Alte Messe
Gewaltsam verjagt
Letzten Herbst besuchten einige Gläubige in einer Klosterkapelle im Bistum Aachen eine Alte Messe. Doch dann stürzte der Obere des Hauses herein und unterbrach die Andacht der Frommen.
Alte Messe in Köln zur zehnten 'Liturgischen Tagung' Ende Februar
Alte Messe in Köln zur zehnten ‘Liturgischen Tagung’ Ende Februar
© Petrusbruderschaft
(kreuz.net, Steinfeld) Der Superior des Salvatorianer-Klosters Steinfeld hat einige Gläubige daran gehindert, einer Messe in seinem Kloster beizuwohnen.

Das berichteten die ‘IK-Nachrichten’ – das Monatsblatt der Initiativkreise.

Das Kloster Steinfeld befindet sich auf dem Gebiet des Bistums Aachen.

Der für den Inititativkreis „unglaubliche“ Fall ereignete sich bereits am 11. Oktober 2006.

Damals besuchten einige Gläubige in der Klosterkapelle Steinfeld eine stille Alten Messe.

Kurz vor Beginn des Gottesdienstes stürzte der Superior des Klosters in die Kapelle. Erregt forderte er die drei anwesenden Gläubigen auf, die Kapelle zu verlassen.

Begründung: Es handle sich um eine sogenannte private Messe. Diese dürfe nur ohne „Publikum“ zelebriert werden.

Einer der Vertriebenen war der Vorsitzende des ‘Initiativkreis Aachen’.

Eine Woche später fragte er beim Generalvikariat Aachen an, ob es rechtens sei, Katholiken von einer Messe – egal in welchem Ritus – gewaltsam auszuschließen.

Bis dato erhielt der Vorsitzende des Initiativkreises keine Antwort.

Wider das Kirchenrecht

Die ‘Initiativkreisnachrichten’ kommentieren, daß der Rauswurf nicht nur dem Liebesgebot sondern auch dem Kirchenrecht widerspreche.

„Die Gläubigen können in jedwedem katholischen Ritus am eucharistischen Opfer teilnehmen und die heilige Kommunion empfangen“ – zitiert das Faltblatt den Kanon 923.

Nach Kanon 1221 „muß der Zugang zu einer Kirche zur Zeit gottesdienstlicher Feiern frei und kostenlos sein.“

Privatzelebration: Messe ohne Volk?

Zur Erklärung der sogenannten Privatzelebration berufen sich die ‘Initiativkreisnachrichten’ auf den emeritierten Mainzer Kirchenrechtler, Hw. Georg May.

Hw. May widmete sich 1997 in einem Aufsatz für die Monatszeitschrift ‘Una Voce Korrespondenz’ dem „Recht der Einzelzelebration“.

Jede Messe sei ihrem Wesen nach auf die Teilnahme von Gläubigen ausgelegt und vom Recht her gesehen offen – erklärte Hw. May.

Die Bezeichnung „Messe ohne Volk“ beziehe sich allein auf die liturgische Form, in der die Messe zu feiern sei. Sie bestimme nichts über den Teilnehmerkreis einer einzeln zelebrierten Messe.

Im Besonderen schließe sie nicht eine Vorschrift in sich, außer dem Ministranten niemanden zur Meßfeier zuzulassen – erklärte der Kirchenrechtler:

„Es ist ein Mißbrauch des Begriffs, wenn er dazu herhalten soll, einem Zelebranten die Einladung von Gläubigen zu einer Messe zu untersagen beziehungsweise den Gläubigen die Teilnahme an der Messe zu verbieten.“

Der Begriff „Messe ohne Volk“ dürfe nicht als Kampfinstrument gegen Einzelzelebrationen in einem bestimmten Ritus benützt werden – warnte Hw. May:

„Die absichtliche und geflissentliche Fernhaltung der Gläubigen von der Teilnahme an der Meßfeier des einzeln zelebrierenden Priesters ist daher unzulässig.“
      
35 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#35   Benedikt   10:58:07 | Donnerstag, 15. März 2007
@ Stephanus
Wenn es denn so war, dann finde ich es auch nicht gut. Allerdings befindet sich der Zelebrationort nach Ihrer Beschreibung offenbar innerhalb der Klausur. Gab es nicht die Möglichkeit (Erlaubnis?) an einem anderen Altar zu zelebrieren?
Redaktion benachrichtigen
#34   Stephanus   20:38:15 | Mittwoch, 14. März 2007
benedikt::::
nirgends ist die rede vom hochaltar!
es handelte sich (auf nachfrage) um einen sehr sehr frommen priester der pater heinrich genannt wurde.
dieser las die heilige messe an einem Marienaltar im rechten teil der kirche.
von diesem geht am chorgestühl vorbei, also dahinter ein „Gang“ weiter, der durch ein gitter abgesperrt werden kann.
wenn ich recht verstanden habe, geht es dort rechts weiter auch in die sakristei usw usw.
dort hinten gibt es weitere nebenaltäre usw. ob es nun 20 oder 30 oder 40m sind, spielt ja auch keine wesentliche rolle.
hier geht es doch darum, wie mit gläubigen umgesprungen wird. und nicht nur mit gläubigen, sondern auch mit würdigen priestern.
Redaktion benachrichtigen
#33   Frasim   15:39:31 | Mittwoch, 14. März 2007
@Mathias Wagener
Auch die Messen bei FSSPX sind kirchenrechtlich gültig (wenn auch von offiziell suspendierten Priesteren gelesen) und deren Besuch erfüllt die Sonntagspflicht des Katholiken. Es gibt sicher kirchliche Dokumente darüber, ich finde sie aber auf die Schnelle nicht. Bitte daher die Experten hier zu diesem Thema zu antworten.
Redaktion benachrichtigen
#32   Benedikt   11:45:27 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Wagener
Der Besuch ist natürlich nicht verboten. Es gibt ja ganz normal in Gemeinschaft mit Rom stehende Kollegien, die die Messe nach den alten Büchern und mit Erlaubnis Roms zelebrieren.
Am Hausrecht des Kirchenrektors ändert das allerdings nichts. Fraglich ist nur, ob diese Vorgehensweise auch aus religiösen Gesichtspunkten gerechtfertigt ist. ME nicht.
Redaktion benachrichtigen
#31   Mathias Wagener   11:28:51 | Mittwoch, 14. März 2007
Rechtslage
Ist es eigentlich verboten, einer „Alten Messe“ beizuwohnen.
Wer kennt die Rechtslage ?
Redaktion benachrichtigen
#30   franzmann   10:43:28 | Mittwoch, 14. März 2007
Fußnote
Der Konjunktiv irrealis von „bestehen“ lautet wohl nicht „bestü :-) nde“. Aber Nebensächlichkeit, bin heute müde.
Redaktion benachrichtigen
#29   Benedikt   09:55:25 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Stephanus
die gläubigen haben dann aus ca. 30-40m entfernung durch ein schmiedeeisernes gitter die heilige handlung verfolgt,was aber auch nur eine gewisse zeit geduldet wurde.
Ich kenne dort nur ein Gitter und dies trennt den Hochchor vom Rest der Kirche. Wenn die Gläubigen zuvor näher dran waren standen sie also im Bereich des Chorgestühls. Dort haben sie nichts verloren.
Wann soll denn das gewesen sein? Es gibt dort kein Gitter, das sich 30-40 m vom Hochaltar weg befünde. Hat es auch in den letzten 20 Jahren nicht gegeben.
Redaktion benachrichtigen
#28   Stephanus   00:27:12 | Mittwoch, 14. März 2007
das ist uns auch schon passiert…
diese vorgehensweise ist nichts neues:
schon vor jahren wurden gläubige daran gehindert an der sonntäglichen heiligen messe im trid. ritus teilzunehmen, den ein älterer pater zelebrierte.
der priester wurde, als der zulauf zu groß wurde, einfach weggesperrt. die gläubigen haben dann aus ca. 30-40m entfernung durch ein schmiedeeisernes gitter die heilige handlung verfolgt,was aber auch nur eine gewisse zeit geduldet wurde.
so geschehen im Zisterzienserkloster marienstatt/Ww.
Redaktion benachrichtigen
#27   Athanasius   19:39:02 | Dienstag, 13. März 2007
Blanker Hass motiviert angebliche Priester gegen den ‘alten’ Römischen Ritus
Es ist blanker Hass gegen die römisch-katholische Kirche und die ständige katholische Glaubenslehre und gegen die Dogmen (z.B. in der Eucharistie), der diese Modernistenkleriker zum Hass und zur Ausgrenzung dieser armen Gläubigen bringt.
Mit Respekt und Toleranz und Offenheit die die Neue Konzilskirche den Häresien und Immoralitäten anderer Religione und Gesellschaften gegenüber zeigt, ist hier weit zu finden. Wer tut wie seine katholische Eltern und Grosseltern glaubten, der ist abschussreif für diese „liebenden“ Kleriker der „Liebeskirche“.
Blanker Hass. Merke meine Worte. Wir werden es am Leibe spüren. Vor allem noch von der Seite dieser „innerkirchlichen“ Agitatoren und Kirchenschänder modernistisch-liberaler Prägung.
Man erträgt alles, aber bei der liturgischen Wahrheit droht man mit Peitsche, Einsperrung und den medialen Fallbeil.
Redaktion benachrichtigen
#26   Marius   17:36:47 | Dienstag, 13. März 2007
Gotthard
Ich habe hier auch schon vîele Artikel von Gotthard gelesen und frage mich auch, warum Gotthard so gegen diese alte heilige Messe ist, die nie verboten wurde.
Redaktion benachrichtigen
#25   Stimme aus dem Tradiland   12:35:40 | Dienstag, 13. März 2007
Auch „Privatmessen“ sind öffentlicher Kult!
Gotthard hat keine Ahnung. Auch sogenannte „Privatmessen“ sind öffentlicher Kult, an welchem Gläubige teilnehmen dürfen. War also der Pater zur Zelebration der alten Messe berechtigt, dann durfte Gläubigen nach dem Kirchenrecht die Teilnahme nicht untersagt werden.
„Privatmesse“ heißt im Prinzip nur, dass diese nicht öffentlich (in Publikationen, im Schaukasten) angekündigt wird, auch wenn 100 Gläubige daran teilnehmen.
Dass nur 3 Gläubige teilnahmen, beweist, dass praktisch keine Werbung für diese alte Messe gemacht wurde.
Widerlich ist nur die Vorgangsweise des Priors, die weder dem hl. Charakter einer Kirche noch dem allerheiligsten Charakter des hl. Meßopfers angemessen ist. Vor Gott, vor den Regeln der Kirche und dem allgemeinen Umgang von Gläubigen miteinander ist sein Verhalten frevelhaft und verurteilungswürdig.
Noch zum „halben Jahr her“: Dies deutet darauf hin, dass kirchenintern (Generalvikar, Bischof, Generaloberer des Ordens) auf den Vorfall nicht angemessen reagiert wurde, weswegen es richtig ist, ihn öffentlich zu machen.
Damit man sieht, wie „tolerant und menschenfreundlich“ die V2-NOM-Kirche tatsächlich ist.
Redaktion benachrichtigen
#24   monti   08:37:32 | Dienstag, 13. März 2007
Das frag ich
mich auch jedesmal, wenn ich hier von Gotthard etwas lese.
Redaktion benachrichtigen
#23   Frasim   03:12:54 | Dienstag, 13. März 2007
@Gotthard
Können Sie mir bitte nur einen Grund nennen, warum Sie so verbohrt gegen die alte Messe sind? :-(
Redaktion benachrichtigen
#22   Gotthard   00:31:34 | Dienstag, 13. März 2007
Missbrauch
Der Bluthochdruck dieses Initistivkreis-Vorsitzenden ist doch selbst erzeugt.
Er hat diesen „Skandal“ selbst produziert, um ihn noch einem halben Jahr zu publizieren.
Dieser Vorsitzende wußte genau, dass in Steinfeld kein Indult für die Tradimesse existiert – höchstens die Erlaubnis für einen alten Pater zur privaten Zelebration.
Dieser Herr hat also diese Sensationsmeldung bewußt inzeniert – und eine alten Pater instrumentalisiert – und die Messe missbraucht für eine widerliche Propanda.
Redaktion benachrichtigen
#21   HeinrichvonOfterdingen   22:03:55 | Montag, 12. März 2007
Einem Verwandten von mir
ist das auch schon passiert. Er sah um 6 Uhr in der Früh als er an einer Kapuzinerkirche in Süddeutschland vorbeikam in der Kirche, die um diese Zeit normalerweise noch versperrt ist, Licht. Er trat ein und war in einer tridentinischen Messe, die gerade begonnen hatte. Anwesend waren 2 Klosterschwestern, die ihn unter dem Hinweis, dass dieses Geschehen „privat“ sei aus der Kirche mehr hinausdrängten als hinauskomplimentierten. Der Grund ist wohl, dass viele vor allem ältere Priester „ungehorsam“ sind und die „alte“ Messe im „privaten“ Kreis lesen. Wenn da ein Fremder hinzukommt haben sie Angst vor einer Beschwerde. Traurige Kirche, in der wir leben!
Redaktion benachrichtigen
#20   möchtegern-kathole   20:13:07 | Montag, 12. März 2007
erinnert …
… an das dumme getue in Fulda, als die Gläubigen der Pius-Bruderschaft während ihrer Fuldawallwahrt zum Grab des Heiligen Bonifatius gehen wollten und „rein zufällig“ zum exakt ‘richtigen’ Zeitpunkt vor dem Grab vor einer Handvoll Gläubiger eine heilige Messe gefeiert wurde, so dass niemand zum Grab konnte …
Heiliger Bonifatius, sorge bitte dafür, dass Deine Wallfahrer an Dein Grab können :-]
Redaktion benachrichtigen
#19   r.ruhrgebietler   18:37:57 | Montag, 12. März 2007
@Athanasius: Katakombenzeit ist wieder zurück
SIC! Sie haben ja so Recht!
Redaktion benachrichtigen
#18   Tridentinus   17:56:47 | Montag, 12. März 2007
@Maledica
Natürlich kann man auch ohne die dogmatische Wahrheit, die Sie mit einem überflüssigen Pathos hier einbringen, zu leugnen, zufällig in eine Kirche kommen, in der gerade die Messe gefeiert wird, an der man dann teilnimmt, ohne es geplant zu haben. Ich kann es kaum fassen: Aber ich muss Gotthard in Schutz nehmen.
Freilich kommt man in die meisten halb-öffentlichen Oratorien weniger leicht per Zufall hinein als in eine allgemein öffentlich zugängliche Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#17   Maledica   17:47:35 | Montag, 12. März 2007
Zufall
@Teufelhard
Zu Ihren Brotbrechfeiern wird man wahrscheinlich zufällig dazustoßen.
Denn ein Katholik wird dort bestimmt nicht zielstrebig hinkommen.
In eine katholische Messe aber geht man NICHT zufällig, denn als Katholik ist man sich ja der unermesslichen Gnaden bewußt, welche Gott über uns Menschen bei der unblutigen Erneuerung seines Kreuzesopfers ausschüttet
Redaktion benachrichtigen
#16   Benedikt   17:41:58 | Montag, 12. März 2007
Albern
Das Verhalten des Superiors ist, wenn es sich denn so zugetragen hat, überaus albern und borniert zu nennen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Athanasius   17:27:48 | Montag, 12. März 2007
Katakombenzeit ist wieder zurück
…und zwar in der Zeit der toleranten, dialogierenden, Neuen, weltgewandten, menschenliebenden, offenen, informierenden, gleichberechtigten ‘Kirche des Konzils’…
Alas! this organization which formerly afforded such promising expectations, this limpid and impetuous stream, has been harnessed in its course by the modern enemies of the Church, and is now no more than a miserable affluent of the great movement of apostasy being organized in every country for the establishment of a One-World Church which shall have neither dogmas, nor hierarchy, neither discipline for the mind, nor curb for the passions, and which, under the pretext of freedom and human dignity, would bring back to the world (if such a Church could overcome) the reign of legalized cunning and force, and the oppression of the weak, and of all those who toil and suffer. – Notre Charge Apostolique, Papst St. Pius X., 1910
Redaktion benachrichtigen
#14   Tridentinus   17:06:52 | Montag, 12. März 2007
@cum te
Traditionalisten klatschen nicht soviel, aber die Idee mit wetten, dass? ist gar nicht so schlecht. Gottschalk ist ja liturgisch auch eher konservativ. Oder sollte ich besser zu Harald Schimdt gehen?
Ich könnte auch tecum hingehen, Cum Te. Denn ich besitze einen dt. Behindertenausweis wegen linksseitiger Teillähmung des Beines, der mich ua berechtigt, die Bahn mit einer kostenlos reisenden Begleitperson zu benutzen.
Wer wird Millionär? käm auch noch in Betracht. G. Jauch hat liturgisch auch Berührungspunkte mit uns hier, soweit ich weiss (Gotthard natürlich ausgenommen).
Redaktion benachrichtigen
#13   iustus   16:59:04 | Montag, 12. März 2007
Relevanz?
Dürfen Vorsitzende von Initiativkreisen bestimmte Messen nicht besuchen oder nur zufällig dort sein? :-S
So ein Käse.
Redaktion benachrichtigen
#12   cum te   16:57:27 | Montag, 12. März 2007
@Tridentinus
Man muss das ja fast bewundern, wenn sich jemand in diesem abseitigen Mikrokosmos so präzise auskennt. Fast so, als würde man bei Wetten Dass? anbieten, alle deutschsprachigen Mormonen am Händedruck erkennen zu können. Schluss für heute!
Redaktion benachrichtigen
#11   Tridentinus   16:52:51 | Montag, 12. März 2007
Wenn der Vorsitzende
immer noch Herr Deja ist, kommt dieser nicht zufällig zur Messe des P. Paschalis, der seinerseits zum Konvent in Steinfeld gehört.
Redaktion benachrichtigen
#10   r.ruhrgebietler   16:46:20 | Montag, 12. März 2007
@Gotthard – kein Zufall!
dem Hausherrn des Klosters – dem Superior – war wahrscheinlich vorher alles genau erklärt worden, wie es sich gehört… mit Sicherheit!
Lassen Sie es mich doch ganz schlicht erklären: das war ein klassischer Fall von Christenverfolgung innert der sog. V-II-Kirche. Das müßten Sie doch als Deutschkatholik wissen.
Übrigens: haben Sie meinen Beitrag ums Weihwasser gesehen? Der Teufel fürchtet es! (Wenn’s gültig geweiht wurde!!!) UNd, es wird viel zu wenig gespendet. Weil den sog. Priestern des V-II da so die rechte Beziehung zu fehlt.
Das geistige Leben ist halt in weiten Teilen nur ein übergrosses Missionsland!!
Redaktion benachrichtigen
#9   Gotthard   16:37:06 | Montag, 12. März 2007
Zufälle gibt es!
Einer der Vertriebenen war der Vorsitzende des ‘Initiativkreis Aachen’.
der sich ganz ganz zufällig in Steinfeld aufhielt und ganz ganz zufällig in diese Kapelle geriet …
dem Hausherrn des Klosters – dem Superior – war wahrscheinlich vorher alles genau erklärt worden, wie es sich gehört…
Redaktion benachrichtigen
#8   küsterlein   15:36:25 | Montag, 12. März 2007
Und genau diese Ächtung muß aufhören!!!
Wenn nun jemand in dieser Kirche die byzantinische Liturgie feiern wollte, wäre das bestimmt möglich gewesen. Diese Ächtung der Liturgie von 1962 muß endlich aufhören! Ich warte gespannt wann der Heilige Vater nun die überlieferte heilige Messe von solchen willkürlichen Einschrenkungen befreit.
Redaktion benachrichtigen
#7   Tridentinus   15:12:22 | Montag, 12. März 2007
@Der Celebrans
ist wahrscheinlich P. Paschalis, der auch am Herz-Jesu-Freitag eine Indultmesse liest, die öffentlich zugänglich ist. Deswegen ist ja diese Überreaktion des Superiors umso unverständlicher!
Redaktion benachrichtigen
#6   Zur Kenntnisnahme   15:02:19 | Montag, 12. März 2007
Hintergrundinformation?
Folgende Fragen treten auf:
– Wer war der zelebrierende Priester? War es ein Untergebener des Superiors?
– Welche Vereinbarung bestand zwischen ihm und dem Superior?
– Ist er mit einer kirchenrechtlichen Sanktion belegt?
– Handelt es sich um eine Kapelle innerhalb des Klausurbereichs des Klosters oder um einen auch sonst für Gläubige zugängigen Sakralraum?
Redaktion benachrichtigen
#5   Guiseppe   14:59:56 | Montag, 12. März 2007
Keine Konsequenzen für den verantwortlichen Superior
„Der Superior des Salvatorianer-Klosters Steinfeld hat einige Gläubige daran gehindert, einer Messe in seinem Kloster beizuwohnen.“
Ich wage die Prognose, dass der Superior mit keinen negativen Konsequenzen für sein Verhalten rechnen muss – weder von Aachen, noch von Rom.
Redaktion benachrichtigen
#4   makakema   14:53:33 | Montag, 12. März 2007
G’tt ist selbst alt, warum nicht die Traditionen auch?
Ja, man sollte Jude werden. Da regt sich noch nicht einmal die „modernste“ Gemeinde über den Gebrauch des hebräischen auf. Auch die Moslems bleiben bei Althergebrachtem. Nur wir lassen uns vom Pesthauch des Modernismus anstecken.
Redaktion benachrichtigen
#3   kuschelkätzchen †   14:46:24 | Montag, 12. März 2007
huhu nonno
unterschreib doch dein nchstes posting einfach mit *pfläumchen*
dann bist du ruckzuck gelöscht *hihi*
*viel glück*
Redaktion benachrichtigen
#2   nonnobisdomine   14:31:27 | Montag, 12. März 2007
Der Aachener Bischof ist ein Selbstbefriediger.
Er kümmert sich offensichtlich mehr um die Verwaltung und die Umwälzung von Kosten aufgrund der Kirchengemeinden, als um einige Christen, die sich im Rahmen der alten Messe beschweren.
Der Bischof ist überlastet. Nehmen Sie es diesem Herrn doch nicht übel. Er sagt sich doch eh „dies paar Männeken“…
Nicht übel meinend
n.n.
Redaktion benachrichtigen
#1   Tridentinus   14:29:49 | Montag, 12. März 2007
Welcher Rückfall
Das ist ja so schlimm wie vor 1984. Von 1970-84 gab es tatsächlich öfters den Zwang, die alte Messe ohne Volk zu zelebrieren. Oder hinter verschlossener Tür. Aber natürlich kann man die Gläubigen auch durch die Sakristei reinlassen. Dass solche Verbote liturgiefremd, ja liturgiewidrig sind versteht sich ebenso wie ihr Widerspruch zum CIC. Das Verhalten des Superiors war hingegen – wenn wirklich so rabiat und laut – zusätzlich eine öffentliche Kultstörung, denn die Kapelle istbestimmt mindestens ein halb-öffentliches Oratorium. Manche staatliche Rechtskreise – etwa Italien haben dagegen bedrohen solche Kultstörungen sogar mit staatlicher, juristischer Sanktionierung.
Und jetzt, hochwürdiger Pater Superior?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Alte MesseDie Liturgiereform war ein Selbstmordkommando Alte MesseEin französischer Hoffnungsschimmer Liturgisches InstitutDas Neue Testament gibt es seit dem Jahr 1979 Alte MesseKlein geredet LiturgieprofessorDer Alte Ritus widerspricht dem Konzil Erzbischof RanjithDie Kirchen sind leer geworden Alte MesseAlles in Butter Alte MesseRadio Ketzeran? Alte Messe„Nein, nein, nein, das kann nicht sein“ Martin MosebachInfame Scheußlichkeit Alte MesseSchweizer Manifest für die Alte Messe Alte MesseNostalgische Rückzugsgefechte ‘KNA’-ChefredakteurWeht der Zeitgeist für die Alte Messe? Kardinal Lehmann„Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“ Alte MesseKeine Freigabe der dummen Messe
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net