Kardinal Sodano
Er weigert sich, auszuziehen
Benedikt XVI. übt seine päpstliche Autorität nur sehr widerwillig aus. Drei Beispiele dafür, wie das Papsttum – schon seit Jahren – zu einer repräsentativen Monarchie verkommt.
Angelo Kardinal Sodano
Angelo Kardinal Sodano
(kreuz.net, Vatikan) Der ehemalige Staatssekretär des Vatikan, Angelo Kardinal Sodano (79), weigert sich angeblich, seine Dienstwohnung und sein Büro im Vatikan zu räumen.

Das berichtete die lefebvristische US-Monatszeitung ‘Remnant’. Der ‘Remnant’ beruft sich auf eine ungenannte hochrangige Quelle im Vatikan.

Kardinal Sodano halte die bisher benützten Räumlichkeiten besetzt, obwohl er seit dem vergangenen September pensioniert ist. Laut dem ‘Remnant’ soll der Kardinal dem Heiligen Vater sogar gedroht haben. Er werde angebliche Leichen im Keller von Johannes Paul II. publik machen, wenn ihn Benedikt XVI. vertreibe.

Der Papst soll über das Verhalten von Kardinal Sodano „betrübt“ sein. Doch er habe keine Absichten, die Situation zu ändern.

Motu Proprio

Von derselben Quelle erfuhr der ‘Remnant’ ferner, daß offenbar nur zwei Kardinäle ein ‘Motu Proprio’ zur Freigabe der Alten Messe unterstützen:
Einschätzung des ‘Remnant’:
„Der sogenannte Panzerkardinal ist in Wahrheit ein sanftmütiger Akademiker mit einer Abneigung gegen jede Form von – gleich wie gerechtfertigtem – Zwang.“
der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Die’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, und der frühere Präfekt der Gottesdienstkongregation, Jorge Kardinal Medina Estevez.

In der Gottesdienstkongregation soll lediglich ein Entwurf des ‘Motu Proprio’ aufgetaucht sein. Keiner wisse, ob das Dokument unterschrieben sei oder nicht.

Für den ‘Remnant’ besteht kein Zweifel, daß der vatikanische Apparat alles tun wird, um eine Publikation des ‘Motu Proprio’ zu verhindern. Gegenwärtig sei das Dokument möglicherweise bereits gestorben.

Sollte das ‘Motu Proprio’ nie erscheinen, dürfte dafür derselbe Grund verantwortlich sein wie für das Verhalten von Kardinal Sodano:

„Der sogenannte Panzerkardinal ist in Wahrheit ein sanftmütiger Akademiker mit einer Abneigung gegen jede Form von – gleich wie gerechtfertigtem – Zwang“ – so der ‘Remnant’.

Buch des Papstes

Der ‘Remnant’ sieht die fehlende Ausübung der päpstlichen Autorität auch im Buch „Jesus von Nazareth“, das der Papst am 11. April publizieren will. Das Werk umfaßt 400 Seiten.

Der Papst verwende jede freie Minute, um sein „persönliches Suchen nach dem Angesicht des Herrn“ niederzuschreiben.

Seine päpstliche Lehrautoriät ordne er bei diesem Unternehmen der angeblichen Unabhängigkeit von Experten der – im 19. Jahrhunderten von Protestanten erfundenen – historisch-kritischen Exegese unter:

„Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen.“
      
40 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#40   Frasim   00:26:49 | Mittwoch, 28. März 2007
@Dr.med.Dipl.-Psych. F.X.Schmid
Wahrlich gut beobachtet! :)3 :'(
Redaktion benachrichtigen
#39   Dr.F.X.S.   00:17:59 | Mittwoch, 28. März 2007
Der verwüstete Weinberg
Papst Johannes Paul II hat einen verwüsteten Weinberg ohnegleichen hinterlassen. Er schielte mehr nach den großen Medien der Welt, machte Reisen, die außer Spesen keinen Gewinn für die Verbreitung des Glaubens brachten. Oder sehen Sie heute die Früchte (für den Glauben)? Welche? Die Polen nutzen ihre Freiheit heute, um die Abtreibung und die Handkommunion zu ermöglichen. Intern hat er versagt, hat er alles schleifen lassen. Das muss man heute konstatieren. Wie soll ein Mann mit 80 Jahren nun dies alles in einigen Jahren in Ordnung bringen können, wo er so viele gegen sich hat? Währenddessen breitet sich der erstarkte Islam in Europa mächtig aus. Er bietet den Menschen Europas einen Ersatz für das, was sie an sich zerstört haben: Identität, Einheit im Glauben, klare moralische Positionen, Halt. Er verweist aktuell auf Heere von „Märtyrern“. Wer wäre heute bei den Christen bereit, sein Leben für den Glauben zu opfern? Das war einmal. Statt dessen setzen sich „Christen“ heute im heiligsten Bezirk ihrer Gotteshäuser Narrenkappen auf. Wie adäquat! Wie adäquat!
Redaktion benachrichtigen
#38   Alligator   19:04:47 | Montag, 26. März 2007
Hieronymus
vertat ja die These dass der Irttum kein Recht besitzt. Daraus folgerte dass jeder Irrtum bekämpft werden soll. Ergo: Alles was außerhalt der kirchlichen Lehre steht muß bekämpft werden. Er forderte den König auf, alles zu verfolgen was nicht der kirchlichen Lehre entsprach.
Heute muß man meiner Meinung nach nach wie vor bekennen, daß Christus und seine Kirche die einzige Religion ist, jedoch hat man mitlerweile zurecht erkannt dass die Ordnung Gottes nicht mit Gewalt duchgesetzt werden kann. Die Welt widersetzt sich der göttlichen Ordnung, deshalb leiden sehr viele Menschen. Der Islam argumentiert wie Hieronymus:
Da so viele Menschen leiden weil die göttliche Ordnung nicht gelebt wird ist es an der sache der Religion diese auch mit Gewalt durchzusetzen um das beste für den Menschen zu erreichen.
Wenn man so argumentiert ist man sehr nahe am Islam…
Redaktion benachrichtigen
#37   Artois †   18:50:41 | Montag, 26. März 2007
Liebe Regina
ich glaube, daß ich Sie schon einmal ermahnt habe, 1. sachlich zu bleiben, 2. nicht über Dinge zu reden, die hinter Ihrem engen Horizont verborgen bleiben müssen.
Bitte verschonen Sie x-net mit ihrem dümmlichen Geblubse, anscheinend stehen Sie selbst mitten in einem Teufelskreis drinnen …
Redaktion benachrichtigen
#36   Regina 1961   21:50:27 | Samstag, 24. März 2007
@Artois
Warum giften Sie hier so über den Text des Heiligen Vaters? Er hat doch Recht. Gewalt schafft nur wieder Gewalt, ein cercle vicieux, den es zu durchbrechen gilt, indem man nicht zurückschlägt.
LG
Regina 1961
Redaktion benachrichtigen
#35   Artois †   18:17:33 | Freitag, 23. März 2007
Tut mir leid, …
die Aussagen sind bestenfalls Geplappere und Dünnbrettbohrerei. Die Kirche anerkennt die legitime Gewaltausübung z.B. als Staatsgewalt, als richtende Gewalt, als elterliche Gewalt etc. Und sie fordert unerbittlich die reinigende Gewalt in der Kirche. Hier, wie es ja vorexerziert wird, der Lüge, der Betrügerei, der Seelenzerstörung und der Schändung des Heiligen unter Berufung auf Liebe und Gewaltlosigkeit Raum geben und somit die letzliche Zerstörung der Kirche in Kauf nehemn, das ist reines Verbrechertum unter der Heuchel-Maske von Liebe und „Gewaltlosigkeit“.
Redaktion benachrichtigen
#34   wolfgang e.   15:43:55 | Freitag, 23. März 2007
und was jetzt?
Sollen wir jetzt die Liebe mit Gewalt durchsetzen?
Natürlich gibt es auch Fälle, wo man aus Liebe Gewalt anwenden muss, und wo daher Liebe und Gewalt kein Gegensatz sind. (Z.B, wenn ich mein Kind festhalte, wenn es über die Straße laufen will).
Nur, in den meisten Fällen von Gewaltanwendung steht diese in dieser Welt sehrwohl im Gegensatz zur Liebe.
Die Welt befindet sich in einer Gewaltspirale, die nur durchbrochen wird, wenn irgendjemand auf das Zurückschlagen verzichtet.
Welche Art von Gewalt der Papst hier meint, geht wohl zur Genüge aus seinem Text hervor.
Solche „Donnerwetter“ wie die Vertreibung der Händler aus dem Tempel sind sicher manchmal heilsam und notwendig, aber in 99% der Fälle hat sich Christus anders verhalten.
Gegen seine Verhaftung und Vernichtung hat er sich nicht zu Wehr gesetzt. Christus hat uns also mit Verzicht auf Gewalt erlöst.
Unduldsam war Christus gegen die Heuchler, nicht gegen die Sünder.
Redaktion benachrichtigen
#33   Artois †   12:48:08 | Freitag, 23. März 2007
Es ist schon strohdumm …
die Begriffe „Gewalt“ und „Liebe“ als Gegensatzpaar zu suggerieren. Vielleicht war Jesus als er den Tempel reinigte kein liebender Heiland?? Vielleicht war Gott, als er das Heer Pharaos ertränkte kein liebender Gott? Das ist Theologie auf dem Niveau des Orsverband Wanne-Eickel der „Grünen“.
Redaktion benachrichtigen
#32   wolfgang e. 2   11:41:55 | Freitag, 23. März 2007
lieber Atrois
Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist.
Infam und dumm?
Wie oft wünschten wir, daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen.
Infam und dumm?
Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe.
Infam und dumm?
Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.
Infam und dumm?
Haben Sie eigentlich überlegt, was Sie schreiben?
Wenn das infam und dumm ist, dann widerlegen Sie es.
Redaktion benachrichtigen
#31   Benedikt   22:49:16 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Artois
Nicht böse sein ;-).
Redaktion benachrichtigen
#30   Artois †   22:46:47 | Donnerstag, 22. März 2007
@Benedikt
Sie passen allerdings zu diesem betrügerischen und lügnerischen Sumpf im Zentrum der Kirche!
Redaktion benachrichtigen
#29   Benedikt   18:09:57 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Artois
Infam sind hier vor allem Ihre unausgegorenen Parolen.
Redaktion benachrichtigen
#28   Artois †   17:07:15 | Donnerstag, 22. März 2007
@wolfgang.e
Das, was Benedikt da sagt, ist infam und dumm. Ich hoffe, daß Sie irgend wann einmal anfangen, über das, was Sie hier posten, vorher auch nachzudenken!
Redaktion benachrichtigen
#27   nonnobisdomine   16:55:16 | Donnerstag, 22. März 2007
Selbst wenn es Gerüchte sind …
In jedem Gerücht steckt doch auch vielleicht nur ein „Pfitzchen“ Wahrheit. Davon bin ich überzeugt. Selbst wenn das Gerücht vielleicht übertrieben wirkt …
Redaktion benachrichtigen
#26   wolfgang e.   23:19:35 | Mittwoch, 21. März 2007
Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte
nichts als Gerüchte.
kreuz.net:
tradizionalistisch-katholizistischer Basena-Klatsch, leider nicht sehr viel mehr…
Und schon wieder einige, die zu wissen meinen, wann die Welt untergeht obwohl es uns nicht „zusteht, Zeiten und Fristen zu erfahren.“
„Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir, daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.“
(Benedikt XVI, Predigt bei der Messe zur Amtseinführung)
DAS nenn ich kluge Worte, und sollte als Antwort für alle genügen, die immer nur „dreinschlagen“ wollen.
Und Papst Benedikt XVI wird auf diese Weise mehr erreichen, als wir alle zu träumen wagen.
Redaktion benachrichtigen
#25   Stimme aus dem kreuts.net   22:04:02 | Mittwoch, 21. März 2007
Verzeihung, st.georg
:-D Habe ich eben falsch geklickt und bin beim „Schwarzen Brief“ gelandet?
Redaktion benachrichtigen
#24   Marina   22:04:01 | Mittwoch, 21. März 2007
an st.georg
ja lach nur! Denk daran wer zuletzt lacht lacht am besten…
Redaktion benachrichtigen
#23   st.georg   21:59:43 | Mittwoch, 21. März 2007
@marina
das einzige finstere hier, scheint ihr hirn zu sein… :-D
Redaktion benachrichtigen
#22   Marina   21:51:31 | Mittwoch, 21. März 2007
wer kennt die Malachias-Papst-Profetie?
soviel ich weiss, gibt es nur noch einen Papst nach dem Antipapst, und der heisst der Sieg des Ölbaums. der drittletzte war „von der Hälfte des Mondes“ das war Lu-ciano LU ist die Hälfte von LU-NA; der zweitletzte gültige Papst war von der „Mühsal der Sonne“ wie es auf die 25 Jahre Ponitifikat des Johannes Paul II passen könnte, danach müsste die Offenbarung des Hl. Johannes (Off. 13,11) kommen mit dem Tier aus der Erde das wie ein Lamm aussieht mit zwei Hörnern, das Tier ist die kirchliche Freimaurerei unter der Mitra (die hat zwei Hörner). Benedikt kann als eher modernistischer Papst wohl nicht der Sieg des Ölbaums sein, sonst wäre die Offenbarung des Hl. Johannes ein Flopp? Ich bin überzeugt, wenn wir den Hl. Geist bitten um Erleuchtung in dieser Angelegenheit, wird er uns in die ganze Wahrheit führen. Benedikt spielt uns etwas vor was er nicht ist. Er kann die Liebe Gottes nicht an uns weitergeben, weil er sie nicht hat. Seit seiner Wahl bin ich tief betrübt über den immer finsterer werdenden Vatikan.
Redaktion benachrichtigen
#21   Gotthard   19:44:23 | Mittwoch, 21. März 2007
@Toby
Wir werden ja sehen, wie man jetzt in Deutschland die Korrektur der Wandlungsworte in die Praxis umgesetzt wird, …
jetzt wird und muss nichts in die Praxis umgesetzt werden. Die Neuausgabe des Messbuches wird diese Übersetzungs-Variante wohl bringen… in diversen Jahren.
Redaktion benachrichtigen
#20   Artois †   18:20:10 | Mittwoch, 21. März 2007
@cum te
Der Papst kennt die Kurie. Wenn er es nicht „packt“, wer dann?? Er wird es gewiß packen, – den letzten Rest an Treu und Glauben aus der Kurie, aus ganz Rom und vielleicht sogar aus der gesamten Römischen Kirche austilgen!
Redaktion benachrichtigen
#19   cum te   18:15:36 | Mittwoch, 21. März 2007
@Romulus
Soll das etwa eine Anspielung auf „Petrus II“ sein? Blödsinn. Der Papst kennt die Kurie. Wenn er es nicht „packt“, wer dann??
Redaktion benachrichtigen
#18   Romulus   18:06:33 | Mittwoch, 21. März 2007
Jetzt schon an das nächste Pontifikat denken
Solche Artikel werfen selbst bei aller Vorsicht betrachtet ein Licht auf die verherende Situation im Vatikan. Beim nächsten Ponitfikat wird die Kirche bis ins Mark erschüttert werden. Der nächste Papst wird fast Übermenschliches zu leisten haben.
Redaktion benachrichtigen
#17   Toby   16:30:01 | Mittwoch, 21. März 2007
Es ist Zeit zu handeln
Ein sehr aufschlussreicher Artikel, in dem endlich einmal die Frage thematisiert wid, auf welche Art und Weise das Papstamt ausgeübt wird.
Der Hl. Vater wird demnächst 80 Jahre alt. Welche Impulse werden dann noch von seinem Pontifikat zu erwarten sein?
Was nützt es, wenn tiefsinnige Ansprachen, Predigten und Bücher ohne praktische Konsequenzen bleiben?
„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!“, möchte man mit dem alten Goethe ausrufen.
Wir werden ja sehen, wie man jetzt in Deutschland mit „Donum vitae“ verfahren und die Korrektur der Wandlungsworte in die Praxis umgesetzt wird, um nur zwei aktuelle Beispiele zu nennen.
Ich fürchte, die eigentliche Auseinandesetzung und die dringend notwendige Scheidung der Geister hat noch nicht einmal begonnen.
Wir dürfen damit aber nicht länger warten, sonst wird alles nur noch schlimmer!
Beten wir darum, dass der Hl. Vater die dringend notwendigen Maßnahmen ergreift und die Ausübung seiner Autorität nicht auf schöne Sonntagsreden beschränkt!
Redaktion benachrichtigen
#16   wickerl   16:09:47 | Mittwoch, 21. März 2007
Panzerkardinal
Der Panzerkardinal hat rechts geblinkt und ist links vorbeigefahren, das ist sein Lebensinhalt
Redaktion benachrichtigen
#15   Hacki   15:52:35 | Mittwoch, 21. März 2007
Es ist sehr enttäuschend,
wenn man bedenkt, welch flammende Reden Kard. Ratzinger vor dem letzten Konklave gehalten hat, wie genau seine Analyse der Situation war. Jetzt wo er die Möglichkeit hätte, die Dinge zu korrigieren, erweist er sich als „unnützes Werkzeug“.
Freimaurerkardinäle und Rotarierbischöfe können walten und schalten wie es ihnen beliebt.
Redaktion benachrichtigen
#14   landorganist   15:02:32 | Mittwoch, 21. März 2007
Hey, hey,
ruhrgebietler, langsam werden Sie mir sympatisch! :(3 Ich kann inzwischen meine Uhr danach stellen, dass ich von Ihnen immer in kürzester Zeit ein Replik bekomme. Echt süß, :-$ aber natürlich nicht ernst zu nehmen. Machen Sie ruhig weiter, Sie Komiker! :-D
Redaktion benachrichtigen
#13   cum te   14:37:13 | Mittwoch, 21. März 2007
„Pardon wird nicht gegeben.“
Das ist doch typisch deutsch: Säuberungen, neue Besen, tabula rasa, zack zack, in einem Aufwasch, Großreinemachen, Kehraus, kurzer Prozess, über die Klinge etc. etc.
Einen Kardinalstaatssekretär „emeritus“ gibt man nicht so einfach zum Altpapier, Rampolla blieb nach 1903 noch Sekrektär des Hl. Offiziums, Merry del Val nach 1914 ebenso, Gasparri (1914-1930) arbeitete weiter für das Kirchenrecht, der uralte Amleto Cicognai wurde 1968 „Ehrenstaatssekretär“ (und Ottaviani sowas wie der Ehrenvorsitzende der Glaubenskongregation), Sodano ist immerhin Dekan des Kardinalskollegiums, in jeder Hinsicht ein Schwergewicht…
Ein „despotisches“ Papstregime wäre doch nur im Interesse der „Mitteltyrannen“, die dann im Namen höherer Autorität genüßlich Angst und Schrecken verbreiten können. „Wart’ nur, ich sag’s dem Vater…“
Redaktion benachrichtigen
#12   mahner   14:05:22 | Mittwoch, 21. März 2007
warum so zimperlich…
Kardinal Sodano (79), weigert sich angeblich, seine Dienstwohnung und sein Büro im Vatikan zu räumen… Bei Don Gregor Hesse war das ganz einfach, als man gemerkt hat, daß er nicht systemkonform „funktioniert“ – da waren über Nacht die Möbel am Gang und die Schlösser ausgetauscht -können tät man es schon – im Vatikan…
Redaktion benachrichtigen
#11   Marcell   13:43:14 | Mittwoch, 21. März 2007
zum Thema
zum Thema kann ich mitteilen, dass das Motu Proprio nicht die fsspx ausgefunden hat: sie beschäftigt sich damit nur relativ wenig. doch meine Bekannten, die in Rom studieren und kein Kontakt mit der fsspx haben, können das bestätigen, dass sie oft selbst hören, als man in Rom darüber spricht, also ist das Motu Proprio keine Vision.
Redaktion benachrichtigen
#10   r.ruhrgebietler   13:39:22 | Mittwoch, 21. März 2007
@landorgel – wieder mal im Windwerk übernachtet?
Sie sind hier im falschen Forum! Hetz-net ist hier www.hetz.net/ aber das ist Ihnen wohl noch nicht aufgefallen. ich darf Sie selbst an dieser Stelle mal zitieren: „immer das gleiche dümmliche Geschwätz… Und die „landorgel fällt sofort „ darauf herein. Welch billige Polemik!“ Man könnte glatt meinen, sie haben mit dem Glauben rein gar nichts zu tun. Eine Schande – und sie sind Angestellter einer V-II-Sektengemeinde? Haben Sie eigentlich nichts zu tun. Mal ehrlicher Arbeit nachgehen, statt hier unentwegt Ihre dissonanten Kommentierungen abzugeben?
…oder mal wieder im Windwerk übernachtet???
Mensch, es ist Frühlingsanfang! Gehen Sie raus an die frische Luft und danken Gott, daß sie noch existieren dürfen! Wann man eigentlich die Filliale zu, bei der sie angestellt sind?? Man hört da so was von Kirchenschließungen im Land des V-II!!
Redaktion benachrichtigen
#9   DocRöntgen   13:38:29 | Mittwoch, 21. März 2007
Ob der Papst sehr darunter leidet,…
…dass er kreuz.net und einigen ideologischen Gefolgsleuten
nicht etnschieden genug ist?
Redaktion benachrichtigen
#8   Marcell   13:36:49 | Mittwoch, 21. März 2007
was ist der Sinn
weg mit Modernisten von der Homepage! ich kann nicht verstehen, warum solche Leute die Seite besuchen, die immer darauf hinweisen, dass sie Modernisten sind und die wahre katholische Religion für Dummheit halten. das ist ein Unsinn! ich besuche keine Homepage der Modernisten das mitzutelien, dass ich sie für dumm halte… dann wäre ich geistlich krank.
Redaktion benachrichtigen
#7   catharina   13:32:49 | Mittwoch, 21. März 2007
Sollte die Kirche…
… ein auf Erpressbarkeit und Nachgiebigkeit aufgebautes System sein?
Man kann zuweilen den Eindruck haben.
Davon nicht zu trennen ist die Frage, ob der geoffenbarte Glaube in seiner Integrität und das Erlösungswerk Jesu Christi durch die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche heilsnotwendig ist. Glaubt man das nämlich nicht, dann braucht man alles nicht mehr so eng zu sehen, es eröffnet sich Spielraum fast überall hin.
Könnte hierin eine Ursache für die augenblickliche Situation liegen? Bekanntlich war die Tendenz der Nouvelle Théologie und der jenigen, die von ihr inspiriert wurden, zumeist pointiert heilsoptimistisch.
Redaktion benachrichtigen
#6   landorganist   13:26:57 | Mittwoch, 21. März 2007
Blablabla
Nichts als heiße Luft! „Angeblich“, „man hörte“, „man meint“, „es könnte sein“, immer das gleiche dümmliche Geschwätz auf hetz-net. Und die üblichen Protagonisten fallen natürlich sofort darauf herein. Welch billige Polemik!
Redaktion benachrichtigen
#5   Gotthard   13:18:05 | Mittwoch, 21. März 2007
Rückzug
In der Gottesdienstkongregation soll lediglich ein Entwurf des ‘Motu Proprio’ aufgetaucht sein. Keiner wisse, ob das Dokument unterschrieben sei oder nicht.
Damit wird der Rückzug bezüglich dieses vollmundig angekündigten MP seitens des Pius-Vereins eingeläutet!!!!!
BRAVO … Einsicht ist der erste Schritt zur Wieder-Eingliederung.
Redaktion benachrichtigen
#4   Benedikt   13:04:25 | Mittwoch, 21. März 2007
Artikel
Das berichtete die lefebvristische US-Monatszeitung ‘Remnant’. [Er] beruft sich auf eine ungenannte hochrangige Quelle im Vatikan.
Ein Gerücht also.
In der Gottesdienstkongregation soll lediglich ein Entwurf des ‘Motu Proprio’ aufgetaucht sein. Keiner wisse, ob das Dokument unterschrieben sei oder nicht.
Dieses MP scheint ein wahres Phantom zu sein.
„Der sogenannte Panzerkardinal ist in Wahrheit ein sanftmütiger Akademiker mit einer Abneigung gegen jede Form von – gleich wie gerechtfertigtem – Zwang“ – so der ‘Remnant’.
Erinnert mich irgendwie an jemanden – wie hieß der nur gleich?
Seine päpstliche Lehrautoriät ordne er bei diesem Unternehmen der angeblichen Unabhängigkeit von Experten der – im 19. Jahrhunderten von Protestanten erfundenen – historisch-kritischen Exegese unter:
„Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen.“
Er stellt damit nur klar, dass es sich eben gerade nicht um ein Lehrschreiben handelt. Es ist daher später nicht möglich, sich auf dieses Buch so zu berufen, wie man sich auf Enzykliken beruft. Den Inhalten des Buches entgegenstehende Auffassungen behalten dadurch ihre Gültigkeit udn werden nicht durch es abschließend geklärt. Der Papst ist immer Professor geblieben, schon Präfekt wurde er nur unter der Bedingung, weiter schreiben zu dürfen. Als Papst kann er sich diese Erlaubnis selber geben.
Possierlich ist, dass der Remnant hier offenbar den Eindruck erwecken will, dass Päpste niemals Sachzwängen unterworfen waren. Ganz im Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen
#3   Karl Murx   12:13:49 | Mittwoch, 21. März 2007
Die größte Leiche im Keller:
Fatima!
?:)
Redaktion benachrichtigen
#2   Alanus ab Insulis   12:13:41 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Tradi:
„Drohne…Schmeißfliege…Zwang…“
Sie sind ja die humanistische Menschenfreundlichkeit in Person…
Sehr attraktiv.
Redaktion benachrichtigen
#1   Stimme aus dem Tradiland   11:21:01 | Mittwoch, 21. März 2007
Schmeißfliegen, Drohnen und „Leichen im Keller“
Der ehemalige Staatssekretär des Vatikan, Angelo Kardinal Sodano (79), weigert sich angeblich, seine Dienstwohnung und sein Büro im Vatikan zu räumen.
Ich frage mich, was der sich davon verspricht? Oder soll das ein Racheakt sein wegen seiner Abberufung als Staatssekretär? Besonders seltsam ist die Weigerung, das Büro zu räumen.
Und einem so hochrangigen Cardinal müßte es leicht sein, eine passende Ersatzwohnung zu finden – mit der für einen Pensionär erforderlichen Büroausstattung. Wahrscheinlich geht es dem aber schlicht um die „Kohle“. Ohne Arbeit weiterhin als Drohne und Schmeißfliege im Vatikan weiterzuexistieren.
Besonders schade ist, dass der hl. Vater in diesem Falle nicht Zwang ausübt. Denn über die „Leichen im Keller“ von JoPaII. hätte nicht nur ich gerne mehr gewußt, sondern auch jeder verantwortungsbewußte Katholik, der Bedenken gegen die Seligsprechung des problematischen Amtsvorgängers des jetzigen Papstes hegt.
Darin zeigt sich, dass Cardinal Sodano genauso ein perfides Spiel treibt wie BXVI. selbst, der ungeachtet der „Leichen im Keller“, die ihm mit Sicherheit ebenso bekannt sein müssen wie Cardinal Sodano, die Seligsprechung des apostatischen JoPaII. vorantreibt.
Vielleicht weiß aber Cardinal Sodano auch über – noch viel unangenehmere – „Leichen im Keller“ des jetzigen Papstes Bescheid? Dann wäre dessen Nichthandeln nachvollziehbar.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
VatikanGott spricht auch Latein Apostolische ExhortationVatikanische Schlampereien Apostolische ExhortationDen Nerv getroffen? Ersatz für das LateinDie neue Kirchensprache VatikanVerurteilt – oder doch nicht? Apostolische ExhortationNur eine Empfehlung Ketzer vor VerurteilungEin neu-alter Härektiker Sanfte WeltmachtDie dunklen Seiten der Kirche VatikanDie sechs wichtigsten Deutschen im Vatikan VatikanDie Kirchenpolitik des Jahres 2006 im Zeitraffer VatikanUngewöhnliches Dementi Antwort aus RomWäre es nicht besser gewesen, den Bischof nicht zu informieren? VatikanNeue Posten Pater Reginald FosterLegendärer Lateinlehrer an die Luft gesetzt Vatikanisches GeheimarchivNichts für Liebhaber von Schauermärchen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net