Auslöser der Turbulenzen ist nicht P. Hönisch
Der Mädchenbund der katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) bezieht Stellung zu den in den Medien verbreiteten Anschuldigungen gegen die Person von P. Hönisch SJM. Eine Klärung zu den Hintergründen und Umständen der massiven Angriffe.
(kreuz.net) Am 23. Dezember vergangenen Jahres ist die Bundesführung des Jungenverbands der KPE – Österreich
zurückgetreten. Der Schritt gründe in „einer schwierigen Situation“ mit P. Andreas Hönisch. P. Hönisch
ist der Generalobere der „Servi Jesu et Mariae“ (SJM) – Diener Jesu und Mariae –, einer jungen Ordensgemeinschaft
mit Sitz in Niederösterreich. Die Vorwürfe gegen die Person von P. Hönisch SJM wurden im Speziellen
durch den Bundeskuraten, Pfarrer Martin Leitner, erhoben.Die Bundesführung des österreichischen Mädchenbundes der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) nimmt Stellung zu den Berichten: „Turbulenzen bei Katholischer Pfadfinderschaft wegen P. Hönisch“ (kath.net 05.01.2005) und „KPE-Webmaster erhebt schwere Anschuldigungen gegen SJM und Hönisch“ (kath.net 07.01.2005).
Aus gegebenen Anlaß ersehen wir, die verbliebene Bundesführung der KPE Österreich, die Notwendigkeit, Hintergründe und Umstände der massiven, öffentlichen Angriffe, die in den letzten Tagen von den beiden ausgetretenen Bundesführungen gegen uns vorgetragen wurden, zu erhellen.
Laut Bericht vom 05.01.2005 sei „praktisch die gesamte Österreichführung“ zurückgetreten. Tatsächlich sind aber nur drei Personen zurückgetreten, von denen zwei gleichzeitig mehrere Ämter innehatten.
Die Führung des Mädchenbundes ist wie bisher im Amt, die Bundesmeisterin ist ein Gründungsmitglied der KPE-Österreich. Nach Pfarrer Leitner (07.01.2005) sei eine Führerinvestitur durch die Bundesmeisterin „gegen die Statuten des Vereines“ gewesen, allerdings existiert ein derartiger Paragraph nicht. Es ist selbstverständlich das Recht der Bundesmeisterin, die Führung des Mädchenbundes zu ernennen.
Von der reibungslosen Zusammenarbeit im Mädchenbund zeugen viele gemeinsame Unternehmungen. Auch im Jungenbund gab es gemeinsame Aktivitäten. Die Behauptung, „die unter SJM-Führung stehenden Gruppen in Niederösterreich seien der Bundesführung (…) in pfadfinderischer und spiritueller Hinsicht weitgehend entzogen worden“ entspricht nicht den Tatsachen.
Folgendes Zitat vom 05.01.2005 „Somit hatten sich die Bundesführung und die mehrheitlichen Nicht-Hönisch-Gruppen für das Aus entschieden“ wirft einige Interpretationsschwierigkeiten auf:
1. Will Pfarrer Leitner (wie der Leser annehmen könnte) mit diesem Zitat zum Ausdruck bringen, daß die Mehrheit der bestehenden Gruppen den österreichischen Verband verlassen hat, ist dies nicht korrekt.
2. Zum Thema „Nicht-Hönisch-Gruppen“: Wir von der Bundesführung schätzen die Zusammenarbeit mit der SJM sehr, möchten zusätzlich aber klarstellen, daß wir ausgebildete Führerinnen nach den Grundsätzen und Leitlinien der Katholischen Pfadfinderschaft Europas sind. Da außerdem P. Hönisch in der KPE-Österreich keine Funktion hat, erweist sich eine Zuteilung zu „Hönisch“- bzw. „Nicht-Hönisch-Gruppen“ als nicht angemessen.
Im Oktober 2004 wurde auf einem Treffen des Vorstandes mit einigen Pfadfinderführern (Mitgliedern der SJM wurde damals die Teilnahme verweigert) beschlossen, die mit der SJM zusammenarbeitenden Gruppen und die von SJM-Mitgliedern geführten Gruppen nicht mehr im österreichischen Bund zu registrieren und zu versichern.
Da der Vorschlag einer Registrierung in Deutschland für österreichische Gruppenarbeit keine Lösung darstellt, weigerten sich die betreffenden Gruppen, dies hinzunehmen und beantragten eine ordentliche Bundesversammlung für Januar.
Als sich zudem die Bundesführung des Mädchenbundes von oben genanntem Schritt distanzierte und der Commissaire Fédéral [Bundeskommissar] aus Frankreich darum bat, bis zu einem Treffen im Januar den Stand von September 2004 (also Registrierung und Versicherung aller bestehenden Gruppen) zu belassen, trat ein Teil der Bundesführung zurück.
Die im Amt verbliebene Bundesführung bedauert die gegenwärtige Situation und hofft auf ein klärendes Gespräch mit der „Union Internationale des Guides et Scouts Européens“[französischer Dachverband der Pfadfinderschaft Europas].
Greti Piuk, Angelika Wiegele, Lucia Kropfreiter
Weiterlesen:
Dienstag, 11. Januar 2005 17:27
1+1=7: Weniger ist mehr!
Je mehr Wind um diese Mücke gemacht wird, desto mehr Schaden gibt es für die Kinder.
Vergessen wird, dass der Wert jeder Jugendarbeit, die
im Geist der katholischen Pfadfinder geführt wird, für unsere Zukunft sehr wertvoll ist.
Ob die Bundesführung konservativ ist, oder sehr konservativ ist, ob die Kinder „et cum spirito tuo“ antworten antworten oder „und mit deinem Geiste“ ist im Sinne des eigentlichen Pfadfindertums wurscht.
Die Frage ob und wo die Gruppen registriert sind ist belanglos. Genau soviel Windhauch wie die Akzeptanz dieses Ordens in St. Pölten.
Also bitte reitet nicht auf dem Rücken der Kinder zum Altar, sondern tragen wir unsere Kleinen zum Herrn.
„Iesus autem convocans illos dixit sinite pueros venire ad me et nolite eos vetare talium est enim regnum Dei“
Vergessen wird, dass der Wert jeder Jugendarbeit, die
im Geist der katholischen Pfadfinder geführt wird, für unsere Zukunft sehr wertvoll ist.
Ob die Bundesführung konservativ ist, oder sehr konservativ ist, ob die Kinder „et cum spirito tuo“ antworten antworten oder „und mit deinem Geiste“ ist im Sinne des eigentlichen Pfadfindertums wurscht.
Die Frage ob und wo die Gruppen registriert sind ist belanglos. Genau soviel Windhauch wie die Akzeptanz dieses Ordens in St. Pölten.
Also bitte reitet nicht auf dem Rücken der Kinder zum Altar, sondern tragen wir unsere Kleinen zum Herrn.
„Iesus autem convocans illos dixit sinite pueros venire ad me et nolite eos vetare talium est enim regnum Dei“
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