nicht mehr Katholisch.
Gelobt sei Jesus Christus
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#38   sacerdos helveticus   11:28:51 | Montag, 12. März 2007
Reminiscere
Ad Aurelium
Vielen Dank für Ihre Übersetzung des Introitus des 2. Fastensonntags Reminiscere.
Ihre grammatischen Erklärungen sind zutreffend.
Jedoch kann man „miseratio“ auch im Deutschen als Plural wiedergeben, wenn man den Begriff mit „Erbarmung“ übersetzt.
So übersetzt auch Romano Guardini in seinem sehr schönen „Deutschen Psalter“: „Deiner Erbarmungen sei gedenk o Herr, Deiner Gnaden, waltend von Urzeit her.“
Die zweite Hälfte des Verses gefällt mir jedoch weniger, da er ohne ersichtliche Notwendigkeit „misericordia“ mit „Gnaden“ wiedergibt, jedoch hat der Psalm in der Vulgatafassung anders als im Messbuch, das nicht immer bei Introitus u.ä. der Vulgata folgt in der zweiten Vershälfte „misericordiarum“ anstatt „misericordia“
Auch Morant hält sich in seiner deutschen Ausgabe des Breviarium Romanum hier weitgehend an Guardini.
In der deutschen älteren deutschen Brevierausgabe
von Stephan (Regensburg 1927) wird „miseratio“ mit „Hulderweis“ übersetzt: „Denk doch, o Herr, an deine Hulderweise, an die Erbarmungen, die du gezeigt in allen Zeiten.“
Hier werden beide lateinischen Plurale auch im deutschen mit Pluralen widergegeben: miserationes- Hulderweise, misericordiarum- Erbarmungen
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#37   Artois †   16:17:34 | Sonntag, 11. März 2007
@Aurelius
Auf die Fürsprache des hl. Petrus herzlichen Dank!
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#36   Johann Gambolputty   01:51:56 | Sonntag, 11. März 2007
Vegetarisches Essen
gehört überhaupt nicht zu solch einem Gottesdienst.
Wer hat sich denn da beschwert? Öko-Fuzzis?
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#35   Aurelius   22:54:15 | Samstag, 10. März 2007
@Artois: Reminiscere
Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiae tuae, quae a saecolo sunt…
So beginnt der Introitus des zweiten Fastensonntages (Ps. 24,6).
reminiscere ist der Imperativ, zweite Person: „erinnere dich“ oder „gedenke“. Der Infinitiv ist reminisci, die erste Singular Präsens Indikatiov Aktiv reminiscor. Es ist ein Verbum Deponentium ohne Perfekt.
Wie bei anderen Verben des Erinnerns, steht das, woran man sich erinnert im Genitiv: miserationum tuarum (Plural). miseratio heißt soviel wie „Bedauern“ oder „Mitgefühl“ und lässt sich im Deutschen gar nicht im Plural wiedergeben. misericordia heißt „Erbarmen“.
Also: „Gedenke deines Mitgefühls, Herr, und deines Erbarmens, die seit einer Ewigkeit sind.“
Mein Schott von 1958 übersetzt das etwas eleganter:
„Herr, denk an Deine Güte, Dein Erbarmen, die seit ewig währen;“
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#34   virOblationis   22:46:25 | Samstag, 10. März 2007
Hinweis
Mit dem Wort „Reminiscere(*)“, Gedenke, beginnt der Introitus des Sonntags.
(*) von „reminisci“
Ebenso bei Invocabit, Oculi, Laetare und Judica.
Merkvers:
In
rechter
Ordnung
lerne
Jesu
Passion (So. in Palmis).
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#33   Artois †   22:31:41 | Samstag, 10. März 2007
Darf ich mal fragen,
woher der altkirchlich/lutherische Sonntagsname „Reminiscere“ kommt? Sollte mit dem Introitus zu tun haben, ich kann es aber weder biblisch noch grammatikalisch zuordnen!
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#32   Aurelius   22:25:25 | Samstag, 10. März 2007
@r.ruhrgebietler: Darf ich mal Schulmeister spielen? Latein und so…
Ihre eigene und wahrlich sehr subjektive Abgrenzung der Begriffe „feiern“ und „zelebrieren“ in allen Ehren, aber mit Tradi-Ideologie kommen Sie hier nicht weiter.
Wie schon von anderen gesagt, „zelebrieren“ kommt aus dem Lateinischen (celebrare, celebro, celebravi, celebratum) und heißt „feiern“.
Das Wort „Zelebrant“ ist ein eingedeutschtes Partizip Präsens Aktiv – celebrans, Genitiv Singular celebrantis – und heißt „der feiernde“.
Eigentlich sollte das jemanden, für den die Feier (celebratio) der heiligen Messe nach altem Ritus und dementsprechend auf Latein selbstverständlich ist, klar sein.
So, und jetzt wirklich gute Nacht!
Ihr Schulmeister, der nichts zu den Threads beiträgt und der nur auf Krach aus ist
Aurelius
^-^
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#31   Don Camillo   20:44:33 | Samstag, 10. März 2007
@r.ruhrgebietler
„feiern“ im Sinne des V-II ist dieser Tamtam zum Volke hin. Es ist halt keine Spur von Opfermesse vorhanden. Es ist das Multi-Kulti von vielen Glaubensströmungen (die ja keine Religion(en) sind, da es nur einen Glauben gibt der zur seeligmachenden Gnade im Himmel führt!!).
„zelebrieren“ ist die innige Anbetung, ganz im Sinne des aufopferns und der Bußfertigkeit – sowohl des Zelebranten (im V-II Sprachtum dümmlich mit Priester umschrieben) wie auch des anwesenden Volkes.
Der Zelebrant als Mittler zwischen dem Gott und dem Volk. Gott, der durch die würdige Wandlung sich erniedrigt in die Gestalten von Brot und Wein einzukehren, während das teilnehmende Volk anbetet. In Stille, Demut und reuevollem Gebet.
Nur so zur Info: Sie machen leider ein ziemliches Begriffschaos. Priester bedeutet soviel, dass jemand einem bestimmten ordo angehört. Zelebrant bedeutet, dass jemand einem Gottesdienst vorsteht, ihn feiert. Das VII gebraucht ebenso Zelebrant wie das Tridentinum, da ja alle Handlungen, die von einem Priester ausgeführt werden, ebenso vom Bischof vollzogen werden, ja dass sogar der Bischof eigentlich immer der rechtmässige Zelebrant einer liturgischen Handlung wäre. Der Priester vertritt ihn.
Zudem: Zelebrieren und feiern sind Synonyme, wobei feiern einfach die deutsche Übersetzung von celebrare ist. jetzt klar? Hoffe, konnte Ihnen etwas weiterhelfen. Ansonsten tut es mir leid. Und: sind Sie Priester, dass Sie meinen so gut Bescheid zu wissen?
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#30   r.ruhrgebietler   20:19:54 | Samstag, 10. März 2007
Don Camillo – feiern vs. zelebrieren
Hallo Don Camillo hier Peppone im Gewand des Ruhrgebietlers.
„feiern“ im Sinne des V-II ist dieser Tamtam zum Volke hin. Es ist halt keine Spur von Opfermesse vorhanden. Es ist das Multi-Kulti von vielen Glaubensströmungen (die ja keine Religion(en) sind, da es nur einen Glauben gibt der zur seeligmachenden Gnade im Himmel führt!!).
„zelebrieren“ ist die innige Anbetung, ganz im Sinne des aufopferns und der Bußfertigkeit – sowohl des Zelebranten (im V-II Sprachtum dümmlich mit Priester umschrieben) wie auch des anwesenden Volkes.
Der Zelebrant als Mittler zwischen dem Gott und dem Volk. Gott, der durch die würdige Wandlung sich erniedrigt in die Gestalten von Brot und Wein einzukehren, während das teilnehmende Volk anbetet. In Stille, Demut und reuevollem Gebet.
Hier Priester die in diesem Sinne in die Geschichte eingingen: Pater Pio, Der Pfarrer von Ars – um einige beim Namen zu nennen.
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#29   Kurti   19:58:11 | Samstag, 10. März 2007
Welcher Geist?
Fragt sich nur von welchem Geist, die Leute begeistert sind. Nun: sie antworten ja selber und die Antworten zeigen ganz klar, dass es nicht der heilige Geist ist, den selbst Priester oft nur noch dem namen nach kennen.
Das Ganze ist doch eine Show, die weitgehend anthropozentrisch ist, aber noch zum Schein einige Bibelworte enthält. Zeichen wie sehr die Kirche schon vonm wahren Geist Gottes abgekommen ist, dass sie solche Mätzchen nötig hat.
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#28   Athanasius   12:48:02 | Samstag, 10. März 2007
Ach ja
Den Kindern im Teenage-Alter kann man für dieses liturgisches Verbrechen und diese theologische Hedonismusanpaß-Kultur nicht verantwortlich machen.
Wer ist verantwortlich? Dieser „Priester“ und Christoph Graf Schönborn. Beide haben sich aber aktiv für dieses Kasperltheater in Wien eingesetzt und treiben somit mehr und mehr Kinder vom eucharistischen Jesus hin zum antichristlichen Hedonismus, der Kirche nur mit „ich geh nur wenn’s tolle Rock-Musik gibt und kein Gebet“ annaht.
Überhaupt sollten Teenager weiser sein und sich für so eine unauthentische Unsinnkreation in Wien nicht interessieren. Vielleicht wurden sie von den Eltern dazugepresst? Wer will schon wie einen Deppen da herum tanzen neben einem in den 1970ern stecken gebliebenen „Pastor“, der in einem Kartoffelsack gehüllt geht.
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#27   Che Guevara   10:45:27 | Samstag, 10. März 2007
Rockmesse
Wenn man sieht wieviele Frauen mit Rock auf manchen Fotos von Messen hier sind, könnte man dies ja auch schon fast als Rockmessen bezeichnen. ;-)
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#26   Brigitte Bussmann   10:40:19 | Samstag, 10. März 2007
Rockmesse
jedenfalls war es eine feurige Idee, schade, dass ich von Wien so weit weg wohne. Macht weiter so!!! Denn der Geist Gottes soll ja nicht nur auf Firmlinge hernieder kommen und auch nicht nur zu Pfingsten, sondern jetzt und immer.
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#25   amadeus †   06:55:56 | Samstag, 10. März 2007
nun, mann kann ja nun
die bilder von bischof haas und die bilder hier miteinander anschauen und sich überlegen, was schöner ist. ist wohl eine geschmacksfrage. für mich ist es wohl die jetzige messe, wie sie von den meisten priestern am volksaltar gelesen wird, das beste.
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#24   Romulus   20:47:27 | Freitag, 9. März 2007
Wie primitiv geht es eigentlich noch?
Die Feuerschalen haben sich die Typen wohl von den Nazis abgeschaut? Sagt mal ihr Wiener Bazis, wie primitiv geht’s denn eigentlich noch?
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#23   PX33   20:35:52 | Freitag, 9. März 2007
Entweihung
Was für Menschen können es mit ihrem Gewissen vereinbaren eine solche „Messe“ zu besuchen so was ist doch krank. Das ist eine entweihung einer Kirche, so was ist eine große beleidigung Gottes. Ich verstehe nicht das der Papst sowas nicht untersagt. Keine anderen Religionen treiben so einen Humbug in ihren Gotteshäusern. Auch wenn die anderen Religionen eigentlich an eine Phantasiefigur glauben, tun sie dies aber mit Respekt und davon sollte sich die Pfarrers die so eine Discomesse zu lassen mal ein ganz fette scheibe von abschneiden.
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#22   nonnobisdomine   18:54:29 | Freitag, 9. März 2007
@ Geist
Mit Ihrer Aussage, dass es ein „ökumenischer Gottesdienst“ sein sollte, kann ich mich nicht einfach so abfinden. – Vielleicht gibt es ja einige Akte, die innerhalb dieses „Gottesdienstes“ den Glauben der Kirche „verwässern“. Das ganz provokativ gefragt. Man wird es ja sehen.
Eine Friede-Freude-Eierkuchen-Kirche kann es und darf es wegen der Glaubensunterschiede nicht geben, nach dem Motto: Wir reichen uns jetzt die Hand, glauben an einen Gott und essen jetzt gemeinsam das geweihte Brot.
Ich möchte doch darum bitten, daß der hier mit 100%iger Sicherheit mitlesende verantwortliche Geistliche sich zu den anderen Äußerungen anderer Poster hier, sich äußert.
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#21   FranciscoSuarez   18:48:02 | Freitag, 9. März 2007
Unwürdig
Ich kann für „Diskomessen“ und ähnliche Veranstaltungen nur einen Ausdruck finden: PERVERS !!! Dieser Priester (wenn man ihn überhaupt so nennen kann) hat wohl noch nicht begriffen, um was es in der hl. Messe geht, nämlich um die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers Jesu Christi.
Es stimmt mich traurig, dass sich Männer Gottes auf das Niveau der verdorbenen Spassgesellschaft herablassen, dass sie im selben Dreck wühlen wie der gemeine Pöbel.
Auf bessere Zeiten!
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#20   Appendix   18:10:17 | Freitag, 9. März 2007
Alles Gute, Jansen
Na also,
kaum ein Weg ist besser, die Kirche kaputtzukriegen.
1000 Menschen verlieren, aber 10 Menschen neu in die Kirche bekommen.
Naja, es können auch weniger als 1000 sein, die sich angewidert von der Kirche abwenden.
Aber die 10 Neugewonnen bleiben wenigstens nicht lange, wenn sie merken, daß die Kirche nicht immer Disko ist.
Wie auch immer, das Verhältnis bleibt zu Ungunsten der Kirche.
Die Kirche muß zerstört werden, wir arbeiten daran, Tag und Nacht.
Danke Jansen
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#19   leshandl1   16:07:07 | Freitag, 9. März 2007
Gregor Jansen
versucht mit diesen – jawohl GOTTESDIENSTEN – Kreise anzusprechen, die sonst wohl kaum auf die Idee kämen, sich mit Gott zu beschäftigen – was natürlich für +net unbegreiflich ist. Kommt doch nur drauf an, von welcher Seite man die sache sieht: Auch bei Tradi-Messen handelt es sich um Events, Spektakel und Menschenwerk. Von Gottesdienst ist keine Spur, könnte man auch da sagen, denn wenn ich manche Postings hier verfolge, geht’s doch da vielfach hauptsächlich um Selbst-Inszenierung – selbst wenn Gott 1000mal erwähnt wird.
Gregor Jansen meint es ernst mit dem Versuch, Menschen für Gott anzusprechen, die nie im Leben auf die Idee kämen, etwa diese Seite +net je aufzuschlagen! ich schätze ihen sehr!
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#18   Alanus ab Insulis   16:04:58 | Freitag, 9. März 2007
@ Tradiland: Hatten Sie sich nicht
schon mal pathetisch aus diesem Forum verabschiedet? Na, das nennt man dann wohl Auferstehung.
Und nun scheint es Ihre Aufgabe zu sein, Kulturpessimismus zu verbreiten. Historisch gesehen sind Kulturpessimisten immer gescheitert.
tempora mutantur, et nos mutamur in eis.
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#17   Stimme aus dem Tradiland   15:24:51 | Freitag, 9. März 2007
Was der Papst von „coolen Events“ und „anderen Anhängern Gottes“ denkt…
@ Bernd Stromberg: Mal ehrlich, was würde wohl Papst Benedikt denken, wenn er einen solchen „coolen“ Event besuchen würde?
Das hat er bereits – er war ja am Weltjugendtag in Köln insbesondere auch bei der Papstmesse www.kreuz.net/article.3287.html siehe auch die Berichte Hybrid-Event www.kreuz.net/article.1717.html und Die sakrosankte Ekstase www.kreuz.net/article.1750.html
Und was er da zu denkt? Scheinbar war er begeistert: Am 28. August 2005 bezeichnete das Jugendtreffen in Köln als „Ereignis der göttlichen Vorsehung für die gesamte Kirche“.
Noch wichtiger war ihm aber folgendes:
In der Kölner Synagoge sei er auch den „jüdischen Brüdern“ begegnet: Vierzig Jahre nach der Konzilserklärung ‘Nostra Aetate’ lebe die Kirche heute in einer neuen Epoche des Dialogs und der Solidarität mit den Juden. ‘Nostra Aetate’ habe auch zu mehr Achtung vor anderen Religionen geführt: „Darunter kommt dem Islam ein besonderer Platz zu, deren Anhänger den einen Gott verehren“ – so der Papst. In Köln habe er sich mit islamischen Vertretern getroffen und sie zur Ausrottung von Fanatismus und Gewalt aufgefordert.
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#16   Blade †   14:49:59 | Freitag, 9. März 2007
An Don Camillo
Sie haben ganz recht Don Camillo!
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#15   Alanus ab Insulis   14:49:53 | Freitag, 9. März 2007
@ Camillo: Genau!
Lateinisch: celebrare: festlich begehen, feiern
Im Englischen in der gleichen Bedeutung (celebrate a party)
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#14   Don Camillo   14:44:11 | Freitag, 9. März 2007
@r.ruhrgebietler
Das hlg. Messopfer kann nicht [ge]„feiert“ werden! Die Gründe habe ich hinlängst des öfteren dargelegt und dem wurde auch nicht widersprochen! Die hlg. röm.-kath. Messe kann nur würdig zelebriert werden!!
Können Sie mir den Unterschied zwischen feiern und zelebrieren erklären???
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#13   Alanus ab Insulis   14:33:45 | Freitag, 9. März 2007
Die Beleuchtungsanlage und die heidnischen Tempelfeuer
waren aber wirklich cooool! Nicht schlecht.
Und Unruhe während der Messe ist historisch eigentlich der Normalfall. Im Mittelalter war das ziemlicher Standard. Da brachten die Leute auch ganz selbstverständlich ihre Hundis mit in die Kirche. Sind doch auch nur Menschen. :-)
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#12   ulrich   13:54:23 | Freitag, 9. März 2007
Ohne Party geht eben nichts
:-S
So sprach ich gestern mit einer Jugendlichen aus der Gemeinde, ob schon irgendwelche Vorbereitungen zum WJT 2008 liefen? Ja man mache in der nächsten Zeot zwei Parties, sozusagen Benefizveranstaltungen, um Geld für die kostspielige Reise nach Sydney zu sammeln. Und sonst? Nee, nix.
Von Gebet, religiöser Vorbereitung keine Spur. Überall die gleiche Masche, die Jugendlichen mit Schau anzulocken. von denen kommt doch kaum einer wieder – wenn doch, aber nicht wegen der Party. Hat meines Erachtens nix mit NOM zu tun, sondern mit Pädagogik und Missionsverständnis. :'(
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#11   r.ruhrgebietler   13:53:11 | Freitag, 9. März 2007
@st. georg – wie das?
jorgie – (um Ihren Slang aufzunehmen!)
einiges muß, wie von Ihnen genannt, „gebetsmühlenartig“ wiederholt werden! Darin enthalten sind DIE GRUNDLAGEN eines röm.-kath. vorbildlichen Priesters.
Und so ist es sehr gut den jansen nicht persönlich getroffen zu haben!
In einem haben Sie sogar Recht: Ich kann es nicht aus erster Hand sagen ob er „rosenkranz betet, die beichte hört, eine innige beziehung zu maria hat“
Das hlg. Messopfer kann nicht [ge]„feiert“ werden! Die Gründe habe ich hinlängst des öfteren dargelegt und dem wurde auch nicht widersprochen! Die hlg. röm.-kath. Messe kann nur würdig zelebriert werden!! Aber dazu muß auch die innere Einstellung des Zelebranten stimmen und dergl.! Dies ist auf den Foto’s unstrittig NICHT DER FALL. Es ist auch keine Spur von Opfer zu vermerken – nur Radau!
Die Fotos zeigen somit den Seelenfang für Satan!
„hw. jansen junge menschen für den glauben interessiert und begeistert…“
mit Glauben hat das alles rein gar nichts zu tun! Lesen Sie doch mal hier! fatima.ch/Seiten/Seite100.htm
Insofern ist meine Aufgabe tatsächlich wichtiger!
Jansen ist ist in höchstem Maß blasphemisch! Ob er schon einmal was von Pater Pio gehört hat? Oder Johannes Maria Vianney (gen. Pfarrer von Ars), also sehr ernst zu nehmenden Seelen und deren Botschaft?
Gott sei uns gnädig!
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#10   st.georg   13:34:28 | Freitag, 9. März 2007
och nö…
@kohlenpott…immer das selbe – einmal schlecht auswendig gelernt und immer wieder – gebetsmühlenartig – angewendet
kennen sie hw. jansen persönlich ? oder woher wissen sie, das er nicht den rosenkranz betet, die beichte hört, eine innige beziehung zu maria hat und das hl. messopfer feiert – und das er seelen sammelt zeigen ja die fotos…
urteilen sie nur auf grund der berichterstattung auf kreuz.net? er feiert ja sogar würdige ( schon immer gebräuchliche ) bergmessen… nur tradi vorurteile und unterstellungen – naja, dann retten sie mal schön weiter die kirche hier im net , während hw. jansen junge menschen für den glauben interessiert und begeistert…
ihre aufgabe ist sicher wichtiger! ;-)
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#9   r.ruhrgebietler   13:19:29 | Freitag, 9. März 2007
Das Gegenstück
zu Hw. Bruno Isenmann ist leidvoll gefunden: es heißt Jansen.
Jansen, wissen Sie was einen röm.-keth. Priester ausmacht? Ich möchte es Ihnen einmal zitieren:
Ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht der Rock-Messe, nicht dem PGR, nicht der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Wirkstädte ist der Altar, seine Arbeit die würdige Zelebrierung des hlg. Messopfers, seine Freizeitbeschäftigung ist das sammeln von Seelen für den Himmel, seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel ist der Rosenkranz, seine Mutter ist die Jungfrau Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner in den Wogen der Welt ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht!!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
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#8   Geist   12:46:27 | Freitag, 9. März 2007
@nonnobisdomine
Und wie bitte wird der nächste „Event“ aussehen, wenn er unter dem Vorzeichen „ökumenisch“ steht? – Werden dann auch „alle Christen“ zum Kommunionempfang aufgerufen, wie schon bei der Segnung im Wiener Dom „alle Liebenden“ aufgerufen worden sind?
So viel sei gesagt zum nächsten Gottesdienst, dass er ökumenisch ist und es daher keine Eucharistiefeier geben wird.
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#7   nonnobisdomine   12:39:54 | Freitag, 9. März 2007
Ich kann mich – wie überhaupt mit der ganzen „Jugendkirche“
… nicht dem Eindruck verschließen, daß es sich bei diesen Veranstaltungen um Events, Spektakel und Menschenwerk handelt. Von Gottesdienst ist keine Spur, selbst wenn Gott vielleicht mal erwähnt worden ist.
Und wie bitte wird der nächste „Event“ aussehen, wenn er unter dem Vorzeichen „ökumenisch“ steht? – Werden dann auch „alle Christen“ zum Kommunionempfang aufgerufen, wie schon bei der Segnung im Wiener Dom „alle Liebenden“ aufgerufen worden sind?
Wien wird immer unkatholischer. Der Glaube an Jesus Christus und seine von ihm gestiftete Kirche schwindet.
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#6   Krak des Chevaliers   11:53:03 | Freitag, 9. März 2007
infernalisches Spektakel
Genauso wie au den Bildern stelle ich mir den Untergang der Konzilskirche vor: in einem infernalischen Spektakel aus grellen Lichtblitzen und ohrenbeteubendem Lärm und Gekreisch.
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#5   Maledica   11:48:59 | Freitag, 9. März 2007
Solche Menschendienste schaden dem Ansehen der Kirche
Kann denn niemand diesen Jansen… mal entfernen? Der Mann hat nichts begriffen!
Das ist unter diesem Bischof wohl kaum zu erwarten
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#4   Bernd Stromberg   11:48:00 | Freitag, 9. März 2007
Grenze zur Infantilität wieder mal überschritten!
Freunde der Südsee,
man muss wirklich kein Hardcoretradi sein, um sich zu fragen, was das ganze denn eigentlich soll. So manche werden das jetzt nutzen, um auf die Liturgiereform zu schimpfen. Aber mal ganz ehrlich, hat das noch irgendetwas mit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanums zu tun? Hat das noch irgendetwas mit der nachkonziliaren liturgischen Gesetzgebung zu tun? Wenn Konzilsväter so ein albernes Spektakel erlebt hätten, sie wären schreiend herausgelaufen. Oder aber sie hätten gedacht, sie sind bei einem Baptistenprediger gelandet, wobei es dort bestimmt mehr Stilempfinden gibt als bei solchen „feurigen Rockmessen“. Ja klar, die Kirche ist voll und es ist eine tolle Stimmung. Für ein Rockkonzert wäre die beschriebene Stimmung sicherlich angemessen, aber für eine offizielle liturgische Handlung der Kirche? Und wenn so etwas möglich ist, und gleichzeitig die Alte Liturgie (noch) so stiefmütterlich und despektierlich behandelt wird, da kann etwas nicht stimmen. Auch um das zu erkennen, muss man kein Sedi oder sonst was sein. Mal ehrlich, was würde wohl Papst Benedikt denken, wenn er einen solchen „coolen“ Event besuchen würde? Mit der großen Liturgie der Kirche hat das alles nichts mehr zu tun, eher mit freikirchlichem-pfingstlerischem Liturgieverständnis!
Und mal ganz ehrlich: Sind junge Leute von heute wirklich so blöd, dass sie die peinliche Anbiederung nicht merken? Ich denke (und hoffe), zumindest nicht alle.
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#3   Sulpicius   11:45:48 | Freitag, 9. März 2007
Kann denn niemand diesen Jansen…
… mal entfernen? Der Mann hat nichts begriffen!
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#2   Maledica   11:40:50 | Freitag, 9. März 2007
Widerlich, einfach ekelhaft
O, wie deutlich bei diesem Hype der Opfercharakter der Messe zur Geltung kommt.
Schade, daß Leni Riefenstahl schon tot ist, die hätte bestimmt ihren Spaß gehabt, die nächste Menschendienstshow zu inszenieren.
Die Jugend“kirche“ ist so hip, daß sie schon bald wieder out ist. Natürlich nicht ohne zuvor genügend Kirchensteuergelder verbraten zu haben und die Kirche noch unglaubwürdiger zu machen und der Lächerlichkeit preiszugeben!
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#1   Stimme aus dem Tradiland   11:29:06 | Freitag, 9. März 2007
Wo bleibt die Evaluierung?
Bei diesen Jugend- und Diskomessen besteht das gleiche Grundproblem wie beim NOM überhaupt:
Es fehlte jede (selbst-) kritische Überprüfung der Früchte der Veränderungen – stattdessen nur abstruse Verdrehungen, die überhaupt nicht als solche Überprüfung angesehen werden könnte.
Spätestens nach 30 Jahren NOM (in Wirklichkeit wohl schon viel früher – z.B. nach 10 Jahren) hätte man sagen müssen: So und was hat das ganze der katholischen Kirche gebracht: Gibt es mehr Priester- und Ordensberufungen, mehr gläubige Familien, eine katholischere Gesellschaft, mehr Konversionen usw.?
Genau das gleiche bei den Jugendmessen: Nach spätestens 5 Jahren (lang wird es dorthin nicht mehr sein) müßte man sagen: Welche Früchte bei den teilnehmenden Jugendlichen hat das Ganze gebracht:
Gibt es mehr keusch lebende Jugendliche, einen Aufschwung bei den katholischen Eheschließungen, eine Zunahme der Kinderanzahl bei katholischen Jungfamlien, weniger Kirchenaustritte in dieser Altersgruppe, mehr Priester- und Ordensberufungen usw.?
Wenn aber nicht, was m.A. nach wohl zwingend vorherzusehen ist (weil von vorneherein eine falsche Ideologie in dem ganzen steckt): Schluß damit!
Genau letzteres wird aber nicht gesagt, im Gegenteil: „The show must go on!“ Es wird in geradezu absurder Verkehrung der Realität behauptet: Noch immer zu wenig niederschwellig, noch immer zu wenig an die Bedürfnisse der Jugendlichen, der Gläubigen angepaßt. Anders ausgedrückt: Noch immer „zu katholisch“.
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