15:54:21 | Montag, 19. März 2007
Frau von Welt will wie am Schnürchen funktionieren. Sie will Unabhängigkeit und macht sich zur Maschine. Von Julia Blaimschein, Jugend für das Leben.

(kreuz.net, Linz) Blättert man am Tag der Frau in österreichischen Zeitschriften und Medien, fällt
vor allem eins in den Blick: es wird gejammert.
„Typisch weiblich“, hör ich da böse Zungen murmeln.
„Aber nein“, muß ich dem als junge Frau entgegenhalten. Mir scheint das eher dämlich zu sein.
Es wird
gejammert, daß Frauen am Arbeitsmarkt immer noch diskriminiert würden. In Österreich liegt der Einkommensunterschied
von Frauen und Männern bei durchschnittlich 18%. Auch in den Führungspositionen gebe es immer noch zuwenig
Frauen. 2005 waren nicht mal ein Drittel der Führungskräfte weiblich.
Deswegen werden unter anderem
„wirklich attraktive“ Öffnungszeiten von Kindergärten und Babykrippen, sowie „Nichtausstiegs-“ statt
„Wiedereinstiegsprogramme“ gefordert.
Das Schwedische Kinderabgabe-System wird als großes Vorbild beschworen,
dabei wurde gerade das wegen der sozialen Verarmung der Kinder als gescheitert
entlarvt.
Wie rückschrittlich
sind österreichische Feministinnen eigentlich?
In einer Zeit des demographischen Winters, mit einer
Scheidungsrate von fast 50 % und zunehmend verhaltensauffälligen Kindern ist es nicht auch noch angebracht,
daß der Familie das Herz entrissen wird, um die Wirtschaft kurzfristig anzukurbeln.
Doch zukunftsweisende
Forderungen nach Müttergehältern werden kategorisch abgelehnt. So meinte Familienministerin
Andrea Kdolsky:
„Ich halte ein Müttergehalt in jeder Form nicht für adäquat.“
Dabei wäre gerade das eine Investition
in die Zukunft, die sich längerfristig auch wirtschaftlich lohnen würde.
Wie versächlicht sind österreichische
Feministinnen eigentlich?
Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat für „Nichtaussteigerinnen“ und andere
Karrierewütige ein passendes Wort gefunden: „Gebärmaschinen“. Ich würde dem noch ein weiteres hinzufügen:
Arbeitsmaschinen.
Frau von Welt will wie am Schnürchen funktionieren. Aber ihre ureigenste Aufgabe als
Mutter wischt sie zur Seite. Doch wenn ihr jemand sagt, wozu sie sich gemacht hat, dann schreit die Maschine
auf und fühlt sich als Frau diskriminiert.
Herrlich soll die Zukunft der österreichischen Frau sein
und dafür müssen alle weiblichen Züge geopfert werden. Dafür wird die Mutterrolle geopfert, dafür
wird die Familie geopfert. Und das alles für die Wirtschaft, für Geld?
Unabhängigkeit wolltet ihr
und zu Maschinen habt ihr euch gemacht. Mann, seid ihr dämlich.
Der Kommentar erschien auf der Webseite
der österreichischen Lebensschutzbewegung ‘Jugend für das Leben’ zum Tag der Frau am 8. März. Julia
Blaimschein ist die Vizevorsitzende der ‘Jugend für das Leben’.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#21
GerdEric 14:40:36 | Samstag, 24. März 2007
#20
Lutheraner 11:42:48 | Samstag, 24. März 2007
#19
Johann Orth 21:12:16 | Dienstag, 20. März 2007
#18
GerdEric 21:09:26 | Dienstag, 20. März 2007
#17
Benedikt 13:04:45 | Dienstag, 20. März 2007
#16
Stimme aus dem Tradiland 12:56:10 | Dienstag, 20. März 2007
#15
Benedikt 12:41:20 | Dienstag, 20. März 2007
#14
Stimme aus dem Tradiland 11:38:56 | Dienstag, 20. März 2007
#13
verecundus 09:32:41 | Dienstag, 20. März 2007
#12
Leblhuber 00:36:42 | Dienstag, 20. März 2007
#11
OnanIV 00:08:15 | Dienstag, 20. März 2007
#10
Benedikt 21:31:57 | Montag, 19. März 2007
#9
möchtegern-kathole 20:31:44 | Montag, 19. März 2007
#8
GerdEric 18:45:40 | Montag, 19. März 2007
#7
Grzegorz I. 18:17:51 | Montag, 19. März 2007
#6
Pippifax 18:10:17 | Montag, 19. März 2007
#5
Stimme aus dem Tradiland 18:02:32 | Montag, 19. März 2007
#4
Grzegorz I. 17:28:09 | Montag, 19. März 2007
#3
st.georg 16:26:36 | Montag, 19. März 2007
#1
Grzegorz I. 15:59:39 | Montag, 19. März 2007