Kinderabtreibung
Strafanzeige gegen Paul Spiegel
Mittels einer internationalen Pressekampagne hat Spiegel kürzlich den Erzbischof von Köln in die Knie gezwungen. Gegen den Präsidenten des „Zentralrates der Juden in Deutschland“, Paul Spiegel, ist jetzt bei der Generalstaatsanwaltschaft Köln eine Strafanzeige eingereicht worden. Spiegels Verhalten gegenüber Kardinal Meisner soll unter strafrechtlichen Gesichtspunkten überprüft werden.
(kreuz.net, Köln) Bei der Generalstaatsanwaltschaft Köln ist gegen den Präsidenten des „Zentralrates der Juden in Deutschland“, Paul Spiegel, eine Strafanzeige durch Leo Lennartz eingereicht worden. Spiegel hat Kardinal Meisner mittels einer internationalen Pressekampagne kürzlich in die Knie gezwungen. Der Erzbischof von Köln hatte bei seiner Predigt am diesjährigen Dreikönigsfest die Kinderabtreibung angeprangert und mit den schlimmsten Völkermorden der Geschichte verglichen.

In der eingereichten Anzeige geht es um ein „strafrechtlich relevantes Verhalten des Herrn Paul Spiegel gegenüber Herrn Kardinal Meisner“. Rechtsanwalt Leo Lennartz nimmt auf die diesjährige Dreikönigs-Predigt von Kardinal Joachim Meisner im Dom zu Köln Bezug. Der Kardinal habe in Ausübung seines priesterlichen Amtes und entsprechend der Lehre der katholischen Kirche darauf hingewiesen, daß der Mensch da, wo er sich nicht eingrenzen und relativieren lasse, das Leben verfehle. Als Beispiele nannte der Kardinal den Kindermord zu Bethlehem, die millionenfache Vernichtung von Menschen durch Hitler und Stalin und die millionenfache Tötung von ungeborenen Kindern durch die Abtreibung.

Am Tage darauf verurteilte Paul Spiegel, Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland, die Aussage des Kardinals in einem Interview mit der „Saarbrücker Zeitung“ und erklärte sinngemäß, Kardinal Meisner habe durch seine Äußerung Abtreibung und Sterbehilfe mit den Verbrechen des Naziregimes gleichgesetzt und damit die Opfer des Holocaust beleidigt.

Die Tageszeitung „Die Welt“ vom 8.1.2005 zitierte Spiegel folgendermaßen: „Was soll man von der Jugend erwarten, wenn ein katholischer Würdenträger auf diese Weise und ungestraft den millionenfachen Mord an Juden relativieren kann.“ Bei allem Verständnis über die moralische Empörung Kardinal Meisners über Abtreibungen sei „der direkte Vergleich mit dem systematischen und fabrikmäßigen Massenmord der Nazis unzulässig und in höchstem Maße empörend“. Personen des öffentlichen Lebens hätten aufgrund solcher Äußerungen schon von ihren Ämtern zurücktreten müssen.

In der ARD-Nachrichtensendung vom 7.1.2005 um 20.00 Uhr drohte Spiegel dem Kardinal mit rechtlichen Schritten.

Der Rückzieher des eingeschüchterten Kardinals erfolgte in einer Presseerklärung des Erzbistums Köln vom 8.1.2005: „Wenn ich geahnt hätte, daß mein Verweis auf Hitler mißverstanden hätte werden können, hätte ich seine Erwähnung unterlassen. Es tut mir leid, daß es dazu gekommen ist. In der Dokumentation meiner Predigt werde ich darum auch den Hinweis auf Hitler tilgen lassen.“

Die jetzt gegen Paul Spiegel eingereichte Strafklage sieht eine Notwendigkeit, dessen Verhalten gegenüber Kardinal Meisner unter strafrechtlichen Gesichtspunkten zu überprüfen.

Die Erklärung des Kardinals habe offensichtlich keinen strafbaren Inhalt. Es handelte sich um eine Predigt im Rahmen der ihm obliegenden Glaubensverkündung, in der er ausdrücklich den theologischen Charakter des angesprochenen Problems betonte. Das sei auch für Herrn Spiegel klar. Die Holocaust-Babycaust-Entscheidung des Bundesgerichtshofs, die zu Artikel 5 des Grundgesetzes ergangen ist, liege schon mehr als vier Jahre zurück. Darin wurde die Legitimität der Bezeichnung der Kinderabtreibung als Holocaust bestätigt. Der Bundesgerichtshof (BGH) mit Sitz in Karlsruhe ist das oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland.

Trotzdem habe der Vorsitzende des „Zentralrates der Juden in Deutschland“ eine Bestrafung des Kardinals gefordert und ihm den Verlust seines Amtes sowie rechtliche Schritte in Aussicht gestellt. Das dürfte als rechtswidrige Androhung eines empfindlichen Übels gegenüber einem anderen zu werten sein, der dadurch zu einem bestimmtem Tun gezwungen werden soll (§ 240 Strafgesetzbuch [Nötigung]).

Verschärft werde die Handlung von Herrn Spiegel dadurch, daß er seine Angriffe gegen den Kardinal über die Medien geführt hat. Das habe seinen Attacken eine größtmögliche Verbreitung sowie einen größtmöglichen Druck auf den Angegriffenen garantiert: „Die in der Presseerklärung des Erzbistums Köln zitierte Äußerung von Kardinal Meisner beweist, daß Kardinal Meisner dies genau so verstanden hat, wie übrigens auch die deutsche Öffentlichkeit“, so der Text der Anzeige im Originalton.

Entsprechend erkläre sich die anschließende Medienberichterstattung, wonach Kardinal Meisner seine Äußerung bedauere bzw. sich „nach seinem umstrittenen Vergleich zwischen Abtreibungen und den Massenmorden Hitlers“ entschuldigt habe (Rheinische Post vom 10.1.2005).

In diesem Zusammenhang dürfte weiter von Bedeutung sein, daß Paul Spiegel nach einer Meldung des Kölner Stadtanzeigers vom 10.1.2005 nun auf juristische Schritte verzichten wolle, aber zusätzlich erklärt habe: „[Kardinal] Meisner wußte genau, was er tat.“

Bei Herrn Spiegel dürfte des weiteren ein Verstoß gegen § 164 [falsche Verdächtigung] Strafgesetzbuch in Frage kommen.

Darüber hinaus stelle Spiegels Verhalten einen massiven Eingriff in den durch das Grundgesetz geschützten Bereich der katholischen Kirche dar. Die Glaubensverkündung beinhalte auch das Recht und die Pflicht, Lebensvorgänge aus Vergangenheit und Gegenwart und mögliche Entwicklungen, die noch in der Zukunft liegen, einzubeziehen und die Glaubenslehre an ihnen zu verdeutlichen.

Wenn sich die in Spiegels Verhalten zutage getretene Auffassung durchsetzen sollte, so die Klage, „würde dies das Ende der freien Glaubensverkündigung in der katholischen Kirche wie auch in anderen religiösen Vereinigungen in Deutschland bedeuten, wenn es um die Einbeziehung des Unrechts in die Glaubensverkündung geht, das im Dritten Reich an Juden begangen wurde.“ Spiegel oder andere hätten dann die Entscheidungsmacht, darüber zu bestimmen, was und wie zu diesen Fragen in der katholischen Kirche hierzu gelehrt werden dürfe.

Der Rechtsanwalt macht im übrigen auch sein im Grundgesetz bestätigtes Recht als Katholik geltend, eine unzensierte Glaubensverkündigung zu erhalten. Dazu gehöre auch, daß Priester nicht befürchten müßten, wegen der ordnungsgemäßen Ausübung ihres Amtes verfolgt zu werden.

Lennartz erwartet, daß der Generalstaatsanwalt die Eingabe als Chefsache behandeln wird. Dies fordere nicht nur der Status der betroffenen Personen, sondern die Wichtigkeit der Angelegenheit und das von ihr verursachte Aufsehen. Er halte es für notwendig, die Öffentlichkeit über die eingebrachte Klage zu informieren, weil Spiegels Verhalten offenbar darauf hinauslaufe, in einem wichtigen Feld geistiger Auseinandersetzung in Deutschland ein Monopol zu erlangen.
      
23 Lesermeinungen
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#23   GerdEric   20:47:40 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Lieber Dolfus,
Dolfus: In wievielen Hollywood-Produkten wird Volkshetze gegen Deutsche oder Araber betrieben … es sind Legionen, und es fällt uns auch gar nicht mehr auf.
Und in wievielen Hollywood-Produktionen wird ein verklärtes, überttrieben positives Bild von den Iren geliefert…
DOlfus: Bei der „Passion Christi“, eine getreue Evangeliumsverfilmung, kamen wütende Aufstände und Antisemitismus-Vorwürfe … bei der deutschen DVD lieferte man gleich eine Handreichung mit, verfaßt vom Trio Spiegel-Lehmann und dem Ober-EKDler …
Danke, ich habe den Film gesehen.
Was mir auffiel?
Die Krähe, die einem Manne ein Auge aushackt,
die „jüdische“ Oberschicht, die mit irgend welchen Stäben da standen, und dass Maria das Blut auf wischte…
Die Krähe habe ich schon mal in einem Film über Merlin gesehen (ob da Mel Gibson irgend wie mitwirkte, weiss ich nicht), im gleichen Film ein Druide (ist doch wohl ein Heide), der einen identischen Stab derer der besagten Juden hielt.
Und die Maria, die das Blut wohl für den Gral aufwischte…
Was ist davon getreu?
Dolfus: Ebenso ist es mit der Kirche … die Kirche wird heute auf allen Ebenen geprügelt und verleumdet, vom Schultheater bis zum Bundestheater, von Politikern aller Ebenen etc… Pius XII., der nach dem Krieg von hohen Juden für seinen Einsatz gegen Hitler geehrt wurde, wird heute als alter Nazi verkauft, sodaß die Heutigen das tatsächlich glauben …
Es ist eben so, wer andere richten will, muss damit rechnen, selbst gerichtet zu werden.
Dolfus: Ebenso die alte Keule gegen die Kirche … (Ex-)CDU-Hohmann hat in seiner mutigen Bundestagsrede klare Fakten gebracht, die offensichtlich einige Leute nervös machen … nämlich, daß vielleicht auch ein Jude mal einen Fehler gemacht haben könnte …
1. Welche Bundestagsrede?
2. Auch Juden machen Fehler (das war jetzt nicht ernst gemeint von Dir?), oder hläst du sie für göttlich, nur weil Jesus auch Jude war?
3. Hat Hohmann die Fakten falsch zusammen gestellt.
4. weiss ich nicht, ob Dein Einwand nicht selbst weiter vom Thema ablenkt…
Mit freundlichem Gruss
GerdEric
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#22   GerdEric   20:32:15 | Donnerstag, 20. Januar 2005
zum Zweiten
Bruno-Maria: Eigene Fehler wollen wir immer schnell vergessen machen. Auch uns selbst gegenüber. Klar.
Sie müssen aber auch vergessen sein, wenn wir damit mit Gott im Reinen sind, also Buße taten und Wiedergutmachung. Um so mehr bei Anderen, denn wir können nicht vergeben bekommen, wenn wir deren Schuld nicht vergeben haben.
Das wird aber jetzt kritisch…
Wie will Meisner wissen, dass Stalin mit Gott nicht im Reinen ist? Hat er das dann zu entscheiden?
Wenn ein Gottesleugner sündigt (der ja gar nicht Gott kennt, nicht weiss, was Gott will)? um wieviel mehr wird Gott den züchtigen, der Gottes Gebote kennt!
Bruno-Maria: Oder wollen wir wirklich das Kamel sein, das, wenn über eine schlimme Sache Gras gewachsen ist, alles wieder weg frisst?
Entschuldige, es ist das rituell unreine Kamel, das nicht durchs Nadelöhr geht (der Reiche), und es ist der rituell unreine Esel (der doch von Gott ausgezeichnet), der das Gras wieder abfrisst.
Gott lässt auch über anderer Menschen Untaten Gras wachsen, und doch meint ein Kardinal, er müsse der Esel sein.
Bruno-Maria: Warum darf ein Kardinal nicht übergroße Schuld anprangern, ohne jedes Mal zu sagen: AUCH WIR DIE KIRCHE TATEN DAMALS BÖSES???
Kann er doch, nur darf er sich dann nicht beschweren (und das hat er hoffe ich auch so erkannt), wenn dann andere ihm andere Taten vorhalten, oder seine unterlassungen Anprangerungen unterlassene Hilfe für Verhungernde, so dass täglich Tausende verhungern…
Und wer entscheidet, was übergrosse Schuld ist?
Ist es nicht schon allein übergrosse Schuld, dieses zu beurteilen sich heraus zu nehmen?
Bruno-Maria: Übergroße Schuld die nicht vorbei und historisch unveränderlich, sondern aktuell, jetzt und heute fortgeführt wird?
Meinst Du Überheblichkeit?
Bruno-Maria: Sind die Kirche denn nicht wir??? War denn die Kirche isoliert und alleine? War sie nicht Teil von Staat und Volk? Ware unter den Zusehern und Beifallspendern der Vollstreckung der Inquisition keine Christen? Niemand?
Nur noch ein kleines Beispiel.
das Münster/in Westfalen der Täufer.
dort wurden Gegner auch (schliesslich ist es eine harte und unbarmberzige Zeit) hingerichtet.
In einer grossen Inszenierung wurden die gefangenen Anführer gefoltert und dann hingerichtet.
Der Unterschied liegt nicht darin, dass die vereinigten Truppen der evangelischen und katholischen Gruppen Recht sprachen (sie nahmen das Recht in ihre Hände),
denn auch die Täufer nahmen sich das recht heraus.
Der Unterschied liegt darin, dass die Täufer Folter verboten! Sich eben nicht noch an dem Leid der Unterlegenen zu weiden.
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#21   Dolfus   20:22:05 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Debatte lenkt vom Thema ab
Ein ständiges Kreisen über „die Schuld“ der Kirche, sodaß man gar nicht das betrachtet, was ansonsten nebenher abläuft oder abgelaufen ist.
In wievielen Hollywood-Produkten wird Volkshetze gegen Deutsche oder Araber betrieben … es sind Legionen, und es fällt uns auch gar nicht mehr auf.
Bei der „Passion Christi“, eine getreue Evangeliumsverfilmung, kamen wütende Aufstände und Antisemitismus-Vorwürfe … bei der deutschen DVD lieferte man gleich eine Handreichung mit, verfaßt vom Trio Spiegel-Lehmann und dem Ober-EKDler …
Ebenso ist es mit der Kirche … die Kirche wird heute auf allen Ebenen geprügelt und verleumdet, vom Schultheater bis zum Bundestheater, von Politikern aller Ebenen etc… Pius XII., der nach dem Krieg von hohen Juden für seinen Einsatz gegen Hitler geehrt wurde, wird heute als alter Nazi verkauft, sodaß die Heutigen das tatsächlich glauben …
Ebenso die alte Keule gegen die Kirche … (Ex-)CDU-Hohmann hat in seiner mutigen Bundestagsrede klare Fakten gebracht, die offensichtlich einige Leute nervös machen … nämlich, daß vielleicht auch ein Jude mal einen Fehler gemacht haben könnte …
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#20   GerdEric   20:01:21 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria,
es ist nur sehr „komisch“,
wenn Priester Keuschheit predigen, dann aber selbst gestehen müssen, dass das Leben doch nicht so einfach ist.
Das bringt doch immer mehr Misstrauen hervor.
Kann man wirklich seine Kinder einem kirchlichen Mitarbeiter anvertrauen? oder sollte man doch lieber das Kind davor schützen, denn wenn es erstmal in den „Brunnen“ gefallen ist…
und die art, wie mit den Tätern umgegangen wird, ist auch nicht das, was ich vertrauensbildent nennen kann.
Sicher muss ich meinem Sohn nicht sagen, was ich zuvor gelebt habe, aber ich kann ihm sagen, wenn er in einem Problem steckt, dass man da mit Vertrauen auf Gott, wieder heraus kommt.
Ich werde ihm seine „Sünden“ nicht vergeben können, aber ich kann ihm zusichern, dass Gottes Güte gross ist.
Wenn der Gläubige keusch sein soll, um wieviel mehr muss dann der Klerus dies sein?
mit freundlichen Grüssen
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#19   Bruno-Maria Schulz   17:12:40 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Gott verzeiht – wir nie
Es ist kein Verheimlichen, wenn man – bevor man Schandtaten anprangert, eben nicht eigene Schuld offenbart – mit der man mit Gott im Reinen ist!
Sonst müsste der Vater seinem Sohn sagen: Ich habe vor deiner Mutter mehrere Sexbekanntschaften gehabt – ich will das bei dir nicht sehen.
Der Richter dem Strafgefangenen: Ich habe in meiner Jugend auch eingebrochen – das darfst du nicht.
Der Pfarrer dem Beichtenden: Ich habe damals das Gleiche getan – tue das bitte nie mehr.
Sorry – aber ist das nicht ein bisschen doof? – und Bestärkung des Übeltäters?
Eigene Fehler wollen wir immer schnell vergessen machen. Auch uns selbst gegenüber. Klar.
Sie müssen aber auch vergessen sein, wenn wir damit mit Gott im Reinen sind, also Buße taten und Wiedergutmachung. Um so mehr bei Anderen, denn wir können nicht vergeben bekommen, wenn wir deren Schuld nicht vergeben haben.
Oder wollen wir wirklich das Kamel sein, das, wenn über eine schlimme Sache Gras gewachsen ist, alles wieder weg frisst?
Warum darf ein Kardinal nicht übergroße Schuld anprangern, ohne jedes Mal zu sagen: AUCH WIR DIE KIRCHE TATEN DAMALS BÖSES???
Übergroße Schuld die nicht vorbei und historisch unveränderlich, sondern aktuell, jetzt und heute fortgeführt wird?
Und:
Sind die Kirche denn nicht wir??? War denn die Kirche isoliert und alleine? War sie nicht Teil von Staat und Volk? Ware unter den Zusehern und Beifallspendern der Vollstreckung der Inquisition keine Christen? Niemand?
Bruno-Maria Schulz
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#18   GerdEric   15:46:19 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Wäre Usus eigenes Unrecht zu verlautbaren
bevor man anderes Unrecht anklagt, würde nie mehr Unrecht angeprangert.
Lieber Bruno-Maria,
das bezweifel ich, es würde eher das Bekennen der eigenen Schuld verbessern, denn die bisherige Praxis fördert genau das verheimlichen, das sich nicht zu seinen Taten bekennen.
Bruno-Maria: Übeltäter würden bestärkt durch: „Andere taten’s auch“.
Aber, genau das hat Kardinal Meisner getan, nein, er hat nicht mal gesagt, andere AUCH, sondern nur: Andere!
Bruno-Maria: Mit Meisners „eigenen“ Untaten waren Untaten der Kirche gemeint, die, wenn wir sie nicht vergeben und vergessen; unsere Schuld nie vergeben lässt.
Es geht beim Aufzählen eigener Schuld nicht darum, dass die Schuld nicht vergeben werden kann, sondern darum, ein Beispiel aufzuzeigen, nichts mehr.
Bruno-Maria: Warum wollen wir bei des Kardinals von uns konstruierten „Fehlern“ kein Ende finden, wenn wir eigene Fehler schnell vergessen machen?
Es ist doch klar, dass auch ein Kardinal (es geht nicht um die persönliche Schuld Kardinal Meisners), wenn er sich schon nicht selbst erinnert, an die Schuld der Kirche erinnert wird.
Bruno-Maria Schulz
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#17   Bruno-Maria Schulz   09:06:30 | Donnerstag, 20. Januar 2005
finden auch unsere Fehler kein Ende?
Wäre Usus eigenes Unrecht zu verlautbaren bevor man anderes Unrecht anklagt, würde nie mehr Unrecht angeprangert.
Übeltäter würden bestärkt durch: „Andere taten’s auch“.
Ein weltlichem Gericht entgangener Täter entgeht nie Gottes Gericht – und das ist weit schlimmer, denn er muss sich sein restl. Leben damit quälen und Gottes Verdammnis ist ewig.
Mit Meisners „eigenen“ Untaten waren Untaten der Kirche
gemeint, die, wenn wir sie nicht vergeben und vergessen; unsere Schuld nie vergeben lässt.
Warum wollen wir bei des Kardinals von uns konstruierten
„Fehlern“ kein Ende finden, wenn wir eigene Fehler schnell
vergessen machen?
Bruno-Maria Schulz
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#16   GerdEric   19:33:44 | Mittwoch, 19. Januar 2005
Wird der Kardinal auch zuerst die Schuld anderer vor Gott bekennen,
bevor ihm Gott der HERR seine Schuld auflisten wird (muss)?
Lieber Bruno-Maria Schulz: Wer von uns, der irgend einen Missstand anklagt, bekennt zuvor öffentlich alle eigenen Taten? Welchen Sinn hätte es?
und wäre es nur die Glaubwürdigkeit?
Bruno-Maria Schulz: Das Bekennen eigener Schuld überzeugt keineswegs Schuldige, abzulassen von teuflischem Tun. Im Gegenteil. Es bestärkt.
Das scheint dann doch eher Ansichtssache zu sein, mir hätte es Anerkennung abverlangt.
Bruno-Maria Schulz: Was wohl die Millionen Getöteten, Vertriebenen, Enteigneten, Geschändeten, Hinterbliebenen dazu sagen? Die Täter wurden
gehängt oder töteten sich selbst oder werden gerichtet von Gott.
Glimpflich?
?? ich glaub’s nicht…
nein, zuviele Nazis wurden nach dem Krieg wieder in Amt und Würden gesetzt.
Zuviele Prozesse wurden verschleppt und zuspät angestrengt.
Und die ermordeten Flüchtlinge, die vergewaltigten Frauen und die verhungerten Kinder gehen auf die Schuld der Nazis.
Und zu leichtfertig sah das Volk über die Greul weg und hat die Zeichen nicht erkannt, nicht erkennen wollen.
Bruno-Maria Schulz: Kardinal Meisner ERINNERTE nicht an einige wenigen Untaten aus unzähligen; er verglich (Kindermord im Mutterleib) mit historischen Untaten unzähliger Völkermorde und nannte rein zufällig einige
wenige Beispiele.
Entschuldige, dass der Kardinal rein zufällig einige wenige Beispiele nannte, das glaube ich nicht. Ein Kardinal sollte seine Worte wohl zu wählen wissen.
Mit freundlichen Grüssen
GerdEric
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#15   Bruno-Maria Schulz   14:08:03 | Mittwoch, 19. Januar 2005
sich selbst anklagen um Missetaten anzuprangern?
Wer von uns, der irgend einen Missstand anklagt, bekennt zuvor öffentlich alle eigenen Taten? Welchen Sinn hätte es? Das Bekennen eigener Schuld überzeugt keineswegs Schuldige, abzulassen von teuflischem Tun. Im Gegenteil. Es bestärkt.
„Die Deutschen sind mehr als glimpflich davon gekommen, vor allem die Täter“?
Was wohl die Millionen Getöteten, Vertriebenen, Enteigneten, Geschändeten, Hinterbliebenen dazu sagen? Die Täter wurden gehängt oder töteten sich selbst oder werden gerichtet von Gott.
Glimpflich?
Herodes nun doch schuldig des Kindermordes? Nicht mehr
ungeschichtlich?
Kardinal Meisner ERINNERTE nicht an einige wenigen Untaten aus unzähligen; er verglich (Kindermord im Mutterleib) mit historischen Untaten unzähliger Völkermorde und nannte rein zufällig einige
wenige Beispiele. Wie gesagt: Er müsste noch heute weiter aufzählen, verlangte man keinen auszulassen.
Bruno-Maria Schulz
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#14   GerdEric   11:34:42 | Mittwoch, 19. Januar 2005
wie auch wir?
Lieber Bruno-Maria Schulz: „Für die Taten <die im Namen der Kirche, hier der katholischen,
begangen wurden…> entschuldigte sich u.a. auch der Papst.“
Sicher, und du sagst, die eigene Schuld kann nur vergeben werden, wenn wir auch vergeben können.
Stimmt. Nun hat aber der Kardinal die Schuld des Herodes neu aufgewärmt, und ich habe nur gesagt, dass es überzeugender gewesen wäre, er hätte an die eigenen (der Kirche im Zusammenhang mit der jeweiligen Staatsmacht) Taten erinnert.
Habe ich die Vergebung meiner Schuld vertan, weil ich an die Schuld erinnere, aber der Kardinal nicht, der an die Schuld Herodes erinnerte?
Bruno-Maria Schulz: Sie wurden begangen nicht alleine im Namen der Kirche, sondern Hand in Hand mit Staatsinteressen sehr weltlicher Mächte – schuldig waren Staatsmächte und Kirche gleichermaßen.
Es mindert doch nicht die eigene Schuld, nur weil der Nachbar sündigt.
Bruno-Maria Schulz: Die Schuld der Deutschen am „Holocaust“ wurde apokalyptisch bestraft – es traf gleichermaßen Schuldige wie Unbeteiligte. Heute lebende Generationen tragen noch lange schwer daran.
Apokalyptisch?
Die Deutschen sind mehr als glimpflich davon gekommen, vor allem die Täter!
Nie hätte je ein Nazi wieder fussfassen dürfen in Deutschland (und leider auch da hat die Kirche sich bei der Strafvereitelung beteiligt).
Bruno-Maria Schulz: Hätte Kardial Meisner wie hier verlangt, auch noch diese und jene Völkerschuld aufzählen sollen, so würde er heute noch aufzählen.
Kein Volk ist frei von solcher Schuld.
Das stimmt, aber es hätte das Bekennen der eigenen Taten genügt, nicht mal alle, und deshalb bin ich weiter der Meinung, das Bekennen der eigenen Schuld wäre überzeugender.
Mit freundlichen Grüssen
GerdEric
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#13   Bruno-Maria Schulz   07:59:44 | Mittwoch, 19. Januar 2005
wie auch wir vergeben ?
Für die Taten <die im Namen der Kirche, hier der katholischen, begangen wurden…> entschuldigte sich u.a. auch der Papst.
Sie wurden begangen nicht alleine im Namen der Kirche, sondern Hand in Hand mit Staatsinteressen sehr weltlicher Mächte – schuldig waren Staatsmächte und Kirche gleichermaßen.
Da wir täglich beten …und vergib uns unsere Schuld WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SCHULDIGERN, kann uns dann nicht vergeben werden, denn wir die Mitschuld unserer Kirche immer neu aufgewärmt, als Alleinschuld hinstellen – somit eben nicht vergeben haben – gleichzeitig aber die Mitschuld der Staatsmacht
längst verdrängten.
Die Schuld der Deutschen am „Holocaust“ wurde apokalyptisch bestraft – es traf gleichermaßen Schuldige wie Unbeteiligte. Heute lebende Generationen tragen noch lange schwer daran.
Hätte Kardial Meisner wie hier verlangt, auch noch diese und jene Völkerschuld aufzählen sollen, so würde er heute noch aufzählen.
Kein Volk ist frei von solcher Schuld.
Das ändert nichts an daran, das jeder Mord gleich
lebenszerstörend ist für den Täter und nichts an der Richtigkeit der Vergleichsbeiziehung Meinsners.
Bruno-Maria Schulz
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#12   GerdEric   20:54:48 | Dienstag, 18. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria Schulz
auch Jesus lebte einzig aus dem sogenannten Alten Testament, nicht aus dem NT.
Ich habe gar nichts dagegen, wenn der Kardinal die Abtreibung anprangern will, aber als Vergleich eignen sich die „Taten“ die im Namen der Kirche, hier der katholischen, begangen wurden…
mfg
GerdEric
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#11   Bruno-Maria Schulz   18:18:00 | Dienstag, 18. Januar 2005
Ist dieser Mord schlimmer als jener ?
Massenmorde von Menschen an anderen Menschen, gab es schon immer in der Historie, von der Steinzeit bis zur „Abtreibung“. Sie alle geschahen und geschehen noch, zu des Satans Wohlgefallen.
Das Zeichnen perfider Unterschiede zwischen diesen und jenen Massenmorden, da diese so und jene so „begründet“ wurden; diese dem einen und jene dem andern politischen, rechtlichen, kriegerischen,
wirtschaftlichen, Gewaltanspruch dienten, darf man getrost als zielgerichteten Ablenkungsversuch bezeichnen.
Kein Völkermord war „schlimmer“ als ein anderer – jeder einzelne Ermordete starb für sich in individuellem Entsetzen und darf eben so wenig leben aufgrund Willkür und Gewalt des Stärkeren, wie das im Mutterleib ermordete Kind.
Die Tötung eines anderen Menschen ist völlig ungeachtet eines wie auch immer gearteten, jedoch immer teuflischen Hintergrundes, schlicht MORD; hier Massenmord, ob Holocaust, Völkermord oder Abtreibung genannt.
Dies, und nichts Anderes sagte der Kardinal.
Will irgend jemand im Ernst annehmen, dass ein Mord an diesem Menschen weniger schlimm sei als an jenem Menschen?!
Erschütternd ist auch Folgendes:
Hier zu erwähnen, dass man den Kindermord zu Bethlehem bezweifelt weil er „nicht historisch belegt sei“
heißt die Heilige Schrift stellenweise für fraglich zu halten (hier neben anderen Kindermord-Hinweisen des Herodes; Mathäus 2,13-16)
Warum dann nicht auch gleich die Auferstehung bezweifeln – sie ist ebenfalls nicht historisch belegt.
Bruno-Maria Schulz
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#10   GerdEric   22:54:55 | Sonntag, 16. Januar 2005
Meine Einstellung zu diesem Thema ist eine andere…
Im Gegensatz zu Paul Spiegel sehe ich ein Problem in der Hinzuziehung des Falles „Herodes“.
Dass Meisner Hitler bemühte, diesem Abtreiben zu entgegnen, ist bedauerlich, denn wenig hilfreich, da Hitler im Bereich Abtreibung zwar auf der einen Seite Abtreibungen arischen Blutes unter Strafe stellte, aber auch das Abtreiben nichtarischen Blutes billigte und auch vor Experimenten nicht schützte…
Bei dem Ausrottungsversuch an den Juden und Zigeunern waren Deutsche und Christen nicht nur beteiligt, sie waren die Verursacher.
Die Sache mit Stalin lag anders als der Ausrottungsversuch Hitlers.
In Russland gab es eine gewaltige Revolution, die nicht allein Opfer durch die kommunitischen Gruppen forderte, sondern auch durch die nichtkommunistischen.
Stalin ist eindeutig eine Schande für den berechtigten Aufstand gegen das Zarenreich, dass bedenkenlos, und gewissenlos die Untertanen, die Leibeigenen versklavte, und grundlegend das Christentum besudelte.
Denn schon Jesus sagte: Gebt dem Kaiser was des Kaisers! Nichts!
Nun zu Herodes.
Es gibt keine historischen Fakte, die die sogenannten Kindermorde von Betlehem belegen.
Auch ist das Ausmass dessen, im Gegensatz zur mehr als betrüblich machenden Abtreibungsflut (die blutige Nacht an den Erstgeborenen in Ägypten, vor dem Auszug des versklavten Volkes Gottes, dem Proletariat), so brutal es klingen mag, unbedeutend… (entschuldigt meine zynischen Worte, aber zu dem Thema kann ich nicht liebliche Worte setzen)
Lieber Dolfus,
ich weiss nicht, wen du mit Toratreue Juden meinst.
Lieber Pelagius,
die PDS ist sicher keine stalinistische Organisation, viele vom Christentum enttäuschte (gerade in Wessiland) sind dort aktiv.
Lieber Catholicus,
jetzt hat mal Paul Spiegel was gegen Kardinal Meisners Worte gesagt, und schon glaubst Du, dadurch würden die Katholiken Freiwild…
was ist das für ein Unterschied zu dem, was andere, auch mit katholische Beteiligung, als Freiwild erleiden mussten…
Lieber Kardinal Meisner,
nimm bei Deiner nächsten Rede zum Vergleich das Leid der Vertriebenen Salzburger, der durch die christlichen Mission ums Leben gekommenen oder der durch die innerchristlichen Religionskriege ums Leben gekommenen…
Ich glaube,
wir sollten den Fall nicht so hoch an die Glocken hängen, denn es jammert Gott, wie seine Kinder seine Botschaft mit Füssen treten.
mfg
GerdEric
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#9   Heinrich   15:20:32 | Donnerstag, 13. Januar 2005
auch kath.net berichtet
www.kath.net/detail.php?id=9436
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#8   Margareta   11:13:28 | Donnerstag, 13. Januar 2005
„der direkte Vergleich mit dem systematischen und fabrikmäßigen Massenmord“
Die Pille, das Kondom, die Spirale, die Pille danach ect.pp. kommen aus der Fabrik, die Kinder werden mechanisch, fabrikmäßig abgetötet. Meiner Meinung nach ist da auch System dahinter. Wo also bitte hinkt dieser Vergleich?
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#7   Heinrich   10:46:45 | Donnerstag, 13. Januar 2005
Vielen Dank & Gottes Segen!
Vielen Dank an Leo Lennartz für dieses bekennende Engagement! Gott segne, stärke und schütze Sie!
Danke an kreuz.net für diese Berichterstattung. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.
Redaktion benachrichtigen
#6   Pelagius   22:24:52 | Mittwoch, 12. Januar 2005
Wo bleibt die PDS?
Schade, daß sich nicht auch die PDS gegen den Cardinal erhoben hat: Verunglimpfung des Stalinismus durch Vergleich mit dem Nationalsozialismus.
Der Prozeß könnte dadurch noch viel interessanter werden. So aber bleibt es bei einem recht simpel gestrickten Gefecht, über dessen Ausgang wir jetzt schon dreimal raten dürfen…
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#5   Catholicus   21:34:35 | Mittwoch, 12. Januar 2005
Rechtsmittel sind angebracht
Es ist wichtig, dass dieser Fall ausjudiziert wird. Man hat sonst den Eindruck, Katholiken seien Freiwild!
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#4   Dolfus   21:25:28 | Mittwoch, 12. Januar 2005
Thorauntreue Juden
Der Zentralrat der Juden in Deutschland bringt eine ganze Religionsgemeischaft in Mißkredit, noch dazu sind es nicht einmal thoratreue Juden.
Die thoratreuen Juden bemühen sich um ein gutes Auskommen auch mit den Deutschen nicht-mosaischen Glaubens.
Es ist absurd, wie wenn das ZK der Katholiken in Deutschland die Alleinvertretung der deutschen Katholiken beanspruchen würde. Manchmal hat man allerdings den Eindruck, das tun sie ohnehin bereits.
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#3   bonifatius   19:47:22 | Mittwoch, 12. Januar 2005
Religions- und Meinungsfreiheit
Wenn man in Deutschland himmelschreiendes Unrecht nur mehr unter Strafandrohung nennen darf, weil man adaequate Verbrechen zitiert, dann ist auch Meinungs- und Religionsfreiheit fast nicht mehr möglich. Hoffentlich besinnen sich P.Spiegel und Co. und vergiften in Deutschland durch diese Hatz nicht die Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Deutsch – Jüdische Aussöhnung!
Bin gespannt auf den juristischen Eiertanz unserer Gerichte und die Einflußnahme des B’nai B’rith (jüdische sehr einflußreiche Hilsorganisation) auf die Deutsche Rechtsprechung.
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#2   Copertino   16:41:38 | Mittwoch, 12. Januar 2005
Erleichtert…
…dass es noch besonnene Juristen gibt, denen nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Wiederherstellung der Ehre von Kardinal Meisner am Herzen liegt.
Wenn es doch nie mehr geschehen würde, dass Menschen, die sich für die vom Schicksal bestimmten Propheten der Anti-Diskriminierung halten, selbst massivst diskriminieren…
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#1   Sulpicius   14:30:22 | Mittwoch, 12. Januar 2005
Bitte auf dem laufenden halten!
Sehr geehrte Redaktion, es wäre schön, wenn Sie über den Verlauf des Verfahrens berichten würden. Danke.
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