Firmvorbereitungsbuch
Im Bistum Rottenburg-Stuttgart führt Allah auf den geraden Weg
Das Firmvorbereitungsbuch der Diözese entlarvt den Hauptschuldigen für den Glaubensabfall der jungen Katholiken – die Kirche selber. Von Herbert Teuchler.
Ausschnitt aus dem Buchumschlag des Firmvorbereitungsbuches des Bistums Rottenburg-Stuttgart
Ausschnitt aus dem Buchumschlag des Firmvorbereitungsbuches des Bistums Rottenburg-Stuttgart
(kreuz.net) Einst galt die katholische Lehre als unantastbar und kompromißlos. Das lernten katholische Kinder von klein auf.

Manch einer sah den Sinn der Strenge erst im Laufe der Jahre ein, wenn er das dort gelernte als Wegzehrung für schwere Stunden aufnehmen konnte.

Man wußte auch, welche Schätze die Messe enthält und auf welchem Fundament der Katholik steht.

Diese Glaubenswahrheiten werden katholischen Jugendlichen heute nicht mehr erklärt.

Statt dessen gibt es verwirrende Aussagen über Gott und den Glauben.

Nach deren Kenntnisnahme wenden sich religiös interessierte Jugendliche an nichtkatholische Gemeinschaften, die zu ihren religiösen Überzeugungen stehen.

Man kann es katholischen Jugendlichen nicht verübeln, wenn sie unter katholischer Jugendarbeit Moscheebesuche, Pizzabacken, Zen und Mandalamalen verstehen.

Das Firmvorbereitungsbuch der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Ein Beispiel für das Gesagte ist das aktuelle Firmvorbereitungsbuch der Diözese Rottenburg-Stuttgart, „Ich glaube“.

Das Buch beginnt mit dem Thema Angst – eine gute Gelegenheit, den liberal-protestantischen Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer († 1945) zu würdigen.

Im Kapitel über die Taufe sind einige Autogramme „berühmter“ Persönlichkeiten zu sehen.

Die Unterschrift der im Jahr 2000 selig gesprochenen Mutter Theresa, darf sich, an den linken Seitenrand gedrängt, den Platz mit den Namenszügen der kommunistischen Ideologin Rosa Luxemburg († 1919), des deutschen Liedermachers Wolf Biermann (70), des indischen Politikers Mahatma Gandhi († 1948) und der protestantischen Landesbischöfin und anti-katholischen Hetzerin Margot Käßmann (48) teilen.

Zur Erinnerung. Es handelt sich um ein katholisches Katechesebuch.

Wer vor der Lektüre dieses Buches nicht wußte, was er glauben soll, ist danach zur Gänze verwirrt.

Im Kapitel 5 setzt sich das Buch mit dem Teil des Glaubensbekenntnisses „Ich glaube an Gott, den Schöpfer“ auseinander. Dabei wird mit einem Gedicht von Paul Roth gefragt „Wie viele Namen hast Du eigentlich, Gott?“

Wieviele Namen hat Allah?

Die Antwort geben die Autoren auf der nächsten Seite. Hier sind die 99 Namen Allahs – des Gottes der Muselmanen – abgedruckt.

Daß Allah nicht der Gott ist, an den die Katholiken glauben, sondern das Hirngespinst eines pädophilen Wüstenmenschen, bleibt freilich unerwähnt.

Dafür fordert das Buch auf, diesen Allah anzurufen – unter anderem mit den Worten „der Heilige, der Erste, der Letzte, der König aller Königreiche“ oder auch „der auf den geraden Weg führt“.

Es wird auch empfohlen, Allah in der weiblichen Form anzusprechen.

Vergib uns nicht unsere Schuld

In Kapitel 10 wird vorgeschlagen, das Vaterunser in einer anderen Form zu beten.

Anstatt „Vater unser im Himmel“ heißt es: „Guter Gott, Du bist uns Vater und Mutter, Dein Name ist uns zugleich vertraut und fremd“.

Die offenbar veraltete Bitte „Vergib uns unsere Schuld“ ersetzt das Buch durch die Formulierung „Nimm uns an mit unseren Schwächen und Fehlern“.

Die selige Jungfrau Maria findet übrigens im gesamten Buch keine Erwähnung.

Dafür ist das Buch mit einem Bild koloriert, wo barbusige Frauen zusammen mit Jesus marschieren. Unter der Überschrift von Kapitel 9 „Miteinander Gottesdienst feiern“ sieht man ein ganzseitiges Bild einer ökumenischen Feier in Taizé.

„Der Körper vibriert. Ich höre meine eigene Stimme nicht mehr.“

Kapitel 11 steht unter dem Motto „Heiliger Geist“. Unter der Überschrift, „Wenn der Geist sich regt“ ist zu lesen:

„Schreien vor Begeisterung. Alles rauslassen. Nur das Dröhnen der Bässe und das Stampfen der Füße. Der Körper vibriert. Ich höre meine eigene Stimme nicht mehr.“

Im Anschluß geht es im Buch um das Thema „Männer und Frauen“. Dazu sind zwei Texte abgebildet.

Zuerst das Lied „Männer“ des deutschen Popsängers Herbert Grönemeyer (50). Auszug:

„Männer kaufen Frau’n,
Männer stehn ständig unter Strom,
Männer baggern wie blöde,
Männer lügen am Telefon“.

Dann das Lied „Frauen“ der deutschen Rocksängerin Ina Deter (60), das mit folgenden Worten abschließt:

„Schöne Frauen muß man rumkrieg’n für ne Nacht

Starker Mann was nun
keine Zeit mehr, was zu tun
Frauen kommen langsam
aber gewaltig“.

Ich glaube an die neue Kirche

Kapitel 12 behandelt den Artikel des Glaubensbekenntnisses „Ich glaube an die katholische und apostolische Kirche“.

Als Erklärung ist ein Text des protestantischen Pastors und Taizé-Gründers Roger Schütz abgedruckt:

„Die neue Kirche wird einem Gewebe gleichen, aus dem ein Muster entsteht, einem Gewebe, das ohne Modellzeichnung ständig um uns herum weitergewoben wird.“

Oder:

„Ich weiß nicht, was aus dem Gewebe wird. Vielleicht werde ich es einmal erfahren. Eines Tages wird es zur Vollendung gelangen.“

In dem Text kommt Gott übrigens kein einziges Mal vor.

Dem Buch sind auch einige selber formulierte Gebete eingefügt, so zum Beispiel eines unter der Überschrift „Jesus“. Dort wird unserem Heiland von der Durchführung eines Jugendgottesdienstes erzählt. Im Anschluß daran heißt es:

„Ich glaube fest, daß Dir so was mehr gefällt als die immer gleichen Gebete und Gesänge.“

Das Firmbuch wurde von Claudia Hofrichter, Elisabeth Färber, Wilfried Vogelmann und Cäcilia Riedißer verfaßt – Geistliche waren offenbar keine involviert.

Auf der viert- und fünftletzten Seite handelt das Buch auch von der Firmung.

Es wird die Sakramentsspendung im Firmgottesdienst dargestellt.

Die diesjährige Osterkollekte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart geht übrigens an sogenannte „pastorale Mitarbeiter“.

Man muß sich somit vor weiteren ähnlichen Veröffentlichungen fürchten.
      
86 Lesermeinungen
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#86   juergen   20:21:57 | Dienstag, 22. Januar 2008
Religionsunterricht…
…ist nicht gleichzusetzen mit Katechese und kein Ersatz dafür.
Freilich rufen heute viele danach, den Religionsunterricht als Mittel der Katechese zu benutzen, da sie erkannt haben, daß dieser Ort der einzige ist, wo überhaupt noch Kinder zu erreichen sind, da sie ja sonst nix mehr mit der Kirche zu tun haben.
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#85   FiliusEcclesiae   20:15:02 | Dienstag, 22. Januar 2008
Mit solchen Religionsbüchern, die uns die Hierarchie da seit Anfang der 1970er vorlegt,
natürlich durch die Hierarchie approbiert,
kann man natürlich allen katholisch Getauften und auch noch allen Glaubensinteressierten den katholischen Religionsunterricht bedenkenlos empfehlen!
Das beeindruckend große Glaubenswissen aller ab Anfang der 1970er Eingeschulten, quer durch alle Schichten, ist doch der beste Beweis dafür!
Und hört nur weiter auf die Warnungen der zuständigen Bischöfe, ja nicht die alten Katechismen mit den Dogmen zu lesen, denn die sind überholt – und für die Lehrer und Schüler, die der Hierarchie untergeben sind, im kirchlichen Unterricht und in der Pfarre außerdem verboten.
Alle, die den katholischen Glauben noch weitergeben, werden völlig zurecht diszipliniert, denn dafür hat Christus ja auch die Bischöfe eingesetzt, und der Papst ist ja auch zufrieden mit ihrem „Werk“ –
nur ein Erzbischof nicht, aber der wurde vom Papst ja auch mehrfach „diszipliniert“:
obwohl jeder Schiedsspruch des Papstes abgeschafft ist, und Exkommunizierungen Kampfmittel des Mittelalters sind, die es seit dem II. Vaticanum nicht mehr gibt.
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#84   Christus vincit †   17:56:34 | Samstag, 24. März 2007
@HarroMeyer
Das ist eben das Kunststück der heutigen Katechese: Das überlieferte Glaubensgut so weiter zu sagen, daß es unverkürzt und unverändert bleibt, aber auch unter heutigen Verhältnissen Frucht bringen kann.
Gleichzeitig werden die „Kirchen“ vermehrt dafür sorgen und dazu anleiten müssen, daß insbesondere in den Familien Glaubensweitergabe geschieht und Glaubensleben – und zwar nicht durch die Mütter! – gepflegt wird. Da sind auch alle getauften und gefirmten Eltern selbst in der Pflicht…!
Daß vom schulischen Religionsunterricht bei den größtenteils verkopften, linkslastigen, un- bis antikatholischen Religionslehrern :-! keine Glaubensvermittlung zu erwarten ist, dürfte sich so langsam herumgesprochen haben. An der Stelle ist die NPD dann doch konsequent und liegt auch aus katholischer Sicht richtig, wenn sie die Abschaffung des schulischen Religionsunterrichts fordert. Alternativ müsste dann natürlich das katechetische Programm der Kirchen dann entsprechend erweitert und verbessert werden. Die Früchte dürften dann aber bessere sein…! :-)
Jedenfalls sind Bücher zur Firmvorbereitung wie das oben vorgestellte, in denen Juden, Protestanten, Kommunisten und Atheisten das Wort haben, sicher der falsche Weg! o^/
Die Bischöfe sollten vielleicht doch ab und zu ein Auge auf diese Dinge werfen (lassen)…! :-S
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#83   HarroMeyer †   13:44:34 | Samstag, 24. März 2007
Die Zeiten ändern sich!
Naja, das mag den klassischen Gläubigen alles stören, hier geht es aber doch wohl um Menschen, die das mit dem Gottessohn und den Evangelien nicht mehr so ernst nehmen. Und um an die heranzukommen, kann man nicht mehr die alten Sprüche klopfen, die mir übrigens in meiner Jugend auch nichts gebracht haben. ;-)
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#82   Christus vincit †   18:36:40 | Freitag, 23. März 2007
@Benedikt
Erzählen Sie also nichts von angeblichen Vorteilen einer Verbindung, das ist durch die Geschichte hundertmal widerlegt worden.
So hätten es vielleicht Juden, Freimaurer und andere Kirchengegner gern! :-(
Fakt ist, daß das Christentum auf ein mindestens 1000-jähriges (ich würde mal sagen von der Zeit Kaiser Konstantins bis zur Reformation) gelungenes Miteinander – teilweise sicher auch auf Kämpfe, wer das letzte Sagen hat (Stichwort „Investiturstreit“), das ist unbestritten! – von christlichem Staat/Kaiser und katholischer Kirche/Papst zurück blicken kann. :-)
Die strikte Trennung von Kirche und Staat ist eine Forderung des modernen Liberalismus! :-@
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#81   Benedikt   16:52:07 | Freitag, 23. März 2007
@ Christus vincit
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Nach der Trennung von Kirche und Staat (nicht zu verwechseln mit dem – sinnvollen – Verzicht den Einzug von Kirchensteuern durch den Staat), kann der Staat bzw. die, die ihn faktisch regieren (Juden, Freimaurer, Neuheiden usw.) tun und lassen, was sie wollen…!
Sie kapieren es offenbar nicht. Der Staat konnte das schon vorher, was er 1555, 1678 (GB und 1803 zur Genüge bewiesen hat. Ihre Argumenation ist damit hinfällig. Die Verbindung zwischen Kirche und Staat hat die Kirche vor nichts bewahrt. Illuminaten, Freimaurer usw gab es schon vorher und auch in höchsten Ämtern. Auch die Reformation hat die VErbindung nicht vermeiden können, ganz im Gegenteil, die Verbindung ermöglichte es den apostatischen Landesfürsten, ihre Religion den Untertanen aufzudrücken.
Erzählen Sie also nichts von angeblichen Vorteilen einer Verbindung, das ist durch die Geschichte hundertmal widerlegt worden.
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#80   Christus vincit †   10:12:23 | Freitag, 23. März 2007
@Gotthard, Benedikt
@Gotthard
Die traditionelle katholische Lehre hält daran fest, der Staat müsse grundsätzlich katholisch sein
Das soll jemals offizielle Lehre der Kirche gewesen sein?…Was soll denn solch ein aller Realität zu jeder Zeit widersprechender Lehrsatz?
Was haben Sie eigentlich für einen Bildungshintergrund, wenn ich fragen darf?
Haben Sie denn schon mal was vom Investiturstreit gehört?
Schon mal was vom „Heiligen Römischen Reich (deutscher Nation)“?
Schon mal was vom Kirchenstaat?
Schon mal was vom Kulturkampf?
Schon mal was von Konkordaten?
@Benedikt
Fakt ist, dass wir heute froh sein können, wenn wir als Katholiken nicht übervorteilt werden
Was glauben Sie denn, was das 2. Vatikanum war? Es war doch nichts anderes als ein einziger Akt
– der Emanzipation der nicht- und antichristlichen Religionen, insbesondere des Judentums und seiner Derivate (Freimaurerei, Okkultismus, New Age) und
– der Begünstigung antichristlicher, aber auch menschenfeindlicher Irrlehren (Kommunismus, Sozialismus, Liberalismus, Modernismus) durch die Kirche und in der Kirche!
Nach der Lehre einer Trennung von Kirche und Staat ist die Kirche freier als zuvor. Die Kirche kann tun und lassen, was sie will.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Nach der Trennung von Kirche und Staat (nicht zu verwechseln mit dem – sinnvollen – Verzicht den Einzug von Kirchensteuern durch den Staat), kann der Staat bzw. die, die ihn faktisch regieren (Juden, Freimaurer, Neuheiden usw.) tun und lassen, was sie wollen…! :-@
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#79   Mathias Wagener   10:07:57 | Freitag, 23. März 2007
Glaubensinhalte
Die Vermittlung des eigenen Glaubensinhalts ist die erste Aufgabe der Kirche. Glaubensbildung ist das Ziel.
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#78   Benedikt   00:02:45 | Freitag, 23. März 2007
@ Stöhr
Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen: Nach der Lehre einer Trennung von Kirche und Staat ist die Kirche freier als zuvor. Die Kirche kann tun und lassen, was sie will. Die von Ihnen propagierte Einheit dagegen hat die Kirche weder vor dem Protestantismus und dem Augsburger Religionsfrieden bewahrt (ganz im Gegenteil: Sie hat diese Prozesse sogar noch befördert) noch vor der Säkularisierung bewahrt – alles wohlgemerkt von dem System verantwortet, dass Sie so gerne wiederhaben wollen.
Dass Sie diese Nachteile nicht anerkennen, spricht Bände. Dass Sie dennoch für ein solches System eintreten, obwohl es der Kirche nichts nutzen würde, ist geradezu grotesk.
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#77   Ydefix   23:52:32 | Donnerstag, 22. März 2007
„…diese Lehre ist heute nicht realitätsnah“
…und so wischt man kirchliche Lehren weg. Aber die V2-Sekte ist eben ein lächerlicher politischer Verein, mehr nicht; ein „humanistisch“-demokratisches Monstrum, ein ekelhaftes Dreckloch.
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#76   Benedikt   23:28:11 | Donnerstag, 22. März 2007
Eben…
…diese Lehre ist heute nicht realitätsnah. Fakt ist, dass wir heute froh sein können, wenn wir als Katholiken nicht übervorteilt werden, so wie 1555 in D 1678 in GB 1803 in halb Europa. Und da kommen Sie und reden vom katholischen Staat. Mit dieser Lehre wird der Katholizismus in der Welt seine Rechte nicht durchsetzen können. Je eher Sie das begreifen, desto besser.
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#75   Gotthard   23:19:55 | Donnerstag, 22. März 2007
Dogma?
Die traditionelle katholische Lehre hält daran fest, der Staat müsse grundsätzlich katholisch
Das soll jemals offizielle Lehre der Kirche gewesen sein?…Was soll denn solch ein aller Realität zu jeder Zeit widersprechender Lehrsatz?
Daran sieht man, dass in der langen Geschichte unserer Kirche auch viel Merkwürdiges gelehrt wurde. –---
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#74   Christus vincit †   22:56:13 | Donnerstag, 22. März 2007
@Benedikt
Johannes Rothkranz hat das Ganze wunderbar auf den Punkt gebracht, wenn er schreibt:
„Die traditionelle katholische Lehre hält daran fest, der Staat müsse grundsätzlich katholisch und dürfe nicht religiös neutral sein; das II. Vatikanum hingegen lehrt, der Staat müsse grundsätzlich religiös neutral und dürfe nicht katholisch sein. Da die überlieferte katholische Lehre in der Offenbarung begründet und unfehlbar wahr, d.h. ein Dogma ist, hat das Konzil mit seiner diesem Dogma strikt entgegengesetzten Lehre einen Glaubensirrtum, eine Häresie aufgestellt.“
(Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit. Ein Dokument des II. Vatikanums und seine Folgen, Bd. I, Durach 1995 = Vorsicht – Wölfe im Schafspelz! Durach 1996, jeweils S. 39) o^/
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#73   Benedikt   22:36:22 | Donnerstag, 22. März 2007
@ „Christus vincit“
Ach lesen Sie daoch alles im Zusammenhang. Beachten Sie auch die in der Fußnote angegebenen Schreiben.
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#72   Christus vincit †   22:33:50 | Donnerstag, 22. März 2007
@Benedikt
Darauf bezieht sich der Nebensatz doch gar nicht.
Worauf denn dann? Von der „Menschwürde“ ist doch in der Bibel auch nirgends die Rede. Und wenn doch: Wer sagt, daß das „Offenbarung“ ist? ?:)
Fallen Sie doch nicht auf die Taschenspielertricks der Sedisvakantisten herein.
Sie meinten wohl die Taschenspielertricks von >:) Freimaurern & Co. ?
Es geht hier um eine Gewissensfreiheit, die auch schon von Leo XIII. vertreten wurde.
Wohl in einem anderen Sinn wie seine Vorgänger?!
Leo XIII. nannte immerhin noch die These vom grundsätzlichen Erfordernis des religiös neutralen Staats bzw. der Trennung von Staat und Kirche einen „verderblichen Satz“, ja sogar einen „Wahn“! (Libertas praestantissimum)
Das ist im Gegenteil immer schon kirchliche Lehre gewesen.
Das trifft weder für die allgemeine Religionsfreiheit, noch auf die Gewissensfreiheit zu!
Wie verstehen Sie eigentlich den Satz „prüfet alles, das Gute behaltet“?
Es gibt auch das sittlich Gute. Wahrhaft „geistliche“ , vom Heiligen Geist gewirkte Güter, gibt es ausschließlich in der Kirche Christi! o^/
Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“
Das steht ja wohl nur auf dem Papier. Oder sind Sie da anderer Meinung? :-( :-@
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#71   Benedikt   21:58:18 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Christus vincit
Wo bitte findet sich in der Heiligen Schrift ein Hinweis darauf, die allgemeine Religionsfreiheit sei geoffenbart?
Darauf bezieht sich der Nebensatz doch gar nicht. Fallen Sie doch nicht auf die Taschenspielertricks der Sedisvakantisten herein. Es geht hier um eine Gewissensfreiheit, die auch schon von Leo XIII. vertreten wurde. Das Konzil sagt in DH auch, dass nichts desto trotz die Pflicht bestünde, den wahren Glauben zu suchen und daran festzuhalten.
Keine Ahnung also, wo da Häresie zu finden sein soll. Das ist im Gegenteil immer schon kirchliche Lehre gewesen.
Seit wann gibt es in nichtchristlichen Relilgionen geistliche (!) Güter?
Wie verstehen Sie eigentlich den Satz „prüfet alles, das Gute behaltet“?
Interessant auch, dass Sie diesen Satz aus Ihrem Zitat ausgeklammert haben:
Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“
Der passte wohl nicht in Ihre Propaganda.
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#70   Bruder Theophil   21:53:39 | Donnerstag, 22. März 2007
Zur Ersten Heiligen Kommunion unseres Sohnes…
…hat es im Verlauf der Katechese niemand für nötig befunden, das Bußsakrament zu erklären, geschweige denn es tatsächlich auch anzuwenden. Das mussten wir mit unserem Sohn, sozusagen offline einfügen. Nach einem angemsessenen Proteststurm, wurde das curriculum wieder geändert. Unsere Tochter wird in Kürze die Erste Heilige Kommunion empfangen. Sie kennt sich wieder mit dem Bußsakrament aus.
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#69   Christus vincit †   21:38:20 | Donnerstag, 22. März 2007
@Don Camillo
DH … Dignitatis humanae: Konzilserklärung über die Religionsfreiheit
NA … Nostra aetate: Konzilserklärung über das Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen
Der zweite zitierte Text ist NA 2 entnommen. Das hatte ich vorher vergessen, dazu zu schreiben… :-)
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#68   Don Camillo   21:32:48 | Donnerstag, 22. März 2007
was ist
denn DH?????
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#67   Christus vincit †   21:28:17 | Donnerstag, 22. März 2007
@Benedikt: Keine Irrlehren?
Was ist dann bitte von folgenden Sätzen zu halten:
„Das Recht auf religiöse Freiheit sei in Wahrheit auf die Würde der menschlichen Person selbst gegründet, so wie sie durch das geoffenbarte Wort Gottes und durch die Vernunft erkannt wird.“ (DH 2)
Wo bitte findet sich in der Heiligen Schrift ein Hinweis darauf, die allgemeine Religionsfreiheit sei geoffenbart? ?:)
„Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen (nichtchristlichen) Religionen wahr und heilig ist… (Sie) mahnt … ihre Söhne, daß sie mit Klugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen (!) und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern.“
Seit wann gibt es in nichtchristlichen Relilgionen geistliche (!) Güter? Und warum soll ein Katholik die fördern? Die Märtyrer und Bekenner sind noch für ihren Glauben – teilweise im Kampf mit Vertretern dieser Religionen – gestorben, die heutigen „Katholiken“ sollen aber über alles hinwegsehen, was in den nichtchristlichen Religionen dem Glauben widerspricht, ja darin geistliche Güter erkennen…? :-!
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#66   Benedikt   21:05:59 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Christus vincit
So gesehen wäre es dann sowieso egal, ob der der Geistliche, der der Trauungszermonie vorsteht, ein katholischer ist oder nicht…!
Nein, dass ist es nicht, da die Eheleute bei der Spendung auch vor der Kirche ihren Ehewillen erklären. Aus diesem Grund muss der Priester auch zur Vertretung der Kirche befugt sein, was bei einem suspendierten Priester durchaus fraglich ist (vielleicht sagt ein Kanonist mal was dazu?).
Nicht wir („Sedisvakantisten“), sondern Sie sind es!
Mit derm 2. Vatikanischen Konzil und seinen Irrlehren (z.B. in DH oder NA) haben Sie sich von der Katholischen Kirche getrennt. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen…!
Ach Quark, da gibt es keine Irrlehren. Lassen Sie sich doch nicht auf den Arm nehmen.
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#65   Christus vincit †   20:54:27 | Donnerstag, 22. März 2007
@Benedikt
Also beim Spenden des Ehesakraments ist eine Weihe immer noch ein Hindernis.
Sie meinen, weil das Sakrament sich die Eheleute, die in der Regel Laien (Nichtgeweihte) sind, selbst gegenseitig spenden? So gesehen wäre es dann sowieso egal, ob der der Geistliche, der der Trauungszermonie vorsteht, ein katholischer ist oder nicht…! :-)
Ach so, Sie sind bloß einer dieser Schismatiker. Nicht wir („Sedisvakantisten“), sondern Sie sind es! :-@
Mit derm 2. Vatikanischen Konzil und seinen Irrlehren (z.B. in DH oder NA) haben Sie sich von der Katholischen Kirche getrennt. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen…! o^/
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#64   Benedikt   20:33:39 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Christus vincit
Beichte und Ehesakrament mögen aus V2-Sicht bei der FSSPX und den Sedisvakantisten zwar unerlaubt sein, sie werden aber deshalb noch lange nicht ungültig gespendet/empfangen. Die Gültigkeit setzt lediglich voraus, der der Spender gültig geweiht und der Empfänger (gültig) getauft ist…!
Also beim Spenden des Ehesakraments ist eine Weihe immer noch ein Hindernis.
Nur von den – immer weniger werdenden – gültig, d.h. im katholischem Ritus (bis 1969 in Verwendung), geweihten Bischöfen (die dürften schon fast ausgesorben sein!) und Priestern der Konzils“kirche“ werden die Sakramente (mit Ausnahme von Taufe und Ehe) gültig gespendet!
Ach so, Sie sind bloß einer dieser Schismatiker.
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#63   Christus vincit †   20:19:17 | Donnerstag, 22. März 2007
@Elendster Sünder
Ungültig sind allein Beichte und Eheschließung wegen unerlaubter Spendung.
Unsinn! Beichte und Ehesakrament mögen aus V2-Sicht bei der FSSPX und den Sedisvakantisten zwar unerlaubt sein, sie werden aber deshalb noch lange nicht ungültig gespendet/empfangen. Die Gültigkeit setzt lediglich voraus, der der Spender gültig geweiht und der Empfänger (gültig) getauft ist…! :-@
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Nur von den – immer weniger werdenden – gültig, d.h. im katholischem Ritus (bis 1969 in Verwendung), geweihten Bischöfen (die dürften schon fast ausgesorben sein!) und Priestern der Konzils“kirche“ werden die Sakramente (mit Ausnahme von Taufe und Ehe) gültig gespendet! o^/
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#62   Pater Lingen   20:16:30 | Donnerstag, 22. März 2007
Zum Co-Konsekrator Castro-Mayer
Die Zweifel an der Gültigkeit von Lefebvres Weihen beruhen auf der Lehre von der „inneren Intention“: Nach durchgängiger Ansicht aller bedeutenden Theologen kommt ein Sakrament nicht zustande, wenn der Spender es quasi wie in einem Theaterstück spenden will.
Das Dogma selbst spricht in der Tat von der Notwendigkeit der „Intention, das zu tun, was die Kirche tut.“ Gelegentlich wurde auch behauptet, dass deshalb selbst eine Spendung, mit der der Spender den Empfänger / die Zeugen nur zum Narren halten will, unabwendbar gültig sein muss. Sobald jemand den bloßen Ritus (Materie und Form) vollzieht, kommt das Sakrament automatisch zustande.
Thuc erklärte die Lefebvre-Weihen wegen Liénart für absolut ungültig, was sich theologisch m.E. nicht unbedingt halten lässt. M.E. besteht hier nur eine Ungewissheit, die aber so frappierend ist, dass eine sub-conditione-Weihe unverzichtbar notwendig ist.
Zu Castro-Mayer: Der war zwar bei den „Konsekrationen“ 1988 anwesend – aber alle Kandidaten waren bloß von Lefebvre zu „Priestern“ „geweiht“ worden – und da liegt der Hund begraben: Nach einhelliger kirchlicher Lehre und Praxis setzt die Bischofsweihe den gültigen Empfang der Priesterweihe notwendig voraus: Es gibt zwar eine gültige direkte Weihe zum Priester („per saltum“), aber eben nicht zum Bischof.
Nur wenn Castro-Mayer auch die vier Kandidaten – wenigstens sub conditione – vorher zu Priestern geweiht hätte, wären die Bedenken hins. der Gültigkeit vielleicht einigermaßen reduziert.
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#61   sacerdos helveticus   15:34:53 | Donnerstag, 22. März 2007
Zusammenhang Taufe, Firmung und Eucharistie
@Elendester Sünder
Hatte ich mir schon gedacht. Wollte es nur klarstellen.
@Daniel Stöhr
Mitglied der Kirche wird man durch die Taufe, durch nichts sonst. Die Vermengung und Vermischung sind typische Methoden der Modernisten, wie eben Ratzinger.
Die Firmung als Vervollkommnung der Taufe und der durch ihr verliehenen Gnade zu sehen, hat nichts mit Modernismus zu tun, sondern ist katholische Lehre.
Catechismus Romanus II,3,19 (Katechismus im Gefolge des Konzils von Trient): „illud proprie confirmationi tribuitur, quod baptismi gratiam perficit“.
Confirmatione baptismus perficitur.
Brinktrine, Die Lehre von den heiligen Sakramenten, Paderborn 1961:“„Das Sakrament der Firmung ist aufs engste dem der Taufe verwandt: jenes verhält sich zu diesem wie die Vollendung zum Anfang, wie das Wachstum zur Geburt. Diese innige Verbindung scheint aber zu fordern, dass die Firmung ebenso wie die Taufe einen Charakter einprägt, der gleichsam die Verlängerung und Weiterführung des Taufcharakters ist.“ (S. 226f)
Die Praxis der Ostkirchen, den getauften Kindern, gleich nach der Taufe die Firmung und die Eucharistie (mit einem Löffelchen) zu spenden, wird nicht verworfen.
Auch das Ponficale Romanum sieht durchaus vor, das wenn ein Bischof einen Erwachsenen tauft, dieser direkt im Anschluss daran die Firmung erhält und in der darauf folgenden Messe die hl. Eucharistie empfängt.
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#60   Elendester Sünder   13:56:55 | Donnerstag, 22. März 2007
sacerdos helveticus,
das sollte kein Vorwurf gegen dich sein. Ich bezog mich auf den Dialog zwischen agmen und Stimme aus dem Tradiland.
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#59   sacerdos helveticus   13:32:34 | Donnerstag, 22. März 2007
Klärung, keine Mission
Mir (ich kann nur von mir sprechen) ging es nicht darum, die FSSPX jemandem vorzuschlagen, sondern darum, sine ira et studio eine Frage des Kirchenrechtes und der Sakramentenlehre zu klären.
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#58   Elendester Sünder   13:09:41 | Donnerstag, 22. März 2007
An sacerdos helveticus
Du hast recht.
Ungültig sind allein Beichte und Eheschließung wegen unerlaubter Spendung, obwohl selbst das oft genug von Anhängern der FSSPX geleugnet wird.
Mein Irrtum.
Ich rege mich immer auf, wenn neu zum Glauben Gekommenen die FSSPX als Allheilmittel verkauft wird.
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#57   Maledica   11:38:28 | Donnerstag, 22. März 2007
DIE Firmmappe
@agmen
Ich bräuchte dann nur noch einen Sponsor. Dann wäre ich morgen dort.
Einfach mal mit der Petrusbruderschaft kurz schließen.
Es gibt in Deutschland noch genügend Katholiken, die auch eine katholische Firmung wünschen und dazu nach Liechtenstein fahren.
Da gibt es bestimmt eine Mitfahrgelegenheit.
Und die Petrusbruderschaft kann auch Auskunft geben über die Firmvorbereitung ohne den moslemisch/buddhistischen Firmmappen der Diözesen
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#56   TheCrow   08:40:29 | Donnerstag, 22. März 2007
Ein weiteres trauriges Buch
Die Herausgabe dieses Buches ist ein weiterer Beweis für
den Versuch der New Age Bewegung den Katholischen
christlichen Glauben zu innen heraus zu zerstören.
In Österreich werden in diesen Denkmuster alle Religionslehrer ausgebildet wer sich weigert gegen den
Unglauben stellt gilt als intolerant und wird dann von
Akademie unter Androhung vom Rechtsanwalt unter fadenscheinigen Lügen geworfen. So viel von der Tolerant der Intoleranten.
Ich suche einen Christlichen Rechtsanwalt !
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#55   st.georg   00:17:41 | Donnerstag, 22. März 2007
@sacerdos helveticus
Für die gültige Spendung des Firmsakramentes bedarf es keiner Jurisdiktion (wie z.B. bei der Ehespendung oder Beichte) . zitat siehe unten…
das bedeutet : bei den piusbrüdern gibt es keine gültige beichte und ehe… o^/
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#54   Pippifax   23:53:05 | Mittwoch, 21. März 2007
@Lingen
aber de Castro Mayer war doch auch noch dabei?
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#53   Pater Lingen   23:44:13 | Mittwoch, 21. März 2007
Keine sicher gültige Firmung bei F“S“SPX
Die Problematik, ob Lefebvre überhaupt gültig geweiht wurde, führt natürlich auch zur Frage, ob es dort gültige Firmungen gibt. In jedem Falle sollten F“S“SPX-„Gefirmte“ zusätzlich eine sicher gültige Firmung in der katholischen Kirche empfangen, wenigstens sub conditione.
Natürlich ist dafür wiederum die Konversion zur katholischen Kirche zwingend erforderlich, wozu als notwendige (aber nicht automatisch hinreichende) Bedingung der V2-Austritt gehört.
N.B.: Weil Bischof Schmitz auch Firmungen gespendet hat, wurde ein V2-„Generalvikariat“ alarmiert. Nach einer umfangreichen Untersuchungen mussten sich die V2ler allerdings rettungslos geschlagen geben. „Der Mann ist gültig geweiht. Da ist nichts zu machen.“
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#52   Gotthard   23:41:53 | Mittwoch, 21. März 2007
@Stöhr
…plappert Gotthard die Lehren seines „Papstes“ Benedikt nach
ach Daniel, schade, dass Deine aktuellen Kenntnisse leider nur so beschränkt sind … es gibt Abhilfe: besorge Dir ein einschlägiges Buch
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#51   Benedikt   23:33:46 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Stöhr
Natürlich durch die Taufe, welche das erste der Initiationssakramente ist. Die Firmung schließt diesen Prozess ab.
Was glauben Sie, ist sonst der Sinn der Firmung?
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#50   Ydefix   23:30:25 | Mittwoch, 21. März 2007
Mitglied der Kirche
wird man durch die Taufe, durch nichts sonst. Die Vermengung und Vermischung sind typische Methoden der Modernisten, wie eben Ratzinger.
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#49   Benedikt   23:24:42 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Stöhr
Aus katholischer Sicht ist das natürlich Unsinn.
Was reden Sie da bloß? Ist Ihnen die liturgische Entwicklung des Firmsakraments nicht bekannt? Bestreiten Sie, dass Taufe, Firmung und Kommunion früher einen engeren Bezug hatten und durchaus als Initiationssakramente bezeichnet werden können?
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#48   Ydefix   23:08:34 | Mittwoch, 21. März 2007
Ganz treu
„Man sollte sich schon überleben, von wem man sich firmen lässt.
Die Firmung ist der Abschluss der Initiation… also der Eingliederung in die Kirche.“
…plappert Gotthard die Lehren seines „Papstes“ Benedikt nach (siehe die kürzliche „Exhoratation“). Aus katholischer Sicht ist das natürlich Unsinn.
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#47   Gotthard   23:05:54 | Mittwoch, 21. März 2007
Firmung beim Piusverein
Man sollte sich schon überleben, von wem man sich firmen lässt.
Die Firmung ist der Abschluss der Initiation… also der Eingliederung in die Kirche.
Ein „Bischof“, der außerhalb der Kirche steht, kann schlecht in die Kirche einführen …
die Frage der „Gültigkeit“ diskutiert doch bitte mal unter dem Gesichtspunkt: WAS BEWIRKT DIE FIRMUNG?
Ich möchte nicht von einem exkommunizierten Bischof gefirmt werden…
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#46   sacerdos helveticus   22:08:42 | Mittwoch, 21. März 2007
Gültige Firmung bei FSSPX
Elendester Sünder schrieb:
Die schismatische und dubiose FSSPX kann nicht gültig firmen.
Studieren Sie erst einmal Kirchenrecht. Gemäss can 882 ist der ordentliche Spender der Firmung der Bischof.
Für die gültige Spendung des Firmsakramentes bedarf es keiner Jurisdiktion (wie z.B. bei der Ehespendung oder Beichte) .
das heisst: „…das jedweder Bischof das Firmsakrament spenden kann. dabei ist er an keine zeitlichen und räumlichen Grenzen gebunden. er spendet es, im Unterschied zu den ausserordentlichen Spendern, immer und überall gültig. entscheiden kommt es darauf an, dass er selbst das Sakrament der Bischofsweihe empfangen hat.“ So der Kanonist Rüdiger Althaus in Münsterischer Kommentar zu Codex Iuris Canonici zu can 882. (2002)
man muss zwischen gültiger und erlaubter Spendung unterscheiden.
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#45   Pater Lingen   22:05:08 | Mittwoch, 21. März 2007
Ein Lehrstück zum Islam:
[link]Gericht: Koran rechtfertigt Gewalt in Ehe
Eine deutsche Richterin berief sich auf den Koran und untersagte einer misshandelten Ehefrau die vorzeitige Scheidung.[link]www.kurier.at/…sland/65245.php[link]
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#44   agmen   20:49:06 | Mittwoch, 21. März 2007
@Maledica
Aber es gibt da so ein kleines alpenländisches Fürstentum mit einem katholischem Erzbischof.
Da könnte man bei der Petrusbruderschaft mal nachfragen, die sind auch katholisch und stehen auf dem Felsen Petri und kreischen nicht ständig gegen den Papst.
Ich bräuchte dann nur noch einen Sponsor. Dann wäre ich morgen dort.
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#43   Stimme aus dem kreuts.net   18:27:34 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Richard, den Islamexperten,
der als Experte ja wissen sollte, wie man Beweise führt: Da stehen immer noch unbewiesene Behauptungen zu Arkanum und DDL im Raum!
Definitionen:
Homosexualität = sexuelles Angezogensein durch Menschen des eigenen Geschlechts;
Pädophilie = sexuelles Angezogensein durch Kinder vor Erreichen der Geschlechtsreife.
Bitte die Beweise einzeln pro Behauptung und Person. ?:) Nun?
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#42   Romulus   18:16:45 | Mittwoch, 21. März 2007
@zwobbel – Bitte mich anmailen – @Stöhr
Mailen Sie mich mal über meinen Nicknamen bitte an. Ich muss Sie mal was fragen. Danke.
@Stöhr
Ich kann den Ablauf solcher Firmungen nur bestätigen. Auch bei uns in der Diözese läuft es so ab. Ich habe den Eindruck, dass sich die Situation seit diesen Weltjugendtagen noch erheblich verschärft hat.
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#41   Stimme aus dem kreuts.net   17:43:09 | Mittwoch, 21. März 2007
Eigentlich, Richard,
hätten wir gerne für beide einen Beweis gesehen! ?:)
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#40   cum te   17:39:17 | Mittwoch, 21. März 2007
@Richard
Woher weißt Du das über DDL sel. Anged.?
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#39   -=Richard=-   17:36:24 | Mittwoch, 21. März 2007
Ich bin Islamexperte
Der Koran spricht sich gegen die Homosexualität aus, befürwortet aber die Pädophilie. Homosexualität und Pädophilie sind zwei verschieden Dinge, aber schließen sich nicht gegenseitig aus.
Einige Schwule hier sind ja auch Pädophil (DDL, Arkanum)
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#38   Schnabeltierkönig   17:08:11 | Mittwoch, 21. März 2007
Maledica@
Hab den Koran gelesen! Homosexualität wird da propagiert!
…junge Knaben mit Augen wie Perlen bekommt ihr zur Belohnung…
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#37   Maledica   16:56:50 | Mittwoch, 21. März 2007
Kinder gibt es beiderlei Geschlechtes
Wer nun Mohammed als pädophil bezeichnet, hat wohl den Koran nie gelesen. Die Haltung des Islam zur Homosexualität sollte eigentlich bekannt sein.
Natürlich hat sich Massenmörder Mohammed auch an Kindern vergangen.
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#36   Mathias Wagener   16:48:53 | Mittwoch, 21. März 2007
Irrwege
Alles in einen Mixer und schön herumgerührt, das führt zum Irrweg. Klare Ausrichtung des Glaubens als Mittelpunkt gegen Irrlehren, das ist kirchliche Aufgabe.
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#35   st.georg   16:44:25 | Mittwoch, 21. März 2007
@hans mohrmann
kleine info : pädophilie hat nichts mit homosexualität zu tun ?:)
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#34   Maledica   16:33:08 | Mittwoch, 21. März 2007
Sedisvakantisten und Schismatiker
oder derjenige, der die christliche Morallehre mit Vergleichen zu Fanatikern durch den Dreck zieht
Oh jetzt wird der geSTÖHRte schon größenwahnsinnig und betrachtet sich selbst als Allegorie der christlichen Morallehre
Warum tun Sie sich denn das überhaupt an? Gehen Sie halt zur FSSPX oder verschieben Sie Ihre Firmung!
Zu exkommunizierten Bischöfen braucht man nicht gleich zu gehen.
Aber es gibt da so ein kleines alpenländisches Fürstentum mit einem katholischem Erzbischof.
Da könnte man bei der Petrusbruderschaft mal nachfragen, die sind auch katholisch und stehen auf dem Felsen Petri und kreischen nicht ständig gegen den Papst
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#33   Elendester Sünder   16:32:31 | Mittwoch, 21. März 2007
FSSPX ist keine Alternative
Die schismatische und dubiose FSSPX kann nicht gültig firmen.
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#32   miles immaculatae   16:30:25 | Mittwoch, 21. März 2007
Pädaophiler Wüstenmensch
Ich weiß ja, das nostra aetate hier nicht wohlgelitten ist. Dennoch muß mal daran erinnert werden, daß die dem Islam gegenüber sehr wohlwollenden Formulierungen auf niemand Geringeren als Gregor VII zurückgehen. Ganz gewiß kein katholisches Weichei (zur Erinnerung: Gang nach Canossa). Wer nun Mohammed als pädophil bezeichnet, hat wohl den Koran nie gelesen. Die Haltung des Islam zur Homosexualität sollte eigentlich bekannt sein. Und waren nicht auch Moses und Jesus „Wüstenmenschen“?
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#31   -=Richard=-   16:21:11 | Mittwoch, 21. März 2007
Zustimmung
Daß Allah nicht der Gott ist, an den die Katholiken glauben, sondern das Hirngespinst eines pädophilen Wüstenmenschen, bleibt freilich unerwähnt
Das stimmt. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Mohammed gilt auch als der erste Massenmörder der Geschichte.
de.wikipedia.org/…iki/Zug_nach_Chaibar
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#30   agmen   16:00:47 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Stimme aus dem Tradiland
Das habe ich mich ehrlich gesagt auch schon gefragt, jedoch denke ich, dass man diesen Ungläubigen helfen muss…und genau das kann ich dort wunderbar tun…
Die FSSPX ist leider erst nach 40 minütiger Autofahrt zu erreichen-ich wohne im hohen Norden- weshalb die Firmung bei der FSSPX für mich nicht möglich ist. Außerdem bin ich mit der Kirchenpolitik der FSSPX-Bischöfe, wie mit der von S.E. Williamson überhaupt nicht einverstanden, der ja oft durch seine polemischen Ausfälle gegnüber unserem Papst auffällt. Ich fühle mich eher mit der FSSP oder wie von einigen Postern immer „liebevoll“ geschrieben den neokonservativen Bewegungen verbunden.
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#29   Ydefix   15:46:33 | Mittwoch, 21. März 2007
Wer hat sich hier diskreditiert,
Maledica ? Ich, der nur sein Recht zum publizistischen Gegenschlag wahrgenommen und damit seine Ehre verteidigt hat (vorausgegangene Beleidigung durch Enstellung meines Nachnamens) -oder derjenige, der die christliche Morallehre mit Vergleichen zu Fanatikern durch den Dreck zieht ?
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#28   Stimme aus dem Tradiland   15:45:37 | Mittwoch, 21. März 2007
@ agmen
Warum tun Sie sich denn das überhaupt an? Gehen Sie halt zur FSSPX oder verschieben Sie Ihre Firmung!
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#27   agmen   15:36:39 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Daniel Stöhr
Zur Zeit bereite ich mich auf das Sakrament der Firmung vor. Die Firmstunden, immer von zwei eifrigen Katechetinnen vorbereitet, weisen die selben Tendenzen auf wie von Ihnen schon geschrieben.
In meiner Firmgruppe gibt es 11 Jugendliche, von denen nur drei überhaupt zur Kirche gehen. Zu diesen dreien zähle ich meinen Bruder und mich…
Was mich ziemlich erschüttert ist die Tatsache, dass von Seiten der Katechetinnen keineswegs versucht wird die restlichen Jugendlichen vom katholischen Glauben zu überzeugen, nein, die Jugendlichen werden sogar in ihrem Unglauben unterstützt, indem immer gesagt wird, „ja, so könne man das auch sehen…"…
Dieser sogenannte Firmunterricht ist höchst kindisch. Dass einzige was wir bisher gemacht haben, sind Collagen, Steckbriefe, Meditationen im Kerzenlicht, schnulzige Diskussionen… Der Glauben wird hier keineswegs vertieft, sondern man wird als Katholik eher vergrämt. Auch wenn die Katechetinnen behaupten Hölle und Fegefeuer gäbe es nicht, wird mir nicht weitergeholfen, sondern ich werde eher verunsichert.
Jeder bastelt sich dort seinen eigenen Glauben zurecht. Leider ist der für den Firmunterricht verantwortliche Priester keineswegs besser…
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#26   Benedikt   15:12:51 | Mittwoch, 21. März 2007
Firmung
Die Firmung darf natürlich nicht ablaufen, wie von Herrn Stöhr geschildert. Seine Konsequenzen sind nichts desto trotz falsch, da Ausfälle und Missstände auch der Kirche vor 1962 nichts unbekanntes waren. Womit wir wieder bei der Frage wären, warum damals keine Sedisvakanz eingetreten ist. Diese Frage können die Herren Sedisvakantisten allerdings nicht beantworten.
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#25   Maledica   15:05:54 | Mittwoch, 21. März 2007
STÖHRenfried
@geSTÖHRt
Es ist immer wieder lustig, wie Sie sich permanent selbst diskreditieren.
Vielleicht würden Sie in ihrem Leben ja das erste mal ernst genommen, bei den Taliban in Afghanistan
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#24   Ydefix   15:01:19 | Mittwoch, 21. März 2007
@Maledia:
Du kleine bescheuerte Kanaile, halt einfach den Mund.
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#23   stimme der vernunft †   14:59:57 | Mittwoch, 21. März 2007
@stöhr
aber inzwischen hats du doch sicher noch eine Sektenfirmung bekommen, oder? Die katholische Firmung erkennt euer Verein ja anscheinend nicht an.
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#22   Maledica   14:58:48 | Mittwoch, 21. März 2007
Firmung
@geSTÖHRt
Ab mit Ihnen nach Afgahnistan, doch auch bei der Burka wird für Sie noch zuviel Bein der Damen zu sehen sein.
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#21   zwobbel   14:58:28 | Mittwoch, 21. März 2007
Sehr geehrter Herr Stöhr
Dieser Ablauf Ihrer Firmung ist ja voll der Hammer!!!
Weil man sowas immer häufiger liest, ist es immer sicherer, daß der Untergand sehr nahe ist. Eine Gesellschaft die so hohl und dekadent ist hat keine Chance mehr noch lange zu überdauern.
Und: soll man darüber traurig sein?
Zumindest was den Ruin der Seelen betrifft schon. Die liebe Gottesmutter hat in Fatima gesagt, daß viele in die Hölle kommen weil niemand für sie betet. Daher:
Barmherziger Heiland, ich bitte Dich für all die unzähligen betrogenen und belogenen Jugendlichen, für die niemand sonst betet und die ihrem Unheil (noch freudig) entgegen eilen. Herr rette sie, denn für Dich ist kein Ding unmöglich.
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#20   Ydefix   14:48:24 | Mittwoch, 21. März 2007
Ablauf meiner „Firmung“ –
durchgeführt von dem Laien „Weihbischof“ Johannes Kreidler (Rottenburg-Stuttgart):
-vor Beginn: sehr laut, alles quaselt („Firmlinge“ warten draußen)
-Beim Einzug des „Bischofs“ und der „Firmlinge“ spielt eine Band auf (mit E-Gitarre und Schlagzeug)
–„Tauferneuerung“: „Firmlinge“ lesen Texte vor (z.B.: „der Heilige Geist ist ein bunter Vogel…“
–„Predigt“: Christ sein bedeutet vor allem „sich selbst zu lieben“ (wegen „…wie dich selbst“)
-Spendung des „Sakraments“: Mädchen in engen Hosen, kurzen Röcken und enganliegenden Oberteilen stolizieren vor den „Bischof“
–„Eucharistie“: „Bischof“ und „Firmlinge“ tanzen zu jüdischem „Schalom“-Lied um den Altar, Vor der „Kommunion“ spielen manche mit der Hostie herum…
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#19   Maledica   14:16:15 | Mittwoch, 21. März 2007
Das Firmvorbereitungsbuch
@Teufelhard
Natürlich gibt es EIN Firmvorbereitungsbuch, welches eine Diözese als DAS Firmvorbereitungsbuch anpreist und welches dann in den meisten Pfarreien zum Verderbnis der Jugendlichen beiträgt.
Sollte eine Pfarrei noch einen katholischen Pfarrer haben, so sieht man am Beispiel Fulda, was geschieht, wenn ein Pfarrer ein katholisches Firmvorbereitungsbuch einsetzt anstatt DAS Firmvorbereitungsbuch
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#18   Gotthard   13:34:47 | Mittwoch, 21. März 2007
Unsinn
Es gibt nicht DAS Firmvorbereitungsbuch in einer Diözese. Jede Pfarrei kann seine Sakramentenkatechesen mit Vorbereitungsmaterial eigener Wahl durchführen.
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#17   Bruder Theophil   13:21:04 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Unschuld
Die römisch-katholische Kirche wird aufgrunddessen keine reiche Ernte einfahren können. Warum geschieht das denn nur?
Vielleicht weil die Katholische Kirche zu sehr mit dem Zeitgeist flirtet.
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#16   Benedikt   13:20:13 | Mittwoch, 21. März 2007
So oder so…
…bei solchen Elaboraten darf man sich nicht wundern, wenn man als Kirche nicht ernst genommen wird und Jugendliche, die „Kirche suchen“, nicht bei der wahren Kirche landen. Wir verschweigen hier unsere eigene Botschaft. Das kann auch den sog Liberalen nicht egal sein.
Dennoch beklagen die Bischöfe fortwährend den Niedergang der Volkskirche und fehlendes Wissen über den Glauben. Sie sollten mal anfangen sich zu fragen, wer diesen Zustand maßgeblich zu verantworten hat.
Grundsätzlich ist es nicht falsch, den Glauben der anderen zu kennen. Man sollte nur gleich auch lernen, warum es nicht der eigene ist. Eine Katechese, die in Wirklichkeit nur eine Einführung in die Religionswissenschaft ist, braucht niemand.
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#15   Alanus ab Insulis   13:15:40 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Giuseppe: Mit dem historischen Wahrheitsgehalt
des Koran sieht es selbstverständlich mindestens genauso verheerend aus wie mit demjenigen der Bibel. Über eine allegorische Wahrheit oder sonstige Wahrheitsformen soll jeder denken, was er will.
Wobei natürlich die Ausgangslage eine andere ist: Der Koran ist komplett auf die angeblichen Offenbarungen zurückzuführen, die Mohammed gegeben wurden, während die Bibel eine bunte Sammlung von ganz unterschiedlichen Literaturgattungen ist, die in einem Zeitraum von etwa 1000 Jahren unter jeweils völlig anderen Umständen entstanden und von Autoren unterschiedlichster Überzeugungen verfaßt wurde.
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#14   Unschuld   13:12:00 | Mittwoch, 21. März 2007
Der böse Geist der Verwirrung
hat längst die Köpfe der in der römisch-katholischen Kirche tätigenden Mitchristen ergriffen. Die römisch-katholische Kirche wird aufgrunddessen keine reiche Ernte einfahren können. Warum geschieht das denn nur?
Unschuld
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#13   Guiseppe   13:10:42 | Mittwoch, 21. März 2007
@Alanus ab Insulis
Und der Koran? Wie steht es da mit Wahrheitsgehalt?
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#12   Alanus ab Insulis   12:34:15 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Maledica: Ja und?
Was wollen Sie mir damit sagen? Sehen Sie sich doch mal den Umfang der Bibel an. Das NT macht da doch nur einen kleinen Teil aus. Außerdem war es doch Jesus, der angeblich vor Beginn seines öffentlichen Wirkens 40 Tage in die Wüste ging…(Wüstenmensch?)
Außerdem werden hier die Weltentstehungsmythen nomadisierender, asiatischer Wüstenmenschen (Genesis, die ersten Kapitel) als wortwörtlich zu glaubende Wahrheit verteidigt. Oder etwa nicht?
Nicht mit Steinen Werfen, wenn man selbst…
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#11   Maledica   12:27:40 | Mittwoch, 21. März 2007
Neues Testament
@Alanus
Schon mal was vom Neuen Testament gehört!!??
Das gibts schon seit fast 2.000 Jahren
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#10   Alanus ab Insulis   12:18:57 | Mittwoch, 21. März 2007
„Hirngespinste eines Wüstenmenschen“
heißt es so schön und richtig im Artikel.
Leider wurde vergessen, daß die Bibel zum allergrößten Teil von ehemals nomadisierenden Wüstenmenschen verfaßt wurde, in der altorientalische, vorderasiatische Lagerfeuergeschichten zum Besten gegeben werden, inklusive Viehhändler- und Zuhälterstorys (ich erinnere an Abraham, wie er seine Frau an den Pharao verschachert und viele Kamele, Schafe etc. dafür bekommt. Absolut abstoßend und „jugendgefährdend“, wie es hier immer so schön heißt).
Und das im Mitteleuropa des 21. Jh…
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#9   Hoffnung   11:40:40 | Mittwoch, 21. März 2007
Es ist nichts neues,…
…und trotzdem zeigt sich der Autor dieses Artikels überrascht. Dass die modernistische Seite alles dran legt um Ihre Wirren durchzudrücken, muß einer ultratraditionalistischen Seite nicht verwundern. Schließlich wiegeln sich beide Seiten gegeneinander auf. Die Frucht der einen Seite ist nichts anderes als der Samen der anderen Seite. Es bleibt zu befürchten das dieses Trauerspiel andauert. Dem Herrn dient keiner damit, da keiner sich an Jesu lehren hält. Es müssen aber beide Seiten tun was Sie tun müssen so steht es schon in der Schrift.-
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#8   Maledica   11:22:06 | Mittwoch, 21. März 2007
Sodom und Rottenburg
@Dummschwätzer
Genau. Man wusste genau, dass wenn man drei Sekunden vor Mitternacht auf die Lippe beißt, diese blutet, man dann das Blut in den Mund aufsaugt und es drei Sekunden nach Mitternacht schluckt, man an dem Tag nicht zur Kommunion gehen darf.
Da dies ja so bürokratisch festgelegt gewesen sein soll, muß dies also irgendwo stehen
Also, wo stehts?
Nachweis erbringen und nicht dummschreiben!
Und selbst wenn dies so der Fall gewesen sein soll, so war das natürlich alles Schwachsinn und heute darf deshalb Jeder machen was ihm beliebt, nur nicht katholisch sein, natürlich
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#7   sacerdos helveticus   10:46:00 | Mittwoch, 21. März 2007
Nachhilfe in Kirchenrecht!
Studieren Sie Kirchenrecht, Typ!
Erzbischof Haas spendet die genannten Firmungen innerhalb seiner Diözese aber an Nichtdiözesane. Und hier gilt can. 886 § 1 „Der Bischof spendet in seiner Diözese das Sakrament der Firmung rechtmässig auch den Gläubigen, die ihm nicht untergeben sind, ausser es steht dem ein ausdrückliches Verbot ihres eigenen ordinarius entgegen.“
Zu früh gefreut, Typ!
EB Haas ist selbst Kirchenrechtler und kennt seine Rerchte und Pflichten!
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#6   Bruder Theophil   10:44:16 | Mittwoch, 21. März 2007
Ist es nicht billiger…
…am nächsten Kiosk ein paar Mickey Mouse Hefte zu kaufen und zu verteilen für die Firmvorbereitung. Da gibts wenigstens noch was zum Lachen und nicht nur zum Heulen, wie oben beschrieben. So sieht Katechismus aus, wenn man einfach zu viel Verantwortung in die Hände von Laien legt.
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#5   new   10:38:53 | Mittwoch, 21. März 2007
_____
Keep cool. S.E. Bischof Haas führt ausschliesslich legale Firmungen für Gläubige der Ecclesia Dei Gemeinschaften und mit ihnen verbundene Indultgemeinden durch. Dies mit Wissen der Ortsbischöfe etc…
Die sind davon vermutlich wenig begeistert aber es wird auch nicht untersagt.
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#4   Typ   10:34:21 | Mittwoch, 21. März 2007
Echt?
Zum Glück bietet in Liechtenstein Bischof Wolfgang Haas an, unsere Kinder zu firmen.
Wenn er das tut, sollte man ihn dem Hl. Stuhl melden. Kein Bischof darf in einer fremden Diözese wildern oder dort die Leute abwerben. Auch kann Bischof Hass keine Rottenburger Diözesanen erlaubterweise firmen (außer in bestimmten Ausnahmefällen).
Wenn das so ist, wie es nach Ihnen Worten klingt, könnte das sehr ernste Probleme für den Dekan von Liechtenstein mit sich bringen.
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#3   Rodolfo Panetta   10:22:15 | Mittwoch, 21. März 2007
Zum Glück firmt auch Bischof Wolfgang Haas!
Dieses Buch ist eine Schande für unsere Diözese. Aber solche „Katechese“ hat bei uns Tradition. Die für die Zulassung dieses Buches Verantwortlichen sollten sich schämen. Zum Glück bietet in Liechtenstein Bischof Wolfgang Haas an, unsere Kinder zu firmen. Zwei meiner Töchter wurden schon dort gefirmt. Die Jüngste soll im nächsten Jahr dort das heilige Sakrament empfangen.
Anständige Priester werden in unserer Diözese gemobbt! Glauben die Verantwortlichen, wir Gläubigen könnten gute Hirten nicht von Mietlingen unterscheiden?
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#2   Typ   10:15:42 | Mittwoch, 21. März 2007
Aber sicher!
Man wußte auch, welche Schätze die Messe enthält und auf welchem Fundament der Katholik steht.
Genau. Man wusste genau, dass wenn man drei Sekunden vor Mitternacht auf die Lippe beißt, diese blutet, man dann das Blut in den Mund aufsaugt und es drei Sekunden nach Mitternacht schluckt, man an dem Tag nicht zur Kommunion gehen darf.
Außer natürlich, man rechnet nicht nach gesetzlicher Zeit, sondern nach astronomischer Zeit. Dann konnte es sein, dass drei Sekunden nach Mitternacht doch in Wirklichkeit noch immer sechs Sekunden vor Mitternacht war – und schon konnte man zur Kommunion gehen.
Ja, was war das doch schön damals, im bürokratischen Stoppuhr-Katholizismus!
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#1   Stimme aus dem Tradiland   10:10:02 | Mittwoch, 21. März 2007
Jetzt erhebt sich die Frage:
Wann wird der verantwortliche Diözesanbischof von Rottenburg-Stuttgart mitsamt seinem apostatischen Stab von Häretikern (die das „Religions“buch zugelassen haben) vom Hl. Vater exkommuniziert? Eine Amtsenthebung wäre sowieso unvermeidlich! Dauert wahrscheinlich noch länger als ein Motu proprio zum überlieferten hl. Messoopfer…
Die „Schulbuch“autoren sind sowieso schon durch ihre bösen Taten und Gotteslästerungen exkommuniziert.
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