Aufgrund meiner Analysen, die zweifellos fehleranfällig sind wie die Analysen jedes anderen Menschen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß die Religionen ein hohes Gefahrenpotential besitzen. Von Michael Schmidt-Salomon.
Michael Schmid-Salomon
(kreuz.net) Nach jeder Fernsehsendung erhalte ich mittlerweile – neben positiven Feedbacks und sachlicher
Kritik – eine Unmenge an Drohanrufen und Drohbriefen.
Ich versichere Ihnen: Ich hege keinen „Hass“ gegenüber dem Christentum
oder gegenüber irgendeiner anderen Religion.
Ich bin zweifellos ein entschiedener Religionskritiker,
doch der Begriff „Religionshasser“, den Sie verwenden, trifft weder meine Absichten noch meine Empfindungen.
Er ist schlichtweg unzutreffend und diffamierend.
Auch der Begriff „Atheist“ beschreibt mein Denksystem
nicht adäquat, schließlich habe gerade ich die Schattenseiten des „dogmatischen Atheismus“ deutlich
beschrieben – unter anderem in einem Artikel über die „Kriminalgeschichte des Atheismus“.
Wenn Sie für
mich oder die ‘Giordano Bruno Stiftung’ eine Schublade finden möchten, verwendenden Sie bitte die Begriffe
„religionskritisch“, „humanistisch“, „säkular“ oder „naturalistisch“.
Aufgrund meiner Analysen, die
zweifellos fehleranfällig sind wie die Analysen jedes anderen Menschen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen,
daß die Religionen ein hohes Gefahrenpotential besitzen.
Deshalb halte ich es für wichtig, daß die
Religionen in aller Deutlichkeit kritisiert werden.
Bitte schauen Sie sich doch einmal an, wie in Ihrem
Portal diskutiert wird.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich einige der hier schreibenden
Christen die Zeit brennender Scheiterhaufen zurückwünschen.
Ist das wirklich das Bild, das Sie nach
Außen abgeben möchten? Haben Sie denn wirklich aus den schrecklichen Verbrechen der Kirchengeschichte
so wenig gelernt?
Der deutsche Autor Michael Schmidt-Salomon ist Vorstandssprecher der evolutionär-humanistischen
‘Giordano Bruno Stiftung’.
Email-Adressen der Empfänger
140 Lesermeinungen
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@benedikt Erklären Sie mir bitte, wie Sie an dieser Stelle die Begriffe „Religion“ und „Macht“ trennen
wollen. Das eine hatte mit dem anderen unmittelbar zu tun, es gab noch keinen säkularen Staat. Und natürlich
wurden Kriegsverbrechen auch von protestantischer Seite begangen, dies habe ich übrigens nicht in Abrede
gestellt, sondern nur EIN Beispiel dafür genannt, was Fanatismus anrichten kann.
#140 MartinBieger 15:29:47 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Jena-Boy Man sollte sich einfach nicht mehr darum kümmern was die RKK zu diesen oder jenem Theman sagt.
Jeder hat doch wohl genug damit zu tun sein Leben zu meistern.
#139 Jena-boy † 15:23:12 | Freitag, 3. Oktober 2008
Aber der Islam… Der LSVD macht doch jetzt in berlind eine Konferenz, wo auch Islamverbände eingeladen
sind. Von den werden bestimmt welche kommen. Ich lach einfach nur die katho-Kriche aus.
@ Jena-boy Naja, wenn die Kirche bei manchen Sachen was der Staat beschließt die Klappe halten würde,
wären Deutschland jetzt schon etwas mehr liberaler! Ach wissen Sie, das Recht auf freie Äußerung der
Meinung gilt in Deutschland für alle. Im Bundestag reden 700 Lobbygruppen mit, wieso soll die Kirche
da nichts sagen fürden Schauen sie sich die Skandinavischen Länder an. Die haben die Trennung von Staat
und Religion zu 100% durchgezogen. Keineswegs. In Dänemark und Norwegen ist der Protestantismus Staatsreligion.
Nein weil sich die die Kirche in bereiche der Politik einmischt, wo sie nichts zusuchen hat! Zum Beispiel
Gesellschaftspolitik. Dort kann sie Verbesserungsvorschläge bringen. Aber zu sagen, dass irgendwelche
Gesetze zum Aussterben der Menschheit oder sogar zum Krieg führen können, obwohl es mit den Gegenteil
zutun hat finde ich einfach nur scheiße! Ja „scheiße“ können Sie das finden. Akzeptieren müssen Sie
es trotzdem. Meinungsfreiheit, wissen Sie? Ich nicht aber andere Menschen! Wie sieht es mit einer völlig
Bekloppen Ex-Gay Bewegung aus? Wer dieser Bewegung folgt wird wohl kränker rauskommen als er reinging!
Die Ex-Gay-Bewegung ist keine Gruppierung der katholischen Kirche. Zudem wird wohl auch niemand gezwungen,
dort hinzugehen.
Nur mal so zwischendurch In der Sozialpolitik ist die Kirche aber gern gesehen, oder? Krankenhäuser,
Bahnhofsmission, Altenheime, Obdachlosenarbeit, Jugendeinrichtungen …
#133 Jena-boy † 14:31:25 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Leblhuber: Naja, wenn die Kirche bei manchen Sachen was der Staat beschließt die Klappe halten würde,
wären Deutschland jetzt schon etwas mehr liberaler! Schauen sie sich die Skandinavischen Länder an.
Die haben die Trennung von Staat und Religion zu 100% durchgezogen. Somit zu ihrer Aussage „Offensichtlich
gehören Sie nicht der kath. Kirche an. Es kann Ihnen daher ganz egal sein, was die Kirche ihren Gläubigen
vorschreibt.“ Nein weil sich die die Kirche in bereiche der Politik einmischt, wo sie nichts zusuchen
hat! Zum Beispiel Gesellschaftspolitik. Dort kann sie Verbesserungsvorschläge bringen. Aber zu sagen,
dass irgendwelche Gesetze zum Aussterben der Menschheit oder sogar zum Krieg führen können, obwohl es
mit den Gegenteil zutun hat finde ich einfach nur scheiße! Oder werden Sie etwa durch kirchliche Machtmittel
gezwungen, kirchliche „Vorschriften“ einzuhalten? Ich nicht aber andere Menschen! Wie sieht es mit einer
völlig Bekloppen Ex-Gay Bewegung aus? Wer dieser Bewegung folgt wird wohl kränker rauskommen als er
reinging!
@ Jena-boy Wie also nicht? Sie haben nicht bestritten dass die Kirche am Dreißigjähriger Krieg eine
mitschuld trägt? Endlich einer der mal etwas einsieht. Hören Sie mal, wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Der Satz „Ich habe nichts dergleichen bestritten“ folgte nicht auf eine Behauptung Ihrerseits, die Kirche
sein Mitschuld am 30-jährigen Krieg. Wenn Sie schon auf Wikipedia verlinken, dann lesen Sie den Artikel
doch zu Ende. Sie haben doch selber zitiert, dass es dort um Macht und Hegemonialstreben ging. Mit der
Religion lässt sich das halt ganz gut begründen, aber der Krieg wurde von weltlichen Fürsten und Königen
geführt. Ich meinte bei mir als letzten Satz vom letzten Posting: Wer sich einen Fehler eingesteht, kann
ihn beim nächten mal weglassen! Ok ok ich war mal wieder übereifrig und habe ein wort vergessen… Der
Satz ist dennoch sinnlos. Worauf wollten Sie sich damit eigentlich beziehen? Dennoch muss ich sagen, dass
die Heutige Politik der Kirche nichtmehr auf den wissendschaftlichen Standpunkt unserer heutiger Zeit
ist. Die „Politik der Kirche“ ist nicht mehr auf dem „wissenschaftlichen Standpunkt“? Was soll das denn
nun wieder bedeuten? Des Weiteren bin ich der Meinung, dass die katholische Kirche zuviel vorschreibt.
Das kann Ihnen doch völlig egal sein.
#131 Leblhuber 02:06:34 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Jena-boy: Des Weiteren bin ich der Meinung, dass die katholische Kirche zuviel vorschreibt. „Des Weiteren“
bich ICH der Meinung, dass Sie plappern! Offensichtlich gehören Sie nicht der kath. Kirche an. Es kann
Ihnen daher ganz egal sein, was die Kirche ihren Gläubigen vorschreibt. Oder werden Sie etwa durch kirchliche
Machtmittel gezwungen, kirchliche „Vorschriften“ einzuhalten? Wenn ja, wüsste ich gerne davon. Mein Protest
wäre sicher.
#130 Jena-boy † 01:51:41 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Benedikt: Sorry, aber ich habe nichts dergleichen bestritten. Wie also nicht? Sie haben nicht bestritten
dass die Kirche am Dreißigjähriger Krieg eine mitschuld trägt? Endlich einer der mal etwas einsieht.
Ich meinte bei mir als letzten Satz vom letzten Posting: Wer sich einen Fehler eingesteht, kann ihn beim
nächten mal weglassen! Ok ok ich war mal wieder übereifrig und habe ein wort vergessen… Dennoch muss
ich sagen, dass die Heutige Politik der Kirche nichtmehr auf den wissendschaftlichen Standpunkt unserer
heutiger Zeit ist. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass die katholische Kirche zuviel vorschreibt.
@ Jena-boy Ich weiß, dass ich immer mal etwas zuweit aushole und daher vom Thema abschweife. Also das
ist wirklich nicht das Problem. Aber Religion ist Weltanschauung. Genauso wie wie Sozialismus eine Weltanschauung
ist! Und was wollen Sie damit sagen? Worauf wollen Sie eigentlich hinaus? Wenn Sie in Geschichte aufgepasst
hätten, hätten sie mitbekommen, dass es ein Krieg um Macht und um Vorherrschaft der Religionen war und
under anderem die gleichgewichte in Europa neu ortnete. Falls Sie es schonwieder vergessen haben dann
können Sie auch ganz einfach hier klicken. Sorry, aber ich habe nichts dergleichen bestritten. Wer sich
einen Fehler eingesteht, kann beim nächten mal weglassen! Bitte?
#128 Jena-boy † 00:37:06 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Benedikt: DEUTSCH IST MEINE MUTTERSPRACHE! Ich heiße hier auch Jena-boy und nicht Ankara-boy… Ich
weiß, dass ich immer mal etwas zuweit aushole und daher vom Thema abschweife. Glaube ist nicht immer
gleich Religion. Aber Religion ist Weltanschauung. Genauso wie wie Sozialismus eine Weltanschauung ist!
Wenn Sie in Geschichte aufgepasst hätten, hätten sie mitbekommen, dass es ein Krieg um Macht und um
Vorherrschaft der Religionen war und under anderem die gleichgewichte in Europa neu ortnete. Falls Sie
es schonwieder vergessen haben dann können Sie auch ganz einfach hier klicken. de.wikipedia.org/…_j%C3%A4hriger_Krieg
Wer sich einen Fehler eingesteht, kann beim nächten mal weglassen!
@ Jena-boy Also: 1. Glaube ist nicht immer gleich Religion. 2. Im 30-jährigen Krieg haben Christen gekämpft.
Das lag daran, dass damals in Europa eigentlich jeder Christ war, zu mindest pro forma. Von daher haben
damals also imm Chrsiten gekämpft. Sie sagen allerdings nichts dazu, was das bedeutet, weswegen wieder
einmal unklar ist, was Sie überhaupt wollen. Ihr Beitrag hat vier Absätze, keiner hat etwas mit dem
anderen zu tun. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber ist Deutsch Ihre Muttersprache? Wenn nein, will
ich das gerne berücksichtigen.
#126 Jena-boy † 00:12:23 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Benedikt: Religion=Macht Da es kein einheitlichen Religionbegriff gibt, kann man auchnicht direkt sagen
was eine Religion ist! Eine Religion hat zum einen für mich was mit Glauben zutun (Glaube an den Sieg,
glaube an Gott oder an anderes). Zum anderen etwas mit mit Idiologie also Weltanschauung! Zitat Wikipedia:
„Der Begriff Ideologie (griechisch ιδεολογία – die Ideenlehre) bezeichnet eine Weltanschauung
oder ein System von Wertvorstellungen.“ Ich will ja nichts sagen, aber einen Glauben an etwas hatten auch
die Nazis und die Sozialisten! Also sind es für sie auchnur Religionen gewesen! Was ich damit sagen will:
Es gibt in prinzip keine Unreligiösen Menschen, auch wenn sie nicht einen großen „Club“ angehören.
Das schlimmste an den großen Ideolgien bis jetzt ist, dass sich noch keine für die von der ideologie
erzeugten greultaten entschuldigt hat. Kein Judentum, kein Islam, kein Christentum, kein Sozialismus und
erstrecht kien Kapitalismus! IHR CHRISTEN HABT IM 30 JÄHRIGEN UM DIE MACHT GEKÄMPFT!
#125 Benedikt 23:14:32 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kirchengegner Ja klar, im Dreißigjährigen Krieg (für solche Kriegshandlungen war Kurmainz zu arm,
daher auch keine Verantwortung) ging es natürlich nur um Religion, nicht um Macht, gell? Deswegen ist
Gustav Adolf auch munter mit seiner Armee durch Deustschland marschiert und hat zB Mainz besetzt, weil
es da so viele Protestanten gab. Ich erlaube mir, Wikipedia zu zitieren: „Nachdem mit Dänemark eine Ostseemacht
aus dem Dreißigjährigen Krieg ausgeschieden war, sah Gustav Adolf von Schweden die Chance gekommen,
seine hegemonialen Ansprüche in Nordosteuropa durchzusetzen.“ Im 30-jährigen Krieg ging es um Macht,
Religion war höchstens ein willkommener Anlass, gäbe es keine Religion, würde man etwas anderes finden.
Ich verweise auf eine lesenswerten Artikel der SZ zu diesem Thema: www.sueddeutsche.de/…/136308/article.html
DAS ist das Ergebnis, wenn Menschen glauben, anderen die vermeintliche Wahrheit ihrer Religion, Ideologie
oder Philosophie aufzwingen zu dürfen. Die Wahrheit hat diese Leute nicht gejuckt, wohl aber der Landbesitz.
@benedikt Kleine Geschichtsstunde: der 30-jährige Krieg war ein gewalttätiger Versuch, die Reformation
zu beenden und kostete allein im Deutschen Reich 3-4 Millionen Menschen das Leben (bis zu einem Fünftel
der damaligen Gesamt- bevölkerung von ca. 20 Millionen!). Allein beim Sturm von Tillys brutaler katholischer
Soldateska auf Magde- burg verloren an einem Tag ca. 25000 Menschen ihr Leben. Nur weil es das in Ihrem
Bistum (welches?) nicht gab, heißt das nicht, das diese Dinge nicht stattgefunden haben. Menschen bettelten
an Friedhöfen um die Leichen frisch Verstorbener, andere begnügten sich mit Gras. DAS ist das Ergebnis,
wenn Menschen glauben, anderen die vermeintliche Wahrheit ihrer Religion, Ideologie oder Philosophie aufzwingen
zu dürfen. Wenn es überhaupt eine Wahrheit gibt, dann diese: wir müssen lernen, miteinander auszukommen,
alles andere ist Krieg.
#123 Jena-boy † 22:20:42 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Was gints wo? Paradies? Dafür möchte ich Beweise! Aber keine Bibeltexte! Ihr bestecht einfach nur die
Menschen! Mit diesem „Wer der Kirche schuldhaft fernbleibt,der kann auch nicht das ewige Heil im Paradies
erlangen.“, oder so ähnlich! Das entspricht bestimmt nicht der Bibel! Wo wir wieder bei Gefahrenpotenzial
wären!
#120 Marcelus 21:49:25 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Jena-boy: Sind alle Nichtafrikaner so einfältig? Da hört man auf die Kirche! Wenn die dort Außerehelichen
Sex haben, benutzen die bestimmt kein Kondom. Die afrikanischen Völker, die von Aids heimgesucht werden,
halten sich natürlich nicht an die Lehre der Kirche. Denn die Kirche verbietet außereheliches Kopulieren.
Es ist deshalb völliger Schwachsinn, was Sie hier behaupten. Völker, die sich an die Lehre der Kirche
halten, werden deshalb logischerweise auch nicht von Aids heimgesucht.
#119 Benedikt 21:48:10 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Jena-boy Ein Kondom sollten Menschen benutzen, die sich nochnicht sicher sind ob der andere AIDS hat
und sowieso kein Kind wollen. Aber staat sich auf das 5. Gebot zu beziehen, welches bestimmt älter ist
als dieser Kathechismus (übrigens vergleiche ich das mit der Schari’a, nur dass sie zum glück kein Gesetz
ist). Ein äußerst wirrer Satz. Ich verstehe leider nicht, was Sie damit sagen wollen. Was hat Mord mit
Kondomen zu tun? Am besten wäre ja ein krieg gegen Schwule, Kirchengegner und Wissenschaftler die was
sagen, was euer Papi nicht hören will,zu führen, aber TOTAL! Sagen Sie, haben Sie für alle Ihre wüsten
Beschuldigungen auch irgendwelche Beweise, oder erählen SIe einfach nur irgendetwas daher? Aber vllt.
finden es der Staat dann Unmoralisch! Was? Da wo AIDS (das ist leider wahr) Wissenschaftler durch ein
kleines missgeschick AIDS geschaffen haben? Quatsch. Das HI-Virus gibt es vermutlich schon über hundert
Jahre www.spiegel.de/…,1518,581755,00.html. Es ist von Schimpansen auf Menschen übergegangen.
#118 Jena-boy † 21:35:07 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@für die Kirche: Und wie sieht es in Afrika aus? Da wo AIDS (das ist leider wahr) Wissenschaftler durch
ein kleines missgeschick AIDS geschaffen haben? Da hört man auf die Kirche! Wenn die dort Außerehelichen
Sex haben, benutzen die bestimmt kein Kondom. Das mit der kath. Kirche und Afrika ist ja die nächste
Sache! Warum haben die Christen den Afrikanern ihr Religion und somit ein stück Kultur geraubt? Dort
hat man gesehen, dass die einstellung „Homosexualität ist eine Krankheit“ FALSCH ist! Aber naja Habgier
ist ja nicht so schlimm wie Liebe zum eigenen Geschlecht. ODER?
#117 für die Kirche 20:49:07 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Jena-Boy: Kondome und Kirche Die Leute, den außerehrlichen Geschlechtsverkehr haben, hören sowieso
nicht auf die Kirche, und wenn sie kein Kondom dabei benutzen, dann sind sie selber dumm. Denn wenn sie
auf die Kirche hören sollten, holen sie dann auch keine Geschlechtskrankheiten mehr. Wenn sie nicht auf
die Kirche hören, warum sollen sie ausgerechnet das Kondom-Verbot einhalten? Das Argument mit dem Kondom
ist nur einzig allein eine lügnerische Hetze gegen die Kirche, und zeigt, wie sex-fixiert unsere Gesellschaft
ist. In West-Europa ist die Zahl der Aidskranken 4 fach so hoch wie im Teil von Ostasien (nicht Südostasien,
wo Prostitution floriert), wo die Leute noch traditionelle Werte haben wie Treue. In West-Europa haben
die Leute jedoch jegliche Möglichkeit und Bereitschaft, Kondom zu benutzen.
#116 Jena-boy † 20:38:10 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Benedikt: Was haben denn Kondome mit Mord zu tun? Ein Kondom sollten Menschen benutzen, die sich nochnicht
sicher sind ob der andere AIDS hat und sowieso kein Kind wollen. Aber staat sich auf das 5. Gebot zu beziehen,
welches bestimmt älter ist als dieser Kathechismus (übrigens vergleiche ich das mit der Schari’a, nur
dass sie zum glück kein Gesetz ist). Übrigens ist es kein quatsch, sonst hätte euer Papi auch ein schwulen
Botschafter zugelassen! Man will aber nicht zum Dialog anregen Kampf ist ja besser. Am besten wäre ja
ein krieg gegen Schwule, Kirchengegner und Wissenschaftler die was sagen, was euer Papi nicht hören will,zu
führen, aber TOTAL! Das Recht, einen Botschafter abzulehnen hat jeder Staat. Aber vllt. finden es der
Staat dann Unmoralisch! Was soll das überhaupt heißen „und andersrum“? Hetzt die Kirche Homosexuelle
gegen Christen auf (abgesehen davon, das beide Gruppen eine Schnittmenge unbekannter Größe bilden).
Lassen sich also Homosexuelle gegen Christen aufhetzen? Und wer macht das? Wie gesagt, Homosexuelle haben
die Kirchen oft genug zum Dialog eingeladen aber die wollen ja nicht! Lieber immer weiter Hass verbreiten.
Und aus Gehassten werden auchmal schnell Hassende! Nicht mögen ist das eine, aber Hass ist gefährlich.
Und Hass verbreiten ist eine einfache Methode zu regieren!
#115 Benedikt 20:02:00 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Jena-boy Kirche ist gegen Mord? NEIN, weil sie das Benutzen von Kondomen als SÜNDE empfindet! Was haben
denn Kondome mit Mord zu tun? Kirche ist für Menschenrechte? NEIN, weil Frauen und Homosexuelle immernoch
als minterwertig angesehen werden! Quatsch. Kirche geht mit anderen Staaten freundlich um? NEIN, weil
ein Botschafter aus Frankreich aufgrund seine Homosexualität abgelehnt wurde! Das Recht, einen Botschafter
abzulehnen hat jeder Staat. Kirche ist für Frieden? NEIN, weil immerwieder Bevölkerungsgruppen aufeinander
losgehetzt werden (z.b. Christen gegen Homosexuelle und andersrum)! Quatsch. Was soll das überhaupt heißen
„und andersrum“? Hetzt die Kirche Homosexuelle gegen Christen auf (abgesehen davon, das beide Gruppen
eine Schnittmenge unbekannter Größe bilden). Lassen sich also Homosexuelle gegen Christen aufhetzen?
Und wer macht das? @ Kirchengegner Interessant, das Sie die Gegenreformation mit Gewalt in Verbindung
bringen. In meinem Bistum hat es das nicht gegeben. Und nu? Ich erinnere auch daran, dass vielen Menschen
damals die Religion per Vertragsschluss aufgezwungen wurde, nämlich im so genannten Augsburger Religionsfriede.
#114 Jena-boy † 18:30:18 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Er hat recht! Kirche verhindert Kriege? NEIN, weil sie weltpolitisch zu Machtlos ist, wie alle anderen
Religionen! Kirche ist gegen Mord? NEIN, weil sie das Benutzen von Kondomen als SÜNDE empfindet! Kirche
ist für Menschenrechte? NEIN, weil Frauen und Homosexuelle immernoch als minterwertig angesehen werden!
Kirche geht mit anderen Staaten freundlich um? NEIN, weil ein Botschafter aus Frankreich aufgrund seine
Homosexualität abgelehnt wurde! Kirche ist für Frieden? NEIN, weil immerwieder Bevölkerungsgruppen
aufeinander losgehetzt werden (z.b. Christen gegen Homosexuelle und andersrum)! Ich rede gerade von den,
die was zusagen haben. Die, die auch denken können, nicht Mitläufer sind und einfach nur glauben, von
denen rede ich garnicht! Mir kommt es echt so vor als ist die kath. Kirche Diktatorisch aufgebaut.
@hank Sagen Sie mal, Hank, wie ist es für einen Finsterling aus dunklen Zeiten, wie Sie es offenbar sind,
„Teufelszeug“ wie einen PC zu nutzen? Falsch an der Rekatholisierung war ( und wäre es auch heute), dass
nicht nach der Gewissens- und Meinungsfreiheit der Menschen gefragt wurde. Menschen sollten gegen ihren
Willen bekehrt und in die Finsternis zurückgeführt werden. Andersdenk- ende wurden bis zur Vernichtung
bekämpft. Und: die Wahrheit kennt niemand. Auch ich als Atheist (also Vernunftmensch) maße mir nicht
an, die Wahrheit zu besitzen ( existiert Gott? Niemand weiß es, auch Sie und ich nicht). Menschen, die
von vornherein davon ausgehen, die Wahrheit zu besitzen, sind nicht weise. Sie sind Zerstörer und das
personifizierte Böse. Wir alle, ob Christ, Muslim, Jude, Buddhist oder Atheist haben ein Recht auf eine
eigene Meinung, egal ob es anderen passt oder nicht. Menschen wie Sie, Hank, sind in Ihrer moralischen
und argumentiven Ignoranz nicht Teil der Lösung, sondern des Problems. Ich denke, also bin ich, ich zweifle,
also bin ich. Sie unterlassen beides, sonst würden Sie nicht solchen Mist schreiben. Ich bitte in Ihrer
nächsten Mail um über- zeugende Argumente statt dummer Bemerkungen.
kirchengegner@derLeser An derLeser: die Aufforderung, Geschichte zu lernen, gebe ich hiermit an Sie zurück.
Die Verbrechen der Christenheit beschränken sich nicht auf die 50000-60000 Scheiterhaufen, die im übrigen
nicht einmal ausnahmslos religiös motiviert waren, man muss auch die Kreuzzüge, Religionskriege wie
den 30-jährigen Krieg, dessen Ziel es war, die protestantischen Teile des Deutschen Reiches zu rekatholisieren,
die Conquista in der Neuen Welt, Zerstörung und völlige Vernichtung ganzer Kulturen, Versklavung und
Zwangsmissionierung von Millionen Menschen, die alle von der Kirche gedeckt wurden, wobei es wie im Dritten
Reich nur wenig Wider- stand einzelner Kirchenmänner gab ( z. B. Bartholomä de las Casas) dazu rechnen.
Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild, die Unterschiede zwischen den totalitären Regimes des 20 Jhd.
und dem, was die Kirche beging oder begünstigte, erscheinen signifikant geringer. Die Aufforderung, Geschichte
zu lernen, möchte ich um die Aufforderung erweitern, sich mit der Orthographie und Stillehre der deutschen
Sprache zu befassen sowie vernünftig zu argumentieren. Sie haben ein kleines Hassproblem, oder? Und lernen
Sie, zu differenzieren. Ich schere auch nicht alle Christen über einen Kamm. Sonst werden Sie hier zum
Opfer.
Brüder im Glauben … „Dann nehme ich alles zurückIhr Post war bei mir in den falschen Hals gekommen.
Sorry.“ Keine Ursache. Sie sind wahrlich nicht der Einzige, dem diese humanistische Gutmenschelei zum
Hals raus hängt. Wer gegen Gott handelt, verdient Strafe. So ist das nun mal. Und in der Bibel steht
nirgendwo geschrieben, daß Scheiterhaufen unchristlich wären. Gott segne Sie. …
@freddie schenk … „Wie sind Sie denn drauf? Scheiterhaufen zurück!“ Eben. Das habe ich doch indirekt
auch geschrieben. Was regen Sie sich also so auf. Wir sind doch einer Meinung. …
Ja! Und…? … „Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich einige der hier schreibenden Christen
die Zeit brennender Scheiterhaufen zurückwünschen.“ Anders herum gefragt, Herr Salomon: Was hätte Sie
gegen Scheiterhaufen einzuwenden (abgesehen davon, daß Sie wohl darauf landen würden)? …
#105 derLeser 23:18:17 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
kirchengegener nicht die Religion zieht eine Blutspur durch die Geschichte sondern die Missachtung Gottes
und der Kichenkampf. Die Guillotinen, Galgen, Erschießungskommandos der gottlosen Regimes haben 100 000
mal soviel am Gewissen wie die Scheiterhaufen. Lernen Sie Geschichte
@Daniel Stöhr Guten Morgen, Herr Stöhr, gehts noch? Schmidt-Salomon kann im Gegensatz zu Ihnen noch
fundierte Antworten geben und auch erläutern, was er meint. Er ist kein Hetzer, er bleibt sachlich, er
verlässt nicht den Boden der vernünftigen Diskussion. Was er sagt, hat er vorher genau überlegt. Seine
Religionskritik ist berechtigt, die Menschheitsgeschichte ist voll von Indizien und Beweisen für das
Schlimme, was Religion anrichten KANN (nicht muss). Ach ja, schon schade, dass auch Andersdenkende frei
denken und reden dürfen, ohne auf dem Scheiter- haufen zu enden, oder ? Sollte ich eines Tages eine Zeitmaschine
erfinden, schenke ich Ihnen eine Reise ins Mittelalter ohne Rückfahrkarte. Böse Früchte der Meinungsfreiheit?
Wo sind Sie bloß hergekommen? Aus dem 15. Jahrhundert?
Schmidt-Salomon ist ein Hetzer, der zudem noch völligen Blödsinn von sich gibt. So behauptet er bspw.,
dass der Antimodernisteneid vorgeschrieben hätte, sich gegen Dekomkratie und Menschenrechte auszusprechen.
Entweder er hat den Text nicht gelesen oder er lügt erbärmlich. Da sieht man wieder einmal die bösen
Früchte der sogenannten Meinungsfreiheit.
@Johann Orth Johann Orth: Obelix: Und der hat Ihnen als Buße aufgegeben, sich auf +.net wider besseres
Wissen als Hetzer, Geschichtsfälscher, Kirchenhasser und, was Frauen und Abtreibung anbetrifft, als völliger
Neurotiker darzustellen? Nein, hat er nicht. Das hier ist mein Privatvergnügen. Das muß wirklich ein
ganz besonderer hardliner sein. Ist er; aber ganz anders, als man sich hier „Hardliner“ vorstellt. Da
hat man nix zu lachen, so wie das hier immer der Fall ist. – Aber irgendwie kann ich nicht glauben, daß
Sie katholisch sind. Kein Problem, Johann! Sie dürfen auch die Existenz der Sonne ableugnen; es wird
troztdem jeden Tag hell.
Obelix: „Mein Beichtiger ist Dominikaner.“ Und der hat Ihnen als Buße aufgegeben, sich auf +.net wider
besseres Wissen als Hetzer, Geschichtsfälscher, Kirchenhasser und, was Frauen und Abtreibung anbetrifft,
als völliger Neurotiker darzustellen? Das muß wirklich ein ganz besonderer hardliner sein. – Aber irgendwie
kann ich nicht glauben, daß Sie katholisch sind.
#100 methusalix † 20:03:04 | Montag, 26. März 2007
Weit gefehlt, Johann! Johann Orth: Werter Lorenz, Sie müssen wissen, daßkreuz.net des Obelix geistiger
Bußgürtel ist. Mein Beichtiger ist Dominikaner. Sie würden sich nicht einmal in die Nähe seines Beichstuhles
wagen, wenn Sie kreuz.net als meinen „geistigen Bussgürtel“ titulieren.
@Lorenz Lorenz: @methusalix Die grösste Wohltat für die Menschheit, war der fast komplette Verlust der
weltlichen Macht der katholischen Hierarchie. Aha. Schon interessant. Eine kontrafaktische Frage: Auschwitz
oder Kolyma wären also in einer Welt, in der die RKK oder die orthodoxe Kirche weltliche Macht besessen
hätte, möglich gewesen? Sie wären nicht nur möglich gewesen, sie haben stattgefunden! An der Ausrottung
missliebiger Völker war die römisch-katholische Hierarchie nachgerade federführend beteiligt. Wollen
Sie sich ein paar katholische Schmankerln zu Gemüte führen? Katharer im Hochmittelalter, alle Völker
Mittel und Südamerikas ab 1492, Bartholomäusnacht in Paris am 24. August 1572, auch bekannt unter dem
wunderschönen Namen „Pariser Bluthochzeit“, dann schliessen sich beinahe nahtlos die Religionskriege
an, die im blutigen Kehraus des finsteren Mittelalters, dem Dreissigjährigen Krieg enden. Alle diese
blutigen Massaker haben durchaus die Qualität und Quantität von Auschwitz, Katyn und Co.
@methusalix Die grösste Wohltat für die Menschheit, war der fast komplette Verlust der weltlichen Macht
der katholischen Hierarchie. Aha. Schon interessant. Eine kontrafaktische Frage: Auschwitz oder Kolyma
wären also in einer Welt, in der die RKK oder die orthodoxe Kirche weltliche Macht besessen hätte, möglich
gewesen? Lieber Kurt, wenn ich es richtig weiß, galt der Verfasser des Hexenhammers den Vertretern der
Hochkirche als ziemlich durchgeknallter Provinzheini. Dass er nicht wirksam gestoppt wurde, ist wahrscheinlich
seinem Erfolg auf lokaler Ebene und wohl einer gewissen opportunistischen Trägheit der römischen Kirchenführung
zuzuschreiben.
@ Kaylet Allerding kann man die Hexenprozesse der Kirche nur eingeschränkt zuweisen. DAS sehe ich definitiv
anders. Klar, Hexen-/ Zaubererglaube gab es in der Bevölkerung schon immer , unabhängig von der Kirche.
Es gab auch ohne Kirche schon Prozesse gegen diese, doch diese endeten meist mit einer Ehrenstrafe oder
eine zeitweiligen Verbannung. Erst als Heinrich Kramer (Insistoris) den Hexenhammer geschrieben hatte
und der Papst diesen mit der sog. Hexenbulle (1484) bestätigt hatte, gingen die massiven Verfolgungen
los: „Papst Innozenz VIII. ermächtigt die beiden in Deutschland tätigen Inquisitoren Heinrich Institoris
und Jacob Sprenger, gegen die Zauberer und Hexen gerichtlich vorzugehen. Er erklärt den Widerstand, den
dieselben seither in Kreisen von Klerikern und Laien bei dieser Tätigkeit gefunden haben, für unberechtigt,
da diese Verbrecher tatsächlich unter die Kompetenz der Ketzerrichter gehören, und beauftragt den Bischof
von Straßburg, die den Inquisitoren etwa entgegengesetzten Hindernisse durch die Verhängung kirchlicher
Zensuren zu beseitigen.“ Hatten vor der päpstlichen Bulle gesitliche sowie weltliche Herren den o.g.
Inquisitoren Widerstand geleistet, so war dieser nun gebrochen. Papst Innizenz VIII änderte mit dieser
Bulle auch die bis dato gültige Lehrmeinung, das Hexenglaube Aberglaube sei und bestätigte die Existenz
von Hexen. Das war der Startschuss für den Hexenwahn. Die Kirche trägt somit die Schuld, den Wahn erst
angestoßen zu haben.
#95 methusalix † 14:27:39 | Samstag, 24. März 2007
@Richeza; Ratzinger ist meine Hoffnung! Er ist der richtige für den steinigen Weg des Seelenfischers
Ich wüßte nicht, daß man in der Kirche die Schreckenstaten leugnet. Ja, man kann auch halb- oder völlig
blind durchs Leben gehen und alles ausblenden, was nicht nach „gut katholisch“ aussieht. Ein Tipp für
Sie: lesen Sie mal den Katholischen Erwachsenenkatechismus (das ist der, der vor dem KKK-„Weltkatechismus“,
der für die Allgemeinheit bestimt war, für katholische Funktionäre herausgegeben wurde) mit offenen
Augen. Was Sie da von Beschönigungen bis Euphemismen über die Kirchengeschichte finden, grenzt an Geschichtsklitterung.
Die Steigerung davon sind dann die Ergüsse des Herrn Escriva de Balaguer, der sich ja bekanntlich mit
dem Caudillo gemein gemacht hat. Wie man sie wirksam vermeiden kann, bleibt eine ständige Aufgabe, auch
in der persönlichen Formung. Es gibt es aber noch immer Selbstreinigungskräfte genug… Das ist zweifellos
alles richtig, obwohl die Herren, Frauen waren da ja keine dabei, nur als Opfer, oft genug zu spät gekommen
sind. Die grösste Wohltat für die Menschheit, war der fast komplette Verlust der weltlichen Macht der
katholischen Hierarchie. Gleichzeitig ist das auch die allergrösste Chance für die gesamte Kirche. Jetzt
kann man sich wirklich auf die geistige und geistliche Führung der Menschen konzentrieren und kann es
sich nicht mehr so bequem machen wie früher, als Glauben schlichtweg befohlen und mit Feuer und Schwert
durchgesetzt wurde. Jetzt müssen die Menschen durch Vorbild überzeugt werden. Das ist der Weg Jesu!
Steinig aber wirksam!
@obelix Danke für den Hinweis. Meine Schlußfolgerung war auch nicht so ernstgemeint. Es ist klar, daß
S.-S. keine Sympathie für die christl. oder irgendeine Religion hat. Sein Ziel ist ja auch ein anderes.
Die GBS will mit den Hinweisen auf die Schandflecken in den Religionen für den Ausbau und die Konsolidierung
ihrer Konfessionslosenbewegung sorgen. Die Bekenntnisfreien sollen aus ihrem gesellschaftspolitischen
Schattendasein heraustreten. Und in Weltanschauungsfragen soll der (christl.) Religion der Deschner-Bruno-Rußfilter
gegen geistige Umweltverschmutzung verordnet werden. Ich wüßte nicht, daß man in der Kirche die Schreckenstaten
leugnet. Wie man sie wirksam vermeiden kann, bleibt eine ständige Aufgabe, auch in der persönlichen
Formung. Es gibt es aber noch immer Selbstreinigungskräfte genug (Stichwort: de las Casas, Antonio Vieira,
Spee, alle Reformbewegungen, die Heiligen, die Propheten…)
@kurt k Ok, sie haben die Schuld der Kirche nicht verneint. Sorry, hab mich da n bissl verrannt… In
Ordnung, danke Absolute Opferzahlen sagen also nichts aus. Aus heutiger Sicht sind 25000 hingerichtete
Hexen im HRR nicht viel, aber bei der geringen Bevölkerung war das schon eine Menge. O.K., dann muss
man das aber so sagen. Über das Verhältnis der Opferzahlen zur Gesamtbevölkerung kann ich ebenfalls
keine sicheren Erkenntnisse vorweisen. Hab auch keine Lust, dies nachzurechnen. Vielleicht kennt ein Leser
eine Publikation zu diesem Verhältnis. Allerding kann man die Hexenprozesse der Kirche nur eingeschränkt
zuweisen. Die Kirche als beherrschende kulturelle und teilweise politische Macht war darin verstrickt
und so mitschuldig. Fakt bleibt aber, dass der Hexenglaube (Glaube an die Macht böser Geister, alter
Zauberinnen, die verwünschen können usw.) nichts genuin Christliches ist. Die meisten Opfer gibt es
dort, wo die zentalen Mächte (Staat oder Kirche) schwach waren und oft „geregelte“ Prozesse nicht durchsetzen
konnten. Dort konnte „die Basis“ wüten und kleine lokale Machthaber sich austoben. Die Kirche hat hier
dämfend gewirkt. Ob das eine Entschuldigung ist, ich weiß nicht. Angesichts ihres enormen Einflusses
wäre vielleicht mehr als nur Dämpfung möglich gewesen.
@ Kaylet Ok, sie haben die Schuld der Kirche nicht verneint. Sorry, hab mich da n bissl verrannt… :(3
Hab halt schon öfter mit Leuten zu tun gehabt, die das alles was die Kirche jemals getan hat, als irgendwie
„gut“ oder „Gottes Wille“ dargestellt haben. Trotzdem kann man Obelix’These „[…]Christliche Schlächter
haben mehr Menschen ermordet, als alle anderen zusammen[…]“ eigentlich nicht mit Gewißheit widerlegen…
Das bedeutet nicht, dass Christen blutrünstiger seien als andere, es liegt einfach daran, dass Christen
2000 Jahre Zeit hatten, Menschen umzubringen. Außerdem finde ich es immer etwas – nun ja – schwierig,
zu sagen: „Ja, es wurden ja nur soundsoviele Hexen umgebracht.“ Um sich ein Bild von der Lage zu machen,
müssen solche Zahlen relativ zur Gesamtbevölkerung gesehen werden. Im 15. Jhd. gab es im HRR zum Beispiel
gerade einmal knapp 6 Mio Menschen. Da ist es natürlich völlig unmöglich, so viele über die Klinge
springen zu lassen, wie das manche Diktatoren im 20. Jhd. getan haben. Absolute Opferzahlen sagen also
nichts aus. Aus heutiger Sicht sind 25000 hingerichtete Hexen im HRR nicht viel, aber bei der geringen
Bevölkerung war das schon eine Menge. Auch wurden ja viel viel mehr Hexen angeklagt, gefoltert und zu
anderem als dem Feuertod verurteilt (manche sicher auch freigesprochen). Wenn Sie alle Toten der Geschichte
im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sehen, dann kann Obelix’These wahr sein. Genau sagen kann ich es
allerdings nicht.
@kurt k oblix Was ich nicht verstehe und zum Brechen finde ist das negieren dieser historischen Schuld
der katholischen Kirche. Es hat keinen Sinn. Wo habe ich die Schuld der Kirche negiert? Unterstellen Sie
nicht Dinge, die ich nicht gesagt habe. Gegen den Vorwurf, dass die Kirche die meisten Menschen umgebracht
hat, darf man sich wohl noch wehren. Das hat doch nicht mit Leugnen der Schuld zu tun, es ist nur, erst
einmal klar und nüchtern die Tatsachen festzustellen. Sie sind hier nicht der Staatsanwalt, der mich
verhört. Der Sinn des Austauschs von Argumenten ist, dass prinzipiell die Möglichkeit besteht, sich
überzeugen zu lassen. Sie haben behauptet, christliche Schlächter hätten mehr auf dem Gewissen als
alle andere zusammen. Das habe ich widerlegt. Zum Mitschreiben: Meine Intention war es nicht, die Opfer
der Kirche zu verharmlosen. Ich wollte bloß die historischen Tatsachen klarstellen. Wenn Sie das durcheinanderbringen,
begehen Sie einen Katogoriefehler, den jeder Student nach dem 1. Semester vermeidet. Also noch einmal
anders: Lassen Sie angesichts der Fakten die These fallen oder nicht??? Zur Erinnerung, das war Ihre Ausgangsthese:
Wenn ich mir die Ausrottung der Völker Mittleamerikas und Südamerikas in Erinnerung rufe, ist die Antwort
eindeutig: Christliche Schlächter haben mehr Menschen ermordet, als alle anderen zusammen.
Diese Aufrechnerei… ist zum Kotzen. Ob nun Stalin soundsoviele mehr umgebracht hat als die Kirche hier
und da… was spielt das für eine Rolle? Fakt ist, dass auch die Kirche ihre Hände nicht in Unschuld
waschen kann. Wieviele Hexen nun verbrannt wurden, ist völlig egal. Und wenns „nur“ 10000 gewesen sind –
es war himmelschreiendes Unrecht und hat gegen DAS zentrale Gebot des Christentums verstoßen. Ebenso
die Preußenfahrten des Deutschen Ordens oder der „Kreuzzug“ gegen die Albigenser. Mord im Auftrag der
Kirche, ausgeführt zum Machterhalt bzw. Machtgewinn derselben. Nun ist das alles ja längst Vergangenheit
und Geschichte. Man kann akzeptieren, dass die Kirche damals „Mist gebaut“ hat. Eigentlich muss man es
realisieren, dass es so war. Aus damaliger Sicht war ja auch nichts davon Unrecht, ebensowenig wie die
ganzen Kriege, die christliche Herrscher ständig (auch gegen christliche Brüder) geführt haben. Daher
mag man es aus heutiger Sicht verurteilen. Was ich nicht verstehe und zum Brechen finde ist das negieren
dieser historischen Schuld der katholischen Kirche. Wieso können manche nicht zugeben, dass die Kirche
auch Fehler gemacht hat? Nur wenn man sich seiner Vergangenheit stellt und aus der Geschichte lernt, kann
man selbige Fehler in Zukunft vermeiden. Die frz. Revolutionäre haben ebenso „Mist gebaut“ und viele
ermordet. Aber wird etwa Mord weniger schlimm, weil andere (nicht-katholische) das auch (und in absoluten
Zahlen mehr) gemacht haben? Wird die Schuld der Kirche dadurch kleiner?
@ methusalix :Abtreibung ist Menschenrecht Sind Frauen für Sie überhaupt als ganzer Mensch existent,
oder geht es immer nur um deren Bauch und das was dort drin ist? Eben weil Frauen als ganzer Mensch gesehen
werden müssen, will ich sie ja auch nicht zu Gebärmaschinen degradieren. Ich war schon dabei, jeden
Beschluss des Gerichtes, den Sie hier aufgeführt haben, zu kommentieren. Davon kann ich jedoch nichts
feststellen. Vermutlich wissen Sie aber selber, dass Sie sich verrannt haben. Für Sie sind nur Beschlüsse
des BVG existent in denen die Frauen ausschliesslich als untergeordnete und nachrangig berechtigte Wesen
vorkommen. Jetzt ist also aus Ihrer Sicht auch noch das BVerfG frauenfeindlich? Mit Verlaub, aber Sie
haben doch wirklich einen leichten Knall…pardon! Im übrigen waren Sie es doch, der mich immer und immer
wieder auf unsere demokratischen und rechtstaatliche Instanzen hingewiesen hat; wie wichtig das doch alles
sei, contract social usw… Gebetsmühlenartig haben Sie mir diese Instanzen vor die Nase gehalten und
wollten damit Gott und die Kirche widerlegen und nun auf einmal sind auch die alle ganz böse. Seien Sie
versichert, unser oberstes Gericht hat auch Beschlüsse gefasst, in denen Frauen nicht nur als untergeordnete,
nachrangige Existenzen vorkommen. Auch in seinen SSA-Urteilen hat das BVerfG die Frauen nicht als untergeordnete
Wesen behandelt. Im Gegensatz zu Ihnen vermochten die Richter/innen jedoch zu erkennen was Priorität
genießt.
#88 methusalix † 01:31:58 | Samstag, 24. März 2007
Und damit ist, wie Sie vollkommen richtig bemerkten, alles gesagt, Gotteskrieger Defensor Fidei: @ obelix
…ungeborene Kinder keine Menschen?? Da können Sie mal sehen, dass uns verschieden Dinge wichtig sind.
Ihnen sind ungeborene „Kinder“, wie Sie das einzuordnen belieben, wichtiger, mir geborene Frauen. Reden
Sie nicht so einen Unsinn. Mir sind geborene Menschen genauso wichtig wie ungeborene. Das behaupten Sie.
Ihre ganze, katholische Einstellung zu Frauen, ist eine einzige Katastrophe. In Ihren Beiträgen kommen
Frauen praktisch nicht als Mensch vor; immer nur als irgendein Teil,das einem Zweck dient, Kinder zu bekommen,
oder als Subjekt einer Entscheidung oder eines Ukas, sei er aus Karlsruhe, oder aus Rom. Sind Frauen für
Sie überhaupt als ganzer Mensch existent, oder geht es immer nur um deren Bauch und das was dort drin
ist? Und wenn bei Ihnen mal eine Frau vorkommt, dann nur als ein untergeordnetes oder unter zu ordnendes
Wesen: Ich war schon dabei, jeden Beschluss des Gerichtes, den Sie hier aufgeführt haben, zu kommentieren.
Kann ich mir sparen; alles, was ich schreiben könnte ist oben schon gesagt. Für Sie sind nur Beschlüsse
des BVG existent in denen die Frauen ausschliesslich als untergeordnete und nachrangig berechtigte Wesen
vorkommen. Seien Sie versichert, unser oberstes Gericht hat auch Beschlüsse gefasst, in denen Frauen
nicht nur als untergeordnete, nachrangige Existenzen vorkommen. Die sind aber für Sie weniger interessant.
Sie sind ja katholisch. Da braucht man nicht so auf Frauen zu achten. Nur auf deren Bauch.
@ obelix …ungeborene Kinder keine Menschen?? Da können Sie mal sehen, dass uns verschieden Dinge wichtig
sind. Ihnen sind ungeborene „Kinder“, wie Sie das einzuordnen belieben, wichtiger, mir geborene Frauen.
Reden Sie nicht so einen Unsinn. Mir sind geborene Menschen genauso wichtig wie ungeborene. Sie jedoch
haben gerade zugegeben, daß Ihnen das Selbstbestimmungsrecht der Frau wichtiger ist, als das Lebensrecht
eines ungeborenen Kindes. Dafür sollten Sie sich wirklich schämen. Ich frage Sie noch einmal: Was macht
es moralisch für einen Unterschied, ob ich ein Kind 1 Minute vor der Geburt töte oder danach? Sagen
Sie es mir! Sagen Sie mir auch, wie Sie ernsthaft katholisch sein wollen und trotzdem das Selbstbestimmungsrecht
höher schätzen können als das Lebensrecht. Das geht in meinen Kopf nicht rein. Und suchen Sie keine
Ausflüchte beim Gesetzgeber und den Gerichten. Das BVerfG hat ausdrücklich gesagt: – Das GG verpflichtet
den Staat, menschliches Leben, auch ungeborenes, zu schützen. – Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen
menschlichen Leben zu. – Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. – Der
Lebenschutz der Leibesfrucht genießt grundsätzlich für die gesamte Dauer der Schwangerschaft Vorrang
vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
@kaylet @Gotteskrieger Defensor Fidei: @ obelix Hoch interessant, auf welche Bemerkungen von mir Sie alle
nicht eingegangen sind!! Da können Sie mal sehen, dass uns verschieden Dinge wichtig sind. Ihnen sind
ungeborene „Kinder“, wie Sie das einzuordnen belieben, wichtiger, mir geborene Frauen. Wobei ich für
Ihre katholische Haltung grosses Verständnis hege. Frauen waren in unserer Kirche noch nie sonderlich
wichtig (Ausser verbal natürlich! Da sind sie riesig wichtig). Sie übernehmen diese Haltung eben kritiklos.
kaylet: @obelix Kaylet, unter dem Anspruch, die Religion des Friedens und der Liebe zu sein, mit dem zentralen
Gebot der Nächsten- und sogar Feindesliebe, ist jeder Tote einer zuviel. Richtig, kein Frage. Aber es
stimmt eben nicht, dass Christen die meisten Opfer zu verantworten haben. Geben Sie das zu ???? Sie sind
hier nicht der Staatsanwalt, der mich verhört. Obwohl das natürlich eine sehr sehr „christliche“, wenn
nicht gar katholische Eigenschaft ist. Anderen gegenüber den Ankläger heraus zu kehren. Unser Gotteskrieger
hat es in dieser Eigenschaft zu einiger Perfektion gebracht. Anscheinend sogar in seinem Beruf. Nein,
ich gebe nichts zu, weil ich niemanden umgebracht habe und auch keine andere Straftat begangen habe. (Nicht
mal ne Abtreibung gefördert, unterstützt, oder gar verlangt, rein gar nichts). Wenn Sie mit der Aufzählerei
und Rechnerei und den ganzen Schuldzuweisungen fertig sind, können Sie sich vielleicht auf unsere Hauptaufgabe
konzentrieren: Nächstenliebe!
@obelix Kaylet, unter dem Anspruch, die Religion des Friedens und der Liebe zu sein, mit dem zentralen
Gebot der Nächsten- und sogar Feindesliebe, ist jeder Tote einer zuviel. Richtig, kein Frage. Aber es
stimmt eben nicht, dass Christen die meisten Opfer zu verantworten haben. Geben Sie das zu ???? Wenn wir
uns darüber einig sind, können wir dann diskutieren, wieso es trotzdem zu diesen eindeutig nicht zu
rechtfertigenden Opfern kam. Hier noch einmal eine Auflistung: Die größten Massenmörder des 20. Jhd.=
Atheisten Rangordnung der Megamörder des 20. Jahrhunderts (ohne Kriegsopfer) nach Rummel/Horwitz: – Joseph
Stalin : 42 672 000 – Mao Tse tung: 37 828 000 – Adolf Hitler: 20 946 000 – Chiang Kai-shek 10 214 000
– Wladimir I.Lenin 4 017 000 – Pol Pot 2 397 000
Antworten kaylet: Hexenprozesse vs. französische Revolution Kaylet, unter dem Anspruch, die Religion
des Friedens und der Liebe zu sein, mit dem zentralen Gebot der Nächsten- und sogar Feindesliebe, ist
jeder Tote einer zuviel. Da können Sie hin und her rechnen, aufrechnen und die Opfer der katholischen
Kirche auf fast null herunter rechnen und anderen in die Schuhe schieben. Jede Tote ist zuviel. Defensor:
Unsinn. Das sagt auch keiner! Nö, natürlich ist Pünktchen keiner. Für den sind ja auch alle Historiker
Mitglieder einer Fälscherbande. Und Pünktchen, ich freu mich sehr, dass ich Ihnen so eine grosse Aufregung
wert bin. Jetzt werde ich noch zum Forschungsgegenstand der Historiker. Ich hoffe, die verwenden keine
Versuchskaninchen, so wie wir das tun! Unseren geht es zwar gut und die werden uralt, aber sagen Sie selbst,
so ganz ohne Sex, ist das ein Leben? Oder sind Sie etwa im Kloster? Dann bitte ich um Vergebung für meine
dann vorlaute Bemerkung.
@obelix Wenn ich mir die Ausrottung der Völker Mittleamerikas und Südamerikas in Erinnerung rufe, ist
die Antwort eindeutig: Christliche Schlächter haben mehr Menschen ermordet, als alle anderen zusammen.
Falsch. Man geht von einer Dezimierung der Bevölkerung Altamerikas von ca. 60 Millionen aus. Dabei muss
man seriöser Weise bedenken, dass die weitaus meisten davon durch das Einschleppen von Krankheiten zu
Tode kam. „Es ist bekannt, daß die Europäer eine Reihe von Krankheiten einschleppten, die für die in
Amerika ansässige Bevölkerung tödlich waren. Dazu zählten: Pocken, Beulenpest, Masern, Cholera, Typhus,
Rippenfellentzündung, Scharlach, Diphterie, Keuchhusten, Grippe, Gonorrhöe, Lungenentzündung, Malaria,
Gelbfieber, Ruhr und Alkoholismus. Ein Grund für die besondere Anfälligkeit der indianischen Bevölkerung
nicht nur in der Karibik für alle möglichen Krankheiten ist die Tatsache gewesen, daß es auf dem amerikanischen
Kontinent vorher so gut wie keine gefährlichen Krankheitserreger gab. Man nimmt an, daß bei der mutmaßlichen
Überquerung der Beringstraße durch die indianischen Ureinwohner Jahrtausende zuvor die meisten menschlichen
Krankheitskeime mit wenigen Ausnahmen durch die extreme Kälte abgetötet wurden“ (Zitat Hans-Theo Weyhofen )
Aber fälschlich einmal auch diese Opfer dazugerechnet, schaffen es allein die marxistische Regime des
20. Jahrhunderts diese zu überbieten. Nach Rummel/Horowitz: 110 Millionen Opfer (ohne Krieg!), nach Courtois
et al 112 Millionen Opfer (ohne K
Frech wie Oskar behauptet Methusalix, daß es millionenfache Justizmorde an Frauen im Mittelalter gegeben
habe! Dagegen ist jedoch längst klar, daß Historiker diesen Mythos von den millionenfach brennenden
Scheiterhaufen und seine Entstehung in der Zeit der franz. Enzyklopädisten längst aufgeklärt haben!
Die Gesamtopferzahl dieser Morde bewegt sich im Bereich einiger zehntausend Fälle, verteilt auf ca. zwei
Jahrhunderte. Diese Erkenntnis spiegelt sich in den entsprechenden Artikeln in den modernen Universalenzyklopädien
wieder und u.a. auch in dem unten von mir verlinkten Aufsatz www.historicum.net/…html/ca/0e43e9dea3/!
Methusalix hält jedoch an einer Lüge fest, weil sonst seine ganze Rechtfertigungsbasis – besonders in
der Abtreibungsdebatte – einstürzen würde! Er braucht die „brennenden Scheiterhaufen“ für seine PROPAGANDA,
besonders in Feuilletons und Fernsehsendungen, auch wenn sich Fachhistoriker über die „geringe Wirksamkeit
www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/“ ihrer wissenschaftlicher Erkenntnisse auf das populäre und
popularisierte Geschichtsbild wundern und diese inzwischen selbst zu einem Forschungsgegenstand erheben!
Diese Historiker sollten das „Methusalix-Syndrom“ hier in Kreuz.net studieren: Mißbrauch von Wissenschaft
zu verbrecherischen Zwecken, selbst- und fremdinduzierte Wahrnehmungsverzerrung und bewußte Lüge im
Dienst des medizinisch-industriellen Mordens an Ungeborenen läßt journalistisch „Scheiterhaufen brennen“,
und zwar – aus Opportunitätsgründen – „millionenfach“!
@ methusalix Sie meinen halt den ganz speziellen päpstlichen Relativismus. Ich meine den Relativismus,
den jeder versteht. Ich meine nicht den päpstlichen Relativismus, sondern DEN Relativismus. Die Definition
können Sie in jedem Lexikon oder philosophischen Handbuch nachlesen. Was Sie meinen, ist nicht Relativismus,
sondern relativieren. Das ist ein himmelweiter Unterschied!! Den müssen Sie schon beachten, wenn Sie
einem den Vorwurf machen, daß man mit zweierlei Maß messen würde, weil man zwar selber gegen den Relativismus
sei, ihn aber trotzdem betreiben würde. Nicht jeder, der etwas relativiert, ist auch ein Relativist.
Wenn es Todesopfer gibt, die die katholische Kirche mit zu verantworten hat, dann ist das für Sie relativ
bedeutungslos Unsinn. Das sagt auch keiner! wenn „Kinder“ bei einem Schwangerschaftsabbruch Die Anführungszeichen
können Sie sich sparen. Schreiben Sie einfach Menschen! Und SSA ist auch ziemlich verharmlosend. Als
wenn man die Schwangerschaft nach einer kurzen Pause wieder fortsetzen könnte. in einem „Kinderschlachthof
ermordet“ werden, dann ist das „der schlimmste aller Morde!“ Er ist schlimm. Sehr schlimm sogar. Erst
das Leben entstehen lassen (das Kind wurde den Eltern ja nicht aufgezwungen) und dann ein völlig unschuldiges
Lebewesen auf grausame Art und Weise töten. Viel schlimmer geht es nicht. Den Verweis auf 211 können
Sie sich sparen! Was ist moralisch denn der Unterschied, ob ich ein Kind 1 Minute vor der Geburt töte
oder danach? Sagen Sie es mir!
Hexenprozesse vs. französische Revolution Opferzahlen Hexenprozesse: Heutige seriöse historische Schätzungen
gehen von ca. 40 000- 60 000 aus. Levack spricht in seinem Standardwerk von ca. 100 000 insgesamt in ganz
Europa 1450- 1750. Im Kulturkampf wurden es dann die berühmten 9 Millionen, die natürlich der katholischen
Kirche angelastet wurden. Verschwiegen wird, dass es die meisten Opfer in Ländern mit schwacher Kirche
gibt. Die Kirche wirkte durch eine geordnete Rechtssprechung dämfend, Hexenverfolgung war eine Bewegung
von unten. Diese Opferzahlen der Hexenprozesse aus 300 Jahren schafft die französische Revolution in
einem einzigen Jahr der Jakobinerdiktatur.
@kaylet @Richeza kaylet: Eben sehr fehlerhaft, kleiner Denkanstoß: welche Herrschaftsformen haben die
meisten Menschenleben auf dem Gewissen?? Atheistische oder christliche??? Wenn ich mir die Ausrottung
der Völker Mittleamerikas und Südamerikas in Erinnerung rufe, ist die Antwort eindeutig: Christliche
Schlächter haben mehr Menschen ermordet, als alle anderen zusammen. Das ist aber noch nicht das schlimmste.
Das schlimmste an der Sache ist, dass Christen und wir Katholiken ganz besonders, steif und fest heucheln
und lügen, unsere Religion wäre die einzige des Friedens und der Liebe. Das müssen wir erst noch beweisen.
Richeza: S.-S. weist von sich, ein Religionshasser zu sein, also liebt er das Christentum, wenn auch nicht
sehr intensiv. Wenn jemand etwas übergeordnetes nicht hasst, ist es ein Fehlschluss davon auszugehen,
dass er das untergeordnete lieben muss. Diesen verschrobenen Gedankengang haut Ihnen jede Psychologiestudentin
im Grundstudium um die Ohren.
#76 methusalix † 20:39:30 | Freitag, 23. März 2007
@Gotteskrieger, Pünktchen und Nacht. Teil 2 Defensor Fidei: @ methusalix Ein ganz wunderbarer, katholischer
Relativismus, Nachtlaterne! Methusalix, begreifen Sie es endlich!!! Was Sie als „Relativismus“ bezeichnen,
das hat mit „Relativismus“ nichts, aber auch gar nichts zu tun!!! Sie meinen halt den ganz speziellen
päpstlichen Relativismus, über den die Kirchenbeamten die Deutungshoheit beanspruchen. Ich meine den
Relativismus, den jeder versteht. Wenn es Todesopfer gibt, die die katholische Kirche mit zu verantworten
hat, dann ist das für Sie relativ bedeutungslos, wenn „Kinder“ bei einem Schwangerschaftsabbruch in einem
„Kinderschlachthof ermordet“ werden, dann ist das „der schlimmste aller Morde!“. Ist doch relativ einfach,
meinen Sie nicht auch, Gotteskrieger? Pünktchen: … methusalix! Dieser möchte auch weiterhin Gegner
der Abtreibung diffamierend als „Hexenverbrenner“ titulieren dürfen, damit er möglichst ungestört seine
Kinderschlachtungenfortsetzen darf. Solange Sie von Kinderschlachthöfe schwadronieren, nehme ich mir
das Recht, Sie als Hexenverbrenner zu titulieren. Hören Sie auf, Frauen zu diffamieren, und ich werde
Ihnen den historischen Ehrentitel nicht mehr um die Ohren hauen. Nur zur Info: ich habe noch nie ein Kind
geschlachtet, Sie Scheuklappenheini! Nachtlaterne: schwerverbrecher …, denn sie nennen sich tolerante,
liberale humanisten. Schwerverbrecher! Na dann auf zum Staatsanwalt! Strafantrag stellen. Aber weswegen?
Den Paragrafen müssen Sie erst noch erfinden.
@Pünktchen und Nacht. Teil 1 Pünktchen: Die angeblichen „Scheiterhaufen“ sind zu 99% Propaganda! Also
Sie hätten ohne weiteres dieAbteilung für Desinformation im Ministerium für Staatssicherheit führen
können, Pünktchen. Nur ein Prozent, der in unseren Geschichtsbüchern festgehaltenen Kirchengeschichte
ist so dargestellt, wie Sie wirklich war. Der Rest ist Lüge und Erfindung böswilliger Verleumder. Sagen
Sie Pünktchen, glauben Sie wirklich, was Sie da behaupten? ALLE HISTORIKER FÄLSCHEN BÖSWILLIG DIE GESCHICHTE,
UM DER GÜTIGEN UND LIEBEN UND UNFEHLBAREN KIRCHE ZU SCHADEN? Wenn Sie geschrieben hätten, dass es sicher
zu viele Justizmorde an völlig Unschuldigen Menschen, die man für „Hexen“ hielt gegeben hat, dass aber
Ihrer Ansicht nach die Geschichte doch sehr verzerrt dargestellt wird, dann hätte ich Ihnen teilweise
folgen können. Aber fast komplette Geschichtsfälschung von ALLEN Historikern? Machen Sie sich nicht
noch lächerlicher, als Sie es schon sind, mit Ihren 99 Prozent Fälschungen. Diese miese Übertreibung
entwertet natürlich Ihre weitere Philippika völlig. Ich nehms Ihnen aber nicht übel. Wer mit fast 100
Prozent-Scheuklappen durchs Leben geht, der kann gar nicht anders. Nachtlaterne: … und die eigenen Leichen
im Speicher … nicht mehr sehen will, … Wer aber nur die Splitter in den Augend er anderen sieht und
sich stur weigert aus der eigenen Geschichte zu lernen und gemachte Fehler zu vermeiden, der begeht eine
Todsünde und ein Verbrechen. Er verschwendet das ihm von Gott gegebene Talent.
wenn Herr Schmid-Salomon … … sagt, er sei kein Atheist, dann stellt sich dem Leser die Frage, an welchen
Gott er denn glaubt, welche Religion er hat. Ist der Rückschluss aus seinem Namen erlaubt? Vielleicht
sollte er diese Dinge benennen, um Gerüchte und Spekulationen zu vermeiden.
Die Giordano-Bruno-Stiftung, errichtet 2003, ist schon vier Jahre später präsent in den Medien. Die
illustren Mitglieder schaffen es, ihre Gründung schnell auf die Bühne der Öffentlichkeit zu heben,
und zwar mit den drei Werkzeugen, die in den Kreisen der Männer mit Einfluß stets zur Verfügung stehen:
Geld, Beziehungen und ein Quantum Verschlagenheit. Auf der Seite der GBS werden Humanismus und Aufklärung
als „globale Leitkultur“ angepriesen: eine europäische Kopfgeburt im Krabbelalter als Gnadenmittel für
den gesamten Planeten. Die Kinder des evolutionären Humanismus haben offenbar noch nicht die Gelegenheit
gehabt, die menschlichen Untiefen, die jede Ordnung u. Gesinnung korrumpieren können, in sich zu entdecken.
Sie suchen sie woanders. Als Luther Erasmus von Rotterdam das Festhalten an der kath. Kirche vorwarf,
antwortete dieser: „Ich ertrage die Kirche in der Erwartung, daß sie sich bessert, denn auch sie ist
gezwungen, mich zu ertragen in der Erwartung, daß ich mich bessere“. S.-S. weist von sich, ein Religionshasser
zu sein, also liebt er das Christentum, wenn auch nicht sehr intensiv. Denn zu etwas, zu dem man neutral
steht, wird man sich kaum kritisch äußern. Stimmt, der Christ hat Sehnsucht, zwar nicht nach der endlichen,
humanistischen Beglückung, sondern nach dem unendlichen Glück, und zwar für alle. Deshalb der christliche
Wunsch an Herrn S.-S., er möge das unvergängliche Glück im Königreich der Himmel finden, so wie es
im Geheimnis des Ewigen beschlossen ist, an dem wir in Xus Anteil haben.
Antwort Nach jeder Fernsehsendung erhalte ich mittlerweile – neben positiven Feedbacks und sachlicher
Kritik – eine Unmenge an Drohanrufen und Drohbriefen Ist bedauerlich und entspricht nicht der ausgesuchten
Höflichkeit der meisten Leser dieses Forums Ich versichere Ihnen: Ich hege keinen „Hass“ gegenüber dem
Christentum oder gegenüber irgendeiner anderen Religion. In Ordnung, ich akzeptiere das. Dem müssen
aber Taten folgen, z.B. das Bemühen um ein objektives Bild der Kirchengeschichte und nicht die Wiederholung
alter, längst widerlegter Geschichtsverfälschungen Auch der Begriff „Atheist“ beschreibt mein Denksystem
nicht adäquat Also, ein Atheist sind sie schon. Übernehmen Sie nicht gerade das Negative von uns, nämlich
den Hang der modernen Theologie, Termi zu entterminalisieren Aufgrund meiner Analysen, die zweifellos
fehleranfällig sind wie die Analysen jedes anderen Menschen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß die
Religionen ein hohes Gefahrenpotential besitzen Eben sehr fehlerhaft, kleiner Denkanstoß: welche Herrschaftsformen
haben die meisten Menschenleben auf dem Gewissen?? Atheistische oder christliche??? Deshalb halte ich
es für wichtig, daß die Religionen in aller Deutlichkeit kritisiert werden. „kritisiert werden darf“
muss es richtig heißen. Ob etwas dann kritisiert wird, ist eine Frage der Wahrheit Es geht nicht darum,
dass Sie nicht kritisieren dürfen, sondern dass Ihre Kritik fehlerhaft ist
#71 Nachtlaterne 11:49:36 | Freitag, 23. März 2007
schwerverbrecher sag nur ein wort gegen abtreibung und sie nennen dich militant. ihre eigene militanz,
die über millionen und abermillionen leichen geht, die beachten sie nicht, denn sie nennen sich tolerante,
liberale humanisten. schwerverbrecher!
„Sehnsucht nach brennenden Scheiterhaufen“ zeigt hier derjenige, der sie propagandistisch und zur Verschleierung
eigener Verbrechen instrumentalisiert und ins Kontrafaktische „hochrechnet“: methusalix! Dieser möchte
auch weiterhin Gegner der Abtreibung diffamierend als „Hexenverbrenner“ titulieren dürfen, damit er möglichst
ungestört seine Kinderschlachtungen fortsetzen darf. (Bleibt die Frage: Wieso ist die Verantwortung für
einen durch eigenes Tun ins Leben getretenen Menschen einer Frau nicht zuzumuten und wieso „brennen Scheiterhaufen“,
wenn der Gesetzgeber aus dem Menschenrecht auf Leben die Pflicht ableitet, ein gezeugtes Kind auch auszutragen?)
@ methusalix Ein ganz wunderbarer, katholischer Relativismus, Nachtlaterne! Methusalix, begreifen Sie
es endlich!!! Was Sie als „Relativismus“ bezeichnen, das hat mit „Relativismus“ nichts, aber auch gar
nichts zu tun!!! Der Relativist geht davon aus, daß die Wahrheit von Aussagen stets bedingt ist, und
daß die Reihe der Bedingungen von Bedingungen in historisch bedingten Festsetzungen oder in subjektiven
Überzeugungen endet, nicht aber in unbedingten Wahrheiten. Folglich vertritt der Relativist die Auffassung,
daß wir (gar) keine absoluten Wahrheiten kennen und keine absoluten ethischen Werte. Kommt Ihnen das
irgendwie bekannt vor?
#68 Nachtlaterne 10:33:38 | Freitag, 23. März 2007
Armer Methusalix Mir geht es nicht um eine Relativierung der Scheiterhaufen von damals. Es geschahen im
Namen der Kirche und auch im Namen der Menschen, die mit der Kirche nichts zu tun hatten, ungeheure Verbrechen.
Wer aber nur auf der Vergangenheit rumhackt und die eigenen Leichen im Speicher vor lauter Vergangenheit
nicht mehr sehen will, der hat ganz offensichtlich einen merkwürdigen Charakter und sehr merkwürdigen
Gerechtigkeitssinn. Den Kerller räumen wir ja so prima auf aber unser Horrorspeicher wird uns erwarten!!
Die angeblichen „Scheiterhaufen“ sind zu 99% Propaganda! Die historische Forschung geht heute der Frage
nach, wie der populäre Mythos über den Umfang der Hexenverfolgung www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/
entstanden war und sich verbreiten konnte. Dabei zeigt es sich, daß es vor allem die atheistischen Ideologien
der Neuzeit und jüngsten Geschichte waren, die den Mythos nach Kräften förderten. Die Nazis z.B. propagierten
die Neun-Millionen-Opfer-Lüge ebenso und lenkten damit systematisch von ihren eigenen Verbrechen ab.
(Durch die Nazis und Kommunisten wurden in wenigen Tagen mehr Menschen vernichtet, als im Mittelalter
in Jahrhunderten!) Es kann nicht verwundern, daß der Abtreibungsbefürworter methusalix, der nach wie
vor Frauen Tötungslizenzen erteilen will und Euthanasieverbrechen rechtfertigt, von seiner Mitschuld
an den millionenfachen Babyschlachtungen regelmäßig durch Hinweis auf mittelalterliche „Scheiterhaufen“
ablenken will. Es ist jedoch gar nicht einzusehen, wie heutige Massenverbrechen gerechtfertigt sein könnten
durch Verbrechen, die vor Jahrhunderten an Frauen begangen wurden. Während der Umfang der Verbrechen
an Frauen im Mittelalter um das Hundertfache aufgebauscht wurde von Babyschlächter methusalix und Konsorten,
wird von denselben Verbrechern der systematische Kindermord kleingerechnet oder (definitorisch) geleugnet.
Hier ist der „Sitz im Leben“ für das Interesse des methusalix an Frauenbelangen und „Scheiterhaufen“!
Man(n) gibt sich als Frauenversteher aus und verfügt so über den weiblichen Unterleib und ungewollte
Kinder!
#66 methusalix † 09:11:40 | Freitag, 23. März 2007
Ein ganz wunderbarer, katholischer Relativismus, Nachtlaterne! Nachtlaterne: Scheiterhaufen … und will
nicht wahrhaben wieviel Scheiterhaufen man gerade heute gegen die Wahrheit, schützende Gerechtigkeit
und Liebe Gottes aufschichtet und anzündet … Die heutigen, kalten und nicht rauchenden virtuellen Scheiterhaufen
sind ja so viel schlimmer, als alle Justizmorde an Frauen, Kindern und Männern, die von den Kirchenbeamten
begangen wurden. Das war ja alles relativ harmlos damals, aber heute ist das mit den gefühlten Scheiterhaufen
relativ schlimm.
#65 Nachtlaterne 05:51:29 | Freitag, 23. März 2007
Scheiterhaufen Man tut geschockt über die Scheiterhaufen des Mittelalters und will nicht wahrhaben wieviel
Scheiterhaufen man gerade heute gegen die Wahrheit, schützende Gerechtigkeit und Liebe Gottes aufschichtet
und anzündet um sein kaltes Ego dran zu „wärmen“.
@ kreuts 1. Antwortet der Papst aus seiner Zeit, und handelt damit völlig korrekt, weil sonst der Eindruck
entstehen würde, die Kirche hätte nichts dazugelernt. 2. Wie unten beschrieben haben zahlenmässig viel
mehr Menschen unter der Inquisition leiden müssen, die gar nichts mit Hexerei zu tun hatten, sondern
schismatisch, oder sonst irgendwie kirchenfeindlich unterwegs waren. Meinungsverschiedenheiten mit dem
Tod zu ahnden, konnte m.E. auch aus der damaligen Zeit heraus nicht begründbat sein. @ GerdEric Da ich
den Eindruck hatte, dass Ihr Inquisitionswissen bei Günther Jauch geklaut sein könnte, dürfen Sie mit
JEDEM seriösen Buch beginnen. Aber beginnen Sie bitte. Und nicht verzagen, denn Sie wissen ja: Auch die
längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
@ Lorenz Der Unterschied ist, dass Opium für das Volk bedeutete, dass die Obrigkeit (zB) das Volk mit
Religion wie mit Opium benebelt. „Opium des Volkes“ bedeutet, dass das Volk sich seine „Dosis“ selber
verpasst.
Dann hat sich also der Papst getäuscht, Bruder Theophil, als er am 12.März 2000 für die Kirche ein
Mea culpa de.wikipedia.org/wiki/Karol_Wojtyla, mit ausdrücklicher Bezugnahme auf die Inquisition, formulierte –
und Sie stellen den päpstlichen Irrtum richtig?
@Bruder Theophil Ich würde Ihnen dringend empfehlen, vor Abgabe Ihrer geschätzten Meinung, einschlägige
Literatur zu bemühen, damit nicht wieder so ein indifferentes Gebrabbel rauskommt, wie oben zitiert.
Und was würden Sie, Bruder Theophil, mir da empfehlen? !:) Wollen oder können Sie nicht?
@benedikt; Scheiterhaufen einen „völlig“ anderen Sinn kann ich zwischen Opium für das und des Volkes
nicht entdecken. Ich danke Ihnen aber für den Hinweis, hoffend, das er belastbar ist, wenn ich mal wieder
Marx zitieren möchte. Nun zu den Scheiterhaufen: Sie haben natürlich nichts mit dem Christentum zu tun,
genausowenig, wie es das Christentum gebietet, Kindern Chilipaste in die Augen zu reiben, weil sie angeblich
bösen Blickes sind oder Juden zu hassen, weil sie Christus gekreuzigt hätten. Es gibt nun mal leider
keinen Gebrauchsmusterschutz für das Christentum. Hexenverbrennung als die vor allem im nördlichen Mitteleuropa
anzutreffende Spielart des Menschenopfers dürfte historisch ziemlich klar mit keltisch, germanisch, slawischem
Brauchtum verlinkt sein. Dass die Kirche hier so oft schwächer war als die mordlustige Masse und viele
„Hexen“ nicht retten konnte, dürfte schätzungsweise mit Schlampereien bei der Missionierung dieser Gegenden
Europas, also mit faulen Kompromissen der Missionare zu Gunsten lokaler Traditionen zu tun haben.
@ kreuts 911 ist schon deshalb ein schlecht gewähltes Beispiel, weil die Täter billigend den Tod von
Moslems in Kauf genommen haben, da sie ja nicht wussten, wer sich alles in den Türmen aufhält. Ein Imam
hat dazu was von: Kollateralschäden des Krieges und Gesicht des Krieges gefaselt. Ihre Frage zielt im
Grunde auf Problematik: Sehen wir Hitler, Stalin und andere Mörder im Himmel wieder, weil sie ja nur
das Beste für ihre Anhänger / Völker wollten. Im Kern muss man diese Frage deshalb verneinen, weil
jeder Mensch, sowas wie eine innere Kompassnadel besitzt, die trotz aller Ideologie und Verblendung zwischen
Gut und Böse unterscheiden kann. Erst wenn man diese Kompassnadel vorsätzlich missachtet, also das tiefste
innere Selbst bewusst ausblendet, dann kann man ganz sicher von Sünde, schwerer Sünder, oder Todsünde
sprechen. Den Scheiterhaufenbetreibern kann man unterstellen, dass sie im Fall von Hexen, lediglich versucht
haben „Ansteckungsherde“ zu eliminieren. Schwieriger wird es bei der Frage der Verfolgung von Andersdenkenden
innerhalb der Katholischen Kirche, wie z.b. den Katharern und Waldensern. Hier den Einfluss Satans auf
schismatische Gruppen stringent nachzuvollziehen fällt erheblich schwerer.
@Bruder Theophil Ich würde Ihnen dringend empfehlen, vor Abgabe Ihrer geschätzten Meinung, einschlägige
Literatur zu bemühen, damit nicht wieder so ein indifferentes Gebrabbel rauskommt, wie oben zitiert.
Und was würden Sie, Bruder Theophil, mir da empfehlen? !:)
Einverstanden. Lassen wir die Politik beiseite! Aus der Sicht der Attentäter des 11.September waren die
Anschläge Notwehr gegen die Bedrohung durch ketzerische Menschen – völlig analog zu den Scheiterhäufen.
Gerechtfertigt? Wenn ja, weshalb? Wenn nein, weshalb nicht?
@ kreuts Wenn Sie jetzt dazu ansetzen wollen, den Katholischen Glauben mit irgendwelchen politischen Ideologien
gleichzusetzen, sind Sie beim falschen Diskussionspartner gelandet.
Nicht wirklich, Bruder Theophil. Der Völkermord durch die Roten Khmer war keine Kriegshandlung, sondern
wurde (wie die Scheiterhäufen) an Zivilisten begangen. Gerechtfertigt? Wenn ja, weshalb? Wenn nein, weshalb
nicht?
@Bruder Theophil Ich würde Ihnen dringend empfehlen, vor Abgabe Ihrer geschätzten Meinung, einschlägige
Literatur zu bemühen, damit nicht wieder so ein indifferentes Gebrabbel rauskommt, wie oben zitiert.
Und was würden Sie mir da empfehlen? !:)
@ GerdEric auch kann von einer Reinigung durch Feuer nicht die Rede sein, denn bekanntlich ist eine Feuerbestattung
nicht gerade katholisch, also eher eine Verfehlung, Ich würde Ihnen dringend empfehlen, vor Abgabe Ihrer
geschätzten Meinung, einschlägige Literatur zu bemühen, damit nicht wieder so ein indifferentes Gebrabbel
rauskommt, wie oben zitiert.
@Bruder Theophil Es ist relativ leicht die Fehler der Vergangenheit aus unserer heutigen Zeit heraus zu
identifizieren. Es ist hingegen deutlich schwieriger zu gleichen Schlüssen zu kommen, wenn man sich in
die Zeit hineinversetzt und klar wird, dass der Scheiterhaufen zur Errettung des Seelenheils gebrannt
hat, und somit dem Verurteilten etwas Gutes getan werden sollte. Aber das war vor 2000 Jahren auch nicht
anders… wenngleich der Scheiterhaufen nichts christliches an sich hat, und das Kreuz nichts jüdisches…
auch kann von einer Reinigung durch Feuer nicht die Rede sein, denn bekanntlich ist eine Feuerbestattung
nicht gerade katholisch, also eher eine Verfehlung, ein gänzliches Ausschliessen. Also wollte man die
zu Verbrennenden von der Ewigkeit G’TTES ausschliessen… WAS ist das für eine Verhöhnung G’TTES? In
heidnischen Bräuchen wurden/werden (lebendig oder tot) Menschen verbrannt.
@ kreuts Zwei Parteien, die sich gegenseitig den Krieg erklären, handeln nie aus Notwehr, sondern immer
aus purer Aggression. Die Menschen des Mittelalters handelten – dort wo es um Hexen ging – aus Angst vor
dem Satan. Also aus Notwehr.
Nun, die „killing fields“ waren unter der Herrschaft von Pol Pot natürlich ebenso „legal“ wie die Scheiterhäufen –
und aus Sicht der Roten Khmer waren sie Notwehr gegen die Einmischung ausländischer Kräfte. Waren sie
deshalb gerechtfertigt? Werde mich kurz ausklinken, aber ich kommen wieder.
@ Lorenz Wenn Marx sagt, Religion sei Opium für das Volk Das hat Marx nicht gesagt. Er sagte, das Religion
Opium des(!) Volkes sei. Das ergibt einen völlig anderen Sinn.
@ kreuts Der Scheiterhaufen verstößt gegen das Tötungsverbot. Notwehr aber nicht. Und für die Menschen
dieser Zeit war der Kampf gegen den Antichristen, der sich in Gestalt von ketzerischen Mitmenschen zeigte,
eine Art Notwehr. Die Seelenrettung war nur durch das reinigende Feuer möglich. Killing fields, also
kriegsführende Handlungen sind wohl kaum unter Notwehr subsummierbar.
Verzeihung, Bruder Theophil… worin liegt denn Ihres Erachtens der Fehler in der Analogie? Der Scheiterhaufen
verstößt gegen das Tötungsverbot. Die „killing fields“ taten es ebenso. Die DLRG und die Caritas tun
es nicht. Nun?
@ kreuts Sagen Sie doch einfach: Bruder Theophil, ich WILL Sie gar nicht verstehen. Dann haben wir die
Probleme in unerem Sender-Empfänger-Verhältnis geklärt.
Religionskritik… … ist im Grunde eine der Kernaufgaben des Christentums. Wenn Marx sagt, Religion
sei Opium für das Volk, hätte er im Grunde völlig recht, wenn er diese Aussage nicht auf das Christentum
oder (was kaum wahrscheinlich) auf das Judentum bezöge. Alle archaischen Religionen und auch die politischen
Religionen (z.B. Marxismus) machen, dass wir nicht mehr wissen, was wir tun. Sie konsolidieren die Herrschaft
des Fürsten der Finsternis. Daher müssen Christen sehr religionskritisch sein. Das Christentum – und
zu diesem Verständnis steigen eben leider nur wenige empor – ist das Antidot dieses Opiums (im Fall des
Opiums allerdings Naloxon). Dass man einen Christen daran erkennt, dass er streitbar ist, ist ebenso wahr.
Wenn ich anders als in irgendeiner Weisheitsreligion Barmherzigkeit übe, nicht weil sie nützlich ist,
sondern, weil sie wahrhaftig ist, wird mir das Herz brennend für diese, meine Wahrheit. Ich muss sie
in die Welt hinausschreien, weil es mich drängt. Das Kopfschütteln der Klugen dieser Welt ertrage ich
dann gern. Nochetwas: Das beliebte Sünden-der-Kirche-Argument, das auch Schmidt-Salomon gebraucht, wird
von einer über Jahrzehnte sehr kirchenfeindlichen Geschichtsforschung und -schreibung gestützt und verliert
nach neutraleren Recherchen oft recht rasch an Glaubwürdigkeit.