15:15:11 | Samstag, 10. März 2007
Eine deutsche EU-Diplomatin läßt nichts unversucht, damit die gezielte Treibjagd auf Mädchen im Mutterleib nicht unterbunden wird.
(kreuz.net, Münster) Die von Deutschland angeführte EU hat eine UNO-Entschließung gegen das vorgeburtlich
geschlechtsbestimmte Morden von Mädchen blockiert.
Jetzt wirft Monika Hoffmann der deutschen EU-Verhandlungsführerin
bei der UNO in New York, Tina Moll, „ideologische Befangenheit“ vor.
Frau Hoffmann ist Medienbeauftragte
der
Christdemokraten für das Leben.
Die Diplomatin Tina Moll führt im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
die Verhandlungen im Namen der 27 EU-Mitgliedsstaaten.
Sie ist eine ausdrückliche Leugnerin des Lebensrechtes
ungeborener Kinder.
Bei der 51. Sitzung der UNO-Kommission für den Status der Frau, die bis zum 9. März
2007 in New York tagte, torpedierte sie einen Entschließungsantrag Koreas und der USA zum Thema „Abschaffung
von schädlichen Praktiken des vorgeburtlichen geschlechtsbestimmten Sortierens und des Kindermords an
Mädchen“.
Frau Moll glaubt, daß diese ein „heimlicher Angriff der USA gegen Abtreibung“ sei.
Nach
Angaben der ‘Christdemokraten für das Leben’ übertritt Frau Moll ihre Verhandlungsbefugnis sowie geltendes
Recht.
Die Kinderabtreibung sei keine gemeinschaftliche Kompetenz der EU, sondern alleinige Zuständigkeit
der nationalen Regierungen:
„Es ist empörend, daß eine deutsche Diplomatin ohne Mandat die UN-Entschließung
boykotiert, mit der die frauenverachtende Praxis der vorgeburtlichen Selektion von weiblichen Föten und
deren Abtreibung geächtet werden soll“ – so Frau Hoffmann.
Die EU hat sich in ihren Beziehungen zu Drittstaaten
bereits mehrfach gegen die Mädchenselektion ausgesprochen.
So stellte die zuständige Abteilungsleiterin
der EU-Kommission, Lieve Fransen, fest, daß jede Form von erzwungener Schwangerschaft ebenso Gewalt gegen
Frauen sei wie der geschlechtsbezogene Kindesmord an neugeborenen Mädchen.
Darum ist die erbarmungslose
Haltung von Tina Moll doppelt unverständlich:
„Statt die Chance für mehr Lebensschutz zu nutzen, verhindert
die EU auf diese Weise selbst die Verurteilung von physischer Gewalt gegen Mädchen und Frauen sowie den
Frauenhandel. Sie blockiert die Forderung an die Mitgliedsstaaten, Programme aufzulegen, die sich gegen
Kindestötung wenden“, so Frau Hoffmann.
Darum fordern die ‘Christdemokraten für das Leben’ eine klare
Einhaltung der Grenzen bei der Mandatswahrnehmung der deutschen Verhandlungsführerin und eine Unterlassung
der Unterstützung von Abtreibungen.
Die vorgeburtliche Kindstötung richtet sich gegen das Menschenrecht
auf Leben der Schwächsten:
„Sie ist zutiefst zu verurteilen.“
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doublemax 13:45:34 | Sonntag, 11. März 2007
#22
möchtegern-kathole 12:28:08 | Sonntag, 11. März 2007
#21
Pünktchen 10:38:20 | Sonntag, 11. März 2007
#20
Bruder Theophil 08:53:33 | Sonntag, 11. März 2007
#19
Jockel 04:40:35 | Sonntag, 11. März 2007
#18
methusalix † 01:03:54 | Sonntag, 11. März 2007
#17
Abu 22:40:21 | Samstag, 10. März 2007
#16
Pünktchen 20:21:05 | Samstag, 10. März 2007
#15
methusalix † 19:53:36 | Samstag, 10. März 2007
#14
obelix † 19:50:50 | Samstag, 10. März 2007
#13
methusalix † 19:48:51 | Samstag, 10. März 2007
#12
Pünktchen 18:40:39 | Samstag, 10. März 2007
#10
Bruder Theophil 17:32:14 | Samstag, 10. März 2007
#9
Pünktchen 17:20:05 | Samstag, 10. März 2007
#8
st.georg 16:50:58 | Samstag, 10. März 2007
#7
bonifatius 16:19:30 | Samstag, 10. März 2007
#6
Pünktchen 16:00:54 | Samstag, 10. März 2007
#5
sca 15:50:06 | Samstag, 10. März 2007
#4
methusalix † 15:43:47 | Samstag, 10. März 2007
#3
Romulus 15:36:38 | Samstag, 10. März 2007
#2
makakema 15:23:06 | Samstag, 10. März 2007
#1
Pünktchen 15:20:17 | Samstag, 10. März 2007