Sehnsucht nach den brennenden Scheiterhaufen?
Aufgrund meiner Analysen, die zweifellos fehleranfällig sind wie die Analysen jedes anderen Menschen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß die Religionen ein hohes Gefahrenpotential besitzen. Von Michael Schmidt-Salomon.

Reißerische Meldungen wie jene von ‘kreuz. net’ heizen diese Klima zusätzlich auf.
Ich versichere Ihnen: Ich hege keinen „Hass“ gegenüber dem Christentum oder gegenüber irgendeiner anderen Religion.
Ich bin zweifellos ein entschiedener Religionskritiker, doch der Begriff „Religionshasser“, den Sie verwenden, trifft weder meine Absichten noch meine Empfindungen. Er ist schlichtweg unzutreffend und diffamierend.
Auch der Begriff „Atheist“ beschreibt mein Denksystem nicht adäquat, schließlich habe gerade ich die Schattenseiten des „dogmatischen Atheismus“ deutlich beschrieben – unter anderem in einem Artikel über die „Kriminalgeschichte des Atheismus“.
Wenn Sie für mich oder die ‘Giordano Bruno Stiftung’ eine Schublade finden möchten, verwendenden Sie bitte die Begriffe „religionskritisch“, „humanistisch“, „säkular“ oder „naturalistisch“.
Aufgrund meiner Analysen, die zweifellos fehleranfällig sind wie die Analysen jedes anderen Menschen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß die Religionen ein hohes Gefahrenpotential besitzen.
Deshalb halte ich es für wichtig, daß die Religionen in aller Deutlichkeit kritisiert werden.
Bitte schauen Sie sich doch einmal an, wie in Ihrem Portal diskutiert wird.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich einige der hier schreibenden Christen die Zeit brennender Scheiterhaufen zurückwünschen.
Ist das wirklich das Bild, das Sie nach Außen abgeben möchten? Haben Sie denn wirklich aus den schrecklichen Verbrechen der Kirchengeschichte so wenig gelernt?
Der deutsche Autor Michael Schmidt-Salomon ist Vorstandssprecher der evolutionär-humanistischen ‘Giordano Bruno Stiftung’.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 16:54
kirchengegner: @benedikt
Erklären Sie mir bitte, wie Sie an dieser Stelle die Begriffe
„Religion“ und „Macht“ trennen wollen. Das eine hatte
mit dem anderen unmittelbar zu tun, es gab noch keinen
säkularen Staat. Und natürlich wurden Kriegsverbrechen
auch von protestantischer Seite begangen, dies habe
ich übrigens nicht in Abrede gestellt, sondern nur EIN
Beispiel dafür genannt, was Fanatismus anrichten kann.
„Religion“ und „Macht“ trennen wollen. Das eine hatte
mit dem anderen unmittelbar zu tun, es gab noch keinen
säkularen Staat. Und natürlich wurden Kriegsverbrechen
auch von protestantischer Seite begangen, dies habe
ich übrigens nicht in Abrede gestellt, sondern nur EIN
Beispiel dafür genannt, was Fanatismus anrichten kann.
Freitag, 3. Oktober 2008 15:29
MartinBieger: @Jena-Boy
Man sollte sich einfach nicht mehr darum kümmern was die RKK zu diesen oder jenem Theman sagt.
Jeder hat doch wohl genug damit zu tun sein Leben zu meistern.
Jeder hat doch wohl genug damit zu tun sein Leben zu meistern.
Freitag, 3. Oktober 2008 15:23
Jena-boy: Aber der Islam…
Der LSVD macht doch jetzt in berlind eine Konferenz, wo auch Islamverbände eingeladen sind. Von den werden bestimmt welche kommen. Ich lach einfach nur die katho-Kriche aus.
Freitag, 3. Oktober 2008 15:19
MartinBieger: Und von
Diesem Kriegskurs wird sie laeider auch so schnell nicht abzubringen sein.Leider.
Freitag, 3. Oktober 2008 15:11
Jena-boy: @MartinBieger:
Leider ist die Kirche immernoch auf Kriegskurs mit Schwulen. Reden und ein Dialog würde mehr bringen. Aber soviel zu Gefahrenpotential!
Freitag, 3. Oktober 2008 15:01
MartinBieger: @Benedikt
Es ist bis jetzt noch kein einzigster Fall bekannt wo Schwule in so einer Ex-Gay Bewegung als Hetero herauskamen.
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