07:50:01 | Freitag, 16. März 2007
Ein Bier für jedes Jahr + Eilig genügt nicht + Nicht abgewichen + Verlegt + Kindischer Vandale
Ein Bier für jedes JahrVatikan. Der emeritierte Erzbischof von München und Freising, Friedrich Kardinal
Wetter, und das 12köpfige Münchner Domkapitel werden dem Papst am 15. April vor Ort zum 80. Geburtstag
gratulieren. Zum Anlaß wird der Münchener Weihbischof Engelbert Siebler dem Papst achtzig Flaschen dunkles
Festbier schenken. Die flüssige Gabe stammt aus der ältesten Brauerei der Welt. Der Papst ist kein passionierter
Biertrinker.
Eilig genügt nichtPolen. Der Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz möchte
die Seligsprechung von Johannes Paul II. gerne überspringen und den kürzlich verstorbenen Papst direkt
heiligsprechen. Der Kardinal hält das mit dem Kirchenrecht für vereinbar. Kardinal Dziwisz äußerte
sich vor der polnischen Tageszeitung ‘Dziennik’. Eine Seligsprechung bedeute eine auf die Diözese Krakau
regional begrenzte Verehrung: „Doch Johannes Paul II. hat alle Barrieren überwunden und gehört der ganzen
Welt.“
Nicht abgewichenItalien. Der Jesuitenorden wird –
wie angekündigt – keine Maßnahmen gegen
den von der Glaubenskongregation gemaßregelten Theologen, Jesuitenpater Jon Sobrino, ergreifen. Das erklärte
ein Sprecher des Ordensgenerals vor der Schweizerischen Presseagentur ‘Kipa’. Der verurteilte Befreiungstheologe
sei ein herausragender und überaus angesehener Wissenschaftler. Er weiche nicht vom katholischen Glauben
ab. Der Jesuitenorden sei „komplett einverstanden mit allem“ – was Pater Sobrino geschrieben habe.
Verlegt
Spanien. Die 51jährige Spanierin
Immaculada Echevarria verübte am Mittwoch abend Selbstmord. Frau Echevarria
litt an Muskelschwund. Sie setzte vor der andalusischen Regionalregierung durch, daß Ärzte ihre Beatmungsmaschine
abschalten durften. In Spanien ist die Euthanasierung verboten. Die Südspanierin verbrachte die letzten
zehn Jahre ihres Lebens in einem katholischen Ordensspital. Für die Durchführung ihres Selbstmordes
wurde sie in eine öffentliche Klinik verlegt.
Kindischer VandaleDeutschland. Ein betrunkener 28jähriger
ist am Mittwoch morgen durch die Babyklappe eines Spitals in Dortmund gekrochen. Dahinter fand er einen
verschlossenen Raum. Dort wartete er rauchend auf die vom Pförtner alarmierte Polizei. Er habe lediglich
„einen Spaß“ machen wollen – erklärte der Trinker den Beamten laut Polizeibericht. Nun muß er sich
wegen Hausfriedensbruch verantworten.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#8
Romulus 19:48:27 | Freitag, 16. März 2007
#7
obelix † 17:24:39 | Freitag, 16. März 2007
#6
Sozialkatholisch 11:11:09 | Freitag, 16. März 2007
#5
stimme der vernunft † 11:08:07 | Freitag, 16. März 2007
#4
Sirilo 10:42:56 | Freitag, 16. März 2007
#3
Mic 09:28:57 | Freitag, 16. März 2007
#2
obelix † 09:22:34 | Freitag, 16. März 2007
#1
Bruder Theophil 09:13:08 | Freitag, 16. März 2007