18:47:15 | Donnerstag, 15. März 2007
Mit größtem Respekt für die alte Bausubstanz wird zur Zeit eine Aachener Kirche in ein Bürogebäude verwandelt. Die neuen Besitzer arbeiten sorgfältiger als die vertriebenen, modernistischen Pfaffen.

Jesuitenkirche St. Alfons in Aachen
(kreuz.net, Aachen) Allein im Bistum Aachen ist die Zukunft von 250 Kirchen ungewiß.
Das erklärte der
Chef einer Firma, die in Aachen Kirche und Kloster der Jesuiten gekauft und in einen Glaspalast umgebaut
hat, vor der ‘Aachener Zeitung’ vom 7. März.
St. Alfons – der ehemalige Aachener Sitz der Jesuiten –
wird ein Bürogebäude.
Andere Kirchen werden folgen, ist sich der genannte Geschäftsführer sicher.
Das größte Büro im neuen Komplex ist die frühere Kirche. Sie wurde im Mai 2005 „feierlich entweiht.“
Im ehemaligen Gotteshaus aus dem Jahr 1861 sind rund 1500 Quadratmeter Nutzfläche geplant und bereits
vermietet.
Wo früher das Opfer auf Golgotha gegenwärtig gesetzt wurde und die Verrücktheiten des Konzils
in den 60er und 70er Jahren das Ende einläuteten, wird das Aachener ‘Büro für Energiewirtschaft und
Technische Planung’ mit rund vierzig Mitarbeitern einziehen.
In die Seitenschiffe der Kirche wird mittels
einer Stahlkonstruktion eine zweite Etage eingezogen.
Die Büros in den Seitenschiffen werden mit Glaswänden
geschlossen.
Das Mittelschiff bleibt weitgehend frei und wird zum Multifunktionsraum. Dort gibt es lediglich
zwei Brücken, welche die Obergeschosse in den zwei Seitenschiffen miteinander verbinden.
Die Architekten
haben gewollt, daß Altes und Neues nebeneinander stehenbleibt. Es soll immer erkennbar sein, was 1861
und was 2007 entstanden ist.
Dasselbe gilt für den Umbau des untergegangenen Jesuitenkollegs.
In diesem
Gebäude entstehen noch einmal 1900 Quadratmeter Nutzfläche. Es sind acht Büros mit Flächen zwischen
130 und 500 Quadratmetern geplant. Auch davon ist einiges schon vermietet.
Ein besonderes Augenmerk gilt
beim Umbau der Akustik. Der Kirchenraum besitzt einen Nachhall von acht Sekunden. Er wird jetzt durch
weiche Baumaterialien abgedämpft.
Damit die Büros genügend Licht bekommen, werden behutsam neue Fenster
ausgebrochen.
Der Umbau kostet insgesamt 12,5 Millionen Euro. Der Klosterpark mit seinen zum Teil alten
Bäumen bleibt erhalten. Lediglich einige kranke Pappeln werden entfernt.
Einzugstermin ist der 1. Oktober
2008.
Vor dem Umbau bekam die Kirche eine letzte Gelegenheit, ihre Klangqualitäten unter Beweis zu stellen.
Am 9. März wurde ein „Klang-Experiment St. Alfons“ mit Sprache, Gesang, Geige, Cello und Chor veranstaltet.
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Gotthard 21:53:58 | Freitag, 16. März 2007
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Benedikt 21:17:35 | Freitag, 16. März 2007
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Defensor Fidei 21:02:06 | Freitag, 16. März 2007
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Benedikt 20:44:38 | Freitag, 16. März 2007
#21
ttoni 15:25:20 | Freitag, 16. März 2007
#20
wickerl 14:24:38 | Freitag, 16. März 2007
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Sozialkatholisch 10:31:06 | Freitag, 16. März 2007
#18
Gotthard 10:25:08 | Freitag, 16. März 2007
#17
stimme der vernunft † 09:22:50 | Freitag, 16. März 2007
#16
Johann Orth 08:25:11 | Freitag, 16. März 2007
#15
Krak des Chevaliers 07:51:30 | Freitag, 16. März 2007
#14
Seppi 06:45:24 | Freitag, 16. März 2007
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Nachtlaterne 06:07:16 | Freitag, 16. März 2007
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Sulpicius 05:27:45 | Freitag, 16. März 2007
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Stephanus 04:00:26 | Freitag, 16. März 2007
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möchtegern-kathole 01:01:55 | Freitag, 16. März 2007
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Benedikt 23:00:30 | Donnerstag, 15. März 2007
#8
Athanasius 21:48:57 | Donnerstag, 15. März 2007
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Bruder Theophies 21:39:57 | Donnerstag, 15. März 2007
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Gotthard 20:37:53 | Donnerstag, 15. März 2007
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st.georg 20:37:32 | Donnerstag, 15. März 2007
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Grzegorz I. 20:31:49 | Donnerstag, 15. März 2007
#3
agmen 19:59:33 | Donnerstag, 15. März 2007
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Gotthard 19:57:34 | Donnerstag, 15. März 2007
#1
Grzegorz I. 19:56:53 | Donnerstag, 15. März 2007