08:10:25 | Freitag, 9. März 2007
Papst im Kloster + Johannes Paul II. und Bob Dylan + Morddrohung +
Tauwetter + Abgemeldet
Papst im KlosterÖsterreich. Papst Benedikt XVI. wird im Zuge seiner Wallfahrt in den österreichischen
Pilgerort Mariazell auch das Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien besuchen. Das meldete das Kloster
auf seiner Homepage. Das Zisterzienserstift betreibt eine eigene theologische Hochschule und ist eines
der florierendsten Klöster in Österreich.
Johannes Paul II. und Bob DylanItalien. In einem in Italien
erscheinenden Buch unter dem Titel „Johannes Paul II. – Mein geliebter Vorgänger“ äußert sich Papst
Benedikt XVI. zur Popmusik und zum US-amerikanischen Rockmusiker Bob Dylan. Dylans Einladung zum eucharistischen
Kongreß nach Bologna im Jahr 1997 sei ein Fehler gewesen. Sein Lied „Blowin’ in the Wind“ sei im Ansatz
nihilistisch. Papst Johannes Paul II. verteidigte damals den Rockmusiker: „Die Antworten auf unsere Fragen
kenne alleine der Wind, allerdings handle es sich dabei um einen geisterfüllten Wind und nicht um einen,
der die Hoffnung verweht.“
MorddrohungItalien. Der Erzbischof von Neapel, Crescenzio Kardinal Sepe,
hat von der Terrororganisation „Neue Rote Brigaden Neapels“ Morddrohungen erhalten. Das berichtete ‘Radio
Vatikan’. Bei einer Messe vor Richtern und Anwälten erklärte der Kardinal jedoch, nicht beunruhigt zu
sein. Seit seinem Amtsantritt vor acht Monaten kämpft Erzbischof Sepe gegen Gewalt und die Mafia. Zuletzt
forderte er Mitglieder von Jugendbanden dazu auf, ihre Waffen in Kirchen
abzugeben.
TauwetterRußland.
Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad (Königsberg) sieht seit dem Papstwechsel eine positive
Änderung in den Beziehungen der Orthodoxen mit der Katholischen Kirche. Das berichtete die russische
Nachrichtenagentur ‘Interfax’ am 5. März. Kyrill ist Vorsitzender des Departements für kirchliche Außenangelegenheiten
im Moskauer Patriarchat. Der Papst habe Pläne für eine Moskaureise gestrichen, weil er verstanden habe,
daß eine solche voreilig wäre. Er habe auch eine Zusammenarbeit mit den Orthodoxen in der Verteidigung
christlicher Werte erlaubt. Als ein Problem bezeichnete der Metropolit die Westukraine, wo die mit Rom
unierte griechisch-katholische Kirche sehr stark ist, die jahrzehntelang von Kommunisten und Orthodoxen
verfolgt wurde.
Abgemeldet„Dagegen steigt die Zahl der Schüler, die sich in der Stadt Hattingen im
südlichen Ruhrgebiet vom Religionsunterricht abgemeldet haben, ab der Klasse neun rapide an – am Gymnasium
Waldstraße beispielsweise sind es in den Stufen neun und zehn immerhin ein Drittel der Jugendlichen.
Was nicht heißt, daß es dann unterrichtsfrei gibt: Als Ersatzfach für Religion wird in der Regel „Praktische
Philosophie“ angeboten mit Themeninhalten rund um die Bereiche Ethik, Werte und Weltreligionen.“
Aus
der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 6. Februar 2007.
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#8
Christin 10:47:22 | Sonntag, 11. März 2007
#7
nonnobisdomine 20:18:49 | Freitag, 9. März 2007
#6
Johann Gambolputty 20:02:08 | Freitag, 9. März 2007
#5
nonnobisdomine 17:35:40 | Freitag, 9. März 2007
#4
Sirilo 17:05:04 | Freitag, 9. März 2007
#3
nonnobisdomine 16:17:09 | Freitag, 9. März 2007
#2
laikos 12:59:54 | Freitag, 9. März 2007
#1
thaumaturgos 10:25:28 | Freitag, 9. März 2007