[ « 384 385 386 387 388 » ]
Donnerstag, 8. März 2007 14:59
„Ich glaube nicht an die Kirche“
Militante Atheisten sind zur Zeit gespannt, wie Bischöfe und Vatikan auf eine „fast freigeistig klingende Äußerung“ eines deutschen Kardinals reagieren werden.
Kardinal Lehmann in der Sendung "Quergefragt"
Kardinal Lehmann in der Sendung „Quergefragt“
(kreuz.net, Mainz) „Ich glaube nicht an Kirche und Christentum.“

Das erklärte Karl Kardinal Lehmann von Mainz am Mittwoch abend in der Sendung „Quergefragt“ des Fernsehsenders ‘Südwestrundfunk’.

Kardinal Lehmann diskutierte im Mainzer Staatstheater mit der buddhistischen Nonne Bhikshuni Tenzin Wangmo, dem Vorsitzenden der religionsfeindlichen ‘Giordano Bruno Stiftung’, Michael Schmidt-Salomon, und dem ehemaligen Sprecher der deutschen ‘Tagesschau’, Wilhelm Wieben.

Das Thema der Sendung lautete: „Zwischen Himmel und Hölle – Gibt es ein Leben nach dem Tod?“

Dabei erklärte Kardinal Lehmann, daß er nicht an die Kirche glaube, sondern nur an Gott.

Der Kardinal wiederholte seine Aussage auf eine erstaunte Nachfrage der Moderatorin.

Man könne letzten Endes nur an Gott glauben, erklärte der Kardinal. Die Kirche sei ein Werkzeug, ein Mittel, um das hier und heute zu verwirklichen, was Gott von uns wolle:

„Aber die Kirche gehört immer sozusagen in die zweite Ordnung unterhalb Gottes. Sie ist immer Mittel zum Zweck. Sie wird eines Tages aufhören.“

Man könne im Blick auf die Kirche nie so von Glauben reden wie mit Blick auf Gott – korrigierte der Kardinal seine Aussage. Das sei theologische Überzeugung über Jahrhunderte hinweg.

Kritik der Kirchenfeinde
Der gottlose Michael Schmidt-Salomon
Der gottlose Michael Schmidt-Salomon
Der Nachrichtendienst der kirchenfeindlichen ‘Giordano Bruno Stiftung’ ‘humanistischer pressedienst’ bezeichnet den Kardinal wegen seiner Aussage – mit Anführungszeichen – als „Ketzer“.

Der Nachrichtendienst verweist auf das katholische Glaubensbekenntnis: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche“ – wissen die militanten Atheisten.

Mit seiner Aussage, daß die Kirche irgendwann aufhören würde, sei Kardinal Lehmann – so der ‘humanistische pressedienst’ – sogar noch einen Schritt weitergegangen.

Der gottlose Religions- und Kirchenfeind Schmidt-Salomon weiß nicht, wie „Herr Lehmann“ seine Aussage in Einklang mit der Lehre der Kirche bringt.

Man dürfe gespannt sein, wie die anderen deutschen Bischöfe und der Vatikan auf diese „fast freigeistig klingenden Äußerungen“ des Kardinals reagieren würden.

Daß der Mainzer Bischof der „streng-dogmatischen Theologie“ des gegenwärtigen Papstes wenig abgewinnen könne, sei „selbstverständlich“ schon vorher klar gewesen – urteilte der Religionsfeind:

„Wie gravierend diese Unterschiede aber tatsächlich sind, hat erst diese Sendung des Südwestrundfunks aufgezeigt.“
[ 1 2 3 » ]
1…33 von 205 Lesermeinungen:
Montag, 27. April 2009 15:59
dr hanf †: Marcelus
Was für Einsprechungen empfängst du denn? Lass uns doch teilhaben an deinen himmlischen Erlebnissen!
Montag, 27. April 2009 15:57
Marcelus: Ein praktizierender Katholik ist immer im Gebet …
und empfängt Einsprechungen und Gnadenhilfen des Heiligen Geistes …
Montag, 27. April 2009 15:55
dr hanf †: Marcelus
Wann hast du eigentlich noch Zeit zum beten, du selbsternannter perfektionierter Katholik?
Montag, 27. April 2009 15:53
Marcelus: Ein Katholik, der das auch bleibt, betet bis zum Lebensende, und darüber hinaus: Ich glaube an die
heilige katholische Kirche!

an die eine, heilige, katholische, und apostolische Kirche!

Lehmann leugnet Dogmen der Kirche und ist nur vorgeblich Katholik …
Mittwoch, 30. Juli 2008 16:28
sicilieli: es heißt: ich glaube AN die eine…
„kath.Sachs †“ irrt, wenn er oder sie schreibt, es heiße „ich glaube DIE eine heilige katholische und apostolische Kirche“.
Erstens ist es falsches Deutsch und zweitens führt er/ sie mit seiner/ ihrer Übersetzung in die Irre. Das „Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam“ bezieht sich auf das „Credo in“ des Anfangs.
Aus diesem Grunde greift das Griechische das „εἰς“ des „Πιστεύομεν εἰς“ des Anfangs an dieser Stelle auch noch einmal auf: „Εἰς μίαν, Ἁγίαν, Καθολικὴν καὶ Ἀποστολικὴν Ἐκκλησίαν.“ Das Griechische läßt so keine Zweifel, daß es heißen muß: „An die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche“. Das Griechische mit seiner im Vergleich zum Latein größeren Feinmechanik und seinem Nuancenreichtum scheint vor Irrungen besser zu schützen. Westliche Mönche haben vor tausend Jahren die Häresie des „filioque“ eingeführt, heute scheinen sie dem Kirchenvolk ihren fehlenden Glauben an die Kirche unterjubeln zu wollen. Das ist der eigentliche Untergang des Abendlandes.
Sonntag, 3. Februar 2008 19:39
kath.Sachs †: Ich glaube die Heilige Katholische Kirche
Es ist absolut richtig, daß Karl Lehman betont, daß die Chisten nicht an sich selbst glauben. Da würden wir uns an die Stelle Gottes setzen, und das wäre glatte Blasphämie. Im Glaubensbekenntnis heißt deshalb auch nicht „Ich glaube an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“, sondern ich glaube „die(!)“ eine, heilige … Kirche. Wer „an die Kirche“ glaubt, setzt die Kirche an die Stelle Gottes, „an“ den wir glauben.
Dienstag, 20. März 2007 10:21
Eulogius: @deixter
Der theologische Inhalt der Worte Lehmanns sind m.E. nicht das Problem. Sondern, wie er seine theologische Postion artikuliert. Er spricht zu und mit Nicht-Christen und Atheisten, und muss davon ausgehen, dass das Publikum theologisch kaum oder nicht gebildet ist. Missverstädnisse sind so vorprogrammiert. Da hilft auch nicht kurzzeitliches Kommentieren und Theologisieren. Worauf die Hörer „ansprangen“, waren seine ersten Worte. D.h. ein entschiedenes Bekenntnis wäre angezeigt gewesen, dann dürfen auch selbstkritische Anmerkungen folgen. Ein Bewußtsein bekennender Kirche möglich ist; es gibt genug Sonnenseiten: vom caritativem Engagement bis hin zum Widerstand gegen die Nazis usw…und dabei muss auch nich in Betracht gezogen werden: Kirche ist nicht auf Rom beschränkt!
Montag, 19. März 2007 22:48
deixter: Wortlaut des interessanten Interview-Teils:
Moderatorin: Es gibt immer Menschen wie Herrn Schmidt-Salomon, die nicht an die Kirche glauben, die nicht an das Christentum glauben, die skeptisch sind, die vielleicht nicht mit diesen Begründungen auffahren. Wie groß sind die Schwierigkeiten der Kirche heutzutage?

Kardinal Lehmann: Also ich glaube auch nicht an Kirche und ich glaube auch nicht ans Christentum.

Moderatorin (verwundert): Sie glauben nicht an Kirche?

Nein, ich glaube an Gott. Ja ja, Glauben kann man nur an Gott letzten Endes (Beifall des Publikums).
Und ich glaube dann, dass die Kirche ein Werkzeug ist, ein Ort ist, ein Mittel ist, wo das was Gott von uns will hier verwirklicht werden kann in dieser Zeit. Aber die Kirche gehört immer sozusagen in die zweite Ordnung unterhalb Gottes und ist immer Mittel zum Zweck. Sie wird eines Tages aufhören. Die Kirche ist heilig und sie ist zugleich auch eine Kirche der Sünder und in sofern kann ich niemals so von Glauben reden im Blick auf die Kirche wie ich vom Glauben an Gott rede. Das ist übrigens theologische Überzeugung über Jahrhunderte hinweg. Das ist auch ausreichend belegt.

Die Kirche ist immer wieder zu befragen, das gehört selber zum Verständnis eigentlich von Kirche und von Glauben. Das fängt aber nicht bei anderen an, es fängt bei mir selbst an. Ich muss mich selbst jeden Tag fragen, ob ich dem was ich verkündige gerecht werde und dergleichen und das ist eine Aufgabe, der wir sicher oft nicht gerecht werden. (…)
Montag, 19. März 2007 09:38
Eulogius: @Johann Orth / @Entertainer
Sie haben auch völlig recht, was die Dummheit anbelangt. Aber was sollen wir tun? Resignieren?

Noch mal Ergänzung zum @Entertainer:
Atheismus als glaubwürdige Alternative????? – Dass ich nicht lache. Der neuzeitliche Atheismus, sobald er zur politischen Legitimation gelangt, wird zum „Tanz der Liquideure“: Der Atheismus eines Robespierrezwang seine Gegner unter die Guillioutine; Adolf Hitlers Atheismus kostete Millionen von Menschenleben; das gleiche gilt für den BolschewismusLenins und Stalins; der Atheisten POL POT hat das eigenen Volk der Kambodschaner fast ausgerottet,…

„WENN ES GOTT NICHT GIBT, DANN IST ALLES ERLAUBT“Fjodor M. Dostojewskij
Sonntag, 18. März 2007 20:58
Johann Orth: Sie haben, Eulogiu, vollkommen recht –
es wird aber nichts helfen.

Unbelehrbarkeit ist eines der konstitutiven Bestandteile der Dummheit.
Sonntag, 18. März 2007 20:52
Eulogius: Geschichtslügen anzeigen! @Entertainer
„Der Islam hat diese mittelalterl.,verbrecheriche Form der Glaubensverbr. heute fast übernommen!“Dazu: a) Der Islam hat das Konzept des „kleinen djhad“ bereits im Koran entwickelt. Es ist ein Konstrukt aus Stammeskriegen der altarabischen Clans und dem „Heiligen Krieg“ wie ihn das AT kennt. Dieses Konz. wurde bereits von Muhammad umgesetzt gegen die „heidnischen“ Quraisch aus Mekka wurden Kriege geführt, die jüd. Stämme von Jathrib wurden ausgelöscht. Der „djhad“ fand Fortsetzung bei den arabischen Eroberungen in Ägypten, Syrien, Mesopotamien, Nordafrika, Westgotenreich…
b) Das „Konzept des djhad“ beansprucht seit den Anfängen (unabhängig vom Christentum!) Gültigkeit bei der umma.…und die Islamisten greifen mit „Lust“ darauf zurück. c) Im Mittelalter kam es selten zur aggressiven Glaubensverbreitung durch die katholische Kirche z.B. Karl d. Große gegen die Sachsen. Die Kreuzzüge aber bedürfen einer historisch-kritischen Revision. Der 1. Kreuzzug wurde als Verteidigungskrieg geführt. Der fatimidische Khalif al-Hakim von Kairo hatte 1009 die „Anastasis“ in Jerus. dem Erboden gleich gemacht…Die Sarazenen überfielen die Jerusalempilger…Papst Urban II. hatte zu recht den Kreuzzug ausgerufen… Auch die Schl. b. Tours/ Portiers, die Reconquista dienten der Verteidigung oder legit. Rückeroberung. Die Aggressoren waren die Muslime. c) Aggr. Glaubensverbr. d. chr. Herrscher gab es aber in der Neuzeit, z.B. in Mexiko. Die bedeutende Kritik daran damals kam aus der Kirche, z.B. Las Casas…
Samstag, 17. März 2007 19:07
Che Guevara: Cooler Nic
Echt guter Nic Entertainer…gefällt mir!
Samstag, 17. März 2007 18:50
Entertainer: Antwort an den Geschichtsumschreiber daniel Stöhr
Wer hier in Unkenntnis geschichtlicher Nachweise argumentiert , ist wohl mit dem Hinweis auf „einzelne Kreuzfahrer“ die an der blutdrünstigen Vergangenheit unserer Religion schuld seien , hinreichend erkannt!
Waren es nicht Legionen unter Konstantin dem römischen Schlächter, die diese Untaten begingen? Man kann nur Einsicht üben,wenn man dahingehend neutral und ehrlich
argumentiert und nicht verbohrt ,fundamentalistisch!!
Samstag, 17. März 2007 18:00
Ydefix: Erst informieren!
„Das Morden um jeden Preis zur Christianisierung .Das Kreuz im Zeichen Jesus Christus heiligte die Mittel!! Der Islam hat diese mittelalterliche ,verbrecheriche Form der Glaubensverbreitung heute fast übernommen!“

Bitte besorgen Sie sich erst ein zuverlässiges Lehrbuch zur Kirchengeschichte, bevor Sie so solche absurden Vergleiche anstellen. Es ist einfach nicht hinnehmbar den Islam, dessen gewalttätige Vergangenheit und Gegenwart, mit dem zu vergleichen, was sich einige Kreuzfahrer zuschulden kommen lassen haben.
Samstag, 17. März 2007 17:16
Entertainer: Ich glaube nicht an die Kirche
Ich verstehe hier die einzelnen Aufregungen über diese Fernsehsendung nicht.Man konnte ja als unbeteiligter Fernsehzuschauer schon nach 10 Minuten feststellen, dass dieser Philosoph Dr.Michael Schmidt-Salomon sich bestens in der religiösen Materie auskannte und Kardinal Lehmann etwas in die philosophische Ecke drängte. Also , als noch katholisches Mitglied der großen Amtskirche kam mir schon gleich Bedenken ,denn ich hatte schon mehrere Sendungen mit diesem Atheisten gesehen und alle Kirchenvertreter sahen dabei ziemlich argumentationslos aus,wie z.b. der Abt Bruder Paulus ,ein fernseherprobter Religionslehrer. Man kann Schmidt Salomon nicht so einfach als Kirchen -und Religionsfeind abstempeln. Er ist ein Religionskritiker und mit Fug und Recht,wenn man die Vergangenheit der Christlichen Religionen der letzten Jahrhunderte betrachtet.Das Morden um jeden Preis zur Christianisierung .Das Kreuz im Zeichen Jesus Christus heiligte die Mittel!! Der Islam hat diese mittelalterliche ,verbrecheriche Form der Glaubensverbreitung heute fast übernommen! Wehret den Anfängen .Diesem jungen Religionskritiker der alle Religionen öffentlich kritisiert und belehrt,sollte man ernst nehmen…und sich mit einem mea culpa ,mea maxima culpa beschwichtigen.Wer sagte noch liebet eure Feinde?
Also meine Empfehlung ,liebe fundamentalistische Leser und Anhänger der kath. Religion, geht in Euch und bessert Euch im Namen des Herrn Jesus Christus!!
Mittwoch, 14. März 2007 23:18
Dr.F.X.S.: Adresse des Papstes
Auf eine Anfrage auf dieser Seite („Sarah“) hin teile ich gerne die Adresse des Papstes mit.
Seine Heiligkeit
Papst Benedikt XVI.
Citta del Vaticano
00120 ROMA
ITALIEN

E-Mail-Adresse:
benediktxvi@vatican.va

Hinweis: Der Hl. Vater ist natürlich nicht in der Lage, den riesigen Post- und E-Mail-Eingang selbst zu lesen. Bei auffällig massenweisen Eingängen zu einem bestimmten Thema wird ihm eine Auswahl der betreffenden Zusendungen vorgelegt. Post aus Deutschland registriert er natürlich tendenziell etwas bevorzugt. Beim letzten Besuch der deutschen Bischöfe in Rom wurden von diesen die vielen Klagen aus Deutschland als „Anschwärzbriefe“ diffamiert. Dies zeigt, dass man im deutschen Episkopat zunehmend diese Briefe ernst nimmt und man nervös wird.
Mittwoch, 14. März 2007 10:16
Benedikt: @ Gauthier
Wendet man den Umkehrschluss auf Ihre Erklärung an, so gelangt man zum Ergebnis, dass wer das letzte Konzil für eine Räubersynode hält, damit auch dem gesamten Episkopat ein Versagen in wesentlichen Dingen zuschreibt.

Nein, bei einer Räubersynode müssste ebenfalls planvoll vorgegangen werden. Fragt sich nur gegen wen. Der Episkopat war ja komplett anwesend. Eine Räubersynode wäre es, wenn zB die südamerikanischen Bischöfe eine „Konzil“ einberufen hätten, um die Befreiungstheologie in die Lehre der Gesamtkirche zu schreiben. Damit würden sie an Papst und Bischofskollegium vorbeiregieren. Und genau das war auf dem II. Vatikanum nicht möglich, da Papst UND das gesamte Bischofskollegium dort anwesend waren. Die Geschichte von der Räubersynode ist daher bloß ein Märchen.
Mittwoch, 14. März 2007 09:12
Eulogius: Abdanken oder Amtsenthebung!
Höchste Zeit, dass Herr Lehmann von seinen Kirchenämtern abdankt. Seine Äußerung „Ich glaube nicht an die Kirche“ ist eine Mixture aus Feigheit (vor den Atheisten und Andersgläubigen) und Häresie, die klar und deutlich in Widerspruch zur christlichen (katholischen, orthodoxen, evangelischen) Glaubenslehre steht:

Ich glaube an die heilige katholische Kirche Apostolicum

Bzg. Bischofsamt nach dem Kirchenrecht

Can. 375 – § 1. Die Bischöfe, die kraft göttlicher Einsetzung durch den Heiligen Geist, der ihnen geschenkt ist, an die Stelle der Apostel treten, werden in der Kirche zu Hirten bestellt, um auch selbst Lehrer des Glaubens, Priester des heiligen Gottesdienstes und Diener in der Leitung zu sein. CIC

Herr Lehmann bleibt eine Erklärung und Korrektur schuldig. Das Beste für die Christen in Deutschland wäre eine von Rom „abgesegnete“ Amtsenthebung.
Mittwoch, 14. März 2007 00:21
Stephanus: des brot ich eß-des lied ich sing…
bei einem monatlichen einkommen von ca. 10.000euro, gezahlt von einem staat der seine mitbürger rechtlich legal in massen mordet, wird doch wohl so manche äußerung nicht nur dieses …fürsten verständlich, oder???
Dienstag, 13. März 2007 23:41
p.fläumchen †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 13. März 2007 23:28
Marina: Kardinal gegen Kardinalstugend Glaube
Kardinal Lehmann müsste seine Kardinalswürde schleunigst abgeben, denn immerhin lebt er sehr gut von den Steuergeldern seiner Schäfchen. Wenn jemand am Ast sägt auf dem er sitzt, dann bitte vollständig durch. So wird der Baum der Heiligen Kirche unseres Herrn Jesus Christus wieder gesunden. Im übrigen steht in der Bibel (Offb. 21,2-8) dass die neue Kirche, das neue Jerusalem vom Himmel herabkommen wird, nicht von der Erde, d.h. für mich, die jetzige Kirche geht mit dem Herrn den Kreuzweg und wird auch am Schluss gekreuzigt von den Feinden (Freimaurern und deren Sympathisanten unter den Kardinälen und Bischöfen, wie Schönborn und Lehmann, König etc.), aber im inneren, der Grabhöhle (Katakombenkirchen) geschieht die Auferstehung und die neue Kirche wird geläutert und voll Heiligkeit wieder auferstehen, denn Jesus hat versprochen, alle Tage bei uns zu sein, bis an das Weltende. So soll es sein. www.thetwopatricks.org oder schaut auf www.tlig.org zwei Websites worin uns Jesus selber die heutige Zeit erklärt und uns hinweist auf die kommende Läuterung der Welt, durch das Feuer (2.Petr.3,8-13). Der Hl. Geist ist ein Feuer. Die Seelen werden dadurch gereinigt, die Körper aber von vielen Millionen Menschen werden darin sterben. Maranatha, Komm Herr Jesus, komm!
Dienstag, 13. März 2007 18:26
Sarah: Herr Kardinal es reicht
Ich stimme meinem Vorredner Eulogius zu. Der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz ist unglaublich unglaubwürdig. Er sollte besser zurücktreten.
Seine Äusserungen, dass er nicht an die Kirche glaubt, sind Apostasie und Häresie pur. Wenn dazu die übrigen Bischöfe schweigen und auch Rom nicht einschreitet, wird für mich langsam aber sicher die ganze röm.-kath. Kirche als Institution unglaubwürdig.
Mein Vorschlag ist, dass alle Katholiken, die sich hier bei kreuz.net empört haben, nach Rom schreiben. Kennt jemand die passende Adresse?
Dienstag, 13. März 2007 12:08
Eulogius: Unglaublich unglaubwürdig
Ein Bischof/Kardinal ist – so nach klassischer Ekklesiologie und Kirchenrecht – ein gewählter und geweihter Amtsträger, ein Leitungssubjekt der Kirche als der Gemeinschaft der Christusgläubigen. Herr Lehmann, wollen Sie überhaupt noch Bischof genannt werden? Das ist doch ein kirchlicher Amtbegriff! Sie glauben, was sie durch Ihr Ablenkmanöver „Kirche zweite Ordnung“ verdecken wollen, nicht an sich selbst. Wie kann man einem Menschen, der nicht an sich selbst und nicht an die „Sache Jesu“ auf Erden – in diesem Fall die Kirche (mag sie auch „vorläufig“ sein) – glaubt, noch Glauben schenken?Herr Lehmann, ich glaube auch nicht an die Kirche (in Deutschland). Ganz einfach – weil Sie für mich als Bischof (?) und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz „unglaublich“ unglaubwürdig sind.
Montag, 12. März 2007 21:10
Christian Hüller: Glaube und Kirche
Besser wäre es gewesen, der Kardinal hätte gesagt: ich glaube nicht an eine SOLCHE Kirche, DIE…; oder:
ich glaube nicht an eine Kirche AUS MENSCHEN, DIE …

Natürlich ist und war die Kirche nicht immer vollends glaubwürdig:

Es waren indessen immer Einzelpersonen, die sie bisweilen unglaubwürdig machen und gemacht haben.

Die Kirche selbst ist HEILG, HEILSNOTWENDIG und von ihrem Fundament und Begründer Jesus Christus her ABSOLUT VERTRAUENSWÜRDIG; dies unterscheidet sie vom Staat, der eine weltliche, vergängliche (usw.) Einrichtung darstellt, bisweilen aber unheilvollen Absolutheitsansprüchen anhängt, die etlichen Vertretern desselben schon zu Kopf gestiegen sind.

Das, zur Abwechslung, ist mein Credo:

Ich glaube NICHT an den Staat.

Der braucht Kontrolle – mehr nicht.
Montag, 12. März 2007 20:45
Mathias Wagener: Lehmann tglaubt nicht an die Kirche
Es ist schon ein Kreuz mit dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz. Er will koste es, was es wolle, aus der Rolle fallen. Wir haben ihn zu ertragen.
Montag, 12. März 2007 13:45
cum te: @Carlo
Hier müssten Sie doch anstandshalber argumentieren, dass es recht und billig sei, mit Kant das Glauben an Gott als Vertrauen ins Unvernünftige zu demonstrieren, he??
Montag, 12. März 2007 11:59
Frasim: @S. Em. Lehmann
Dabei erklärte Kardinal Lehmann, daß er nicht an die Kirche glaube, sondern nur an Gott.

Und was sagt der Herr Kardinal dann zu der Passage im Credo, wo es heißt:
… et unam sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam … ??? ?:)

Was glaubt er denn überhaupt noch? Morgen glaubt er dann vielleicht schon nicht mal mehr an Jesus Christus und so geht’s weiter oder wie?
Montag, 12. März 2007 00:48
Stephanus: im vatikan da sind die räuheuber,hallie, halloo, die räuheuber…
sie mögen ja da gewesen sein, zur zeit des konzils, zuerst aber waren da einmal hunderte und zu gewissen zeiten auch tausende von mehr oder weniger hochrangigen katholischen prälaten.
so auch ein vertreter des in haft sitzenden ungarischen Kardinals Mindszenty und dieser jesuit alter schule, selbst ein ungar, erzählte mir einmal vor jahren von seinen erlebnissen „rund“ um das konzil:
was hier bedeutend ist ist folgendes: was glauben sie wohl , woher diese herren alle kamen: jawohl, aus der dritten welt, aus der zweiten und aus der sogenannten ersten Welt, aber auch in letzterer hatten die medien wie wir sie heute kennen erst einzug gehalten. von der art wie menschen dort befragt werden, wie alles zusammengeschnitten und entstellend wiedergegeben wird, wie unvorteilhaft man „abgelichtet“ werden konnte, all diese erfahrungen mußten diese prälaten während der zeit des konzils dort in rom machen. sie waren unsicher, zurückhaltend und sagten lieber nichts, bevor sie „falsch verstanden“ wieder mal von irgendeinem sender zitiert wurden. in dieser situation genügte eine handvoll „räuber“ um das konzil herumzureißen und es wurde von den herren der sogenannten rheinallianz gehörig herumgerissen wie wir heute wissen.

es waren also wohl einige wölfe da, der grosse rest aber waren vorgeführte schafe,wenn auch hochranige leittiere!
ich plädiere daher auf: zu 90% unschuldig!!!
und:
jede andere wortwahl ist sündhaft!!!
Sonntag, 11. März 2007 15:21
Gauthier le Guignol: Benedikt: den Splitter im Auge
Wendet man den Umkehrschluss auf Ihre Erklärung an, so gelangt man zum Ergebnis, dass wer das letzte Konzil für eine Räubersynode hält, damit auch dem gesamten Episkopat ein Versagen in wesentlichen Dingen zuschreibt. Wären Sie mit dieser Auslegung einverstanden?
Sonntag, 11. März 2007 13:24
HarroMeyer: Ein deutscher Kardinal?
Das ist eben das alte deutsche Problem, für alles Verständnis zu haben, was irgendwie systemkritisch daherkommt, und das dann auch noch geistigmoralisch zu rechtfertigen. Dass es weltweit ein Mehrfaches an Menschen mit anderer Meinung gibt, wird denen geflissentlich als dummes Fehlverhalten angekreidet. Das ist die alte Überheblichkeit: „Am deutschen Wesen sollen alle genesen“.Da hat sich seit dem Kaiser Wilhelm nichts geändert. Hoffen wir, dass nicht der zweite typisch deutsche Schritt mit „Hier stehe ich und kann nicht anders“ folgt und dann wieder alles kaputtgeschlagen wird. Mancher Leser fiebert der grossen Liquidation schon entgegen
Sonntag, 11. März 2007 12:18
zeitundewigkeit: Wenn Kardinal Lehmann das wirklich gesagt hat,
Dabei erklärte Kardinal Lehmann, daß er nicht an die Kirche glaube, sondern nur an Gott.

Der Kardinal wiederholte seine Aussage auf eine erstaunte Nachfrage der Moderatorin.


dann ist das eine Katastrophe. Als Dogmatiker weiß er, dass die Kirche zuallererst der geheimnisvolle Leib Christi ist, bei dem die Gläubigen die Glieder sind, und Er, Christus, das Haupt ist. Die Kirche ist also nicht eine Schöpfung gläubiger Menschen, ein Hilfsmittel, sondern ein Geheimnis Gottes.
An die sichtbare Gestalt, die juridische Form, brauche ich nicht zu glauben. Um die weiß ich.
Sonntag, 11. März 2007 10:17
Logos: Katechismus des Katholischen Kirche
750 Credere Ecclesiam « Sanctam » esse et « Catholicam », illamque esse « Unam » et « Apostolicam » (sicut Symbolum Nicaenum-Constantinopolitanum adiungit) inseparabile est a fide in Deum Patrem et Filium et Spiritum Sanctum. In Symbolo Apostolico profitemur nos credere sanctam Ecclesiam (« Credo […] Ecclesiam ») et non in Ecclesiam, ne Deum Eiusque confundamus opera et ut clare bonitati attribuamus Dei omnia dona quae Ipse in Sua posuit Ecclesia. 123

–-------------------------------------------------------------------------------

(123) Cf Catechismus Romanus, 1, 10, 22: ed. P. Rodríguez (Città del Vaticano-Pamplona 1989) p. 118.
Sonntag, 11. März 2007 01:51
Stephanus: Alte Messe: alter Wein in neuen Schläuchen…??????
was wird sich ändern?

was wird sich ändern, wenn die sogenannte trid. Messe vom Papst für alle erlaubt wird?

werden dann auch alle davon gebrauch machen?
oder nur viele?

was wird sich ändern für die sogenannte amtskirche?

was für die petrusbruderschaft?

was für die piusbruderschaft???

was für die indultgemeinden?

was für uns deutsche?

was für uns europäer?

was für die christen überall auf der welt?

was für die christen im kommunismus?

was für die christen im glaubensmantel der nachkonzilliaren kirche?

ist es überhaupt gut, eine opfermesse verbreitet zuzulassen, bei der sich ein gott hingibt für uns menschen?

und wir menschen glauben das nicht einmal ?!?!

glauben mehr an brot und ein warmes gefühl (weihnachtstimmung), bauchgefühlte gutheit für 1.Std.?

welcher katholische priester glaubt noch an die heilige wandlung?

welcher katholik sagt ja ohne lange zu überlegen?

welcher katholik sagt ja zu allen punkten unsers glaubensbekenntnisses,ohne lange zu überlegen?

welcher christ glaubt an den schöpfergott, der alles kann?

wer an eine evolution, die eigendlich nichts kann, von der aber alle glauben sie könne gott ersetzen?

wieviele priester der tradtion glauben so?

wieviele eher an einen zwitter: einen gott der ein wenig schöpft und ein wenig gewähren läßt, einen kaufmannsgott der statt alles selbst zu machen, lieber ökonomisch denkt und handelt?

und da soll die form der alten messe das wichtigste sein was uns vorm untergang bewahrt?

erwarte 1000 zuschriften !
[ 1 2 3 » ]
172 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net