kreuzmeldungen
Wahrheit des Seins + Ein neuer deutscher Erzbischof + Die Vampire leben + Pille für Brustkrebs + Durch ein Kuckloch
Wahrheit des Seins

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch über den Philosophen und Märtyrer Justin († um 165). Der Heilige Justin habe im Christentum „die einzige sichere und nutzbringende Philosophie“ gefunden. In seiner Person zeige sich „die klare Option der frühen Kirche für eine Philosophie, die von den heidnischen Mythen und Götterkulten sowie von den kulturellen Gewohnheiten der Zeit gereinigt ist, um der Wahrheit des Seins den Vorrang zu geben“.

Ein neuer deutscher Erzbischof

Vatikan. Papst Benedikt XVI. ernannte gestern den deutschstämmigen Weihbischof Odilo Scherer (58) zum neuen Erzbischof und Metropoliten der brasilianischen Stadt Sao Paulo. Mons. Scherer ist Generalsekretär der brasilianischen Bischofskonferenz und war bis 2005 Weihbischof von Sao Paulo.

Die Vampire leben

Schweiz. Der Schweizer Popmusiker DJ Bobo tritt beim diesjährigen europäischen Schlagerwettbewerb im finnischen Helsinki mit dem okkulten Lied ‘Vampires Are Alive’ an. Darin fordert er seine Hörer auf, ihre Seele dem Teufel zu verkaufen. Die bibeltreue Partei ‘Eidgenössische-Demokratische Union’ möchte den Auftritt verhindern. Sie hat aus diesem Grund innerhalb von sieben Tagen mehr als 28.000 Unterschriften gesammelt. „Wer dem Teufel die Seele verkauft, verspielt sein ewiges Leben“, warnt die Partei.

Pille für Brustkrebs

USA. Die Anti-Kinder-Pille erhöht das Brustkrebsrisiko. Das bestätigte die Auswertung von insgesamt 34 Fallkontrollstudien durch die US-Fachzeitschrift ‘Mayo Clinic Proceedings’. Die Einnahme der Anti-Kinder-Pille erhöht das Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren um ein Fünftel. Wenn Frauen das Hormonpräparat schon vor der ersten Schwangerschaft über mindestens vier Jahre lang schlucken, steigt das Risiko sogar um die Hälfte.

Durch ein Kuckloch

„Die leeren Kirchen. Ich denke, man müßte einzelne Kirchen, von Bilderstürmern entleert und geweißt, mit Altären aus den Museen vollstellen, wie sie vor der Reformation dagestanden haben, sie zuschließen und stille Messen halten nach dem alten Ritus. Durch ein Kuckloch müßte es den Menschen gestattet sein, sich das anzukucken. Dann merkten sie vielleicht, was man alles kaputtgemacht hat.“

Der deutsche Schriftsteller Walter Kempowski (78) in seiner Tagebuchaufzeichnung „Hamit“, vorabgedruckt von der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ am 16.März 2006
      
4 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#4   obelix †   18:52:38 | Freitag, 23. März 2007
@athanasius1957
athanasius1957: ad obelicem … verhindert und nur poster zugelassen.
Na die bösen bösen Wissenschaftler. Vielleicht sollten Sie Ihre Poster etwas attraktiver gestalten (vom Inhalt her, meine ich)?
Im übrigen nehme ich an, dass zum Beispiel der hier viel gescholtene Dr. Schmidt-Salomon wohl keine Chance bekäme, seine Vorstellungen von Nächstenliebe auf einer katholischen Synode darzustellen.
Wahrscheinlich dürfte der nicht mal ein Plakat aufhängen mit seinen Bitten um mehr Menschlichkeit. Sie dürfen das! Ausserdem dürfen Sie jederzeit, genau wie Dr. Schmidt-Salomon, veröffentlichen, was immer Sie wollen. Sie können aber nicht erzwingen, dass Sie in bestimmten Publikationen Zutritt erhalten. Dr. Schmidt-Salomon wird auch nicht im L’Osservatore Romano erscheinen und Pater von Gemmingen wir ihm keine Sendezeit geben; Radio Maria in Polen schon gar nicht.
carl djerassi, … da sie kein mediziner seien, …
Stellen Sie sich vor, Athanasius1957 die meisten Forscherinnen im Institut sind KEINE Medizinerinnen! Sondern Chemikerinnen, Biologinnen und Mathematiker!
Trotzdem war man recht erfolgreich, z. B. mit den Monoklonalen Antikörpern. Da tun sich dauernd neue Indikationen auf. Denken Sie an das Versagen von TumorNekroseFaktoren bei Rheuatoider Arthritis.
Redaktion benachrichtigen
#3   athanasius1957   09:24:02 | Freitag, 23. März 2007
ad obelicem et tradiland
auch ich weiß, wovon ich spreche.
seit jahren versuche ich vorträge zum thema „exogene hormone (kontrazeption, hormonersatztherapie im wechsel) und brustkrebs“ unterzubringen. seit jahren wird dies bei nationalen und internationalen internationalen kongressen durch die „scientific committees“ verhindertund nur poster zugelassen.
in jenem jahr, als die „one million women study“ in england und die „woman health initiative hormone replacement study“ wg erhöhten karzinomrisiko vorzeitig abgebrochen wurden, machte ich mich sehr unbeliebt, als ich bei einem kongreß die unbequeme frage stellte, warum weiß das östrogen in der hormonersatzstudie, daß es ein karzinom machen darf und nicht bei der pille? es gab eine verlängerte sprechpause. danach kam es zu einer verbalen tsunami.
carl djerassi, der österreichische erfinder der pille, war vor einigen jahren in wien und ich stellte ihm die frage, ob eine verbindung zum brustkrebs bestehen könnte. er meinte, er könne dies nicht beantworten, da er chemiker sei, aber das portio und corpuskarzinom sei deutlich geringer geworden. meine replik darauf war: bei allem nötigen respekt, wie können sie sagen, daß eine wüßten sie nicht, da sie kein mediziner seien, aber daß andere könnten sie wohl bestätigen. es kam von ihm nichts mehr.
Redaktion benachrichtigen
#2   obelix †   18:22:43 | Donnerstag, 22. März 2007
Falsch Tradiland!
Stimme aus dem Tradiland: … Wird aber bei hartnäckigen Verhütern und Abtreibern wie Obelix/Methusalix nichts nützen. Denn die Freimaurer schaffen es allemal, irgendeine gefälschte Auftragsstudie dagegen zu halten…
Erstens: Ich bin kein Verhüter und Abtreiber! Habe ich noch nie getan und werde ich nie tun!
Zweitens: Ich brauche gar keine Studie in Auftrag geben. Es gibt genügend Untersuchungen, die nachweisen, dass verschiedene chemische Kontrazeptiva vor Krebs schützen! Und die Einordnung der Mayp-Veröffentlichungen können Sie getrost den Fachleuten überlassen.
Was Naturwissenschaften im allgemeinen, Sexualität und Frauen im besonderen angeht, ist die römisch-katholische Kirche und ihre Anhänger sowieso keine erste Adresse.
Was glauben Sie ist bei uns immer dann los, wenn ein neuer Thread zur Evolution gestartet wird.
Einige besonders krude Ergüsse sind sogar schon zu geflügelten Worten geworden.
Sie retten damit manchmal die Stimmung einer ganzen Woche, wenn zum Beispiel wieder mal ein Experiment sich elend lange hinzieht.
Übrigens, es ist ein Krebsforschungsinstitut. Wir wissen wovon wir reden, weil wir täglich daran arbeiten.
Redaktion benachrichtigen
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:19:08 | Donnerstag, 22. März 2007
Danke für den Hinweis auf die Studie
aus der US-Fachzeitschrift ‘Mayo Clinic Proceedings’! Wird aber bei hartnäckigen Verhütern und Abtreibern wie Obelix/Methusalix nichts nützen. Denn die Freimaurer schaffen es allemal, irgendeine gefälschte Auftragsstudie dagegen zu halten…
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenAugenblick des Schreckens + … kreuzmeldungenKurze Kirchengeschichte + … kreuzmeldungenTränen in den Augen + … kreuzmeldungenKatechese über ein verschwundenes Sakrament + … kreuzmeldungenReisedetails + … kreuzmeldungenEin Bier für jedes Jahr + … kreuzmeldungenWahrer Apostel + … kreuzmeldungenPutin beim Papst + … kreuzmeldungenPapst empfängt Bush + … kreuzmeldungenBußpredigt + … kreuzmeldungenEiligsprechung eilt in zweite Runde + … kreuzmeldungenMeinungsfreiheit für wenige + … kreuzmeldungenPapst im Kloster + … kreuzmeldungenNeuer Zyklus + … kreuzmeldungenLangerwartetes + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net