Die Kirche hat sich just in dem Augenblick von Latein und Gregorianik verabschiedet, als der Rest der Welt diese Dinge für sich entdeckte – bedauert ein Benediktinerabt.
„Es ist besser auf Lateinisch“
(kreuz.net, Einsiedeln) „Die lateinische Sprache ist in“ – jubelt der Abt des Benediktinerklosters Einsiedeln,
Martin Werlen (44).
Einsiedeln befindet sich im Kanton Schwyz, rund 35 Kilometer südöstlich von Zürich.
Der Abt äußerte sich in einem Kommentar für die Sonntagsausgabe der ‘Neuen Zürcher Zeitung’.
Im
Alltag habe die lateinische Sprache einen selbstverständlichen Platz – erklärt der Abt.
Als Beispiel
nennt der Prälat den Omnibus (für alle), der sich mit der Zeit zum „Bus“ verkürzt hat. Die Wörter
„Video“ (ich sehe) und „Lavabo“ (ich werde waschen) gehörten sogar zum Wortschatz von Kindern.
Nur in
den katholischen Pfarreien sei das Latein im Laufe der Liturgiereform immer mehr verschwunden. Abt Werlen
sieht darin einen Gegensatz zur Weisung der Konzilsväter.
„Hatte man bis zur Liturgiereform den Eindruck,
daß Gott keine andere Sprache versteht als Lateinisch, kam nach der Liturgiereform scheinbar immer mehr
die Überzeugung auf, daß Gott alle Sprachen versteht – außer Lateinisch.“
Modernisten zelebrieren
auf Lateinisch
Der Abt unterstreicht, daß Latein nicht mit konservativ gleichgesetzt werden könne.
Er erinnert an ein Jubiläum der linken theologischen Zeitschrift ‘Concilium’ in den Achtzigerjahren in
Einsiedeln.
Damals sei die Messe lateinisch gefeiert worden. Gesungen habe man gregorianischen Choral.
Zu dem Anlaß seien auch „renommierte“ Theologen nach Einsiedeln gekommen. Abt Werlen nennt drei „Größen“:
den lehrstuhlenthobenen Schweizer Priester Hans Küng (79), den laisierten Franziskanerpater Leonardo
Boff (68) und den umstrittenen Dominikanerpater Edward Schillebeeckx (92).
Perlen vor die Säue
In den
siebziger und achtziger Jahren hätten die kirchlichen 68er Chefideologen hinter jedem lateinischen Wort
einen Verrat an ihrer „Revolution“ gewittert.
Zur gleichen Zeit seien in der ökumenischen Gemeinschaft
von Taizé in Frankreich lateinische Gesänge aufgeblüht.
„Als der Gregorianische Gesang aus den Pfarreien
verschwunden war – angeblich, weil der moderne Mensch mit diesen uralten Gesängen in lateinischer Sprache
nichts anzufangen wisse – stürmten gregorianische Gesänge monatelang Europas Hitparaden.“
Abt Werlen
zitiert in seinem Artikel auch den kurzen Abschnitt aus dem Apostolischen Schreiben ‘Sacramentum Caritatis’
über die lateinische Sprache.
Die Forderung nach Novus-Ordo-Messen in Latein ist für die katholischen
Bischöfe in der Schweiz – nach Angaben von Abt Werlen – angeblich eine „Selbstverständlichkeit“.
Der
Abt verweist zur Begründung auf das Schweizer Kirchengesangbuch von 1998.
Darin seien lateinische Gebete
und Gesänge abgedruckt, welche die Gläubigen kennen sollten.
Bildquelle: Cafepress – Gebrauchsgegenstände
für Traditionalisten
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Lateinisch sprechen Mit Großem Latinum kann man Texte aus dem Lateinischen ins Deutsche übertragen.
Das war verlangt. Das waren oftmasls schwierige Texte, der Ovid machte zu schaffen. Die Messe in Latein
hat unseren Vorfahren doch keine Schwierigkeiten bereitet dank der bekannten Übersetzung. Und Verdrehungen
hätte es auch nicht gegeben wie „multis“ zu „alle, statt viele“.
Wieso Latein? Hallo zusammen, ich bin mir sicher: Gott versteht Latein! Keine Frage. Was ich allerdings
nicht verstehe: Wieso soll man die Messe in Latein lesen? Der Glaube kommt vom Hören, was bedeutet: Ich
muss das doch verstehen, was gesprochen wird. Ich hatte lange Zeit Latein in der Schule, aber ich verstehe
nicht gesprochenes Latein, da ich in der Schule ausschliesslich Latein gelesen, nie aber gesprochen habe.
Gruss Tobi
@Athanasius Ihre Kenntnisse in Ehren; aber manches Tradi-Besserwissertum mutet schon krypto-gnostisch
an. Der Katholizismus ist doch keine Religion für Eingeweihte, sondern die Form der Religion überhaupt,
die von der gesamten Menschheit soll gelebt (und geliebt) werden können. Dafür genügt notfalls das
Kreuzzeichen.
@Spätmerker Leider sind ach so viele Sedisvakantisten über die Geschichte und die Inhalte sehr wichtiger
Dokumente nicht informiert und konstruieren eigene Wirklichkeiten. Nein, ich wollte auch gar nicht sagen,
dass Murx Newman jemals attackiert habe, sondern nur dass Kardinal Newman zum Syllabus Nr. 77 und 78 sagte
in einem öffentlichen Brief an den Herzog von Norfolk, dass es sich dabei um den Fall Spanien handele,
also nicht für überall gültig. Zu den Päpsten die die schismatische Ostkirchen ausserhalb der katholischen
Einheit des Heiligen Stuhles St. Petri alle „Kirchen“ (Ecclesiae) nannten und nicht nur „Häretiker“ und
„Schismatiker“, möchte ich nur sagen, dass Sie sich besser einlesen sollten in den Lehren der Hl. Päpste
des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Papst Pius XII. nannte schismatische und katholische Ostkirchen
beide Kirchen in „Orientales Omnes Ecclesias“ www.vatican.va/…es-ecclesias_en.html (1945) und Papst
Leo XIII. nannte sie auch so, ohne Unterschied, in „Orientalium Dignitas“ ….crossroadsinitiative.com/…astern_Churches.html
(1894). Joseph Ratzinger und Papst JOhannes-Paul II. nannten die schismatischen Ostkirchen in „Dominus
Iesus“ (2000) und einer Erklärung aus 1992 Teilkirchen, aber Teilkirchen die ausserhalb der Einheit Petri
einen grundsätzlichen Teil ihrer Existenz vermissten und somit keine volle Kirchen sind wegen der fehlenden
Gemeinschaft mit Rom. Man kann dort Kontinuität lesen.
Gutester Athanasiüs Mir ist nie aufgefallen, daß Murxi den Newman angegriffen hatte. War das hier Thema?
Ich habe noch nie gelesen, dass er es leugnete, der Mensch habe eine Würde. Ich habe auch nie bei Leo
XIII. gelesen, dass er die Schismatiker im formellen Sinne als Kirchen betrachtet habe. Wenn jemand auf
dich mit einer Luftpistole zielt, scheinst Du mit Hackblei zurückzuschiessen. Da gehen dann 99% daneben.
Kannst Du nicht mal beim Thema bleiben? Dann würde manch anderer hier auch Spass an der Diskussion haben.
Soll ich deinen Salat jetzt auch mit drei Accounts beantworten? Wie üblich bestehen 90% deiner Anwürfe
aus Dingen die ich nie behauptet habe. Man hat den Eindruck, das einer Dampf aufgestaut. Übrigens, zum
Thema Anrede hatte ich heute noch gesagt: Dienstag, 20. März 2007 14:22Karl Murx: Zur Anrede Wilhelm
de Vries: Die Haltung des Hl. Stuhles gegenüber der getrennten Hierarchie im Nahen Osten zur Zeit der
Unionen, in: Zeitschrift für katholische Theologie 80 (1958) 378-409; Seite 386: „Der Hl. Stuhl hat nie
Bedenken getragen, den von Rom getrennten orientalischen Hierarchen sie Titel zu geben, die sie sich selbst
beilegten“. Allerdings stellt de Vries klar, daß der interne Schriftwechsel ein anderer war. da wurde
dann durchaus von Sekten, Schismatikern und Häretikern gesprochen. Zudem ging es darum, daß so ein Patriarch
für eine Union gewonnen werden sollte. Die Sache änderte sich, wenn ein Konvertit dann auf einmal einen
schismatischen Nebenbuhler bekam, der sich erst nach der Union installierte. Letztere wurden im internen,
wie externen Schriftverkehr als „intrusi“, also als Eindringlinge bezeichnet. Aber Atha konnte ja noch
nie sachlich bleiben. Seine Argumentation läuft immer so: Einer des wagt „piep“ zu sagen, will in Wahrheit
Goethes Faust kritisieren. Sodann werden von Atha alle Argumente abgenudelt, die er sich gegen Kritiker
von Goethes Faust zurecht gelegt hatte. Dazu müssen alle 1500 Zeichen her, die er für je einen Account
zur Verfügung hat.
Werter Karl Murx! Wussten Sie, dass Sie auf der Gottlosenseite ‘kreuts.net’ in unverschämtester Weise
durch den Dreck gezogen werden? Dagegen sollten Sie sich zur Wehr setzen. Ich bete für Sie. Fortis in
fide Lucie
@Murx Kardinal Newman wurde nie verurteilt. Übrigens stammt der Begriff „Dignitatis Humanae“ aus der
Enzyklika ‘Mit brennender Sorge’ (1937). Es soll ganz deutlich sein, dass D.H. nicht unbedingt eine „Evolution
des Dogma“ sein muss, da zwar der moralische Liberalismus gegen die Glaubenswahrheit geht, aber der praktische
Liberalismus nicht immer. www.seattlecatholic.com/a050615.html www.seattlecatholic.com/…rticle_20030221.html
In Paragraph 6/D.H. sagen die Konzilsväter (darunter Erzbischof Lefebvre der unterschrieben hat, ebenso
wie der ganz Coetus Internationalis Patrum fast), dass eine Religion eine vornehmlichere Status und spezielle
Anerkennung auffordern darf. Paragraph 7 sagt – wie alles in Dignitatis Humanae – dass man bestimmte religiöse
Äusserungen verbieten kann und soll, immer noch. (Z.B. Maya-Kulte, protestantische Aufrufe zur Abschwörung
der Religion und Vernichtung von Kirchen und Klöstern.) Immer haben die Juden in den Päpstlichen Staaten
und vor allem auch in Rom Freiheit der Synagogengottesdienste gehabt und Päpste im Mittelalter verhingen
Exkommunikationen über Leute die jüdische Häuser oder Synagogen angriffen (Bulle ‘Sicut Iudaeis’, hunderte
von Jahren erneuert von Päpsten). Pass auf: ich verteidige D.H. nicht an sich, sage nur, dass es durchwegs
eine nichthäretische Interpretation geben kann www.catholic.net/…MarApr/doctrine.html und dass die
murxsche Interpretation ‘im Geist des Konzils’ falsch ist und nicht die wahre Auslegung dieses blossen
Dekretes.
#58 AthanasiusII 20:17:32 | Dienstag, 20. März 2007
@Karl Murx II Was die Religionsfreiheit angeht, so wäre eine solche Auslegung, wie dein Link sie vorschlägt,
gegen den Sinn des Konzils. Es ging eben nicht nur um Toleranz, sondern um die metaphysische Würde des
Menschen. Und diese soll angeblich Religionsfreiheit fordern und nicht nur Toleranz. Der Mensch ist Gottes
Ebenbild. Klar. Das ist Lehre der Heiligen Schrift. Deine Auslegung von Dignitatis Humanae zeigt aber
leider auf, dass Du DH entweder nicht vollständig studiert hast in seiner Entstehung und Meinung, oder
nicht einmal gelesen hast. Denn eigentlich ist nur Kultfreiheit „innerhalb berechtigter Grenzen“ gemeint
und wird die moralische Religionsfreiheit (also dass jeder seine Religion wählen könne) ausdrücklich
verworfen da jeder die wahre Religion halten müsse. Lies Dignitatis Humanae Paragraph 1, 2. und 3. Alineae
bitte mal. www.vatican.va/…atis-humanae_en.html Hättest Du z.B. Bischof De Smedt gelesen zu D.H. und
dass er fordert, dass man klären müsse dass D.H. nicht gegen den Syllabus ist (nicht alle Verurteilungen
im Syllabus, einem Anhang an Quanta Cura, waren unfehlbar und definitiv, so der Catholic Encyclopedia
www.newadvent.org/cathen/14368b.htm, wenn auch viele es waren, z.B. Verurteilung des moralischen Indifferentismus
usw. usw.). Hier Kardinal John Newman zum Syllabus www.newmanreader.org/…dstone/section7.html, Verurteilungen
Nr. 77 und 78 (es handelt sich von Spanien). Hier noch eine Webseite www.breadofangels.com/…ogetics/liberty.html.
Hier noch ein traditionalistischer Franziskaner (Dr.-theol.) dazu. scholasticum.blogspot.com/…asticum_archive.html
@Karl Murx… „Brüder“ nannten Pius X. und Pius XI. schon die Protestanten und Ostschismatiker im Gebet
nach der Heiligen Messe, nach den Leoninischen Gebeten. „Kirchen“ (Ecclesiae, Ecclesias) nannten schon
Eugen IV., Pius V. und Leo XIII. die von der katholischen Einheit getrennten schismatischen Ostkirchen.
Alles weit vor dem Konzil. Waren diese Päpste alle Häretiker oder Gross-Ökumenisten der falschen Ökumene?
War der heiligmässige Pius IX. ein Häretiker weil er die Juden im überlieferten Sinne auch Brüder
nannte (wie Jesus jeden Menschen Bruder nannte)? @Dr. Natterbach: Ja, natürlich. Vor allem in seinen
Predigten im Jahre 1985 hat er darauf (auf die Todsünde und die Hölle) hingewiesen, dazu auch im – an
bestimmten Stellen defizitären – neuen Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) von 1992. Verstehe mich
nicht falsch. Ich beschäftige mich intensiv und ernsthaft mit den – oftmals berechtigt erscheinenden –
Thesen und Vorwürfen des sog. „Sedisvakantismus“. Ich respektiere Sedisvakantisten sehr. Ich lasse mich
aber (bisher) nicht davon verführen/überzeug wegen meiner eigenen Frustration, wegen meiner Empörung
über die ganze modernistische Klerusclique hier zu Lande und die liturgische Scheisse in aller Welt (zumindest
im lateinischen Ritus), dann mal gleich Zitate aus dem Kontext zu reissen um Häresien zu konstruieren
und dann auch noch formell-hartnäckig den Konzilspäpsten zu unterstellen. Ich beschäftige mich auch
mit Dignitatis Humanae scholasticum.blogspot.com/…asticum_archive.html im Sinne von Kardinal Newman
zum Syllabus.
„in eodem sensu et eodem modu“ „In demselben Sinn und in derselben Weise“ -genau das fehlt in der Ansprache
von B16. Yet the Church cannot silence the Spirit of Truth. The successors of the Apostles, together with
the Pope, Und wer sind die Nachfolger der Apostel? Diejenigen Bischöfe, die mit dem Papst in Gemeinschaft
stehen, oder auch diejenigen der „Schwesterkirchen“? Und was heißt überhaupt: together with the Pope?
Das ordentliche Lehramt aller katholischen Bischöfe zusammen, ist nur unfehlbar in Unterordnung unter
den Papst. are responsible for the truth of the Gospel, and all Christians are called to share in this
responsibility, accepting its authoritative indications. Every Christian is bound to confront his own
convictions continually with the teachings of the Gospel and of the Church’s Tradition in the effort to
remain faithful to the word of Christ, even when it is demanding and, humanly speaking, hard to understand.
Es geht eben nicht nur um „Evangelium und Tradition“, sondern um die bleibenden Akte des Lehramtes „eodem
sensu et eodem modu“. Un wo finde ich diese Akte? Da sind keine diffusen Taditionen, sondern Lehrentscheidungen
sind irgendwo niedergelegt. Was die Religionsfreiheit angeht, so wäre eine solche Auslegung, wie dein
Link sie vorschlägt, gegen den Sinn des Konzils. Es ging eben nicht nur um Toleranz, sondern um die metaphysische
Würde des Menschen. Und diese soll angeblich Religionsfreiheit fordern und nicht nur Toleranz.
Damit bleibt aber die Widersprüchlichkeit dieser Aussage gegenüber anderen bestehen Außerdem ist nicht
von „ewiger Verdammnis“ die Rede, sondern vom Verlust der „ewigen Seligkeit“, was nach traditionellem
Verständnis zwar dasselbe ist, nicht aber für die Konzilskirche. Ein positives Verdammungsurteil gibt
es dort nicht. der Mensch zieht sich selbst zurück und wird nicht von Gott zurück gestossen. Damit fällt
zwar auch die ewige Seligkeit weg. Es ist aber nicht erklärt, warum die Seele ein von Gott festgesetztes
Strafmaß an sinnlichen Peinen erhalten soll. Es paßt zu der landläufigen theologischen Erklärung,
daß Hölle lediglich eines bedeuete: die Möglichkeit des Menschen sich in sich selbst zu verschließen.
Man kann das zwar nicht schlechthin als Allerlösung bezeichnen, ist aber von einer heilsoptimistischen
Tendenz und damit molinistisch. Die Argumentation von JPII. sieht so aus: wer kann der Liebe Gottes widerstehen?
Fast keiner! Die Interpretation der Hölle, nicht als Ort wohin man durch Gottes Gericht verdammt worden
ist, um IHN nicht mehr zu schauen und um in alle Ewigkeit auch Sinnenstrafen zu erleiden, wird so nicht
meht gesehen. Die Hölle ist somit lediglich ein Exil für den, der Gott nicht sehen will. Dazu ist noch
nicht einmal klar, was denn Todsünde ist, wenn selbst „getrennte Brüder“ über einen „partiellen Glauben“
verfügen.
@Atha: den Artikel kennst du doch oder? Brauchst du nur zu klicken! aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html
Zudem ist mir das, was Ratzinger in seinen Büchern sagt, wichtiger, als irgendeine Rede, die du noch
nicht einmal richtig zitieren kannst. Wie es um die Qualität deiner Zitate bestelle ist, wissen wir,
siehe „Mgr. Brizen“. Ich habe mir erlaubt, Fides et Ratio auf folgende Suchbegriffe zu durchsuchen:Verdammnis,
Verdammung, verdammen(abgekürzt durch ‘verdamm’), Hölle, Todsünde, Sünde Ich bin von diesem Text ausgegangen: www.stjosef.at/…e/fides_et_ratio.htm Gehe bitte in deinen Browser unter „Bearbeiten -edit“, dann unter
„in dieser Seite suchen“. Ich bin nur bei „Sünde“ fündig geworden und niemals im Zusammenhang mit „Todsünde,
Hölle oder Verdammnis“. Bitte, ich warte. Vielleicht findest du es ja?
@Karl Murx Die Verbindung mit Aussagen von Wojtyla zu einem Polnischen Nationalen Dichter ist mir unklar.
Ebensowenig dass Johannes-Paul II. Anhaenger der Frankisten (Krypto-Universalo-Judaiker) war. Wie gesagt,
ich waere auch ein Talmudjude dann, nur weil einer meiner besten Freunde juedisch ist? Das ganze Diffamieren
von Polen, Juden (auch die Katholiken unter ihnen) usw. usw. passt leider in einem Braunen Muster. Nein,
ich mache keine Vorwuerfe. Und ja ich verstehe viele derer die dem Nationalsozialismus zugeneigt sind,
heisse es aber nicht gut. Beweisen Sie mir eine theologische Verbindung der magisterialen Lehren JP II.
mit den Frankisten. Und nein, JP2 hat keine Allerlösung gelehrt, z.B. 1994 hat er in Fides et ratio von
der Todsünde gesprochen und von der „ewigen Verdammnis“. Genauso hat Ratzinger/Benedikt XVI. in 2005
in Warschau die Lehre verurteilt nach der sogar die Wahrheiten des Glaubens abhängig seien von der Zeit
und den historischen Entwicklungen. Benedikt XVI. – Ihrer Meinung nach ein Haeretiker – hat da also den
(Neo)Modernismus klare Absage erteilt und klar angegriffen. Zudem hat er in Warschau, in dem „verfluchten
Polackenland“, ausgesprochen, dass Religionsfreiheit Kultfreiheit bedeutet, aber niemals moralische Freiheit,
da die katholische die einzig wahre Religion ist. Entweder luegte er da oder ist Ihre Interpretation seiner
Aussagen wegen aus dem Kontext reissen misslungen.
@Spätmerker: Hier ist ein Artikel auf Englisch zum Thema Das Original scheint italienisch zu sein. Seltsam,
die Kontakte zu Lamennais und auch zu Towianski. www.angelfire.com/…/post/john-paul.html As for Towianski,
in his humility, he believed he was, after Napoleon, (10) the third epiphany of Christ, the predestined
leader who to be born of a nation, Poland, martyr and redemptor like Christ. He was the ‘griséand occultist
of mystical literature; perhaps he was initiated into many secret societies“ (p. 252).„His metaphysical
and moral system, anti-rationalist and anti-authoritarian, was influenced by Saint Saint-Martin, Swedenborn,
by T. Grabianka…“ (11) But it was also influenced by a certain Jacob Frank, whom I shall treat. It is
interesting to note that, for Towianski, at the end of time, hell would no longer exist. (8) Many authors
have been influenced by Towianski: the Polish Poet, Juliusz Slowaki (1803-1849), who would predict the
election of a Slavic Pope (12), our subject here, Mickiewicz; the modernist writer, Fogazzaro.
Wäre aber schön, … …wenn jemand den italienischen Artikel kommentieren könnte. Ich kann leider
nur auf das Faktum hinweisen, daß er existiert. Ansonsten muß ich passen. Immerhin habe ihn schon jemandem
geschickt, der ihn lesen kann.
@Spätmerker Der polnische Messianismus hatte nicht zur Idee, dass Polen für die Sünden der Welt geopfert
wurde. Dies versuchen Sie die ganze Zeit so zu interpretieren. Ich hatte weiter unten schon erklärt,
was im Verständnis der polnischen Romantiker Zweck des Opfers war: der Frieden in Europa zwischen den
Großmächten. Vor den polnischen Teilungen hatten sich die drei Teilungsmächte (Preußen, Österreich-Ungarn
und Rußland) in den schlesischen Kriegen beharkt. Vor allem der Siebenjährige Krieg, der ja bekanntlich
auf zwei Kontinenten und zur See ausgetragen wurde, ist zu nennen. Jeder dieser Großmächte wollte noch
größer werden. Das konnte er nur auf Kosten eines Gegners oder auf Kosten eines neutralen Dritten. Der
Dritte war hier Polen, das sich zwischen den Mächten befand. Die Polen wiederum, die ihre Unabhängigkeit
daraufhin verloren (insbesondere auch deswegen, weil sie keine eigene Herrscher-Dynastie mehr vorweisen
konnten), fragten sich nun nach dem tieferen Sinn ihres Leidens. Warum musste gerade ihre alte und edle
Nation, die vorher nicht Kriegspartei war, geopfert werden. Die Antwort hierauf erschloss sich den Romatikern
aus dem Christentum. Auch der Unschuldige kann im Diesseits leiden. Sein Leiden ist aber Abbild des Leidens
CHRISTI am Kreuz. Die Polen verstanden sich somit als diejenigen, die die linke Wange hinhielten. Vom
Grunde her ist der Messianismus somit schon aus dem Christentum entlehnt. Er wurde nur später tief nationlistisch
gefärbt und damit entartet, 1789 eben.
Nein, ich behaupte, er ist eine Vermischung aus beidem Deswegen ist das geistige Umfeld so wichtig. Jetzt
mal im Ernst: glauben Sie, daß der polnische Messianismus, sozusagen das Leiden Polens für die Sünden
der Welt, wirklich mit dem katholischen Glauben vereinbar ist? Da steckt soviel pseudo-mystische Verstiegenheit
dahinter, daß dieser krause Unfug nicht eine rein katholische Quelle haben kann. So etwas gab es nicht
in Irland, obwohl es politische Parallelen gibt. Jüdische Konvertiten verbreiteten eine Stimmung, die
der Verschmelzung von Leitmotiven gewogen war. Leider sind diese beiden Leitmotive nicht mit einander
vereinbar.
@Spätmerker Ihr Argumentationsmuster ist unredlich! Im Kern behaupten Sie ja, dass der poln. Messianismus
der Teilungszeit nicht aus der Leidensgeschichte des Evangeliums entlehnt ist, sondern aus kabalistischen
Quellen. Gleichzeitig sei damit das ganze interreligiöse Denken, das dort zu finden sei mittransportiert
worden. Beweisen wollen Sie das an Hand irgendwelcher Quellen über die kabalistische Leidensmysthik.
Lauter wäre es, wenn Sie zunächst einmal darlegen, wo konkret bei den polnischen Romatikern sich dafür
Anhaltspunkte finden lassen. Beweis hierfür bieten Sie durch einen in italienisch verfassten Artikel
an, den ich leider nicht lesen kann, da ich diese Sprache nicht behersche, wie die meisten Nutzer hier
vermutlich. Zeigen Sie bitte an Hand der Werke Mickiewiczs und „seiner Genossen“ wo sich dort eine kabalistisch
motivierte und vom christlichen Leidensgedaken verschiedene Leidensmystik äußert. Hier bin ich durchaus
für englischsprachige und auch polnische Quellen offen.
Wenn Sie die Schriften von Sabbatai Z’vi und Frank durchgehen,… …dann sehen, daß es auch eine kabbalistische
Leidensmystik gibt. Sie deckt sich aber nicht wirklich mit der christlichen. Die totale Verstiegenheit
von Mickiewicz und seinen Genossen hat ihren Grund in in ausufernden kabbalistischen Ideen, die der Frankismus
mit dem Katholizismus verschmelzen wollte. Oder denken Sie nur an die Mariaviten. Gestern brachte jemand
das auf. aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html Es gibt auch eine kabbalistische Neuinterpretation
des Leidens Jesu auf einer Seite eines Dönmeh-Rabbiners. der Link kam gestern schon mal. Da findet man
den Ökumenismus von JPII in reinster Form und auch die Allerlösung: www.donmeh-west.com/ToDie.shtml
@spätmerker Für wen hat sich den dieser Frank geopfert bzw. für wen wollte er sich opfern? Der Opfergedanke
ist doch das entscheidende an diesem „Schema“.
Damit geben Sie die geistige Verbindung zur diesem jüdischen… …Messianismus doch offen zu. Ich denke
mal, 30Giorni hat Recht: wenn man Mickiewicz richtig würdigen will, dann muß man die Bewegung der Frankisten
verstehen. Und diese messianische Anwendung auf die polnische Nation, ist doch nur die Übertragung eines
Schemas, das von anderswo herkommt.
@Murx Aus meiner Sicht ist dieser Messianismus ein Produkt der Teilungen Polens. Die polnischen Intellektuellen
versuchten der mißlichen Lage ihres Landes einen tieferen Sinn zu geben. Als spätestens seit Tschenstochau
tief katholisch und marianisch geprägte Nation, hat man da eben eine Analogie zum Leiden des HERRN gezogen.
Das bedeutet, Polen musste leiden und sterben, damit die anderen Völker und Staaten in Europa (gemeint
sind hier die Teilungsmächte) in Frieden leben und gleichzeitig ihren machtpolitischen Hunger stillen
konnten. Dafür wurde Polen geopfert. Sehr stark deutlich wird dies etwa bei J. Słowacki, Kordian. So
zumindest die Sichtweise der damaligen polnischen Avantgarde. Das erklärt auch, warum dort in andernorts
atypischer Weise Nationalismus und Katholizismus eng an eng gehen.
Ich bitte um Entschuldigung und danke für die Richtigstellung Zu Mickiewicz: natürlich war das normal
für die Zeit. Aber Sie beantworten nicht, warum es normal war. Es war deswegen normal, weil jene 13000,
die mit Frank gekommen waren, diesen Messianismus implantiert hatten.
@Murx Können Sie mir erläutern, inwiefern Mickiewicz jüdisch orientiert war. Von seiner Abstammung
her gehörte er dem niederen polnischen Adel an, ich glaube kaum, dass man zur Szlachta gehören konnte,
wenn man jüdische Vorfahren hatte. Auch die Zugehörigkeit seines Vaters zum Justizdienst und zur Anwaltschaft
spricht dagegen. Oder spielen Sie etwa auf den „Messianismus“ in seinen Werken an? Der ist typisch für
die polnische Literatur und das poln. Nationalgefühl jener Zeit. Bei H. Sienkiewicz oder J. Słowacki
finden Sie das ebenfalls. Das JP II sich das ein oder andere mal auf Mickiewicz berufen hat, finde ich
nicht ungewöhnlich, jeder Pole tut das . PS: Die Ringparabel hat nicht Schiller verbrochen. Das war
G.E. Lessing. Bitte nicht verwechseln. Schiller war Vertreter der Weimarer Klassik mit Hang zum deutschen
Idealismus.
@Atha: Artikel aus 30Giorni über die Verbindung von JPII. über Mickiewicz zu Frank www.30giorni.it/it/articolo.asp?id=286
Hatte ich Dir ja auch privat gemailt. Scheinst du bewußt zu ignorieren, oder? Zum vierten Male habe ich
dir auch gestern die Links auf die PDF-Kopien der Seiten bei Denzinger und Assemani gegeben, von wegen:
„orientalische Riten beweisen etc…“. Alles Quatsch! Die Seiten aus dem Artikel von de Vries zur Firmung
hast du doch bekommebn, oder? Sind immerhin Kopien. Und? Irgendeine Korrektur von deiner Seite? Als ich
mich seinerzeit zu P.Matthaeus vertan hatte, habe ich das damals vor allen zurückgenommen. Aber wenn
du überführt und widerlegt bist, wartest du ein Weilchen und man wiederholt. Man muß schon total vernagelt
sein. Zu Mickiewicz: Schiller war auch ein genialer Schriftsteller, dennoch hat seine Ringparabel Generationen
von Deutschen verwirrt.
Jajaja Taizé, protestantico-catholico-syncretistisches Vorbildort, soll also Norm werden? Deren mantraisch-klingende
halbhinduistische halblatinisierte Gesänge? Hier ein Beispiel der Taizé-Liturgie in der Praxis in Los
Angeles. www.youtube.com/watch?v=jk8pvqcAtzE&…
Danke, St.Georg, Landorganist und Stimme aus dem kreuts.net und unter welchen Pseudonymen Sie sich sonst
noch rumtreiben. Keine Antwort ist auch eine Antwort.
@heinrich lieber heinrich, wer rechtgläubig ist entscheiden nicht sie, sondern der papst…und der sieht
die sache – auch in bezug auf unseren exkommunizierten franz. missionsbischof – doch etwas anders…
Na lieber Athanasius, wenn wir uns hier nur einig wären, dass Adam Mickiewicz eine üble Gestalt der
polnischen Geschichte war, dann wären wir schon einen Schritt weiter.
@Karl Murx Oder gibt es etwa keine Verbindungen von JPII. zu Mickiewicz und vom letzteren zu Frank? Das
ist doch nicht dasselbe, als wenn ich mich in bezug auf einen ehemaligen Priester der FSSPX geirrt habe.
Was den Einfluß eines literarischen Volkshelden wie Mickiewicz angeht, so ist das leicht zu belegen.
Meinst Du den Adam Mickiewicz, den polnischen Schriftsteller? Also bitte, Karl. Das ist doch Unsinn. Dann
könntest Du mir auch Kryptojudaismus unterstellen, da ich engstens mit einem Juden befreundet bin. Und
so geht das weiter. Auf Englisch heisst das Schuld durch Verbindung. Als ob jeder der mit Hitler umgegangen
ist, der Massenerschießung schuldig ist! Mickiewicz ist doch nur ein polnischer Held, gerade Symbol für
den Widerstand im aufgeteilten Polen. Dass er jüdisch orientiert war, sagt doch nichts gegen Johannes-Paul
II. ! Es scheint als wäre für Dich schon jüdische Abstammung genug Grund um jemandem Häresie zu unterstellen.
Also, Nein, die von Dir aufgestellten Behauptungen sind nícht wahr.
Lieber St.Georg, es ist noch schlimmer: Die 4 letzten rechtgläubigen Bischöfe. Aber die Zahl der rechtgläubigen
Bischöfe war schon mal auf einen einzigen geschrumpft.
@St.Georg spielen sie weiter mit ihren zwei exkommunizierten pseudobischöfen tradisekte…viel spass
Hoffentlich sind Sie nicht überall so schlecht informiert: Derer ( der exkommunizierten Bischöfe, da
sie gültig geweiht sind, sträubt es sich in mir, sie „Pseudobischöfe“ zu nennen ) gibt es immerhin
vier.
@Atha: es war kein geringerer als JPII., der anläßlich seiner Wahl… …Mickiewicz hochleben ließ.
Außerdem ist dieser Artikel aus der Feder eines Frankisten Ihrer Lektüre anempfohlen, der spricht doch
für sich, oder? Oder gibt es etwa keine Verbindungen von JPII. zu Mickiewicz und vom letzteren zu Frank?
Das ist doch nicht dasselbe, als wenn ich mich in bezug auf einen ehemaligen Priester der FSSPX geirrt
habe. Was den Einfluß eines literarischen Volkshelden wie Mickiewicz angeht, so ist das leicht zu belegen.
Hier werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen. Statt hier herumzureden solltest du dich mal für
die Mystik Wojtylas interessieren und dich fragen, woher sie denn kommt.
@stimme obwohl sie vielleicht nur 1% der weltkirchlichen meinung argumentativ vertreten, stellen sie schon
mal alles um und legen auch gleich neue auswahlkriterien für bischofsernennungen fest…herzlichen dank!
gott sei dank! ( im wortsinne) wird das nicht geschehen… spielen sie weiter mit ihren zwei exkommunizierten
pseudobischöfen tradisekte…viel spass o^/
Nach meiner Auffassung ist es absolut schädlich, wenn die FSSPX Liturgieübergangsmodelle propagiert!
Den die Zielrichtung muß immer sein, den alten Ritus wieder vollständig an die Stelle des neuen zu setzen.
Alle anderen Reformversuche bedeuten nur eine Wiederholung der Liturgiegeschichte von 1965 – 1969. Zuerst
ein Übergangsmodell (1965er-Ritus), dann der NOM. Außerdem besteht emininente Gefahr für den alten
Ritus, indem man versucht einen neuen „römischen“ Mischritus von altem und neuem an die Stelle von beiden
zu setzen, der an sich wohl schon näher dem neuen liegt und sogleich wieder scheibchenweise „reformiert“
wird. Für den Übergang von NOM zu altem Ritus gibt es viel bessere und wirksamere Modelle: Den im NOM
geweihten Priestern wird die Benützung des alten Ritus freigestellt (keinerlei Behinderungen bei Benutzung
des alten durch wen immer zulässig), die neuen Priester werden nur mehr im alten Ritus ausgeweiht und
auf diesen kompromißlos verpflichtet. Bischofsweihen und Cardinalsbestellungen nur noch für altrituelle
Priester. In weniger als 20 Jahren wäre die kath. Kirche wieder umgestellt. Aber irgendwelche Übergangsmodelle,
Reformversuche? Das hatten wir doch schon – mit katastrophalem Ergebnis! Ein solches katastrophales Mischmodell
wäre z.B. auch alter Ritus mit Volksaltar und Handkommunion. Doch „nur zwei Details geändert“… Der
Vorschlag bestimmter FSSPX-Vertreter bedeutet sogar eine Verschlechterung gegenüber V2 (SC) und der kürzlichen
Exhortation zum NOM… … und wieder die Übersetzungsprobleme. Ein muttersprachlicher alter Ritus ist
gegen die Tradition!
@Karl Murx Bitte höre auf mit den lügnerischen Verschwörungstheorien. Wie passt Ihnen der antisemitische
Henry Ford ( „The International Jew“ ) ins Gesamtbild? Der war auch mächtig. Seine Stiftung (Ford-Foundation)
hat Zbig einen Preis verliehen. Zbig ist ein Katholik, warum er Frankist (kryptojüdischer Synkretist)
sei haben Sie nicht erläutert. Sie konstruieren aus allem Verschwörungen. Jeder Mensch in der FSSPX
ist ein Verschwörer. P. Schmidberger ist Verschwörer, Benedikt XVI., Kardinal Heenan, Erzbischof Lefebvre
war Freimaurer und Modernist, Ottaviani ein Häretiker usw. usw. Alle Mächtigen sind Verschwörer, in
Ihrer Sicht. Aufrichtige antikommunistische polnische Berater und Spitzenbeamte der Geopolitik gibt es
bei Ihnen nicht. Canaris ein Freimaurer und Hitler ein geheimer Jude. Einfache Leute in bestimmter Lage
gibt es bei Ihnen nicht. Ich habe schon öfters bestimmte Verdächtigungen Ihrerseits gegen bestimmte
traditionelle Priester die angeblich „okkult organisiert“ wäre, widerlegen müssen. Dabei stellte heraus,
daß schon ein Lizenziat in Oxford an der Uni zusammen mit einer Inkardinierung in einem syro-malabarisch-katholischen
Bistum ausreicht um als okkulten Organisator bezeichnet zu werden von Ihnen. Sie konstruieren Ihre Wirklichkeit.
Das machen auch die Muslime im Nahen Osten bei der Feindsschöpfung. Inkl. Protokolle d. Weisen Sions
und «satanischer Vatikan des Judentums».
@Benedikt Da stimme ich tatsächlich mal mit Hw. G. Goesche überein, wer hätte das gedacht. Aber für
mich ist ein noch armseligeres Zeugnis das „Neue Stundenbuch“ auf Deutsch, das ca. 1970 erschien (und
zügig verbessert wurde). Sowas hätte nicht passieren dürfen. Aber, ohne das jetzt überstrapazieren
zu wollen: Wer sein Deutsch um 38 gelernt hat…
@ cum te Ich habe leider vergessen, das Datum auf meine Kopie des Leserbriefs zu schreiben. Es war eine
Antwort auf den Artikel „Ite, missa est“ von Gerhard Stadelmaier (FAZ vom 24. Januar 2007). Auszug Dr.
Goesche: „Es gibt auch viele Liturgiesprachen in der Kirche. Deutsch könnte sich dazu entwickeln. Joseph
Pieper, der die entsprechende Übersetzungskommission unter Protest verließ, ist ein kompetenter Zeuge
dafür, dass bei der Übersetzung des Missale Pauls VI. in Deutschland die Chance vertan wurde, eine deutsche
Liturgiesprache auszuprägen. Wer den I. Kanon oder einige Orationen des in Gebrauch befindlichen Messbuchs
mit der lateinischen editio typica vergleicht, wird von der verharmlosenden Mittelmäßigkeit der deutschen
Version, die auch vor krassen Fehlern nicht zurückschreckt, beeindruckt bleiben.
Was ist denn Deutsch als Liturgiesprache? Abgesehen von der Ästhetik ist, mir die dogmatische Eindeutigkeit
nicht gegeben. Wenn ich da das nizäanische Glaubensbekenntnis denke: Sind Vater und Sohn „eines Wesens“,
oder sind sie „ein Wesen“, oder „in einer Wesenheit“? Das erste ist auf jeden Fall falsch, da auch zwei
Gummibäume eines Wesens sind. Sie sind aber nicht ein Wesen.
@Benedikt Ach. Den Leserbrief hätte ich gern gelesen. Es war mir immer unbegreiflich, dass zwar Kyrie
eleison, Halleluja und Amen im Gottesdienst noch vorkommen, man aber nicht einmal mehr Akklamationen pflegt
wie Et cum spiritu tuo oder Deo Gratias. Allein schon weil Übersetzungen veralten, wird man das Latein
nicht ganz preisgeben dürfen, als Normtext sowieso nicht, aber (mind. in Europa) auch nicht in der Liturgie.
Mit „38“ meinte ich, dass maßgebliche Leute der Deutschen Umsetzung der Liturgiereform auch schon in
der fraglichen Zeit gern auf Deutsch agiert hätten. Nicht wenige Probleme von heute haben weniger mit
68 zu tun als mit 38.
Point of ne return? Lassen wir Zbig selber zu Wort kommen Wenn die Vereinigten Staaten weiterhin in einer
sich hinziehenden blutigen Verwicklung im Irak steckenbleiben, ist der letzte Halt auf dieser Bergabfahrt
wahrscheinlich ein Frontalzusammenstoß mit dem Iran und mit einem Großteil der gesamten islamischen
Welt. Ein einleuchtendes Szenario für einen militärischen Zusammenstoß mit dem Iran umfaßt das Scheitern
der Iraker beim Erreichen der Meilensteine, gefolgt von Anschuldigungen, der Iran trage die Verantwortung
für dieses Scheitern, dann von einer Provokation im Irak oder einem terroristischen Akt in den Vereinigten
Staaten, den man dem Iran zuschreibt, gipfelnd in einer ‘defensiven’ US-Militäraktion gegen den Iran,
die das einsame Amerika in einen sich ausweitenden und vertiefenden Sumpf stürzt, der sich schließlich
über den Irak, den Iran, Afghanistan und Pakistan erstreckt. Zeugenaussage vor dem SFRC (Senate Foreign
Relations Committee, = ‘Auswärtiger Ausschuß des Senats’) –- Zbigniew Brzezinski www.lutz-forster.de/html/00092.html
@ cum te Das Ding ist, dass es eigentlich keine deutsche Liturgiesprache gibt, wie Dr. Goesche in einem
Leserbrief an die FAZ richtig bemerkte. Diese Chance hat man damals vertan.
70er und 80er? In den siebziger und achtziger Jahren hätten die kirchlichen 68er Chefideologen hinter
jedem lateinischen Wort einen Verrat an ihrer „Revolution“ gewittert. Das setzt sich ja nun nahtlos bis
heute(!) fort. Man muss ja nur mal die Kommentare zum jüngsten Schreiben des Papstes lesen.
Zbig ist der Spitzname von Zbigniew Brzesinski Ehemaliger Sicherheitsberater der Regierung Jimmy Carter,
Chefstratege des kalten Krieges, auch noch unter Regean. Organisator der Nato-Nachrüstung mit Pershing
II, Superbomber B1, AWACS und der mobilien, unterirdischen Startrampen. Lockte die UdSSR auf das Schlachtfeld
Afghanistan, organisierte Ausbildung und Ausrüstung der Mujaheddin. Das war der militärische Teil. Wirtschaftlich
verfolgte er die Politik eines starken Dollar, Gold und Öl runter, Dollar rauf, Exporteinnahmen der UdSSR
gegen Null: kalter Krieg nicht mehr finanzierbar. Der religiöse Teil seiner Strategie: Erhebung seines
Brieffreundes und Mitfrankisten Wojtyla zum Scheinpapst. Einbindung seiner Person in die Strategie des
kalten Krieges and der religiösen Front. Weilte 1978 während des Konklave in Rom. Warnte küzlich vor
dem Senatsausschuß vor durch die USA organisierten Terrorakten, die man womöglich Iran in die Schuhe
schieben will, um einen Kriegsgrund zu haben. Erster Präsident der Trilaterale und strammer Trilateralist
bis heute. Steht der Unilaterale von „Skulls & Bones“ des Bush-Klan skeptisch gegenüber. Sein Kommentar
vor dem Senatsausschuß wurde von der Systempresse kaum kommentiert.
@Karl Murx: Wer ist denn „Zbig“? Jakob Leib Frank trat um 1760 mit 13.000 seiner Anhänger in Krakau zum
Katholiszismus über. 1 Jahr später war er mit einigen anderen Anhängern schon wieder exkommuniziert.
In Offenbach trat er dann als Messias mit Harem auf. Besten Dank für diese Aufklärung. Sein „katholiosches“
Netzwerk ist bis heute funktionstüchtig und ist in ständiger Tuchfühlung mit den Dönmeh. Das überrascht
mich dann nicht. Der Besuch des Mausoleums von Kemal Atatürk durch B16 diente auch diesem Zweck. Wieso?
Brauchen das genannte Netzwerk und die Dönmeh denn Benedikt XVI als Kurier? Karol entstammte über seine
Mutter diesem Milieu, wie auch „Zbig“. Wer ist denn „Zbig“? MfG Christoph Heger
Bleiben wir mal beim Latein: Matadore der FSSPX an die Front Was hat das denn nun zu bedeuten, was Bischof
Tissier da zu vermelden hatte? Das soll ein Weg der Annäherung sein? An wen?
Zum vierten, oder fünften Mal Es findet sich keinem orientalischen Ritus, daß der Vater dem Sohn die
Person des Hl.Geistes gegeben habe. Weder im koptischen Ritus (PDF-Zähler 8, 13) www.rore-sanctifica.org/…xandrins-pp10-35.pdf
noch in westsyrischen Texten (PDF-Zähler 15): www.rore-sanctifica.org/…100-109et209-227.pdf Bei den
Texten handelt es sich um PDF-Kopien von Denzingers Buch (Ritus Oriental. vol.2). Ach ja, man schaue auch
im Codex Liturgicus von Assemani, PDF-Zähler 44: www.rore-sanctifica.org/…ani-codex_liturgicus_(9_et_13)/Assemani_CODEX_No09_064-119.pdf
Leider haben di Dominikaner von Avrillé, ich wiederhole mich Dir gegenüber zum 5. Male, das Wörtchen
„quam“ durch „quem“ ersetzt. Ich nenne das eine Zitatfälschung. Aber das weiß Atha ja alles schon. Trotzdem
wiederholt er immer dasselbe. Ein Fall für eine Therapie?
Seit wann stelle ich Ratibonne als Betrüger hin? Ich habe einen Artikel eines Frankisten zitiert, der
unter vielen anderen Dingen die Brüder Ratisbonnes für sich vereinnahmt. Man sollte schon dem Link nachgehen
und alles lesen. Aber selbst in diesem Auszug ziele ich nicht auf die beiden Brüder. Aber das ist ja
bei Atha nicht neues, daß er alles falsch versteht. An die anderen: Jakob Leib Frank trat um 1760 mit
13.000 seiner Anhänger in Krakau zum Katholiszismus über. 1 Jahr später war er mit einigen anderen
Anhängern schon wieder exkommuniziert. In Offenbach trat er dann als Messias mit Harem auf. Sein „katholiosches“
Netzwerk ist bis heute funktionstüchtig und ist in ständiger Tuchfühlung mit den Dönmeh. Der Besuch
des Mausoleums von Kemal Atatürk durch B16 diente auch diesem Zweck. Karol entstammte über seine Mutter
diesem Milieu, wie auch „Zbig“.
@Karl Murx Leider nehmen Ihre Verschwörungstheorien kein Ende. Nun werden auch große jüdische Konvertiten
aus vergangenen Jahrhunderten von Ihnen als Infiltranten dargestellt, während sie in Wirklichkeit (z.B.
Ratisbonne und die Brüder Lemann) große Heiligen waren. Erzbischof Lefebvre führte die Heilig-Geist-Väter.
Gegründet von Francis Libermann, einem jüdischen Heiligen und Priester (seliggesprochen 1876 von Pius
IX.). Sie verdrehen hier die Tatsachen. Die von Ihnen wegen Verschwörungstheorie angegriffene Passage
aus dem Bischofsritus von Hippolyt finden wir auch in verschiedenen Patriarchen- und Bischofsriten der
Ostkirchen zurück. Die Hohepriesterschaft vom Alten Bunde ist von der Priesterschaft Jesu Christi ersetzt
worden im neuen Ministerium, das der Bischöfe und Priester der katholischen Kirche. Die frühere rituelle
Auslegung der Mitra-Symbolik (zwei Hörne, zwei Bünde) ist sicher für Sie auch ein Beweis, daß Innocenz
IV. auch schon ein Verschwörer gegen die Kirche war? Pass auf, Murx. So wie Sie weiterdenken, enden Sie
einmal im radikalen absolutistischen Islam oder beim Agnostizismus. Pass auf.
@Karl Murx: Konversion von Jakob Leib Frank? Das ist ja ein dicker Brocken – jedenfalls für einen wie
mich, dem das alles ganz neu ist. (Habe bisher nur Kenntnis von Sabatai Zwi und den türkischen Dönmeh
gehabt.) Ich habe nun nicht alles lesen können, was Sie verlinkt haben. Deshalb nur eine – vielleicht
vorwegnehmende – Frage: Ist anzunehmen, daß die berichtete Konversion von Frank zum katholischen Glauben
nicht echt war? MfG Christoph Heger
das sind keine Römer! Das ist eine Besatzungsmacht! Und JPII. war ein frankistischer Dönmeh-Rabbi. Die
Verbindungslinie von Karol über Adam Mickiewicz zu Jakob Leib Frank aronbengilad.blogspot.com/…sidic-catholics.html
und Sabbatai Z’vi wird hier von einem Frankisten offen eingestanden: Our Lady of Czestochowa who appeared
to Frank is close to the heart of Pope John Paul II and the whole Polish nation. John Paul presented the
shrine of Czestochowa with a Golden Rose to signify the importance of this shrine of Our Lady. The Lady
of the Zohar who is the Jewish Rosa Mystica is revealed to Frank as Our Lady of Czestochowa of Catholic
devotion. The Frankists were the first fruits of the future ingrafting of the Jews to the Catholic faith
followed by Our Lady’s apparition to the Jew Alphonse Ratisbonne in 1842.“ Die gesamte Theologie von JPII.
findet sich übrigens versammelt auf der Seite des Dönmeh-Rabbiners Jakov Leib ha-Kohanim: www.donmeh-west.com/
Und hier ist ein Artikel, der erklärt, warum das Priestertum Aarons nach wie vor der „ältere Bruder“
des Christlichen ist: www.donmeh-west.com/melchi.shtml Der neue Ritus der Bischofsweihe sagt es ja auch.
In lateinischer Sprache noch deutlicher, als auf Deutsch: qui praedestinasti ex principio genus iustorum
ab Abraham, qui constituisti principes et sacerdotes, et sanctuarium tuum sine ministerio non dereliquisti,
cui ab initio mundi placuit in his quos eligisti glorificari:
_____ Wenn die FSSPX schon anfängt zu behaupten die alte Messe sei in der Landessprache akzeptabel dann
gute Nacht. Die Römer werden sich sicher gerne drauf einlassen.
Mgr Tissier scheint es nicht mehr so sehr mit dem Latein zu haben In einem Vortrag in der letzten Woche
im pariser Raum, vor etwa 30 Personen, verkündete Monseigneur erst beinhart, daß wer sich in den NOM
einlasse, auch sofort mitten im Modernismus stehe. Da sprach ihn jemand aus der Zuhörerschaft auf den
Vorschlag seines Mitbruders, Abbé Delarocque, an, was die Zelebration „der alten Messe“ in Landessprache
anging und was er von den Vorschlägen eines Abbé Celier halte, die „alte Messe“ zum Volk hin zu feiern.
Mgr Tissier behauptete glatt, er habe davon noch nie gehört. Die Zuhörer widersprachen heftig und hielten
ihm vor, er müsse davon gehört haben, jeder hier kenne diese Vorschläge. Nach einigem hin und her gab
er dann zu es zu wissen und vermeldete, daß die Vorschläge Delarocques und Celiers ein „gangbarer Weg
für eine Annäherung sein könnten.“ Mgr Tissier hat sich also dadurch mehrfach widersprochen. So schlimm
scheint der NOM tatsächlich nicht zu sein und gelogen, indem er Unwissen heuchelte, hatte er auch. Der
Vortrag war öffentlich und die Bekanntgabe hier, stellt keine Indiskretion dar.