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Meinungsfreiheit für wenige + Anglikanische Ordination in katholischer Kathedrale + Alles in Butter + Rechtlose Portugiesen + Bischöfliche Vermarktungshilfe + Friedensfürst
Meinungsfreiheit für wenige

Vatikan. Das Medienapostolat dürfe nicht unterschätzt werden. Das erklärte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Empfang für die Mitglieder des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel. Der Heilige Vater betonte die enorme Macht der Medienkonzerne zum Guten aber auch zum Bösen. Ihr Einfluß überschreite alle sozialen und kulturellen Grenzen. Benedikt XVI. erwähnte auch, daß sich fast alle Medien im Besitz einiger weniger internationaler Konzerne befinden.

Anglikanische Ordination in katholischer Kathedrale

USA. Am heutigen Samstag findet in der katholischen Kathedrale des Heiligen Judas in St. Petersburg in Florida eine anglikanische Bischofsordination statt. Weil die anglikanische Kathedrale mit ihren 650 Sitzen zu klein gewesen wäre, hat der zum liberalen Kirchenflügel gehörende katholische Bischof Robert Lynch von St. Petersburg seine Kirchentore für die Anglikaner geöffnet. Im Jahr 1896 erklärte Papst Leo XIII. in der Bulle ‘Apostolicae Curae’, daß die anglikanischen Weihen „ganz und gar leer und ungültig“ sind.

Alles in Butter

Schottland. In Schottland werden 48 Prozent der Kinder unehelich geboren. Das berichtete die Tageszeitung ‘Scotsman’ kürzlich. Nach einer gesetzlichen Erleichterung der Ehescheidungen haben die Scheidungsfälle im letzten Jahr um 19 Prozent zugenommen. Gleichzeitig fiel die Zahl der Eheschließungen um 3 Prozent. Die schottische Regierung erklärte, daß die Ehe nicht in Gefahr sei.

Rechtlose Portugiesen

Portugal. Die portugiesische Regierung hat am 8. März gegen das Lebensrecht ungeborener Kinder abgestimmt. Mit 161 zu 69 Stimmen wurde ein neues Gesetz angenommen, das die Kinderabtreibung während der ersten zehn Schwangerschaftswochen straffrei stellt. Die Abstimmung wurde vorgenommen, nachdem ein Referendum über eine Neuregelung des Abtreibungsgesetzes wegen zu geringer Wahlbeteiligung gescheitert war.

Bischöfliche Vermarktungshilfe
Titelbild des Gebetsbuches
Titelbild des Gebetsbuches

Schweiz. Stephan Sigg (24), der an der Theologischen Hochschule in Chur in der Südostschweiz studiert, publizierte kürzlich ein sogenannt jugendliches Gebetsbuch. Es heißt „Treibstoff. Zündende Gebete zu brennenden Fragen“. In dem Werk wird Jesus zum Plattenaufleger mit dem „Sound, der nie aus der Mode gerät“. Gott wird gebeten, eine Email mit einer Portion Hoffnung im Attachment zu schicken. Den Klappentext für das Buch verfaßte der früher als konservativ bekannte Grazer Weihbischof Mons. Franz Lackner.

Friedensfürst

„Für die Kriege in Irak und Afghanistan fordert US-Präsident George W. Bush zusätzlich rund 245 Milliarden US-Dollar, 100 Milliarden Dollar als Nachtragshaushalt für das laufende Jahr und 145 Milliarden Dollar für 2008. Hinzu muß das »normale« Pentagonbudget gerechnet werden, das 2008 auf 481,4 Milliarden Dollar steigen soll, was sich zusammen mit den Kriegsausgaben für 2008 auf insgesamt 626,1 Milliarden Dollar addiert. Zugleich will Bush die bedeutendsten Gesundheitsprogramme für die Armen des Landes, Medicare und Medicaid, um 31 Milliarden Dollar und Bildungsprogramme für arme Familien wie »Laßt kein Kind zurück« um 13,5 Milliarden Dollar kürzen.“

Aus einem Artikel der Berliner marxistischen Tageszeitung ‘junge Welt’ vom 7. Februar.
      
21 Lesermeinungen
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#21   stat crux   14:02:08 | Dienstag, 13. März 2007
@Carlo
„Treffer, versenkt.“
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#20   Agiafortuni   13:59:30 | Dienstag, 13. März 2007
stat crux: schlechthin unverschämt
sie sind einfach unverschämt, denn Sie verfügen über keine Beweise, dass Gauthier le Guignol und Dr. Carlo ein und die selbe Person sind. Begründen Sie doch endlich einmal Ihre Behauptung anstatt Ihr dummes Geschwätz auf die Mitwelt loszulassen. Ihre frevelhafte Gesinnung beweisen Sie damit, dass Sie Jemanden, der die Linie des Konzils vertritt ständig mit dummen Bemerkungen herausfordern.
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#19   stat crux   11:29:25 | Dienstag, 13. März 2007
@Carlo
Immerhin schreiben Sie jetzt wieder unter Carlo.
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#18   Agiafortuni   09:58:05 | Dienstag, 13. März 2007
stat crux
wenden Sie sich an Gauthier le Guignol, den Sie aus reinem Vergnügen ständig versucht haben lächerlich zu machen. Ich kann Ihnen jedoch nicht an seiner Stelle antworten
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#17   stat crux   08:42:37 | Dienstag, 13. März 2007
@Carlo
Den Meisterbrief akzeptiere ich, ungern.
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#16   Gauthier le Guignol   14:07:30 | Montag, 12. März 2007
cum te
wodurch unterscheidet es sich von jenem der billig links denkenden. Im Übrigen, wie kommen Sie dazu mich als billig rechts denkenden einzustufen. Auf alle Fälle sind sowohl Sie als auch stat crux die unübertroffenen Meister verseichter Rhetorik
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#15   cum te   13:39:57 | Montag, 12. März 2007
@Walther
Meinen Sie das Anstandsgefühl der billig rechts Denkenden?
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#14   Gauthier le Guignol   10:55:27 | Montag, 12. März 2007
stat crux: bar jedes Anstandes
Sie sind nicht nur dumm und eingebildet, sondern überhaupt nicht vertrauenswürdig. Selbst wenn Sie hinter dem Pseudonym Gauthier le Guignol Jemanden vermuten, sollte Sie der menschliche Anstand daran hintern, es öffentlich herauszuposaunen. Niemand verbietet es Ihnen persönlich an ihn zu gelangen. Sollten Sie Priester oder Anwalt sein, so bedaure ich diejenigen Menschen, die Ihnen ihr Anliegen anvertrauen, denn Sie verdienen überhaupt kein Vertrauen. Sich mit einem geltungssüchtigen dummen Schwätzer wie Sie auseinanderzusetzen heisst seine Zeit zu verlieren. Hoffentlich wird meine Einstellung von jenen Menschen geteilt, für die der Anstand ein unentbehrliches Mittel menschlichen Zusammensein bedeutet
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#13   stat crux   08:20:44 | Montag, 12. März 2007
@Kardinal Mazzella
Carlo, virus probatus, Sie wiederholen Ihre taktischen Fehler, noch während Sie dementieren!
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#12   Gauthier le Guignol   19:35:45 | Sonntag, 11. März 2007
stat crux
sie sind nicht nur saudumm, sondern darüber hinaus noch eingebildet. Ausserdem geht Ihnen ein Mindestmass an Anstand ab. Wenn Sie mit Gauthier le Guignol nicht einverstanden sind, widerlegen Sie ihn bitte und unterstellen Sie ihm nicht ständig eine andere Identität
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#11   Ydefix   17:40:19 | Sonntag, 11. März 2007
@Gauthier:
Glaubenwahrheiten sind kein politischer Jahrmarkt, wo man die Waren regelmäßig „erneuert“, um sie besser verkaufen zu können. Deshalb ist die „erneuerte Kirche“ nichts anderes als die neue Sekte.
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#10   stat crux   17:32:32 | Sonntag, 11. März 2007
Walther de Caspar
Was mich an Karl-Heinz Ratzhonig immer so freute, das ist, dass er so berechenbar „zurückhauen“ muss. Gibt es nicht Kasperlestücke, wo der Kasperl immer auf Krokodil haut? Schönen Sonntag noch, Herr Dr.!
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#9   Gauthier le Guignol   17:20:18 | Sonntag, 11. März 2007
stat crux.
was mich an Ihnen ärgert ist, dass Sie mir eine Identität die ich nicht habe zuschreiben und damit behaupten, ich hätte eine Maske angezogen um so eine Rolle spielen zu können. Ausserdem spreche ich nicht von einer aus dem Konzil hervorgegangenen, sondern von einer aus dem Konzil hervorgegangenen erneuerten Kirche. Der Schwerpunkt liegt somit auf erneuert.
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#8   stat crux   15:45:11 | Sonntag, 11. März 2007
@Guignol
Falls Sie wirklich erst seit 5. März hier mitmachen, haben Sie keinen Anlass, sich so über meine Wenigkeit zu empören. Ein Befürworter des Konzils spricht übrigens nie von einer „aus dem Konzil hervorgegangenen“ Kirche, da wir sie als zu allen Zeiten identisch glauben…
Ich erinnere mich auch gut, dass Regarzinto größten Wert auf korrekte Schreibung „seines“ Namens legt, Scherzkeks!
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#7   Gauthier le Guignol   14:04:26 | Sonntag, 11. März 2007
stat crux. nicht nur keine Ahnung
sie haben nicht nur keine Ahnung wovon Sie sprechen sondern sind darüber hinaus saudumm. Wie kommen Sie dazu zu behaupten, Carlo spiele unter dem Decknamen Gauthier le Guignol den Frevler. Bitte her mit beweisen ansonsten halten Sie endlich einmal Ihre dumme Schnauze. Jedenfalls leisten Sie mit Ihren dummen Bemerkungen der aus dem Konzil hervorgegangenen erneuerten Kirche einen schlechten Dienst
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#6   stat crux   11:07:52 | Sonntag, 11. März 2007
@Gauthier
Carlo, alter Scherzkeks, Sie spielen Ihre neue Rolle als Frevler recht schlecht!
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#5   Gauthier le Guignol   15:08:05 | Samstag, 10. März 2007
Gotthard
ich hoffe die Kathedrale wird anschliessend neu geweiht. Hätte Dr. Regazzoni diese Erklärung abgegeben, ich wäre darüber nicht erstaunt gewesen. Aber von Ihnen Gotthard hätte ich sie nicht erwartet. Die ökumenische Gastfreundschaft ist eine Forderung, die in der von Johannes XXIII vorgezeichneten Neuorientierung ihre Grundlage hat. Als erster gab Paul VI das Beispiel als er zusammen mit dem Erzbischof von Canterbury in St.Paul ausser den Mauern auftrat und die dort versammelten Gläubigen segnete. Auch Johannes Paul II setzte ein ähnliches Zeichen im heiligen Jahr.
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#4   Gotthard   14:18:51 | Samstag, 10. März 2007
SKANDAL
Am heutigen Samstag findet in der katholischen Kathedrale des Heiligen Judas in St. Petersburg in Florida eine anglikanische Bischofsordination statt.
ich hoffe, die Kathedrale wird anschließend neu geweiht…
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#3   Alanus ab Insulis   13:27:36 | Samstag, 10. März 2007
Im konfessionsfreien Mecklenburg-Vorpommern
wurden letztes Jahr sogar mehr als 50 % der Kinder unehelich geboren. Auch in allen anderen Bundesländern geht der Trend dahin.
Na und? Sehen solche Kinder jetzt irgendwie anders aus?
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#2   Sirilo   10:26:13 | Samstag, 10. März 2007
Weltbild,
der größte deutsche Buchkonzern, befindet sich im Besitz deutscher Diözesen – und vertreibt durchaus auch kirchlich fragwürdige Druckwerke…
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#1   möchtegern-kathole   10:05:05 | Samstag, 10. März 2007
erwähnte auch …
„daß sich fast alle Medien im Besitz einiger weniger internationaler Konzerne befinden“
Alle? Wirklich alle? Alle ausser kreuz.net :-]
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