Die heute erschienene römische Exhortation über die Eucharistie spricht sogar von der Polygamie. Der gegenwärtige liturgische Niedergang wird an ihr vorbeigehen.
(kreuz.net) Heute morgen wurde das postsynodale Schreiben ‘Sacramentum Caritatis’ im Vatikan bei einer
Pressekonferenz vorgestellt.
Es handelt von der Eucharistie und faßt die Ergebnisse der Bischofssynode
vom Oktober 2005 zusammen.
Das langatmige Dokument enthält jede Menge kuriale Schaumsprache.
Bei der
Pressekonferenz sprachen Angelo Kardinal Scola von Venedig und Erzbischof Nikola Eterovic, der Generalsekretär
der Bischofssynode.
Kardinal Scola erklärte bei der Vorstellung, daß die Exhortation drei Teile enthalte:
dogmatische Lehre, liturgische Praxis und christliches Leben.
Weiterführung der liturgischen Reform
Das Dokument ist nach Angaben des Kardinals bestrebt, die „liturgische Reform weiter zu vertiefen und
die liturgische Praxis in den Gemeinden zu erneuern“.
Dazu werde die ars celebrandi – die Kunst des Zelebrierens –
betont.
Diese sei für eine „immer aktivere Teilnahme“ an der Messe wichtig:
„Besonders innovativ erscheint
der Bezug zur Zelebration und der Nachdruck des Dokumentes auf den Zusammenhang zwischen einer aktiven
Teilnahme an der Liturgie und der Kunst des Zelebrierens.“
Diese Kunst erwachse aus einem treuen Gehorsam
zu den liturgischen Normen.
Das Dokument ist nach Angaben von Kardinal Scola auch eine „kreative Wiederaufnahme“
des Konzilsdokumentes über die Liturgie ‘Sacrosanctum Concilium’:
„Wir befinden uns hier vor einer Hermeneutik
der Kontinuität, die der Heilige Vater ausdrücklich als notwendiger Schlüssel für das Verständnis
und die Rezeption des Zweiten Vatikanums gefordert hat.“
Praktische Hinweise
Das Dokument gibt auch
praktische Hinweise. So wird die eucharistische Anbetung als eine Weiterentwicklung der eucharistischen
Zelebration gepriesen.
Es wird auch festgestellt, daß die Heilige Messe keine Wiederholung des Letzten
Abendmahls ist.
Das Dokument beinhaltet auch die Empfehlung, die Messe – außer den Lesungen, der Predigt
und den Fürbitten der Gläubigen – in lateinischer Sprache zu halten.
Sogar auf die Polygamie und die
Unauflösligkeit der Ehe kommt der Text zu sprechen. Für wiederverheiratete Geschiedene gibt er neun
Möglichkeiten auf, wie sie am Leben der Kirche mitwirken können.
Die aktive Teilnahme an der Liturgie
werde – so die Exhortation – auch durch eine „geordnete Inkulturation“ gefördert, die gemäß den „wirklichen
Notwendigkeiten der Kirche“ durchgeführt werden soll.
Es scheint auch, daß das Dokument eine Modifizierung
des Friedensgrußes ins Auge faßt.
Nachdem Kardinal Scola die Vorstellung des Dokumentes beendet hatte,
äußerte sich Erzbischof Eterovic.
Er erklärte, daß die Exhortation ‘Sacramentum Caritatis’ ein Beispiel
für eine „kollegiale Zusammenarbeit in der Ausarbeitung eines Dokumentes“ sei.
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@Ottaviani Der „Übersetzungsfehler“ in Nr. 39 hat immerhin die Intention des Autors besonders deutlich
hervorgehoben: In der Betrachtungsweise der Kirche geht es weniger um die Validität der Zelebration (auch
Protestanten taufen „gültig“) als um die Legitimität der Feier. Oder mit dem Konzil gesagt: Keine Wahrheit
ohne Liebe.
#81 Pater Lingen 11:48:08 | Donnerstag, 15. März 2007
„Hoher Besuch“ Schon interessant, wer alles +.net liest. Kürzlich erhielt KzM Besuch sowohl von „Bundesregierung“
als auch von „Bundesminsterium fuer Inneres“. Okay, das ist normal. Aber diesmal kamen die Besucher von
eben dieser +.net-Seite, um sich den Rückkehr-Text anzuschauen. Ansonsten gilt wie gehabt: Benni & Co.
haben nur billige – sogar nach eigenen Angaben – „Polemik“ zu bieten. Wer sich damit als „Argument“ zufriedengibt,
gibt sich auch mit der V2-Sekte als „katholische Kirche“ zufrieden. Jeder wird schon sehen, was er davon
hat. Aufrichtige Wahrheitssucher wie Daniel Stöhr lassen sich von Polemik nicht blenden.
@ P. Lingen Also wer solche Verleumdungen nötig hat, hat sich eh schon disqualifiziert. Tut mir Leid
für Sie, dass Sie nicht zwischen Polemik und Verleumdung unterscheiden kann. Ich erklär es Ihnen gerna
auf Nachfrage. Nun gut, irgendjemand bei kreuz.net hat mir mir ja auch vorgeworfen, ich hätte immer nur
vorgetäuscht, klug und gebildet zu sein, um die ganzen guten Noten zu bekommen, obwohl ich in Wahrheit
angeblich „durchaus nicht intelligent“ bin. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, dann hat der Betreffende
dies später als Irrtum widerrufen. Wer ist hier jetzt der Verleumder? Benni ist nicht bloß völlig unbedeutend,
sondern kann auch unmöglich überhaupt ernstgenommen werden. Genau Rolfi. Deshalb hast du mir ja auch
extra eine deiner „Predigten“ gewidmet. Das Gepoltere von „Benedikt“ sind allenfalls pathologische Krämpfe,
aber nichts, was zur Wahrheitsfindung beitragen kann. Sie winden sich wie eine Schlange – beantworten
Sie lieber die Frage, warum angesichts bestimmter Vorkommnisse in der Kirchengeschichte (siehe unten)
nicht schon früher eine Sedisvakanz eingetreten ist. Vermutlich können Sie das aber nicht. Ihre Theorien
sind nichts als fixe Ideen, die mit der Fortgang kirchlicher Ereignisse und PRaktiken nicht in Einklang
gebracht werden kann.
@Stöhr Tut mir Leid, ich verstehe viele Einwände der Sedisvakantisten, aber schon Pius XII. (Orientales
omnes Ecclesias www.vatican.va/…es-ecclesias_en.html, 1945) und Leo XIII. haben die schismatischen Ostkirchen
(„Orthodoxe“) als Kirchen genannt, als technische Ortskirchen die nicht völlig Teil der Kirche Christi
sind wegen des Schismas (obwohl ihre unwissende oder unfähigen Untertanen die getauft sind sehr wohl
in der einzigen, katholischen und römischen Kirche Christi sind wegen Unwissenheit oder Unschuld), also.
Wie Dominus Iesus (2000) auch. Ich verteidige nicht die neue Ekklesiologie mancher Autoren, aber Schismatische
Kirchen des Ostens sind eben – nach Leo XIII. – auch Kirchen, wenn auch nicht vollständig und völlig
am Heile teilnehmend – so Ratzinger 1992 in einem Brief. Protestantische Gemeinschaften seien dagegen
keine Kirchen weil ihnen Geschichtliche Anerkennung und gültiges Episkopat fehlen. Im II. Vatikanum lässt
sich vieles finden, man muss aber keine eigene Hermeneutik wie Küng, Schillebeeckx und andere bewusst
(durch Einfügung zweideutiger Phrasen) anstrebten, sondern das ganze Lesen. Und dann sieht man: das Dogma
Extra Ecclesiam nulla salus wird von Vatikanum II. bestätigt für Wissende, aber für Unwissende geklärt
und präzisiert. Auch sagt Orientalium Ecclesiarum (Vatikanum II.), daß „die Heilige Katholische Kirche
der Mystische Leibe Christi ist“. Also kein subsistit in dort. Die Probleme bleiben. Aber Ihre Polemik
und Schimpforgien tun der historischen Auseinandersetzung theologisch nicht gut!
@Benedikt Ich denke, es lohnt sich leider nicht, mit gewissen Herrschaften hier zu diskutieren. Die sind
so von sich und ihren Thesen überzeugt, dass Gegenargumente schlicht nicht zugelassen werden. Die sollten
einfach einen eigenen (winzig)kleinen Zirkel aufmachen, wo sie ihre sedisvakantistischen Thesen in aller
Ruhe und ungestört gebetsmühlenartig wiederholen können. Immer und immer wieder. Wir leben in einem
freien Land, und keiner wird sie daran hindern. Das gleiche würde ich mir auch von Leuten wie Pf. Breitenbach,
Gotthard und Co. wünschen. Macht Euren eigenen Laden auf! Die katholische Kirche könnte davon nur profitieren!!!
#76 Pater Lingen 18:01:40 | Mittwoch, 14. März 2007
Den Verleumder „Benedikt“ nicht zu ernst nehmen! „Bei Ihrer theologischen Ausbildung haben Sie wohl einen
Strohmann in die kirchengeschichtlichen Seminarien geschickt.“ Also wer solche Verleumdungen nötig hat,
hat sich eh schon disqualifiziert. Nun gut, irgendjemand bei kreuz.net hat mir mir ja auch vorgeworfen,
ich hätte immer nur vorgetäuscht, klug und gebildet zu sein, um die ganzen guten Noten zu bekommen,
obwohl ich in Wahrheit angeblich „durchaus nicht intelligent“ bin. Für die Christushasser ist eben kein
Strohhalm zu imaginär, um sich daran zu klammern. Ferner s. den Benedikt-Artikel www.kreuz.net/article.4056.html
Also: Benni ist nicht bloß völlig unbedeutend, sondern kann auch unmöglich überhaupt ernstgenommen
werden. Etwas anders scheint es da vielleicht manchen mit den ganzen V2-Koryphäen auszusehen, die es
z.B. vorzogen, sich vor versammelter „Seminar“-Mannschaft rettungslos zu blamieren, statt mir ordentlich
Rede und Antwort zu stehen. Und jetzt sieht die gesammelte V2-Spitze tatenlos zu, wie ich sie vor der
Welt vorführe. Na ja, nicht ganz tatenlos, immerhin gab und gibt es ja die sadistischen Psychiatrisierungsversuche,
Bankrottpfändungen, Haftanträge usw. usf. Und selbst das kleine KzM-Flugblatt, das n.b. auch bei sedisvakantismus.org
und bei novusordowatch.org veröffentlicht ist, ist seit Jahren völlig unwiderlegt geblieben. Also nochmals:
Das Gepoltere von „Benedikt“ sind allenfalls pathologische Krämpfe, aber nichts, was zur Wahrheitsfindung
beitragen kann.
@ Stöhr Aber es ist noch nie vorgekommen, dass nahezu der gesamte Episkopat häretisch geworde ist. Also
mir ist eine Studie zu den Lehren der rund 4000 Weltbischöfe nicht bekannt. Wer hier also in der Mehrzahl
häretisch ist kann niemand wissen. Mit Ihren Methoden ließe sich allerdings jeder zum Häretiker machen,
womit wir wieder bei der Frage wären, warum dann nicht schon vorher eine Sedisvakanz eingetreten ist.
Wahrheit muss „immer neu gesucht werden“ Auf welches Dokument beziehen Sie sich? „Kirchen“ außerhalb
der röm.-kath. Kirche Und wie ist das zu verstehen? Warum beschwert sich denn die EKD, dass die kath.
Kirche sie nicht als Kirche anerkennt? Muslime beten Gott an (dies bedeutet eine Leugnung der Dreifaltigkeit,
sowie eine Missachtung der Aussagen Jesu) Eine Meinung, die auch schon vom Hl. Gregor VII. vertreten wurde.
Besteht seit 900 Jahren Sedisvakanz? freimaurerischer Grundton des Konzils (Einigung der Menschheit usw.)
Was soll denn ein „freimaurerischer Grundton“ sein? Die Einheit der Menschen ist seit jeher ein Anliegen
der Kirche gewesen. Der Heilsauftrag bringt dergleichen mit sich. Ökumensimus (von Pius XII. noch strikt
abgelehnt und mit dem extra ecclesiam nulla salus Dogma ohnehin nicht verinbar) Ach, zuvor durfte also
keine Ökumene hergestellt werden? Das ist ja was ganz neues.
Doch, natürlich hat es immer auch häretische Bischöfe gegeben: Aber es ist noch nie vorgekommen, dass
nahezu der gesamte Episkopat häretisch geworde ist. V2 hat eindeutig häretische -wenn nicht gar apostatische-
Aussagen gemacht: -Wahrheit muss „immer neu gesucht werden“ –„Kirchen“ außerhalb der röm.-kath. Kirche
-diese „Kirchen“ als objektive (!) Heilswege –(andeutungsweise) ganz andere Religionen als objektive Heilswege
-Muslime beten Gott an (dies bedeutet eine Leugnung der Dreifaltigkeit, sowie eine Missachtung der Aussagen
Jesu) -freimaurerischer Grundton des Konzils (Einigung der Menschheit usw.) -Ökumensimus (von Pius XII.
noch strikt abgelehnt und mit dem extra ecclesiam nulla salus Dogma ohnehin nicht verinbar)
@ Stöhr eindeutige öffentliche Häresien eines angeblichen „Konzils“ So eindeutig wie Sie das gerne
hätten ist das eben nicht. Wie etwa die Modernisten schön vormachen, kann man praktisch jeden Wortlaut
in sein Gegenteil verdrehen – dieselben Methoden wenden die Sedisvakantisten an, um angebliche Häresien
der Päpste und des Konzils festzustellen. Ein Beweis ist dies aber nicht. eindeutige öffentliche Häresien
des Episkopates (namentlich auf dem V2 und bis heute!) Wollen Sie ernsthaft behaupten, es habe früher
niemals Irrlehrer im Episkopat gegeben? So etwas kann keine Sedisvakanz auslösen. Die Kirche hört dadurch
auch nicht auf, die wahre katholische Kirche zu sein. Bezüglich der Amtsfähigkeit war es immer nötig,
dass ein Verfahren gegen den Betreffenden statt finden musste. Eine automatische Verlustigkeit ist eine
völlige Fehlkonstruktion. Dann wüsste man ja bei keinem Kleriker, ob er wirklich das Amt bekleidet,
dass er zu bekleiden vorgibt. Er könnte ja irgendwann irgendwo mal eine öffentliche Häresie verbreitet
haben. Die Kirche hat sich immer darauf gerichtet, solche Unklarheiten zu beseitigen, damit der Gläubige
nicht verwirrt wird. Eine solche Konstruktion ist somit abzulehnen.
Darum geht es doch gar nicht es geht nicht um moralische Übelstände oder sonstwas, sondern: -eindeutige
öffentliche Häresien eines angeblichen „Konzils“ -eindeutige öffentliche Häresien des Episkopates
(namentlich auf dem V2 und bis heute!) was ist die Folge ? -die Kirche besteht nur aus denen, die den
wahren Glauben bekennen -Niemand kann ein kirchliches Amt verwalten bzw. erhalten, wenn er formelle Häresien
propagiert (siehe Bulle Ex Apostolatus Officio, Paul IV.)
@ Stöhr Mich würde mal die Antwort auf die Frage interessieren, warum die Sedisvakanz nicht schon viel
früher eingetreten ist, wo doch der Zustand „Sauhaufen“ potentiell zu einer solchen führt. Ein Blick
in die Kirchengeschichte zeigt doch recht schnell, dass etliches, was von Ihnen und anderen an der Kirche
kritisiert wird schon seit Jahrhunderten vorherrscht. Das Bild von der monolithischen Einheit Kirche,
die dem Papst aufs Wort gehorcht und bei der jeder Kirchenmann ein energischer Verfechter des Katechismus
ist und jeder Gläubige ihn auswendig kann, ist bloß eine Illusion der Sedisvakantisten und etlicher
traditionalistischer Kreise. Die Visitationsprotokolle der Vorreformationszeit lassen ebenfalls die Zustandsbeschreibung
„Sauhaufen“ zu. 80-90% der Kleriker Konkubinarier, miserable Bildung und daher praktisch keine Katechese,
vergammelte Hostien im Tabernakel etc pp. Warum ist damals keine Sedisvakanz eingetreten?
@Benedikt: Ich würde den Mund nicht allzu voll nehmen. Wenn Pater L. nicht die Unwahrheit sagt -und davon
bin ich voll überzeugt- dann hatte er die Möglichkeit in den Vorlesungen der V2-„Professoren“, die er
besuchte, den Herren „Professoren“ einige sehr peinliche Fragen stellen zu können… die Suchfunktion
bei KzM hilft.
@ P. Lingen Vielmehr suchte auch er – wie ich – eine Lösung für die Frage, wie denn so ein gigantischer
Sauhaufen die katholische Kirche sein könne. Und wie ich, so hat auch er die Lösung gefunden Ach wie
toll, mit der Begründung ließe sich auch der Kirchenhass Luthers rechtfertigen. Bei Ihrer theologischen
Ausbildung haben Sie wohl einen Strohmann in die kirchengeschichtlichen Seminarien geschickt.
Ach Gotthard… jetzt beteiligen Sie sich auch noch an dieser Diskussion. Davon verstehen Sie doch nix.
Vorlaut sind Sie! Außer Publikumsbeschimpfung können Sie nichts. Schauen Sie sich doch mal nur Ihre
beiden letzten Beiträge zu diesem Thema an! Sie bohren dünne Bretter, Sperrholzbretter und Rigipsplatten.
Das war’s.
Merkwürdig Ich frage mich, was sich einige von dem Dokument erhofft haben. Eine Zauberformel zur Beilegung
gewisser Krisen? Dogmatische Lehrverurteilungen? Das Ding ist eine Exhortation, als solche wurde es angekündigt.
Es hat genau den Inhalt, der zu erwarten war und der stellenweise bemerkenswert ist. Da es aber vermutlich
wie immer ignoriert werden wird, werden keine weiteren Folgen auftreten. Nur soll man doch nicht so tun,
als sei dies etwas Neues. Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Beschlüssen kennt die Kirche seit
Anbeginn.
#66 Pater Lingen 09:33:38 | Mittwoch, 14. März 2007
Mein öffentliches Rückkehrangebot in die V2-Sekte ist selbstverständlich auch bei KzM veröffentlicht.
Wer die KzM-Suchfunktion benutzt, kommt sofort darauf: Einfach nach „Rückkehr in die V2-Sekte“ suchen!
Wer selbst dafür zu faul ist: www.kirchenlehre.com/ruckkehr.htm Aber wer KzM misstraut, braucht doch
nur bei einer V2-Stelle seiner Wahl nachzufragen. Die können die Richtigkeit aller meiner Aussagen bestätigen,
ob nun bzgl. meines V2-„Diploms“, meiner Umschmeichelung durch Haas und Rutz in Chur (um mich doch noch
einzukassieren), der Konversion von Bischof Schmitz, meiner gültigen Priesterweihe etc. pp., und auch
der ganzen bei KzM veröffentlichten Korrespondenz, darunter mein Rückkehrangebot. Übrigens ist es natürlich
eine entsetzliche Verleumdung, dass mein Vater „dem Opus Dei nahezustehen schien“. Vielmehr suchte auch
er – wie ich – eine Lösung für die Frage, wie denn so ein gigantischer Sauhaufen die katholische Kirche
sein könne. Und wie ich, so hat auch er die Lösung gefunden, nur eben später. Er konnte nicht glauben,
dass ich zu Gefängnis verurteilt würde, nur weil ich den katholischen Glauben verbreite. Als ich ihm
das entsprechende „Urteil“ zeigte, ist er dann endlich ausgetreten. Er starb in Gemeinschaft mit der röm.-kath.
Kirche. Schuld an seinem Tod sind wohl in erster Linie die V2ler und ihre Schergen. Als ich nach Chur
kam, nannten die „konservativen“ V2-Schmierblätter den Tod von Haas’ Vater eine Folge der „Attacken“
gegen Haas. Im Gegensatz dazu traf dies im Falle meines Vaters wohl wirklich zu.
Fehlerhafte deutsche Version Die Übersetzung zeigt, dass es im Vatikan zu wenige deutschsprachige Lateiner
gibt. Wie die Gottesdienstkongregation mit diesem Personal je die Texte eines neuen deutsches Messbuchs
kontrollieren will, ist mir schleierhaft.
@ D. Stöhr Mir ist es ein Rätsel, wie Tradis und Sedis das begründen könnnen, dass der jetzige Papst
kein „echter“ Papst ist. Sonst kommen sie bei jeder Entscheidung des Lehramtes mit der beseeltheit desselben
vom heiligen Geist und dann wiederum behaupten sie, dass das VII sich geirrt hat… Klingt für mich mehr
als seltsam. Entweder, die Intitution Kirche ist vom heiligen Geist inspiriert – oder eben nicht. Aber
zu sagen: „Wenn die Kirche Dinge entscheidet, die in mein Weltbild passen, dann ist sie vom HG beseelt.
Wenn sie etwas entscheidet, das mir nicht passt, dann nicht.“ find ich wirklich seltsam.
Doch das ist wohl ernstgemeint: Und zwar für den Fall, dass die „sedisvakantistische“ Position als fehlerhaft
erwiesen wird. Was mich persönlich interessieren würde: Wie kann ein bekennender Arianer Papst sein
?
Priester Lingen Für ihren Vater, dem ich einmal flüchtig begegnet bin, werde ich ein Memento einlegen .
Er schien damals dem Opus Dei nahezustehen, gemäss gelegentlichen Angaben auf Ihrer Homepage aber später
den sedisvakantistischen Standpunkt eingenommen zu haben (Er hat Ihnen -wenn ich mich nicht irre- an jenem
Abend Gesellschaft geleistet, als Sie sich weigerten aus der Hand des Magnus Cancellarius der Churer Hochschule
(d. i. S. Exz. Bischof Wolfgang Haas, von dem Sie ja vor kurzem ein hübsches Foto posteten) Ihr Diplom
in Theologie entgegenzunehmen, Sie aber lieber auswärts Essen gingen. Was aber ist nun mit dem von Ihnen
erwähnten Rückkehrangebot in die von Ihnen sogenannte V II- kirche zu halten? Das meinen Sie doch nicht
ernst!
#59 Pater Lingen 00:07:15 | Mittwoch, 14. März 2007
Zu mendax helveticus „Was Ihre Ausfälle gegen mich bedeuten sollen, ist mir schleierhaft.“ Ausfälle?
Schleierhaft?? 1. Was Herr Stöhr hier schreibt, sind keineswegs „Ausfälle“, sondern durchaus angebrachte
Schilderungen der bestehenden Sachverhalte. Wenn hier jemand „ausfallend“ ist, dann doch die V2ler, die
in unersättlichem bestialischen Sadismus gegen Katholiken zu Felde ziehen. Meine sämtlichen Friedensangebote,
darunter mein öffentliches Rückkehrangebot (!) in die V2-Sekte, wurden kaltschnäuzig ausgeschlagen,
statt dessen haben die V2ler meine Psychiatrisierung versucht (okay, damit sind sie rettungslos auf die
Nase gefallen – aber semper aliquid haeret, s. z.B. kreuts.net), meine Bankrottpfändung und sogar eine
*LADUNG ZUM HAFTANTRITT* durchgedrückt. Hallo? Schon mal von der JVA Siegburg gehört? Und von den nachfolgenden
Medienberichten über das lustige Gefängnisleben?! Also: Wer hat denn hier jedes Maß verloren?! „Schleierhaft“
kann allenfalls noch sein, warum die V2-Lemminge trotz allem beinhart an ihrer Apostasie festhalten –
so als ob der irreführende Aufkleber „katholisch“ ihnen helfen könnte. Und wie reagierten die Juden
auf die Hinweise Jesu: „Meister, mit solchen Worten beleidigst [schmähst] du auch uns“ (Lk 11,45). Denkenden
Menschen kommt das irgendwie alles so bekannt vor…
@helveticus: Wenn sie ehrlich wären, dann würden Sie sich von diesem heuchlerischen Club lossagen und
sich ihre „Lebenslüge“ (keine Ahnung, wie alt Sie sind) eingestehen. Genau so, wie es Hw. Lingen getan
hat und heute für seine treue zum kath. Bekenntniss von ihrer Sekte in den Bankrott gepfändet wird.
Sein Vater ist bereits gestorben, höchstwahrscheinlich auf den Terror zurückzuführen, der sich aus
den Prozessen ergab! Überlegen Sie es sich einmal.
@Daniel Stöhr Es geht mir nur um ein richtiges Verständnis des neuen vatikanischen Textes, dem vorgeworfen
wurde (nach der Lektüre der fehlerhaften deutschen Version) es erkläre die nicht in Einheit mit dem
Ortsbischof gefeierten Messen als ungültig. Was Ihre Ausfälle gegen mich bedeuten sollen, ist mir schleierhaft.
Nun gut: Ihren sedisvakantistischen Standpunkt teile ich natürlich nicht. Aber selbstverständlich sind
die in Ihren Kreisen gefeierten Messen (falls die üblichen -von der Dogmatik festgelegten- Voraussetzungen
gegeben sind) gültig aber objektiv gesehen unerlaubt. Die von der FSSPX gefeierten Messen sind an sich
auch unerlaubt, diese kann sich jedoch noch am Ehesten auf ein Notstandsrecht berufen und der Bischof
wird ja auch dort anerkannt, wenn man ihm auch nicht bereit ist, in Allem zu folgen.
@criticus Wenn Du von der Welt keine Ahung hast, halte Dich doch bitte still und bedeckt. Ohn-Armer machen
in der Tat „Fußkommunion“ … und ich weiß nicht, was dagegen sprechen sollte. Herr Mosebach ist keiner
meiner Autoren … übrigens.
@Gotthard Sachliches diskutieren ist Ihre Sache nicht, oder? Zuletzt hat Morsebach zu Recht darauf hingewiesen,
daß es kein besser oder schlechter im eigentlichen Sinne in dieser Frage gibt, sondern, daß es um die
Verunehrung von Partikeln geht.
@sirilo Wollen Sie damit andeuten, daß es irgendwelche Leute gibt, die Zehenkommunion“ praktizieren?
das wird es wohl geben… ich kenne Menschen mit einer Contergan-Schädigung ohne Arme, die alles mit
den Füßen machen… @Athanasius hat an solche Menschen bestimmt nicht gedacht. Ich weiß nicht, ob er
meint, dass die Zungen-Kommunion besser ist – trotz Zungenkuss?
@Athanasius: „Handfingerkommunion“ Was ist bitte „Handfingerkommunion“? Finger gehören doch immer zur
Hand. Deshalb gibt es im Deutschen keine „Handfinger“. Oder gibt es auch eine „Fußfingerkommunion“? Aber
die „Fußfinger“ heißen im Deutschen „Zehen.“ Wollen Sie damit andeuten, daß es irgendwelche Leute gibt,
die Zehenkommunion“ praktizieren?
Von Ungültigkeit keine Rede! Hier der Satz im lateinischen Original aus Sacramentum caritatis Nr. 39
über die Bedeutung der Einheit mit dem Ortsbischof und den Ortsbischof als den „Hauptliturgen“ (liturgus
praecipuus“) der Diözese Quod maximi est momenti pro Ecclesiae particularis vita, non modo quia communio
cum Episcopo condicio est ut celebratio illo loco legitima sit, sed etiam quia ipse praecipuus est propriae
Ecclesiae liturgus. und hier die Übersetzungen des diskutierten Wortes „legitima“ gemäss den vom Vatikan
erstellten Übersetzungen in die wichtigsten Sprachen (gemäss der Homepage des Vatikans) Italienisch:
legittima Französisch: legitime Englisch: lawfullness Portugiesisch: legitima Spanisch: legitima Einziger
„Ausrutscher“ ist die deutsche Fassung, die von gültig spricht.
Andere Übersetzungen Im Englischen steht überdeutlich „lawfulness“ , im Italienischen „sia leggitima“.
Das betrifft auch in diesen Sprachen ganz klar die Erlaubtheitsebene. Die deutsche Variante scheint die
einzige zu sei, die begrifflich ungenau ist. Interessant bei einem deutschen Papst…
traurig es ist schon absolut traurig, dass der Papst den Vorstellungen der Tradis soooo wenig entspricht…
dass er ihnen nicht schreibt, was sie hören wollen… es ist einfach eine Schande, dass auf der Bischofssynode
der Lieblingsritus des Pius-Vereins nicht angesprochen worden ist – und der Papst sich an die Vorgaben
der Bischöfe hält … Kollegialität – welche Verirrung!
Kein Zurückrudern! Wollte Benedikt XVI sich von dem distanzieren, was er als Joseph Cardinal Ratzinger
z.B. in „Der Geist der Liturgie“ gesagt und geschrieben hat, würde er dies klar tun. Dies hat er z.B.
im Blick auf frühere Äußerungen als Professor durchaus getan und die Entwicklung dargestellt (S. z.B.
Vorworte zu versch. Auflagen von „Einführung in das Christentum“. Wir dürfen also davon ausgehen, dass
er nach wie vor für den alten Ritus, nach wie vor für die richtige Zelebrationsrichtung usw ist… und
er nach einer Möglichkeit und Gelegenheit sucht, dies -ohne z.B. eine Spaltung zu riskieren- durchzusetzen,
mit Gebet, Gottvertrauen und Geduld!
Von (Un-)Gültigkeit keine Rede! @Tridentinus Sie schrieben: Diesen Passus kann mann erst interpretieren,
wenn der authentische, lateinische Text vorliegt.Nun, der lateinische Text liegt bereits vor er wurde
heute zusammen mit anderen Übersetzungen auf der Homepage des Vatikans (www.vatican.va) publiziert. Und
dort ist -wie ich bereits weiter unten bemerkte- von Gültigkeit oder Ungültigkeit absolut keine Rede.
Es ist die Rede davon, dass die nicht in Gemeimnschaft mit dem Ortsbischof gefeierten Messen nicht rechtmässig
(der lateinische Text gebraucht „legitimus“) seien. Der Begriff gehört eindeutig auf die Ebene der Erlaubtheit
(liceitas -licitus) und nicht auf die der Gültigkeit (validitas -validus) wenn wir von den Begriffen
der traditionellen Dogmatik ausgehen. Werde nun noch nachsehen, wie die vom Vatikan erstellten Übersetzungen
in die anderen Sprachen die betreffende Textstelle übersetzen!
@Athanasius Bitte bedenken Sie doch auch, dass es eine Zusammenfassung der Synode ist. Nicht die persönliche
Meinung des Hl. Vaters! Wenn die Synode z.B. das Thema der Zelebration gen Osten nicht behandelt bzw.
keine Empfehlung dazu abgibt, so kann es auch nicht in der Zusammenfassung erfolgen! Ich hätte mir auch
klarere Worte gewünscht, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass diese (entweder im Schreiben zum
Klassischen Ritus oder in einer anderen Form) folgen werden. Jeder der um die Person und die Größe Joseph
Ratzingers weiß, weiß auch, dass er seine Einstellung und klare Linie sicher nicht abgelegt hat und
ihr treu bleibt und den richtigen Zeitpunkt abwartet, bzw. abwarten muss. Die augenblickliche Situation
in der Kirche ist nun einmal so schlimm und das kann leider nicht in einem Schreiben oder binnen weniger
Monate verändert werden! Gegen alle Widerstände. Auf wen soll der Hl. Vater denn bauen, wenn sogar scheinbar
erzkonservative Gruppen, wie wir hier, ihm dann schnell in den Rücken fallen und immer gleich mit großen
Enttäuschungen und Weherufen reagieren! Stehen wir treu zu Petrus! Es wird sich lohnen! Er wird siegen
und mit ihm die Kirche!
Vermisst Wo sind die Aussagen zur Zelebration gen Osten, ‘mit dem Rücken zum Volke hin’? Wo wird auf
den Missbrauch der Handfingerkommunion hingewiesen? Das ganze Dokument sagt mir gar nichts, und es ist
sowieso viel zu lange und wird in den progressistischen Diözesen sowieso wieder revolutionär uminterpretiert
werden. Das Lob für die Liturgiereform nach 1965 ist sowieso eine Heuchelei und eine Lüge ohne Ende.
Nur das Erwähnen des Missale des hl. Pius V. könnte man positiv deuten.
#44 Tridentinus 19:14:41 | Dienstag, 13. März 2007
@Marianus Nr. 3 liesse sich anders verstehen. Da ist vom Römischen Ritus in der von Pius V. im Auftrag
des Konzils von Trient kodifizierten Gestalt die Rede. Dann sogleich von der Liturgiereform. Hier denke
ich an Sacrosanctum Consilium. Vom Ritus in der Gestalt Pauls VI. gist nicht die Rede. Also: Welcher Ritus
ist im Geist von SC zu gestalten, keineswegs um-zugestalten???
interessant II Das heißt, Papst Benedikt verteidigt die „Neue Messe“? „Speziell , was die Liturgiereform
angeht, sagt er gleich am Anfang, wo er über die Entwicklung des Ritus spricht, dass diese Reform eine
gute Reform war, dass sie Schätze birgt, die noch gar nicht gehoben sind, und dass auch alle Missbräuche,
die beklagt werden, diese Reform nicht zerstören oder nicht geringer wertig machen, also dazu steht er
ganz klar.“
Danke Hl. Vater! Die Hl. Woche naht! Dem Hl. Vater scheint es ähnlich zu gehen, wie unserem Herrn! Der
Herr wurde zunächst bejubelt und dann gekreuzigt. kreuz.net jubelt und schraubt die Erwartungen hoch
und dann ist der bejubelte Hl. Vater und sein Pontifikat eine Enttäuschung! Bitte lest doch zumindest
mal den Text der Exhortation. Das ist kein leeres Gerde! Der Hl. Vater nennt die Dinge schon beim Namen!
Er geht klar auf das Priestertum, den Opfercharakter, auf die Bedingungen zum Kommunionempfang ein, auf
die Ehe, auf die Priesterausbildung, den Stellenwert der Liturgie und der Vorschriften! Ja, was hätte
man denn erwarten können? Soll er jeden in kreuz.net genannten Fall einzeln nennen und verurteilen? Und
schleßlich ist es eine Zusammenfassung der Synode und die Stellungnahme des Hl. Vaters dazu. Bleibt bitte
auf dem Boden der Tatsachen! Beten wir weiter für unseren Hl. Vater und lassen wir ihn nicht fallen,
weil er nicht alles so macht, wie manche von uns es sich wünschen würden! Geduld! Gebet! Opfer! Auch
zum klassischen römischen Ritus wird der Hl. Vater zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung
treffen, bzw. die längst getroffene Entscheidung veröffentlichen! Ich vertraue darauf, dass er es besser
einzuschätzen weiß, als ich oder kreuz.net! Er ist Petrus! Immer, nicht nur wenn es uns gerade passt!
Stehen wir zu ihm!
interessant ! Prof. Markus Graulich ist Kirchenrechtler an der Salesianer-Universität in Rom und hat
an der Bischofssynode über die Eucharistie im Herbst 2005 teilgenommen. Wir haben ihn um eine Einschätzung
des Dokuments gebeten: Papst Benedikt XVI. hat die Bischöfe und Priester zu mehr Gottesdienstkultur angehalten.
Sie sollten „Achtung und Folgsamkeit“ gegenüber dem Ritus zeigen. Breiten Raum nimmt das Wort „Schönheit“ein…
„Also ihm geht es nicht um schöne Liturgie, damit sie schön ist, sondern damit das Geheimnis, das da
gefeiert wird, auch wirklich zum Ausdruck kommt. Das sagt er auch: Die Schönheit steht im Dienst des
Geheimnisses, und die Schönheit der Feier und dass sie der liturgischen Normen angemessen sind, ist die
erste Voraussetzung dafür, dass man diese „actuosa participatio“ der Gläubigen fördert, dass diese
wirklich gerne daran teilnehmen.“ Manche hatten die Wiederzulassung der Alten Messe erwartet. „Er sagt
in diesem Apostolischen Schreiben dazu kein Wort. Da ich ja nun die ganze Synode mitgemacht habe, kann
ich bestätigen, dass das dem entspricht, was in der Synode passiert ist: Da hat diese Alte Messe keine
Rolle gespielt. Die wurde von interessierten Kreisen gepusht und es wurde so getan, als hätte sie eine
Rolle gespielt, aber de facto war das nicht der Fall, und deswegen kommt sie in dem Schreiben nicht vor.“
Das heißt, Papst Benedikt verteidigt die „Neue Messe“? „Speziell , was die Liturgiereform angeht, sagt
er gleich am Anfang, wo er über die Entwicklung des R
#40 Tridentinus 18:29:13 | Dienstag, 13. März 2007
@Nikolaus Lieber Nikolaus! Sie haben gar nicht Unrecht. Sollen doch zB die gar nicht so seltenen Kaplänchen,
die heimlich die alte Messe lesen, den Mumm haben, es öffentlich zu tun, genauso die, die ernsthaft die
Zelebrations-DVD der FSSPX bestellt haben. Deswegen allein kann niemand suspendiert werden, erst recht,
wenn es eine relative Masse oder auch nur eine nicht zu ignorierende Minderheit wäre. Das ist übrigens
das erste Mal, dass ich den Nikolaus gesiezt habe !
Nicht bevor ich selbst das Dokument in meinen Händen halte, werde ich mich hier in diesem offenen „Forum“
(das keines ist) äussern. Ich bitte weiterhin um Löschung meines Accounts durch die kreuz.net-Administration.
Oder sollte man die Kreuz.net-Administration noch ernst nehmen? Nein, das kann man nicht. Kreuz.net ist
wohl unfähig. Weiterhin bitte ich um Löschung meines Useraccounts.
@Nikolaus Wahrscheinlich will kreuz.net gar keine „allgemeine Freigabe“ der nicht mehr amtlichen Form
des römischen Ritus stützen, sondern dient nur der Indoktrination einer vermeintlichen „Elite“, ad intra.
Liebe Freunde von der Tradifraktion Eine Fähigkeit kann man Euch tatsächlich nicht absprechen: die Fähigkeit
zur Provokation!!!!!!!! Nur ein paar Beispiele: Da sollte in Mainz eine Messe im trid. Ritus stattfinden,
der zuständige Priester der Kirche ist einverstanden. Aber nein, man muss so lange im Ordinariat nachfragen,
bis endlich ein Verbot kommt – um dann darüber schimpfen zu können. Man trifft sich mit Leuten in Rom,
wo vielleicht bei einem Gläschen Wein etwas über Interna erzählt wird – und schon ist es hier zu lesen.
Ein Priester will in Salzburg im Beisein seiner kranken Mutter im trid. Ritus zelebrieren, was in begrenztem
Maße in Salzburg möglich ist – und man fragt wieder so lange im Ordinariat nach, bis endlich ein Verbot
kommt. Liebe Leute: nützt einfach die Möglichkeiten, die es gibt und fragt nicht lange nach. Ihr setzt
dadurch sogar jene Leute permanent unter Druck, die Eurem Anliegen sogar positiv gegenüber stehen. Was
soll das bringen, über das neue Schreiben und über den Papst herzufallen? Damit macht Ihr es ihm nicht
wirklich leichter, eine generelle Erlaubnis für den trid. Ritus zu erlassen. Ihr liefert den Gegnern
permanent Munition mit Eurer teilweisen Gehässigkeit gegen unseren Papst, mit Eurer Indiskretion, mit
Eurer Rechthaberei,… Das macht die Situation nicht gerade leichter, weil diese Art nicht gerade förderlich
ist. So, und jetzt könnt Ihr über mich herfallen…
wiederholt Redemptionis Sacramentum Auf den ersten Blick nichts anderes als eine Wiederholung von Redemptionis
Sacramentum. Wenn’s mehr nicht sein sollte, ist das ganze Papierverschwendung, denn schon dieses Dokument
wurde und wird missachtet. Schade, schade! Ob jetzt wenigstens noch das M P kommt? Wir sind viele Enttäuschungen
gewöhnt. Gut, dass es die Katakomben gibt und Priester, die auch ohne offizielle Erlaubnis die Messe
aller Zeiten lesen.
Welch ein Witz… Dieses Dokument ist eine Enttäuschung. Wie so oft: viel heiße Luft und keine Folgen.
Was bitteschön soll dieses Dokument bezwecken? Konkret wird sich gar nichts ändern. Zudem sollte man
in Rom mal den alten Grundsatz befolgen: „Wenig, wichtig, wuchtig.“ Das ungeheuere Wortgeschwalle ist
kontraproduktiv zu dem Anliegen. Die Sache verläuft im Sand… Diese Ästhetisierung kann einem schon
auf den Wecker gehen.
#33 Tridentinus 17:34:36 | Dienstag, 13. März 2007
Friedenskuss Das Instrumentum Pacis, auch bekannt als Paxtafel wäre eine durch und durch liturgiegemässe
Form den Friedensgruss zu geben „nicht wie die Welt ihn gibt“ (schon rein äusserlich. Die tridentinischen
Rubriken sehen diese Möglichkeit vor, nmittels der Paxtafel können alle Gläubigen sich ein Zeichen
des Friedens Christi geben. Die Paxtafel kann in der Stillmesse genauso verwendet werden wie in der Missa
Cantata, dem Hochamt – Missa Cantata mit Weihrauch –, dem Leviten- und Pontifikalamt.
Enttäuschung man könnte zum Beispiel den Friedensgruß auf die beschränken, die in der Nähe stehen.
Man sollte nicht die Möglichkeit außer Acht lassen, dass auch die Gläubigen angeleitet werden, die
allgemeinsten Gebete in Latein zu kennen und gewisse Teile der Liturgie im gregorianischen Stil zu singen.
Ich muß mich hier einmal auf die Seite der ottavianis schlagen: Das sind wirklich nicht die Worte, die
man sich von Papst Benedikt erhofft hat. Der zweite Satz ist eine deutliche Abschwächung der entsprechenden
Formulierung in SC – vielen Dank!
#31 Tridentinus 17:07:56 | Dienstag, 13. März 2007
Ergänzung In SO erscheint validitas immer an die Einsetzung durch Christus gekoppelt, valor aber an den
Willen und die Einsetzung der Kirche. Ohne die von mir angerissene Begründung des Begriffsunterschiedes
wäre die Behauptung Pius XII. höchst fragwürdig, etwas köne einmal zur Gültigkeit (hier des Weihesakramentes)
erforderlich gewesen sein, in späteren Zeiten aber nicht. Die Denzinger-Übersetung erweckt diesen bedenklichen
Eindruck, weil beidemale einfach Gültigkeit steht, der lat. Text ist klar. Nicht anders kann es in Sacramentum
Caritatis gemeint sein!
Friedensgruß Eine Modifikation, was auch immer dies sein könnte, des Friedensgrußes…ist ins Auge
gefaßt. Was soll denn eigentlich der Friedensgruß. Auf ihn könnte ersatzlos verzichtet werden.
#29 Tridentinus 16:56:40 | Dienstag, 13. März 2007
Gemeinschaft mit dem Bischof als Gültigkeitskriterium Diesen Passus kann mann erst interpretieren, wenn
der authentische, lateinische Text vorliegt. Konsequenterweise müsste hier valor stehen. Das bedeutet
etwa „volle Rechtsgültigkeit“, validitas bezeichnet „sakramentale Gültigkeit“. Das lässt sich durch
Analogieschluss aus Sacramentum Ordinis ermitteln, wo diese Nuance von Pius XII. verwendet wird. Das ist
schon wichtig. Denn das zeigt, dass im Normalfall Rechtsgültigkeit und sakramentale Gültigkeit sich
gegenseitig durchdringen müssen, und die Erlaubtheit der Zelebration der Messe oder der Sakramentenspendung
keine reine kanonistisch-jurisdiktionelle Formalität ist, sondern auf einem dogmatisch relevanten Fundament
aufruht. Es ist aber interessant, dass die Denzinger-Übersetzung von Bausenhart-Hünermann diesen Unterschied
in der deutschen Wiedergabe nicht widerspiegelt und das auch P. Franz Hürth in seinem 1948 in den PRCL
erschienenen Commentarius zu SO diese Variation im Lateinischen nicht näher analysiert und interpretiert,
obwohl er sie durchaus wahrnimmt und aufgreift. Aus SO kann man jedenfalls klar erkennen, dass der valor
eines Sakramentes in Mitleidenschaft gezogen sein kann, ohne die validitas zu beeinträchtigen. Deswegen
bleibt ja die Möglichkeit, das etwas formal unerlaubt, aber gültig sein kann. Valor-Validitas stehen
aber in einem Konnex, den man nicht leichtfertig zu lose auffassen soll. Nur das kann der Sinn von Sacramentum
Caritatis n. 39 sein.
@stat crux Schluß mit Ihrem Unsinn, Stat crux, hören sie auf sich aufzuspielen. Die Gültigkeit eines
gespendeten Sakramentes ist dogmatisch genau an drei Bedingungen geknüpft. Gültige Form, Materie und
Intention des Zelebranten. Gültige Materie: in der Kirche des lat. Ritus ungesäuertes Brot und Wein,
dem ein wenig Wasser beigemengt ist. Gültige Form: ein von der kirche approbierter und gültiger Ritus
und das ist der tridentinische Ritus allemal, denn er wird sowohl von der Pius- wie Petrusbruderschaft,
sowie anderen Instituten der überlieferten Liturgie gefeiert, ist also ein anerkannter Ritus der Kirche!
Und basta! Wichtig noch hierbei ist natürlich die Vollmacht, die Weihesukzession und da die Priester
der Piusbruderschaft gültig geweiht sind, ist die Voraussetzung für die gültige Messfeier erfüllt!
gültige Intention: Der zelebrierende Priester muß die Absicht haben, das zu tun, was die Kirche tut.
Sprich er muß das Opfer Christi feiern wollen, so wie die Kirche es im konzil vom Trient dogmatisch festgelegt
hat. Ich empfehle Ihnen die Dogmatik von Ott, ganz neu aufgelegt 2005. Das einzige was sie sagen könnten,
wäre, dass nach Ihrer Ansicht diese Messen zwar gültig, aber nicht mit Erlaubnis des Ortsbischofs gefeiert
werden und daher unerlaubt seien. Aber auf das Zustandekommen des Sakramentes hat das keinen Einfluß,
da das Zustandekommen des Sakramentes nicht von der Disposition des Zelebranten(gut, schlecht, in Sünde
lebend oder nicht) abhängig ist, es wirkt ex opere operato.
Ihr Lieben! Mir ist nicht bekannt, dass die Gemeinschaft mit dem Bischof je so deutlich eingeschärft
wurde. Nur mal ein Gedankenexperiment: Was wäre wenn Joseph Ratzinger selber der „deutsche Übersetzer“
von Papst Benedikt XVI. wäre?
#26 Grzegorz I. 16:05:44 | Dienstag, 13. März 2007
Benedikt 16. Er bemüht sich und auch wenn sich einige Menschen mehr von ihm versprochen haben, so kann
man nicht sagen, dass er seine Sache schlecht macht. Er kann in einigen Monaten nicht das verändern was
in den letzten 40 Jahren kaputt gemacht wurde.
Brainwashing Im besonderen haben die Synodenväter den segensreichen Einfluß festgestellt und bestätigt,
den die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil verwirklichte Liturgiereform auf das Leben der Kirche ausgeübt
hat. (Ziffer 3.) Unverschämter kann man nicht mehr lügen.
die märchen vom guten hl . vater der klug istund abwaertet hör ich seir 20 jahren faktum ist Benedikt
der XVI ist nun 2 jahre im amt geschen ist null außer gerüchte
@stöhr langsam werden sie schizo… warum regen sie sich über die im vatikan auf – die sind doch für
sie gar nicht zuständig, gell… ein freundliches häresie an alle schismaten :(3
@ottaviani, @stimme aus dem tradiland Wer sich so positiv als Kardinal über den „tridentinischen“ Messritus
geäußert und die allgemeine Freigabe als Willen Gottes erkannt hat, wird ihn als Papst erlauben – mit
kleinen Änderungen. Klugheit gebietet, den rechten Augenblick abzuwarten. Vielleicht sollten wir in diesem
Anliegen mehr beten…
Die Reaktion von Stat Crux & Latrinengerüchte Die Reaktion von Stat Crux zeigt allerdings schön die
Zielrichtung der Falschübersetzung der Nr. 39 des Dokuments auf. Über die Hintertür sollen traditionelle
Meßopfer, die nicht auf einem Indult beruhen, für ungültig erklärt werden. Gut zu wissen, zu welchem
Krebsgeschwür die deutschen Übersetzer päpstlicher Texte nach wie vor gehören. Gleiches Problem beim
Meßbuch („pro multis“), gleiches Problem ursprünglich beim KKK („homosexuelle Veranlagung“) usw. @ Ottaviani:
Ich glaube auch, dass das Pontifikat BXVI. keine Lösung für die Tradition bringen wird. Vielmehr glaube
ich, dass alle Berichte, die ein beabsichtigtes Motu Proprio zur alten Messe durch den Papst zum Inhalt
haben, zur Kategorie der Latrinengerüchte gehören. Was sich auf der Ebene unter den amtierenden Kuriencardinälen
äußert (auch Altcardinäle), ist nicht ernst zu nehmen, am wenigsten Msgr. Perl.
das Pontifikat des hl. vaters in eine einzige enttäuschung ich gehe jede wette ein durch dieses form
vollendete blabla wird es keine einzige Messe in lateinischer Sprache mehr geben mittlerweille bin ich
mir sicher es wird keine lösung für die „familie der Tradition „ geben
@ stat Wenn Sie sich wieder etwas abgeregt haben, dann nehmen Sie doch mal ein x-beliebiges Dogmatiklehrbuch
oder das LThK zur Hand und machen sich über den (aber sowas von gängigen) Unterschied zwischen Erlaubtheit
und Gültigkeit schlau. Ich sehe es hier jedenfalls nicht als meine Aufgabe an, noch weitere theologische
Elementarnachhilfe zu geben.
@stat crux: Erlaubtheit und Gültigkeit Sie wollen also eine illegitime Messe für „gültig“ erklären?
Diese Haarspalterei nützt nix. Gültigkeit setzt Bischof voraus, basta. Aber, aber, Verehrtester! Ich
dachte immer Sie seien Jurist. Da müssen Sie doch zwischen Erlaubtheit und Gültigkeit unterscheiden
können. Zum Beispiel: Die Taufe durch jedermann ist nicht erlaubt. Wenn sie allerdings unerlaubterweise,
aber sonst richtig vollzogen wird, ist sie gültig, d.h. das Sakrament kommt zustande. MfG Christoph Heger
@stat crux… es ratzingert ist nett – er ist halt ein musikalischer mensch – und das bild vom intermezzo
finde ich ( auch als musiker ) treffend und zu meinem vorposter : das die piusler papst und ortsbischof
nennen sei ihnen freigestellt, sie sind dazu aber von papst und ortsbischof nicht legitimiert – das ist
also eine umkehrung der legitimation
Haare raufen es ist schon zum Haare raufen! Die Eucharistiefeiern in den Kathedralkirchen werden zur Richtschnur
der Zelebration in den Ortsgemeinden gemacht. Die Einheit mit dem Bischof wird zum Maßstab der communio
erklärt. Und wieder kein Wort zur vom Pius-Verein bevorzugten Liturgie… es ist wirklich zum Haare raufen.
@sac… Totalsimulation bleibt Totalsimulation, da kann ich noch so viele Bischofsnamen aufführen. „Technisch“
ist die Frage nicht zu beantworten, nur redlich.
Nichts von Ungültigkeit! In Zweifelsfällien ist auf den lateinischen Text zu rekurrieren. Dieser verwendet
hier nicht das in der Sakramententheologie gebräuchliche „invalidus“, welches der terminus technicus
wäre für ein Sakrament, das aufgrund eines Defektes (z.B. im Bereich Spender, Empfänger oder Materie)
nicht zustandekommt. sondern „legitimus“: nicht in Gemeinschaft mit dem Bischof gefeierte Messen werden
als nicht rechtmässig bezeichnet. Eine verbesserte Übersetzung des deutschen Textes wäre nötig. Ohne
hier die Diskussion über die Priesterbruderschaft St. Pius X. wieder führen zu wollen, nur dieses: Ihre
Mitglieder nennen in jeder Heiligen Messe am dafür vorgesehenen Ort im Kanon den Namen des Papstes und
des Diözesanbischofs.
@St. Georg Na ja. Manchmal ratzingert es ein bisschen, z.B. soll die Gabenbereitung kein „Intermezzo“
sein. Aber das ist doch eine schöne, konkrete, verständliche Sprache!! Laudetur Jesus Christus.
@wikerl §39 der bischof, liturge schlechthin stellt eindeutig klar, wer nicht in gemeinschaft mit dem
bischof ist feiert keine gültige messe – und die piusbrüder sind zumindest in meinem bistum nicht in
gemeinschaft mit dem liturgen schlechthin … pech, aber jeder kann ja in die gemeinschaft der kirche
zurückkehren
@ stat Nun ja, der Wortlaut, auf den Sie hier hinsichtlich Nr 39 anspielen, ist im Deutschen schlecht
oder vielmehr falsch übersetzt. Der lateinische Text spricht nicht von Gültigkeit, sondern von Rechtmäßigkeit
(celebratio legitima). Alles andere wäre auch sehr verwunderlich gewesen.
@statcrux Dass Lefebrvemessen ungültig sind steht dort wirklich nicht, wenn sie es wären wären auch
die Messen der Orthodoxen Kirche ungültig, das haben Sie sich nur erträumt.
@stat crux Ich bin kein ausdrücklicher Freund und Förderer der Piusbruderschaft, aber die Messen sind
keinesfalls ungültig, aber wie oft hatten wir das in diesem Forum schon!!! Es ist langsam müßig. Rom
hat festgestellt, dass man bei der Piusbruderschaft zumindest seine Sonntagspflicht erfüllen kann. Zu
einer Erfüllung dieser Pflicht gehört nun mal eine gültig gefeierte Messe!!! Also feiern die priester
der Piusbruderschaft eine gültige Messe!!!