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Eiligsprechung eilt in zweite Runde + Urlaub in den Dolomiten + Neuer Ehebegriff + Ein Euro an die Kirche + Gewalt lernen
Eiligsprechung eilt in zweite Runde

Vatikan. Am 2. April – genau zwei Jahre nach seinem Tod – findet in der Lateranbasilika die Schlußsitzung des diözesanen Seligsprechungsprozesses von Papst Johannes Paul II. statt. Das teilte der Generalvikar von Rom – Camillo Kardinal Ruini – in einem Brief mit. Mit dem Abschluß des diözesanen Seligsprechungsprozesses werden die Akten an den Vatikan weitergegeben, wo sie von der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen überprüft werden.

Urlaub in den Dolomiten

Vatikan. Dieses Jahr verbringt Papst Benedikt XVI. seinen Urlaub in den Dolomiten. Das teilte der Vatikan am gestrigen Samstag mit. Vom 9. bis zum 27. Juli wird sich der Heilige Vater in Lorenzago di Cadore – unweit der österreichischen Grenze – erholen. Sein Vorgänger verbrachte seinen Urlaub sechs Mal in dem 600-Einwohner-Dorf in der ‘Villa Mirabello’, die dem Priesterseminar der norditalienischen Diözese Treviso gehört.

Neuer Ehebegriff

Österreich. Die österreichische Sodomistenvereinigung ‘Hosi’ will keine „Ehe“ zwischen Homos. Das erklärte eine Sprecherin kürzlich auf einer Pressekonferenz der linksextremen Partei ‘Die Grünen’ in Wien. Die ‘Hosi’-Sprecherin begründet ihre Ablehnung der „Ehe“ mit den gegenwärtigen Scheidungsbedingungen. Eine Scheidung ziehe sich über Jahre. Das wäre für Homos „wohl kaum attraktiv“: „Was hätten wir davon, wenn die Ehe geöffnet wird, sie dann jedoch kaum jemand in Anspruch nehmen wollte?“

Ein Euro an die Kirche

Deutschland. Die Schauspielerin Katja Giammona (31) hat ihre Biographie publiziert. Vom Verkaufserlös geht ein Euro an das Hilfswerk ‘Kirche in Not’. Das Buch steht unter dem Titel: „…hätte aber die Liebe nicht“. Frau Giammona wurde durch ihre Hauptrolle im ARD-Film „Eine Liebe auf Kuba“ und ihre Rolle in der ZDF-Serie „Unser Charly“ einem Millionenpublikum bekannt. In ihrem aus einem Gespräch entstandenen Buch spricht die in Deutschland geborene Tochter italienischer Eltern über ihren Werdegang als Schauspielerin und ihren Weg von den Zeugen Jehovas über viele Umwege zum katholischen Glauben. Darin ist die alleinerziehende Mutter heute fest verwurzelt.

Gewalt lernen

„Auch Gewalt muß der Mensch lernen. Er muß eine Hemmschwelle überwinden. Boxer trainieren das mit speziellen Übungen. »Genauso funktionieren Gewalt-Computerspiele«, sagt Mathiak. »Die Spieler können nur erfolgreich sein, wenn sie lernen, die Empathie mit ihren Opfern zu unterdrücken« – also das Mitgefühl. »Bei Spielern, die lange und intensiv spielen, können wir spezifische Veränderungen im Gehirn nachweisen.« Bei Pornos, vor allem bei Gewaltpornos, wirkt derselbe Mechanismus.“

Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar 2007
      
14 Lesermeinungen
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#14   Rudolfus   21:26:56 | Mittwoch, 9. März 2011
@katholisch: Sie zeigen leider mit Ihrem Beitrag, daß Sie den katholischen Glauben nicht kennen,
und damit auch nicht bekennen.
Darum huldigen Sie auch Häretikern und Schismatikern wie Kardinal Lehmann und Päpsten wie Paul VI. und Johannes Paul II.
Man kann für Ihre irrende Seele nur beten, daß Sie nicht verlorengehen, getrennt wie Sie von der Hl. Römischen Kirche sind.
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#13   Katholisch   21:57:32 | Montag, 12. März 2007
zu Herrn Stöhr
Es stellt sich doch die Frage nach der menschlichen Vernunft. Wenn derjenige vernünftig sein soll, der die Päpste seit Johannes XXIII. für härtisch hält, dann muss die Frage erlaubt sein, ob der geehrte Schreibe noch alle Tassen im Schrank hat. Meine Frage ist, ob Kreuz net noch katholisch ist oder ein Tummelplatz für Häretiker und Schismatiker.
Zum Glück sind solche Meinungen die Seltenheit und solche Denker geistige und geistliche Pygmäen, die Gott in ihren engen geistigen Horizont gefangen halten.
Hochachtungsvoll
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#12   cum te   13:33:42 | Montag, 12. März 2007
@Schüttel
Hier war m.E. noch Ihre Replik gefragt.
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#11   stat crux   16:32:05 | Sonntag, 11. März 2007
@Schüttel
Die wenig segensreiche Engführung der Unfehlbarkeitsproblematik auf quasi juristische Definitionen ist z.T. von den Jesuiten mitverursacht worden (weshalb sogar Karl Rahner ggü. Küng ausfallend wurde, als dieser indigniert fragte „Unfehlbar??“) Vor 1870 galten, je nach Liste, 10-20 päpstliche Entscheidungen als „ex cathedra“; gemessen an den Kriterien von 1870 ist sicher nur der Akt Pius XII. von 1950 (damals schon von ca. 80% der europ. Theologie für unverdaulich empfunden). Es nützt aber gar nichts, die Infallibilität des Magisteriums auf die Seltenheit der Fälle stützen zu wollen. Wen überzeugt das? Hier hilft nur der Begriff der lebendigen Tradition weiter, dessen Unwägbarkeiten schlicht zum diffusen Licht der pilgernden Kirche hinzugehören. Bspw. „humanae vitae“: Sicherlich eine Bekräftigung eines Prinzips, das als tatsächliche Voraussetzung der sittlichen Ordnung immer schon von der Kirche in breitester Breite gelehrt wurde. Aber als Zuspitzung auf „einen Satz“ sicherlich keine Sitten“definition“, die Unfehlbarkeit beansprucht.
Wenn eine christliche Selbstverständlichkeit angesichts neuer Umstände ins Wanken kommt, dann reifen notwendige Entscheidungen heran; je größer die Gefahr, desto sicherer das Urteil (z.B. „Benedictus Deus“ 1336 od. wider die Jansenisten: „Christus ist für alle gestorben“); die Kanonisation ist demgegenüber sicherlich auch zuverlässig, aber doch keine Definition.
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#10   Ydefix   16:29:15 | Sonntag, 11. März 2007
Wie jeder vernünftige Mensch
einsieht, waren/sind die Herren von Roncalli bis Benedikt keine Päpste, sondern eben (wenigstens) Häretiker und damit unfähig, zu Päpsten gewählt zu werden. Somit wird hier wieder mal eine Diskussion im luftleeren Raum geführt.
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#9   Veritatis †   16:18:14 | Sonntag, 11. März 2007
Speziell für unsere „Kontemplative“
Die HOSI (mit ihrem Österreich-weiten Netz) ist kein Schwulen-Verein, sie vertritt (u.a.) – wie der Name schon andeutet – HOMOSEXUELLE MENSCHEN, also LESBEN & SCHWULE.
Dass unsere kurzsichtige Beobachterin nur wahrhaben will, was in ihren rk Kram passt, ist eine Sache. Aber noch einmal: Homosexualität hat zwei Ausformungen: eine weibliche und eine männliche! Dass sich die Sicht bei kreuz.net auf Schwule konzentriert, liegt wohl an der – verklemmten – Präsenz vieler von ihnen unter den „Stamm“-Postern, die sich zwar Brüder nennen, eigentlich aber Schwestern sind…
Und nur als PS.: Die zitierte Presse-Konferenz brachte ganz andere Resultate als die von kreuz.net in üblicher Weise passend zurecht gestutzte Pseudo-Information.
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#8   sacerdos helveticus   16:17:35 | Sonntag, 11. März 2007
Unfehlbar?
Die Mehrheitsmeinung der traditionellen Dogmatik ist es in der Tat, dass die durch den Papst erfolgende Heiligsprechung als unfehlbarer Akt gilt.
Sie gehört zum sogenannten sekundären Gegenstand der Unfehlbarkeit.
Ludwig Ott schreibt im Grundriss der Dogmatik: „Die Kanonisation der Heiligen, das ist das endgültige Urteil, dass ein Glied der Kirche in die ewige Seligkeit aufgenommen ist und Gegenstand der öffentlichen Verehrung sein darf. Könnte die Kirche in ihrem Urteil irren, so ergäben sich daraus Konsequenzen, die mit der Heiligkeit der Kirche unvereinbar sind“ (5. Aufl. 1961 S.361)
Vgl. auch andere Handbücher.
Zum Beispiel Bartmann: „Dieses kirchliche Urteil wird nun fast allgemein von den Theologen als infallibel bezeichnet, aber die These selbst, die Kirche sei hier infallibel, verschieden graduiert.“ Lehrbuch der Dogmatik, erster Band, 5. Aufl. Freiburg im Br. 1928. S. 37.
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#7   Schüttel   16:02:18 | Sonntag, 11. März 2007
Feiere ruhig deinen gesegneten Sonntag
in bürgerlicher Selbstgenügsamkeit, Hyazinth! Von Heiligen hat deine Spießigkeit keine Ahnung. Nenne deine Zweifelkandidaten. Und wenn es Josefmaria Escriva sein soll, dann lass dir sagen mit tridentinus, dass dieser schon unfehlbar so heilig ist wie P. Pio!
Es ist der Hl. Geist, der in der Kirche die Heiligsprechungen erwirkt – warum soll ihm eine Grenze gesetzt werden?
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#6   Beobachterin   15:26:39 | Sonntag, 11. März 2007
Hü und hott
Der Schwulenverein mit dem netten passenden Namen „Hosi“ hat es begriffen. Für homosexuelle Verbindungen mit kurzem Verfallsdatum ist eine „Ehe“ nur lästig. Es dauert viel zu lange, bis man wieder unabhängig ist und am Ende hat man auch noch Zahlungsverpflichtungen auf dem Hals und es muß noch vor Gericht darum geklagt werden, wer das Sorgerecht für den Hund kriegt.
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#5   Tridentinus   15:21:37 | Sonntag, 11. März 2007
Sehrwohl
Heiligsprechungen gelten sehrwohl als unfehlbar, Seligsprechungen freilich nicht. Was bitte soll Johannes Paul II. denn positiv als heiligmässig qualifizieren?
Es gibt ein Witzbüchlein mit klerikalen Witzen, von einem Priester gesammelt. Der Titel lautet: „Heiligmässig – mässig heilig“. Passt das vielleicht auch hier (und übrigens auf viele Beispiele, die sich der inflationären Selig- und Heiligsprechungspraxis Johannes Pauls II. verdanken), von der Benedikt XVI. sich schon wohltuend distanziert hat?
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#4   Hyazinth   13:08:22 | Sonntag, 11. März 2007
Immer
mit der Ruhe! Eine Heilig- bzw. Seligsprechung ist keine unfehlbare Entscheidung (Gott sei Dank!), sondern nur „pie credendum“ (fromm zu glauben). Wär ja noch schöner! bei einigen Kandidaten die unser ehemaliger Heiliger Vater ernannt hat, kommen mir nämlich auch Zweifel!
gesegneten Sonntag!
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#3   Bruder Theophies   10:52:45 | Sonntag, 11. März 2007
Nun, die Lösung ist einfach:
Es ist nämlich die richtige und wahre katholische Kirche, die den verstorbenen Papst kanonisiert, und ein Neukanonisierter DER katholischen Kirche – und nicht (!!) der Piussekte! Die dürfen a) nichts beitragen und b) – wenn sie konsequent bleiben- JoPaII auch nicht als Heiligen verehren, da es ja die nachkonziliasre Ketzerkirche sei, die das ins Werk setzt!
Das ist einfach nur der Neid der dekorierenden Bagage!
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#2   Schüttel   09:31:49 | Sonntag, 11. März 2007
Danke Bruder Theophil! Und warum
wisersetzen sich die Redakteure hier dem Wirken des Hl. Geistes in der Kirche und sprechen polemisch von einer „Eiligsprechung“ Papst Johannes Paul II:?
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#1   Bruder Theophil   08:56:26 | Sonntag, 11. März 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium.
EVANGELIUM Lukas 13, 1-9
Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht? Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine.
Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?
Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.
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