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Papst im Kloster + Johannes Paul II. und Bob Dylan + Morddrohung +
Tauwetter + Abgemeldet
Papst im Kloster

Österreich. Papst Benedikt XVI. wird im Zuge seiner Wallfahrt in den österreichischen Pilgerort Mariazell auch das Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien besuchen. Das meldete das Kloster auf seiner Homepage. Das Zisterzienserstift betreibt eine eigene theologische Hochschule und ist eines der florierendsten Klöster in Österreich.

Johannes Paul II. und Bob Dylan

Italien. In einem in Italien erscheinenden Buch unter dem Titel „Johannes Paul II. – Mein geliebter Vorgänger“ äußert sich Papst Benedikt XVI. zur Popmusik und zum US-amerikanischen Rockmusiker Bob Dylan. Dylans Einladung zum eucharistischen Kongreß nach Bologna im Jahr 1997 sei ein Fehler gewesen. Sein Lied „Blowin’ in the Wind“ sei im Ansatz nihilistisch. Papst Johannes Paul II. verteidigte damals den Rockmusiker: „Die Antworten auf unsere Fragen kenne alleine der Wind, allerdings handle es sich dabei um einen geisterfüllten Wind und nicht um einen, der die Hoffnung verweht.“

Morddrohung

Italien. Der Erzbischof von Neapel, Crescenzio Kardinal Sepe, hat von der Terrororganisation „Neue Rote Brigaden Neapels“ Morddrohungen erhalten. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Bei einer Messe vor Richtern und Anwälten erklärte der Kardinal jedoch, nicht beunruhigt zu sein. Seit seinem Amtsantritt vor acht Monaten kämpft Erzbischof Sepe gegen Gewalt und die Mafia. Zuletzt forderte er Mitglieder von Jugendbanden dazu auf, ihre Waffen in Kirchen abzugeben.

Tauwetter

Rußland. Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad (Königsberg) sieht seit dem Papstwechsel eine positive Änderung in den Beziehungen der Orthodoxen mit der Katholischen Kirche. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur ‘Interfax’ am 5. März. Kyrill ist Vorsitzender des Departements für kirchliche Außenangelegenheiten im Moskauer Patriarchat. Der Papst habe Pläne für eine Moskaureise gestrichen, weil er verstanden habe, daß eine solche voreilig wäre. Er habe auch eine Zusammenarbeit mit den Orthodoxen in der Verteidigung christlicher Werte erlaubt. Als ein Problem bezeichnete der Metropolit die Westukraine, wo die mit Rom unierte griechisch-katholische Kirche sehr stark ist, die jahrzehntelang von Kommunisten und Orthodoxen verfolgt wurde.

Abgemeldet

„Dagegen steigt die Zahl der Schüler, die sich in der Stadt Hattingen im südlichen Ruhrgebiet vom Religionsunterricht abgemeldet haben, ab der Klasse neun rapide an – am Gymnasium Waldstraße beispielsweise sind es in den Stufen neun und zehn immerhin ein Drittel der Jugendlichen. Was nicht heißt, daß es dann unterrichtsfrei gibt: Als Ersatzfach für Religion wird in der Regel „Praktische Philosophie“ angeboten mit Themeninhalten rund um die Bereiche Ethik, Werte und Weltreligionen.“

Aus der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 6. Februar 2007.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Christin   10:47:22 | Sonntag, 11. März 2007
nihilistisch
=Entwertung der obersten, sinngebenden Werte der Menschen einer Kulturgemeinschaft.---
Wer die alten Quellen vergiftet muß nach neuen Quellen graben,sonst wird Chaos herrschen.Wer keine Wahrheiten anerkennen will der muß selber die Wahrheit sein und muß erzählen von welchen Quellen er lebt.
Auch wenn das Windhauch ist letztendlich kann man doch auch Windstrom erzeugen,mit dem was andere verwerfen und für nichtig erklären!
Auch Atheisten leben von den Quellen,dessen Besitzer sie enteignen,nicht ernstnehmen ignorieren und nicht glauben.
Aber wie lange kann das gutgehen,wielange kann man aus einer Quellen schöpfen ohne dankbar zu sein denen die die Quellen zur Verfügung gestellt haben?Solange bis sie leergepumpt sind,dann sucht man nach Neuen.Klingt einfach.
Eine Mistel auf einem Baum lebt gut bis der Baum verdorrt!Es könnte eine Freundschaft zwischen Baum und Mistel geben.Wenn Gott der Baum wärer,trägt er die Mistel mit.Sogar wenn der Baum schon tot ist,nährt er noch viele und bietet Heimat.Die Mistel will ja auch nur einfach leben!Sie hat es sich nicht ausgesucht,als der Wind sie in die Stammritze geweht hat,sie hat sich nur festgehalten um zu überleben.
Letzentlich ist also Überleben die einzige Wahrheit an die auch Atheisten glauben!
Ich glaube gläubige Menschen leben in der Gnade von Atheisten,die das Wissen der ewigen Quellen besitzen,aber wer hat ihnen den Zugang,die Möglichkeiten eröffnet,
eine Gemeinschaft von Gottmenschen(Gutmenschen) die sie zum Austerben preisgeben?
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#7   nonnobisdomine   20:18:49 | Freitag, 9. März 2007
Nichtreaktion von kreuz.net
Per Internet-Mitteilung habe ich gewünscht, daß die kreuz.net-Redaktion meinen Account hier löscht.
Leider ist das noch nicht erfolgt. Ich erwarte die umgehende Löschung des Accounts „nonnobisdomine“.
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#6   Johann Gambolputty   20:02:08 | Freitag, 9. März 2007
Hat der Heilige Vater
nichts anderes zu tun, als Abhandlungen über Dylan’s „Blowin’ in the Wind“ zu schreiben?
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#5   nonnobisdomine   17:35:40 | Freitag, 9. März 2007
Diese Stellungnahmen sind doch äußerst schwach.
Geben Sie das nicht auch zu?
Da werden x Gutachten eingeholt, bis eines bestätigt, dass die Aufsichtsbehörden im Recht sind.
Recht ist das aber nicht, was diesem Mädchen geschieht.
Ist das noch ein „Rechtsstaat“ in dem wir leben?
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#4   Sirilo   17:05:04 | Freitag, 9. März 2007
Neues zum Fall Amina/Melissa
Um den Fall Melissa ist es in Kreuz.net auffallend still geworden. Vor Wochen sprach man noch von einem Fall, der „Deutschland erschütterte“, jetzt wird vielsagend geschwiegen…
Inzwischen gibt es eine Stellungnahme der Rechtsaufsichtbehörde:
…w.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=617575&kat…
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#3   nonnobisdomine   16:17:09 | Freitag, 9. März 2007
Schönborn liegt nichts zum Papstbesuch vor.
Das sagte heute sein Sprecher.
noe.orf.at/stories/177304/
Wie lautet der Spruch von den drei Affen: Nichts sehen, nichts hören, nicht sprechen …
^-^
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#2   laikos   12:59:54 | Freitag, 9. März 2007
Papst und Kloster
Wäre gut, wenn der Papst ein mal ins Kloster geht ;-)
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#1   thaumaturgos   10:25:28 | Freitag, 9. März 2007
… also
der papstbesuchsartikel ist von der hp der heiligenkreuz inzwischen wieder weg …
kommt er doch nicht? ich könnte mir vorstellen dass der papst in den wenigen tagen was besseres zu tun hat als den heiligenkreuzern eine freude zu machen …
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