11:23:24 | Donnerstag, 15. März 2007
Institut St. Philipp Neri
Die Video-Aufnahme der Predigt von Propst Gerald Goesche anläßlich der Errichtung der altrituellen Gemeinde von Köllerbach unter der Jurisdiktion des Bistums Trier. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
(kreuz.net, Köllerbach) Bei der
Versöhnung zwischen der altrituellen Gemeinde von Köllerbach und dem
Bistum Trier warteten die Gläubigen gespannt auf die Predigt des Generaloberen des Institutes St. Philipp
Neri, Propst Gerald Goesche.
Der Propst reiste dazu eigens aus Berlin an. In seiner Predigt führte er
aus, daß es bei der Sorge um die Kirche „in sehr konkreter Weise um unseren Herrn und Heiland Jesus Christus
selber“ gehe.
Als die Köllerbacher Gläubigen die Kirche St. Martin wieder und schöner herrichteten,
sei diese Anstrengung mit der stillen, fast
hoffnungslos erscheinenden Sehnsucht verbunden gewesen, daß
in diesem Gotteshaus nicht nur der Kult, der Glaube und die Frömmigkeit der Kirche gelebt würden, sondern
daß dies in klaren kirchenrechtlichen Bahnen geschehen könnte.
In Zeiten der vermeintlichen Umwege
und des Wartens habe Gott immer etwas Besonderes vor. Das drücke auch die Fastenzeit oder das vierzigjährige
Warten Israels auf das Gelobte Land aus.
Die Köllerbacher Wartezeit von 16 Jahren sei demgegenüber
doch abgemildert gewesen.
Propst Goesche erklärte, daß er sich mit Prälat Hommens von der Echtheit
der Sehnsucht der Gläubigen nach voller kirchenrechtlicher Einheit überzeugt habe.
So sei es möglich
geworden, nicht erst im Himmel, sondern bereits in diesem irdischen Kirchenschiff die passende Wohnung
zu finden. Auf dem Weg dorthin habe es erfreulichere und schwierigere Momente gegeben:
„Manche werden
dunkel und ein bißchen böse sagen: »Sie sind umgefallen«“.
Es sei der Wunsch der Gemeinde, in die
Arme unseres Herrn Jesus Christus und seiner Mutter zu fallen. Ansonsten könne von Umfallen keine Rede
sein – betonte der Propst.
Andere würden in der Gemeinde von Köllerbach einen bedrohlichen „Rückfall
in alte Zeiten“ befürchten.
Der Propst antwortete in seiner Predigt, daß es sich vielmehr um eine spezielle
große Liebe handle: „Etwas, das zu der Vielfalt des Guten in der Kirche beiträgt.“
Es gebe verschiedene
Berufungen und verschiedene Gestalten des Glaubens.
Die Gläubigen von Köllerbach würden an dem besonderen
Schatz der Alten Liturgie und der damit verbundenen Frömmigkeit festhalten:
„Wir vom Institut wollten
dies erhalten als unser Charisma, unseren Dienst an der Gesamtheit der Kirche mit vielen Gliedern und
vielen Gläubigen“ – so Hw. Gösche in seiner Predigt.
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sacerdos helveticus 17:19:17 | Samstag, 17. März 2007
#17
Pater Lingen 17:14:09 | Samstag, 17. März 2007
#16
Ydefix 16:57:40 | Samstag, 17. März 2007
#15
Artois † 16:40:24 | Samstag, 17. März 2007
#14
sacerdos helveticus 19:35:47 | Freitag, 16. März 2007
#13
Tridentinus 14:49:49 | Freitag, 16. März 2007
#12
sacerdos helveticus 13:08:40 | Freitag, 16. März 2007
#11
Tridentinus 11:18:55 | Freitag, 16. März 2007
#10
thaumaturgos 10:11:25 | Freitag, 16. März 2007
#9
Athanasius 09:52:04 | Freitag, 16. März 2007
#8
Artois † 17:20:50 | Donnerstag, 15. März 2007
#7
Maledica 15:47:38 | Donnerstag, 15. März 2007
#6
Loyola † 15:39:43 | Donnerstag, 15. März 2007
#5
Maledica 15:35:13 | Donnerstag, 15. März 2007
#4
Loyola † 15:05:32 | Donnerstag, 15. März 2007
#3
Grzegorz I. 13:58:54 | Donnerstag, 15. März 2007
#2
Tridentinus 11:38:41 | Donnerstag, 15. März 2007
#1
Grzegorz I. 11:37:47 | Donnerstag, 15. März 2007