08:36:00 | Montag, 12. März 2007
Bußpredigt + Warum eine Eiligsprechung? + Diebstahl aus Nächstenliebe? + Gerechte Strafe + Die entscheidenden drei Dinge
BußpredigtVatikan. Beim gestrigen ‘Engel des Herrn’ auf dem Petersplatz erinnerte Papst Benedikt XVI.
an die Sterblichkeit der Menschen. Der einzige Weg, das Böse und den Tod zu besiegen, sei die Bekehrung:
„Wahre Weisheit besteht darin, die Unsicherheit des Lebens zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen.“
Das geschehe dann, wenn wir büssen und uns bessern.
Warum eine Eiligsprechung?Der Postulator des Seligsprechungsprozesses
von Papst Johannes Paul II., Mons. Stanislaw Oder, nahm vor ‘Radio Vatikan’ zum Verlauf des Prozesses
des verstorbenen Johannes Paul II. Stellung. Im Verlauf des Prozesses habe sich das Bild von einem nahen
Papst herausgeschält. Er werde oft „unser Papst“ genannt. Die Zeugnisse aus aller Welt würden die Universalität
der Botschaft Johannes Pauls II. und eine weltweite Verbreitung der Liebe zu diesem Papst belegen: „Ein
geliebter Papst. Ein Papst, der wie ein Familienmitglied in unsere Häuser getreten ist.“
Diebstahl aus
Nächstenliebe?Deutschland. Einem 42jährigen Priester aus dem Erzbistum Freiburg droht eine einjährige
Haftstrafe. Der seit September beurlaubte Ex-Pfarrer von Bad Rippoldsau-Schapbach im Schwarzwald, Hw.
Martin Sauer, wurde Opfer eines Betrügers. Ein 30jähriger Kosovo-Albaner, der wegen angeblicher finanzieller
Notlagen bei ihm immer wieder um Geld bettelte, knöpfte dem naiven Kleriker Tausende Euros ab. Zuletzt
erleichterte Hw. Sauer die Kasse der Kirchengemeinde um 140.000 Euro.
Gerechte StrafeDeutschland. „Die
Schoah zu leugnen oder sie auch nur zu minimalisieren, wie es leider geschieht – ist neues Unrecht an
den Opfern und ist in Deutschland zu Recht unter Strafe gestellt.“ Das erklärte der deutsche Kurienkardinal
Walter Kasper bei der Eröffnung der diesjährigen ‘Woche der Brüderlichkeit’ in Mannheim laut einem
Bericht von ‘Radio Vatikan’. Geschichtliche Schuld, und sei es nur die Schuld der Unterlassung von Hilfeleistung,
müsse anerkannt werden.
Die entscheidenden drei Dinge„Es gibt drei Dinge, meine Brüder, durch die
der Glaube festgegründet wird, die Andacht beständig bleibt und die Tugend andauert. Diese drei Dinge
sind Gebet, Fasten und Barmherzigkeit. Das Gebet klopft an die Türe, das Fasten öffnet, und die Barmherzigkeit
nimmt in Besitz. Gebet, Fasten und Barmherzigkeit: Diese drei bilden eine Einheit, und sie spenden einander
Leben.“
Der Heilige Kirchenlehrer und Bischof von Ravenna Petrus Chrysologus († 450)
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