07:02:26 | Samstag, 17. März 2007
Die Glaubenskongregation hat einen Brief geschrieben, um die Verfilzung zwischen der Kirche und einem umstrittenen Verein in Deutschland zu beenden.
(kreuz.net, Vatikan) Der Präfekt der Päpstlichen Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, hat
gesprochen.
Er forderte die deutschen Bischöfe vor kurzem auf, jede Zusammenarbeit zwischen Katholiken
und ‘Donum Vitae’ zu unterbinden.
Das berichtete die katholische Zeitung ‘Tagespost’ mit Berufung auf
einen Brief des Kardinal an die deutschen Bischöfe.
Der Verein ‘Donum vitae’ wurde im September 1999
gegen den Willen der deutschen Bischöfe gegründet. Er berät schwangere Mütter, die ihr Kind töten
wollen, und stellt ihnen auf Wunsch Beratungsbestätigungen aus, die in Deutschland für die Tötung ungeborener
Kinder vom Staat verlangt werden.
Im vergangenen Juni hatten die Bischöfe – auf Druck der Glaubenskongregation –
erklärt, daß eine Mitarbeit bei ‘Donum Vitae’ mit einer kirchlichen Tätigkeit
unvereinbar sei.
Zugleich
weigerte sich
ein Bischof nach dem
anderen, die Worte ihrer Erklärung in die Praxis umzusetzen.
Sogar
Joachim Kardinal Meisner von Köln – verbal und nach außen einer der schärfsten Kritiker von ‘Donum
Vitae’ – wollte auf seine Worte
keine Taten folgen lassen.
Jetzt hat der Präfekt der Glaubenskongregation
die säumigen Bischöfe offenbar erneut zum Handeln aufgefordert.
Sie sollten durchsetzen, daß die Gläubigen –
vor allem jene, die in kirchlichen Organisationen und Räten tätig sind – auf eine leitende Mitarbeit
bei ‘Donum Vitae’
und auf jegliche Form der Unterstützung des Vereins verzichten:
„Die Entscheidung
von Papst Johannes Paul II., den zweideutigen Beratungsschein nicht mehr auszustellen, gilt nämlich für
alle Glieder der Kirche.“
‘Donum Vitae’ verdunkle das Zeugnis der Kirche in der gewichtigen Frage des
Lebensschutzes. Es unterhöhle auch die sogenannte Einheit zwischen Bischöfen und Gläubigen.
Die Bischöfe
sollten darum bei den Vertretern kirchlicher Organisationen sowie bei katholischen Politikern Überzeugungsarbeit
leisten.
Der Brief von Kardinal Levada nimmt ausdrücklich Bezug auf die –
nie umgesetzte – bischöfliche
Erklärung vom vergangenen Juni.
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#16
Mathias Wagener 19:10:46 | Freitag, 23. März 2007
#15
HarroMeyer † 13:31:05 | Freitag, 23. März 2007
#14
ing_less 00:13:38 | Dienstag, 20. März 2007
#13
Sarah 19:17:11 | Samstag, 17. März 2007
#12
HeinrichvonOfterdingen 12:24:40 | Samstag, 17. März 2007
#11
möchtegern-kathole 11:37:59 | Samstag, 17. März 2007
#10
Romulus 11:22:43 | Samstag, 17. März 2007
#9
Nachtlaterne 10:25:58 | Samstag, 17. März 2007
#8
möchtegern-kathole 10:24:08 | Samstag, 17. März 2007
#7
kreuzi 10:19:41 | Samstag, 17. März 2007
#6
Mathias Wagener 10:17:19 | Samstag, 17. März 2007
#5
möchtegern-kathole 09:48:48 | Samstag, 17. März 2007
#4
Nachtlaterne 09:14:26 | Samstag, 17. März 2007
#3
Krak des Chevaliers 09:02:17 | Samstag, 17. März 2007
#2
Schüttel 08:36:53 | Samstag, 17. März 2007
#1
Catholicus 07:18:23 | Samstag, 17. März 2007