Kardinal Levada
Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
„Wir haben Jahrhunderte der religiösen und lehramtlichen Entwicklung gebraucht, um zu erkennen, daß jede Person das Recht auf Religionsfreiheit hat“ – erklärte der Präfekt der Glaubenskongregation kürzlich in einem Interview.
Joseph Kardinal Levada
Joseph Kardinal Levada
(kreuz.net, Vatikan) Mitte Februar sprach der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Levada, mit der belgischen Tageszeitung ‘Mondiaal Nieuws’.

Darin erwähnte er unter anderen den Dialog der Kirche mit dem Islam. Dieser Dialog sei nicht nur für die Religionen, sondern auch für die Zukunft der Menschheit wichtig.

Islam und Christentum würden Gewalt im Namen der Religion zurückweisen.

Recht auf Religionsfreiheit

Für den Kardinal ist die Ablehnung religiös motivierter Gewalt in erster Linie eine Aufforderung, die Freiheit jeder Person zu respektieren.

„In der Katholischen Kirche haben wir Jahrhunderte der religiösen und lehramtlichen Entwicklung gebraucht, um zur Einsicht zu gelangen, daß jede Person das Recht auf Religionsfreiheit hat.“

Die klare Position der Kirche zur Religionsfreiheit sei das Ergebnis vieler schmerzhafter Erfahrungen:

„Die Kreuzfahrten, die Religionskriege in Europa, die Märtyrer unter den protestantischen Königen in England und katholische Prälaten in Spanien und Frankreich.“

Papst Johannes Paul II. habe die Fehler, welche die Kirche in der Geschichte machte, anerkannt.

Trotzdem würde der Kirche unterstellt, daß sie unglaubwürdig sei, wenn sie sich gegen Gewalt ausspreche:

„Ich bin in keiner Hinsicht verantwortlicher für die Kreuzzüge, als ein Atheist für das verantwortlich ist, was Stalin oder Hitler gemacht haben.“

Wider den Relativismus

Kardinal Levada nennt einen weiteren Punkt, in dem Islam und Kirche übereinstimmten: die Kritik an der Stellung der Religion in der öffentlichen Meinung und bei politischen Diskussionen.

Heute werde nicht akzeptiert, daß ein Gläubiger Überzeugungen besitze, die ihm heilig sind. Man müsse sich als ein „Suchender unter Suchenden“ ausgeben und seine Überzeugungen als „Möglichkeiten unter Möglichkeiten“.

Wer von sich sage, gesucht und gefunden zu haben, sei draußen.

Die wörtliche Auslegung der Heiligen Schrift

Kardinal Levada erwähnt in diesem Zusammenhang Gläubige, welche die Bibel wörtlich nehmen.

Für Kardinal Levada ist eine solche Einstellung aus gesellschaftlicher Sicht nicht unbedingt problematisch.

Er führt als Beispiel die Amischen an – eine protestantisch-deutsche Sekte, die großteils im US-Bundesstaat Pennsylvania lebt. Die Amischen leben wie ihre Vorfahren aus dem 17. Jahrhundert und lehnen moderne Technologien häufig ab.

„Das scheint für sie kein Problem zu sein“ – so Kardinal Levada: „Ihre Landwirtschaften sind oft erfolgreicher als die ihrer Nachbarn und sie kommen recht gut mit dem Rest der Gesellschaft klar.“

Ihre fundamentalistischen Einstellungen wären nur dann problematisch, wenn sie glauben würden, daß Gott sie aufruft, Gewalt gegen jene anzuwenden, die ihre Überzeugungen nicht teilen.

„Der entscheidende Punkt ist, daß die Wahlfreiheit garantiert ist.“
      
80 Lesermeinungen
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#84   Bodo †   02:25:18 | Dienstag, 20. März 2007
Der Bockmistproduzent Dr. Christoph Heger
meint tatsächlich, mit seinem unsachlichen Gelaber samt seinen billigen Diffamierungen überzeugen zu können.
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#83   Leblhuber   01:01:00 | Dienstag, 20. März 2007
@Heger:
Es ist so, wie es ist. Mit Ihnen kann man nicht diskutieren. Es fehlt Ihnen einfach an sozialer Kompetenz. Wenn Sie sich schon die Mühe der Erwiderung machen, sollten Sie vorher wenigstens gelesen haben, wovon die Rede war.
Aber Ihnen geht es nicht darum, jemandem Ihre Meinung mitzuteilen und vielleicht einen Denkprozess zu initialisieren, sondern um sich selbst darzustellen.
Den Stein der Weisen haben Sie jedenfalls noch nicht gefunden und Ihr Repertoir an Baukastensätzen erschöpft sich zusehends.
Schade. Über Waldheim könnte man ernsthaft diskutieren. Aber leider nicht mit Ihnen.
mfG
auch ein Akademiker
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#82   Dr. Christoph Heger   20:18:17 | Montag, 19. März 2007
Es ist mir eine Ehre, Martin Hohmann zu verteidigen.
Bodo brachte diesen köstlichen logischen Bocksprung:
Er stützt sich u. a. auf von Bieberstein um die antisemitischen Thesen Fords zu bestätigen.
Da sich Hohmann in seinen historischen Ausführungen zur Frage des jüdischen Elements in der bolschewistischen Bewegung sachlich ausschließlich auf die zuverlässige Darstellung Rogalla von Biebersteins stützt, müssen nach dem vorstehenden Satz Bodos anscheinend die „antisemitischen Thesen“ Henry Fords bestätigt worden sein.
Nun, ja! Im Anschwärzungseifer kann ein solcher Bockmist schon mal verzapft werden.
MfG
Christoph Heger
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#81   Bodo †   18:26:43 | Montag, 19. März 2007
Dr. Christoph Hegers blamable Hohmann-Unterstützung
„Hohmann stützt sich eben nicht auf Henry Ford sondern problematisiert dessen Aussagen mit den Worten: „Wie kommt Ford zu seinen Thesen, die für unsere Ohren der NS-Propaganda vom ‘jüdischen Bolschewismus’ ähneln?“ In der nachfolgenden Beantwortung dieser Frage stützt sich Hohmann natürlich nicht auf Henry Ford, sondern eben auf Rogalla von Bieberstein.“
Er stützt sich u. a. auf von Bieberstein um die antisemitischen Thesen Fords zu bestätigen. Daher ist es weder falsch noch eine Verleumdung zu behaupten, Hohmann hätte sich u. a. auf den Antisemiten Henry Ford bezogen.
„Dieser Anwurf eines der wissenschaftlichen Pflaumen des politisch-korrekten Universitätsbetriebs gegen den Bezug auf die faktengesättigte Untersuchung Rogalla von Biebersteins ist einfach mies und lächerlich.“
Die Diffamierung eines kompetenten Professors ohne dessen Ausführungen sachlich widerlegen zu können, bestätigt auch in diesem Fall die Argumentationsarmut Dr. Hegers.
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#80   Dr. Christoph Heger   15:14:37 | Montag, 19. März 2007
„Urteil der Geschichte“
Über Waldheim hat die Geschichte ihr Urteil schon gesprochen.
Manche Leute, die sich im Bunde mit den stärkeren Batallionen wähnen, halten deren „Urteil der Geschichte“ für so viel wie das Urteil des Jüngsten Gerichts. Das ist allerdings ein Irrtum.
Aber auch schon vor dem Jüngsten Gericht reibt man sich des öfteren die Augen, wie schnell „die Geschichte“ ihre Urteile ändert.
Bei Waldheim ist diese Änderung schon eingetreten – spätestens mit dem Moment, als die monströsen Vorwürfe gegen ihn in der Luft platzten.
MfG
Christoph Heger
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#78   Leblhuber   22:26:19 | Sonntag, 18. März 2007
@VirFortis:
Blah! Blah! Blah!
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#77   VirFortis   22:07:33 | Sonntag, 18. März 2007
@Dr.Christoph Heger
ein kleiner anreiz gegen den meinungsgleichklang genügt um den präzisen vernetzten apparat der redaktionsbuden, gutpolitikern und einflussreichen bedenkenträgern zu aktivieren der dann erbarmungslos den „gegen den strom schwimmer“ in den strudel zieht.
besonders gefährtet sind vor allem wirklich christliche politiker die ihre gesinnung auch leben.
die message: wer aufmuckt ist weg…
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#76   Leblhuber   22:05:31 | Sonntag, 18. März 2007
@Heger:
Über Waldheim hat die Geschichte ihr Urteil schon gesprochen. Man muss sich nicht persönlich die Hände dreckig gemacht haben, um als Antisemit entlavt zu werden. Nicht er war SA-Mitglied, sondern sein Pferd. Er saß als Offizier am Ort des Geschehens und hatte keine Ahnung. Bis heute hat er nicht kapiert, dass er sich selbst abgeschossen hat.
Er ist der einzige Präsident der 2. Republik, für den ich mich schäme.
Je mehr Sie sich für Hohmann ins Zeug legen, desto mehr stellen Sie sich ins Abseits.
Nur weiter so!
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#75   Dr. Christoph Heger   21:50:36 | Sonntag, 18. März 2007
@VirFortis: Sehr richtig!
Wie dieser Hohmann von den „guten Etablierten“ auf die mieseste und gemeinste Weise ruiniert und gerufmordet wurde ist an Niedertracht nicht zu überbieten.
So ist es.
Ein Freund machte mich noch auf folgende Schmutzigkeit eines besonders Etablierten gegen ihn aufmerksam: Bei der Verabschiedung der Bundestagsabgeordneten die dem Bundestag nach der letzten Bundestagswahl nicht mehr angehörten, dankte Bundestagspräsident Thierse allen namentlich – nicht jedoch Martin Hohmann.
Erinnert frappant an den „Fall Waldheim“
Undbedingt! Das kommentierte die FAZ damals, als die ganze Kampagne gegen ihn zerplatzt war, immerhin noch mit der Anmerkung, daß hier gewisse Kreise wohl nur ihre Macht haben demonstrieren wollen.
MfG
Christoph Heger
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#74   VirFortis   21:40:30 | Sonntag, 18. März 2007
wie dieser
Hohmann von den „guten Etablierten“ auf die mieseste und gemeinste Weise ruiniert und gerufmordet wurde ist an Niedertracht nicht zu überbieten.
Errinnert frappant an den „Fall Waldheim“
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#73   Dr. Christoph Heger   21:14:44 | Sonntag, 18. März 2007
Fortgesetzte Verleumdungen Martin Hohmanns
„Im Unterschied zu dem miesen Pack seiner Verleumder und ihrer opportunistischen Nachbeter ist Martin Hohmann in der Tat untadelig.“
Das miese Pack der Unterstützer Hohmanns lügt und verleumdet grundsätzlich.
Man wird gleich sehen, wie Bodo auf einer weiteren Verleumdung erwischt wird.
Martin Hohmann bezog sich in seiner sehr guten und von seinen Zuhörern mit großem Beifall bedachten Rede auf den Historiker Johannes Rogalla von Bieberstein, Verfasser des Buches „‘Jüdischer Bolschewismus’ – Mythos und Realität“ www.faz.net/…common~Scontent.html.
Hohmann bezog sich u. a. auch auf den Antisemiten Henry Ford.
Das ist eine Falschdarstellung der Rede Hohmanns f27.parsimony.net/…20/messages/3005.htm. Hohmann stützt sich eben nicht auf Henry Ford sondern problematisiert dessen Aussagen mit den Worten: „Wie kommt Ford zu seinen Thesen, die für unsere Ohren der NS-Propaganda vom ‘jüdischen Bolschewismus’ ähneln?“ In der nachfolgenden Beantwortung dieser Frage stützt sich Hohmann natürlich nicht auf Henry Ford, sondern eben auf Rogalla von Bieberstein.
Der in Sachen Antisemitismus kompetente Professer Wolfgang Benz:
„Mit dem Stereotyp des jüdischen Bolschewismus haben die Nationalsozialisten Propaganda gemacht. Mit denselben Vorwürfen, die in der Rede von Herrn Hohmann als Tatsachenbericht vorkommen“
Dieser Anwurf eines der wissenschaftlichen Pflaumen des politisch-korrekten Universitätsbetriebs gegen den Bezug auf die faktengesättigte Untersuchung Rogalla von Biebersteins ist einfach mies und lächerlich.
MfG
Christoph Heger
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#72   Johann Orth   20:06:00 | Sonntag, 18. März 2007
Ich denke nicht im Traum daran, auf Hetzer wie brodo
argumentativ einzugehen, solange Ehrenmänner wie Dr. Heger als „Lügenbaron“ verunglimpft (falls Sie das Wort nicht kennen: es ist das deutsche Wort für das Ihnen sicher bekannte und ständig falsch gebrauchte „diskriminiert“) werden.
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#70   Johann Orth   19:34:13 | Sonntag, 18. März 2007
Wie gut, daß Leute wie dieser brodo
sich immer wieder selbst disqualifizieren und unsereinem damit viel Mühe abnehmen.
Laberhuber gehört auch dazu.
Schreihälse. Nichts weiter.
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#69   Bodo †   19:29:12 | Sonntag, 18. März 2007
Aus der Lügenwelt des Dr. Christoph Heger
„Im Unterschied zu dem miesen Pack seiner Verleumder und ihrer opportunistischen Nachbeter ist Martin Hohmann in der Tat untadelig.“
Das miese Pack der Unterstützer Hohmanns lügt und verleumdet grundsätzlich .
Martin Hohmann bezog sich in seiner sehr guten und von seinen Zuhörern mit großem Beifall bedachten Rede auf den Historiker Johannes Rogalla von Bieberstein, Verfasser des Buches „‘Jüdischer Bolschewismus’ – Mythos und Realität“.
Hohmann bezog sich u. a. auch auf den Antisemiten Henry Ford. Wer verleugnet, dass Henry Ford kein Antisemit war, sollte sich erst genauer informieren. Aber von einem Dr. Heger, der nur Lügengeschichten kennt, ist das nicht zu erwarten.
Johannes Rogalla von Bieberstein de.wikipedia.org/…alla_von_Biebersteinde.wikipedia.org/…von_Bieberstein[link]
Der in Sachen Antisemitismus kompetente Professer Wolfgang Benz:
„Mit dem Stereotyp des jüdischen Bolschewismus haben die Nationalsozialisten Propaganda gemacht. Mit denselben Vorwürfen, die in der Rede von Herrn Hohmann als Tatsachenbericht vorkommen“
Etwas, das nicht in das geistige Gedankengut der Antisemiten passt, soll einfach eliminiert werden:
„Man kann es überhaupt nicht „relativieren“.“
Als gäbe es gar keine Relativierung. Die Relativierung des Holocaustes in der antisemitischen Rede Hohmanns ist ein unbestrittener Fakt. Es passt nur nicht in eine armselige Antisemitenbirne.
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#68   Dr. Christoph Heger   13:21:14 | Sonntag, 18. März 2007
Martin Hohmann und seine Verleumder
„Untadelig“ ist dieser Mann keinesfalls.
Im Unterschied zu dem miesen Pack seiner Verleumder und ihrer opportunistischen Nachbeter ist Martin Hohmann in der Tat untadelig.
Für die entweder Verleumdung oder wenigstens üble Nachrede aus Unkenntnis gegen Hohmann liefert Bodo gleich noch ein schönes Beispiel nach:
Er hätte in seiner Rede als Politiker darauf verzichten müssen, sich auf bekannte antisemitische Autoren zu beziehen
Martin Hohmann bezog sich in seiner sehr guten und von seinen Zuhörern mit großem Beifall bedachten Rede auf den Historiker Johannes Rogalla von Bieberstein, Verfasser des Buches „‘Jüdischer Bolschewismus’ – Mythos und Realität“ www.faz.net/…common~Scontent.html.
Diese Verleumdung jetzt auch Rogalla von Biebersteins ist bezeichnend dafür, daß Martin Hohmanns Verleumder immer weitere Kreise in ihre Verleumdungsstrategie einbeziehen müssen, um nicht beschämt klein beigeben zu müssen.
und u. a. den Holocaust zu relativieren.
Diese politische Blödsinnsvokabel „relativieren“ sollte allmählich der Lächerlichkeit preisgegeben sein: Ein Verbrechen ist immer absolut ein Verbrechen, nie nur relativ. Man kann es überhaupt nicht „relativieren“. Die dumme Vokabel soll nur den Einzigartigkeitsanspruch der Holocaustreligion sichern helfen.
MfG
Christoph Heger
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#67   Bodo †   03:07:15 | Sonntag, 18. März 2007
Dr. Christoph Hegers Märchengeschichten
„Hetze“ haben wir aber zum Beispiel gegen den untadeligen Martin Hohmann erlebt und erleben sie immer mal wieder im Rahmen des zur Gesetzlosigkeit aufrufenden „Aufstands der Anständigen“, der nichts ist als das Aus für den Anstand der Aufständischen.
Heute zelebriert der Verein jenes koksenden Trägers des deutschen Sympathiepreises „Gesicht zeigen!““
„Untadelig“ ist dieser Mann keinesfalls. Er hätte in seiner Rede als Politiker darauf verzichten müssen, sich auf bekannte antisemitische Autoren zu beziehen und u. a. den Holocaust zu relativieren. Diese unbestreitbar antisemitische Rede wurde auf der internetseite eines CDU-Ortsverbandes veröffentlicht, worauf das jüdische Online-Magazin „Hagalil“ einen Artikel dazu veröffentlichte. In diesem Artikel wurde nichts falsches über Hohmann geschrieben. Vizepräsident des Zentralrates der Juden, Salomon Korn, kritisierte zwar seine Rede als antisemitisch, bezog jedoch auch Stellung zum Beschluss der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, kein Strafverfahren wegen Volksverhetzung einzuleiten. Der damalige Präsident des ZdJ Paul Spiegel meinte, die Rede mag strafrechtlich nicht relevant sein, antisemitisch sei sie jdoch. Die beiden hatten also auch nichts falsches gesagt.
Falsch an den Beschuldigungen gegen Hohmann war jedoch die Behauptung, er hätte Juden als Tätervolk bezeichnet. Diese Behauptung wurde in einem Artikel im Stern verbreitet. Aber das interessiert einen Dr. Heger natürlich nicht. Es gab zahlreiche Kritiken aus nichtjüd…
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#66   Hypatia   21:35:29 | Samstag, 17. März 2007
Pfläumchen, Pfläumchen
wie die Kinder, das dauert bei ihnen auch eine Weile bis sie kapiert haben, daß Schluß ist.
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#65   Stimme aus dem kreuts.net   21:27:57 | Samstag, 17. März 2007
Okay –
wenn ich dem Herrn (oder ist es eine Frau Dr.Pflaume-Alex?) über den Weg laufen sollte, sei es hier oder dort, bekommen Sie Bescheid.
:(3 Versprochen! Auf ein andermal…
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#64   Hypatia   21:25:07 | Samstag, 17. März 2007
Stimmchen
Haben Sie ein Glück, daß ich so gerne spiele. In diesem Sinne, erfolgreiche Suche!
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#63   Stimme aus dem kreuts.net   21:19:20 | Samstag, 17. März 2007
Habe mich sogar bei kreuts.net umgesehen!
Wiederum interne Suchfunktion: Ergebnis gleich Null. Niemand namens Pflaume-Alex, auch kein Dr.Pflaume, Dr.Alex oder ähnliches. Noch viel weniger als hier. Mehr kann ich leider nicht mehr tun in der Sache – ich weiß nicht, wie sonst ich diesen Herren für Sie auftreiben kann!
Tut mir leid. :'(
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#62   Hypatia   21:14:31 | Samstag, 17. März 2007
Ja, mein Bester,
und im Himmel ist Jahrmarkt!
Aus dem Leben gegriffen: diejenigen Schachspieler, die ihren Gegner unterschätzen, haben schon verloren!
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#61   Stimme aus dem kreuts.net   21:11:46 | Samstag, 17. März 2007
Im Grunde noch viel weniger, Frau Zayadeh… ich kenne ihn nicht einmal!
…ich fühlte mich durch Ihre Erwähnung von kreuts.net angesprochen und habe versucht, mich kundig zu machen. Leider ohne jegliches Ergebnis! Höflichkeit beweist im übrigen noch lange keine Unsicherheit.
Übrigens ergibt auch die interne Suche nach diesem Namen nur Ihren Beitrag und meine Repliken! Es könnte im besten Fall noch sein, daß dieser Herr hier unter Pseudonym postet.
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#60   Hypatia   21:06:39 | Samstag, 17. März 2007
Stimmchen
Dieser Dr. Pflaume müßte Ihnen doch am Popöchen vorbeigehen. Wieso tut er das nicht?
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#59   Stimme aus dem kreuts.net   21:04:33 | Samstag, 17. März 2007
Vielleicht
meldet sich dieser Dr.Pflaume mal? Mehr kann ich zu der Thematik leider nicht beitragen.
:(3 Tut mir leid!
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#58   Hypatia   21:01:32 | Samstag, 17. März 2007
Dr Pflaume
Sind Sie generell so unsicher oder nur in diesem besonderen Fall?
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#57   Stimme aus dem kreuts.net   20:55:26 | Samstag, 17. März 2007
Für den Fall, daß ich immer noch gemeint sein sollte…
Das schließt einander keineswegs aus, nur ist auf den drei Seiten (soweit ich das richtig gelesen habe) mit „Pflaume“ nirgends ein Familienname gemeint – weitere Details zu nennen, verbietet hier die Höflichkeit!
Oder heißt hier vielleicht ein anderer Poster Dr.Pflaume? :-$ Ich bin es jedenfalls nicht – und heiße nicht einmal Alex. Ohne daß ich hier irgendwen als Pflaume bezeichnen wollte, selbstverständlich!
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#56   Hypatia   20:49:17 | Samstag, 17. März 2007
@ Dr. Pflaume
Seit wann schließen sich Gruppensex, Pornographie und Akademiker aus?
Aber lästern Sie nur! In diesem Forum werden Sie keinen Schaden anrichten. Auch wenn Sie es primär mit sehr religiösen Menschen zu tun haben, können Sie sich, was die Intelligenz anbelangt, mit ihnen nicht messen.
Kleiner Tip am Rande: Sie hetzen zu offensichtlich. Daran sollten Sie noch arbeiten. Israel-Hurra!!!
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#55   Leblhuber   20:45:21 | Samstag, 17. März 2007
@Alexandra Zayadeh:
homes.rhein-zeitung.de/~ahipler/v_neu.htm
Wären Sie gerne Salome? :(3
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#54   Stimme aus dem kreuts.net   20:45:16 | Samstag, 17. März 2007
Gelb?
Nun, nachdem kreuts.net in meinem Nick vorkam, habe ich natürlich reagiert…
Dr.Heger konnte ich im Internet auch finden, sogar mit einer eigenen Homepage. Die Google-Suche nach Pflaume-Alex wirft allerdings nur ein Diskussionsforum zum Thema Gruppensex und zwei Pornoseiten ab, jedoch keinen einzigen Akademiker!
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#53   Hypatia   20:38:38 | Samstag, 17. März 2007
Gelb, sehr gelb…
um nicht zu sagen: poor performance, very poor performance.
Sie wissen nichts mit all meinen Andeutungen anzufangen und reagieren doch darauf? Wie kommt’s?
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#52   Leblhuber   20:33:47 | Samstag, 17. März 2007
@Stimme aus dem kreuts.net:
Diese Dame ist eine etwas exaltierte Variante der antisemitischen, -judaischen und -zionistischen Spezies.
Hat wohl eine zu hohe Dosis von 1000 und 1 Nacht abbekommen!
:-D
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#51   Stimme aus dem kreuts.net   20:20:36 | Samstag, 17. März 2007
Gern geschehen…
nur fällt das mit dem Naturwissenschaftler hier allzu leicht unter den Tisch… ich beobachte die Debatten hier schon eine ganze Weile und kann die Sticheleien schon nachvollziehen. Die perfekte Kenntnis der Regeneration beim Süßwasserpolypen garantiert eben noch nicht Sachkenntnis auf anderen Gebieten, bzw.respektvollen Ton…
PS: Wissen Sie eigentlich, wer Dr.Pflaume-Alex ist? :-D Ich nicht. Auch beim Schleiertanz komme ich auf keine Antwort…
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#50   Leblhuber   20:16:29 | Samstag, 17. März 2007
@Stimme aus dem kreuts.net:
Danke, Stimme aus dem kreuts.net. Das Geplänkel mit Heger resultiert einzig und allein aus seinem unverschämten und herablassenden Diskussionsstil, der alles andere als akademisch ist.
Dass ein akad. Grad Teil des Namens ist, ist mir nicht unbekannt. Aber hin und wieder eine kleine Stichelei um die Arroganz des Gegenübers vorzuführen, sollte einem doch erlaubt sein.
Herzlichste Grüße
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#49   Hypatia   20:07:39 | Samstag, 17. März 2007
Herr Dr. Pflaume – Alex,
Immer ein Ohr ausgelegt, immer präsent!
Sie haben ja recht und sie haben es auch nicht leicht mit der neuen Website, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß. Daher faße ich mir auch ein Herz und mache Sie darauf aufmerksam, daß Sie vielleicht einmal Ihre Vorgehensweise überdenken sollten. Hier haben Sie es mit Menschen zu tun, die so leicht nicht von ihrer Überzeugung ablassen, Gesichtshärte 12, sozusagen. Wenn Sie jetzt mehr oder weniger subtil für kreuts.net werben, stoßen Sie hier eher auf Halsstarrigkeit. Mein ungebetener Rat daher: Verlockung der sublimen Art – so im Sinne des Tanzes der 7 Schleier! ;-)
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#48   Stimme aus dem kreuts.net   19:55:59 | Samstag, 17. März 2007
Guten Abend, Herr Leblhuber.
Soweit ich informiert bin, führt Dr.Heger den akademischen Grad zu Recht und er ist Teil des Namens.
;-) Aber: Wie ich aus dieser Seite de.wikipedia.org/…:Christoph_Luxenberg entnehme, ist Dr.Heger Naturwissenschaftler. Das bedeutet nicht zwangsläufig eine erhöhte Qualifikation in Fragen von Politik, Religion oder Geschichte… den Rest werden Sie sich selbst denken können!
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#47   Leblhuber   19:46:55 | Samstag, 17. März 2007
@Heger:
Nichts interessiert mich weniger als Ihr Titel. Ob Sie den zu Recht oder zu Unrecht führen, ob Sie hier mit Ihrem Namen oder einem Nick posten, das alles ist unter BELANGLOS abzuhaken.
Nicht so Ihre fortgesetzte dreiste Unverschämtheit. Sie pochen hier auf Ihre akademische Ausbildung und beweisen mit jedem Posting, dass der in jedem akad. Studium vermittelte Verhaltenskodex an Ihnen spurlos vorübergegangen ist.
Mit Sicherheit sind Sie kein Jurist, sonst würden Sie sich nicht mit dieser lächerlichen Drohung selbst dermaßen bloßstellen.
Sie sind nur einer der vielen präpotenten Zeitgenossen, bei denen leider Intelligenz und Sozialkompetenz dem Selbstbild hinterherhinken.
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#46   Dr. Christoph Heger   14:14:22 | Samstag, 17. März 2007
@DocRöntgen: In diesem Forum …
… offenbart sich regelmäßig, daß den sich sonst in der muffigen Geisteswelt der politischen Korrektheiten behaglich Fühlenden, hier argumentativ nichts mehr einfällt, als „Hetze“ zu schreien.
„Hetze“ haben wir aber zum Beispiel gegen den untadeligen Martin Hohmann erlebt und erleben sie immer mal wieder im Rahmen des zur Gesetzlosigkeit aufrufenden „Aufstands der Anständigen“, der nichts ist als das Aus für den Anstand der Aufständischen.
Heute zelebriert der Verein jenes koksenden Trägers des deutschen Sympathiepreises „Gesicht zeigen!“ Ja, wo bleiben denn hier die Gesichter der Pseudonymen und derer, deren Namen Legion ist?
MfG
Christoph Heger
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#45   Christian Hüller   14:08:39 | Samstag, 17. März 2007
@ Vorposter
>>Was sich hier an übler Propaganda breitmacht, ist eine Schande.<<
Bitte konkreter.
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#44   DocRöntgen   14:01:45 | Samstag, 17. März 2007
In diesem Forum…
…offenbahrt sich mal wieder, warum kreuz.net so oft Hetze vorgworfen wird. Was sich hier an übler Propaganda breitmacht, ist eine Schande. Von differenzierter Betrachtung keine Spur. Das übergeordnete Ziel schein vor allem zu sein, bestimmte Personen-, Religions- oder Völkergruppen zu diffamieren. Gott (?) sei Dank, dass diese Seite keine offizielle Seite der katholischen Kirche ist, sondern eine Plattform für Extremisten. Euch möchte ich mal in der Öffentlichkeit (!) solche Tiraden absondern hören. Das würdet ihr euch niemals trauen, denn die Gesetzgebung weiß sich gegen Volksverhetzung zur Wehr zu setzen. Ihr seid also schlichtweg feige!
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#43   Dr. Christoph Heger   13:29:20 | Samstag, 17. März 2007
@Leblhuber: Ihre sonstigen Ungezogenheiten …
… übergehe ich als für dieses Forum irrelevant. Nur soviel:
Ich wusste nicht, dass es den Namen „Dr.“ gibt.
Schauen Sie sich doch einmal einen Personalausweis eines Doktors an, damit Sie einmal sehen können, was da unter „Name“ steht.
Sollten Sie allerdings noch einmal in einem Beitrag insinuieren, daß ich meinen akademischen Titel hier zu Unrecht führe, werde ich die Leitung dieses Forums bitten, mir Ihre Identität zu eröffnen, damit ich gegen Sie eine Strafanzeige wegen falscher Beschuldigung einer Straftat erstatten kann.
MfG
Christoph Heger
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#42   Leblhuber   23:20:07 | Freitag, 16. März 2007
@Heger:
Ich: Warum Sie hier mit einem Dr.-Nick posten entzieht sich meiner Kenntnis.
Sie: Das braucht sich nicht Ihrer Kenntnis zu entziehen. Nehmen Sie es einfach zur Kenntnis: Ich heiße eben so!
Sie: Auf ihre irrelevanten Verteidigungssprüche brauche ich nicht einzugehen.
Ich wusste nicht, dass es den Namen „Dr.“ gibt. Man hört eben nie auf zu lernen.
Wenn es nur ein Name ist, war meine Sorge um den akad. Standeskodex wohl unbegründet.
Argumentieren können Sie jedenfalls NICHT! Vielleicht deshalb, weil Sie es nicht gelernt haben?
Akademisch sind Sie ein faules Ei!
Ihre Sophisterei ist eine Kasperliade. Ein Antisemit, welcher Schattierung auch immer, ist krankheitsbedingt auch nicht satisfaktionsfähig. Ich kann Ihnen nicht einmal meinen Fehdehandschuh hinwerfen.
Was also tun?
Sie können weder Anstandsregeln einhalten, noch akademische Streitgespräche führen.
Ergo: Ignorieren!
Freundliche Grüße
Redaktion benachrichtigen
#41   Dr. Christoph Heger   09:52:32 | Freitag, 16. März 2007
@Leblhuber: Sollte eigentlich evident sein.
Langsam wir es mir zu dumm.
Das „es“ in dem Satz ist eine perspektivische Täuschung. Wenn zum Beispiel ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es einen hohlen Klang gibt, muß nicht das Buch daran schuld sein.
Warum Sie hier mit einem Dr.-Nick posten entzieht sich meiner Kenntnis.
Das braucht sich nicht Ihrer Kenntnis zu entziehen. Nehmen Sie es einfach zur Kenntnis: Ich heiße eben so!
Auf ihre irrelevanten Verteidigungssprüche brauche ich nicht einzugehen. Daß sie die Ermordung, Vertreibung und anhaltende Entrechtung der Palästinenser nicht rechtfertigen können, sollte eigentlich evident sein.
MfG
Christoph Heger
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#40   Leblhuber   00:08:03 | Freitag, 16. März 2007
@Heger:
Langsam wir es mir zu dumm. Warum Sie hier mit einem Dr.-Nick posten entzieht sich meiner Kenntnis. Argumentieren haben Sie jedenfalls auf einer Uni nicht gelernt. Alles was Ihnen nicht passt, tut nichts zur Sache.
Der Teilungsplan sah einen Staat vor, der stellenweise (Nathanyia) nur 15 km breit war! Die Juden wären mit diesem Teilungsplan einverstanden gewesen. Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklärten darauf dem neuen Staat den Krieg. Nachlesen!
Zur panischen Flucht der Palästinenser: Warum sind dann Hunderttausende geblieben?
Ich glaube kaum, dass die arab. Israelis heute freiwillig in ein arab. Land emigrieren würden. Sie tun es auch nicht!
Warum haben die arab. Nachbarländer die „Flüchtlinge“ nicht integriert? Das was Österreich und Deutschland selbstverständlich für die Flüchtlinge nach dem verlorenen 2. WK getan haben, soll den arab. Ländern nach einem verlorenen Angriffskrieg bis heute nicht möglich gewesen sein?
Denken Sie nach! Oder ist der Judenhass so groß, dass er auch ein „akademisches“ Hirn überschattet?
Israel ist ein winziger Staat, der um sein Überleben kämpfen muss. Mit wem soll er sich an einen Tisch setzten, um zu verhandeln?
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#39   Dr. Christoph Heger   23:00:09 | Donnerstag, 15. März 2007
Unzulängliche Gegenargumente
Leblhuber bringte eine Reihe von Argumenten, die irgendwelche angeblichen „Unwahrheiten“ über Israels Landraub und Vertreibung der Palästinenser widerlegen sollen. Wegen der Beschränkung der Länge hier zulässiger Beiträge kann ich nicht auf alle im einzelnen eingehen.
Zum Teil mögen sie zutreffend sein, tun dann aber nichts zur Sache.
Ob zum Beispiel 1900 „das Land … im Wesentlichen ein Streifen malariaverseuchter Küstenebene und Wüste“ war oder nicht, ist völlig unerheblich. Auch aus malariaverseuchten Küsten und Wüsten darf man niemanden vertreiben.
Auch wenn tatsächlich 28ooo jüd. Soldaten aus dem Mandatsgebiet im 2. WK auf der Seite der Alliierten gekämpft haben sollen, folgt daraus keine Berechtigung, 1948 die Palästinenser teils abzumurksen, teils zu vertreiben.
Ca 500.000 Palästinenser fliehen weil sie mehrheitlich der eigenen Propaganda auf den Leim gehen (In ein paar Tagen kommt ihr zurück und es gehört euch alles) oder sie werden im Zuge der Kriegshandlungen vertrieben.
Der letzte Satz ist ja nun verräterisch! Im übrigen haben die „jungen Historiker“ in Israel (Tom Segev und andere) mit diesem Märchen, daß die Palästinenser so dumm gewesen sein sollten, wegen Radiopropaganda ihre Äcker zu verlassen, gründlich aufgeräumt. Nein, Ben Gurion und andere haben gezielt Massaker und Terror eingesetzt, um eine panische Flucht der Palästinenser auszulösen.
Selbst nach dem Osloer Friedensabkommen hat Israel seine Vertreibungspolitik fortgesetzt.
MfG
Christoph Heger
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#38   Leblhuber   16:43:38 | Donnerstag, 15. März 2007
@Heger:
Zu den hier verbreiteten historischen Unwahrheiten:
-Die „Palästinenser“ haben ihr Land schon erhalten , Jordanien.
-1880, unter osmanischer Herrschaft lebten ca. 450000 Menschen in Palästina, davon 8-10% Juden.
-Das Land war im Wesentlichen ein Streifen malariaverseuchter Küstenebene und Wüste.
-Europäische Juden kauften von den Türken oder den Großgrundbesitzern wertloses, unbesiedeltes Land und machten es mit landw. Mustersiedlungen urbar.
-Diese 1. Alija bewirkte einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sowohl jüdische als auch arabische Einwanderung zur Folge hatte.
-Die zweite Alija bis 1910 verstärkte den wirtschaftl. Aufschwung und zog weiterer arabische und jüdische Einwanderung nach sich.
-1922 wurde es britisches Mandatsgebiet. Lt. Balvour-Deklaration hatten sich die Briten verpflichtet, ehemals osmanisches Staatsland für die Juden bereitzustellen. Churchill trennte das Mandatsgebiet in ein Westjordanland für Juden und ein Ostjordanland, heutiges Jordanien.
-28ooo jüd. Soldaten aus dem Mandatsgebiet kämpften im 2. WK auf der Seite der Alliierten.
-1947 stimmte die Generalvers. der Vereint.Nationen mit 2/3 Mehrheit für eine Teilung. Die Juden nahmen an, die Araber antworteten mit Krieg.
-Ca 500.000 Palästinenser fliehen weil sie mehrheitlich der eigenen Propaganda auf den Leim gehen (In ein paar Tagen kommt ihr zurück und es gehört euch alles) oder sie werden im Zuge der Kriegshandlungen vertrieben.
Seit 48 flüchteten ca. 1000.000 Juden aus arab. Ländern nach Israe…
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#36   Dr. Christoph Heger   10:15:29 | Donnerstag, 15. März 2007
Landraub und (kein) Entschädigungsangebot
Mit Bezug auf meinen Hinweis auf den zionistischen Landraub im Heiligen Land, wiederholt „Raschal“ ein Argument, das man öfters von zionistischer oder israelischer Seite hören kann:
„Landraub“: ein Land kann nur dann geraubt werden, wenn es einem anderen zuvor gehörte. Einen palästinensischen Staat gab es nie.
Man fragt sich, ob, wer so argumentiert, so dumm ist oder nur so tut. Wenn es auch keinen palästinensischen Staat gab, so gab es doch Palästinenser, die ihrer Äcker und ihres Lebensunterhalts beraubt wurden.
Man fragt sich weiter, wieso Israel seit je so ungeheuer viel Geld in seine Rüstung gesteckt hat – Geld, das es vermutlich viel erfolgreicher im Sinne der Friedensgewinnung für ein Entschädigungsangebot an die Palästinenser hätte anbieten können.
MfG
Christoph Heger
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#35   Raschal †   23:18:17 | Mittwoch, 14. März 2007
Wie Dr. Heger die Kreuzzüge relativiert
„Das sagt ausgerechnet einer, der Kritik an dem Landraub, der Vertreibung der eingeborenen Bevölkerung an der Mord- („gezielte Tötungen“) und Folterpraxis durch zunächst den Zionismus dann durch Israel (von historischen Untaten ganz zu schweigen) mit einer Flut von gemeinen Beschimpfungen der Kritiker kommentiert!“
„Landraub“: ein Land kann nur dann geraubt werden, wenn es einem anderen zuvor gehörte. Einen palästinensischen Staat gab es nie.
„Folterpraxis“: wenn es nach solchen Leuten geht, dürfte man Terroristen, deren Drahtzieher und Unterstützer nur mit Samthandschuhen anfassen. Über die regelmäßige Folter, die von Palästinensern ausgeht, wollen sie hingegen nichts wissen.
Es ist schon bezeichnend, warum einer sofort mit seinem Finger auf Israel zeigt, wenn jemand von den Kreuzzügen redet! Man spürt direkt den Schaum vor dem Mund, nichts als Hass und nochmal Hass auf Juden steckt dahinter!
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#34   Pünktchen   11:57:12 | Mittwoch, 14. März 2007
Ganz recht, Leser Lutheraner!
Es ist noch gar nicht lange her, da hat „Ananias“ unter seinem inzwischen gesperrten Nick „Krokodil“ gepostet, daß die Kreuzzüge „22 Millionen Menschen“ das Leben gekostet hätten! Für solche Mutmaßungen und Behauptungen konnte Anannias, alias Kroko jedoch – auch auf entsprechende Aufforderung hin – keinerlei wissenschaftlich hieb- und stichfeste Belege liefern! Die Zahl hatte Kroko, alias Ananias, schlicht und einfach der ersten („erstbesten“!) Internetseite entnommen, die Google präsentiert, wenn es um „Opfer“ und „Kirche“ geht: s. den Treffer Nr. 1 www.google.de/search?hl=de&q=opfer+…= in der Ergebnisliste! Dieser Treffer führt gleich zu einer Homepage, die von interessierter Seite die wildesten Zahlenspekulationen darbieten und als Quelle oft genug nichts anderes als: SPIEGEL, STERN usw in irgendwelchen „populären“ Artikelchen der achziger/neunziger Jahre. Das also ist der ganze „wissenschaftliche“ Hintergrund solcher Aussagen und der Kenntnisstand vieler selbsternannter Chefankläger! Dabei hätte es oft genügt, die neuesten Ausgaben von Meyers Enzyklopädie, Brockhaus oder die Wikipedia zu konsultieren, um zu belegen, daß diese Zahlen ins Reich der Phantasie gehören.
S. dazu auch die hier www.kreuz.net/bookentry.936.html in die Leserzeitung plazierte Rez. einer Buchveröffentlichung aus neuerer Zeit (incl. Links!)!
Ein besonders lächerliches Beispiel sind die angeblich „neun Millionen Opfer“ des Hexenwahns, weil dies eine der durchsichtigsten Propagandalügen www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/ der Nazis(!) gegen die Kirche war, von Kroko/Ananias wiederbelebt!
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#33   Dr. Christoph Heger   11:25:28 | Mittwoch, 14. März 2007
Ananias’ unfreiwillige Witze
Schandmaul Ananias macht unfreiwillig Witze:
Ist ja ekelhaft, wie hier die christlichen Kreuzzüge verharmlosend dargestellt werden.
Warum kann das Christentum nicht einfach zu seiner Geschichte stehen?
Das sagt ausgerechnet einer, der Kritik an dem Landraub, der Vertreibung der eingeborenen Bevölkerung an der Mord- („gezielte Tötungen“) und Folterpraxis durch zunächst den Zionismus dann durch Israel (von historischen Untaten ganz zu schweigen) mit einer Flut von gemeinen Beschimpfungen der Kritiker kommentiert!
MfG
Christoph Heger
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#32   Alanus ab Insulis   11:22:48 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Lutheraner: Das war ja mal
ne super Argumentation…
@ Gambolputty:
dass es durchaus auch in Deutschland noch Menschen gibt, die Gott durch wörtliche Auslegung der Bibel dienen.
Lev 19, 27b: „Du sollst deinen Bart nicht stutzen.“
Lk 12, 33: „Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen!“
Dann mal los!
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#31   Lutheraner   11:01:41 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Ananias + Kurt.K
„„Ist ja ekelhaftwie hier die christlichen Kreuzzüge verharmlosend dargestellt werden.
Warum kann das Christentum nicht einfach zu seiner Geschichte stehen? „“
Das versteht User Kurt natürlich auch nicht!
Warum stehen sie beide nicht dazu, daß sie ungebildete Massenmenschen sind, die außer zum Nachplappern von ZDF-Propaganda zu eigenständigen Überlegung unfähig sind?
Ihre Verallgemeinerungen sind ekelhaft, noch ekelhafter ist die Heuchelei, die dahinter steht.
Was haben Leute wie sie in einem katholischen Forum zu suchen? Sind ihnen gleichartige Zeitgenossen so suspekt, daß sie es unter denen nicht aushalten? Ich kann’s verstehen. Die lassen nämlich außer ihren Einbildungen nichts gelten und zensieren, was das Zeugs hält!
Die meisten User dieses Forums sind Quälgeister, die hier ihren sunbstanzlosen Mist abladen, den woanders niemand ertragen will, während ein anderer Teil das Forum mit blödsinnigen Gedichten und kryptischen Unsinnigkeiten vollstopft.
Das Internet ist immer schwer erträglich. Wer Menschen haßt, wird hier bestätigt. Und wer sie liebt, beginnt sie zu hassen.
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#30   r.ruhrgebietler   07:32:25 | Mittwoch, 14. März 2007
Levada irrt sich gewaltig!
Das ein Kardinal sich so irren kann!
Die röm.-‘kath. Kirche hat keine Übereinstimmung mit irgendeinem Irrglauben (und also solcher ist der islamismus zu erkennen!)
Er irrt auch in dem Punkt, daß außerhalb der hlg. röm.-kath. Kirche sich noch andere „Religionen“ sich befänden. Das ist ganz eindeutig gg. das Lehramt der hlg. röm.-kath. Mutter Kirche!
Hingegen hat er recht wenn er feststellt: Heute werde nicht akzeptiert, daß ein Gläubiger Überzeugungen besitze, die ihm heilig sind. www.kreuz.net/article.4847.html
Die Zeit der Katakombenkirche zur Wahrung des Glauben hat schon lange begonnen. o^/
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#29   Kurt K.   07:10:27 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Ananias
Warum kann das Christentum nicht einfach zu seiner Geschichte stehen?
Ja, das verstehe ich auch nicht. Einen Fehler zuzugeben hat noch niemandem geschadet. Im Gegenteil, nur wenn man sich kritisch mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, entwickelt man sich weiter. Aber vielleicht wollen manche sich gar nicht weiterentwickeln.
Ich finds vor allem witzig, dass oft sektiererische Abspalter von der kath.-Kirche die Kreuzzüge verteidigen. Wenn solche Leute im Mittelalter gelebt hätten, wären die vielleicht selber Ziel eines solchen geworden (siehe Albigenser-, Waldenser-Kreuzzug).
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#28   Hajan †   00:23:29 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Graf von Galen
Dann gehörten Sie schon längst gesperrt! Ihre Hetze so wie ihre extrem rassistischen Kommentare sind eine Schande.
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#27   Graf von Galen   23:43:44 | Dienstag, 13. März 2007
Wider die Blockwarte, @ Pfläumchen
Man sollte auch kleinkarierte Denunzianten wie Sie
sperren !
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#25   Ananias   23:36:28 | Dienstag, 13. März 2007
Ist ja ekelhaft
wie hier die christlichen Kreuzzüge verharmlosend dargestellt werden.
Warum kann das Christentum nicht einfach zu seiner Geschichte stehen? Das wäre besser als diese Verharmlosung und sogar Gerechtfertigung wie aus einzelnen Beiträgen zu lesen ist.
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#24   Graf von Galen   23:15:37 | Dienstag, 13. März 2007
Wider VII
Die Ausführungen von Kardinal Levada empfinde ich
als Verhöhnung der von ihm genannten Märtyrer.
Daß jemand lieber sein Blut vergießt, anstatt evangelisch
zu werden, geht über seinen Ökumeniker- Horizont.
Das Dogma „Extra ecclesiam nulla
salus“ scheint dem „Glaubenswächter“ völlig unbekannt
zu sein. Gibt es bei den VII- Klerikern nur noch
Häretiker ?
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#23   Johann Gambolputty   20:41:31 | Dienstag, 13. März 2007
Kardinal Levada
scheint entgangen zu sein, dass es durchaus auch in Deutschland noch Menschen gibt, die Gott durch wörtliche Auslegung der Bibel dienen.
:)3
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#22   Athanasius   19:24:15 | Dienstag, 13. März 2007
Religionsfreiheit
im Sinne von Diginitatis Humanae darf man nicht im Sinne einer moralischen Religionsfreiheit interpretieren, als dürfe jeder seine eigene Religion wählen und gäbe es keine Wahrheit. Es geht nur um Kultfreiheit „within due limits“, innerhalb gerechter Grenzen. Juden haben in den Päpstlichen Staaten immer Synagogen und Torahschulen betrieben, ebenso in manchen Schwyzer Kantonen die Protestanten. DH hat die moralische Religionsfreiheit explizit zurückgewiesen als mit dem katholischen Glauben unvereinigbar.
Religionsfreiheit im Sinne von DH heisst „Freiheit von externem Zwang“. Man sieht Zwang auch in der Ausgrenzung von Religionsausübung durch den Staat, egal ob kommunistischer oder protestantischer oder katholischer Prägung. DH sagt nicht, dass es keine Grenzen gibt oder dass jeder in seiner eigenstgewählten Religion selig werden wird.
Natürlich bleibt es strittig mit der Aussage von Pius IX. zur spanischen Behauptung der ‘Religionsfreiheit für alle Religionen in Spanien’, das war aber keine verbindliche universelle Äusserung. Die Auslegung von Quanta Cura durch Kardinal Newman ist dabei sehr hilfreich. DH ist schwierig, aber ein Sedisprivationist (anti-JP II) wie Louis-Marie de Blignières von Chemeré hat 1988 nach Studium doch geschlussfolgert, dass DH mit dem römisch-katholischen Glauben zu versöhnen ist. 1989 errichtete er sein altdominikanerrituelles Institut in Rom.
Ich bin mir unsicher, glaube aber wenigstens an der religiösen Toleranz!
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#21   Artois †   17:27:52 | Dienstag, 13. März 2007
@Tradistimme
kann mich Dir nur vollinhaltlich anschließen, herzlichen Gruß und schönen Feierabend!
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#20   Alanus ab Insulis   16:59:41 | Dienstag, 13. März 2007
@ Unschuld: Der Beleg für meine These
ist die allg. Geschichte.
Der Islam hält sich für die einzig wahre Religion. Das Christentum „natürlich“ auch. In beiden Religionen werden „Ungläubige“ mit Strafen im Jenseits bedroht und eingeschüchtert.
Seit der konstantinischen Wende ist die Kirche in unglaublich frecher Weise gegen andere Christen (Arianer, Nestorianer, etc.etc.) und gegen Heiden vorgegangen, z.B. mit knüppelnden Möchshorden, die Schlägertrupps der spätantiken Bischöfe. So begann die christl. Intoleranz. Das zieht sich dann durch die ganze Kirchengeschichte. Seit Konstantin also auch Strafen im Diesseits. Spanien 1492 nur als pars pro toto. Ich verweise auf das Gleichnis in den Evangelien, wo Jesus darauf hinweist, daß man das Unkraut bis zur Ernte wachsen lassen soll.
Der Islam ist auch im Diesseits gegen „Ungläubige“ nicht zimperlich. Dies betrifft aber v.a. Atheisten (die buddhist. Mönche in Indien wurden klosterweise abgemetzelt) oder Polytheisten, während Juden und Christen nur die Sondersteuer zu zahlen brauchten. Praktisch also gegenüber den Monotheisten ziemlich tolerant (weder Vertreibung noch Zwangsbekehrung).
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#19   Dr. Christoph Heger   16:34:38 | Dienstag, 13. März 2007
@stat crux: Wieso?
Diskutieren wir doch unter kreuts.net weiter!
1. Worüber?
2. Wieso unter kreuts.net? Gefällts hier nicht mehr?
MfG
Christoph Heger
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#18   stat crux   16:15:12 | Dienstag, 13. März 2007
@Hegerl
Diskutieren wir doch unter kreuts.net weiter!
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#17   Ydefix   15:33:13 | Dienstag, 13. März 2007
Der „Präfekt“ behauptet also, dass die Kirche in der Vergangenheit „Fehler begangen“ hätte
Was sagen die Päpste aller Jahrhunderte dazu ? Hier zwei Aussagen:
Papst Pius XI, „Mortalium Animos“ Nr. 10, 6.1.1928
„Im Verlauf der Jahrhunderte ist die mystische Braut Christi (die römisch-katholische Kirche) niemals verseucht worden, noch wird sie je in Zukunft verseucht werden, wie schon Cyprian bezeugt hat: Die Braut Christi kann ihrem Gatten nicht untreu werden. Sie ist makellos und anständig. Sie kennt nur eine Wohnstätte, sie wacht über das Heiligtum des bräutlichen Gemaches in Keuschheit und Anstand.“
Papst Hadrian I, Zweites Konzil von Nicaea, 787
„Als Christus, Unser Gott, die Heilige Katholische Kirche, die weder Makel, noch anderweitige Fehler hat, zu Seiner Braut genommen hat, hat er versprochen, über sie zu wachen. Er versicherte dies seinen heiligen Schülern, indem er sagte: „Ich bin jeden Tag mit euch bis ans Ende der Welt.“
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#16   virOblationis   13:51:29 | Dienstag, 13. März 2007
vergebliche Hoffnung
Seit der Niederlage des byzantinischen Kaisers bei Mantzikert (1071) stießen die friedliebenden und toleranten Mohammedaner – hier in Gestalt der Türken – immer weiter vor in Richtung auf Konstantinopel, das im 7. und 8. Jh vergeblich belagert worden war.
Ohne die militärische Entlastung in Form der Kreuzzüge seit dem Ende des 11. Jh’s wäre Byzanz wohl schon viel früher gefallen, was natürlich die unter der christlichen Herrschaft leidende Bevölkerung Kleinasiens begrüßt hätte. Dennoch fanden sich genügend christliche Fundamentalisten, die ihnen einen Strich durch diese schöne Rechnung machten.
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#15   Dr. Christoph Heger   13:04:06 | Dienstag, 13. März 2007
Viel Unsinn über die Kreuzzüge
Nicht nur Kurt K. erzählt viel Unsinn über die Kreuzzüge.
Zum einen: Es ist nicht zu sehen, wieso die christlichen Fürsten seinerzeit nicht das Recht zum Kriege gehabt haben sollen, das sich islamische Fürsten mit ihrer Doktrin vom Dschihâd einräumten: der Aufgabe des Hauses des Islams gegen das Haus des Krieges so lange Krieg zu führen, bis es ganz im Haus des Islams aufgegangen ist.
Zum anderen: Ganz im Gegensatz zu der Bedeutung, die heute den Kreuzzügen beigemessen wird, waren die Kreuzzüge für die Muslime im Orient seinerzeit „no-events“. Gelegentlich vermerken islamische Quellen indigniert, daß die Muslime in den Kreuzfahrerstaaten sich besser aufgehoben fühlen, als unter islamischer Herrschaft.
Tatsächlich waren die etwas späteren Eroberungen der Mongolen für die islamische Welt von ungleich größerer Bedeutung und von ungleich größeren Verlusten begleitet. Nur hat die islamische Welt das inzwischen den Mongolen verziehen, da diese später zum Islam übertraten.
MfG
Christoph Heger
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#14   Kurt K.   12:48:21 | Dienstag, 13. März 2007
@ Ulrich
Kreuzzüge waren nach damaliger Wertvorstellung das einzig richtige denn es galt, christliche Stätten und Länder zu verteidigen.
„Verteidigen“ find ich in dem Zusammenhang ganz lustig… HAHAHA.
Ist ein Verteidigungskrieg nicht was einigermaßen akutes? Jerusalem und die Länder drumrum waren am Anfang der Kreuzzüge schon über 400! Jahre lang in muslimischer Hand.
Von „Verteidigung“ kann KEINE REDE sein.
Ich will den Kreuzfahrern gar nicht ihre guten Absichten absprechen, aber objektiv betrachtet wars Unrecht. Und vor allem hätte der Papst und die Fürsten nach dem ersten Massaker in Jerusalem 1099 von weiteren absehen müssen.
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#13   Dr. Christoph Heger   12:48:02 | Dienstag, 13. März 2007
@stat crux: Nichts dogmatisch Festgelegtes im Islam?
Man kann dem Islam viel vorwerfen, aber nicht, dass er „dogmatisch festgelegt“ ist.
Verehrtester, wollen Sie ernsthaft bestreiten, daß es sehr wohl eine ganze Menge dogmatisch festgelegter Dinge im – bei weitem mehrheitlich sunnitischen, aber auch im schiitischen – Islam gibt und daß dies genau das Problem der islamischen „Reformer“ ist?
Zu diesen seit Jahrhunderten festgelegten Elementen gehört zum Beispiel das Scharî’a-Gesetz über die Abtrünigen. Wenigstens insofern besteht Einmütigkeit bei allen vier Rechtsschulen des sunnitischen Islams und bei den Schiiten: Der männliche, erwachsene und zurechnungsfähige Abtrünnige muß (bei manchen: nach eingeräumter Bedenkzeit) hingerichtet werden.
MfG
Christoph Heger
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#12   Unschuld   11:59:45 | Dienstag, 13. März 2007
Alanus ab Insulus
Hallo,
können Sie Belege für Ihre Behauptung, dass „ der Islam theoretisch eher intolerant, praktisch aber tolerant war“ beibringen? Die Geschichte zeigt doch, dass der Islam in der Praxis mindestens so grausam war wie die Handlungen mancher Christen.
Gruß
Unschuld
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#11   Guiseppe   11:44:21 | Dienstag, 13. März 2007
Religionsfreiheit
@ulrich: „Die Herausforderung bleibt: wir müssen missionieren, und dies auch bei den Moslem!“
Mission wendet aber keinen Zwang an, sondern leistet Überzeugungsarbeit. Ziel ist es doch, das zu Missionierende selbst und in Liebe – ganz frei von Zwang – Ja sagen zum katholischen Glauben und zur Lehre der Kirche.
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#10   Loyola †   11:24:33 | Dienstag, 13. März 2007
Muslimmarkt
Herr Heger sollte sich lieber darum kümmern, dass kreuz.net mit dem Muslimmarkt zusammenarbeitet, wenn es um die Ausarbeitung und Verbreitung antisemitischer und antijudaistischer Thesen geht …
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#9   stat crux   11:22:12 | Dienstag, 13. März 2007
@Hegerl
Man kann dem Islam viel vorwerfen, aber nicht, dass er „dogmatisch festgelegt“ ist.
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#8   Loyola †   11:18:36 | Dienstag, 13. März 2007
@ Dr. Heger
Gut dass wir hier Dr. Heger als Islamexperten haben (er hat beim TÜV nämlich auch schon einmal Autos von Türken ne Plakette zugeteilt!) … Wir sollten ihn nach Rom weiterempfehlen, damit die dort endlich kapieren, wohin der Hase läuft …
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#7   ulrich   10:59:48 | Dienstag, 13. März 2007
Kreuzzüge waren nach damaliger Wertvorstellung das einzig richtige
denn es galt, christliche Stätten und Länder zu verteidigen. Der Keurzzug, der Kampf und der Einsatzwillen ist bewundernswert. Die schändlichen Nebeneffekte natürlich nicht (wei Plünderungen, Mördereien).
Wie würden die auch gemäßigten Moslem reagieren zum heutigen Zeitpunkt, wo wir doch alle so sozial, friedfertig und dialogbereit sind, wenn man ihnen Mekka und Medina nähme?
Die Herausforderung bleibt: wir müssen missionieren, und dies auch bei den Moslem! Da sind wir zu zögerlich, die Sekten haben da mehr Erfolg.
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#6   Hacki   10:30:31 | Dienstag, 13. März 2007
Religionsfreiheit?
Warum dürfen Katholiken seit V2 nicht katholisch bleiben?
Warum hat man den Leuten den alten Katechismus genommen?
Warum müssen meine Kinder im kath. Religionsunterricht allen möglichen Unsinn lernen, nur nicht die Schönheit des überlieferen Glaubens?
Warum werden Priesteramtskandidaten vornehmlich von Häretikern unterrichtet.
Ich pfeife auf diese Religionsfreiheit, die nur vom wahren Glauben befreien will!,
weil der Islam und der Hinduismus und die Esoterik auch so schöne Wahrheiten enthalten!
Ihr wollt von der Wahrheit, von Jesus Christus befreien!
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#5   virOblationis   10:23:15 | Dienstag, 13. März 2007
Konsequenz
„Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet.
Wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet.“ (Joh. 3, 18)
– Da wird auch die Berufung auf eine Religionsfreiheit dem Delinquenten wenig weiterhelfen.
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#4   wickerl   10:13:35 | Dienstag, 13. März 2007
Religions(un)freiheit
Eine Religionsfreiheit spricht das 2. Vaticanum, nicht aber das Evangelium zu, Jesus redete mehrfach davon, wie streng hartnäckiger Unglaube bestraft wird, strenger als die Frevel von Sodom, dem es am Jüngsten Gericht nicht so schlecht ergehen wird.
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#3   Alanus ab Insulis   10:09:20 | Dienstag, 13. März 2007
Ich stimme Levada zu.
Er hat recht, wenn er sagt, daß die Kirche in einem langen Prozeß gelernt hat, wohin religiöser Fanatismus und Militanz führen. Allerdings hatte die frühe Kirche schon diese Überzeugung: Da wurde immer mit dem Toleranzgedanken argumentiert. Aber kaum war man selbst die privilegierte Religion (Ks. Konstantin), war das ganze Toleranzgebrabbel für 1600 Jahre (auch egegenüber den Christen anderer Konfession) vergessen…
Und heute, wo die Kirche nichts mehr zu sagen hat, macht sie wieder auf Toleranz. Ich bin da skeptisch.
Historisch gesehen ist das Christentum theoretisch tolerant, praktisch meist sehr intolerant gewesen, während der Islam theoretisch eher intolerant, praktisch aber tolerant war. Der islam. Fanatismus grassiert doch erst wieder seit „Eiertollah“ Khomenei.
Ob die Handvoll Militanz-Christen hier im Forum (in der Gesamtbevölkerung eine verschwindend kleine Zahl) ihre religiösen Allmachtsphantasien nun hat oder nicht: Was soll’s?
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#2   Stimme aus dem Tradiland   09:57:34 | Dienstag, 13. März 2007
V2-Glaubenskongregation ist Lichtjahre vom hl. Officium entfernt!
„In der Katholischen Kirche haben wir Jahrhunderte der religiösen und lehramtlichen Entwicklung gebraucht, um zur Einsicht zu gelangen, daß jede Person das Recht auf Religionsfreiheit hat.“
D.h. so lange hat es gedauert, bis die kath. Hierarchie sich von Christus und seiner Lehre abgewandt hat. Da es keine Freiheit zum Irrtum gibt, muß auch der Staat keine einräumen, maximal Toleranzen.
Anders ausgedrückt: Cardinal Levada stößt sich nicht daran, dass die Gläubigen in die Irre gehen, wichtig ist ihm nur, dass sie die Freiheit dazu haben – und die Irrlehrer die Propagandafreiheit und -hoheit. Denn die „Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht“. Cardinal Levada ist ein Wolf unter Schafen.
„Die Kreuzfahrten, die Religionskriege in Europa, die Märtyrer unter den protestantischen Königen in England und katholische Prälaten in Spanien und Frankreich.“
Wer hat den die Religionskriege ausgelöst? Die Irrlehrer oder die kath. Kirche? Weil die Kirche sich nicht durchgesetzt hat oder nur teilweise, lautet Levadas Losung: Verkündigungsfreiheit für die Irrlehrer, das bringt den Frieden. Nur welchen Frieden – den Christi? Keineswegs!
Papst Johannes Paul II. habe die Fehler, welche die Kirche in der Geschichte machte, anerkannt.
Er hätte sich besser für seine eigenen Frevel, Häresien und bösen Taten entschuldigt! Abgesehen von dem inhaltlichen Unfug, der hinter diesen „Entschuldigungen“ steht.
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#1   Dr. Christoph Heger   09:57:26 | Dienstag, 13. März 2007
Dummheit, Wunschdenken oder Diplomatie?
Der Kardinal behauptet:
Islam und Christentum würden Gewalt im Namen der Religion zurückweisen.
Von welchem Islam redet der Kardinal?
Jedenfalls nicht von dem seit Jahrhunderten dogmatisch festgelegten, real existierenden Islam. Bei ihm kann keine Rede davon sein, daß er die überlieferte Lehre vom Dschihâd oder den Anspruch auf Unterwerfung der Welt unter das Gesetz der Scharî’a oder den Anspruch auf Hinrichtung der „Abtrünnigen“ aufgegeben hätte.
MfG
Christoph Heger
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