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Ein Bier für jedes Jahr + Eilig genügt nicht + Nicht abgewichen + Verlegt + Kindischer Vandale
Ein Bier für jedes Jahr

Vatikan. Der emeritierte Erzbischof von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, und das 12köpfige Münchner Domkapitel werden dem Papst am 15. April vor Ort zum 80. Geburtstag gratulieren. Zum Anlaß wird der Münchener Weihbischof Engelbert Siebler dem Papst achtzig Flaschen dunkles Festbier schenken. Die flüssige Gabe stammt aus der ältesten Brauerei der Welt. Der Papst ist kein passionierter Biertrinker.

Eilig genügt nicht

Polen. Der Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz möchte die Seligsprechung von Johannes Paul II. gerne überspringen und den kürzlich verstorbenen Papst direkt heiligsprechen. Der Kardinal hält das mit dem Kirchenrecht für vereinbar. Kardinal Dziwisz äußerte sich vor der polnischen Tageszeitung ‘Dziennik’. Eine Seligsprechung bedeute eine auf die Diözese Krakau regional begrenzte Verehrung: „Doch Johannes Paul II. hat alle Barrieren überwunden und gehört der ganzen Welt.“

Nicht abgewichen

Italien. Der Jesuitenorden wird – wie angekündigt – keine Maßnahmen gegen den von der Glaubenskongregation gemaßregelten Theologen, Jesuitenpater Jon Sobrino, ergreifen. Das erklärte ein Sprecher des Ordensgenerals vor der Schweizerischen Presseagentur ‘Kipa’. Der verurteilte Befreiungstheologe sei ein herausragender und überaus angesehener Wissenschaftler. Er weiche nicht vom katholischen Glauben ab. Der Jesuitenorden sei „komplett einverstanden mit allem“ – was Pater Sobrino geschrieben habe.

Verlegt

Spanien. Die 51jährige Spanierin Immaculada Echevarria verübte am Mittwoch abend Selbstmord. Frau Echevarria litt an Muskelschwund. Sie setzte vor der andalusischen Regionalregierung durch, daß Ärzte ihre Beatmungsmaschine abschalten durften. In Spanien ist die Euthanasierung verboten. Die Südspanierin verbrachte die letzten zehn Jahre ihres Lebens in einem katholischen Ordensspital. Für die Durchführung ihres Selbstmordes wurde sie in eine öffentliche Klinik verlegt.

Kindischer Vandale

Deutschland. Ein betrunkener 28jähriger ist am Mittwoch morgen durch die Babyklappe eines Spitals in Dortmund gekrochen. Dahinter fand er einen verschlossenen Raum. Dort wartete er rauchend auf die vom Pförtner alarmierte Polizei. Er habe lediglich „einen Spaß“ machen wollen – erklärte der Trinker den Beamten laut Polizeibericht. Nun muß er sich wegen Hausfriedensbruch verantworten.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Romulus   19:48:27 | Freitag, 16. März 2007
Regentenkonferenz
Auch so ein Geschwalle. Ich setze das dann noch mal oben beim Artikel rein. Die geistliche Ausbildung war bei unseren „Managertypen“ mal wieder Nebensache.
www.kath.net/detail.php?id=16254
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#7   obelix †   17:24:39 | Freitag, 16. März 2007
Gegen Apnoe!
Mic: Blödsinn!Beatmung als Therapie? Gegen was?
Grundsätzlich ist ein Patient keineswegs verpflichtet alles mit sich machen zu lassen, was medizinisch nur irgend möglich ist. Das wird weder durch ein ziviles Gesetz (da greift, bei unerwünschten Eingriffen, sehr schnell und sicher der StGB-Paragraf zur Körperverletzung, weil jeder ärztliche Tätigkeit am Patienten, ohne dessen ausdrückliche Zustimmung, so gewertet wird) und schon gar nicht, durch irgendeine katholische Moralvorgabe verlangt.
Oder glauben Sie, wir müssten „ums verrecken“ jede Therapie machen, die uns die Doktoren und die Pharmaindustrie aufdrängen wollen?
Sind Sie etwa so ein Pharma-Junkie, der alle Tabletten und Kapseln frisst, die auf den Markt kommen, von den Pharma-Riesen den Dokters eingeredet werden und dann mit ihren Nebenwirkungen die Patienten noch kranker machen, als sie es schon sind?
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#6   Sozialkatholisch   11:11:09 | Freitag, 16. März 2007
Der Leibhaftige
ist sehr, sehr gnädig!
Ich habe noch nie gehört das er jemandem die Tür zugeschlagen hat der zu ihm wollte. >:)
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#5   stimme der vernunft †   11:08:07 | Freitag, 16. März 2007
Kunststück
Ich glaube, Gott ist gnädiger mit der Verstorbenen als die Kreuz.net-Redaktion.
Vermutlich ist sogar der Leibhaftige gnädiger als die Hetznetredaktion.
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#4   Sirilo   10:42:56 | Freitag, 16. März 2007
Wie oft in solchen Fällen, verschweigt Kreuz.net wesentliche Fakten.
Frau Echevarria war seit mehr als 20 Jahren völlig gelähmt; seit 10 Jahren war – aufgrund des Muskelschwunds – ihre Atemmuskulatur nicht mehr in der Lage für ihre Atmung zu sorgen, deshalb wurde sie seitdem künstlich beatmet. D.h. natürlicherweise wäre die Frau schon vor zehn Jahren gestorben. Wenn sie jetzt darum gebeten hat, dieser Tortur ein Ende zu bereiten und sie sterben zu lassen, dann kann man das nicht als „Selbstmord“ bezeichnen. Menschen, die selber noch gesund sind, können sich meist nicht ausmalen, welche Qualen andere Menschen duchzustehen haben, die sich in einer Lage wie Frau Echevarria befinden und darum bitten, sterben zu dürfen. Ich glaube, Gott ist gnädiger mit der Verstorbenen als die Kreuz.net-Redaktion.
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#3   Mic   09:28:57 | Freitag, 16. März 2007
Blödsinn!
Beatmung als Therapie? Gegen was? :-D :-S
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#2   obelix †   09:22:34 | Freitag, 16. März 2007
eine neue Lüge von kreuz.net
Verlegt
Spanien. Die 51jährige Spanierin Immaculada Echevarria verübte am Mittwoch abend Selbstmord.
Die Dame hat mitnichten Selbstmord begangen. Sie hat lediglich eine für sie ausgesprochen quälende Therapie abgelehnt. Und das ist keineswegs mit einem Suizid gleich zu setzen.
Beispiel: Wenn jemand die Diagnose „Glioblastom“ gestellt bekommt mit der Prognose: Tod nach 9 Monaten ohne Therapie (OP+Radiatio), nach 18 Monaten mit Therapie, dann kann wirklich niemand (ausser kreuz.net selbstverständlich) diesem Patienten Suizid vorwerfen, wenn er nach einem dreiviertel Jahr an seiner Krankheit stirbt, ohne die Qualen der Operation und der nachfolgenden Bestrahlung durchlitten zu haben.
Die spanische Patientin hätte jedes Recht gehabt, die Therapie „Beatmung“ von vornherein abzulehnen. Dass Sie es jetzt getan hat, ist keine Sünde.
Und jetzt sind die Menschenquäler am Zug.
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#1   Bruder Theophil   09:13:08 | Freitag, 16. März 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 12, 28b-34
In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr, und es gibt keinen anderen außer ihm, und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.
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