Piusbruderschaft
Das sind bestimmt Nationalsozialisten
Versucht das Bistum Aachen die französischen kontemplativen Benediktinermönche, die sich auf Gut Reichenstein ansiedeln wollen, als Nationalsozialisten hinzustellen?
Messe in der Benediktinerabtei Notre Dame de Bellaigue
Messe in der Benediktinerabtei Notre Dame de Bellaigue
(kreuz.net) Der CDU-Bürgermeister von Monschau, Theo Steinröx, hat zur Ansiedlung der „Levebvre-Anhänger“ – wie sich die Aachener Kirchenzeitung ausdrückt – auf Gut Reichenstein Stellung genommen.

Bereits am 15. Februar veröffentlichte die Aachener Kirchenzeitung dazu einen Bericht.

„Monschau ist eine religiös tolerante Stadt“ – erklärte Bürgermeister Steinröx vor der Kirchenzeitung.

Nicht nur die Gesetze, sondern auch die religiöse Toleranz im Monschauer Stadtrat hätten keine andere Entscheidung zugelassen als ein Okay zur Bebauungsplan-Änderung für das Kloster Reichenstein.

Traditionalistische Benediktiner in Bellaigue
Die Benediktinerabtei Notre Dame de Bellaigue, die der Piusbruderschaft verbunden ist, befindet sich in der französischen Ortschaft Virlet im südlicheren Teil Frankreichs.Notre Dame de Bellaigue ist eine Tochtergründung der Benediktinerabtei Sainte Madeleine in Le Barroux.Das Benediktinerkloster in Le Barroux wurde im Mai 1987 unter der Piusbruderschaft errichtet.

Als sich die Abtei Le Barroux dem Vatikan zuwandte, trennte sich Notre Dame de Bellaigue vom Mutterkloster.

Steinröx weiter: „Wäre der Stadtrat dem Appell des Aachener Bischofs gefolgt und hätte die Bebauungsplan-Änderung abgelehnt, dann hätte ich diesen Beschluß qua Kommunalverfassung sogar beanstanden müssen.“

Der ehemalige Meßdiener Steinröx ist sicher, daß er die Traditionalisten in Kloster Reichenstein „im Griff“ haben wird.

Mit dieser Versicherung reagiert der erste Bürger Monschaus auf Befürchtungen aus der linksextremistischen Ratsopposition, die „Lefebvre-Organisation“ – wie sich die Diözesanzeitung ausdrückt – könne angeblich auf Reichenstein „der rechten Szene“ des Aachener und Dürener Raumes sowie aus Belgien einen Treffpunkt bieten oder etwa Seminarmöglichkeiten einräumen.

Auch eine „Missionierung des Monschauer Raumes“ oder Einflußnahme auf Schulen oder Jugendeinrichtungen werde er nicht dulden, beteuerte der Bürgermeister, der – wie die Aachener Diözesanzeitung an dieser Stelle hinzufügt – früher Kriminalbeamter und Chef der Aachener Mordkommission war.

Steinröx hat auf Anraten des linksextremistischen Grünen-Ratsherrn und Kirchenvorstandes Werner Krickel unmittelbar nach der jüngsten Ratssitzung das NRW-Innenministerium eingeschaltet, ob es dort Erkenntnisse zur Verfassungstreue der „Lefebvre-Organisation“ – wie sich die Aachener Kirchenzeitung ausdrückt – gebe.

Die Antwort traf im Februar ein. Demnach ist die Piusbruderschaft „kein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen“.

Nach Erkenntnissen der Landesregierung „ist der kirchenrechtliche Status der Priestergemeinschaft St. Pius X. umstritten. Die Gründe hierfür liegen aber nicht in einer möglichen Verfassungsfeindlichkeit der Gemeinschaft.“

Unterdessen hat auch das Bistum Aachen eine Stellungnahme zur bevorstehenden Ansiedlung der Lefebvre-Benediktiner auf Kloster Reichenstein angekündigt.

Insider rechnen damit, daß Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen die Katholiken zwar deutlich – und unökumenisch – auf den Zustand der Trennung zwischen der katholischen Kirche und den extrem reaktionären Traditionalisten hinweisen wird.

Andererseits wird aber keine Verschärfung des Umgangstons erwartet, um die in Rom zurzeit laufenden Verhandlungen zur Aufhebung des Schismas zwischen der Kirche und den abgespalteten Priestern und den exkommunizierten Bischöfen der Piusbruderschaft nicht zu behindern – so die Kirchenzeitung.
      
88 Lesermeinungen
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#88   Rudolfus   19:29:32 | Montag, 3. Dezember 2007
Der Großteil der katholischen Ordinariate ist durch Modernisten besetzt
Der Modernismus wurde durch Pascendi dominici gregis von 1907 klar als antikatholische Irrlehre verurteilt.
Der katholische Glaube ist objektiv weder in den Fakultäten, in den Seminaren oder in den Pfarren mehr zu finden.
Es ist ganz klar, daß die FSSPX flächendeckende Notstandspfarreien gründen mußte.
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#87   Mathias Wagener   22:14:00 | Sonntag, 25. März 2007
Ausgerechnet die Grünen
Ausgerechnet die Grünen müssen sich hier aufspielen. Noch herrscht in Deutschland Religionsfreiheit. Auch für
Katholiken.
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#86   landorganist   20:37:35 | Sonntag, 25. März 2007
@HeinrichvonOfenrohr
Na, wach, ich dachte schon Sie hätten die Zeitumstellung verschlafen. Zu Ihren, wie immer dämlichen Auslassungen schreibe ich jetzt mal nix, da wartet ein leckerer Pudding auf mich, und der ist wesenlich bekömmlicher als Ihr Geschreibsel.
Für mein Gehalt bin ich in der Tat dankbar!!
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#85   HeinrichvonOfterdingen   13:51:47 | Sonntag, 25. März 2007
Lieber Landorgler von St.Georg,
Sie schreiben von der Notstandslüge. Vor dem Gewissen der Anderen haben Sie gar keinen Respekt. Weil Sie blind sind, muss es nicht jeder andere sein. Dass Ihr Gehalt pünktlich kommt, ist für Sie wohl Indiz genug, dass es um die Kirche bestens bestellt ist.
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#84   Tridentinus   13:25:14 | Sonntag, 25. März 2007
@Landorganist
Nur wer die Jurisdiktionsinhabe Papst Johannes Pauls II. bestreitet, also die Sedisvakatisten, kann und muss konsequent die Rechtskraft des CIC von 1983 in Abrede stellen. Sobald man das nicht tut, muss man diesen Codex und insbesondere zB auch die revidierte Ablassordnung als massgeblich anerkennen. Trotzdem kann die kanonistische Tradition – nicht einmal nur der CIC von 1917 – ein wertvoller Interpretationsschlüssel zum geltenden Recht sein (ist auch im weltlichen Recht nicht anders). Damit sind aus meiner Sicht und von meiner Argumentation her – für „andere“ „Tradis“ (beidemale Anführungszeichen, weil ich mich nicht dazu rechne) kann ich natürlich nicht sprechen – Ihre Ausführungen als haltlos entlarvt.
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#83   Regina 1961   21:24:33 | Samstag, 24. März 2007
@Tridentinus
Irrtum, mein Lieber, der liebe landorganist war schneller. Malle schläft vielleicht >:) LG v
Regina1961
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#82   landorganist   19:05:46 | Samstag, 24. März 2007
Wenn ich
Tridentinus und die anderen Kirchenrechtsverdreher richtig verstehe, scheint es wohl in der Exkommunikation unterschiedliche Ausformungen zu geben. Da sind also die Exkommunizierten die tatsächlich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen sind, wer weiß wer da alles betroffen ist, und da sind diejenigen die exkommuniziert aber doch nicht richtig draußen sind, z. B. die Pius-„Bischöfe“. Weil da gibt es ja diese Notstandslüge, und das Kirchenrecht, diesmal wird der aktuelle nachkonziliare CiC herangezogen, weil er den Tradis gerade in den Kram passt. Wenn die Bestimmungen nichts passendes hergeben, dann findet sich vielleicht im CiC von 1917 was passendes (ob das weltliche Gerichte auch so machen? Findet man nichts passendes guckt man mal in mittelalterliche Bestimmungen…). Vielleicht hat ja auch Pius V. irgendwann um 15innepiep was dazu geschrieben. Es muss eben nur ins Tradischema passen. Da würde selbst Luther zum Kronzeugen aufsteigen können.
Leider, Ihr Lieben bleibt aber Fakt: Levebre ist exkommuniziert, die 4 Anführer der Pius-Brüder sind exkommuniziert! Und da gibt es keine Abschwächungen. Die sind draußen! Die von denen geweihten Priester sind suspendiert.
Aber mit Demut und Reue und der Bitte um Vergebung und dem Gehorsam gegenüber dem rechtmäßigen Nachfolger des hl. Petrus, der da Benedikt XVI. heißt, läßt sich vieles heilen.
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#81   Tridentinus   11:05:02 | Samstag, 24. März 2007
@Regina1961
Maledica wird meine Auffassung sicher umgehend als falsch erweisen ;-)
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#80   Regina 1961   10:48:48 | Samstag, 24. März 2007
@Tridentinus
Finde ich aber eine sehr gute und einleuchtende!
LG Regina1961
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#79   Tridentinus   09:23:14 | Samstag, 24. März 2007
Natürlich
wissen alle, dass eine formelle Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist.
Aber: Eine formelle oder förmliche Zustimmung ist eine explizite Erklärung, wie etwa: „Ich begrüsse dieses Schisma!“ Oder auch ein konsequentes Verhalten, beispielsweise ostentativ (!) ausschliesslich Gottesdienste der Gruppe xy zu besuchen, die sich von der Kirche getrennt hat.
Nur: Hier (FSSPX) ist nirgends die Rede von einem Schisma, sondern nur von einem schismatischen Akt, aus dem ein Schisma hervorgehen kann, idR hervorgeht, aber nicht zwangsläufig hervorgehen muss, auch wenn ich selbst schon auf Detailtendenzen, die in diese Richtung weisen, herausgestellt habe.
Demnach ist es klar, dass die Überzeugung, dass Lefebvre mit den Bischofskonsekrationen sachgerecht auf die aktuelle (1988) Lage der Kirche reagiert hat, maximal eine formelle Zustimmung zu einem Akt, der unter normalen Umständen die Züge eines schismatischen Aktes trüge. Gerade hierin schätzte aber Lefebvre die Lage als ausserordentlich ein, er sah sich verpflichtet, zu handeln, eben weil er keine normalen Umstände mehr gegeben sah, ob zu Recht oder Unrecht spielt keine Rolle, jedenfalls subjektiv redlich und in einer normalen psychischen Verfassung. Demnach sind heute maximal die 4 Weihbischöfe exkommuniziert, wenn die Annahme des Notstands dem Eintritt der Strafe keinen Riegel vorgeschoben haben sollte, wovon ich mindestens ausgehe. Aber meine persönliche Meinung ist natürlich nicht ausschlaggebend.
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#78   Regina 1961   09:20:08 | Samstag, 24. März 2007
@möchtegern
Lesen Sie doch einfach mal selbst das motu proprio durch. Dann haben Sie die Antwort.
LG Regina 1961
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#77   möchtegern-kathole   23:23:45 | Freitag, 23. März 2007
@Regina 1961
haben Sie dann auch noch ein päpstliches oder kuriales Zitat, dass es sich bei den Weihen tatsächlich um ein Schisma handelt, und nicht nur um einen schismatischen akt oder sowas? Das brauchen Sie ja als Vorraussetzung für ihre Schlussfolgerung.
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#76   Regina 1961   20:19:54 | Freitag, 23. März 2007
@ Pippifax
Ich vergaß, die Quelle zu zitieren: Apostolisches Schreiben „Ecclesia Dei“, Punkt 5c. o.O
Ihre Frage kann ich nicht beantworten. Suche ja schon für mich als Katholikin eine schlüssige Antwort. Und anhand der Debatte sehen Sie ja, daß dies gar nicht so einfach ist.
Lg Regina 1961
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#75   möchtegern-kathole   19:23:39 | Freitag, 23. März 2007
@Pippi
danke :-]
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#74   Pippifax   19:17:20 | Freitag, 23. März 2007
@Regina1961
Ist es zulässig, aus Ihrem Beitrag zu schlussfolgern, dass dann auch jeder evangelische, anglikanische, orthodoxe Christ Gott schwer beleidigt?
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#73   Regina 1961   19:10:30 | Freitag, 23. März 2007
@Tridentinus@Maledica
„Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.“ (Canon 1364)
Damit ist aber doch der Kreis der 4 von Lefebvre geweihten Bischöfe sicherlich „überschritten“.Oder ist das auch eine Fehlinterpretation?
LG
Regina 1981
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#72   Tridentinus   17:09:25 | Freitag, 23. März 2007
@Maledica
Immerhin haben Sie jetzt zugegeben, dass unter den lebenden Mitgliedern maximal die Weihbischöfe exkommuniziert sind (wenn nicht der zumindest subjektiv angenommene Notstand dazwischentreten sollte) und von denen geht diese Exkommunikation dann inkonsequenterweise gar nicht auf etwaige Ordinandi (oder auch: mündige Firmlinge) über. Daraus ergibt sich zumindest, dass wir erwarten dürfen, dass Sie es in Zukunft von schismatischen u/o exkommunizierten „Piushanseln“ bzw „Piusgeschwistern“ zu sprechen/schreiben. Das sind in Ihrem Sprachgebrauch nämlich offensichtlich Gruppenbezeichnungen für die Priesterbruderschaft St. Pius X. und nicht eindeutig ausschliesslich für die Vierergruppe der Weihbischöfe innerhalb dieser Bruderschaft.
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#71   möchtegern-kathole   16:18:21 | Freitag, 23. März 2007
vor Gott?
wenn nun der Papst nicht Recht hatte, dann auch vor Gott? Der liebe Gott ist mit seiner Rechtsprechung nicht an eine Exkommunikation gebunden ;-) Genau hier bestätigt „Maledicta“ meinen Vorwurf:
Er versucht, aus der Exkommunikation zu beweisen, dass Rom in der Sache Recht hat, und Lefebvre Unrecht. Dass das zu hinterfragen erlaubt ist, wird dann mit etwas Rhetorik (hier starke Sprüche: „thats the fact“) überbügelt.
Genau hier ist der fehlerhafte Zirkelschluss: weil Rom Recht habe, habe es ihn exkommuniziert, und an der Exkommunikation sehe man, dass Rom Recht habe.
Dass diese „Logik“ nur dem einfachen Gemüt logisch erscheint, kümmert dabei offensichtlich wenig.
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#70   Maledica   16:00:09 | Freitag, 23. März 2007
Die Exkommunikation
wurde von DER Kirche festgestellt, in welcher Christus weiterlebt. Vor Gott ist diese Strafe nun mal eingetreten. Thats the fact.
Laß doch die Piushanseln jammern
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#69   möchtegern-kathole   15:34:48 | Freitag, 23. März 2007
Exkommunikation?
Eine Exkommunikation heisst ja nur, dass es einen Streit zwischen Rom und dem Bestraften gibt – und dass Rom in diesem Steit eine Strafe verhängt.
Wer in diesem Streit aber Recht hat, darüber gibt die Exkommunikation keine weitere Auskunft. Insofern sind die Argumentationsketten „hat Unrecht weil exkommuniziert“ nicht besonders sinnvoll. Die Exkommunikation Lefebvres ist sicher Wasser auf die Mühlen seiner Gegner und es ist vielleicht eindrucksvoll für Lieschen Müller und andere – an einer inhaltlichen Auseinandersetzung kommt man trotzdem nicht vorbei.
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#68   monschauer   15:04:07 | Freitag, 23. März 2007
Extremismus
Wenn der Autor Werner Krickel als linksextremistischen Grünen-Ratsherrn beschreibt, kann er wohl kaum die Person kennen. Wenn man die Begrifflichkeit Rechtsextremismus genau so leichtfertig verwenden würde, wäre ich wohl einer. Deshalb entweder vorher besser recherchieren oder auf subjektive Bewertungen verzichten und nur objektive Tatbestände darstellen.
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#67   Tridentinus   14:39:55 | Freitag, 23. März 2007
Ihnen ist aber
schon klar, dass strenggenommen die Exkommunikation auf solche Priester übergehen müsste, die ihre Weihe von namentlich exkommunizierten Bischöfen empfangen haben? Wenn Rom das anders handhabt, ist das auch relevant für die Bewertung dieser Exkommunikationen, man sieht daran nämlich, dass Rom selbst sie nicht konsequent „durchzieht“ oder deutlicher nicht in letzter Konsequenz ernstnimmt. Entweder das, oder man gesteht Lefebvre redliches – wenn auch möglicherweise subjektiv irriges – Handeln zu… (Dann ist sogar seine Exkommunikation als nicht eingetreten zu qualifizieren. Ecclesia Dei verhängt ja keine Exkommunikation, sondern stellt sie fest.) Tertium non datur.
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#66   Maledica   14:25:51 | Freitag, 23. März 2007
Exkommunikation
@Tridentinus
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Wo habe ich etwas anderes behauptet, als daß das Lefebvre und die von ihm geweihten 4 Bischöfe exkommuniziert sind und die Priester suspendiert!?
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#65   Tridentinus   13:55:17 | Freitag, 23. März 2007
@Maledica
Festgestellt wurde aber die Beugestrafe nur für Erzbischof Lefebvre und die vier Weihbischöfe, erst auf dessen Verlangen für Bischof de Castro Mayer (welche bereits posthum wieder aufgehoben wurde. Ausserdem tritt die Strafe nicht ein, auch bei der bloss subjektiv redlichen Annahme eines Notstandes. Selbst wenn die Exkommunikation – die ins nachkonzilare Konzept gar nicht mehr passt – eingetreten sein sollte, bezieht sie sich laut Ecclesia Dei aktuell nur noch auf Lefebvre – den Sie nicht mehr um Sakramentenspendung bitten können – und die vier überlebenden Weihbischöfe, auf sonst niemand, da – wie sacerdos helveticus gestern schon bemerkt hat, noch nicht einmal die Priester, die die Weihbischöfe geweiht haben, als exkommuniziert betrachtet. Ein gerechter Grund wäre übrigens schon die Feier der Messe in einem zweifelsfreien, Überlieferten Ritus.
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#64   Maledica   13:31:37 | Freitag, 23. März 2007
Exkommunikation
@Tridentinus
Man sieht, Sie können nicht einmal genau lesen!
Wenn eine Beugestrafe untersagt, Sakramente oder Sakramentalien zu spenden oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das Heil von Gläubigen notwendig ist, die sich in Todesgefahr befinden; wenn eine als Tatstrafe verwirkte Beugestrafe nicht festgestellt ist, wird das Verbot außerdem ausgesetzt, sooft ein Gläubiger um die Spendung eines Sakramentes oder Sakramentale oder um einen Akt der Leitungsgewalt nachsucht; das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.
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#63   Tridentinus   12:06:49 | Freitag, 23. März 2007
@Maledica
Wann kapieren Sie endlich, dass ich niemand bin, der der Piusbruderschaft Unfehlbarkeit zuschreibt? Vermutlich niemals. Aber wenn Sie versuchen würden, sachlich zu argumentieren, müssten Sie sich ja längst aus dieser Diskussion zurückgezogen haben. Im übrigen spricht can. 1335 nach der Todesgefahr von „jedem gerechten Grund“.
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#62   Maledica   11:41:33 | Freitag, 23. März 2007
ernsthaft & verrückt
Sie werden doch nicht ernsthaft eine Person wie Lefebvre mit einem Verrückten wie Milingo in einem Atemzug nennen oder auf einer Stufe ansiedeln!?
Oh ja, ich vergas:
Das unfehlbare Lehramt von Williamson, Fellay und der anderen Schreihälse entscheidet ja, wer ernsthaft ist und wer verrückt. :-D
Alle Anderen sind verrückt, wir selbst sind perfekt.
Rom ist immer böse, wir sind immer gut.
Das nenne ich die Allegorie der Objektivität.
Die Piushanseln könnten Richter am Volksgerichtshof werden, diese waren bekanntlich auch sehr objektiv!
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#61   Lutheraner   11:29:01 | Freitag, 23. März 2007
@ landorganist:
Wer gegen Volksverhetzung ist, ist angebräunt? Wenn Ihnen antideutsche Hetze so toll gefällt, können Sie nur ein Linksextremist sein. Denen ist das GG bekanntlich ein Dorn im Auge!
Dann sind sie sicher Inoffizieller Mitarbeiter, der konterrevolutiionäre Umtriebe mit Denunziation zu ersticken versucht?
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#60   landorganist   08:07:34 | Freitag, 23. März 2007
@galen
Sie, mit Ihren angebräunten Parolen von Vorgestern müssen ausgerechnet über eigenständiges Denken palavern. Da predigt wohl die sprichwörtliche Kuh über den Sonntag.
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#59   Graf von Galen   23:40:56 | Donnerstag, 22. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ wsxyz
Es gibt halt leider noch viele Deutsche, für die eigen-
ständiges Denken ein Fremdwort ist.
Wenn die antideutsche, antichristliche Obrigkeit durch
Politik und Massenmedien bestimmte Gruppen vom
Diskurs ausgrenzt, dann folgen ihnen diese Kleingeister
nicht nur untertänigst, sie diffamieren auch noch solche,
die nicht so borniert sind.
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#58   Melchisedech   20:02:26 | Donnerstag, 22. März 2007
zu Romulus
Lieber Romulus. Das Bistum Aachen hat keine abendländische Tradition, das Bistum ist mal grade 75 Jahre jung. Ein Korrektiv mag mit dem Kloster Reichenstein gegeben werden, ok, doch die Besiedlung des Klosters wird noch 3 bis Jahre dauern.
Übrigens: aus dem Bistum Aachen stammt eine Vielzahl der Priester der Bruderschaft Pius X. Diese Tatsache reizte vor Jahren schon einen ältlichen Domherren zu der nüchternen Feststellung: dat is bestimmt, weil dat Bistum so links is …
Dem ist wohl so.
„Krach unterm Dach“ wirds deshalb durch das Kloster Reichenstein nicht geben.
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#57   Tridentinus   19:28:13 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Sie werden doch nicht ernsthaft eine Person wie Lefebvre mit einem Verrückten wie Milingo in einem Atemzug nennen oder auf einer Stufe ansiedeln!? Ansonsten kann ich Ihnen natürlich jetzt recht geben: Man soll sich nämlich nirgends einer Indoktrination aussetzen, auch nicht bei neokonservativen Papalisten!
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#56   Romulus   19:25:42 | Donnerstag, 22. März 2007
Prima weiter so!
Ich find’s super gut, dass ein Kloster wieder ein Kloster wird. Außerdem ist es gut, dass Gott ein Korrektiv ins Bistum Aachen gesetzt hat, um das Bistum wieder an seine große abendländische Tradition zu erinnern und um zu zeigen, dass die derzeitige Leisetreterei der Kirche unfruchtbar ist. Ich wünsche Aachen richtig Krach unter dem Dach, damit endlich eine Missionswelle losgetreten wird . Die Mönche in die Rechte Ecke zu schieben ist Schwachsinn und linke Dreckschmeißerei, da braucht man nichts drauf geben.
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#55   Karl Murx   19:18:54 | Donnerstag, 22. März 2007
der „Notstand“ ist Mist, weil der CIC83 Mist ist
Ich wiederhole noch einmal, was Paul IV. für die Wahl eines Häretikers zum „Papst“ festlegte.
§6
(i) the promotion or elevation, even if it shall have been uncontested and by the unanimous assent of all the Cardinals, shall be null, void and worthless;
(ii) it shall not be possible for it to acquire validity (nor for it to be said that it has thus acquired validity) through the acceptance of the office, of consecration, of subsequent authority, nor through possession of administration, nor through the putative enthronement of a Roman Pontiff, or Veneration, or obedience accorded to such by all, nor through the lapse of any period of time in the foregoing situation;
(iii) it shall not be held as partially legitimate in any way;
§3 ist ebenso wichtig.
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#54   Maledica   19:01:21 | Donnerstag, 22. März 2007
Lefebvre & Milingo
@Tridentinus
Wir kennen alle diesen Canon. Trotzdem haben Sie keine Ahnung von Gesetzestexten, weder profanen, noch kirchlichen.
Dito
Can 1335 zieht nur bei- wie es geschrieben steht- schwerer Not.
Auch wenn es die Piushanseln immer wieder behaupten- ein Notstand bestand konkret nicht.
Ansonsten bastelt sich so jeder seinen Notstand und es gründet ein Jeder seine Sekte. Ob Lefebvre oder Milingo es bastelt sich ein jeder seinen Notstand
Die geweihten Bischöfe sind exkommuniziert, die Priester sind suspendiert.
Die Gläubigen sind nicht schismatisch, solange diese nicht diese schismatischen Akte ausdrücklich unterstützen.
Man darf bei den Piushanseln in die Messe gehen, sollte sich aber vor deren Indoktrination aufs Äußerste hüten.
Empfehlenswert ist es jedoch nicht und eher Kontraproduktiv
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#53   Hoffnung   18:43:58 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Das berechtigt nicht, seinen eigenen Laden aufzumachen, ohne Jurisdiktion.
Demut hat die Piusbruderschaft aus ihrem Wortschatz gänzlich gestrichen
Ich stimme Ihnen voll zu, auch in Ihren vorangegangenen Artikeln. Wer aber beobachtet was sich unserm Bistum alles abspielt kann sich des Eindrucks nicht erwähren, dass man mit unserm Bischof sehr wohl ums goldene Kalb tanzen kann aber in Punkto Seelsorge oder Glaubenstreue ist hier kein Blumentopf zu gewinnen.
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#52   nonnobisdomine   18:13:14 | Donnerstag, 22. März 2007
Die Priesterbruderschaft als der rechtsradikalen Szene zugehörig zu bezeichnen
ist schon eine Unverschämtheit allein, die nicht mehr überboten werden kann.
Was ist bloß im Bistum Aachen los? Bischof Müssinghoff scheint wohl größenwahnsinnig zu werden. Seine eigenen Felle schwimmen ihm augenscheinlich davon.
Kirchen verhökert er ja schon, ja er widmet sie sogar um.
Geld ist doch in den Augen derer, die sich als „Konkursverwalter“ sehen – und dazu zähle ich Müssinghoff auch, neben anderen Bischöfen in Deutschland – alles, was noch zählt.
Es kommt bei der Neugründung der Benediktiner in der Nähe von Monschau doch nur auf Eines an: Wiederbelebung des Glaubens.
Möge die benediktinische Neugründung eine Keimzelle für die Wiederbelebung der in Agonie liegenden katholischen Kirche sein.
Christus vincit.
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#51   Karl Murx   18:11:55 | Donnerstag, 22. März 2007
Ah ja! Ok Spätmerker.
Die Bulle von Paul IV., §6, Absätze 1, 2 und 3:
(i) the promotion or elevation, even if it shall have been uncontested and by the unanimous assent of all the Cardinals, shall be null, void and worthless;
(ii) it shall not be possible for it to acquire validity (nor for it to be said that it has thus acquired validity) through the acceptance of the office, of consecration, of subsequent authority, nor through possession of administration, nor through the putative enthronement of a Roman Pontiff, or Veneration, or obedience accorded to such by all, nor through the lapse of any period of time in the foregoing situation;
(iii) it shall not be held as partially legitimate in any way;
Zur Ergänzung:
der Can. 188 aus dem CIC1917 findet sich hier, Blatt 2. www.rore-sanctifica.org/…lle_Antwort_2006.pdf
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#50   Spätmerker   18:05:33 | Donnerstag, 22. März 2007
Notfall!
Can. 1323 – Straffrei bleibt, wer bei Übertretung eines Gesetzes oder eines Verwaltungsbefehls:
4° aus schwerer Furcht, wenngleich nur relativ schwer, gezwungen oder aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern jedoch die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen gereicht;
7° ohne Schuld geglaubt hat, einer der in den nn. 4 oder 5 aufgeführten Umstände liege vor.
www.vatican.va/…ve/DEU0036/__P4W.HTM
Ich halte das aber alles für unrelavant, weil ich dafür halte, daß nach wie vor der CIC1917 gilt, insbesondere der Can. 188, Absatz 4, der auf die §§3 und 6 der Bulle Pauls IV. verweist:
www.dailycatholic.org/cumexapo.htm
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#49   Tridentinus   18:04:48 | Donnerstag, 22. März 2007
@Regina1961
Meine Devise: :-) :-] Schöne Grüsse, Tridentinus
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#48   Regina 1961   18:00:29 | Donnerstag, 22. März 2007
QTridentinus und Karl Murx
Vielen Dank und ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag! :-]
Lg Regina1961
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#47   Tridentinus   17:52:28 | Donnerstag, 22. März 2007
@Regina1961
Und jetzt sehen Sie auch, wie gut es wieder mal ist, dass wir Karl Murx haben. :-]
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#46   Karl Murx   17:46:54 | Donnerstag, 22. März 2007
Wo ist das Problem?
Can. 1335 – Wenn eine Beugestrafe untersagt, Sakramente oder Sakramentalien zu spenden oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das Heil von Gläubigen notwendig ist, die sich in Todesgefahr befinden; wenn eine als Tatstrafe verwirkte Beugestrafe nicht festgestellt ist, wird das Verbot außerdem ausgesetzt, sooft ein Gläubiger um die Spendung eines Sakramentes oder Sakramentale oder um einen Akt der Leitungsgewalt nachsucht; das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.
CIC1983 ist hier:
www.vatican.va/…e/DEU0036/_INDEX.HTM
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#45   Regina 1961   17:42:45 | Donnerstag, 22. März 2007
@Tridentinus
Vielen Dank. Endlich auch mal etwas, wo ich etwas mit anfangen kann. Ich muß mein CIC von 1983 mal wieder ausgraben. Aber Sie müssen mir einfach zugestehen, diese ganze Diskussion ist einfach ungenau und ermüdend. Tradis schimpfen auf VIIer und umgekehrt.
Ich suche nach „Beweisen“. In vielen Dingen habe ich auch Sorge um unsere Kirche. Nur ist für mich nicht das 2. Vatikanum daran schuldig. Wenn ich mir die Mitteilungen der FSSPX durchlese und auch einige angenehme Tradis hier im Forum „anlese“, so kann ich die ablehenende Haltung vieler Leute gegenüber den Tradis auch nicht verstehen. Höre ich dann auch noch von der ganzen Exkommunikationsgeschichte, dann möchte ich dem Ganzen einfach so weit wie nur möglich auf den Grund gehen. Und das scheint sehr schwer zu sein. U.a. auch, wegen der nicht eindeutigen Situation.
@ sacerdos helveticus: Im Vatican finde ich unter Ecclesia Dei nur das motu proprio. Von einer Kommission steht da nichts. Gibt es da irgendeine Web-Addresse?
LG
Regina 1961
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#44   Tridentinus   17:29:21 | Donnerstag, 22. März 2007
@Regina1961
„KatholikInnen des II. Vatikanischen Konzils“ gibt es nicht. Trotzdem ist das Motu Proprio vom 2. Juli 1988 nicht eindeutig. Vor allem, weil der Codex von 1983 Strafen nichteintreten lässt, wenn der Sanktionierte sich auf den Notstand beruft. Das gilt sogar dann, wenn er objektiv irrig einen solchen Notstand als gegeben ansieht. Diese fälschliche Annahme muss nur subjektiv redlich sein. Und das kann mE niemand für Erzbischof Lefebvre ernsthaft bestreiten. Hinzu kommt, dass es nicht der kanonistischen Tradition entspricht, die Bischofsweihe ohne Mandat mit der Exlommunikation zu bedrohen, Pius XII. verfügte diese Verschärfung im Hinblick auf China. Hier müsste dann auch der Kontext beachtet werden.
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#43   sacerdos helveticus   17:19:05 | Donnerstag, 22. März 2007
Keine Exkommunikation der Priester!
Rom betrachtet die von den Bischöfen der FSSPX geweihten Priester nicht als exkommuniziert, sondern als suspendiert.
So auch die Erzdiözese Salzburg , die im vergangen Jahr hatt zurückkrebsen müssen, nachdem behauptet von ihr wurde, die Gläubigen der Priesterbruderschaft St. Pius X. gälten als vom Glauben abgefallen. Die Richtigstellung der Erzdiözese beruft sich auf Informationen der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, die für die „Traditionalisten“ zuständig ist.
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#42   Regina 1961   17:13:26 | Donnerstag, 22. März 2007
@Tridentinus
Vielen Dank für die Überbrückung des Erklärungsnotstandes! :-] Mir scheint das wahre Problem die Anerkennung des motu proprrio zu sein. Für mich als Katholikin des 2. Vatikanischen Konzils ist dieses Dokument schon bindend. Für mich ist Erzbischof Lefebvre damit exkommuniziert. Ich kann da gar nichts anderes annehmen. Deshalb frage ich ja, ob es auch noch andere, jüngere Dokumente gibt, die diese Exkommunikation in irgendeiner Weise mildern oder gar in Richtung Aufhebung schieben. Wenn nicht, erübrigt sich erst einmal jegliche weitere Diskussion. LG
Regina 1961
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#41   Liborius   17:12:58 | Donnerstag, 22. März 2007
@Regina 1961:
Liebe Regina, wie kann der Vatican sagen, das ich die Sonntagsplicht erfülle wenn ich eine hl. Messe bei FSSPX besuche wenn die Priester exkommuniziert sind? Können Sie mir das erklären?
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#40   Tridentinus   16:57:47 | Donnerstag, 22. März 2007
@Dr. Heger
Regina1961 meint vermutlich folgendes: Jemand, der von einem Exkommunizierten Bischof etwa die Priesterweihe empfängt, auf den geht auch die Exkommunikation über. Formal ist das richtig. Gilt aber dann nur für solche Priester, die von dem Exkommunizierten nach dessen Exkommunikation geweiht wurden, und von den Priestern, die von den (hier von Lefebvre ohne päpstl. Mandat) geweihten Bischöfen geweiht wurden. (Auch schon für solche Diakone). Auch andere Sakramente, die einen character indelebilis einprägen, wären in Betracht zu ziehen – zumindest bei mündigen Empfängern. Das alles gilt aber nur, wenn die Exkommunikation tatsächlich eingetreten ist.
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#39   Regina 1961   16:47:44 | Donnerstag, 22. März 2007
@Dr. Heger
Gehe ich Recht in der Annahme, daß Sie ein Traditionalist sind? Warum winden Sie sich wie ein Aal in der Suppe? Sie sind nicht die Person, die zu erklären hat, daß dieses Dokument keine Bedeutung hat. Und ich fordere hier nochmal Klarheit. Die finde ich in diesem ganzen Forum nicht.
LG regina 1961
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#38   Dr. Christoph Heger   16:43:38 | Donnerstag, 22. März 2007
Angebliche Exkommunikationen
Noch mal Klartext: ICH BIN KEINE SCHARFMACHERIN!!!
Sie gebärden sich aber hier so, als seien Sie eine.
… die Priester, die von den von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfen geweiht wurden, … trifft dann auf sie nicht auch der Punkt 5c dieses motu proprio zu?
Sie werden uns sicher diesen Punkt 5c mit Leichtigkeit anführen können.
Bitte nennen Sie mir doch Dokumente aus denen hervorgeht, daß die Nachfolger des Erzbischofs sich nicht im Stand der Exkommunikation befinden. Das dürfte bei Ihrem Wissensstand doch nicht schwer sein.
Da es hier um Strafrecht geht, liegt die Beweislast bei Ihnen. Mit dem Hinweis auf Ecclesia Dei haben Sie sie noch nicht getragen (kein Urteil, nicht unfehlbar). Die kanonistischen Expertisen, die dieser Exkommunikationsthese widersprechen, habe ich nicht gerade zur Hand, sind aber leicht anhand des Registers zum Beispiel der Una Voce Korrespondenz und anderer Organe aufzufinden.
Ich betrachte Ihr Geschreibe ansonsten nur als ein Gerede um den heißen Brei.
Ich nehme an, Sie sind sonst charmanter. Ich rede keineswegs um irgendwelche heißen Breie, sondern sage in diesem Fall schlicht: Die Exkommunikationen von Erzbischof Lefèbvre usw. sind angebliche Exkommunikationen, die am besten vergessen werden.
MfG
Christoph Heger
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#37   Regina 1961   16:43:35 | Donnerstag, 22. März 2007
@liborius
Benehmen Sie sich gefälligst anständig gegenüber einer Frau. Sie Rüpel. Ansonsten empfehle ich Ihnen dringendst einmal dieses motu proprio zu lesen.
Regina1961
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#36   Tridentinus   16:41:38 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Wir kennen alle diesen Canon. Trotzdem haben Sie keine Ahnung von Gesetzestexten, weder profanen, noch kirchlichen. Es gibt gar keinen juristschen Sachverhalt, den man nicht divers interpretieren kann. Und ein guter Jurist/Kanonist tut nichts anderes. Dazu brauchen Sie gar nicht den Einzelfall Lefebvre zu bemühen! Gilt allgemein.
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#35   st.georg   16:38:08 | Donnerstag, 22. März 2007
na @liborius
wäre da nicht eine kleine entschuldigung gegenüber regina fällig? :(3
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#34   Maledica   16:33:55 | Donnerstag, 22. März 2007
Exkommunikation
CIC-Codex iuris canonici, Canon 1382
Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.
…w.codex-iuris-canonici.de/indexdt.htm
Da gibt es auch nix rumzudeuten von den Piushanseln- der Canon ist eindeutig.
Davon gibts auch keine Ausnahmen, dieser Canon ist präzise formuliert.
Die Einzigen, die dies nicht wahr haben wollen sind natürlich die Piusgeschwister.
Doch laßt sie doch plärren, die wollen doch eh nix mit der bösen bösen Amtskirche zu tun haben!
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#33   Liborius   16:30:58 | Donnerstag, 22. März 2007
@Lügnerin Regina 1961
Beweise mal das die Priester der FSSPX exkommuniziert sein sollen. Da sind wir alle gespannt.
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#32   Regina 1961   16:29:27 | Donnerstag, 22. März 2007
@Dr. Heger
Noch mal Klartext: ICH BIN KEINE SCHARFMACHERIN!!! ^-^
Sind die Priester, die von den von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfen geweiht wurden, etwa nicht als „Gefolgsleute“ zu bezeichnen? Und trifft dann auf sie nicht auch der Punkt 5c dieses motu proprio zu?
Bitte nennen Sie mir doch Dokumente aus denen hervorgeht, daß die Nachfolger des Erzbischofs sich nicht im Stand der Exkommunikation befinden. Das dürfte bei Ihrem Wissensstand doch nicht schwer sein.
Ich betrachte Ihr Geschreibe ansonsten nur als ein Gerede um den heißen Brei. Da möchte ich gerne mal etwas näher wissen, und keiner gibt mir Antwort. Nicht mal AthanasiusII
Trotzdem liebe Grüße
Regina 1961
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#31   Dr. Christoph Heger   16:14:21 | Donnerstag, 22. März 2007
@Regina 1961: Apropos genau lesen
Ich habe nur dieses Dokument gelesen. Und da steht genau dies drin,
Habe ich da das falsche Dokument im Kopf oder ist es nicht Ecclesia Dei, das lediglich die automatisch eingetretene Exkommunikation von Erzbischof Lefèbvre (bei dem ich mich nicht wundern würde, wenn er tatsächlich nach einiger Zeit heiliggesprochen würde) und den vom ihm geweihten Bischöfen behauptet. Daß das auch von den von ihm geweihten Priester behauptet würde, wäre mir entgangen.
Wie auch immer – Ecclesia Dei ist weder unfehlbar noch überhaupt ein rechtsförmliches Urteil. Daher sind die kanonistischen Expertisen, die ihm widersprechen, ernstzunehmen.
Ich empfehle also noch einmal, von aller Scharfmacherei Abstand und zur Kenntnis zu nehmen, was die zuständigen römischen Behörden inzwischen verlautbaren: daß die Anhänger von Pius X zur katholischen Kirche gehören.
MfG
Christoph Heger
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#30   Regina 1961   15:54:53 | Donnerstag, 22. März 2007
@Dr. Heger
Irrtum mein Lieber, ich bin weder Juristin für Kirchenrecht oder sonst ein Recht noch bin ich eine Scharfmacherin. Ich habe nur dieses Dokument gelesen. Und da steht genau dies drin, was ich insofern hinterfragt habe. ob es schon neuere schriftliche Dokumente gäbe. Sie müssen schon genau lesen. und nicht irgendwelche Unterstellungen hier verbreiten. Falls Sie sich auf die Füße getreten fühlen, müssten Sie dies schon seit einigen Jahren merken. Ecclesia Dei wurde 1988 von Papst Johannes Paul II geschrieben.
Im Übrigen habe ich nichts gegen Tradis. Wenn sie brav sind und uns VII Leute nicht beschimpfen, was in diesem Forum, wie schon öfter von mir moniert, leider nur allzu oft die Regel ist.
LG Regina1961
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#29   Tridentinus   15:35:13 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Sie verstehen mich nicht. In praxi fragt niemand nach irgendwelches CICs, egal ob 1917 oder 1983. Falls Sie meinten, ich bestritte die Rechtskraft des letzteren. Die Rechtskirche funktioniert praktisch schlicht nicht mehr. Ich bin kein Anhänger der FSSPX, deswegen nicht in Ihrem heissgeliebten FSSPX-Schisma. Ich gehöre aber auch nicht zur positivistisch-autoritätshörigen Fraktion Ihrer Mainstream-Kirche, die niemand der progressistischen Funktionäre ernstnimmt. Ein müdes Lächeln ist seitens solcher Funktionäre schon das höchste der Gefühle, für diese internen Fundis und frommen Rosenkranzmütterlein. Das ist die Realität. Ich bin in Ihren Augen günstigstenfalls Agnostiker, aber Ihr Urteil ist für mich ja gottlob ohne weitere Relevanz.
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#28   Stimme aus dem kreuts.net   14:59:02 | Donnerstag, 22. März 2007
Deutsche Studiengemeinschaft
^-^ Da hätten wir hier die Erläuterung …w.verfassungsschutz-bw.de/…hts_sonst_strat.html des Landesamtes für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg. Es stimmt, daß die Homepage der DSG recht harmlos wirkt. Mehr erfährt man erst, wenn man die Namen der Vorstandsmitglieder googelt – das reinste Who’s Who der NPD… und die DSG steht dort gleichberechtigt neben dem „Deutschen Kolleg“ von Horst Mahler.
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#27   wsxyz   14:52:43 | Donnerstag, 22. März 2007
Deutsche Studiengemeinschaft
Kann man mir dann sagen warum die DSG rechtsextrem einzuordnen ist? Ich habe zwar erst jetzt ihre Webseite durchgelesen aber da habe ich nichts was ich rechtsextrem nennen könnte. Ihre Behauptung, dass das deutsche Reich noch besteht ist ja etwas fern der Realität, aber der Rest – treue zum Volk und Vaterland usw. – das ist doch Tagesordnung hier in Amerika.
Ich werde wohl nie kapieren, warum das deutsche Volk sich selbst so hasst. Oder besser gesagt, warum es offenbar für die deutsche Öffentlichkeit unerträglich ist, dass man in seinem eigenen Volk und Kultur etwas Wertvolles erkennt.
Ich glaube es würde keiner behaupten dass, z.B. die Japaner kein Recht auf ein japanisches Japan haben. Sich ein deutsches Deutschland zu wünschen ist aber doch irgendwie verwerflich?
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#26   Dr. Christoph Heger   14:44:56 | Donnerstag, 22. März 2007
@die Koryphäen des Kirchenrechts hier
Hier gibt es offenbar ein paar außerordentliche Koryphäen des Kirchenrechts:
Für die Römisch-Katholische Kirche ist er [Erzbischof Lefèbvre] ein der Exkommunikation Verfallenener.
Laien wie ich erinnern sich allerdings an kanonistische Expertisen, die diese Meinung ablehnen. Der Heilige Stuhl scheint in diesem Punkt neuerdings auch (im Unterschied zu Vorlauten hier) den Mund zu halten.
Und die von ihm geweihten Bischöfe und Priester ebenfalls.
Daß auch die von „ihm“ geweihten Priester exkommuniziert seien, hat meiner Kenntnis nach bisher noch niemand von einiger Kompetenz behauptet.
Aber offenbar fühlen sich immer welche als Scharfmacher berufen.
MfG
Christoph Heger
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#25   Regina 1961   14:31:06 | Donnerstag, 22. März 2007
@AthanasiusII
Das geht ja wohl ein wenig zu weit, Erzbischof Lefebvre als einen Heiligen zu bezeichnen. Für die Römisch-Katholische Kirche ist er ein der Exkommunikation Verfallenener. Und die von ihm geweihten Bischöfe und Priester ebenfalls. Kläre mich bitte auf, wenn sich bezüglich des Schreibens „Ecclesia Dei“ etwas an dem oben genannten Zustand geändert haben sollte. Und ich hätte es gerne schriftlich. Nicht, weil ich Dir nicht glaube, sondern weil in diesem Forum ein derartiges Wirrwarr herrscht, daß ich bald wirklich nicht mehr weiß ,was ich noch glauben soll.
LG Regina1961
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#24   Maledica   14:22:59 | Donnerstag, 22. März 2007
sektiererisches Gehabe
Können Sie bei all Ihrem Hass gegen Mons. Lefebvre als Katholik bitte auch mal die wirklichen Feinde unserer römisch-katholischen Kirche entlarven?
Schließen Sie nicht von sich auf Andere!
Ich hasse keinen Menschen. Schließen Sie nicht von sich auf Andere. Nur weil da so exkommunizierte Schreihälse den HaSS auf die „Amtskirche“ schüren, heißt das noch lange nicht, daß Eure Gegner Euren Gründer hassen.
Dieser ist übrigens tot und kann den Kurs in den sektiererischen Abgrund nicht mehr umkehren. Dies ist Aufgabe der Schreihälse, doch die wollen ja nicht.
Wirkliche Feinde der Kirche sind sowohl diese, welche nicht zur vollen Gemeinschaft stehen, als auch jene welche zwar in dieser Gemeinschaft offiziell stehen, jedoch die Lehre angreifen.
Zur Katholizität gehören sowohl die Lehre als auch die volle Gemeinschaft mit den Nachfolgern Petri in gleichem Maße!
Beides ist zu kritisieren
daß diese Mönche „Anhänger“ eines heiligmässigen Erzbischofs (Lefebvre) sind, dessen Vater 1944 als Widerständler im Gestapo-KZ zu Sonnenburg dem NS-Terror zum Opfer fiel. Er war wohl kaum ein Nationalsozialist
Ja, ein deutscher nationaler Sozialist war er wohl kaum. Doch auch außerhalb Deutschlands gibt es Sozialisten der nationalen und internationalen Gesinnung
Nur im Auge von Bf. Mussinghoff kann ein Heiliger des Nationalsozialismus verdächtigt sein.
Oh jetzt haben die die Piushanseln neben der eigenen Ehegerichtsbarkeit schon eine eigene Heiligsprechungskommission
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#23   landorganist   14:14:03 | Donnerstag, 22. März 2007
Und wo bitte ist nun der angebliche
Vorwurf des Bischofs? Wer sind denn die Insider? Ach, ja, hetznet, wie es leibt und lebt.
„1. Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni (1988) vorgenommen hat…
3. Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt(3) dar. Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht(4)“. (Motu Proprio Joh. Paul II). Voller Wortlaut siehe hier. www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
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#22   Stimme aus dem kreuts.net   14:07:13 | Donnerstag, 22. März 2007
Nun ja, st.georg und Maledica…
:-D ganz egal was man von der FSSPX hält: Dafür, daß die KPE ihren Pfadfindern den NPD-Chefideologen Rolf Kosiek und die nicht minder rechtsextreme „Deutsche Studiengemeinschaft“ ans Herz legt, können die „Piushanseln“ nun wirklich nichts! Oder? Zufällig kenne ich das „Pfadfinder Mariens“-Heft und diesmal schreibt die Wikipedia die Wahrheit… habe eigens nachgeschlagen! de.wikipedia.org/wiki/KPE
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#21   st.georg   13:57:33 | Donnerstag, 22. März 2007
@maledicus
oder jemand kann so etwas behaupten, der von der kpe indoktriniert werden sollte… *lg
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#20   Armenius   13:48:34 | Donnerstag, 22. März 2007
Ironisch gemeint
könnte man so argumentieren: die Mönche müssen Nazis sein da jeder korrekt umerzogene treugläubige Gutmensch sich beim Faschismusvorwurf unverzüglich selbst angezündet hätte.
PS: Warum schreibt man immer „Nazis“ und nie „Nationalsozialisten“? Zu viel der „feindlichen Nähe“? (Begriff von Stalin).
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#19   Sulpicius   13:45:05 | Donnerstag, 22. März 2007
Beten für…
… die künftigen Mönche von Reichenstein, aber auch für Bischof Mussinghoff, daß er auf den katholischen Weg zurückkehren möge, auch um seines eigenen Heiles willen.
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#18   AthanasiusII   13:27:57 | Donnerstag, 22. März 2007
Das sei nur erwähnt
Maledica,
Können Sie bei all Ihrem Hass gegen Mons. Lefebvre als Katholik bitte auch mal die wirklichen Feinde unserer römisch-katholischen Kirche entlarven? Oder ist Ihnen der Hass gegen die „Schismatiker“ der FSSPX wichtiger?
Zweitens,
sei darauf hingewiesen, daß diese Mönche „Anhänger“ eines heiligmässigen Erzbischofs (Lefebvre) sind, dessen Vater 1944 als Widerständler im Gestapo-KZ zu Sonnenburg (Ostbrandenburg/Neumark, nach 1945 polnisch annektiert und heute Sulecin) dem NS-Terror zum Opfer fiel. René Lefebvre Sr. war im II. WK wie im I. WK Spion und Widerständler für die Alliierten (De Gaulle und Großbritannien). Er war wohl kaum ein Nationalsozialist, und Marcel Jr. hat in Afrika sehr viel für die örtliche schwarze Bevölkerung getan, sowohl bei ihrem kirchlichen Aufstieg (z.B. Kardinal Thiandoum ist sein geistiger Sohn gewesen), wie der Entwicklungsarbeit und der Errichtung von Krankenhäusern für die Einheimischen.
Nur im Auge von Bf. Mussinghoff kann ein Heiliger des Nationalsozialismus verdächtigt sein.
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#17   Athanasius   13:19:53 | Donnerstag, 22. März 2007
Schon typisch
dass Bf. Mussinghoff mit den kirchenfeindlichen und im Kirchenrat vertretenen Grün-Linken paktiert, aber was soll man auch von einem Assisi-Bischof erwarten…
Natürlich ist der Bürgermeister völlig falsch in seiner Einschätzung dass man die Benediktiner von Bellaigue „im Griff“ behalten müsse. Was glaubt er wohl dass diese Gott-zugewidmeten Männer alltags tun? NS-Täter verstecken? Oder das Heilige Messopfer zelebrieren?
Natürlich wissen wir schon längst, dass das „Bistum Aachen e.V.“ die Zelebration des Hl. Messopfers dem Massenmord des NS-Regimes einfach gleichsetzt.
Und der Bischof zieht dazu auch gerne altbestaubte Bücher aus dem Schrank um „Schisma“ und „Exkommunikation“ und „Verfassungsfeinde“ zu schreien.
Eigentlich pathetisch. Glücklicherweise teilt die lokale Bevölkerung nicht einmal die tolerante aber negative Einschätzung des fairen CDU-Bürgermeisters, sondern ist – nach Angaben von bekannten – der Initiative der Klosterwiederbegründung sehr offen und wohlwollend gesinnt.
Nach vierzig Jahren Kirchen- und Kulturrevolution seitens der Modernisten und der Grünlinken Frankfurter-Schule-R.A.F.-Generation weiss man schon, daß Kardinal von Galen in allem Recht hatte. Nicht nur in seiner Ablehnung und Verurteilung des Nationalsozialismus, sondern auch in seinem Patriotismus und seine Verwerfung des Kulturbolschewismus.
Aber auch konservativ heisst heute in BRDDR leider kriminell. Da fragen heut’ Bürgermeister nach ob Behörden röm-kath. Priesterinstitute überwachen… :-#
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#16   Maledica   13:17:25 | Donnerstag, 22. März 2007
Tradition ist ungleich Traditionalismus
@Tridentinus
Wer fragt nach dem CIC von 1983? Niemand. Die Rechtskirche ist praktisch nicht mehr existent.
Damit beweisen Sie, daß Sie im Schisma sind.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt sich über Gott? Wie bitte? Über viele Mängel kann man auch dort diskutieren. Aber Sie haben – bei diesem Thema zumindest offenkundig – einfach nicht alle Tassen im Schrank!
Diskutieren? Dann hätten sich die Piushanseln schon unterworfen! Die exkommunizierten Bishöfe schreien etwas hinaus und weiter gehts mit sektiererischem Gehabe!
@Schorsch
das kirchlicher traditionalismus und rechtspopulistisch-nationalistische gesinnung eng verbunden sind, zeigen die tradis hier auf dieser seite, verunglückte schulmodelle der piussekte und die unerträgliche indoktrination jugendlicher durch pater hoenisch und seine brüder im geiste der kpe
Sie verwechseln da etwas!
Traditionalismus, den vertreten die Piushanseln- Tradition der Tradition wegen. Es wird einfach nur gemacht, weil es immer so war.
Wenn aber Jemand katholisch ist, so ist er kein Traditionalist, sondern die 2.000 jährige gelebte Tradition gehört selbstverständlich dazu.
Ich wüßte nicht, daß die Jugendlichen in der KPE indoktriniert werden.
So etwas behaupten kann nur jemand, welcher selbst indoktriniert wurde- von den Kirchenfeinden aus internationalSozialistischem oder NationalSozialistischen Lager
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#15   Sulpicius   13:17:24 | Donnerstag, 22. März 2007
Die Schisma-Diskussion…
… ist auf jeden Fall VERLOGEN.
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#14   Agiafortuni   13:15:29 | Donnerstag, 22. März 2007
St. Georg
eine Indoktrination durch die Piusbruderschaft ist einer Indoktrination durch sogenannte laizistisch gesinnte Gutmenschen vorzuziehen. Im Übrigen sind die Piusbruderschaft und Pater Hoenisch zweierlei.
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#13   st.georg   12:44:58 | Donnerstag, 22. März 2007
@maledica
danke für ihre klaren statements hier :)3
und das kirchlicher traditionalismus und rechtspopulistisch-nationalistische gesinnung eng verbunden sind, zeigen die tradis hier auf dieser seite, verunglückte schulmodelle der piussekte und die unerträgliche indoktrination jugendlicher durch pater hoenisch und seine brüder im geiste der kpe
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#12   Karl Murx   12:28:49 | Donnerstag, 22. März 2007
Was ist eigentlich Exkommunikation nach dem CIC83?
Im CIC1917 finde ich eine Definition und eine Unterscheidung zwischen „vitandi“ und „nicht vitandi“.
Die Wirkungen der Exkommunikation nach CIC83 gehen eigentlich nicht über Suspension und Interdikt hinaus.
Seltsam auch, daß es einen stillschweigenden Amtsverzicht, wie in can.188 CIC1917 jetzt nicht meht gibt, weder durch Apostasie, noch durch Zivilheirat. Der alte can. 188 ist neu in den Canones 189, 1392 – 1396 organisiert. Ipso fact et sine ulla declaratione ist da nichts mehr.
www.vatican.va/…e/DEU0036/_INDEX.HTM
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#11   Tridentinus   12:01:09 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Wer fragt nach dem CIC von 1983? Niemand. Die Rechtskirche ist praktisch nicht mehr existent. Das sehen Sie wieder anhand des jüngsten Falles der Notifikation eines Jesuiten!
Natürlich gibt es die Exkommunikation im CIC immer noch. Aber strenggenommen ist das das Relikt einer veralteten Ekklesiologie, mindestens eine Inkonsequenz mit der Ekklesiologie des II. Vaticanums.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt sich über Gott? Wie bitte? Über viele Mängel kann man auch dort diskutieren. Aber Sie haben – bei diesem Thema zumindest offenkundig – einfach nicht alle Tassen im Schrank!
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#10   Maledica   11:53:10 | Donnerstag, 22. März 2007
Unglaubliche Unterstellung
@Krak
Wenn man die Verteidigung einiger Piushanseln für die widerliche NPD anschaut, so braucht man sich nicht zu wundern…
@Tridentinus
Wer fragt denn in der Mainstream-Kirche noch nach Gott? Exkommunikation und Schisma lässt sich eigentlich nur noch auf die anwenden, die die Ekklesiologie von Vaticanum II. nicht rezipiert oder kapiert haben.
Nein, es gibt auch nach dem neuen CIC die Exkommunikation- der ist bekanntlich aus dem Jahre 1983
Und weil Einige in der Kirche nicht nach Gott fragen, berechtigt dies noch lange nicht die Piushanseln sich über Gott zu stellen!
@Hoffnung
Lachhaft deshalb, weil es die Bevölkerung nicht interessiert. Mag der Bischof rufen was er möchte, in seinem Bistum, in dem ich wohne, folgt Ihm schon längere Zeit keiner mehr aus religiöser Motivation.
Das berechtigt nicht, seinen eigenen Laden aufzumachen, ohne Jurisdiktion.
Demut hat die Piusbruderschaft aus ihrem Wortschatz gänzlich gestrichen
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#9   Karl Murx   11:50:45 | Donnerstag, 22. März 2007
Wenn der Schuldirektor von Diestedde seinen eigenen Mitbruder…
…und Untergebenen bei den deutschen Schulbehörden als rechtsradikal angezeigt hat, so daß dieser wieder nach Frankreich abziehen mußte, dann kann einen das Verhalten eines Mussinghoff doch kaum noch kratzen.
Solche Denunziationen haben in Deutschland doch Tradition.
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#8   Hoffnung   11:46:59 | Donnerstag, 22. März 2007
Lachhaft
Lachhaft deshalb, weil es die Bevölkerung nicht interessiert. Mag der Bischof rufen was er möchte, in seinem Bistum, in dem ich wohne, folgt Ihm schon längere Zeit keiner mehr aus religiöser Motivation.
Inmitten seiner Herde steht er und ruft aber seine Herde läuft schon längst anderen Seelenräubern hinterher.
Auch den selbsternannten „Benediktinern“ wird keiner folgen. Sie werden wohl die traditionsextremisten der weiteren Umgebung abschöpfen. Aber dabei geht es sich wohl er um eine Georaphische Verschiebung als um einen Missionserfolg.
Das der Bischof die Ansiedlung unterbinden möchte ist im Angesicht allem anderen Unfug der sich im Namen des Bischofs durch das Bistum schlängelt hirnrissig. Ich erinnere da nur an die Zen – Messen der Jesuiten, die Verquikungen vom Bistum mit dem Antibabypillenhersteller Grünethal, Die Energieseminare, Yoga-, Quigong-, Reiki-, Homeöpathieseminare und ähnlichem das sich in seinen Bildungszentrem herumtummeln und rumgetummelt haben.
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#7   Krak des Chevaliers   11:42:04 | Donnerstag, 22. März 2007
Unglaubliche Unterstellung
Dümmer gehts nun wirklich nicht! Die Piusbruderschaft soll dumpfbackingen Rechtsradikalen und Neonazis Unterschlupf bieten? Wie kann man sich nur zu solch niveaulosen Behauptungen und Unterstellungen hinreißen lassen? Ich hätte nicht gedacht, dass eine Bistumsleitung zu einer solchen Entgleisung fähig sein könnte. Die Piusbruderschaft in international; zu ihr gehören Priester und Gläubige vieler Nationen und Hautfarben. Das sieht man auch im Priesterseminar von Zaitskofen. Rechtsradikalismus oder Antisemitismus hat in ihr keinen Platz. Unbedachte Äußerungen in diese Richtung kann man nicht verallgemeinern.
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#6   Tridentinus   11:40:44 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Wer fragt denn in der Mainstream-Kirche noch nach Gott? Die tun doch, „etsi Deus non daretur“ (Ratzinger/Benedikt XVI.) Exkommunikation und Schisma lässt sich eigentlich nur noch auf die anwenden, die die Ekklesiologie von Vaticanum II. nicht rezipiert oder kapiert haben. Ihre Reaktion auf meine Antwort an Sie bestätigt volll und ganz meinen Eindruck von Ihnen! Wenn Sie jetzt noch zu erkennen geben, dass Sie die hl. Messe nur dann mitfeiern, wenn es eine hochoffiziell genehmigte Indult-Messe ist, bekomme ich einen Lachkrampf!
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#5   Maledica   11:31:56 | Donnerstag, 22. März 2007
Exkommunikation
Sie langweilen mich mit Ihrer spiessigen und zugleich auf Ihre Art sektenhaft-fundamentalistischen Amtskirchlichkeit!
Nein, die Quasi-Sekte sind die Piushanseln, denn die „Amtskirche“ steht auf dem Felsen Petri. Mag die Kirche die Christus selbst gestiftet haben für die Abtrünnigen auch noch so spießig sein
Wer nimmt denn die Kategorien von Exkommunikation und Schisma heute überhaupt noch ernst, ausser naive, papstbegeisterte Neokonservative, die sogar und besonders in den offiziellen kirchlichen Strukturen am rechten Rand kauern und von den Linken ausgelacht werden?
Die naiven Piushanseln z.B., denn die regen sich darüber immer auf.
Abgesehen davon, ist es egal, wer die Exkommunikation ernst nimmt oder nicht.
Gott nimmt diese ernst, denn er hat DER Kirche die Schlüsselgewalt überreicht. Und die Kirche stellt die Exkommunikation fest. Auch wenn die Piushanseln die Exkommunikation ihrer Schreihals-Oberen nicht wahr haben wollen und diese zu rechtfertigen versuchen.
Ein Alkoholiker erkennt bekanntlich auch nicht seinen Suff!
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#4   Tridentinus   11:23:42 | Donnerstag, 22. März 2007
@Maledica
Sie langweilen mich mit Ihrer spiessigen und zugleich auf Ihre Art sektenhaft-fundamentalistischen Amtskirchlichkeit!
Wer nimmt denn die Kategorien von Exkommunikation und Schisma heute überhaupt noch ernst, ausser naive, papstbegeisterte Neokonservative, die sogar und besonders in den offiziellen kirchlichen Strukturen am rechten Rand kauern und von den Linken ausgelacht werden?
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#3   Typ   11:22:08 | Donnerstag, 22. März 2007
Na dann
Insider rechnen damit, daß Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen die Katholiken zwar deutlich – und unökumenisch – auf den Zustand der Trennung zwischen der katholischen Kirche und den extrem reaktionären Traditionalisten hinweisen wird.
Na wenn das unökumenisch ist, dann müsste es ja per definitionem ganz im Sinne der bekennermutigen Redaktion von kreuz.net sein! Mal schauen, ob tatsächlich der mit diesem Einschub implizit angekündigte Jubelartikel auf S.E. Mussinghoff kommen wird.
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#2   Maledica   11:02:42 | Donnerstag, 22. März 2007
Der Weg ins Schisma
Insider rechnen damit, daß Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen die Katholiken zwar deutlich – und unökumenisch – auf den Zustand der Trennung zwischen der katholischen Kirche und den extrem reaktionären Traditionalisten hinweisen wird.
Das ist ja auch richtig so.
Auch wenn er unterläßt, die Mißstände zu beseitigen heißt dies noch lange nicht, die kirchenfeindliche haltung der Piushanseln zu untermauern!
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#1   Agiafortuni   10:39:14 | Donnerstag, 22. März 2007
eher Trennung zwischen Konzilssekte und katholischer Kirche
Bischof Mussinghoff würde grössere Ehrlichkeit beweisen, wenn er auf die Trennung zwischen katholischer Kirche und Konzilssekte hinweisen würde.
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